Schweiz
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Die Nationalraete Andreas Glarner, SVP-AG, links, und Erich Hess, SVP-BE, verfolgen eine Rede an der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Dienstag, 18. September 2018, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Andreas Glarner und Erich Hess: Die SVP-Nationalräte gehörten in der CO2-Debatte bisher zu den Gewinnern. Bild: KEYSTONE

Plötzlich holen die Trumps der Schweiz Mehrheiten – und das in der Klimapolitik

Das Schweizer Parlament stellt die Weichen für die Klimapolitik. Die bisherigen Abstimmungen sind sehr zur Freude der Klimawandelskeptiker gelaufen.



Verwundert reibt man sich im Ausland die Augen: Soeben hat Bundespräsident Alain Berset im polnischen Katowice an der Klimakonferenz eine flammende Rede für den Klimaschutz gehalten. Doch nur wenige Stunden später fällt ihm der Nationalrat in den Rücken und verzichtet auf ein klares Bekenntnis für den Kampf gegen die Klimaerwärmung.

epa07205825 Swiss Federal President Alain Berset speaks during the COP24 United Nations Climate Change Conference in Katowice, Poland, 03 December 2018.  EPA/PETER KLAUNZER

Alain Berset an der Klimakonferenz in Katowice. Bild: EPA/KEYSTONE

Das internationale Netzwerk von Umweltaktivisten «Climate Action Network» fragt sich in einem Newsletter: «Was passiert nur in dem kleinen, aber unberührten und reichen Land aus Milch und Honig (ähem... Schokolade) hinter den Alpen?»

Nationalrat will CO2-Ausstoss im Ausland kompensieren

Ja, was passiert in der Schweiz? Nun, der Nationalrat hat am Dienstag beschlossen, dass die CO2-Reduktion zu grossen Teilen im Ausland mittels Emissionszertifikaten eingekauft werden soll.

Im Gegensatz zum Bundesrat, der 60 Prozent der angestrebten Reduktion im Inland erreichen möchte, wollen die Vertreter der grossen Kammer auf einen Inlandanteil im Gesetz verzichten. Auch die Standards für Zertifikate sollen gemäss Nationalrat heruntergeschraubt werden.

Doch der Handel mit Emissionszertifikaten ist höchst umstritten. Ob die berechneten CO2-Reduktionen wirklich eintreten, ist alles andere als klar. Diverse Experten sagen sogar, dass die Praxis mehr schadet als nutzt. (Die Kollegen von der WOZ haben zum Handel mit Klimazertifikaten ein informatives Stück geschrieben, falls dich Details interessieren.) 

Bastien Girod, GP-ZH, hoert einem Votum zu, an der Wintersession der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 3. Dezember 2018 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Bastien Girod: Der Grüne-Nationalrat setzt sich für einen festgeschriebenen Inlandanteil ein. Bild: KEYSTONE

Sprich: Der Nationalrat verzichtet auf griffige Massnahmen zur CO2-Reduktion. Und das obschon die weltweiten Emissionen 2018 einen neuen Rekordwert erreichen. 

«Wir wären damit das einzige Land, welches das Pariser Klimaabkommen unterzeichnet hat, aber kein Ziel zur Reduktion der Emissionen im Inland hat», ärgert sich Grünen-Nationalrat Bastien Girod auf Twitter.

Klimawandelskeptiker plötzlich auf der Siegesstrasse

Der Entscheid fiel mit 97 zu 95 Stimmen knapp aus. Dies konnte nur passieren, weil sich die FDP – und einzelne Mitglieder der CVP – von der SVP vor den Karren spannen liessen. 

Vergangenen Sommer gehörten die Vertreter der SVP noch zu den Verlierern, als sie sich vergeblich gegen das Pariser Klimaabkommen einsetzten. Nun finden sich die Klimawandel-Skeptiker und -Leugner dank ihrer bürgerlichen Kollegen aber plötzlich auf der Erfolgsspur wieder. 

Dabei bekämpfen die Vertreter der grössten Schweizer Partei eine wirksame Klimapolitik mit derart faktenfremden Argumenten, dass man sich zuweilen fragt: Wer hat das gerade gesagt? War das Donald Trump oder ein SVP-Politiker?

Machen wir ein paar Proben aufs Exempel: Von wem stammen die folgenden Aussagen?

Quiz
1.«Die Linken haben diese Theorie entwickelt, um das Leben der Menschen zu kontrollieren, das ist für mich eine Form des Terrors.»
Donald Trump
Ein SVP-Politiker
2.«Es ist ein Schwindel. Ich meine, es ist eine geldbringende Industrie.»
Donald Trump
Ein SVP-Politiker
3.«Im Namen der Weltrettung werden gewaltige, moralisierende Programme aufgegleist, das ist reine Interessenspolitik.»
Donald Trump
Ein SVP-Politiker
4.«Es könnte der kälteste Silvesterabend werden, den ich je erlebt habe. Vielleicht könnten wir ein wenig von der guten alten globalen Erwärmung gebrauchen.»
Donald Trump
Ein SVP-Politiker
5.«Das Konzept der globalen Erwärmung wurde von und für die Chinesen entwickelt.»
Donald Trump
Ein SVP-Politiker
6.«Sie können den [...] Kühen ein generelles Rülpsverbot auferlegen. Dann würden Sie vielleicht etwas zum Weltklima beitragen.»
Donald Trump
Ein SVP-Politiker
7.«Dieser Hitzesommer hat nichts – aber auch gar nichts – mit der sogenannten Klimaerwärmung, wie Sie es hier nennen, zu tun.»
Donald Trump
Ein SVP-Politiker
8.«Alle Wetterereignisse werden von den Klimaerwärmungs-Witzbolden genutzt, um höhere Steuern zu rechtfertigen.»
Donald Trump
Ein SVP-Politiker
9.«Meine Haltung ist klar: Klimaschwankungen gibt es schon so lange wie die Erde.»
Donald Trump
Ein SVP-Politiker
10.«Wie können Sie uns garantieren, dass wir nicht einem gigantischen Klimaschwindel aufsitzen?»
Donald Trump
Ein SVP-Politiker

Wie geht es weiter?

Noch ist nicht klar, ob die Schweizer Klimapolitik in Zukunft von den hiesigen Trumps diktiert wird. Der Nationalrat debattiert am Montag erneut über das CO2-Gesetz. Es geht um konkrete Massnahmen wie etwa eine Flugticketabgabe oder eine stärkere Kompensation im Verkehr. Nach der grossen Kammer wird das Geschäft auch noch im Ständerat behandelt.

Das Zünglein an der Wage werden wohl wiederum die CVP-Politiker spielen. 

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    Alle Leser-Kommentare
  • stamm 11.12.2018 00:38
    Highlight Highlight Und was jetzt? Ist die Mehrheit dumm?
  • Meinsch 10.12.2018 10:59
    Highlight Highlight Wenn es um die Existenz einer Grossmacht geht (ich weiss jetzt nicht welche) dann passiert plötzlich etwas. So schnell wie die Schweiz das Bankgeheimnis aufgegeben hat, so wird mit entsprechenden Sanktionen auch der CO2-Ausstoss gedrosselt oder gar abgestellt. Nur ist es dann leider schon lange zu spät und die Pläne des Geo-Engineering werden erzwungenermassen umgesetzt mit ungeahnten Folgen.
  • D(r)ummer 10.12.2018 09:26
    Highlight Highlight Auf der einen Seite die Wissenschaft und Umweltfreundlichen.
    Auf der anderen Seite die, welche das als Geldmacherei sehen.

