Jugend
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Menschen demonstrieren am schweizweiten Klimastreik gegen die Klimapolitik und fuer einen sicheren Klimaschutz am Samstag, 2. Februar 2019 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bild: KEYSTONE

Tausende junge Schweizer fordern besseren Klimaschutz – doch wie grün sind sie wirklich?



Die Klimastreik-Bewegung wächst: In 14 Schweizer Städten haben am Samstag Tausende Schülerinnen und Schüler für einen besseren Klimaschutz und die Ausrufung des Klima-Notstands demonstriert.

Nach Angaben der Polizei und Schätzungen von Reportern der Nachrichtenagentur Keystone-SDA beteiligten sich landesweit mehr als 38'000 Personen an den Demonstrationen. Laut den Organisatoren waren es sogar 65'000.

Auf Transparenten waren Forderungen zu lesen wie «Bäume statt Autos» oder «Wäre die Welt meine Tochter, hätte ich schon längst die Kesb am Hals», «There is no Planet B» und «Die Welt ist keine Katze – sie hat nur ein Leben».

Hohes Umweltbewusstsein

Doch wie grün sind die Teenager wirklich? Der SonntagsBlick hat nachgeforscht.

Klimatologe Moritz Gubler hat für seine Doktorarbeit an der Universität Bern 600 Neuntklässler befragt. Er geht der Frage nach, wie Jugendliche den Klimawandel wahrnehmen. 

Das Resultat: 80 Prozent aller Befragten haben angegeben, dass sie den Klimawandel als Problem sehen. Besonders Gymnasiasten würden sich für den Umweltschutz interessieren. Jedoch wünschen sie sich dabei mehr Unterstützung. Aufgrund der Komplexität der Thematik wissen viele Jugendliche nicht, wie sie ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten können.  

Klimademo der Jungen (und auch der Alten):

«Heilige sind dünn gesät»

Andreas Diekmann ist Umweltsoziologe an der ETH Zürich und misst dort das Umweltbewusstsein der Bevölkerung: «Die jungen Leute sind zwar eher grün eingestellt als ältere, was das Umweltbewusstsein anbetrifft», sagt er. Doch nur eine Minderheit praktiziere das. «Wie immer sind Heilige dünn gesät.»

In den Bereichen Shopping, Reisen und Politik schneiden die Jugendlichen eher schlecht ab. Die Auswirkungen ihres Konsums sind vielen Jugendlichen bewusst. Trotzdem kaufen sie am liebsten bei Fast-Fashion-Riesen wie H&M und C&A ein. Nur neun Prozent kaufen Kleider mit Öko-Siegel und weniger als sechs Prozent kennen überhaupt ökologische Marken.

Und auch beim Reisen schaut die Jugend nicht so sehr auf die Umwelt: Laut der Studie «Mobilität und Verkehr» des Bundesamts für Statistik (BFS) bucht keine andere Altersgruppe so viele private Flugreisen wie die 18- bis 24-Jährigen in der Schweiz. Die Tourismusstudie zeigt zudem: Wenn die Jugend verreist, dann möglichst weit. Hinzu kommt: Auch in der Politik wählen die Jungen nicht immer grün.

Junge mögen ÖV und essen weniger Fleisch

Relativ gut schneiden junge Menschen beim Verkehr ab. Fast drei Viertel der 16- bis 24-Jährigen haben ein ÖV-Abonnement. Zahlen des Bundesamtes für Statistik zeigen, dass bei den über 25-Jährigen nur knapp jede zweite Person ein solches Abo besitzt. Im Schnitt haben 82 Prozent aller Schweizer einen Führerausweis – bei den 18- bis 24-Jährigen hingegen nur 61 Prozent.

Es ist bekannt, dass der Fleischkonsum grosse Auswirkungen auf das Klima hat. Laut dem SonntagsBlick sind gerade junge Menschen beim Essen bereit, Abstriche zu machen. So verzichten 13 Prozent der 15- bis 34-Jährigen ganz auf Fleisch – 6 Prozent ernähren sich vegan. Im Vergleich dazu: Von den über 35-Jährigen sind weniger als 10 Prozent Vegetarier und rund 1 Prozent Veganer. (vom mit Material von sda)

Wegen des Klimawandels immer mehr Orcas in Norwegen:

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Video: srf

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  • arni99 04.02.2019 09:16
    Highlight Highlight Ich verstehe die meisten Kommentare hier nicht. Ich bin der Böse weil: bin alt (53), fahre Auto (Hybrid ca. 7500km) im Jahr, habe einen Job bei dem ich aufs Auto angewiesen bin (Servicetechniker). fliege im Jahr 2 bis 3 mal innerhalb Europas, und ich liebe die Demokratie (heisst ein Grossteil der Erwachsenen in der Schweiz möchte keine neuen Umwelt Gesetze).
    Die Jungen sind die guten weil: wenn ich am Samstag ein Schild in die Höhe halte darf ich dafür mit gutem Gewissen Auto fahren, fliegen, Fleisch essen, die alten diffamieren, und eine Diktatur fordern. Komische Welt
  • D0MD0M 04.02.2019 00:32
    Highlight Highlight ups...Blick-Journis, äxgüsi.
  • D0MD0M 04.02.2019 00:27
    Highlight Highlight Die akuten Probleme lassen sich nicht durch individuelle Verhaltensänderungen bewirken, da braucht es schon etwas mehr. Was hier von den Watson-Journies impliziert wird, ist einfach nur flach und dämlich, generiert aber Kommentare. Jänu, ich mach ja auch mit. Doof und wenig zielführend ist es trotzdem.
  • Grohenloh 03.02.2019 23:24
    Highlight Highlight Ok Jungs und Mädels. Samstag. 40 000 oder 50 000 Teilnehmer. Cool! Das ist nicht mehr billiges Schuleschwänzen. Das ist Einsatz!
  • Mister Fanky Fanky 03.02.2019 17:50
    Highlight Highlight Wenn einer im Garten Arbeitet oder als Gärtner ist, ist er noch Lange nicht Grün. Er kann auch dann nicht Grün sein wenn er die öffentlichen Verkehrsmittel besteigt.
    Das Auto ist auch bei uns in der Schweiz ein Freiheit Symbol, aber man kann jedes Auto so umbauen das es keine Abgase mehr macht.
    Und wenn man eben Umwelt Abgaben Bezahlen muss, und nichts getan wird, wird es Bedenklich.
    Benutzer Bild
  • Chääschueche 03.02.2019 17:15
    Highlight Highlight Unser Untergang ist schon lange nicht mehr aufzuhalten.

    Der Mensch ist zu dumm sich zu ändern. 🤷‍♀️



  • Cédric Wermutstropfen 03.02.2019 16:17
    Highlight Highlight „Fast drei Viertel der 16- bis 24-Jährigen haben ein ÖV-Abonnement.“

    Ja, aber dies wohl notgedrungen oder aber weil ein Auto noch nicht notwendig. Das spricht überhaupt nicht für das ökologische Bewusstsein dieser Altersgruppe.
  • Ron Collins 03.02.2019 15:39
    Highlight Highlight Bäume statt Autos?? ... momol!! Ich bastle mal lustige Kartons (aus Bäumen!!) mit lustigen Sprüche und gut is‘.
  • TheDoctor 03.02.2019 13:32
    Highlight Highlight Heuchelei ist nicht das Problem, das wir angehen sollten. Das Klima muss gerettet werden, da hilft es nicht, als Weintrinker diejenigen zu rügen, die Wasser predigen, wenn auch diese Wein trinken. Verstehst'?
  • vescovo 03.02.2019 13:19
    Highlight Highlight Das ist ganz einfach eine Diskreditierung der Jugendlichen.
    Denken wir daran: Das sind teilweise 16-jährige. Sie sind also erst seit 1-2 Jahren fähig, den Zusammenhang zwischen Aktion und Reaktion zu verstehen und die Konsequenzen ihres Handelns in ihre Entscheidungen einfliessen zu lassen.
    Bis dahin haben sie nach ihren "Vorbildern", den Eltern gelebt.
    Wir wissen alle, wie schwierig es ist, von Gewohnheiten wegzukommen.
  • NumeIch 03.02.2019 12:57
    Highlight Highlight Interessiert sich die Jugend nicht fur Politik werden sie kritisiert. Machen sie Politik werden sie kritisiert.

