Fussball
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Europa-League-Qualifikation, 3. Runde

Basel – Arnheim 1:0 (1:0), Hinspiel: 1:0

Luzern – Olympiakos 1:3 (0:1), Hinspiel: 0:4

Basel's players cheer after the UEFA Europa League third qualifying round second leg match between Switzerland's FC Basel 1893 and Netherland's Vitesse in the St. Jakob-Park stadium in Basel, Switzerland, on Thursday, August 16, 2018. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Der FC Basel feiert: Der nächste Schritt in Richtung Europa-League-Gruppenphase ist geschafft. Bild: KEYSTONE

Basel steht in den Europa-League-Playoffs – Luzern erneut chancenlos

Der FC Basel schafft die Qualifikation für die Europa-League-Playoffs gegen Vitesse Arnheim souverän. Der FC Luzern bleibt gegen Olympiakos Piräus auch im Rückspiel ohne jede Chance. 



Basel – Arnheim 1:0

Vier Spiele, vier Siege: Der neue Trainer Marcel Koller bleibt mit dem FC Basel makellos. Nach dem knappen und spät herausgeschossenen Auswärtssieg vor einer Woche mussten die Basler im Rückspiel kaum zittern – auch weil sie über eine Stunde lang in Überzahl spielen konnten.

Das entscheidende Tor erzielte Mittelstürmer Albian Ajeti in der 30. Minute und zwei Minuten nachdem der englische Vitesse-Innenverteidiger Jake Clarke-Stalter nach einem strengen Entscheid des Schiedsrichters die Rote Karte gesehen hatte. Ajeti war mit einem Kopfball nach einem Corner von Luca Zuffi erfolgreich.

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Das 1:0 durch Albian Ajeti. Video: streamable

Die Aktion, die zu Rot gegen Clarke-Stalter führt.

Mit dem Vorsprung im Rücken und in Überzahl brillierte der FCB nicht mehr. Er beschränkte sich auf die Kontrolle des Gegners und stand defensiv gut organisiert, überliess aber den Ball weitgehend den dezimierten Gästen. «Wir haben wenig zugelassen und haben doch einige Chancen herausgespielt», urteilte Stocker nach dem Spiel auf Teleclub. «Es hat die Effizienz gefehlt.»

Luzern – Olympiakos 1:3

Das Verdikt hätte am Ende für die hoch überlegenen Griechen noch klarer ausfallen können. Der griechische Internationale und frühere Serie-A-Legionär Lazaros Christodoulopoulos schoss wie schon im Hinspiel vor einer Woche die ersten zwei Tore. Der spanische Mittelstürmer Miguel Guerrero traf zum 3:0. Dem eingewechselten Stürmer Shkelqim Demhasaj gelang in der Schlussphase wenigstens noch das Ehrentor zum 1:3.

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Das 0:1 im Video. Video: streamable

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Das 0:2 im Video. Video: streamable

Damit ist der FCL in der Qualifikation zur Europa League zum sechsten Mal seit 2010 schon an der ersten Hürde gescheitert. Dies ist nach der klaren Niederlage im Hinspiel zwar erwartet worden, macht die desolate internationale Bilanz des FCL aber nicht besser. Letztmals haben die Innerschweizer vor 26 Jahren ein Europacup-Duell für sich entschieden. Von insgesamt 28 Spielen auf der europäischen Bühne haben sie nur fünf gewonnen.

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Das 0:3 im Video. Video: streamable

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Das 1:3 im Video. Video: streamable

Gegen Olympiakos Piräus war das junge, ersatzgeschwächte und unerfahrene Team von René Weiler auch im Rückspiel überfordert. Spielerisch, läuferisch, technisch - es war in allen Bereichen ein Unterschied von mehr als bloss einer Klasse. Weilers Ziel, «mit einem guten Gefühl» aus dem Heimspiel zu gehen, verpasste Luzern bei weitem. Man muss rund um die Swissporarena nun von einem Fehlstart reden: fünf von sechs Pflichtspielen hat der FCL verloren. (abu/sda)

Telegramme

Basel - Vitesse Arnhem 1:0 (1:0)
12'334 Zuschauer. - SR Sieber (GER).
Tor: 30. Ajeti (Corner Zuffi) 1:0.
Basel: Omlin; Widmer, Cümart, Balanta, Petretta; Serey Die, Frei; Van Wolfswinkel (93. Bua), Zuffi, Stocker; Ajeti (46. Oberlin).
Vitesse Arnhem: Eduardo; Karawajew, Van der Werff, Clarke-Stalter, Büttner; Beerens (82. Van Bergen), Serero, Foor, Linssen; Bero (28. Thelander), Matavz (71. Darfalou).
Bemerkungen: Basel ohne Kuzmanovic und Suchy (beide verletzt) sowie Riveros (nicht im Aufgebot). 28. Rote Karte gegen Clarke-Stalter wegen Fouls.
Verwarnungen: 78. Petretta (Foul). 92. Balanta (Foul).