    Wenn Zwei sich streiten, freut sich der Dritte... Die Zertifikathändler welche beide Seiten kennen und sich "nur" daran bereichern.
  • Kaspar Floigen 10.12.2018 09:23
    Highlight Highlight Der Klimawandel ist ein globales Problem, das mit globalen Mitteln angegangen werden muss. Ohne funktionierenden, internationalen Zertifikatehandel haben wir keine Chance. Nur so kann das beste Verhältnis zwischen Investitionen und Reduktionen erreicht werden. Einen Alleingang inform von Inlandreduktionen ist ineffizient. Insofern macht es der Nationalrat richtig. Man sollte sich aber gleichzeitig auch aktiv dafür einsetzen, dass das Zertifikateprogramm verbessert wird.
  • pascii 10.12.2018 09:10
    Highlight Highlight Nach uns die Sintflut. Diese Art von kurzfristigem Denken wird unseren Kindern unlösbare Probleme bereiten. Das Schlimmste daran – nichts kann den Abgang mehr beeinflussen. Die Neokapitalisten haben jegliche Relation verloren. Retten wir, was noch übrig ist um ein einigermassen menschenwürdiges Leben zu erhalten. Nicht nur vor unserer Haustüre.
  • word up 09.12.2018 22:56
    Highlight Highlight es ist wirklich ein so absurd lächerliches bilde, welches die selbsternannten science-politiker hier zeigen!

    verstanden = absolut nichts aber politik betreiben wollen!

    sollche aussagen lassen das blut in den adern kochen! nichts als inkompetente lauthälse bestimmen rufen zu idiotischem widerstand auf!

    ich denke es geht den meisten hier so, die diesen artikel lesen: wir sind nicht unbedingt physiker, doch verstehen wohl den unterschied zwischen notwendigkeit irrsinn. in der politik, so scheint es mir, ist dieser sachverhalt nicht immer vorhanden... 🤦‍♂️
  • Don Sinner 09.12.2018 21:41
    Highlight Highlight .
    Benutzer Bild
  • FrancoL 09.12.2018 20:05
    Highlight Highlight Den Claudio Zanetti könnt ihr nicht mehr bringen, der ist selbst für die SVP eine Zumutung. Im Gegensatz zu Köppel weiss er es nicht einmal besser und glaubt noch an seine Aussagen. Köppel ist da eher das Problem, weil er einfach ein Brandstifter ist, ein Brandstifter, der einer sein will.
    • Alex Jones 10.12.2018 06:49
      Highlight Highlight Köppel hat vorallem eine zu klei e Brille XD
    • FrancoL 10.12.2018 08:27
      Highlight Highlight Es wäre falsch Köppel ins lächerliche zu ziehen. Der Mann ist gefährlich weil er eher ein Spieler ist, ein bewusster Hetzer, wie ich bereits sagte ein Brandstifter. Da ist mir sogar Blocher lieber, der ist berechenbarer.
  • Werns 09.12.2018 19:54
    Highlight Highlight Klimawandel gab es immer, die nächste Eiszeit kommt so sicher wie das Amen in der Kirche, das ist in der Natur der Sache. Vorher darf es ruhig etwas wärmer werden...
    • psylo 09.12.2018 20:26
      Highlight Highlight Werns glaubt! Etwas wärmer würde heissen: Schmelzen unserer Gletscher und des Eises an den Polen, Erhöhung des Meeresspiegel, Überflutung ziemlich grosser Gebiete, Dürre in anderen Regionen, Elend für viele Menschen in Ländern, die nicht so reich sind wie unseres, und riesige Flüchtlingsströme. Genau die Leute, die schreien, man wolle hier keine Flüchtlinge und man solle die Probleme besser vor Ort lösen, wollen jetzt eben kein Probleme lösen, weil sie sich als etwas besseres sehen. Weil das Elend der anderen uns Schweizer nicht betrifft.
    • Mutzli 09.12.2018 23:13
      Highlight Highlight Tja, nur blöd das die Leute, die Klimawandel über die Jahrhundertausenden und Jahrmillionen studieren, einhellig sagen, dass diese Klimaerwärmung a.) in dieser Geschwindigkeit und Umständen noch nie ausserordentlich ist b.) Menschengemacht und c.) noch um vieles schlimmer wird, wenn man nicht mal den FInger rausnimmt.

      Erwärmung um 4 Grad global (worauf wir uns zubewegen) heisst nicht, dass es immer einfach 4 Grad wärmer ist, sondern übers Jahr verteilt extreme Spitzen mit Nachfolgen geben wird, wobeis manche Erdteile übler erwischt, inkl. Anstieg des Meeres durch Schmelzen und Erwärmung etc.
    • BenFränkly 10.12.2018 06:24
      Highlight Highlight Ja, Klimawandel gab es immer. Aber niemals ein von Erdbewohner gemachter Anstieg des Kohlestoffs in der Athmosphäre in diesem Ausmass wie in den letzten 150 Jahren.
      Alle die noch ernsthaft glauben, wir könnten ungestraft fossile Brennstoffe verheizen, sollten sich mal bilden. Traurig, wie viele Menschen sich einfach blenden lassen und zu bequem sind, die Fakten ernst zu nehmen. Wenn nur jeder Hausbesitzer in eine (defakto rentable) Solaranlage investieren würde, wären wir schon einen Schritt weiter.
  • Firefly 09.12.2018 18:50
    Highlight Highlight "Im Namen der Weltrettung werden gewaltige, moralisierende Programme aufgegleist, das ist reine Interessenspolitik."

    Was bitteschön ist nicht reine Interessenspolitik? Die Frage ist nur, dient die Politik den Interessen der Mehrheit oder den Interessen einer kleinen Minderheit? Hier dürfte der Fall klar sein.
  • kliby 09.12.2018 18:12
    Highlight Highlight Ja, diese Wohlfühlpolitikerinnen, die gutbetucht auf dem Buckel der Armen Klimaschutz betreiben wollen. Klimaschutz damit noch mehr Geld von unten nach oben fliesst. Aber die Bürger zeigen schön am Beispiel von Macron, was sie davon halten.
    • Doradal 09.12.2018 19:01
      Highlight Highlight Also findest du, die SVP steht für Politik, die gegen eine Umverteilung von unten nach oben ist? Das ist ein guter Witz, haha. Mal ehrlich: Mit jeder wirtschaftspolitischen entscheidung beweist die SVP, dass sie die Partei der Reichen ist, die die Armen möglichst ausquetschen will. Wobei ich wirklich denke, dass viele Politiker der SVP gegen eine solche Politik wären, ihnen fehlt einfach die Intelligenz und das Verständnis für die Funktionsweise unserer Gesellschaft, um zu realisieren, was sie anrichten (siehe Erich Hess, Mauro Tuena, etc., alles nicht die hellsten Sterne am Himmel).
    • _helmet 09.12.2018 19:16
      Highlight Highlight Das komplette Gegenteil ist der Fall.
    • FrancoL 09.12.2018 20:08
      Highlight Highlight @kliby; Besser Du bleibet bei der Baurederei, denn von den Geldströmen scheinst Du nicht viel zu verstehen. Und Du solltest, wenn Du etwas Zugang zur Politik hast, nicht gerade die Franzosen als Beispiel für die Schweiz nehmen, ganz und gar nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • demian 09.12.2018 18:07
    Highlight Highlight Ich versteh es einfach nicht. Warum handelt man nicht endlich?

    Es geht doch um die Zukunft von uns allen!

    • TheCloud 09.12.2018 19:18
      Highlight Highlight Genau und in der Politik heisst langfristig, bis zu den nächsten Wahlen.
      Zweitens sind die bürgerlichen Parteien nur an eigene Profiten interessiert und die sprudeln halt nicht mit Umweltschutz.
      Offenbar ist auch die Mehrheit der Bevölkerung damit einverstanden, da sie seit jeher ein ca. 60% -ig bürgerliches Parlament wählt. Mal schauen, wie es nächstes Jahr aussieht.
  • Franz0506 09.12.2018 17:38
    Highlight Highlight Ich kann mich noch gut erinnern, als uns die "Klimaforscher" mit ihrem "Waldsterben" lange Zeit falsche Informationen lieferten.