    Ja was denn liebe sogenannte „Erwachsene“?
  • salomeleila 03.02.2019 12:46
    Highlight Highlight Zwischen 18 - 24 Jahren besucht man öfter eine Schule und hat weniger Geld um sich den Führerschein oder ein Auto zu leisten.

    Gänzlich auf Fleisch zu verzichten ist sicherlich ein Anfang, allerdings sind Ersatz-Lebensmittel wir Tofu oder Soja ja auch Lebensmittel die zuerst in dir Schweiz transportiert werden müssen...
    • paddyh 03.02.2019 13:38
      Highlight Highlight Im Vergleich zur Produktion ist der Transport peanuts. Das was sie hier sagen, ist eine weit verbreitete 'Entschuldiging' um einfach nichts zu tun.
    • Arthur Philip Dent 03.02.2019 14:04
      Highlight Highlight "allerdings sind Ersatz-Lebensmittel wir Tofu oder Soja ja auch Lebensmittel die zuerst in dir Schweiz transportiert werden müssen..."

      ...und wo denkst du kommt das Fleisch und/oder das tierfutter her? Die Nutzflächen der Schweiz würden reichen um unseren Bedarf an pflanzlichen Produkten zu decken, reichen aber bei weitem nicht um due Nutztiere zu halten und zu füttern!

      Soya wächst übrigens auch bei uns (teilweise).
    • AlteSchachtel 03.02.2019 15:48
      Highlight Highlight ausgerechnet Tofu! Die meisten Sojabohnen sind gentechnisch verändert und erhalten unbeschadet bis zu 6 mal eine Glyphosatdusche......

      die Monsanto-Sojabohne war eine der ersten Ackerpflanzen die genmanipuliert wurde, damit man Unkräuter mit starken Pestiziden (Roundup) spritzen konnte, ohne dass die Soja selbst daran einging. Und weil man am Anfang nicht auf die Vermischung achtete, gibt es weltweit kaum Sojabohnen, die nicht gentechn verändert ist. Das ist ein Frankenstein unter den Pflanzen.

      Besser man würde Massentierhaltung und Import daraus gänzlich verbieten.
  • Nik G. 03.02.2019 12:43
    Highlight Highlight Wer hat mehr Geld? Die Jugendlichen sind es definitiv nicht. Ich finde es super das sie demonstrieren.
  • inmi 03.02.2019 12:37
    Highlight Highlight Jeden Tag ein Hype-Artikel für diese Kids. Eine komplett künstlich erzeugte Bewegung
    • swisskiss 03.02.2019 14:45
      Highlight Highlight mimimi: Und was ist negativ, an einer "künstlich" erzeugten Bewegung?

      Kann es sein, dass es Dir nur unangenehm ist, mit Realitäten konfrontiert zu werden, die Dir nicht passen?

      Das sollte doch das Internet genügend herzige Büsi- Videos an Lager haben, dass Du Dich nicht mit Artikeln befassen musst, die Deine Wohfühlzone erschüttern.
  • Alcyone 03.02.2019 12:35
    Highlight Highlight gestern....schlechtes Gewissen weil ich zu wenig für die Umwelt mache.... dann schlechtes Gewissen das ich die Jungendlichen und Gretha nicht unterstützt habe...aber wir brauchen den Aufstand ! Bin überzeugt es gibt umweltfreundliche Technologien die aber bis jetzt in unserem gewinnorientierten System keine Chancen hatten .... stellt euch vor dass es möglich ist .... es wird sich positiv auswirken auf unseren Weltfrieden!
  • René Obi (1) 03.02.2019 12:23
    Highlight Highlight Etwas hat der Elsener in seiner ersten Show absolut richtig gesagt. Es reicht nicht, dass wir auf das freiwillige Verhalten jedes Einzelnen pochen. Ich persönlich versuch mehr zu machen, als der Durchschnitt, mach mich aber auch nicht zum Märtyrer während sich die Mehrheit einen Scheiss drum kümmert. Es braucht strikte Massnahmen, an die sich alle halten müssen. Und da denke ich, dass immer mehr diese auch nachvollziehen und akzeptieren werden. Wenn nicht... guet Nacht.
  • HeforShe 03.02.2019 12:22
    Highlight Highlight Es nervt mich unglaublich, dass die Verantwortung immer gerade dem zugeschoben wird, der sich erdreistet sich für eine Verbesserung einzusetzen.

    Die Industrie ist hauptverantwortlich. Wir als Einzelpersonen können das durch Konsumverhalten beeinflussen, aber es geht vor allem darum, dass die Politik aufhört da mit Samthandschuhen ranzugehen.

    Hört auf die gerechtfertigten Bemühungen der Jungen zu sabotieren, politischer, friedlicher Einsatz ist sehr wünschenswert. Und sie sind im Ganzen nunmal umweltbewusster.
    • Saftladen 03.02.2019 12:46
      Highlight Highlight Danke! Es freut mich, mal einen solchen Kommentar zu lesen. Die ganzen Diffamierungen, Unterstellungen von Doppelmoral und das müde Belächeln jeglicher Form von Aktivismus ist einfach nur zermürbend. Man hat fast das Gefühl, dass der Grossteil der Bevölkerung sich effektiv wünscht, dass die Proteste aufhören und das alles beim alten bleibt. Nur ist das leider keine Option, denn unsere liebe Mutter Erde ist krank und es muss JETZT etwas getan werden!
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 03.02.2019 18:45
      Highlight Highlight Ich bin skeptisch. Die Jugend der 80er war auf den Friedensmärschen gegen Nato-Raketen und hat sich von den Wackersdorfer Schutzzäunen runterspritzen lassen - ja, das tut weh. In den 90ern wars Kein Blut für Öl und der Schrecken über Bürgerkriege vor der Haustür. In den 2000ern ging es um 9|11 und um die Überwachung. Jetzt um den Klimawandel. Was hat sich geändert? Eben wurde das Abkommen zwischen den USA und Russland pulverisiert, Atomkraftwerke gibts immer noch und Greenpeace hat sich desavouiert. Im Ernst - es wäre toll, wenn sich was tun würde: Dann lasst mal sehen, was ihr drauf habt.
  • Künzli 03.02.2019 12:15
    Highlight Highlight Also wenn ich die Schlachtfelder nach den Openairs, nach der Streetparade, nach einem Wochenende die Langstrasse oder andere Strassen in Zürich betrachte, wenn ich beobachte wie die Jungen sich im Tram benehmen, unfreundlich, laut, arrogant, so frage ich mich schon, ob dies das Klima ist, das ich mir wünsche. Ich nehm den Demonstranten die Story nicht ganz ab. Geschrei führt nie zu einem guten Klima!!
    • Arthur Philip Dent 03.02.2019 14:06
      Highlight Highlight "Geschrei führt nie zu einem guten Klima!!"

