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epa06762258 An activist of the association 'Together for Africa' wears masks while playing a slave during the staging of a slave market in front of Brandenburg Gate in Berlin, Germany, 25 May 2018. The association 'Together for Africa' protests against Forced Labor, Forced Prostitution, Political Captivity, Child Labor, Recruitment of Child Soldiers as forms of so-called modern slavery. The association states that more than 40 million people worldwide are estimatedbeing victims of modern slavery. Of these, approximately 21 million people are victims of forced labor.

Ein Aktivist demonstriert in Brandenburg gegen Zwangsarbeit und Zwangsprostitution. Bild: EPA

In der Schweiz leben 14’000 «moderne Sklaven» – das steckt dahinter

Auch in unserem Land gibt es Menschen, die unter sklavenähnlichen Bedingungen leben und arbeiten. Das zeigt der Global Slavery Index. Der Bund hat seine Anstrengungen im Kampf gegen den Menschenhandel intensiviert.

20.07.18, 06:48 21.07.18, 07:13


Orange auf grauem Grund prangen die Werte auf der Website des Global Slavery Index 2018. Es handelt sich um die Länder-Daten für die Schweiz. Sie sind das Resultat einer umfassenden Untersuchung, welche die International Labour Organization und die Menschenrechtsorganisation Walk Free Foundation am Donnerstag veröffentlicht haben.

«Es ist eine traurige Realität, dass moderne Sklaverei in der Schweiz existiert.»

Lulzana Musliu, Fedpol-Sprecherin

Weltweit leben gemäss dem Bericht 40,3 Millionen Menschen unter sklavenähnlichen Bedingungen. Am prekärsten ist die Situation in Nordkorea, wo jeder zehnte Einwohner Zwangsarbeit leisten muss. Dahinter folgen unter anderem Eritrea, Burundi, Afghanistan und die Zentralafrikanische Republik.

Je tiefer rot, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass ein Bürger seiner Freiheit beraubt und unter Zwang Arbeit verrichten muss.   grafik: global slavery index 2018

Die Schweiz landet auf Platz 146 der 167 untersuchten Länder. Sie ist damit im internationalen Vergleich kein Brennpunkt – die Problematik bereitet den Behörden aber auch hierzulande Kopfzerbrechen. «Es ist eine traurige Realität, dass moderne Sklaverei in der Schweiz existiert», bekräftigt Lulzana Musliu, Sprecherin des Bundesamts für Polizei (Fedpol).

Ein paar Fakten:

Wer sind die Schweizer Sklaven?

Am meisten Opfer konnten in den letzten Jahren in der Schweiz im Bereich der Prostitution identifiziert werden. Allerdings kamen laut Fedpol auch vermehrt Fälle ans Licht, in denen Personen auf dem Bau, in Hotels, im Catering-Sektor, in der Landwirtschaft oder in privaten Haushalten unter sklavenähnlichen Bedingungen arbeiten mussten.

Während international auch immer wieder Menschen von Organhändlern ausgebeutet werden, haben die Schweizer Behörden bislang keine Kenntnis von solchen Fällen.

ARCHIV -- ZUM BERICHT DES ZUERCHER STADTRATES UEBER DIE ENTWICKLUNG DES PROSTITUTIONSGEWERBES AM DONNERSTAG, 19. JULI 2018, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -- Une prostituee attend des clients qui passent en voiture sur un trottoir du centre ville dans la nuit du jeudi 7 au vendredi 8 juillet 2014 a Lausanne. La scene de la prostitution est visible sur la rue de Geneve, et l'avenue de Sevelin dans le quartier de Sebeillon a Lausanne. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Eine Prostituierte auf dem Strassenstrich in Lausanne. Bild: KEYSTONE

Woher kommen die Betroffenen?

Die bisher identifizierten Opfer stammen gemäss Fedpol häufig aus Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Thailand, China und Nigeria. Oftmals kommen sie aus bitterarmen Verhältnissen und haben in ihrer Heimat keine wirtschaftliche Perspektive. Eine besonders gefährdete Gruppe stellen laut Fedpol-Sprecherin Lulzana Musliu Asylsuchende dar.

Die Menschenhändler sind häufig Landsleute ihrer Opfer. Sie sind vorwiegend männlich, in thailändischen und westafrikanischen Menschenhändlerringen haben jedoch teilweise auch Frauen eine Schlüsselrolle inne.

Leben wie Sklaven – was heisst das?

Einen Eindruck davon, was die Betroffenen durchmachen müssen, vermittelte der Prozess gegen eine Thailänderin, der Anfang Monat in Biel stattfand. Die 58-jährige Frau, die von ihren Opfern nur mit «Ma’am» angesprochen wurde, lockte thailändische Frauen und Transsexuelle in die Schweiz. Hier mussten sich die Opfer an 7 Tagen pro Woche 24 Stunden für Freier bereithalten. Die Prostituierten schliefen meist im gleichen Zimmer, in dem sie auch anschafften. Ohne Erlaubnis durften sie das Bordell nicht verlassen.

«Den Opfern wird teilweise jeglicher Kontakt zur Aussenwelt verwehrt. Die Menschenhändler nehmen ihnen die Papiere ab und zwingen sie, fiktive Schulden in horrenden Höhen abzuzahlen.»

Lulzana Musliu, Fedpol-Sprecherin

Laut einem Fedpol-Bericht kommt es vor, dass die Betroffenen eingeschlossen oder permanent überwacht werden. «Den Opfern wird teilweise jeglicher Kontakt zur Aussenwelt verwehrt. Die Menschenhändler nehmen ihnen die Papiere ab und zwingen sie, fiktive Schulden in horrenden Höhen abzuzahlen», so Fedpol-Sprecherin Musliu. Häufig würden die Betroffenen psychisch und physisch misshandelt.

Wie gelangen die Opfer überhaupt ins Land?

Häufig locken die Menschenhändler ihre Opfer mit falschen Versprechen ins Land – etwa, indem sie ihnen einen gut bezahlten Job oder eine Ausbildung in Aussicht stellen. «Von einem Leben in der Schweiz erhoffen sich die Betroffenen ein besseres Leben und die Möglichkeit, ihre Familie zu Hause finanziell zu unterstützen», so Musliu.