    Fakt ist : Der C0 2 Kohlendioxid - Gehalt in der Luft beträgt 0,04 Prozent, also weniger als ein halbes Promille - und es zählt damit zu den Spurengasen!

    Da kann man mit gutem Grund Skeptiker sein, ob der Einfluss von CO2 wirklich so gross ist , wie die Klimaforscher uns weismachen wollen.



    • Mutzli 09.12.2018 19:12
      Highlight Highlight Das Waldsterben war ein reales Phänomen, dem mittels Forschung und internationalem Handeln beigekommen werden konnte. Insbesondere durch strengere Umweltschutzmassnahmen für Fabriken und Kraftwerke, damit saurer Regen auf ein erträgliches Mass reduziert werden konnte.

      Genau gleich wie z.B. FCKW und die Ozonlochproblematik, die auch, obwohl nur in rel. geringen Konzentrationen vorhanden, verheerende Schäden anrichteten.

      Das ist also das perfekte Gegenbeispiel für Ihr anti-wissenschaftliches Däumchendrehen. Man hat die Probleme angepackt und bewältigt, genau wies auch bei CO2 mäglich wäre.
    • HabbyHab 09.12.2018 19:13
      Highlight Highlight Es. Gibt. Dazu. Wissenschaftliche. Daten. Welche. Das. Belegen.
    • TheCloud 09.12.2018 19:20
      Highlight Highlight Du bist hier im falschen Netz. Bitte bei Breitbart, Infowars, Qanon fäkieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 09.12.2018 17:18
    Highlight Highlight Das wäre doch ein Könnte die Schweiz die EU unter dem neuen Rahmenabkommen nicht verklagen, wenn sie Zertifikate an die Schweiz verkauft aber nicht reduziert? Das wäre ja ziemlich offensichtlich Betrug.
  • Pizzayolo 09.12.2018 16:57
    Highlight Highlight Die Befürworter der Zertifikatskäufe sind nicht alle in einen Topf zu werfen. Es gibt darunter halt Klimawandel-Leugner, aber die sind unter den Befürwortern klar in der Minderheit.

    Massnahmen sind im Ausland einfach viel effizienter. Sollte die Welt in Zukunft an den Folgen des Klimawandels leiden müssen, dann bringt es auch nichts zu sagen "ja aber die Schweiz hat doch am wenigsten Emissionen pro Kopf", weil so viele "Köpfe" gibt es hierzulande nicht im Vergleich zum Ausland. Der Vergleich mit der USA ist da sowieso fehl am Platz.
    • Carry62 09.12.2018 19:02
      Highlight Highlight Klimawandel-Leugner gibt es keine... Niemand leugnet den Klimawandel... Nur die Ursachen dafür werden angezweifelt...

      Für mich die Unworte des Jahres:
      -Klimawandel-Leugner
      -Zuvilgesellschaft
      -Fachkräftemangel

    • Pizzayolo 09.12.2018 19:37
      Highlight Highlight Dieser Begriff wird im Alltag längst für den durch die Menschheit verursachte Erderwärmung gebraucht. Was schlägst du denn sonst für einen Ausdruck für Leugner oder Skeptiker vor?

      Danke für deine Liste von Unworten, was auch immer die zur Diskussion beitragen sollte.
    • D(r)ummer 10.12.2018 09:36
      Highlight Highlight Pizzayolo.

      "durch die Menschheit verursachte Erderwärmung" ist sowieso falsch. "durch die Menschheit beschleunigte Erderwärmung" ist korrekt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Quecksalber 09.12.2018 16:30
    Highlight Highlight Null Ehrgeiz, keinerlei Vision nicht einmal Geschäftssinn. Mehr kann man von diesen Leuten die klare Tatsachen leugnen und lieber frei erfundenen Klimaleugnergeschichten glauben nicht erwarten.
  • Black Cat in a Sink 09.12.2018 16:27
    Highlight Highlight Was der Klimawandel auslöst, sieht man in unseren Alpen. Die Rechte verschliesst sich dieser Thematik und das wird eines Tages rächen, aber dann werden die Linken daran die Schuld tragen. So geht es in der Schweiz....
    • Dr. B. Schwerde 09.12.2018 23:26
      Highlight Highlight Leider, und die Sünnelipartei findet sicher noch eine haarsträubende Begründung, weshalb wohl auch an der Gletscherschmelze noch die Ausländer schuld sind...
  • AHTOH 09.12.2018 16:25
    Highlight Highlight Ist halt so, dass „nichts oder wenig tun“ einfacher und bequemer ist und weniger Verzicht bedeutet. Damit lässt sich eher Wählerstimmen gewinnen als mit effektiven Massnahmen, welche unser aller Einsatz benötigen.
    Es geht ja shliesslich nur um unsere Kinder/Enkel.
    • Midnight 10.12.2018 08:35
      Highlight Highlight Kann man diese Kinder/Enkel-Sache mal vergessen? Damit zögert man Handlungen nur weiter heraus. Es gibt bereits junge Erwachsene, die die Folgen zu spüren bekommen werden!

      Es immer auf die nächste Generation schieben, das macht man schon seit über einem halben Jahrhundert. Damals war ich noch das Kind/der Enkel. Was hat es gebracht? Genau, Rösti, Köppel, Hess und Donald Trump!

      Unsere Eltern müssen schon mega besorgt um unsere Zukunft gewesen sein...
  • Töfflifahrer 09.12.2018 16:09
    Highlight Highlight Dass die Wirtschaft hier die Chance nicht erkennt, künftig im Bereich alternative Energien ect. eine massgebende Rolle zu spielen, know How aufzubauen und auch in Patente umzusetzen ist für mich nicht nachvollziehbar. Die Veränderungen kommen und wie die Manager den Angestellten jeweils erläutern, wer sich nicht bewegt, wird bewegt. Das sollte die Wirtschaft sich mal selbst hinter die Ohren schreiben.
    Mir kommt es so vor als, dass die Manager die Cash cows auspressen wollen und danach sind die eh weg und somit ist es nicht mehr deren Problem.
    • FrancoL 09.12.2018 16:42
      Highlight Highlight Das war bei neuen Technologien schon immer so: Als ich vor mehr als 30 Jahren die ersten Sonnenkollektoren einbauen lies wurden mir von Seiten der Haustechniker nur Steine in den Weg gelegt, heute gehört diese Technik zu deren Kerngeschäft. Ich vergesse nie die Belehrung eines Haustechnikplaners; Zuerst muss alles schön abgeschrieben sein, bevor man neues installiert.
  • Freddy Blütteler 09.12.2018 16:04
    Highlight Highlight Hauptsache die Wertschöpfung dieser CO2 Zertifikate passiert im Ausland... peinlich!!!
  • Corahund 09.12.2018 15:54
    Highlight Highlight Die Schweiz sollte auf den unüberlegten und überstürzten „Energiewende-Entscheid“ zurückkommen und auf die neuste Technologie der Kernkraft setzen. Effezient, sauber und klimaneutral.
    Japan, China, Frankreich, USA und andere Länder
    haben das gemerkt. Auch das Problem der Entsorgung des radioaktiven Abfall ist lösbar; man muss es nur wollen. Woher soll denn der Strom für die
    Elektroautos kommen? Selbstverständlich müssen auch erneuerbare Energien gefördert werden. Das Eine schliesst das Andere nicht aus.
    • Garp 09.12.2018 17:27
      Highlight Highlight Wie sieht denn die Abfallösung von Atommüll aus, Cotahund. Werde bitte konkret und schwuble nicht.
    • Klaus07 09.12.2018 18:12
      Highlight Highlight @Corahund. Es gibt weltweit kein einziges Land das eine akzeptierbare Lösung für Ihren Atommüll hat. Atomkraft ist nicht so sauber wie sie es darstellen.
    • karl_e 09.12.2018 18:18
      Highlight Highlight Genau. Alle wollen ihre radioaktiven Abfälle entsorgen, nur sind meines Wissens noch nirgendwo Endlager vorhanden. Folgen der effizienten, saubere Kernkraft sind zu besichtigen in Tschernobyl, Fukushima, Three Miles Island, Lucens (VD).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Garp 09.12.2018 15:43
    Highlight Highlight Die Typen schämen sich nicht mal, denen sind andere einfach egal! Hauptsache ihre Kasse stimmt, daraus ziehen sie dann ihr Selbstwergefühl und die Wähler fallen darauf herein, weil sie meinen von solchen Typen profitieren zu können, aber solche Typen teilen nicht!
  • marcog 09.12.2018 15:22
    Highlight Highlight Darf ich auch CO2 Zertifikate verkaufen, weil ich kein Auto habe und nicht jedes Jahr 100'000km fliege?
    • Garp 09.12.2018 16:27
      Highlight Highlight Fänd ich gut, jeder Bürger hat ein CO2 Konto und ein Kontigent, wer nicht alles braucht, wird belohnt und bekommt Geld. Genau so mit Firmen, wer dann viel braucht, der zahlt.
    • kliby 09.12.2018 18:13
      Highlight Highlight @Garp, in China wäre ihre Idee sicher willkommen, die haben ja bereits so ein personalisiertes Konto.
  • EvilBetty 09.12.2018 15:15
    Highlight Highlight Ob jemand der Damen und Herren Nationalräte am Zertifikatshandel verdient?
  • Sefe_Ta 09.12.2018 15:11
    Highlight Highlight Apropo Volkswillen und Direkte Demokratie, schon mehrmals hat die schweizer Bevölkerung für Atomausstieg und erneurbare Energien gestimmt, aber den sogenanten Schützer der direkten Demokratie ist das ziemlich egal.
    • Roterriese #DefendEurope 09.12.2018 16:16
      Highlight Highlight Wann hat die schweizer Bevölkerung für den Atomausstieg gestimmt?
    • wasylon 09.12.2018 17:31
      Highlight Highlight Tja und wer verhindert oder verzögert neue Wind-und Wasserkraftwerke in der Schweiz. Sind es nicht die Linken Umweltverbände?
    • Klaus07 09.12.2018 18:05
      Highlight Highlight @Sefe_Ta
      Volksinitiative vom 16.11.2012 «Für den geordneten Ausstieg aus der Atomenergie (Atomausstiegsinitiative)