      Die zwei Ausrufezeichen zeigen schön die ganze Absurdität deines Beitrages. Danke.
    • Künzli 03.02.2019 18:11
      Highlight Highlight Bravo. Sehr aufmerksam. Chapeau.
    • Nick Name 04.02.2019 07:06
      Highlight Highlight Was führt denn zu einem «guten Klima» (und ich meine das Anliegen der Demonstrierenden)?
  • Spiessvogel 03.02.2019 12:13
    Highlight Highlight Typischer Nachsatz der Journaille: - doch wie grün sind sie wirklich? Die Generation ist im Aufbruch ist weder grün, orange, rot oder blau. Sie nimmt sensibel wahr, dass es so nicht weitergehen kann. Mit der Bewusstseinsänderung war noch in keiner Generation eine sofortige Verhaltensänderung verbunden. Aber er Basis dazu ist gelegt. Darum hätte der Titelnachsatz lauten können: Mit der Begeisterung der Jungen hat Planet Erde wieder eine Chance.
  • Künzli 03.02.2019 12:09
    Highlight Highlight Die Jungen sollten aufpassen, dass sie nicht in die Klauen der Grünen und Roten geraten. Denn die sind definitiv nicht grün! Das sind EU-Turbos. Predigen wie der kapitalistische Klassenfeind das Credo des Wachstums und des Konsums. Schwärmen in religiöser Verzückung von freier Migration und Einwanderung – was da nachhaltig sein soll, – das sollen die Jungen mal ganz genau und hartnäckig nachfragen.
    • Arthur Philip Dent 03.02.2019 14:07
      Highlight Highlight 😂 😂 😂
  • marbos 03.02.2019 12:04
    Highlight Highlight Die kennen keine Label für Bio-Kleider? Welches Label für Bio-Kleider bewirbt denn dieser Altersgruppe?
    Die fliegen zu viel? Wenn Kerosin nicht besteuert wird, klar.
    Sind die Jungen für den aktuellen Klimawandel verantwortlich? Noch (fast) nicht! Sie wollen die Zukunft ändern; helfen wir ihnen! Dieses Jahr sind Wahlen.
  • Joshuuaa 03.02.2019 12:00
    Highlight Highlight Die Kritik ist plump. Der Kern des Klimaproblems: Menschen denken während des Konsums rational und maximieren den eigenen Nutzen. Unabhängig davon, was andere tun, ist es für sie klug, billige, umweltbelastende Produkte zu kaufen. Weil das alle tun, kommt's zur Übernutzung von Gütern. Ökonomen sprechen vom Allmendeproblem.
    Die Streikenden wollen nicht den Menschen ändern. Sie fordern die Politik auf, ein System zu schaffen, dass Anreize so setzt, dass Übernutzung verhindert wird.
    (Das ist keine persönliche Verteidigung: Ich lebe vegan, fliege nicht, besitze kein Auto und kenne Okö-Marken)
  • WeischDoch 03.02.2019 11:56
    Highlight Highlight Naja sobald die Kinder mal Geld haben und auch zum Überleben selbst brauchen, ist Klima auch wieder 2. Prio
    • Saftladen 03.02.2019 12:48
      Highlight Highlight Ich habe Geld, weil ich schon seit einigen Jahren arbeite. Das Klima ist für mich schon seit Jahren eine wichtige Priorität, daran hat auch meine Arbeitstätigkeit nichts geändert. Es ist wirklich nicht schwierig, den Zug in die Ferien zu nehmen und kein (oder zumindest massiv weniger) Fleisch mehr zu essen - auch wenn das viele fast nicht glauben wollen. Probiert es doch einfach mal aus!
    • nimmersatt 03.02.2019 13:15
      Highlight Highlight ja, traurig wenn den Kindern mehr rationalität zuzuschreiben ist als den erwachsenen
  • sheimers 03.02.2019 11:41
    Highlight Highlight Ich denke, man sollte nicht die demonstrierenden Jugendlichen mit den Durchschnittsjugendlichen gleichsetzen. Es demonstriert nur ein kleiner Teil der Jugend, die meisten interessieren sich nicht für Politik. Aber denen, die auf die Strasse gehen nehme ich es ab, dass sie es ernst meinen und auch ihr eigenes Verhalten anpassen. Das war zu meiner Zeit nämlich auch so. Nur wenige gingen demonstrieren, aber die meinten es auch ernst. Warum soll das heute anders sein?
    • nimmersatt 03.02.2019 13:18
      Highlight Highlight und die welche die Relavanz politischer Aktivität erkennen, sind auch diejenigen die was zu verändern vermögen.
      Es ist bloss zu hoffen das sie damit auch gegen die schwachsinnigen ankommen, sie nicht mit Politik sondern mit unreflektiertem status-orientierten Konsum die Welt verändern.
  • Turi 03.02.2019 11:38
    Highlight Highlight "Laut der Studie «Mobilität und Verkehr» des Bundesamts für Statistik (BFS) bucht keine andere Altersgruppe so viele private Flugreisen wie die 18- bis 24-Jährigen in der Schweiz. Die Tourismusstudie zeigt zudem: Wenn die Jugend verreist, dann möglichst weit. Keine Altersgruppe verbringt die Ferien seltener in der Schweiz als die 15- bis 24-Jährigen."

    Tja, so habens viele vermutet. Die die am meisten die Umwelt verschmutzen, gehen laut schreiend demonstrieren. Wenn unsere Jugend wahrscheinlich eines gut gelernt hat: Mit dem Finger auf andere zeigen und sich für moralisch überlegen halten.
    • zettie94 03.02.2019 12:25
      Highlight Highlight Wie kommst du darauf, dass das die gleichen sind?
    • Matrixx 03.02.2019 12:46
      Highlight Highlight Es gibt also 65'000 Menschen, die jährlich fliegen. Und zwar die 65'000 Menschen, die auch demonstrieren?
      Kann das bewiesen werden? Anyone?
    • Saftladen 03.02.2019 12:51
      Highlight Highlight Weil es ja nur eine homogene Gruppe "Jugend" gibt, nicht wahr? Aber selbst wenn diejenigen demonstrieren gehen, die Hauptverursacher der Flugemissionen sind: Gerade sie wären von höheren Kerosinabgaben am stärksten betroffen. Denkst du also nicht, dass ihnen das Thema wirklich wichtig ist, wenn sie sich damit so sehr ins eigene Fleisch schneiden?
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  • Mississippi Tracking 03.02.2019 11:35
    Highlight Highlight Es ist wichtig den Spagat zwischen Klima un Wirtschaft nachhaltig zu üben. Eine Herausforderung die (Jobs) kosten wird, denke ich.
    • René Obi (1) 03.02.2019 12:24
      Highlight Highlight Aber auch neue Jobs generieren kann.
    • Saftladen 03.02.2019 12:52
      Highlight Highlight Wenn wegen dem gestörten Klima Hungersnöte, Völkerwanderungen und Kriege ausbrechen, sind Jobs nicht mehr wichtig. Kurzfristiges Denken ist hier ein grosser Fehler, das hat die Wirtschaft aber leider nicht begriffen.
    • Mississippi Tracking 03.02.2019 13:19
      Highlight Highlight Als rohstoffarmes Land (ausser know-how) und teuersten Pflaster (CHF und Hochpreisinsel) global, wird es unsagbar schwierig, mehr Jobs (Existenzen) zu schaffen als zu verlieren.
      Die allgemeinen Zusammenhänge sind derart komplex und interessengebunden, dass es nahezu unwahrscheinlich ist, Weg aus Sackgasse zu finden.
      Wir samt Politik etc. sind Produkt aller Menschen.
      Einig war sich Menschheit nie wirklich und wird es auch kaum je sein.
      Die effektiv benötigten Änderungen müssten so tiefgreifend und schnell erfolgen.
      Weisheit nutzlos.
      Schlauheit regiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jazzdaughter 03.02.2019 11:15
    Highlight Highlight Das sind ja Durchschnittswerte. Mich würde es interessieren, wie es unter denen aussieht, die wirklich protestieren gehen. Denn längst nicht alle Jugendliche nehmen da teil und es ist doch zu vermuten, dass gerade diejenigen, die die Durchschnittszahlen nach oben ziehen, sich nicht so für die Umwelt einsetzen und auch nicht an die Demos gehen.
    Wie gesagt, es wäre einfach interessant so einen Vergleich zu haben.
    • malina2 03.02.2019 11:42
      Highlight Highlight Dazu gibt es in der Umweltsoziologie viele Arbeiten, unter anderem einiges von A.Diekmann, der hier im Artikel auch erwähnt wird. Trauriger Fakt ist, dass sich auch umweltbewusste Menschen nicht umweltgerecht verhalten, sobald sie in Situationen kommen, die grösseren Aufwand/Kosten verursacht. Umweltbewusstsein korreliert mit dem umweltgerechten Verhalten etwa mit 0.1-0.2, je nach Datengrundlage.
    • nach gang 03.02.2019 13:39
      Highlight Highlight In einem umweltzerstörerischen System ist es nicht möglich sich umweltgerecht zu verhalten.
      Über den Konsum wird man nicht den Klimawandel aufhalten können. Es braucht ein anderes ökonomisches und politisches System. Mit anderen Worten es braucht Reformen und Veränderungen, aber Subito!
      Mit einem Bein stehen wir schon im Museum ;-)
    • Cédric Wermutstropfen 03.02.2019 16:33
      Highlight Highlight @nachgang: Wir benötigen kein anderes ökonomisches System.. Die Politik muss nur die richtigen Anreize schaffen. Wer heute in Forschung und Entwicklung „grüner“ Technologien investiert, ist der Gewinner von morgen. Für die Schweiz wäre es ökonomisch ratsam hierbei eine Führungsrolle einzunehmen. Das ist unsere Chance des Jahrhunderts
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chapito91 03.02.2019 11:07
    Highlight Highlight Ich behaupte mal, dass die meisten der Kiddies da gar nicht wissen, wofür sie demonstrieren. In dem Alter hatte ich auch noch kein Auto und kein Geld und war dementsprechend „grün“. Und „Evelyne“, die an der Demo teilgenommen hat, ist irgendwann mal auch mit dem Studium fertig. Und macht dann eine Weltreise über Asien, Australien & Amerika (Flugi). Und dann fängt sie an zu arbeiten, nimmt einen gut bezahlten Job an, in einem abgelegenen mit ÖV schwer zu erreichenden Industriegebiet. Zunächst nimmt sie das Auto ihrer pensionierten Eltern und dann zieht sie aus und kauft sich selber ein Auto.
    • Saftladen 03.02.2019 12:56
      Highlight Highlight Oder Evelyne ist schlauer als du ihr zutraust und ehrlich am Thema interessiert. Sie isst weniger Fleisch, nimmt den Zug in die Ferien und kauft sich ein Elektroauto oder geht mit dem ÖV zur Arbeit. Was tutst du denn fürs Klima? Anderen vorzuwerfen, dass sie sich unmoralisch verhalten ist immer einfacher. Für Veränderung und unpopuläre, weil effektive Massnahmen einzustehen kostet Kraft. Es ist toll, wenn sich Leute wie Evelyne einsetzen!
    • nach gang 03.02.2019 13:47
      Highlight Highlight Ich denke schon dass die Jugend weiß wofür sie demonstriert. Ob sie alle Zusammenhänge kennen ist eine andere Frage.
      Aber recht haben sie schon, es gilt sofort zu handeln.
      Nichtstun mit dem Verweis auf die Sachzwänge führt in den Abgrund.
      Der Klimawandel ist kein Accessoire für gelangweilte Kids zum demonstrieren, sondern eine Tatsache.
      Man kann den Klimawandel nicht ausblenden und gut ist. Der herrschende Wohlstand hat die Menschen denkfaul gemacht, die historische Tatsache das ein System über Nacht kippen und im Chaos enden kann ist für die meisten Menschen ein unvorstellbare Idee.
  • Watcher 03.02.2019 11:06
    Highlight Highlight Naja, kein Wunder reisen die jungen Leute so viel, überall sieht man Werbung von Airlines.
    Watson ist sich wahrscheinlich nicht bewusst, dass ihr fast täglich über Reisedestinationen in aller Welt oder Werbung übers Fliegen macht.
  • walsa 03.02.2019 11:00
    Highlight Highlight https://www.watson.ch/wirtschaft/food/612500684-ein-kurzes-video-zu-cop21-dein-essen-ist-der-schlimmste-umweltsuender
  • Trasher2 03.02.2019 10:50
    Highlight Highlight Für mich ist es in erster Linie einfach erfreulich, dass Jugendliche sich politisch engagieren.
    Die Diskrepanz zwischen dem Protest und ihrem Handeln soll angesprochen werden. Ich erwarte dabei nicht, dass die lebenslänglich nie mehr fliegen. Aber ich gehe davon aus, dass sie auch als Erwachsene einen Teil ihrer Haltung behalten werden und sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten weiterhin für die Bewahrung der Schöpfung einsetzen werden.