Ein bekannter Modus Operandi sei auch die sogenannte «Lover-Boy»-Masche: Ein junger Mann gaukelt einer Frau aus armen Verhältnissen die grosse Liebe vor und überredet sie, mit ihm in die Schweiz zu kommen. Hier angelangt, zeigt der angebliche Liebhaber sein wahres Gesicht. Als Zuhälter verkauft er die Frau an Freier und beutet sie aus.

Nicht immer leben moderne Sklaven illegal in der Schweiz. Frauen aus dem EU-Raum reisen unter Umständen ganz legal ein und verfügen hier über die nötigen Aufenthaltsrechte.

Wie häufig fliegen die Täter auf?

125 Fälle von Menschenhandel tauchen in der polizeilichen Kriminalstatistik des vergangenen Jahres auf. Ob die Schätzung des Global Slavery Index, wonach 14’000 moderne Sklaven in der Schweiz leben, zutrifft, kann Musliu nicht sagen. «Tatsache ist, dass es unglaublich schwierig ist, den Menschenhändlern das Handwerk zu legen, und die Dunkelziffer darum enorm hoch sein dürfte.»

Die Taten spielen sich oft im Verborgenen ab. Die Betroffenen gehen nicht zur Polizei, weil sie Konsequenzen von ihren Peinigern fürchten oder den Behörden misstrauen.

Wie bekämpft die Schweiz die moderne Sklaverei?

Vor zehn Tagen hat das Fedpol eine neue Massnahme im Kampf gegen den Menschenhandel angekündigt. Mit einer Kampagne sollen Fachpersonen im Gesundheitswesen sensibilisiert werden, damit sie potenzielle Opfer erkennen. Auch Mitarbeiter von Arbeitsinspektoraten, Staatsanwaltschaften, Polizeien und Migrationsbehörden werden entsprechend geschult.

Bis 2020 soll ein nationaler Aktionsplan mit insgesamt 28 Punkten umgesetzt sein. Dazu gehört etwa eine Arbeitsgruppe, die ihr Augenmerk speziell auf den Asylbereich richtet. Weiter habe das Fedpol die internationale Zusammenarbeit verstärkt und mit Herkunftsländern wie Rumänien oder Bulgarien Polizeiabkommen abgeschlossen, so Musliu. «In Bangkok hat die Schweiz gar eigens einen Polizeiattaché stationiert, der die Ermittlungen der Schweizer Strafverfolgungsbehörden vor Ort unterstützt.»

Im Global Slavery Index erhält die Schweiz für ihre Anstrengungen im Kampf gegen die moderne Sklaverei die zweitbeste Bewertung «BBB». Noch besser schneiden im Vergleich unter anderem die Niederlande, die USA, Grossbritannien, Schweden, Belgien, Kroatien und Montenegro ab.

Swiss Justice Minister Simonetta Sommaruga poses near a banner after Launching of the Swiss Week Against Trafficking in Persons, in Geneva, Switzerland, Friday, October 18, 2013. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Justizministerin Simonetta Sommaruga (SP) an einer Konferenz gegen Menschenhandel. Bild: KEYSTONE

Sind wir mitschuldig an der Ausbeutung von Menschen in anderen Ländern?

Während die Bürger der grossen Industriestaaten ein relativ geringes Risiko haben, selber in die Fänge von Menschenhändlern zu geraten, konsumieren sie viele Güter, die unter menschenrechtswidrigen Umständen hergestellt wurden. Darauf machen die Autoren des Global-Slavery-Berichts aufmerksam. Computer, Smartphones, Kleider, Fische, Kakao und Zucker sind die Importprodukte, die am häufigsten von modernen Sklaven gefertigt oder verarbeitet werden.

Bei diesen Importprodukten ist das Risiko, dass sie aus menschrechtswidriger Produktion stammen, besonders hoch. grafik: global slavery index 2018

Neben der Politik und der Wirtschaft müssten sich auch die Konsumenten dessen bewusst werden und Verantwortung übernehmen, so die Studienautoren. Lobend erwähnen sie in diesem Zusammenhang die Konzernverantwortungs-Initiative, über die das Schweizer Stimmvolk in naher Zukunft abstimmen soll. Das Begehren will Schweizer Konzerne verpflichten, Menschenrechte und Umwelt auch im Ausland zu respektieren.

Für den Global Slavery Index haben die Autoren öffentliche Daten sowie Informationen von NGOS und Universitäten aus 167 Ländern untersucht. Ausserdem befragten sie 50 Menschen, die aus Nordkorea geflohen waren.

In unseren Gummibärchen steckt Sklavenarbeit

Video: srf

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108Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Topbeat 21.07.2018 18:39
    Highlight Der Kampf gegen den Menschenhandel muss unbedingt verschärft werden. Schweiz muss hier ein Vorbild werden für die anderen Länder wo ist noch viel schlimmer ist.
    Beat Märchy
    0 0 Melden
  • Corahund 20.07.2018 21:40
    Highlight Ein Teil der Sklaven (Sklavinnen) sind bei Vorgesetzten von konsularischen Vertretungen beschäftigt. Diese Personen geniessen den konsulrischen Schutz und Immunität. Man kann offensichtlich nichts dagegen unternehmen.
    Sie bewegen sich in einem rechtsfreien Raum. Das Strassenverkehrsgesetz und andere relevante Gesetze werden konsequent missachtet ohne jegliche Konsequenzen.
    Manchmal kommen soche Untaten ans Licht, werden aber nicht verfolgt und die Untersuchungen verlaufen im Sand. Da könnte man auch sofort etwas gegen moderne Sklaverei unternehmen. Offensichtlich will man das nicht.
    18 0 Melden
  • Lea Ladner 20.07.2018 18:37
    Highlight Ich besuche Frauen im Milieu. Alle Frauen, die ich bisher besuchte, mussten im gleichen Zimmer anschaffen und schlafen. Viele Frauen müssen für ihr schäbiges Zimmer 400.-/ Woche zahlen und wusstet ihr das Zuhälterei in der Schweiz nicht verboten ist, sofern sie nicht ausbeutet? Frauen müssen z.T. die Hälfte ihres Lohnes abgeben und das nicht selten. Das ist alles im legalen Bereich und nicht strafbar! Die Übergänge zu Ausbeutung und Zwangsprostitutuon ist fliessend und wird kaum kontrolliert. Im Aargau gibts erbärmliche einmalige Kontrollen in Bordellen pro Jahr. Ein Mekka für Menschenhändler.
    31 0 Melden
  • Gregor Hast 20.07.2018 16:47
    Highlight Die Schweizer/innen sind Sklaven des Finanzsystems!
    10 17 Melden
    • Fabio74 20.07.2018 22:49
      Highlight blödsinn. Die Schweizer haben das System in dem sie leben freiwillig bestimmt
      Es ist das Schweizer Volk, das SVP und FDP auf den Leim kriechen und ihre eigenen Interessen für jendes des Kapitals und der Reichen opfern.
      11 3 Melden
    • Gregor Hast 21.07.2018 13:36
      Highlight Nein - die Schweizer wurden in dieses System geritten!
      2 1 Melden
  • Pointer 20.07.2018 14:07
    Highlight Sklaverei ist nicht modern! Aber sie ist leider immer noch aktuell in der Postmoderne.
    18 1 Melden
  • Saasi 20.07.2018 13:31
    Highlight Schlimm dass moderne Sklaverei in der Schweiz immer noch existiert. Ein Satz der richtig gesprochen wird. Nur wenn man möchte, könnte man diese moderne Sklaverei schon lange bändigen und die zuständigen ins Gefängnis stecken. Ausbeutung, diskriminierungen, wo möglich mit Jobverlust drohen usw usw.
    Aber vielleicht will man dass gar nicht bändigen, sonst können gewisse Firmen, Konzerne, Institute nicht daran verdienen und profitieren. Krankes System!!
    19 10 Melden
  • Watcher 20.07.2018 13:16
    Highlight Wenn man es genau nimmt sind wir alle moderne Sklaven, wer das Spiel nicht mitspielt hat keine Chancen. Viele Menschen merken dies nicht mehr, man ist es sich gewohnt. Materiel geht es uns sehr gut, jedoch leidet vielerorts das menschliche und die Zeit für sich und Familie. Dies trifft in unserem System nicht auf alle zu.
    31 31 Melden
    • Maracuja 20.07.2018 14:37
      Highlight Watcher: Wenn man es genau nimmt sind wir alle moderne Sklaven, wer das Spiel nicht mitspielt hat keine Chancen