Luzern - Olympiakos Piräus 1:3 (0:1)
6258 Zuschauer. - SR Lewnikow (RUS).
Tore: 23. Christodoulopoulos 0:1. 59. Christodoulopoulos 0:2. 68. Guerrero 0:3. 82. Demhasaj (Schürpf) 1:3.
Luzern: Salvi; Grether, Alves, Schulz, Sidler; Voca, Ugrinic (67. Wolf); Schneuwly (67. Vargas), Gvilia (81. Demhasaj), Schürpf; Eleke.
Olympiakos Piräus: Gianniotis; Elabdellaoui, Roderick Miranda, Vukovic, Tsimikas; Bouchalakis, Camara (72. Torosidis); Christodoulopoulos, Fortounis (63. Fetfatzidis), Podence; Guerrero (70. Ansarifard).
Bemerkungen: Luzern ohne Cirkovic, Knezevic, Lustenberger, Custodio und Juric (alle verletzt) sowie Schwegler (rekonvaleszent).
Verwarnungen: 32. Fortounis (Foul). 56. Alves (Foul). (sda)

Ticker: 16.8.18 Basel-Arnheim

Wenn Laien versuchen, Fussball-Begriffe zu erklären ...

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Video: watson/Angelina Graf

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6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • pistolpete 17.08.2018 02:22
    Highlight Highlight Schon interessant. Wenn Basel in der CL-Quali scheitert, hagelt es Kommentare. Und kommen sie dann wenigstens in der EL-Qualifikation weiter, schweigen wir uns aus. Ein merkwürdiges Völklein sind wir Deutschschweizer.
    8 4 Melden
    • Beaudin 17.08.2018 12:49
      Highlight Highlight Sehr schade, dass der FCB weier konmt.
      Ein halber Deutschschweizer
      3 6 Melden
    • Beaudin 17.08.2018 13:25
      Highlight Highlight Jetzt noch ohne Fehler
      Sehr schade, dass der FCB weiterkommt.
      Ein halber Deutschschweizer
      2 3 Melden
  • OenoPhil 16.08.2018 23:57
    Highlight Highlight Rote Karte gegen Vitesse, strenger Entscheid? Hää? Fußball oder Kung-Fu?
    7 1 Melden
  • Ziasper 16.08.2018 22:27
    Highlight Highlight Können wir den FCL bitte nicht mehr an internationalen Spielen teilnehmen lassen?
    87 26 Melden
    • miarkei 16.08.2018 22:48
      Highlight Highlight Das Problem ist, Trainerwechsel, bester Torhüter weg, man will kein Geld mehr investieren und auf die Jugend bauen. Dazu kommt noch, dass gefühlt die ganze Verteidigung angeschlagen oder verletzt ist.
      36 8 Melden

«Wir verspüren keinen negativen Druck» – YB muss in Valencia punkten

Mut und Solidarität verlangt Gerardo Seoane von seinen Spielern für den Match in Valencia. Sie sollen die Zweikämpfe suchen, sich unterstützen und, wenn sich die Möglichkeit bietet, ohne Umschweife nach vorne spielen.

Die Young Boys erwarten eine andere Partie als vor zwei Wochen daheim gegen Valencia. Die Verteidigung wird mehr gefordert sein, die Phasen mit Ballbesitz kürzer. Trotzdem soll einiges so laufen wie in der zweiten Halbzeit beim 1:1 gegen Valencia. Loris Benito hofft, dass sie die Spanier erneut mit ihrem physischen Spiel bedrängen können.

Von Druck will Benito trotz der entscheidenden Bedeutung der Partie nichts wissen: «Wir verspüren keinen negativen Druck. Wir sind mit Hoffnungen hierher …

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