    (Nicht jeder der 1968 auf die Strasse ging, hat als Erwachsener die Ideale von damals vertreten. Trotzdem haben die Proteste unsere Gesellschaft verändert!)
  • 01vinc09 03.02.2019 10:48
    Highlight Highlight Wenn ich das richtig sehe, beziehen sich die Zahlen dort oben auf die ganze Schweizer Jugend, und nicht einfach auf die vom Klimastreik. Dort wäre das nämlich sehr viel grösser. Solange man nur mit grossen Einschränkungen nachhaltig leben kann, wird das nur ein sehr kleiner Teil tun. Deshalb sind unsere Forderungen klar nach einer Welt in der man nachhaltig leben kann, und sich nicht immer (wie bei Greta) vor dem Vorwurf der Heuchlerei wehren muss, weil man während einer 30 stündigen Zugfahrt sein veganes Menü aus einer Plastikverpackung essen muss!
  • Roterriese 03.02.2019 10:48
    Highlight Highlight Meistens sind es wohl Gymnasiasten aus gut betuchtem Hause, die dann über Weihnachten kurz zum Shopping nach New York jetten, genau mein Humor.
    • Saftladen 03.02.2019 12:58
      Highlight Highlight Sind es wohl meistens? Wie kommst du auf eine solche Behauptung? Du kannst aber nächstes Mal gerne selber auch an der Demo teilnehmen und mit uns diskutieren. Es nähme mich auch wunder, was du konkret gegen die Klimaerwärmung tust :)
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 03.02.2019 13:02
      Highlight Highlight Genau! Alle in einen Topf werfen um Engagement zu verunglimpfen.
    • You will not be able to use your remote control. 03.02.2019 15:37
      Highlight Highlight > Sind es wohl meistens? Wie kommst du auf eine solche Behauptung?

      Er hat unzählige Male gezeigt, dass er sich solche Behauptungen aus dem Allerwertesten zieht und nicht in der Lage ist auch nur eine seiner Aussagen mit Argumenten zu unterlegen.

      Falls er antwortet, wird es eine andere, nicht passenden Provokatio sein.
  • beaetel 03.02.2019 10:43
    Highlight Highlight Der Titel sollte meiner Meinung nach lauten: Wie grün kann man denn heute überhaupt noch sein? Die Jungen können nämlich tatsächlich nichts dafür, was die Älteren Ihnen so vor die Nase stellen, teils ohne Alternative und wenn dann nur unter einem Verzicht, der sie quasi aus der Gesellschaft ausschliesst. Ich jedenfalls bin froh, dass endlich eine Generation sich dagegen auflehnt, dass die Umwelt nur Wert sei, diese zu verschandeln ...
  • Yann Wermuth 03.02.2019 10:41
    Highlight Highlight Das ist die absolut falsche, ideologische Frage! Diese ständigen Fragen nach dem eigenen Konsumverhalten zielen nur darauf ab, dass politisch nichts passiert! „Wenn du deinen Abfall nicht trennst, darfst du nichts zur Klimapolitik sagen“ - das ist pure Ideologie mit dem Ziel jede politische Veränderung abzuschiessen. Fragt doch mal danach, für welche (Diesel, Kerosin, etc) Steuern Junge stimmen würden, welche Produkte sie verbieten würden, etc. Sie würden sich sofort selber den Flieger verunmöglichen - wenn man sie entscheiden liesse!
    • Forest 03.02.2019 12:30
      Highlight Highlight Das Konsumverhalten spielt sehr wohl eine Rolle. Nach einer Demo geht man in die Dönerbude dort gibt es Poulet aus Brasilien oder Fisch aus Vietnam. Wie kommen diese Güter zu uns in die Schweiz? Genau über Diesel/Kerosin welches man versteuern/verbieten will. Das Konsumverhalten darf ruhig hinterfragt werden. Umweltschutz fängt bei mir selber an. Ich darf und alle andere nicht ist die Falsche Einstellung.
    • Yann Wermuth 03.02.2019 13:55
      Highlight Highlight Wo hab ich gesagt man solle nicht auf seinen Konsum achten? Gugus ist nur, was du sagst „Umweltschutz fängt bei mir selber an“ - Nein. Ausser du meinst damit Stimm- und Wahlverhalten und sonstiges politisches Engagement. Ich verliere in keiner Art und Weise das Recht auf Ökologie zu pochen, wenn ich den Flieger nehme. Genau das wollen die Klimazerstörer: dass wir ja nicht politisch (mit Regeln und Gesetzen) kommen, sondern uns noch mehr darum bemühen, keine Plastikröhrli zu verwenden. Das ist ja per se nicht schlecht, aber ändert nichts, weil es niemanden zwingt.
  • Fafi69 03.02.2019 10:32
    Highlight Highlight Warum wird immer gefragt wie grün der/die andere ist?
    Es muss jeder bei sich selber Anfangen!!!
  • Ale Ice 03.02.2019 10:32
    Highlight Highlight Jede Form von Stimmungsmache oder Häme gegen diese Jungen wäre jetzt tragisch.
    Wir sollten ihren frischen Wind besser nutzen.

