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Spionagevorwurf gegen Basler Polizist hat sich nicht erhärtet

Spionagevorwurf gegen Basler Polizist hat sich nicht erhärtet

18.07.2017, 11:2618.07.2017, 14:51

Der Spionagevorwurf gegen einen Sicherheitsassistenten der Kantonspolizei Basel-Stadt hat sich nicht erhärtet. Dies gab die Basler Staatsanwaltschaft bekannt. Sie hat das Strafverfahren gegen den Anhänger des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan abgeschlossen.

Die umfangreiche Untersuchung habe keinerlei Hinweise ergeben, dass der Beschuldigte dem Amtsgeheimnis unterstehende Daten an Dritte weitergegeben habe oder dass er einer nachrichtendienstlichen Tätigkeit nachgegangen sei, teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstag mit.

Dennoch wurde gegen den Sicherheitsassistenten ein Strafbefehl erlassen, dies wegen mehrfachen Amtsmissbrauchs. Der Mann hatte ohne dienstliche Veranlassung rund 160 Personen abgefragt. Wegen Verdachts des Amtsmissbrauchs und der Amtsgeheimnisverletzung war er vorübergehend festgenommen worden. (wst/sda)

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«Bewusst Ängste geschürt»: Grüne teilt nach AKW-Entscheid aus
40 Jahre nach der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl wankt das AKW-Neubauverbot in der Schweiz. Bei Grünen-Nationalrätin Marionna Schlatter ist der Frust gross. Im Interview mit watson spart sie nicht mit Kritik, sagt wie sie die Schweiz mit Strom versorgen will und wann sie ein neues Gaskraftwerk befürworten könnte.
Frau Schlatter, heute jährt sich der Reaktorunfall in Tschernobyl zum 40. Mal. Ausgerechnet jetzt wackelt im Parlament das Neubauverbot für AKW (siehe Box). Die Grünen sind bei einem Kernthema in der Defensive. Wie ist die Stimmung in Ihrer Partei?
Der Frust ist gross. Die jetzige Diskussion wirft uns gefühlt Jahrzehnte zurück. Die Diskussion um AKW hatten wir schon geführt. Nun ist sie wieder da, obwohl das Stimmvolk das Neubauverbot mit der Energiestrategie bestätigt hat. Trotzdem bleibe ich optimistisch. Ich glaube, die Bevölkerung will auch weiterhin keine neuen Kernkraftwerke.
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