Blaulicht
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

8 Verletzte nach Skilift-Horrorunfall in Georgien – Hersteller nimmt Stellung

16.03.18, 17:27 17.03.18, 12:15

Im georgischen Skigebiet Gudauri haben sich am Freitag dramatische Szenen abgespielt. Bei einem Unfall mit einem Sessellift wurden mindestens acht Personen verletzt, zwei davon schwer, wie georgische Medien berichten.

Bei YouTube wurden Amateur-Aufnahmen veröffentlicht.

In einem Video ist zu sehen, wie der Lift in übersetzter Geschwindigkeit rückwärts fährt. Dabei werden Passagiere aus den Sitzen gerissen, einige retten sich mit einem Sprung. 

Ein Video zeigt den Unfall. Achtung: Die Bilder sind nichts für schwache Nerven. Video: streamable

Der folgende Amateurfilm zeigt, wie Schneesportler vom fahrenden Lift abspringen ...

Und so sah es oben am Skilift aus:

Wie es zum Unfall kommen konnte, ist noch nicht geklärt. Die Behörden haben eine Strafuntersuchung eingeleitet.

Lifthersteller nimmt Stellung

Der Hersteller der Skilifte, das österreichische Unternehmen Doppelmayr, hat laut dem «Telegraph» noch keine genaueren Informationen zur Ursache. «Wir haben die Videos natürlich gesehen. Das Unglück könnte sehr viele Ursachen haben», zitiert das österreichische Medium derStandard.at einen Sprecher.

Der Doppelmayr-Unternehmenssprecher sagte am Samstag gegenüber der österreichischen Nachrichtenagentur APA, dass zwei Techniker in Gudauri eingetroffen seien, aber nicht an den Unfallort vorgelassen würden von der Polizei.

Berichte darüber, was zu der Fehlfunktion des Vierersessellifts geführt hat, seien zum jetzigen Zeitpunkt reine Spekulationen. Eine Ferndiagnose wäre «völlig unseriös».

Ein vergleichbarer Vorfall sei ihm während seiner fast 20 Jahre dauernden Tätigkeit für den Vorarlberger Seilbahnhersteller nicht untergekommen, wird der Sprecher zitiert.

(dsc/cma)

Aktuelle Polizeibilder: Mehrfamilienhaus in Brand

Das könnte dich auch interessieren:

In diesen 7 Momenten stand die Welt vor dem Dritten Weltkrieg

Soziopath, Hochstapler, Egomane: Netflix-Doku zeigt den wahren Donald Trump

Wer beisst in den sauren Apfel? So stark brennt der Baum bei den 5 Abstiegskandidaten

Liebe Menschheit: Bitte erfinde endlich diese total praktischen Dinge!

6 perfide Stilmittel, mit denen das Sprach-Genie Kollegah sich gerade wehrt

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
44
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
44Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mr. Raclette 17.03.2018 17:48
    Highlight Gemäss einem Kollegen von mir (Seilbahntechniker) vermutet er, dass nach einem üblichen Nothalt die Bremsen versagt haben, welche verhindern sollen, dass die Bahn wegen der bergwährts fahrenden Last durch die Passagiere rückwärts fährt. Dadurch beschleunigte die Sesselbahn unter Vollast mehr als doppelt so schnell rückwärts. Man höre auf dem Video, dass der Elektromotor der Ankage nicht läuft.
    35 2 Melden
  • PenPen 17.03.2018 15:26
    Highlight Das passiert wenn man beim Strom stecker die Erdung entfernt und denn Stecker verkehrt in die Dose steckt.
    13 79 Melden
    • Legaschtenie 17.03.2018 18:18
      Highlight Anscheinend die gängige praxis in diesem forum, nach den blitzen an...
      ;)
      11 4 Melden
    • PenPen 17.03.2018 19:55
      Highlight Aber ich finds schön, dass man meinen Kommentar tatsächlich ernst nimmt :)
      9 4 Melden
    • Masche 17.03.2018 23:18
      Highlight @PenPen: Solche Anlagen funktionieren mit Drehstrom. Da kann man den Stecker nicht verkehrt einstecken, auch wenn man die Erdung entfernt.
      2 9 Melden
  • Gummibär 17.03.2018 13:37
    Highlight Es ist möglich, das nach dem vorhergehenden Stromausfall der Strom mit vertauschten Phasen wieder eingeschaltet wurde. Die Folge wäre ein Rückwärtslaufen des Antriebsmotors.
    Ist kein Aufsichtspersonal zur Stelle um die Notausschaltung zu bedienen läuft der Lift mit konstanter Geschwindigkeit rückwärts und auch die sich verhängenden Sitze bremsen den Lauf nicht.
    Hoffentlich erholen sich alle Unglücksopfer ohne bleibenden Schaden.
    6 45 Melden
    • Citation Needed 17.03.2018 15:13
      Highlight Das Rückwärtslaufen hat doch eher mit dem Versagen der Bremsen zu tun. Die Geschwindigkeit ist höllisch schnell, so schnell läuft der Lift in die richtige Richtung niemals. Das Gewicht ist ja nur auf der Seite, die hochwill. Wenn also nichts mehr 'hält', dann strebt das Gewicht (=Seite auf der Menschen sitzen) runter und beschleunigt dabei.
      54 3 Melden
    • Siebenstein 17.03.2018 17:04
      Highlight Diese Anlage dürfte wohl kaum einfach per Stecker sondern eher festinstalliert am Netz angeschlossen sein.
      Ausserdem wurde die Steuerelektronik, vereinfacht gesagt, verhindern, dass ein einfacher Phasentausch zum Rückwärtslauf der Anlage führen, schon gar nicht in Verbindung mit der offensichtlichen Geschwindigkeitserhöhung...
      Rein theoretisch würde die Anlage, dann allerdings mit Normalgeschwindigkeit, nur vielleicht zum Rückwärtslauf zu bringen sein wenn man die Phasen direkt am Antriebsmotor tauschen würde, die Sensorik würde aber auch das mutmasslich verhindern.
      Also eher doch die Bremsen.
      25 2 Melden
  • PhilippS 17.03.2018 12:25
    Highlight Diese “Georgien = Bananenrepublik” Haltung einiger ist beschämend. Und dazu noch die Überheblichkeit „bei uns passiert sowas nicht“... Dann schaut mal hier: https://www.blick.ch/news/schweiz/appenzell-innerrhoden-unfall-der-sigelbahn-wird-untersucht-id1472110.html oder hier https://de.m.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Seilbahnunglücken - alles gut in Europa?!?