    Und sie dürfen auch noch lernen, was sie (noch) besser machen können.

    Ausserdem: Umweltschützer haben sich, soweit ich weiss, selten selbst als Heilige betrachtet. Niemandem wird es je gelingen, ohne Fussabdruck über diese Welt zu gehen. Und das ist okay.
  • mille_plateaux 03.02.2019 10:32
    Highlight Highlight Anstössiger Artikel. Man kann in der Tat nicht erwarten, dass alle Jungen wie Heilige daherkommen, nicht verreisen und bestenfalls vegan leben. Die Forderungen an die Politik werden durch einen gesellschaftstypischen Lebenswandel nicht ausgehölt - wo kämen wir denn hin, wenn nur noch Jesus kritisieren dürfte.

    Statt mit dem Finger auf die Kids zu zeigen, könnte man mit dem Artikel etwas Aufklärung betreiben. So werden 71% des weltweiten CO2-Ausstosses von den 100 grössten Firmen verantwortet. Und die machen: nix. Da muss die Politik hart durchgreifen und regulieren.
    • E7#9 03.02.2019 12:59
      Highlight Highlight Du willst Aufklärung? Bitte sehr: CO2 Anteil in der Luft 0,038%. Anthropogener (menschverursachter) Anteil davon 3,7%. Also 96,3% sind natürlich. Abgesehen dass CO2 eine sehr schwache wärmeabsorbierende Eigenschaft besitzt (z.B. im Vergleich zu Wasserdampf, wovon es viel mehr in der Luft hat) ist als Spurengas die Menge als Klimafaktor einfach lächerlich. Im Zeitalter des Karbons gab es die doppelte Menge an CO2. Das Leben gedieh prächtig und die Temperatur war wie heute. Allerdings gebe ich dir in einem Punkt recht: Aufklärung (anstatt Panikmache und Hysterie) ist in der Tat dringend nötig.
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 03.02.2019 13:57
      Highlight Highlight E7: Ich bin ebenso für Aufklärung - darum ist es mir ein Anliegen, auch dieses Thema anzugehen:

      https://www.tagesschau.de/klima/hintergruende/klimalandwirtschaft100.html

      Das wird leider oft Verschwiegen, resp nicht erwähnt.

    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 03.02.2019 13:58
      Highlight Highlight https://www.schweizerbauer.ch/tiere/milchvieh/methan-ausstoss-pro-kuh-steigt-34420.html
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gähn on the rocks 03.02.2019 10:27
    Highlight Highlight die jungen von heute: städteflug zur konfirmation. schnell mal nach new york oder tokio. übers weeky nach malle.
    es ist ja soo günstig.
    • Saftladen 03.02.2019 13:00
      Highlight Highlight Und damit es teurer wird, braucht es die Demonstration für griffigere Gesetze! Ausserdem sind die meisten DemonstrantInnen sicher nicht diejenigen, die sich einen solchen Städtetrip gönnen!
  • Merida 03.02.2019 10:24
    Highlight Highlight Beispiel für eine Jubiläumsreise von einem Städtischen Frauenchor. Alter der Teilnehmerinnen: 18-40 Jahre.
    Die grosse Mehrheit will mit dem Zug statt dem Flugi verreisen, auch wenn die Reise dann weniger weit geht.
    Zudem ist ca. ⅓ Vegi oder vegan.
    Ich glaube an das Umweltbewusstsein der Jungen Erwachsenen!
  • wilhelmsson 03.02.2019 10:14
    Highlight Highlight Was soll diese Frage? Sie ist der Ursprung des Problems. Erwarten wir ernsthaft, dass sich die Jungen freiwillig nachhaltiger verhalten, um das wiedergutzumachen, was wir Älteren ihnen einbrocken. Es geht darum, was wir alle zusammen tun müssen, um den Planeten zu retten. Die richtigen Lösungen sind diejenigen, welche zur grössten Einsparung von CO2 führen. Das ist einfache Mathematik. Die Schweiz muss alles daran setzen, dass dies in möglichst vielen Ländern passiert. "Es geht uns nichts an, was Brasilien macht." Diese Haltung vertritt unser Bundespräsident!?
  • Tan Long 03.02.2019 10:13
    Highlight Highlight
    "Wer sein eigenes Interesse verfolgt, befördert das der Gesamtgesellschaft häufig wirkungsvoller, als wenn er wirklich beabsichtigt, es zu fördern. Ich habe nie erlebt, dass viel Gutes von denen erreicht wurde, die vorgaben, für das öffentliche Wohl zu handeln." Adam Smith
    • Saftladen 03.02.2019 13:02
      Highlight Highlight Adam Smith hatte nie vom Klimawandel gehört. Nur weil du pseudoeloquent mit Zitaten um dich wirfst, ist der Klimawandel nicht weniger ein Problem.
  • namib 03.02.2019 10:11
    Highlight Highlight Die Vergangenheit zeigt, dass sich die Gesellschaft nur über das Portemonnaie steuern lässt. Der Effort ist zwar löblich, aber um ambitiösere Klimaziele zu erreichen muss nicht nur fliegen teurer werden. Eine wirklich wirksame Umweltsteuer macht das T-Shirt von H&M, die Ear Pods aus China und vor allem Strom teurer. Fair produzierte Smartphones natürlich auch. Für die Schulabschlussreise geht‘s dann mit dem Zug nach Appenzell anstatt nach Amsterdam. Die Kids wären wohl wieder auf der Strasse. Nur mit anderen Sprüchen auf ihren Plakaten🤷🏻‍♂️
    • René Obi (1) 03.02.2019 12:31
      Highlight Highlight Wenn der Klimanotstand ausgerufen wird, geht es nur mit Verboten und finanziellen Anreizen. Zum Beispiel über Besteuerung von umweltschädigendem Verhalten und allenfalls entsprechender Kompensation. Zum Beispiel Ökobonus: 2 Fr. pro Liter Treibstoff und der gesamte eingenommene Betrag wird wieder an die Steuerzahler gleichmässig verteilt. Mit leichten Unterschieden je nach Erreichbarkeit des Wohnorts per öV.
  • Freddy Blütteler 03.02.2019 10:06
    Highlight Highlight Kinder, ich finde es toll was ihr macht! Weiter so!!!
  • Jiri Lala 03.02.2019 10:03
    Highlight Highlight Echt peinlich jetzt gegen diese Jugendlichen den Moralapostel zu spielen. Ist ja wohl kein Wunder sind diese nich nicht konsequent, was ja auch kaum ein Erwachsener ist.. wenigstens tun sie etwas und merken dass etwas getan werden muss!
  • Matrixx 03.02.2019 09:52
    Highlight Highlight Bei den 16- - 25-Jährigen besteht wenigstens noch Luft nach oben.
    Sie sind jung, sich dem Problem bewusst und vielleicht noch etwas mehr kompromissbereit.
    Änderungen dauern ihre Zeit. Ja, vielleicht fliegt ein 16-Jähriger gern mit seinen Freunden an den Strand.
    Vielleicht tut er das in 5 Jahren nicht mehr, weil er sich dem Problem mehr bewusst ist und er andere Möglichkeiten sieht.
    Ein Problem lässt sich nicht einfach durch Fingerschnippen lösen, deshalb kann auch niemand erwarten, dass alle Demonstrierenden Heilige sind und sich korrekt verhalten. Aber sie tun den ersten, wichtigen Schritt!
  • Avalon 03.02.2019 09:49
    Highlight Highlight Für mich ‚stinkt‘ diese Studie ziemlich: Geht es womöglich nur darum, mit dem Finger auf die protestierenden Jugendlichen zu zeigen, quasi „ätsch, schaut, Ihr seid ja gar nicht besser als wir“?
    Denn würde man ihre (echten) Sorgen ernst nehmen, würde man das eigene Verhalten ja ändern müssen?
  • banda69 03.02.2019 09:45
    Highlight Highlight Interessant.

