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Was Google, Facebook, Instagram und Snapchat wirklich von dir wissen – die laaaaange Liste

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Wenn der Dienst kostenlos ist, bist du selbst das Produkt. Doch was wissen Google, Facebook, Instagram und Snapchat wirklich alles über dich? Der Überblick.

30.11.17, 08:28 30.11.17, 09:56

Dieser Artikel zeigt im Detail auf, welche persönlichen Daten ...

  1. Google
  2. Facebook
  3. Instagram
  4. Snapchat

von ihren Nutzern sammeln.

Es sind dies erstens Informationen, die man als Nutzer freiwillig herausgibt (Name, Telefonnummer, Interessen, veröffentlichte Fotos etc.)

Zweitens Daten, welche die Apps von den Geräten der Nutzer sammeln: Etwa der aktuelle Standort oder wie viele Schritte sie pro Tag zurücklegen.

Drittens Daten über die Nutzer, die die Konzerne von Partnerfirmen kaufen: Zum Beispiel Informationen über das Surfverhalten auf anderen Webseiten.

Durch die Kombination all dieser Daten entsteht ein sehr genaues Nutzerprofil: Konkret erhalten die Konzerne ...

Das Verrückte daran: Die folgende Liste der persönlichen Daten, die Google, Facebook, Instagram und Snapchat über ihre Nutzer sammeln, ist noch längst nicht vollständig ...

Was Google über dich weiss

Google versucht, möglichst viele Informationen über jeden einzelnen von uns zu sammeln. Mit diesen Links findest du heraus, was der Konzern alles über dich weiss.

1. Wie Google dich sieht 

Auf dieser Website kannst du prüfen, wie Google dich sieht (aufgrund deines Geschlechts, Alters, Interessen etc. wird dir personalisierte Werbung angezeigt).

2. Dein bei Google gespeicherter Standortverlauf

Wer ein Google-Konto (Gmail, YouTube, Google Maps etc.) oder Android-Smartphone hat, kann auf dieser Seite nachschauen, ob Google die eigenen Bewegungsdaten speichert.

Alternativ kannst du bei Google Maps in den Einstellungen auf «Meine Zeitachse» klicken. Mit dieser kaum bekannten Funktion kannst du (und Google) Tag für Tag und Stunde für Stunde nachverfolgen, wo du überall warst. 

Auf Google Maps lässt sich mit der Funktion «Meine Zeitachse» jede deiner Bewegungen nachverfolgen. gif: geoawesomeness

Google weiss also, wo du wohnst, arbeitest, einkaufen gehst, Ferien machst, wann und wo du am Morgen aufstehst, ins Bett gehst, wo und wie lange du Mittagspause machst etc. Kurz gesagt: Google kann für jeden Tag in der Vergangenheit deinen Tagesablauf rekonstruieren. Der Standortverlauf lässt sich in den Einstellungen des Google-Kontos pausieren.

Gleich geht's weiter mit den über dich gesammelten Daten, vorher ein kurzer Hinweis:

Du willst wissen, was Google, Facebook & Co. mit all deinen Daten machen?

Wir zeigen dir, wie die grossen Unternehmen mit deinen Daten umgehen und was sich daraus alles ableiten lässt. Zudem erfährst du, wie du selbst Daten und Informationsprofi werden kannst.

Und nun zurück zu Google ...

3. Deine gespeicherten Suchanfragen

Wenn du ein Google-Konto hast (Android, Gmail, YouTube etc.), kannst du hier sehen, was Google sich gemerkt hat.

4. Welche Geräte auf dein Google-Konto zugreifen

Auf dieser Seite kannst du sehen, welche Geräte auf dein Google-Konto zugreifen. 

5. Welche Apps und Webseiten an deine Google-Daten dürfen

Auf dieser Seite kannst du sehen, welche Apps und Webseiten auf dein Google-Konto zugreifen. Ausserdem kann man den Zugriff widerrufen. Google speichert auch, wann und wie lange du welche Apps auf deinem Android-Smartphone nutzt.

6. Was Google speichert, wenn du ein Google-Konto erstellst

Ein Google-Konto ist die Voraussetzung für viele Google-Dienste wie Gmail oder YouTube. Auch Android-Handys, Google Chrome oder Google Maps etc. lassen sich nur mit einem Google-Konto uneingeschränkt nutzen. Hunderte Millionen Menschen nutzen daher die Google-Suche quasi automatisch als im Google-Konto eingeloggter Nutzer – ob bewusst oder unbewusst.