      Volk: Ja 1'099'409, Nein 1'300'860
      Stämdemehr: Verfehlt
      Stimmbeteiligung 45.38%

      Dies ist bis dato die einzige Volksabstimmung für einen Atomausstieg.

      Für erneuerbare Energie wurde noch nie abgestimmt, 2014 gab es eine Volksinitiative für eine Besteuerung von nicht erneuerbaren Energie. Diese wurde mit 92% abgeschmettert.

      Bitte informieren Sie sich zuerst, bevor sie einen Kommentar schreiben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yolo 09.12.2018 14:59
    Highlight Highlight Jetzt sieht man wieder wie sehr der hochgehaltene Volkswille etwas Wert ist.
    • RETO1 09.12.2018 18:13
      Highlight Highlight welcher Volkswille?
    • Yolo 09.12.2018 18:57
      Highlight Highlight Das klare Verdikt zue Energiestrategie.
  • Butschina 09.12.2018 14:59
    Highlight Highlight Super im Inland alles lassen und im Ausland Zertifikate kaufen. Es wäre doch sinnvoller in unserem Land verbesserungen zu tätigen. Wieso will die SVP plötzlich lieber das Geld ins Ausland schieben statt es in die Schweiz zu investieren. Ich kann nur noch die Stirn runzeln ab dieser Partei und vorallem ab denen die darauf reinfallen. Sonst schreien sie immer wenn das Geld ins Ausland fliesst.
    • John Carter 09.12.2018 15:26
      Highlight Highlight Die Zertifikate im Ausland sind viel günstiger und dadurch kann mehr investiert werden als in der CH.

      Wenn hier etwas umgesetzt werden soll, kostet das in der teuren CH Milliarden im Ausland viel weniger. Aber vor Ort wird nichts gemacht.

      Und weil das Klima Global ist, macht es eben Sinn dort zu investieren wo pro Franken am meisten herausgeholt werden kann.
    • SJ_California 09.12.2018 16:16
      Highlight Highlight John Carter, aus finanzieller Sicht ist das völlig korrekt. Aber hat die CH keine Moral mehr? Und es geht nicht nur um die globale Erwärmung, sondern auch um die lokale Luft- und somit Lebensqualität.
    • Schnäggebei 09.12.2018 16:27
      Highlight Highlight Genau! Und das Geld das hiesige Unternehmen im Ausland für Klimazertifikate ausgebem wird gaaaaanz bestimmt alles nur in den Klimaschutz imvestiert! Ah ja, und überprüfen lässt sich das bestimmt ja auch bestens (achtung Ironie)
    Weitere Antworten anzeigen
  • TanookiStormtrooper 09.12.2018 14:52
    Highlight Highlight Und genau darum wäre es im höchsten Masse interessant, wer denn die SVP so alles sponsert. Parteienfinanzierung transparent machen, dann weiss der Wähler nachher wirklich für welche Interessen sich die selbsternannte "Volchspartei" wirklich einsetzt.
  • swisskiss 09.12.2018 14:52
    Highlight Highlight Vor knapp 3 Jahren , habe ich an dieser Stelle darauf hingewiesen, was es bedeutet, der SVP/ FDP Faktion eine absolute Mehrheit von 101 von 200 Sitzen im Nationalrat zu geben. Und nun will man sich über das Verhalten von diesen Parteien empören, die Macht und Legitimation für solche Politik vom Volk erhalten haben?

    • FrancoL 09.12.2018 16:47
      Highlight Highlight Ja swisskiss, Du sprichst die Verantwortung der Wähler an und dies mögen viele nicht, denn offensichtlich ist ihnen nicht klar dass die die gewählt werden auch entscheiden. Doch das ist das einzige was in der Politik sicher ist: Diejenigen die die macht haben üben diese auch aus.
      Sollten sich viele für 2019 hinter die Ohren schreiben.
    • Butschina 09.12.2018 19:26
      Highlight Highlight Würde sich lohnen. Normalerweise bin ich Optimistin. Wenn ich aber die Entwicklungen des letzten Jahres sehe, graut es mir. Wo ist der gesunde Menschenverstand geblieben?
  • Gipfeli 09.12.2018 14:41
    Highlight Highlight Offensichtlich kann von der Politik kein echter Wandel erwartet werden. In der Konsequenz versuche ich noch mehr, meinen eigenen ökologischen Fussabdruck zu verkleinern. Und 2019 sind Wahlen.
  • Ueli Blocher 09.12.2018 14:37
    Highlight Highlight Bei solchen Entscheiden kommt mir ein Witz in den Sinn:
    Treffen sich zwei Planeten. Sagt der eine. Man siehst Du Krank aus!
    Ja, ich haben Menschen!
    Oh, kein Problem, das geht schnell weg!