      Im Gegensatz zu echten Sklaven können Sie wohl Ihren Job kündigen und schlimmstenfalls von Sozialhilfe leben. Das mag deprimierend sein verglichen mit dem Lebensstandard, den Sie vorher hatten, der Standard ist aber immer noch viel besser als in armen Ländern. Sklaven hingegen können nicht kündigen, sondern höchstens fliehen, Zugang zu Sozialhilfe haben sie i.d.R. auch nicht.
      32 12 Melden
    • Lea Ladner 20.07.2018 18:40
      Highlight Ich finde deinen Vergleich mit wirklichen Sklaven verstörend. Du hast deine Freiheit. Es gibt Menschen, die sehen nie das Tageslicht und schuften 24×7.
      22 4 Melden
    • Tikvaw 20.07.2018 19:17
      Highlight @Maracuja
      Dir ist aber schon klar, dass wir uns nur Sozialhilfe leisten können, weil eben genügend andere immer noch "mitspielen".
      Ich denke, du kannst dir selbst ausrechnen was passiert, wenn alle in der Schweiz ihren Job kündigen und sich bei der Sozialhilfe anmelden.
      Dann wären wir die nächsten Sklaven für diejenigen die immer noch "spielen". Man sieht also, es ist das "Spiel" welches das Problem ist.
      7 11 Melden
  • Armend Shala 20.07.2018 10:43
    Highlight Die Schweiz hat ja Erfahrung damit... Verdingkinder.
    55 25 Melden
  • s631 20.07.2018 10:13
    Highlight Wenn wir ehrlich sind, sind wir doch alle ein bisschen Sklaven des Systems. Nur wenige schaffen es daraus auszubrechen ohne das Sie einen finanziellen Schaden anrichten. Vielleicht sollte man darüber mal berichten.
    59 61 Melden
    • Fabio74 20.07.2018 11:20
      Highlight Nur ist das eine üble Relativierung des Elends dieser Menschen
      45 7 Melden
    • Pius C. Bünzli 20.07.2018 12:30
      Highlight Danke für diesen Kommentar, meine Meinung
      7 20 Melden
    • Astrogator 20.07.2018 13:07
      Highlight Das ist verstörend verharmlosend.
      43 3 Melden
    • calloideae 20.07.2018 13:35
      Highlight Ich weiss zwar nichts über dein Leben, aber finde deinen Vergleich trotzdem ziemlich ekelhaft und armselig. Sorry, kann das grad nicht in nettere Worte verpacken.
      32 9 Melden
    • Pius C. Bünzli 20.07.2018 17:54
      Highlight Wir sind also keine Sklaven des Systems nur weil es uns weniger Dreckig geht als andern? Sind denn die gezwungenen SexarbeiterInnen auch keine Sklaven nur weil es in Qatar Nordkoreaner gibt denen es dreckiger geht? Wo fängts an wo hörts auf...
      8 12 Melden
  • Pelikan 20.07.2018 09:58
    Highlight "Neben der Politik und der Wirtschaft müssten sich auch die Konsumenten dessen bewusst werden und Verantwortung übernehmen, so die Studienautoren."

    Richtig. Warum gibt es eigentlich noch keine landesweite Aufklärungskampagne, die sich an all die Leute richtet, die Flatrate-Sex kaufen, ohne einen Gedanken an die Hintergründe zu verschwenden, die solche Angebote möglich machen?
    54 14 Melden
    • wintergrün 20.07.2018 12:07
      Highlight Super Idee.
      Am besten wie in Schweden verbieten - dann wird die Strafverfolgung auch wesentlich einfacher.
      11 18 Melden
    • redeye70 20.07.2018 14:40
      Highlight Warum nur die Fixierung auf das Sexgewerbe? Würden wir allgemein als Konsumenten den Kopf einschalten und unseren Anteil für einen fairen Handel leisten, gäbe es gar keine Sklaverei mehr. Heuchlerische Doppelmoral auf andere einprügeln, statt mal vor der eigenen Haustüre zu wischen. Nur mit Max Havelaar-Bananen kaufen ist es längst nicht getan.
      13 5 Melden
  • Posersalami 20.07.2018 09:41
    Highlight "Neben der Politik und der Wirtschaft müssten sich auch die Konsumenten dessen bewusst werden und Verantwortung übernehmen,"

    Liebend gerne!

    Sagt die Studie auch, wie ich das mit vertretbarem Zeitaufwand mache? Die wenigsten werden sich das zur Lebensaufgabe machen wollen oder können..