Solange der Nutzer bei Google angemeldet ist, werden die folgenden Daten und Informationen dem Nutzerprofil, das man hier ansehen kann, hinzugefügt:

7. Was Google speichert, wenn du die Google-Suche OHNE Google-Konto nutzt

Die Google-Suche lässt sich anders als viele andere Google-Dienste ohne Google-Konto nutzen. Wenn du aber ein Google-Konto für Android, Gmail, YouTube, Google Fotos, Google Maps etc. nutzt, bist du automatisch auch bei der Google-Suche eingeloggt. Auch ohne Google-Konto werden die folgenden Daten gespeichert.

8. Was Google speichert, wenn du Android (mit einem Google-Konto) nutzt

9. Was Google speichert, wenn du YouTube nutzt

Die über YouTube gesammelten Daten werden mit Daten aus der Google-Suche, Gmail, Google Maps etc. verknüpft, um beispielsweise deine Interessen zu bestimmen. Je besser dich Google kennt, desto passgenauer wird die angezeigte Werbung und desto mehr Geld verdient Google an deinen Daten.

Diese personalisierte Werbung lässt sich in den Einstellungen des Google-Kontos deaktivieren.

10. Was Google speichert, wenn du Gmail nutzt

11. Das ist noch längst nicht alles

Vermutlich nutzt du noch weit mehr Google-Dienste, die allesamt weitere Daten sammeln. Zu erwähnen sind:

Google weiss so nicht nur, was dich interessiert, wie du und deine Freunde aussehen, mit wem du kommunizierst und wo du wohnst, isst, schläfst, arbeitest oder einkaufen gehst, sondern dürfte bald auch über deine Gesundheit und finanziellen Verhältnisse bestens informiert sein.

Tipps für Google-Nutzer

Nutzer eines Google-Kontos können im Google Dashboard einsehen, welche Geräte mit dem Konto verbunden sind, welche Apps von Dritten Zugriff auf das Google-Konto haben, welche persönlichen Daten Google gesammelt hat und die Erfassung des Standortverlaufs deaktivieren. 

98 Daten, die Facebook nutzt, um Werbung auf dich zuzuschneiden

Facebook sammelt und verknüpft die persönlichen Daten seiner Nutzer – die wir bereitwillig abliefern. Doch welche sind das eigentlich genau? Bild: AP/Facebook

Im Jahr 2016 nutzte Facebook laut dem auf Datenschutz-Themen spezialisierten Blog Netzpolitik.org 98 unterschiedliche Daten, um dir personalisierte Werbung anzuzeigen. Inzwischen dürften noch ein paar dazugekommen sein ...

Im Extremfall weiss Facebook von dir:

  1. Standortdaten (via GPS, Bluetooth oder WLAN-Verbindungen, Geotags in Fotos)
  2. Alter
  3. Generation
  4. Geschlecht
  5. Sprache
  6. Bildungsniveau
  7. Ausbildungsbereich
  8. Schule (Abschlussjahr)
  9. Ethnische Zugehörigkeit
  10. Einkommen und Eigenkapital
  11. Hausbesitz und -typ
  12. Hauswert
  13. Grundstücksgrösse
  14. Hausgrösse in Quadratmeter
  15. Baujahr des Hauses
  16. Haushaltszusammensetzung
  17. Nutzer, die innerhalb von 30 Tagen ein Jubiläum haben
  18. Familienmitglieder (Nutzer, die von der Familie oder Heimatstadt entfernt sind)
  19. Nutzer die mit jemandem befreundet sind, der einen Jahrestag hat, frisch verheiratet oder verlobt ist, gerade umgezogen ist oder bald Geburtstag hat
  20. Nutzer in Fernbeziehungen
  21. Nutzer in neuen Beziehungen
  22. Nutzer mit neuen Jobs
  23. Nutzer, die frisch verlobt sind
  24. Nutzer, die frisch verheiratet sind
  25. Nutzer, die vor Kurzem umgezogen sind
  26. Nutzer, die bald Geburtstag haben
  27. Eltern
  28. Werdende Eltern
  29. Mütter in Typen unterteilt («Fussball», «trendy» etc.)
  30. Nutzer, die sich wahrscheinlich politisch betätigen
  31. Politische Ansichten (konservativ oder liberal)
  32. Beziehungsstatus
  33. Arbeitgeber und vorherige Arbeitgeber
  34. Branche
  35. Berufsbezeichnung
  36. Art des Büros
  37. Interessen
  38. Nutzer, die ein Motorrad besitzen
  39. Nutzer, die planen, ein Auto zu kaufen (welche Art, Marke, und wann)
  40. Nutzer, die kürzlich Autoteile oder Zubehör gekauft haben
  41. Nutzer, die wahrscheinlich Autoteile oder Service benötigen
  42. Art und Marke des Autos, das man fährt
  43. Jahr, in dem das Auto gekauft wurde
  44. Alter des Autos
  45. Wie viel Geld der Nutzer vermutlich für sein nächstes Auto ausgeben wird
  46. Wo der Nutzer vermutlich sein nächstes Auto kaufen wird
  47. Wie viele Mitarbeiter die eigene Firma hat
  48. Nutzer, die kleine Unternehmen haben
  49. Nutzer, die Manager oder Führungskräfte sind
  50. Nutzer, die für wohltätige Zwecke gespendet haben (unterteilt nach Art)
  51. Betriebssystem
  52. Nutzer, die Browserspiele spielen
  53. Nutzer, die eine Spielekonsole besitzen
  54. Nutzer, die eine Facebook-Veranstaltung erstellt haben
  55. Nutzer, die Facebook-Payments benutzt haben
  56. Nutzer, die mehr als üblich per Facebook-Payments ausgegeben haben
  57. Nutzer, die Administrator einer Facebookseite sind
  58. Nutzer, die vor Kurzem ein Foto auf Facebook hochgeladen haben
  59. Internetbrowser
  60. E-Mail-Anbieter
  61. «Early Adopters» und «late Adopters» von Technologien
  62. Auswanderer (sortiert nach dem Ursprungsland)
  63. Nutzer, die einer Genossenschaftsbank, einer nationalen oder regionalen Bank angehören
  64. Nutzer, die Investoren sind (sortiert nach Typ der Investition)
  65. Anzahl der Kredite
  66. Nutzer, die aktiv eine Kreditkarte benutzen
  67. Typ der Kreditkarte
  68. Nutzer, die eine Lastschriftkarte haben
  69. Nutzer, die Guthaben auf der Kreditkarte haben
  70. Nutzer, die Radio hören
  71. Bevorzugte TV-Shows
  72. Nutzer, die ein mobiles Gerät benutzen (nach Marke aufgeteilt)
  73. Art der Internetverbindung
  74. Nutzer, die kürzlich ein Tablet oder Smartphone gekauft haben
  75. Nutzer, die das Internet mit einem Smartphone oder einem Tablet benutzen
  76. Nutzer, die Coupons benutzen
  77. Arten von Kleidung, die der Haushalt des Nutzers kauft
  78. Die Zeit im Jahr, in der der Haushalt des Nutzers am meisten einkauft
  79. Nutzer, die oft Bier, Wein oder Spirituosen kaufen
  80. Nutzer, die Lebensmittel einkaufen (und welche Art)
  81. Nutzer, die Kosmetikprodukte kaufen
  82. Nutzer, die Medikamente gegen Allergien und Schnupfen/Grippe, Schmerzmittel und andere nicht-verschreibungspflichtige Arzneimittel einkaufen
  83. Nutzer, die Geld für Haushaltsgegenstände ausgeben
  84. Nutzer, die Geld für Produkte für Kinder oder Haustiere ausgeben (und welche Art von Haustier)
  85. Nutzer, deren Haushalt mehr als üblich einkauft
  86. Nutzer, die dazu neigen online (oder offline) einzukaufen
  87. Arten von Restaurants, in denen der Nutzer isst
  88. Arten von Läden, in denen der Nutzer einkauft
  89. Nutzer, die empfänglich für Angebote von Firmen sind, die Online-Autoversicherungen, Hochschulbildung oder Hypotheken, Prepaid-Debitkarten und Satellitenfernsehen anbieten
  90. Wie lange der Nutzer sein Haus bereits bewohnt
  91. Nutzer, die wahrscheinlich bald umziehen
  92. Nutzer, die sich für Olympische Spiele, Cricket oder Ramadan interessieren
  93. Nutzer, die häufig verreisen (geschäftlich oder privat)
  94. Nutzer, die zur Arbeit pendeln
  95. Welche Art von Urlaub der Nutzer bucht
  96. Nutzer, die kürzlich von einem Ausflug zurückkamen
  97. Nutzer, die kürzlich eine Reise-App benutzt haben
  98. Nutzer, die ein Ferienwohnrecht haben

Facebook weiss noch viel mehr über dich!