    Jetzt wird eine typische rechte SVP/FDP-Schmutz-Kampagne gegen die jungen Demonstrantinnen und Demonstranten lanciert. Anstelle ernsthaft nach Lösungen zu suchen.

    Die rechten, geldgierigen, umweltfeindlichen PolitikerInnen (SVP/FDP) scheinen die Demos also ernst zu nehmen.

    Gut so.
    Und weiter demonstrieren.
    • nach gang 03.02.2019 14:02
      Highlight Highlight First they ignore you, then they laugh at you, then they fight you, then you win.
      Mahatma Gandhi
  • DigMer 03.02.2019 09:44
    Highlight Highlight Natürlich, der Widerspruch ist da!

    Aber: Sich über sie lustig zu machen, weil sie ja nicht besser als die älteren Generationen sind, ist halt auch ziemlich doof. Ist ja nicht so, dass sie wählen konnten, ob sie in einer Konsum-Müll-Gesellschaft aufwachsen möchten oder nicht.

    Zudem werden sie vermutlich wesentlich mehr unter den Folgen leiden. Da halte ich Belehrungen von meiner und älteren Generationen für wohlfeil, denn die Jungen haben noch nicht versagt, wir aber schon.
  • El Vals del Obrero 03.02.2019 09:42
    Highlight Highlight Passender Text dazu: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/meine-generation-die-verallgemeinerung-als-kampfbegriff-a-1250925.html

    Ich glaube nicht, dass die Stammkundschaft der Billigflieger und die Teilnehmer an diesen Demonstrationen sich wesentlich überschneiden.
  • Kartofffelkoenig 03.02.2019 09:37
    Highlight Highlight Ich finde nicht, dass man, nur weil man sich für Klimaschutz einsetzt, direkt auf alles vezichten muss. Einschränken und reduzieren hilft auch schon viel und fällt den meisten einfacher. Vielleicht nur maximal einmal im Jahr fliegen. Oder nur ein- bis zweimal pro Woche Fleisch essen. Oder das Fahrrad nehmen, wenn man "nur kurz zur Tanke geht" um Bier zu holen.
    Es ging gestern bei der Demo, auf der ich auch war, aber auch um die Regierung(en) und Firmen. Auch diese müssen ihre CO2-Emissionen drastisch senken, und da können nur Gesetze helfen.
    • Forest 03.02.2019 12:38
      Highlight Highlight Ich esse auch kein Fleisch. Allerdings mache ich das Bewusst und Freiwillig. Deshalb sehe ich es auch nicht als Verzicht an :) Bei diesem Thema fängt man klein an, und da ist jede noch so kleine Änderung willkommen.
  • Schluch 03.02.2019 09:36
    Highlight Highlight Die täglichen Entscheidungen jedes Einzelnen summieren sich. Verzicht und Zurückhaltung können aber nie zum Ziel führen. Hier werden der Einfluss und Verantwortung des jedes Einzelnen masslos überschätzt. So kommen wir nirgends hin.
    Die gemeinsame Richtung entscheidet sich vor allem an der Urne!
  • Skeptischer Optimist 03.02.2019 09:32
    Highlight Highlight Mich irritiert dieser Artikel. Er zielt an der Problematik vorbei.

    Der CO2 Anstieg wird nicht mit individuellen Handeln gebremst werden.

    Und man muss nicht grün sein, um Massnahmen gegen den Klimaschutz verlangen zu können.

    Die Politik ist hier gefordert und nicht das Individuum. Und sie wird nicht einfach auf dem Buckel des kleinen Mannes lösen können.
  • ströfzgi 03.02.2019 09:26
    Highlight Highlight Watson, steht doch bitte zu Sommerferienbeginn in den Flughafen und fragt dort die Jugendlichen warum sie denn fliegen und Klimaschutz und so…

    Gibt sicher kreative Antworten 😉
  • p4trick 03.02.2019 09:20
    Highlight Highlight Kann jeder selber für sich ausrechnen:
    https://www.wwf.ch/de/nachhaltig-leben/footprintrechner

    Kleiner Spoiler wir Schweizer verbrauchen mehr als der Rest der Welt.
    Bereits 10'000km mit Auto fahren pro Jahr ist viel schlimmer als jeden Tag Fleisch zu essen.
  • Me, my shelf and I 03.02.2019 09:19
    Highlight Highlight Naja, finde es schade, dass hier nicht Jugendliche der Bewegung gefragt wurde sondern die ganze Jugend.
    Der Titel suggeriert ja, dass die Klimastreik-Bewegung befragt wurde. Die Leute, die auf die Strassen gehen, achten unter dem Strich viel stärker auf die Umwelt als die Jugendlichen die nicht auf die Strassen gehen...
  • Resche G 03.02.2019 09:19
    Highlight Highlight Es ist sehr schwierig ein "heiliges" leben zu führen wenn man ununterbrochen mit Werbung und sozial media bombardiert wird das gegenteil zu tun.

    Auch ist es ernüchternd was man mit dem eigenen Konsum verhalten direkt ändern kann. Würden wir z.b sofort das fliegen komplett abstellen, würden wir ~2% co2 einsparen.

    Es braucht einen globalen politischen Effort und ein Umdenken auch bezüglich unserem unnachhaltigen Wirtschaftssystem. Und diesen schlamassel haben wir angerichtet und nicht die Schüler.
    • Saftladen 03.02.2019 13:07
      Highlight Highlight Ja, es braucht globale Massnahmen. Aber jemand muss den Anfang machen, und wenn wir das als reiche, kleine Schweiz nicht schaffen - dann schafft es wohl niemand. Es ist unglaublich wichtig, dass wir das so bald wie möglich hinbekommen, damit die Welt ein Vorbild hat!
  • Macto 03.02.2019 09:15
    Highlight Highlight Die Message solcher Feststellungen finde ich immer etwas heikel. Greta Thunberg ist aus Plastikverpackungen, Schweizer Jugendliche fliegen viel, H&M liegt voll im Trend - okay, dann muss ich ja auch nichts für den Klimaschutz machen. Wenn es mir wichtig ist, dann verzichte ich auf Fliegen und co. Im besten Fall motiviere ich andere auch dazu. Darüber hinaus ist es zwar so, dass ich als Individuum in der Verantwortung stehe, am meistem aber die Politik verändern kann. Darum finde ich die Klimaproteste auch richtig und wichtig. Egal ob die TeilnehmerInnen nun in Urlaub fliegen oder nicht.
  • Dexta 03.02.2019 09:14
    Highlight Highlight Bei all diesen Kommentaren über die Jungen und das diese gar nicht besser sind wird mir übel. Ganz im ernst, erwartet ihr alle das die jugend uns älteren zeigt, wie man leben sollte? Eigentlich sollten die Älteren die Vorbildfunktion übernehmen.