    Die Ratsrechte hat genau dazu beigetragen!
    • RETO1 09.12.2018 18:15
      Highlight Highlight ..inwiefern?
  • Klaus07 09.12.2018 14:33
    Highlight Highlight Dieser ganze Emmisionshandel sollte komplett verboten werden. Firmen die die Umwelt überproportional verschmutzen müssen dirket in die Pflicht genommen werden.
  • Sauäschnörrli 09.12.2018 14:25
    Highlight Highlight Die Ratsrechte macht sich für den Einkauf im Ausland stark?
    • Raphael Conca 09.12.2018 14:59
      Highlight Highlight Lobbyisten!
  • BossAC 09.12.2018 14:10
    Highlight Highlight Glauben diese Menschen wirklich an diesen Schwachsinn oder werden hier einfach knallhart Lügen verbreitet um wirtschaftliche Interessen zu schützen bzw. glauben diese Politiker sogar daran/ignorieren die Fakten solange sie von ihren Förderer ihr Geld erhalten...
  • wasps 09.12.2018 14:05
    Highlight Highlight Es stehen ja Wahlen vor der Tür. Abwählen und neue Kräfte nach Bern schicken. In Deutschland sind die Grünen plötzlich in den Umfragen stärkste Partei. Warum? Weil der Bevölkerung die Hitze und die lange andauernde Trockenheit ziemlich eingefahren ist.
    • Raphael Conca 09.12.2018 15:00
      Highlight Highlight Wahl 2019!
    • Richu 09.12.2018 17:21
      Highlight Highlight wasps: Ich glaube du hast wohl geträumt, dass in Deutschland die Grünen in Umfragen die stärkste Partei ist. Tatsache ist, in der Umfrage vom 6. Dezember bei Deutschen Fernsehen ARD hat die UNION (CDU/CSU) 30% Wähleranteil und die Grünen 20%. Auch in anderen Umfragen waren die Grünen nie stärkste Partei.
    • wasps 09.12.2018 17:56
      Highlight Highlight Die Grünen sind bei 20%, vor zwei Wochen bei 23%. Die Union besteht aus zwei Parteien, der CSU und der CDU. Die CSU hat deutschlandweit zwischen 6 und 7 Prozent. Die Union lag vor zwei Wochen bei knapp 26% (ARD Trend). Jetzt kannst du rechnen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bijouxly 09.12.2018 13:59
    Highlight Highlight Papier nimmt alles an. Das Pariser Klimaabkommen ist eine Farce. Dann unterschreiben wir wirklich lieber nichts, als so eine Alibiübung. Reiner Populismus um den Leuten das Gefühl zu geben, etwas täte sich. Dann lieber ehrlich sein und nichts tun und auch nicht so tun als ob. Muss man halt wählen gehen.
    • swisskiss 09.12.2018 15:05
      Highlight Highlight Bijouxly:"Dann lieber ehrlich sein und nichts tun"

      Du hast noch vergessen darauf hinzuweisen, dass nur aktives Ignorieren, wie Kopf in den Sand stecken, ein nachhaltiges Verleugnen anstehender Probleme bewältigt.

      Fast schon Realsatire, wenn man argumentiert, dass man soooo klein und unbedeuted ist, dass jeder Beitrag zum Umweltschutz gleichbedeutend ist mit Nichts zu machen und man solchen Schwachsinn noch durch Wahlen zementieren soll.

      Die Argumentation der Leidgenossen. Zum lachen, wenns nicht so traurig wäre.
    • wasps 09.12.2018 16:47
      Highlight Highlight Du kannst uns sicher erklären, warum das Abkommen eine Farce ist? Hast Du es gelesen?
    • Bijouxly 09.12.2018 17:56
      Highlight Highlight @wasps: Ja. Und hast du auch gesehen, wie viel von dem Blabla bisher von den stolzen Unterzeichnenden umgesetzt wurde? Eben. Dann lieber ehrlich sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • koks 09.12.2018 13:57
    Highlight Highlight Nicht alle, die gegen Klima-Steuern sind, sind Trumps. Meint ihr das ernst? Die Gilets Jaunes etwa sind Leute, die gegen Benzinpreiserhöhung demonstrieren, weil die Last die Menschen ungleich trifft - die Armen und den unteren Mittelstand am stärksten.
    • Raphael Conca 09.12.2018 15:02
      Highlight Highlight Es muss ja nicht immer die kleinen betreffen. Wahl 2019!
  • Spiessvogel 09.12.2018 13:45
    Highlight Highlight Dieselben Kreise, die jeden Entwicklungshilfe-Franken in den Hosentaschen korrupter Regierungen versickern sehen, wollen uns weismachen, dass das aus dem Emmissionshandel an die gleichen Regierungen geschaufelte Geld besser angelegt sei als im eigenen Land. Wie ideologisch verbrämt muss man eigentlich sein, um zu einem derart unsinnigen Schluss zu kommen.
    • Raphael Conca 09.12.2018 15:03
      Highlight Highlight Lobbyisten!
  • Kapitän Haddock 09.12.2018 13:41
    Highlight Highlight Es ist für mich unfassbar, in der heutigen Zeit ganz offensichtliche Tatsachen leugnen zu wollen. Eine Schande, dass diese Herren (und es sind ja alles Herren) nur ans eigene Porte-Monnaie denken. Ich hoffe, die Wahl zweier Frauen, denen ich politisch gesünderen Menschenverstand attestiere (privat kann ichs nicht beurteilen), kann etwas bewirken.
    • Raphael Conca 09.12.2018 15:04
      Highlight Highlight Wahl 2019!
    • Richu 09.12.2018 17:26
      Highlight Highlight @Raphael Conca: Richtig, die Wahl ist im 2019. Wichtig ist, dass nicht die "linken Geldverschwender" gewählt werden!
  • psylo 09.12.2018 13:36
    Highlight Highlight Dieses Einstehen gegen CO2-Reduktionen im Inland und das Einkaufen von Klimazertifikaten im Ausland wiederspiegelt eine für mich eine sehr fragwürdige Einstellung der rechten Seite unseres Parlaments: als Schweizer sei man mehr Wert und darf sich mehr erlauben als andere. Man erhebt sich auf eine höhere Stufe. Eine solch selbsthertliche und überhebliche Einstellung, dachte ich, sei nicht mit Schweizer Tugenden vereinbar.
    • Kronrod 09.12.2018 14:28
      Highlight Highlight Die Schweiz stösst nur etwa 0,1% des weltweiten CO2 aus. Selbst pro Kopf ist unser CO2 Ausstoss halb so hoch wie der von an sich vorbildlichen Ländern wie Deutschland. Bei uns weiter zu reduzieren ist sehr teuer. Anderswo kann man für das gleiche Geld viel mehr erreichen. Das Problem ist, dass der Zertifikatehandel mehr schlecht als recht funktioniert. Man müsste die richtigen Projekte direkt unterstützen.
    • undduso 09.12.2018 14:52
      Highlight Highlight @Kronrod
      Die 0.1% sollen eine Rechtfertigung sein um sich nicht ums Klima zu kümmern?
      Bei uns zu reduzieren wäre nicht so schwierig, wenn die Politik sich mal zusammenraufen würde. Zum Beispiel dürften neue Autos seit 2015 noch maximal 130g CO2 pro Kilometer ausstossen. Dieser Wert wurde auch beinahe erreicht. Jedoch wollen Herr und Frau Schweizer wieter protzigere Autos fahren und so steigt der CO2-Ausstoss von Neuwagen seit 2016 auf heute 139g pro km.
      Auch bei Gebäuden wäre ein grosses Potenzial zu Einsparungen vorhanden.

      Was sind denn deiner Meinung nach die richtigen Projekte?
    • Raphael Conca 09.12.2018 15:06
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Muselbert Qrate 09.12.2018 13:25
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Triple A 09.12.2018 16:01
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Triple A 09.12.2018 13:16
    Highlight Highlight Jetzt ist Schluss. Ich bin für einen IQ-Test für Politiker! Wer wissenschaftliche Fakten, wie die menschgemachte Klimaerwärmung oder die Evolutionstheorie bestreitet, fällt durch!
  • happygoalone 09.12.2018 13:15
    Highlight Highlight Die Erde wird sich zu helfen wissen, notfalls auch ohne uns. Wohl wird sie sich jedoch fragen, weshalb um alles in der Welt sich eine Spezies selbst zugrunde richtet. *facepalm*
  • Oiproll 09.12.2018 13:09
    Highlight Highlight Auch sehr spannend. Die letzte Sendung von Monitor( Ard) Klimawandel durch kosmische Strahlung😂 Eike.....ein pseudowissenschaftliches Institut aus Deutschland. Das es mitlerweile sogar in den Bundestag geschafft hat....einfach nur bedenklich.....
  • You will not be able to use your remote control. 09.12.2018 13:04
    Highlight Highlight «Im Namen der Weltrettung werden gewaltige, moralisierende Programme aufgegleist, das ist reine Interessenspolitik.»