Tipps für Facebook-Nutzer

Wenn du wissen möchtest, welche Daten Facebook über dich gespeichert hat, kannst du den Datensatz mit diesem Link herunterladen (allerdings rückt Facebook natürlich nicht alle gesammelten Daten heraus).

In diesem Artikel haben wir erklärt, wie du dein Facebook-Profil in fünf Minuten sicherer machst.

Diese Daten sammelt und speichert Instagram von dir

Tipps für Instagram-Nutzer

Der aktuelle Privatsphäre-Leitfaden zeigt anhand von einfachen Schritt-für-Schritt-Anleitungen, wie die Sicherheit des eigenen Instagram-Accounts mit den richtigen Einstellungen erhöht wird. Der Leitfaden kann als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Was Snapchat von dir weiss

Tipps für Snapchat-Nutzer

Die Webseite onlinewarnungen.de erklärt, wie Snapchat-Nutzer ihre Privatsphäre in wenigen Schritten verbessern können.

Das Thema Daten Management und Big Data interessiert dich?

Du möchtest mehr zu Information Research oder Human Computer Interaction erfahren? Wir bieten Bachelor- und Masterangebote an, die sich mit diesen Themen befassen und dir zeigen, wie du die Daten verarbeiten und analysieren kannst und wie du deine Daten schützen kannst. Besuche unsere Infoabende in der ganzen Schweiz.

Alle Daten via netzpolitik.orgdatenwachschutz.de, Google, Facebook, Instagram und Snapchat

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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46
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46Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bernstein 30.11.2017 23:33
    Highlight Dabei kann man so einfach so viel gegen diesen Datensammelwahn tun. Für Messenger zum Beispiel gibt es sogar eine Schweizer-Alternative: Threema. Threema ist auf Datenschutz ausgerichtet und bietet fast den gesamten Funktionsumfang von WhatsApp und Co und man kann es sogar ohne Angabe der Nummer verwenden. Es wäre so einfach die grossen Firmen (allen voran WhatsApp/Facebook) zu boykottieren. Man muss es nur wollen.
    9 4 Melden
  • _Helge_ 30.11.2017 12:51
    Highlight Für alle diejenigen die sich die Daten Sammelwut nicht mehr gefallen lassen wollen! Es geht nächstes eine Alternative online www.humanconnection.org ein soziales Wissens und Aktionsnetzwerk, das gemeinnützig & werbefrei wird zusätzlich auf Open-source & Transparenz setzt!


    26 0 Melden
    • JaneSoda 30.11.2017 22:44
      Highlight Cool, danke!
      1 0 Melden
  • Therealmonti 30.11.2017 11:26
    Highlight I give a fuck!
    10 21 Melden
    • HeraclitusForEver 30.11.2017 12:04
      Highlight Since your English appears to be excellent, try this:



      8 1 Melden
    • Therealmonti 30.11.2017 14:31
      Highlight @HeraclitusForEver. Thanks for this intriguing and in a way scary piece. I learned something although I was aware of much of what this lady said. Tell me one thing: Why should I care about something I cannot change?
      PS. I use Google. No social medias such as FB, Twitter, a.s.o.
      5 2 Melden
    • HeraclitusForEver 01.12.2017 00:55
      Highlight Given your surfing habits (same as mine, except for Google:I use DuckDuckGo and startpage for most of the time as well as some firewall blacklistings) you actually do seem to care … at least somewhat ! As evermore people get sick and tired of being tracked and traced for anything they do, buy, read etc. they want to and can change, as shown by the rapid growth in adblockers, VPN’s, cookie killers and even alternative social platforms (see_Helge_’s comment above; difficult to understand however why www.humanconnection.org would not stay away from facebook altogether;see Datenschutzerklärung)!
      1 0 Melden
    • Therealmonti 02.12.2017 02:21
      Highlight @HeraclitusForEver. Yes I have been looking into humanconnetion.org and find it weird they use facebook.
      It would be interesting to communicate with you on a private basis.
      0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 30.11.2017 10:58
    Highlight Weiss man, wie lange die Daten gespeichert werden? Logo, „das Internet vergisst nie“ und so, aber weiss jemand etwas über die Halbwertszeit solcher Daten, also wie lange sie aktiv genutzt oder noch recherchiert werden könnten? Muss eine fiktive heute 20Jährige z.B. damit rechnen, dass man ihr in 30 Jahren bei ihrer Wahl zur Bundesrätin die Liste ihrer Suchanfrage von 2017 unter die Nase hält, wo sie vermehrt auf Transgender-Websites unterwegs war?
    30 0 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 30.11.2017 13:28
      Highlight Theoretisch ja. Praktisch wohl kaum.

