DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
1 / 9
Mehrere Tote bei Schiesserei an Schule in Florida
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Ex-Schüler löst Feueralarm aus und schiesst um sich: 17 Tote bei Schul-Massaker in Florida

14.02.2018, 22:5315.02.2018, 10:02

Ein Valentinstag des Grauens: An einer Schule in Parkland, Florida sind bei einer Schiesserei 17 Menschen gestorben. Mindestens 12 Menschen sind schwer verletzt worden. Einige befinden sich in kritischem Zustand. «Es ist einfach schrecklich. Betet für die Opfer, die derzeit noch notoperiert werden», sagte der Polizeichef.

So lief die Tat laut ersten Erkenntnissen ab: 

  • Kurz vor Schulschluss stürmte der schwer bewaffnete Täter das Gebäude. Unter einer Gasmaske geschützt habe er Rauchbomben gezündet.
  • Laut CNN-Quellen aktivierte er den Feueralarm, um die Schüler aus den Klassenzimmern zu scheuchen. 
  • Darauf eröffnete er das Feuer mit einem Sturmgewehr AR-15 . 12 Menschen erschoss er innerhalb des Gebäudes, die anderen Menschen draussen. Unter den Opfern befinden sich Lehrer und Schüler.
  • Danach tauche der Schütze offenbar in der Menge unter und konnte sich vom Tatort entfernen. 
Hier wird der mutmassliche Schütze verhaftet. 
Hier wird der mutmassliche Schütze verhaftet. 
twitter

Der Schütze wurde Stunden nach der Tat gefasst. Bilder zeigen, wie Polizisten einen Mann in Handschellen abführen. «Er hat sich bei der Festnahme nicht gewehrt», so der Polizeichef. 

Täter ist ein Ex-Schüler

Beim Täter soll es sich um den 19-jährigen Ex-Schüler Nikolaus Cruz handeln. Er sei aus «disziplinarischen Gründen» von der Marjory Stoneman Douglas High School ausgeschlossen worden. Die Sicherheitsbehörden hätten bereits damit begonnen, seine Websites und Beiträge in sozialen Netzwerken zu untersuchen. Dabei gebe es einige «sehr, sehr beunruhigende» Beiträge.

Schüler verbarrikadierten sich

An der Schule spielten sich nach den Schüssen entsetzliche Szenen ab. Viele Schüler lieferten verzweifelte Berichte ab. Sie schilderten, wie sie an Leichen und Blutlachen vorbei die Schule verliessen, wie sie sich in Abstellräumen und Spinden oder unter Schulbänken verbarrikadierten. Einige schrieben ihren Eltern via Handy stumme Schreie nach Trost: «Was soll ich tun? Wo soll ich hin?». 129 Lehrer unterrichten an der Schule mehr als 3000 Schülerinnen und Schüler – von der 9. bis zur 12. Jahrgangsstufe.

Geschockte Augenzeugen erklärten ihre schlimmsten Momente. «Ich hörte plötzlich mehrere Schüsse. Es ist ein Wunder, dass ich noch lebe», so eine Schülerin zu CNN. 

Augenzeugen berichteten, im Schulhaus der Highschool sei «eine Menge Blut» zu sehen gewesen. Videos auf Twitter zeigen, wie SWAT-Teams Klassenzimmer durchkämmen. 

Am Rande des weiträumig abgesperrten Areals warteten Eltern voller Sorge auf ihre Kinder

Das sagt Trump

US-Präsident Donald Trump liess sich nach Angaben des Weissen Hauses über die Lage in Florida unterrichten. «Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Betroffenen», hiess es in einer Stellungnahme

Der Vorfall in Florida ist bereits das 19. Vorkommnis mit Schusswaffen an einer Schule in den USA im laufenden Jahr 2018. Erst vor drei Wochen waren in Kentucky zwei Schüler durch Kugeln ums Leben gekommen. Regierung und Parlament haben Forderungen nach einer Verschärfung von Waffengesetzen bisher stets eine Absage erteilt. 

Video: srf/SDA SRF

Update folgt ...

(rst/amü/sda)

Trumps Politik hat Auswirkungen auf den Reiseverkehr

Video: watson

Das WEF ist ein Höhepunkt für Flugzeug-Spotter

1 / 22
Das WEF ist ein Höhepunkt für Flugzeug-Spotter
quelle: keystone / ennio leanza
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

5 Tote und 2 Verletzte nach Attacken mit Pfeil und Bogen in Norwegen

Bei einer Attacke Mittwochabend wurden fünf Menschen getötet und zwei weitere verletzt. Noch sind die Hintergründe der Tat unklar.

Eine Gewalttat mit fünf Toten und zwei Verletzten hat in Norwegen Trauer und Fassungslosigkeit ausgelöst. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein mit Pfeil und Bogen bewaffneter Mann in der südnorwegischen Kleinstadt Kongsberg am Mittwochabend Menschen angegriffen. Der mutmassliche Täter konnte gefasst werden. Bei ihm handele es sich um einen 37-jährigen Dänen, der in Kongsberg lebe, teilte die Polizei am frühen Donnerstagmorgen mit. Die Polizei geht davon aus, dass er allein gehandelt hat. …

Artikel lesen
Link zum Artikel