    Die Welt soll nicht gerettet Werden, sondern die Lebewesen/Lebensräume und die Menschen.

    Liberal bedeutet nicht, dass ich deinen Lebensraum ungestraft vergiften darf. Es ist nicht übertrieben belehrend, wenn man sich gegen die Vergifter wehrt.

    Wie alle Politik ist auch dieses Thema Interssenspolitik, mit dem Ziel den Lebensraum Erde zu erhalten.

    Du vertrittst gegenteilige Interessen Roger? Man sollte das Weltzerstörungspolitik nennen.
  • banda69 09.12.2018 13:02
    Highlight Highlight Wer SVP wählt, wählt Trump.
    Es sind Geschwister im Geiste.
    • Richu 09.12.2018 17:33
      Highlight Highlight banda69: Mit deiner Falschaussage, "wer SVP wählt, wählt Trump" bestätigt es sich, dass mit deiner Analyse komplett daneben "liegst"!
  • tomtom1 09.12.2018 13:02
    Highlight Highlight Und was ist an Aussage 9 falsch bzw so skandalös?
  • Imnon 09.12.2018 12:58
    Highlight Highlight Entweder haben die alle keine Kinder und sind deswegen nur an der eigenen Zukunft interessiert. Oder sie sind mental nicht in der Lage, weiterzudenken.

    Mir könnte es egal sein, weil ich keine Kinder habe. Als sozialer Mensch bleib ich aber solidarisch und möchte den Planeten für weitere Generationen am Leben erhalten.
    Vielleicht ist hier das Problem? Zusammenhalt und Füreinander-da-sein ist linkes Gedankengut. Rechts denkt man nur an sich selbst.

    Darum trafen wir noch keine Aliens. Die rotten sich durch ihre eigenen Trumps und SVP-Varianten alle selbst aus bevor die Raumfahrt weit genug ist.
    • You will not be able to use your remote control. 09.12.2018 15:52
      Highlight Highlight E7#9: Was ist denn die andere Denke, die man 'zulassen' soll?

      Es ist nicht sozial, falsche Argumente als gleichwertig zu betrachten, damit die Leute, die diese vertreten nicht 'diskreditiert' werden.
    • FrancoL 09.12.2018 15:54
      Highlight Highlight @E7-9; Das Zulassen hat auch Grenzen, denn ich möchte nicht übermorgen weil ich alles zugelassen habe doppelt zur Kasse gebeten werden.
      Es ist an der Zeit die Verantwortlichen auch mit der Verantwortung zu konfrontieren, dies im Grossen und im Kleinen.

      Wenn ich mal so betrachte wer den zB auf Baustellen die Umwelt unnötig belastet und damit Folgekosten generiert, der ist selten an den Folgekosten beteiligt, es kann locker weiter wursteln, die anderen regeln es dann. Diese Art von Denken dürfte heute kein Platz mehr haben, ist aber noch weit verbreitet unter dem Titel man muss alles zulassen.
    • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 09.12.2018 18:47
      Highlight Highlight E7#9, deine Denke und das ‚zulassen’ des rechten Gedankenguts führt dazu, dass Asylunterkünfte angezündet werden. Das reicht mir als Tellerrand.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lienat 09.12.2018 12:55
    Highlight Highlight Liebe SVP: Wie war das nochmal, mit der Misachtung des Volkswillens? Zur Erinnerung: Das CH Stimmvolk hat sich klar für die Energiestrategie entschieden. Begeht jetzt also bitte nicht Verfassungsbruch.
    • Regas 09.12.2018 19:08
      Highlight Highlight Mit Leuthards lügen über die Kosten der Energiewende wurde der Stimmbürger zur Zustimmung bewegt. Sobald jedoch die Realität sichtbar wird wird sich der Bürger gegen die Preissteigernden Massnahmen entscheiden. Etwa so wie die Erhöhung vom Preis für die Autobahnvignette verworfen wurde.
    • Richu 09.12.2018 19:37
      Highlight Highlight @Regas: Noch zur Ergänzung: Die Kosten für die Energiewende wurde von BR Leuthard mit ca. Fr.40.- pro Familie beziffert. Ich habe mich auch täuschen lassen von diesem doch "vernünftigen" Betrag und habe zur Energiewende JA gestimmt. Wie sich jetzt zeigt, wurden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger betr. Kosten der Energiewende für die Bevölkerung in der Schweiz vom Dep. Leuthard angelogen.
  • Merlin.s17 09.12.2018 12:55
    Highlight Highlight Arme Welt. Wie immer wird den wiederlegten Schreihälsen geglaubt und nicht auf die Fakten geschaut.
    „Es könnte ja wirtschaftliche Einbussen geben Mimimi“. Wenn es sich jemand leisten kann Umweltfreundlicher zu sein, dann wir Schweizer, aber nein, der Schweizer geht lieber mit seinem fetten SUV in die Migros 2 Minuten von daheim.
  • Jean Piere del Grano 09.12.2018 12:53
    Highlight Highlight Politik in Demokratien ist von kurzfristigen Interessen geleitet, nicht von langfristigen, nicht unmitttelbar spürbaren, Zielen. Diese sind nur in Diktaturen und absolutistischen Monarchien bestimmend, so lange sich das Volk mit Brot und Spielen ruhig stellen lässt. Wenn also Klimaschutz die Wirtschaft und damit den Wohlstand behindert ist er politisch in Demokratien nicht durchsetzbar. Vielleicht wird der NR demnächst die Planung für die KKWs Kaiseraugst, Graben, Verbois, Inwil und Rüthi reaktivieren? Würde die Wirtschaft ankurbeln und nebenbei CO2 reduzieren...
  • Powerbar 09.12.2018 12:48
    Highlight Highlight Leider sind auch unsere Berge in Gefahr - Stichwort Permafrost. Seltsam, dass dies die gegen aussen so heimatliebende SVP einfach ignoriert
    • Raphael Conca 09.12.2018 15:07
      Highlight Highlight Lobbyisten!
    • Regas 09.12.2018 15:47
      Highlight Highlight Der Klimawandel lässt sich nicht aufhalten, wir sollten die Mittel besser dazu einsetzten um gegen die Veränderungen vorbereitet zu sein.
  • mercutia 09.12.2018 12:46
    Highlight Highlight Gerade die SVP sollte doch das grösste Interesse daran haben, denn Klimaflüchtlinge wird es sonst in den kommenden Jahrzenhten zuhauf geben!
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 09.12.2018 13:03
      Highlight Highlight Ja sicher sind die daran interessiert.
      Es ist ein weiteres Problem, dass sie bewirtschaften kann, um die Wutbürger auf Linie zu halten.
    • Sefe_Ta 09.12.2018 13:25
      Highlight Highlight Das ist ja genau das Problem, wen die Flüchtlinge nicht kommen hat man kein Argument um dagegen zu hetzen. Deshalb sind Flüchtlinge genau von der SVP willkommen.
    • Regas 09.12.2018 15:45
      Highlight Highlight Die Flüchtlinge kommen nicht wegen dem Klimawandel sondern wegen der Misswirtschaft und den Kriegen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Arneis 09.12.2018 12:43
    Highlight Highlight Dies ist eine Momentaufnahme von vor über 3 Jahren.
    Nächtes Jahr siehts anders aus.