    Wo kann ich zB. einen Laptop kaufen, der keine Sklavenarbeit enthält? Wo kann ich Kleider kaufen, deren Rohstoffe und Verarbeitung fair bezahlt wurden und nirgendwo die Umwelt geschädigt haben?
    52 14 Melden
    • Favez 20.07.2018 11:38
      Highlight Bei der Kleidung gibt es viele Anbieter die nachhaltig produzieren und faire Arbeitsbedingungen haben.
      Kostet dann halt einfach ein bisschen mehr und es gibt schwarze Schafe bei den Labels.

      Elektronik ohne Ausbeutung und Co. gibt es praktisch nicht weil einfach zu viele Materialien benötigt werden (seltene Erden z.B.) die nicht fair abgebaut wurden. Es gibt aber Anbieter (auch aus Europa) die in China produzieren und immerhin anständige Löhne bezahlen.
      11 1 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 20.07.2018 12:21
      Highlight @Posersalami

      Bei Elektronik ist es wirklich schwirig etwas zu finden. Shift leistet aber gute Arbeit:

      https://shop.shiftphones.com/shift12m.html

      Bei Kleidung möchte ich auf einen Artikel von Watson verweisen:

      https://www.watson.ch/leben/fair%20fashion/412682182-11-schweizer-labels-die-sich-fuer-nachhaltige-mode-einsetzen
      13 0 Melden
    • Posersalami 20.07.2018 14:20
      Highlight @ Linksgrün: Noch nicht mal Fair Mouse schafft es, die Lieferkette ihrer Metalle usw. transparent zu machen. Und die wollen das mit einem Laptop schaffen? Unglaubwürdig.

      Kleider: ZRCL "kompensiert" die CO2 Emissionen irgendwie. Das an sich ist halt einfach Bullshit, man kann CO2 nicht kompensieren. Man kann es nur nicht ausstossen.

      So sehr ich solche Initiativen schätze und unterstütze, das ist alles halbgar und teilweise einfach nur als Greenwashing zu bezeichnen.
      9 4 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 20.07.2018 14:35
      Highlight @Posersalami

      Ihre Bedenken sind durchaus berechtigt und richtig. Jedoch sind diese Möglichkeiten derzeit die Besten aus denen wir aussuchen können. Nur so kann noch besseres entstehen.

      Hier ein kurzer Bericht zu Shift und den Arbeitsbedingungen in China. Ich benötige in absehbarer Zeit leider keine neuen Geräte, aber wenn, dann so.

      5 0 Melden
    • Posersalami 20.07.2018 15:04
      Highlight @ Linksgrün: Es ist ja schön, wenn die Leute in China vernünftige Arbeitsbedingungen haben. Die werden aber eh allgemein immer besser.

      Damit ist es nur nicht getan! Woher kommt das Kobalt, Zink, Kupfer, Gold usw., die man für die Herstellung benötigt? Mein Wissensstand ist der, dass die Branche zZ. alles unternimmt, um maximale Intransparenz herzustellen. Warum wohl? Ohne staatliche Regulierung, am besten weltweit, wird sich da auch nie etwas daran ändern. Das aktuelle System garantiert maximalen Profit, und das ist ja das aller wichtigste überhaupt..
      3 2 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 20.07.2018 16:42
      Highlight @Posersalami

      Och gebe Ihnen in allen Punkten recht und genau deshalb sollte man Firmen wie Shift unterstützen. Je mehr faire Rohstoffe verlangt werden umso mehr werden produziert. Um etwas gegen Kinderarbeit zu unternehmen muss man das Gegenteil fördern (auch bei Kleidung).

      https://www.natuerlich-schoener.com/fairtalk-shiftphone-faire-smartphones/
      6 0 Melden
    • loquito 20.07.2018 18:37
      Highlight SHIFTPHONE, Coole Idee, aber wie auch beim Fairphone alle bis auf das Basismodell ausverkauft. Wenn mein Handy kaputt geht (alle 6-8 Jahre) kann ich jedoch nicht einfach mal warten bis ich ein neues kaufen kann... Ich finde das kaufen von reparierbaren Handys (im Moment hab ich ein Huawei, Akkutausch mühsam aber möglich, display ersetzen in 15 Minuten...)... So hält mein Handy länger. Schon viel ist erreicht wenn man nicht alle 2 Jahre ein neues kauft...
      4 0 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 20.07.2018 19:06
      Highlight @loquito

      Die alten Modelle von Shift sind ausverkauft, weil in Kürze die neuen modularen Geräte eintreffen. Betonung auf modular, also problemlos reparierbar. Das alte 4.2 war leider eine Katastrophe. Keine Betriebssystem Updates es rödelt noch mit dem jungsteinzeitlichen Android 5.1. Der Akku war unterirdisch schlecht, aber es war ja auch ihr Jungfernflug. Daher drücke ich ein Auge zu und Blicke zugleich in die Zukunft. Sind echt gute Jungs.