      Die Gefahr lauert eher im "Freundeskreis" von FB, Instagram, Whatsapp, Snapchat und dergleichen, als von einer Suchmaschine.

      Grundsätzlich gilt: Im Internet nie mit Klarnamen unterwegs sein, möglichst viele verschiedene Browser und Systeme nutzen, Dinge wie Whatsapp meiden und sich auch mal TOR/VPN oder beidem gleichzeitig zu bedienen.
      9 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.12.2017 10:56
      Highlight Danke für die Info!
      0 0 Melden
  • Tigerspirit 30.11.2017 10:57
    Highlight Bin ja froh, hab ich mein Handy nicht mit Daten bezahlt. Apple speichert natürlich auch Daten von mir, aber zumindest leben die nicht allein davon. Und die Google-Dienste kann ich damit ohne Google-Konto nutzen. Maps sagt nur "Keine Zeitachse vorhanden."
    14 17 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 30.11.2017 13:20
      Highlight Da sieht man, dass Apple-User keine Ahnung haben.

      Man merkt, wo die Schweiz überall spart. In erster Linie bei der Bildung.
      21 13 Melden
    • evand 30.11.2017 18:33
      Highlight Tut mir leid, aber Apple gibt meine Daten nicht an dritte weiter. Oder hast du da mehr Informationen?
      8 8 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 01.12.2017 11:07
      Highlight Macht google auch nicht. Oder hast du dafür Belege?

      Meinst du tatsächlich, Google gibt wertvoll gesammelte Daten einfach mal so aus der Hand? Google verkauft Werbung, aber keine Nutzerdaten.

      Selbstverständlich zahlst auch du mit deinen Daten bei Apple. Bist du naiv? Nutze z.B. Apple Pay und Apple nutzt dein Einkaufsverhalten (sie wissen wann du was wo kaufst), um sich bei Unternehmen damit zu etablieren. Und das ist auch nur ein Beispiel.

      Bei Android muss man gar keine Google-Dienste nutzen. Aber man kann. Bei Apple ist man dagegen faktisch gezwungen.
      3 2 Melden
  • Kreasty 30.11.2017 10:19
    Highlight °.°
    10 0 Melden
  • McStem 30.11.2017 09:48
    Highlight Abgesehen, dass es etwas gruselig ist, kann es auch recht lustig sein. Ich soll mitte Juni an einem Tag folgende Strecke zurückgelegt Haben:
    St. Gallen - Seftigen BE- St. Gallen - Basel - St. Gallen - Schaffhausen - St. Gallen...zu Fuss...in weniger als 5 Stunden.
    51 3 Melden
    • giguu 30.11.2017 18:59
      Highlight Are you a Wizard?
      2 0 Melden
    • äti 30.11.2017 23:09
      Highlight .. darum will die Polizei auch Fussgänger blitzen dürfen ..
      6 0 Melden
    • McStem 01.12.2017 07:31
      Highlight Nope, ich bin mit 120 auf der Autobahn gemütlich mitgejoggt, ich dachte das machen alle so. Und ich habe mich auch brav an die Verkehrsvorschriften gehalten.
      6 0 Melden
  • pippapo 30.11.2017 09:47
    Highlight Das Thema ist wichtig und interessant. Die Liste finde ich aber billig/ unsorgfältig recherchiert. Scheint eifach aus dem englischen übersetzt worden zu sein. Viele offensichtliche Punkte dabei (Snapchat kennt meinen Benutzernamen und Kennwort. Jowaaaaaa?!) Anderseits fehlen einige offensichtliche Punkte.
    8 20 Melden
    • Beggride 30.11.2017 09:55
      Highlight Welche andere Punkte sind denn offensichtlich? Würde mich auch interessieren...
      16 0 Melden
    • Tigerspirit 30.11.2017 10:46
      Highlight Z.B. fehlt die sexuelle Orientierung, falls ich nichts übersehen habe. Die kennen Google und Facebook auch mit hoher Wahrscheinlichkeit.
      7 0 Melden
    • Gantii 30.11.2017 11:12
      Highlight kein Anbieter sollte das Passwort der Nutzer kennen.
      14 4 Melden
  • Mr. Riös 30.11.2017 09:40
    Highlight Habe schon immer gesagt, google kennt mich besser als ich mich selbst.
    28 2 Melden
  • Raphael Merz 30.11.2017 09:39
    Highlight Es ist zwar krass wie viele Daten z. B. Google von einem hat.
    Ich lasse Dinge wie den Standortverlauf jedoch eingeschaltet denn die Daten hat Google sowieso... Wer das nicht glaubt lebt in einer Blase.
    Das einzige was sich durch das einschalten ändert ist, dass ich sie ebenfalls habe und selbst verwenden kann wovon ich schon oft profitiert habe..
    20 5 Melden
  • Silent Speaker サイレントスピーカー 30.11.2017 09:26
    Highlight Instagram gehört Facebook. Also gehen die Informationen auch an Facebook.