  • Globi404 09.12.2018 12:43
    Highlight Highlight Einfach immer im Hinterkopf haben, die Welt braucht uns nicht...ob klima, natur oder planet...wir sind teil davon und wenn wir es bleiben wollen sollten wir uns ein bisschen mehr anstrengen...
    • RETO1 09.12.2018 14:02
      Highlight Highlight ... und das Bevölkerungswachstum drastisch senken !
    • Raphael Conca 09.12.2018 15:11
      Highlight Highlight Wahl 2019!
      Und allgemeiner Wohlstand (auch in der 3ten Welt)! Reduziert nachweislich die Geburtenrate!
      Also in konstruktiver Migrationspolitik investieren.
    • Garp 09.12.2018 15:33
      Highlight Highlight Das Bevölkerungswachstum kann man nur senken, wenn man Reichtum verteilt und und in Bildung investiert, weltweit!
  • LeChef 09.12.2018 12:37
    Highlight Highlight Man muss kein Klimaskeptiker sein um den Vorteil der kosteneffizienten Kompensation im Ausland zu sehen. Der WOZ Text ist interessant, aber er geht am Thema vorbei. Die CH ist sich der Probleme des Kompensationsmarktes bewusst, und nimmt in ihrer Strategie daher gewisse Zertifikatsgruppen und solche aus gewissen Ländern gar nicht auf (zb. Ukraine). Das System muss sicher noch optimiert werden, aber das heisst nicht, dass man gleich den ganzen Mechanismus aufgeben sollte.
    • rodolofo 09.12.2018 13:15
      Highlight Highlight Da frage ich mich halt, warum ausgerechnet die SVP im Aaaauslaand (!!!) kompensieren will.
      Da muss doch irgend etwas faul sein!
      Sind es die schwierigeren Kontrollen, welche undurchschaubare Konstrukte ermöglichen, ähnlich wie bei den "Toxischen Wertpapieren" und bei den "Panama Papers"?
      Oder was ist es sonst?
      Gibt es hier SVP-Whistleblower?
      Das erinnert mich an die von der SVP geforderte "Hilfe vor Ort" für Flüchtlinge, bei gleichzeitiger Streichung aller Entwicklungshilfe-Gelder...
    • FrancoL 09.12.2018 13:20
      Highlight Highlight Es kommt doch auf das Verhältnis an, man spricht ja nicht von keiner Kompensation, sondern von weniger. Auch mal schon überlegt dass wenn alle kompensieren dies wohl kaum möglich ist und man dann plötzlich auch noch eine Geschäftsmodell mit den üblichen Missgriffen beherzigt?
    • LeChef 09.12.2018 15:07
      Highlight Highlight Da hast du recht, Franco. Ausserdem sollte das Parlament die Anforderungen für die Zertifikate nicht weiter verwässern, sonst ist mein Argument hinfällig. Mal schauen was rauskommt, ich bin aber optimistisch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Regas 09.12.2018 12:37
    Highlight Highlight Ich bin der Meinung das sich für eine Treibstoffpreiserhöhung von CHF -.20 / Liter kaum eine Mehrheit in der Bevölkerung finden würde. Den Stimmbürgern wurde über die wahren Kosten der Energiestrategie von Doris Sand in die Augen gestreut.
    • Lowend 09.12.2018 12:49
      Highlight Highlight Wenn aber die Ölscheichs der OPEC oder der russische Zar 20 Rappen mehr haben wollen, dann zahlen alle ohne zu murren und es wird kein Kilometer weniger gefahren. Echt Bigott, aber typisch wutbürgerlich!
    • PhilippS 09.12.2018 12:52
      Highlight Highlight Und was streut dir die SVP betreffend den Kosten dieser Nicht-Strategie in die Augen? Goldstaub wohl nicht.
    • Neunundneunzig 09.12.2018 13:00
      Highlight Highlight @PhilipS: Feinstaub!
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodman 09.12.2018 12:37
    Highlight Highlight Die FDP stellt sich auf den Standpunkt, dass CHF 1 Mio. im Ausland in Klimaschutzprogramme effektiver sind als CHF 1 Mio. in CH investiert.

    Ich finde den Ansatz jetzt nicht so schlecht und - vezogen auf das Ziel, die Erwärmung global zu reduzieren - der effektivste Ansatz der Ressourcenverwendung. Was das mit Klimaerwärmungsleugnung zu tun hat, kann man mir sicher auch erklären...
    • Jean Piere del Grano 09.12.2018 13:10
      Highlight Highlight Fraglich ist allerdings, ob der Kauf von ausländischen CO2-Zertifikaten tatsächlich dazu führt, dass das Geld dann effektiver eingesetzt wird als in der Schweiz. In WOZ nachzulesen: "Die Erfahrungen mit Auslandkompensationen sind schlecht. Unter dem Strich trägt Kompensieren sogar zur Erwärmung bei."
    • rodolofo 09.12.2018 13:17
      Highlight Highlight Theoretisch stimmen diese Überlegungen.
      Aber stimmen sie auch praktisch?
    • Raphael Conca 09.12.2018 15:18
      Highlight Highlight Ich denke inländischen. Dies bedeutet: Arbeitsplätze sichern!
      Denn daher kommen die meisten Steuereinnahmen! Für uns Bürger notabene.
  • Herbert Anneler 09.12.2018 12:27
    Highlight Highlight Offenbar haben ihre Abgase die Rechten schon so vernebelt, dass sie nicht mehr die Konsequenzen ihres Handelns abschätzen können. Sie wollen nicht akzeptieren, dass die Natur stärker ist als wir Menschen. Entweder grenzenlose Ignoranz oder grenzenlose Arroganz.
    • Raphael Conca 09.12.2018 15:19
      Highlight Highlight Lobbyisten!
  • Tekkudan 09.12.2018 12:27
    Highlight Highlight Es gäbe doch einen einfachen Kompromiss: die Entwicklung von Technologie und die Grundlagenforschung, welche den Klimawandel positiv beeinflusst wird staatlich gefördert und mit einer Exportrisikogarantie versehen.
    • Raphael Conca 09.12.2018 15:19
      Highlight Highlight Wahl 2019!
  • pun 09.12.2018 12:26
    Highlight Highlight "Du hast 10 von 10 Punkten

    Hast dich nicht schlecht geschlagen. Obschon sich die Aussagen stark ähneln."

    Watson, wo ist mein glorreicher Siegestext für erfolgreiches (er)kennen der dümmsten Ablenkungsmanöver der Milliärdärspartei?
    • corsin.manser 09.12.2018 14:30
      Highlight Highlight Hey, immerhin hast du Applaus vom Präsidenten der Vereinigten Staaten erhalten. 😉
    • Raphael Conca 09.12.2018 15:20
      Highlight Highlight Wahl 2019!
  • m. benedetti 09.12.2018 12:25
    Highlight Highlight Nehmen wir einmal an die Atmosphäre wäre 1 Million Schweizer Franken. Der CO2 Anteil wäre dann etwa 400 Franken. Etwa 4% wird durch Menschen verursacht, macht 16 Franken weltweit. Davon ist der Anteil der Schweiz etwa 1 Promille, also aufgerundet etwa 2 Rappen. 2 Rappen schweizer Human verursachtes CO2 zu einer Million Franken Atmosphäre. Mehr habe ich nicht dazu zu sagen.
    • Beggride 09.12.2018 13:06
      Highlight Highlight Nur vergisst du, dass dieses eine Promill, zusammen mit anderen Promillen, unser aller Leben genügend stark beeinflusst, dass es Wert ist, dafür zu kämpfen.
      Und nur weil du das Gefühl hast, dass es vergleichsweise wenig ist, und daher einfach nichts für die Umwelt tun willst, heisst das noch lange nicht, dass du Recht und die Wissenschaftler Unrecht haben.... Aber sich informieren ist halt anstrengend
    • Ritiker K. 09.12.2018 13:12
      Highlight Highlight Eine schreckliche Milchbüechlirechnung die da veranstaltet wird. Fängt damit an, die ganze Atmosphäre als eine Million zu bezeichen wohlwissend dass CO2 davon nur 0.04 Prozent ausmacht also 'nur' 400 Franken ist (???) Da wird schon mal deftig Sand in die Augen gestreut.