      2 0 Melden
    • loquito 20.07.2018 19:36
      Highlight @Links...THX,werdsmir mal anschauen...
      0 0 Melden
  • Pisti 20.07.2018 09:37
    Highlight Dank der laschen Einwanderungs und Asylpolitik von Frau Sommaruga breitet sich auch die Nigerianische Mafia hier im Lande aus und verursacht somit viel Leid bei den betroffenen Personen.
    38 91 Melden
    • Fabio74 20.07.2018 10:52
      Highlight Hauptsache derRechtsnationale hat klar Sündenböcke.
      Da muss man nicht selber anfangen zu denken. Könnte ja das Weltbild gefährden
      29 8 Melden
    • mogad 20.07.2018 12:22
      Highlight Stimmt. Aber Sie wissen im Grunde genommen schon, dass es unsinnig ist einer einzigen Person die Schuld dafür zu geben. Unter Sommaruga wurden die Asylgesetze sogar verschärft! Weil das Volk es so wollte. Ich finde, sie macht gute Arbeit.
      24 4 Melden
    • Astrogator 20.07.2018 13:09
      Highlight Es braucht es keine Sommaruga, da reichen ein paar stramme Bauern die Dank SVP Erntehelfer zu Sklavenähnlichen Bedingungen in die Schweiz holen.
      28 10 Melden
  • Hardy18 20.07.2018 09:21
    Highlight Ich dachte immer, es sei verboten Waren die aus solch widrigen Umständen hergestellt worden sind, zu verkaufen noch zu kaufen.
    Wie soll ich als Konsument das wissen. Ausser es steht eine Botschaft im Glückskeks 😏
    Und wenn man weiss das es Bestimmte Waren sind, dann macht doch die Grenze dicht und schickt das Zeug wieder zurück.
    23 8 Melden
    • Alnothur 20.07.2018 11:04
      Highlight Wo Produkte herkommen steht auf jedem einzelnen Produkt. Für Kleider gibt's auch genug Labels, und dass bei einem 12.- T-Shirt was nicht stimmen kann, sollte der gesunde Menschenverstand sagen...
      13 3 Melden
  • who cares? 20.07.2018 09:14
    Highlight Man sollte auch die Freier sensibilisieren. Eigentlich ist ja Sex mit einer Person, die dazu gezwungen wird Vergewaltigung. Nun kann man natürlich damit argumentieren, dass der Freier nicht weiss welche Prostituierte dazu gezwungen wird. Aber mit ein bisschen Emphatie merkt man doch, dass die Frau es nicht will. Dann sollte man als Freier mal nachhaken.
    36 11 Melden
    • redeye70 20.07.2018 14:48
      Highlight Und somit wäre jeder der Modeartikel aus Fernost kauft eigentlich ein Mörder – oder weniger krass fahrlässiger Totschläger. Schon mal von den schweren gesundheitlichen Folgen für diese Modeindustriesklaven erfahren? Schon etwas sehr vereinfachte Sichtweise, die du hier offenbarst. Kenne dies sonst nur von Rechtsnationalen.
      2 6 Melden
    • loquito 20.07.2018 18:42
      Highlight Redeye 70...
      Vereinfachte Sichtweise, aber richtig... Man macht es sich etwas eimfach, wenn man sagt, es gäbe nichts was man dagegen tun kann... Denn man kann es versuchen, bei Kleidern möglich, bei Landwirtschafzltsprodukten bis zu einem gewissen Punkt, bei Prostitution ist es extrem einfach (nicht zur Nutte gehen, PUNKT)... Bei elektronik hab ich etwas Probleme, aber denke 12 Jahre ein Acer Lappy, welchen ich aufrüste alle 3-4 Jahre, sowie immer noch den alten Röhrenvernseher etc. Kann minimal helfen...
      6 1 Melden
    • redeye70 20.07.2018 23:45
      Highlight @loquito
      Ergänzung: Beim Smartphone ist es extrem einfach (nicht kaufen, PUNKT)…

      Wie du siehst braucht es überall eine klare Linie und nicht: Hätte, wäre, könnte.
      0 2 Melden
    • loquito 21.07.2018 09:37
      Highlight redeye.... Ha... Und nicht arbeiten? Ichbrauch diverse elektroartikel fürs Büro, im Gegensatz zu käuflichem Sex...
      0 0 Melden
    • who cares? 21.07.2018 09:56
      Highlight Bei der Prostitution hat der Kunde aber direkten Kontakt zum Sklaven. Der Sklave ist in Reichweite der schweizerischen Justiz und ihm kann direkt geholfen werden. Es geht nicht nur ums nicht hingehen, sondern Behörden auf solche Fälle aufmerksam zu machen. Diese Möglichkeiten hast du beim Smartphone so nicht.
      1 0 Melden
    • redeye70 21.07.2018 12:36
      Highlight @loquito
      Der Konsument hat also keine Möglichkeit für Fairness zu sorgen? In einem Land wie der Schweiz, wo das Volk die Verfassung ändern kann geradezu eine billige Ausrede. Wo der Wille auch ein Weg. Ansonsten kann man natürlich einfach weiter lamentieren und sich Sündenböcke aussuchen, um vom eigenen Fehlverhalten und seiner Untätigkeit abzulenken.
      0 2 Melden
    • redeye70 21.07.2018 12:40
      Highlight @ who cares
      Was macht das für einen Unterschied? Nur weil man nicht direkt konfrontiert ist entbindet das von jeglicher Verantwortung? Kein Wunder wird die Welt immer ungerechter. Der träge Konsument sieht alle anderen in der Pflicht, nur nicht sich selbst.
      0 2 Melden
    • loquito 21.07.2018 13:22
      Highlight redeye... Liess nochmals die Kommentare durch... Würde helfen. Ich denke wir sind uns einig...
      0 0 Melden
    • who cares? 21.07.2018 14:30
      Highlight @redeye: also weil wir Smartphones und Kleider kaufen, die unter schlechten Bedingungen hergestellt werden, sollten wir nicht Freier darauf sensibilisieren, dass ihre Prostituierte eventuell dazu gezwungen wird und sie darauf achten sollen wenn sie ihre Dinestleistungen beziehen? Was ist der Zusammenhang vom einen zum anderen? Weil man beim einen nicht hilft, darf man beim anderen auch nicht?
      0 0 Melden
  • Boadicea 20.07.2018 09:07
    Highlight 71% Frauen
    29 % Männer

    Was sagt uns das?
    28 45 Melden
    • dding 20.07.2018 09:46
      Highlight Was?
      24 10 Melden
    • chnobli1896 20.07.2018 10:08
      Highlight 1. Das es nur zwei Geschlechter gibt
      2. Das 71 von 100 betroffenen Frauen sind
      3. Das 29 von 100 betroffenen Männer sind
      4. Das mehr Frauen als Männer betroffen sind
      5. Das (auch hier) keine Gleichberechtigung herrscht
      Viel mehr lese ich aus deinem Kommentar nicht raus
      35 9 Melden
    • Politisch unkorrekt 20.07.2018 10:10
      Highlight Gar nichts.
      22 8 Melden
    • mogad 20.07.2018 12:23
      Highlight Es sagt, dass die Frauen immer noch Menschen zweiter Klasse sind.
      11 4 Melden
    • lilie 20.07.2018 13:36
      Highlight Dass 100% dieser Personen als Sklaven missbraucht werden?
      13 1 Melden
    • Politisch unkorrekt 20.07.2018 14:58
      Highlight @Graustufe Rot
      Das würde es sagen, wenn damit die ganze Bevölkerung gemeint wäre.
      3 3 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 20.07.2018 08:56
    Highlight Schade führt kein Link zu der Datengrundlage und zur Methode, mit welcher die Autoren auf 14000 kommen, dass hätte mich jetzt noch interessiert.
    Die Polizei kommt auf 125 Fälle, das würde bedeuten das 99% aller Fälle unentdeckt bleiben..
    48 2 Melden
  • dding 20.07.2018 08:41
    Highlight Verstehe nicht, wieso wir masslos Migranten auf der Asylschiene ins Land lassen, obwohl wir über diese später nicht die Verantwortung übernehmen können.