    Und wer alles hier nutzt nochmals Whatsapp?
    42 0 Melden
  • Birdie 30.11.2017 09:23
    Highlight Na toll, habe die "Meine Zeitachse"-Funktion eingestellt zum schauen ob da was ist (war leer) und jetzt lässt sie sich nicht mehr abstellen (ausser ich stelle meinen Google-Standort ganz ab - kann dann aber meinen Standort bei der normalen Maps-Funktion nicht mehr benutzen 😌)
    4 0 Melden
  • Triumvir 30.11.2017 09:22
    Highlight Wirklich erschreckend! Brave new handy world :-(
    Trump und seine (Spionage-)Gesellen wissen also so gut wie alles über mich...Jetzt weiss ich, weshalb mich der Grenzer bei meinem letzten USA-Besuch auf meine Frage, ob er noch etwas wissen möchte, gesagt hat: no, we already know everything, sir...no comment...
    15 3 Melden
  • Madison Pierce 30.11.2017 09:13
    Highlight Gibt es bestätigte Hinweise, dass die Apps zuhören und Spracherkennung machen?

    Hatte in letzter Zeit zwei merkwürdige Vorfälle:

    - Haben uns in der Mittagspause über Lebensversicherungen unterhalten. Danach habe ich auf dem Smartphone eine Google-Suche nach einem Wort beginnend mit "L" gestartet und gleich "Lebensversicherung" als Vorschlag erhalten.

    - Letzte Woche hat meine Freundin spontan Tuc-Kekse gekauft. Habe gesagt "oh, wieder mal Tuc". Später öffnet sie die Facebook-App auf dem Smartphone und ganz oben ist eine Tuc-Werbung.
    19 1 Melden
    • Oliver Wietlisbach 30.11.2017 09:22
      11 0 Melden
    • Birdie 30.11.2017 09:27
      Highlight Ja finde ich echt krass. Habe auch schon Sachen gegoogelt mit dem Handy und 2 Minuten später auf Facebook am Computer Werbung dazu bekommen.

      Oder manchmal wenn ich einen Watson-Artikel lese und etwas dazu google kommt das zuoberst in den Suchvorschlägen.

      Oder ein anderes Mal habe ich im Internet Pullover angeschaut und genau zu den 5 die mir am besten gefallem haben Werbung gekriegt - ich hatte die aber nicht einmal angeklickt, sondern nur durchgescrollt 😰
      11 1 Melden
    • Madison Pierce 30.11.2017 09:32
      Highlight Interessant, danke!

      Kann natürlich Zufall sein. Vielleicht hat die Freundin die Tucs gekauft, weil sie im Laden wegen einer Promo prominent platziert waren und deshalb läuft parallel eine Werbekampagne.

      Halte mitlauschen technisch für möglich, aber das würde den Akku (lokale Erkennung) und bei einer Erkennung in der Cloud noch die Leitung belasten.