      Fakt ist: Während des industriellen Zeitalters hat die atmosphärische Konzentration von Kohlendioxid um ca. 44% von 280 ppm auf 403 ppm im Jahre 2018 zugenommen. Diese war letzmals vor ca. 10 Mio. Jahren so hoch.

      Wenn jemand mit so Ablenkungsmanövern gut schlafen kann, dann bravo für das Selbstbelügen
    • Plöder 09.12.2018 13:19
      Highlight Highlight Lieber eine Promille weniger als gar nix oder gar noch zu steigen!
      Wir müssen jetzt handeln!
      Gesagt wird es schon über 50 jahre, passiert ist nix bis wenig...
      Übrigens dein Argument ist schon so alt wie der Kampf gegen den Klimawandel.
      Aber lieber auf Andere schieben, statt vor der eigenen Türe kehren!
    Weitere Antworten anzeigen
  • UnasDiaz 09.12.2018 12:23
    Highlight Highlight Wer erwiesene Tatsachen nicht anerkennen will und das grösste Problem unseres Planeten verleugnet, gehört meiner Meinung nach nicht nach Bundesbern.

    Ich hoffe dass sich die CVP-Fraktion nächste Woche nicht um den Finger wickeln lässt, sondern den gesunden Menschenverstand einschaltet.
    Die CO2-Abgabe sowie flankierende Massnahmen im Verkehr sind längst überfällig!
    • Raphael Conca 09.12.2018 15:25
      Highlight Highlight Wahl 2019
  • rodolofo 09.12.2018 12:22
    Highlight Highlight Investitionen und Regulierungen zu Gunsten der Nachhaltigkeit kosten anfänglich sehr viel.
    Diese Kosten werden aber später amortisiert und rentieren dann. Und die Folgekosten von Nichts Tun werden durch Tun gesenkt und in Gewinn an Lebensqualität verkehrt!
    Ökonomie und Ökologie sind nicht zwangsläufig Gegensätze, wie uns die Rechtsbürgerliche "Beton-Fraktion" suggeriert!
    Ausserdem vertreten Rechtsbürgerliche auch nicht "DIE Wirtschaft" und "DIE Schweiz", sondern lediglich jenen Teil der Schweizer Wirtschaft, der keine Zukunft hat, dies aber verständlicherweise nicht einsehen will...
    • Raphael Conca 09.12.2018 15:26
      Highlight Highlight Genau! Wahl 2019
  • Lowend 09.12.2018 12:20
    Highlight Highlight Jedes Volk hat die Politik, die es verdient!

    Die Politik der Schweiz war seit je reaktionär und es war ein kurzer Lichtblick der progressiven Kräfte, als die Menschen in den 90ern plötzlich merkten, wie selbstherrlich, unfähig und korrupt die bürgerlichen Betonköpfe eigentlich waren.

    Aber die Menschen vergessen schnell und glauben an Märchen, wie jenes, dass der Markt alles regelt und dass bürgerliche Politiker mit Geld umgehen können und so wählen sie nun wieder diese Betonköpfe, die eigentlich nur für ihr Portemonnaie politisieren und denen die nachfolgenden Generationen scheissegal sind.
    • Raphael Conca 09.12.2018 15:27
      Highlight Highlight Lobbyisten! Wahl 2019!
  • Ueli Blocher 09.12.2018 12:18
    Highlight Highlight Jaja, die Partei die uns immer sagt: Wir sollen der nächsten Generation keine Schulden hinterlassen.
    Will aber den nächsten Generationen eine Kaputte Erde hinterlassen. Solange sie davon selber Finanziell Profitieren!
    Die selben die dann die Kosten des Atom Rückbaus auf den Steuerzahler abwählzen und die Endlagerung wird unsere Nachkommen noch Tausende Jahre beschäftigen. Sagen wir 5000 Jahre. Vor 5000 Jahren Lebte Ötzi. Wie sich alles in der Zeit Veränderte. Und wer kann dieses Zeitraum in die Zukunft sehen und den Menschen dort eine solche last Aufbürgen!
    • Raphael Conca 09.12.2018 15:27
      Highlight Highlight Lobbyisten!
  • Mutzli 09.12.2018 12:17
    Highlight Highlight Schon ziemlich bedenklich wie sich da die grösste Schweizer Partei so wissenschaftsfeindlich inszeniert und sogar noch von FDP und CVP unterstützt wird.

    Wenn man an die weiteren Folgekosten, sei es in der hiesigen Umwelt, Naturkatastrophen und globale Flüchtlingskrise denkt, ist es nicht nur kurzsichtig sonder geradezu blind nicht mal das Minimum im Inland erreichen zu wollen.

    Theoretisch könnte die Schweiz als Technologiestandort ja mit Förderung auch ganz vorne bei der Entwicklung mitmischen und sich so für die Zukunft positionieren, aber wenn man das Geld lieber den Öl-Staaten gibt...
  • Füdlifingerfritz 09.12.2018 12:14
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • ujay 09.12.2018 13:30
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • reaper54 09.12.2018 12:14
    Highlight Highlight Ok wenn auf die WOZ verwiesen wird muss man garnicht weiter lesen. Dann ist es einfach blindes ideologisches Geschrei.
    • FrancoL 09.12.2018 13:22
      Highlight Highlight Kennen wir ja bestens von Deinen Posts! Ideologisches Geschrei bzw ideologisch gefärbte Texte.
    • ujay 09.12.2018 13:34
      Highlight Highlight Dann lies doch das lntelligenzlerblatt Weltwoche😂😂😂
    • R. Peter 10.12.2018 18:59
      Highlight Highlight Sagt der ujay während er Watson liest 😂😂😂
  • Freilos 09.12.2018 12:14
    Highlight Highlight Was mich doch erstaunt: Die SVP Genossen haben tatsächlich geschlossen dieselbe Meinung was Klimapolitik betrifft.

    Was braucht die Welt für Argumente, dass wirklich ALLE sich für den Klimaschutz einsetzen? Schlussendlich ist es die Erde von allen, speziell von den kommenden Generationen.
    • Töfflifahrer 09.12.2018 16:11
      Highlight Highlight Das Volk hätte es bei den nächsten Wahlen in der Hand, die Bürgerlichen zurückzubinden. Aber das wird wohl nicht passieren.
    • G. 09.12.2018 16:14
      Highlight Highlight Na was wohl?

      Reale Probleme vor der eigenen Haustüre. Mit der Gasmaske einkaufen gehen, dabei mit dem Blindenstock den Weg zum Kaufhaus finden, weil man vor lauter Smog nichts mehr sieht und im Kaufhaus um den letzten Kopfsalat prügeln.. Auf dem Rückweg nach Hause ein Vermögen ausgeben um 1 Liter Wasser zu kaufen. Und wenn man Glück hat, ist man ohne Zwischenfälle nach Hause gekommen (Random Scavenge)...

      Ich hätte jetzt gesagt, viele Leute sehen das Problem nicht, solange sie nicht direkt davon betroffen sind und in direktem Zusammenhang mit dem sichtbaren Problem darunter leiden müssen.
  • Kommentiert 09.12.2018 12:11
    Highlight Highlight Peinlich für die Schweiz einfach nur peinlich.
    • Ueli Blocher 09.12.2018 12:18
      Highlight Highlight Ja, nach dem FDP-SVP Motto, alles geht, solange wir daran Verdienen!
    • Ron Collins 09.12.2018 14:26
      Highlight Highlight Naja... wer verdient hier mehr an den Klimamassnahmen? Überbewertete klimazertifikate zb. ??
    • Raphael Conca 09.12.2018 15:36
      Highlight Highlight Wahl 2019!

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