    Kopflose Politik.

    49 88 Melden
    • Makatitom 20.07.2018 09:27
      Highlight Vestehe nicht, weshalb wir masslos Gewinnsteuerverschiebungen zulassen, wo wir doch die Verantwortung problemlos übernehmen könnten wenn diese Gewinne in der Schweiz versteuert würden. Ich versteh auch nicht, weshalb die Grosskapitalisten lausige 4 Promille Steuern bezahlen und der Lohnsklave 15%
      62 21 Melden
    • Astrogator 20.07.2018 13:11
      Highlight Wäre für eine Initiative: für jeden Ausländer der reinkommt schmeissen wir einen SVP'ler raus. Wir könnten wieder anständige bürgerliche Politik machen und werden ein paar bildungsferne los.
      16 13 Melden
    • Makatitom 20.07.2018 14:21
      Highlight Es hat keinen Sinn, dir das erklären zu wollen. Nur soviel (von Rockefeller, glaube ich): Hinter jedem grossen Vermögen steht ein grosses Verbrechen
      15 3 Melden
    • Astrogator 20.07.2018 14:29
      Highlight @dding: Das ist ein Symptom von bildungsferne, zu glauben alles ausser SVP sei links.

      Ausserdem wandern ja nicht nur politisch Links stehende Ausländer ein.
      12 4 Melden
    • dding 20.07.2018 14:41
      Highlight Ach ihr zwei seit lustig
      Unverbesserliche Romantiker.

      Idealisten und Weltverbesserer.
      Eine Lösung scheint bei euch immer schnell gefunden zu sein. Und natürlich auch die Schuldigen.

      Nein im Ernst Leute. Ihr haltet euch doch für etwas Besser.
      Aber leider auf Kosten der Allgemeinheit.
      Aber dies werded ihr eben nie verstehen.

      Was solls?
      Egal.

      Der kollektive Verstand schluckt glücklicherweise Leute wie ihr es seit.
      👋🏾
      4 19 Melden
    • Makatitom 20.07.2018 14:58
      Highlight Erstens: Seit<->seid.
      Zweitens sollte auch dir langsame klar werden, wer hier wirklich auf Kosten der Allgemeinheit lebt. Es sind die Leute, die lächerliche 4 Promille Steuern bezahlen. Es sind auch die selben Leute, die immer jammern und die PK und die AHV schlecht machen, damit diese dann wieder mit Steuerreformen zu ihren Gunsten gekoppelt werden und sie nur noch 2 Promille Steuern bezahlen.
      Du siehst einfach das Divide et Impera des heutigen Geldadels nicht oder, noch schlimmer, profitierst davon.
      9 2 Melden
    • Astrogator 20.07.2018 15:29
      Highlight @dding: Was soll die künstliche Aufregung? Du nimmst dir die Freiheit keine Ausländer in der Schweiz zu wollen, ich will keine SVP'ler in der Schweiz. Wir beide wollen im Grunde dasselbe, eine Minderheit draussen haben. Der einzige Unterschied, in einem Fall bist du betroffen.
      10 4 Melden
    • dding 20.07.2018 16:01
      Highlight @Makatitom
      Sie sind Lehrer? Ein schöner Beruf.
      Nicht wahr?
      Etwas 08.15 aber trotzdem.
      Sind sie Unterstufe? Oberstufe?

      Als Lehrer sollten sie eigentlich wissen, dass der Hauptteil der Steuerlast von den "Reichen" getragen wird. Daher wollen übrigens auch alle Gemeinden diese bei sich haben.
      Ich bin überzeugt, dass diesem Neid, auf Menschen die "reich" sind, ein Minderwertigkeitskomplex zugrunde liegt.
      @Astrogator
      Sie Irren, ich selbst bin Schweizer.
      3 15 Melden
    • Astrogator 20.07.2018 16:49
      Highlight @dding: Natürlich bist du Schweizer, trotzdem kann man dich rauswerfen weil du eine Minderheit bist.

      "Ich bin überzeugt, dass diesem Neid, auf Menschen die "reich" sind, ein Minderwertigkeitskomplex zugrunde liegt." - lustig, ich denke das von SVP-Wählern, wieso sonst sollte man eine Partei wählen die ganz gezielt die Verlierer der Gesellschaft anspricht.
      8 3 Melden
    • Sarkasmusdetektor 20.07.2018 17:34
      Highlight Wenn wir keine Ausländer mehr ins Land lassen, wo sollen dann all die Haushaltssklaven herkommen, die unsere schönen Schweizer Häuser putzen?
      6 1 Melden
    • Fabio74 20.07.2018 17:51
      Highlight @dding Immer schön mit dem Flammenwerfer Modell "SVP braun" unterwegs.. Null Argumente ausser faktenfreien Behauptungen und dummen Beleidigungen.
      Lernt man nicht mehr im Propaganda-Grundkurs?
      Noch was: die Hauptlast trägt der Mittelstand. Den Reichen wird von Rechts gegeben und geschenkt. Pauschalbesteuerung. Beim Steuernhinterziehen weg sehen.
      Den Armen wird genommen. Sie werden unter Generalverdacht der Kriminalität gestellt. Ausländer sowieso ausser sie hätten Millionen.
      Zum Schluss Die Neidkeule ist lächerlich. Passt aber zu den fehlenden Argumenten
      PS mir gehts gut. Musst nicht fragen
      10 4 Melden
    • dding 20.07.2018 19:00
      Highlight @Astrogator
      Eben sehen Sie? Ich hab,s hab,s ja auch für Leute wie Sie geschrieben. Damit sie sehen, dass es auch eine andere Sicht gibt.
      Bitte reflexieren sie nun mal. Nein, anders wird,s nicht gehen.
      @Sarkasmusdetektor
      Sie meinen also zwei Fliegen auf einen Schlag?
      @Fabio74
      Flammenwerfer? Und dies sagen ausgerechnet Sie?
      Hi hi..keine Parade mehr?
      2 6 Melden
    • Astrogator 21.07.2018 01:47
      Highlight @dding: "reflexieren" - und du wirfst Ueli mangelnde Bildung vor 🤣
      2 0 Melden
  • Meyer 20.07.2018 08:31
    Highlight Dies geschieht nur wegen der grenzenlosen "Globalisierung"; des unkontrollierten Personenverkehrs und der überstarken Migration.
    36 83 Melden
    • supremewash 20.07.2018 09:52
      Highlight Denke eher, dass Migration eine Folge davon sein kann. Beispiel Eritrea. Zudem ist es ja auch möglich, wie im Text beschrieben, legal einzureisen um dann in der Schweiz dieses Schicksal zu erleiden. Das Argument der Globalisierung möchte ich eigentlich gelten lassen, aber deinen Gänsefüsschen traue ich nicht.
      44 9 Melden
    • Rabbi Jussuf 20.07.2018 11:50
      Highlight Meyer
      Quatsch, das gab es alles schon lange vor der "Globalisierung".
      Aber Hauptsache, du hast einen Schuldigen gefunden, der grad in dein Weltbild passt.
      14 4 Melden
  • Der Mann im Mond 20.07.2018 07:38
    Highlight Bin jetzt schon gespannt mit welchen "scheinheiligen" Argumente die Konzernverantwortungs-Initiative vom Kapital bekämpft werden wirtd.
    196 47 Melden
    • durrrr 20.07.2018 08:46
      Highlight Da gibt es einige vernünftige Argumente dagegen, wie zB dieser Kommentar herausstreicht. Und nein nicht vom Kapital sondern von einem renommierten Professor für nachhaltige Entwicklung an der Uni Zürich.