      Man müsste das mal seriös testen, mit vielen Leuten und zufälligen "Stichwörtern".
      17 0 Melden
    • NotWhatYouExpect 30.11.2017 09:50
      Highlight @Birdie: Viele Webseiten zeichnen auch deine Mausbewegungen.. dadurch wäre natürlich Rückschlüsse möglich, dass du X Sekunden oder immer wieder über das gleiche Produkt gefahren bist.

      Jede Webseite die einen Like Knopf hat sendet auch direkt X weitere Daten an FB wodurch Sie natürlich wissen was dich abseits von FB interessiert und können dir so natürlich die Werbung anzeigen die du % Mässig eher anklickst.
      8 0 Melden
  • N. Y. P. 30.11.2017 09:11
    Highlight 1984

    Big brother is watching you

    2017

    Big Mark is watching you
    13 4 Melden
  • Eskimo 30.11.2017 09:02
    Highlight Na und?
    Inwiefern bedroht mich das?
    4 46 Melden
    • Oj Manbrook 30.11.2017 09:36
      Highlight Ach, dass muss es nicht.
      Aber wenn du das scho so sagst, dann bitte schreibe doch etwas über dich zu all den oben erwähnten punkte und sende sie mir per email. Macht dir ja nichts aus. Freut mich dich kennenzulernen.
      41 2 Melden
    • Oliver Wietlisbach 30.11.2017 09:38
      Highlight Zum Beispiel ...
      16 2 Melden
    • Eskimo 30.11.2017 10:21
      Highlight @Oj Manbrook
      Kein Problem. Lerne gerne neue Menschen kennen.
      Aber was willst du dann mit all diesen Infos? Was nützt dir das oder vorallem...
      Was schadet es mir wenn du das weisst?
      Deine email bitte...?😉
      4 3 Melden
    • Eskimo 30.11.2017 12:12
      Highlight @Oliver Wietlisbach
      Im Video wird eine Frau angegriffen weil sie auf Instagram Fotos postet.
      Das ist doch Blödsinn. Man sieht ja ihr Gesicht auch auf der Strasse und er könnte sie ja auch ganz zufällig irgendwo abpassen. Das ist reine Angstmacherei.
      6 14 Melden
  • Martinov 30.11.2017 09:01
    Highlight Frage mich ob ich das spannend oder Creepy finden soll... auf jedefall Danke für die Infos !
    21 0 Melden
  • _domi_r 30.11.2017 08:54
    Highlight Ist schon krass, sehr guter Artikel! Und was speichert watson von mir? ;)
    117 3 Melden
    • Harpist 30.11.2017 16:23
      Highlight Keine Antwort ist natürlich auch eine Antwort;-)
      7 0 Melden
    • Lukakus 01.12.2017 20:14
      Highlight Ich möchte auch gerne wissen, wie scheinheilig dieser Artikel ist 😆
      1 0 Melden
  • der Mann 30.11.2017 08:48
    Highlight Heftig, aber sehr nützlich der Artikel, danke!
    9 3 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 30.11.2017 09:28
      Highlight Nützlich inwiefern? Dass du ab jetzt nichts mehr davon nutzt? Oder es gar nie benutzt hast, jetzt aber allen Nutzern dies unter die Nase reiben kannst?

      Ach, die Reaktionen darauf kenne ich: Ich habe nichts zu verbergen.

      Ich warte gespannt auf den Leak Day. Das wird ein Gegacker geben.
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SVP-Politiker wollen die Krankenkasse wieder freiwillig machen

Das Krankenkassen-Obligatorium soll schweizweit fallen. Das fordern zwei SVP-Politiker aus Zug – und erhalten Support aus dem Bundeshaus. Die Folge wäre eine neue «armengenössige» Schicht, befürchtet eine linke Gesundheitspolitikerin.

Verzweifelt suchen Politiker aller Lager ein Rezept gegen die steigenden Krankenkassen-Prämien. Mit einem radikalen Vorschlag warten nun zwei Zuger SVP-Politiker auf: Die Kantonsräte Manuel Brandenberg und Philip C. Brunner wollen, dass das Krankenkassen-Obligatorium in der Schweiz aufgehoben wird.

Sie fordern, dass der Kanton Zug eine entsprechende Standesinitiative einreicht. «Die Krankenkassenprämien haben sich seit der Einführung des Krankenkassenobligatoriums 1996 in etwa verdoppelt», …

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