    Weiter geht es ja vorallem darum, dass die Politik aktiv wird. Zum Beispiel wurde vor kurzem eine Klimaabgabe für Flüge vom Parlament abgelehnt, was sicher auch ein Grund für diese Demo war. Es muss sich jeder selver an der Nase nehmen aber die Politik muss endlich damit beginnen aktiv zu werden.
  • ceciestunepipe 03.02.2019 09:09
    Highlight Highlight Wo kaufen Sie denn Ihre Kleider? Klar sind die Jugendlichen keine "Heiligen". Aber sie demonstrieren jetzt auch am Samstag, nicht mehr nur während der Schule. Und zuerst muss man umdenken lernen, bevor man handelt. Gerade wenns um die Komfortzone geht. Also loben wir doch das Engagement auf der Strasse, bevor wir aus dem Bürosessel rumstänkern, weil Teenies mit kleinem Budget nun halt nicht die modisch begrenztere Öko-Auswahl berücksichtigen. Und immer selbst zuerst an der Nase nehmen:)
    • rodolofo 04.02.2019 09:00
      Highlight Highlight Schön gesagt!
      Mich heimeln solche demonstrierende Jugendliche auch an!
      Das erinnert mich an meine ungestüme Jugend, in der ich noch an der Weltrevolution teilnehmen wollte (Wenn ich ehrlich bin, wollte ich damit v.a. diesem oder jenem Mädchen imponieren...)!
      Jedenfalls wurde ich durch mein Aufbegehren gegen die Umweltzerstörung und die Bedrohung ALLEN Lebens durch den Super-GAU Atomkrieg, oder AKW-Unfall politisiert und aktiv!
      Vom Strassenrand her riefen uns Gaffer "Moskau einfach!" zu.
      Heute kriechen diese Ex-Gaffer "Putin von und zu Moskau" in den Arsch.
      Zum demonstrieren, das alles...
  • rodolofo 03.02.2019 09:08
    Highlight Highlight Früher verhielten sich die Leute ökologisch und Klimaneutral, weil es nichts Anderes gab und man es gar nicht anders machen konnte.
    So lange es keine Automobile gab, bzw. nur sehr wenige für einige reiche und exzentrische Engländer, gab es auch keine Abgase und keinen Motorenlärm.
    Heute besteht die Herausforderung für uns Menschen weniger darin, solche "Teufelsmaschinen" zu erfinden, als darin, auf ihren Gebrauch zu verzichten, weil wir eingesehen haben, dass sie mehr schaden, als nützen!
    Beim Auto ist dieses Kosten/Nutzen-Verhältnis noch + - ausgeglichen.
    Aber bei AKW's und Gentech?
  • Artemis 03.02.2019 09:06
    Highlight Highlight Was mich an diesen Klimastreiks stört, ist das keine Lösungen vorgeschlagen werden, die Schüler machen auf ein Thema aufmerksam das jedem bewusst ist aber haben keine Lösung dafür (ausser vielleicht kapitalismus abschaffen 😂😂) dann können sie noch so lange demonstrieren, solange zB güter die auf ihrer Produktion mehrfach um die Welt wandern günstiger sind kauft man auch diese, hingegen wenn sie plötzlich nochmal 2× den Preis als abgaben kosten müsste man sich überlegen ob sich das nicht lohnt Kleidung zB in der Schweiz zu produzieren und nicht in Asien.
    • Na_Ja 03.02.2019 22:49
      Highlight Highlight Es handelt sich um Jugendliche, von ihnen eine vollständige Lösung zu verlangen ist übertrieben. Wichtig ist, dass ihnen das Problem bewusst ist. Vom Verschweigen wurde noch nie etwas verbessert/geändert.
  • oliversum 03.02.2019 09:01
    Highlight Highlight Immer schön mit dem Finger auf andere zeigen, um das eigene Verhalten nicht ändern zu müssen...
  • Caturix 03.02.2019 08:59
    Highlight Highlight Wenn die Politik nichts macht fast macht keiner etwas. Man kann ihnen nicht vorwerfen mit 16 schon geflogen zu sein, ersten organisieren die Eltern die ferien und zweitens sind sie nich schuld an den viel zu tiefen Preisen.
    Die Jungen haben schon recht das beste ist einfach sie wählen dann andere Politiker, sonnst wird nie etwas geändert.
  • Der Tom 03.02.2019 08:59
    Highlight Highlight Ja weil die nämlich auch schon mal geflogen sind und es bestimmt wieder tun werden müssen wir sicher nicht Ölheizungen verbieten. Imfall!!
    • trio 03.02.2019 09:43
      Highlight Highlight Und warum nicht? Die CO2 Emissionen aus Heizungen sind höher als die aus Treibstoffen.

      https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/klima/daten-indikatoren-karten/daten/co2-statistik.html
    • Saab93 03.02.2019 10:58
      Highlight Highlight Also wenn das der Massstab ist klappt es ganz sicher nicht mit dem Umweltschutz.
      Es gibt immer solche die es schlechter machen.
    • Caturix 03.02.2019 14:23
      Highlight Highlight Würde gern am Firmengebäude mit Wohnungen die Oelheizung Tauschen. Erdsonden sind nicht erlaubt wegen Grundwasser, Solar ist nicht erlaubt wegen Gebäude, und da im Winter die Sonne um 11 uhr geht und am 13uhr wieder kommt bringt es auch wenig in eine Solaranlage zu investieren, also bleiben nur die Wärmepumpe, nein geht auch nicht das Haus müsste komplett saniert werden was leider nicht geht da kein Geld vorhanden ist für so ein Projekt. Also was hat man gemacht ? eine neue oelheizung installiert und wenn mal Geld da ist zusätzlich eine Wärmepumpe die würde fürs Warmwasser genügen.
  • Stiggu LePetit 03.02.2019 08:54
    Highlight Highlight Wenn jeder und jede bei sich beginnt und auf das Fliegen, Fleischessen und Autofahren verzichtet, haben wir das Problem schon beinahe gelöst.
    • Saftladen 03.02.2019 13:10
      Highlight Highlight Und dann muss man noch der Wirtschaft genau auf die Finger schauen, was sie im In- und Ausland so an Umweltzerstörung betreibt. Dann sind wir am Ziel :)
  • walsi 03.02.2019 08:46
    Highlight Highlight Etwas fehlt in dem Artikel, wahrscheinlich einer der wichtigsten Punkte, das Internet. Ich zitiere mal Greenpeace: «Wäre das Internet ein Land, so hätte es weltweit den sechstgrössten Stromverbrauch.»

    https://www.greenpeace.ch/2017/01/10/energieverbrauch-von-internetfirmen/
  • wolge 03.02.2019 08:44
    Highlight Highlight Demonstrieren macht Spass... wirklich ernsthaft etwas (bei sich selbst) ändern ist etwas anderes...
  • lilie 03.02.2019 08:33
    Highlight Highlight Natürlich haben u25 seltener ein Auto als ü25, schliesslich ist ein Auto teuer. Der Umweltschutz ist nicht das einzige Argument, was hier zählt - wie ja das restliche Konsumverhalten der Jugend von heute auch klar zeigt.
    • FrancoL 03.02.2019 10:29
      Highlight Highlight Danke für diesen kurzen und richtigen Einwurf. Die ganze Studie hinkt in dieser Hinsicht, das Verhalten der u25 wäre etwas mehr zu hinterfragen, zu hinterfragen was denn genau den Ausschlag für das abweichende Verhalten gibt.
      Meine Frau und ich haben uns als Studenten ein Cola geteilt, Grund war nicht die Reduktion der Umweltbelastung sondern das sehr kleine Portemonnaie.
    • lilie 03.02.2019 10:41
      Highlight Highlight @FrancoL: Ganz genau.

      Es wäre viel besser zu fragen: Was tust du selber, um die Umwelt zu schonen?

      Alsonachfragen, welche aktiven Entscheide die Jugendlichen treffen.

      Auch vegetarisch/vegan kann man sich aus x Gründen ernähren - nicht zuletzt etwa, wenn schon zuhause so gegessen würde.
    • Zwieback 03.02.2019 11:29
      Highlight Highlight @lilie

      Klar, die studie ist nicht ganz einwandfrei, aber si an allen ecken und enden zu kritisieren um den einsatz der jugentlichen zu relativieren halte ich dennoch für fragwürdig.

      Gerade beim agument der ernärung, wären die beweggründ für eine vegetarische/vegane ernärung in erster linie das elternhaus, würde der prozentuale anteil an jungen vegetariern tiefer sein als der bei älteren (1.41 kinder pro familie)

      Und wenn ihr umbedingt den faktor geld dabei haben wollt, fair-fashon (von wegen konsumverhalten) ist für viele junge einfach zu teuer. Und liegt schlicht nicht im buget.
    Weitere Antworten anzeigen
  • D0MD0M 03.02.2019 08:25
    Highlight Highlight Und jetzt? Relevanz?
  • Hans Doe 03.02.2019 08:22
    Highlight Highlight Kerosin weltweit besteuern und bei der Schifffahrt weltweit Schweröl verbieten. Das wäre ein guter Anfang der sehr viel bewirken würde!
    • zeitgeist 03.02.2019 08:56
      Highlight Highlight Wäre einerseits schon sinnvoll, andrerseits schert sich die Finanzelite nicht um erhöhte Preise und wollen wir wirklich eine noch deutlichere Zweiklassengesellschaft und Fliegen zum elitären Gut machen? Es ist immer das selbe, Verteuerungen sind wirksam, treffen aber nur einen Teil der Gesellschaft. Da wir in einer Zeit leben, in der wie die Schere verkleinern und allen möglichst die gleichen Möglichkeiten bieten wollen, widersprechen sich Massnahmen und Ziele. Kompromisse oder neue Ideen sind gefragt...
    • malina2 03.02.2019 08:57
      Highlight Highlight Würdest du immer noch gleich über eine globale Kerosinsteuer denken, wenn ein Flug nach NewYork dadurch 4000.- Franken kosten würde? TV-Gerät aus Asien für 2000.- statt für 800.-? Äpfel aus Neuseeland werden zu teuer, also in gewissen Jahreszeiten nur noch verschrumpelte Äpfel aus der Schweiz oder für ein paar Monate gar keine mehr?