      https://www.nzz.ch/meinung/konzernverantwortungsinitiative-nicht-nur-bestrafen-sondern-auch-belohnen-ld.1085405
      19 44 Melden
    • Borki 20.07.2018 09:06
      Highlight ARBEITSPLÄTZE!!!! AAAHRG!!!! WOHLSTANDSVERLUST!!! Untergang der Schweiz, so wie wir sie heute kennen!!!

      So oder so ähnlich wird es tönen!

      Ich habe mich noch nicht informiert. Ich hoffe einfach, die Konzernverantwortungsinitiative ist einigermassen schlau und realisierbar formuliert. Dann ist mein stock-bürgerliches "Ja" bereits auf sicher. Weil wir uns Anstand leisten können und sollen!
      61 15 Melden
    • Makatitom 20.07.2018 09:06
      Highlight Heulheulheul, Arbeitsplätze, heulheul Gewinne, heulheulheul die armen Shareholder
      Oder ist denen von Avenir und Economibschiss und den Grosskapitalisten in der letzten Zeit ein anderer Spruch in den Sinn gekommen? Nein! Und sie heulen immer noch rum, weil sie gaaaanze 4 Promille Steuern zahlen müssen (statt 15% wie der Lohnbezüger). Komischerweise findet man beim Grosskapital auch am meisten Sklaven
      56 20 Melden
    • Liselote Meier 20.07.2018 10:09
      Highlight @durrrr; In dem Artikel ist kein stichhaltiges Argument dagegen. Wer sich an die Standards hält, muss um seine Reputation nicht fürchten, auch nicht in "Risikoländer".


      29 6 Melden
    • Der Mann im Mond 20.07.2018 12:27
      Highlight @durrrr Die NZZ ist nicht das schweizerische Zentralorgan des Kapitals. Herzig!
      4 4 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 20.07.2018 15:06
      Highlight Wenn die Wirtschaft Verantwortung übernehmen muss, geht sie zugrunde.

      Na?

      Spricht nicht gerade für die Wirtschaft.
      9 1 Melden
  • Kater Murr 20.07.2018 07:30
    Highlight Gewissen Kreisen der ehrbaren Gesellschaft scheint diese Situation in die Karten zu spielen. Diese menschenverachtenden Zustände sind eine Schande und gehören strafrechtlich mit aller Härte verfolgt. Diesen Halunken gehört auf ganzer Linie das Handwerk gelegt.
    207 16 Melden
    • Sarkasmusdetektor 20.07.2018 09:23
      Highlight Wenn du ehrlich wärst, wüsstest du, dass wir alle zu diesen Kreisen gehören. Sonst müssten wir nämlich für Handys, Kleider oder Essen deutlich mehr bezahlen. Aber wenn es ans Bezahlen geht, sind solche Probleme ganz schnell vergessen. Oder hast du dir beim letzten Einkauf Gedanken über die Lebensbedingungen der Arbeiter gemacht, die die Waren produziert haben? Hast du nicht.
      32 12 Melden
    • wintergrün 20.07.2018 12:14
      Highlight @Sarkasmusdetektor
      Kater Murr hat schon recht - es ist halt ein Unterschied ob man mit den Slaven direkt zu tun hat oder ob man ein Produkt konsumiert an dem auch ein Sklave beteiligt war.
      Beim direkten Kontakt wie in der Prostitution kann der Kunde schon was merken. Der zweite Fall ist für Aufsichtsbehördn die Zeit zur Ablärung haben.
      10 2 Melden
    • redeye70 20.07.2018 15:48
      Highlight @wintergrün
      Deine Argumentation dient doch nur der eigenen Reinwaschung. Woher kommt das Produkt? Wieviel kostet es und steht das im Verhältnis zum Produktionsaufwand/Entlöhnung von Arbeitern? Ist es nachhaltig (gibt‘s Label dafür)? Du schiebst deine eigene Verantwortung ab an Behörden aber appellierst an verantwortungsvollen Umgang in anderer Gesellschasftsbereichen, wo von den Behörden kaum bis keine Regeln gemacht werden.
      3 3 Melden
  • Goldjunge Krater, Team Selbstbestimmungsinitiative 20.07.2018 07:16
    Highlight Darum Grenzen besser kontrollieren und illegale und kriminellen Ausländer konsequent ausschaffen. Das ist ein importiertes Problem.
    64 163 Melden
    • Lienat 20.07.2018 08:18
      Highlight Genau! Ist doch für uns ethisch viel besser vertretbar und vermutlich auch in ökonomischer Hinsicht interessanter, wenn wir diese Leute in ihrem Heimatland schuften lassen und ausbeuten, anstatt sie zu teuer zu importierten.