      Die Mehrheit der Bevölkerung ist gegen wirklich wirksame Massnahmen, die Verantwortung an die Politik abschieben daher nur eine billige Ausrede. Politisch umsetzbar sind vielleicht lächerliche zusätzliche 50.- pro Flug. Das hält niemand vom Fliegen ab.
    • SteWe 03.02.2019 09:03
      Highlight Highlight 50 Stutz Ökosteuer auf einen Langstreckenflug machen Fliegen sicher nicht zum elitären Gut.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fairness 03.02.2019 08:20
    Highlight Highlight Leider kann die Schweiz nur minimst zur Verbesserung beitragen. So gut wie unspürbar. Aber mit Sicherheit braucht es auch die kleinsten Beiträge. Auch die summieren sich. Aber solange die grossen Umweltsünder nichts oder viel zu wenig tun, können wir kaum etwas bessermachen. Wenn zB Indien seine Wirtschaft verdreifachen will und deren Kurve fast senkrecht in den Himmel steigt ... Es ist das Gleiche wie mit der Einführung einer Mikro- oder Finanztransaktionssteuer: Das funktioniert nur global!
    • Qu-olà 03.02.2019 10:29
      Highlight Highlight Die Schweiz trägt Verantwortung, nicht nur für die inländischen Emissionen, sondern auch für die Konsequenzen aus Flugverkehr, aus der ins Ausland ausgelagerten Schweindustrie und für die Auswirkungen des Finanzplatzes. So trägt die Schweiz 3-4% zur globalen Klimaerwärmung bei*.
      Wir sind auch einer der grossen Umweltsünder, die Verantwortung auf andere Länder abzuschieben, ist heuchlerisch.

      *https://www.woz.ch/1905/wahljahr-2019/unsere-ideen-sind-viel-weniger-naiv-als-der-glaube-auf-dem-jetzigen-weg-koenne-es
    • regen 03.02.2019 10:43
      Highlight Highlight Aha, ego te absolvo a peccatis tuis, amen. Weiterschweinigeln, denn die andern tun's ja auch. Gute idee!
    • ThomasHiller 03.02.2019 10:57
      Highlight Highlight Und soll man deshalb einfach nix tun, weil die anderen auch nichts machen?
      Nur mal so als Frage zwischendurch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ueilaa 03.02.2019 08:19
    Highlight Highlight "Tut mehr für den Klimaschutz!": Anna, 17

    "Über Ostern fliegen wir nach New York: shoppen und Broadway": auch Anna...

    Wir sind ALLE in der Verantwortung!
    • rodolofo 03.02.2019 09:10
      Highlight Highlight Und bei vielen Öl-Förderungen wird das mit aufsteigende Erdgas einfach abgefackelt...
      Weil es billiger ist.
      Billig ist meistens auch sinnlos...
    • Corny 03.02.2019 10:01
      Highlight Highlight Erzogen von einer Generation konsumabhängiger Verschwender. Meine Tochter, bald 16 war auch an der Demo und sagt, erst jetzt werde ihr bewusst, was Fliegen und Billigkonsumgüter von China anrichten. Diese Generation muss es ja erst lernen!
    • mille_plateaux 03.02.2019 10:40
      Highlight Highlight 1. Flüge über eine Distanz von 3'000 Kilometer und mehr sind ökologisch weniger bedenklich als Kurzstreckenflüge und effizienter als Autofahren. Der Städtetrip nach Berlin, Paris oder London ist fataler.

      2. Der Grossteil der CO2-Emissionen entfallen auf die Industrie. Diese Probleme müssen auf politischem Weg gelöst werden. Es ist Zeit, den Firmen knallharte Umweltauflagen hinzudonnern. Das ist kein Problem, das "der freie Markt" bewältigen kann: Die Shareholders interessiert's einen Feuchten, wie der Planet 2085 aussehen wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • zeitgeist 03.02.2019 08:15
    Highlight Highlight Ökonomische Faktoren sind vermutlich sehr wichtig, daher müssen einige Ergebnisse relativiert werden. 16-24-jährige haben eher ein ÖV-Ticket, weil sie sich in diesem Alter noch kein Auto leisten können. Das gleiche gilt für Einkäufe bei FF-Riesen. Dass 18-24-jährige viel und weit Reisen, lässt sich sicherlich damit erklären, dass in diesem Alter oft Austauschsemester oder Sprachschulen gemacht werden und die jungen Leute ein letztes Mal richtig Reisen möchten, bevor ihnen nur noch 5 Wochen Ferien im Jahr zustehen und Erwachsenenpflichten auf sie warten.
    • walsi 03.02.2019 08:50
      Highlight Highlight @Zeitgeist: Umweltschutz bedeutet, dass man auf die weite Reise mit dem Flieger verzichtet. Es ginge ja auch mit dem Zug. Sie schreiben, dass die Jungen noch einmal richtig Reisen möchten. Das ist eine Ausrede um sich sein Fehlverhalten schönzureden.
    • zeitgeist 03.02.2019 09:22
      Highlight Highlight Ich bin auch deiner Meinung, zumal reisen mit dem Zug auch abenteuerlicher ist. Ich gab oben nicht meine Ansicht wieder, sondern versuchte, das Verhalten der befragten Jugendlichen zu erklären.
    • rodolofo 03.02.2019 09:25
      Highlight Highlight Das Gefährliche an der Klima-Debatte sehe ich darin, dass eine Wiederholung von gemachten Fehlern bei der gestrengen "Xundi-Diktatur" droht.
      Wer nicht "gesund" lebt, soll -gemäss neoliberaler Doktrin- für sein schädliches Verhalten verantwortlich gemacht und abgestraft werden.
      Wer also im Flugzeug fliegt, soll ruhig abstürzen, denn dann hat sich ja das Problem mit dem "Klimaschädling" von selber erledigt...
      Ein guter Freund von mir pendelt zwischen den Südamerikanischen Anden und der Schweiz hin und her, was ökologisch problematisch ist.
      ABER ich erfahre von ihm sehr Vieles über Indios!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raphael Surber 03.02.2019 08:07
    Highlight Highlight Die erwähnten Studienresultate lassen sich leicht auch dadurch erklären, dass wohl vielen Jungen das Geld für ein Auto, die Fahrprüfung oder für regelmässigen Fleischkonsum fehlt. Sie stecken es lieber in (Fast) Fashion und billige Flugreisen. Inwieweit dies mit einem ökologischen Bewusstsein korreliert, bleibt fraglich.
    • Me, my shelf and I 03.02.2019 10:35
      Highlight Highlight Ich hab' Geld für garnix - ökologisch lebe ich trotzdem aus Überzeugung, nicht Geldmangel.
    • Max Dick 03.02.2019 15:44
      Highlight Highlight Me, my shelf and I: Dann gehören Sie aber zu einer ziemlich geringen Ausnahme, wenn dem so ist.

Klimastreik in Deutschland – Präsident der Schüler-CDU verpetzt Mitschüler bei den Lehrern

Nicht nur in der Schweiz streiken heute Schülerinnen und Schüler, um einen effektiveren Kampf gegen den Klimawandel zu fordern. Auch in Belgien und Deutschland gehen die Jugendlichen auf die Strasse. Im Bundesland Baden-Württemberg etwa finden Streiks unter anderem in Stuttgart, Freiburg im Breisgau und Tübingen statt. 

Kein Verständnis für die Demonstrationen haben die Jung- und Schülerorganisationen der CDU. Philipp Bürkle, Landesvorsitzender der Jungen Union (JU) und Michael Bodner, …

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