      *Sarkasmuss off*
      70 23 Melden
    • Gähn 20.07.2018 08:25
      Highlight Weißt du, solch einfache Lösungen funktionieren bei solch globalisierten Problemen nicht. Aber die Forderung tönt für einfache Geister nach dem heiligen Gral.
      49 21 Melden
    • droelfmalbumst 20.07.2018 08:40
      Highlight Nein das ist ein Konsumproblem... du willst ständig das neuste Handy etc. Irgendwer muss das Ding ja herstellen.... behalte doch dein Handy mal ein paar Jahre. Dann hilfst du auch schon.... Oder wer Bumsen will soll das sonst wie machen und nicht eine von der Strasse knallen. Vor allem. Was erlaubst du dir zu pauschalisieren dass die Ausländer die sind, die Menschen "versklaven"? Denkst du es hat keine Schweizer die im Osten Frauen holen damit die hier anschaffen????

      PS: Mach dein Profilfoto weg. Bekomme üble Aggressionen beim Anblick....
      30 9 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 20.07.2018 08:41
      Highlight Du willst auf die Betroffenen zielen oder denkst du, Bordellbesitzer und Bauleiter sind oft illegale und kriminellen Ausländer? Wer sind die Kunden?
      45 13 Melden
    • Saraina 20.07.2018 08:54
      Highlight Von wegen! Verdingkinder leisteten auch Sklavenarbeit!
      51 10 Melden
    • .:|GüggoldKukuk|:. 20.07.2018 09:16
      Highlight Für einen Goldjungen brillierst du aber nicht gerade mit viel Glanz!


      Call me Ray!
      30 8 Melden
    • Sarkasmusdetektor 20.07.2018 09:16
      Highlight Genau, wenn man das Problem nicht importiert, bleibt es dort, wo wir es nicht sehen, also ist es gelöst, richtig? Ausserdem sind es ja sogar legal eingereiste Ausländer, die in der Schweiz ausgebeutet werden - aber dazu hätte man natürlich den ganzen Artikel lesen müssen.
      24 9 Melden
    • Datsyuk 20.07.2018 09:27
      Highlight Auch diesen Kommentar kann ich nicht ernst nehmen. Goldjunge: Weisst du nicht, was Differenzierung ist? Deine Kommentare sind so einseitig und ohne Inhalt.
      30 11 Melden
    • Pisti 20.07.2018 09:41
      Highlight Nigerianische Zwangsprostituierte gibt es zehntausende in Europa, weil es sich finanziell Lohnt. Ich glaube kaum dass diese im Heimatland anschaffen müssten. Indem man solchen Frauen und deren Zuhältern Asylverfahren genemigt, holt man sich solch menschenverachtende Zustände direkt ins Land. Verantwortlich dafür ist Frau Sommaruga.
      14 37 Melden
    • zombie woof 20.07.2018 09:52
      Highlight Frag mal deinen Freund Donald, der hat ja Erfahrung mit Mauern bauen, der hilft dir sicher
      21 12 Melden
    • leu84 20.07.2018 10:06
      Highlight Wie überall auf der Welt ist es einfach in ein Land zu gelangen. Viele können mit einem Touristenvisum einreisen. Werden dann festgehalten. Da deren Visum abläuft sind sie offiziell illegal im Land. Da sie ohne Arbeitserlaubnis "arbeiten", haben diese Menschen ein weiteres Problem. Also haben die Menschenhändler zwei unsichtbare Druckmittel, dass die Sklaven nicht zur Polizei gehen sollten.
      22 0 Melden
    • Fabio74 20.07.2018 10:57
      Highlight @luigi Es Gibt bei einer seit 1848 rechten Mehrheit in Parlament und Regierung keine linke Politik in diesem Land!!!
      Ausser du stehst im braunen Sumpf
      12 5 Melden
    • Fabio74 20.07.2018 11:24
      Highlight @pist Sommaruga der Sündenbock für Europa. Kein Wunder bezeichnet man SVPler als Bildungsfern.
      Das problem liegt daran, dass Opfer nicht zur Polizei gehen und zear unabhängig ob Europäerinnen oder Afrikanerinnen. Und es liegt daran dass man diese Menschen ködert und sie hier zwingt "Schulden" abzuarbeiten.

      12 5 Melden
    • Menel 20.07.2018 12:14
      Highlight Und eas ist mit den Schweizern, die sich billige Betreuung für ihre Eltern aus dem Osten importieren, weil ihnen die hiesige Altenpflege zu teuer ist?
      13 3 Melden
    • droelfmalbumst 20.07.2018 13:56
      Highlight @Pisti
      Stimmt in Nigeria müssen sich die Frauen nicht prostituieren. Die werden vergewaltigt und gekillt...
      9 5 Melden
    • Pisti 20.07.2018 18:38
      Highlight Fabio obwohl du mir schon x-mal unterstellt hast ich sei ein SVP‘ler liegst du komplett daneben. Ich brauche nicht einer Ideologie hinterherzuhecheln im Gegenteil zu dir.
      Droelfmalbust nein sie würden wohl als Bäuerinen oder dergleichen arbeiten, auch nicht dass schönste Leben aber immerhin behalten sie ihre Würde.

      1 15 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 20.07.2018 19:22
      Highlight > ie würden wohl als Bäuerinen oder dergleichen arb

      Du Ignorant, dafür hab ich dir 5 Blitze gegeben!
      1 2 Melden
    • droelfmalbumst 20.07.2018 20:20
      Highlight ja grosse würde wenn man schlimmer als vieh behandelt wird
      0 1 Melden
    • Pisti 20.07.2018 20:57
      Highlight Was ist daran Ignorant? Es ist die Realität. Ignorant ist wohl eher der Kommentar von droelfmalbumst, generell einfach mal Behaupten dass alle Frauen die in Europa Opfer von Menschenhandel werden, in der Heimat das gleiche Schicksal erleiden.
      Übrigens habe ich in einem 3. Welt Land gelebt. Dort wollen alle nach Arabien Geld verdienen. Viele bereuen es.
      3 1 Melden
  • Ökonometriker 20.07.2018 07:14
    Highlight Die Schweiz wurde nicht einzeln mit Interviews und Umfragen untersucht, die Autoren sahen die Schweiz nicht als Sklaverei-Brennpunkt - man schätzt nur auf Grund anderer Daten eine grobe Wahrscheinlichkeit. Daher ist die Zahl für die Schweiz sehr ungenau - es können viel mehr oder viel weniger Fälle sein.

    Diese Karte zeigt, welche Länder untersucht wurden und welche nur grob geschätzt worden sind:
    https://cdn.globalslaveryindex.org/publication-assets/2018%2Fappendix%2Fcountries-of-exploitation-identified.svg
    127 11 Melden

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