    Und hier die Ursache, warum Bahnen heute so streng kontrolliert werden: https://www.srf.ch/play/tv/me_schonvergessen/video/seilbahnunglueck-im-wallis?id=003c0ed6-59f6-4528-836a-fd7f8a119a6a&station=69e8ac16-4327-4af4-b873-fd5cd6e895a7
    39 12 Melden
  • NotWhatYouExpect 16.03.2018 20:04
    Highlight Heilige scheisse... ich hoffe ich denke nicht daran, wenn ich nächstes mal wieder auf solch einem Sessellift sitze.
    126 3 Melden
    • Alnothur 16.03.2018 21:45
      Highlight Einfach nicht in Georgien auf den Lift. Dann sind da auch anständige Sicherheitssysteme installiert.
      46 165 Melden
    • oneTanglyBoi #teamIOTA 17.03.2018 19:00
      Highlight Alnothur, ist ein Österreichisches Fabrikat.. ;-)
      23 7 Melden
    • Masche 17.03.2018 23:31
      Highlight @oneTanglyBoi #teamIOTA: Der Lift hat Baujahr 2007. Da ist die Garantie schon längst abgelaufen. Will sagen, nach dieser Zeit kann man kaum mehr den Hersteller belangen, da für den ordnungsgemässen Betrieb und Unterhalt der Sicherheitssysteme der Betreiber alleinverantwortlich ist.
      5 4 Melden
  • Magnum44 16.03.2018 20:02
    Highlight In solchen Momenten vermisse ich die Zeit vor GoPro und Handy. Sieht aus wie im Albtraum.
    42 26 Melden
    • nödganz.klar 16.03.2018 20:58
      Highlight Wäre dieses Unglück vor GoPro und Handy nicht passiert?
      47 24 Melden
    • cal1ban 16.03.2018 22:16
      Highlight Sie würden also den Fortschitt verhindern wollen, nur um solche Bilder nicht sehen zu müssen?
      40 31 Melden
    • Magnum44 17.03.2018 00:34
      Highlight Nein, aber die Geschichte hätte mich ohne Bilder wohl relativ kalt gelassen.
      11 39 Melden
  • Akunosch 16.03.2018 18:25
    Highlight Hui, das schaut ja aus wie bei Final Destination. 😱
    Gute Besserung den Verletzten!
    207 3 Melden
  • Baberde361 16.03.2018 18:02
    Highlight Wie kann sowas passieren? Bruch der Getriebewelle bei gleichzeitigem Totalversagen der Sicherheitsbremse?
    Die Schwerkraft hat dann halt noch sein übriges getan...
    Hier noch ein Video von der Bergstation aus:
    45 2 Melden
    • B-Arche 16.03.2018 20:41
      Highlight Wie kamen die Menschen von der Bergstation dann herunter? Ich glaube Lust auf Abfahrt hatten die meisten nach diesem Ereignis nicht mehr.
      6 89 Melden
    • sambeat 17.03.2018 00:48
      Highlight @B-Arche: Gell, Du hast Deine Frage nicht ernst gemeint, oder?
      33 0 Melden
    • G.Oreb 17.03.2018 00:58
      Highlight In einem georgischen Artikel war die Rede von 3 unabhängigen Sicherheitssystemen (Bremsen und Notaus), welche alle 3 versagten. Zudem wird ein Stromausfall vermutet, welcher für die erhöhte Geschwindigkeit verantwortlich war. Die Lifte sind nur auf einer Seite voll, die Schwerkraft zog deshalb alle vollen Sessel rückwärts ins Tal. Doppelmayr (Sitz: Bregenz), welche den Lift hergestellt haben, wagten jedoch noch keine Ferndiagnose.
      27 1 Melden
  • sveinn 16.03.2018 17:55
    Highlight Aber Hauptsache, man hat es gefilmt...
    66 118 Melden
    • Nussi2000 16.03.2018 18:20
      Highlight Ehrlich gesagt wüsste ich nicht was man sonst machen kann. Natürlich ist Gaffen und Filmen nicht sehr rücksichtsvoll, aber in diesem Fall konnte man kaum helfen.
      154 18 Melden
    • Evan 16.03.2018 18:21
      Highlight Stoppen hätten sie ihn wohl auch nicht können. Dich würde ich gerne sehen, das Teil aufzuhalten.
      104 8 Melden
    • G.Oreb 16.03.2018 18:28
      Highlight Viele haben heute GoPros auf den Helmen, zudem waren schon bevor die ersten Sessel unten waren genug Helfer da (die auch praktisch nichts tun konnten ausser „jump“ schreien), das sieht man auch aus der anderen Perspektive:

      50 0 Melden
    • sveinn 16.03.2018 21:50
      Highlight Natürlich konnte man nichts tun, aber nichts tun oder spektakelgierig zu filmen sind meiner Meinung nach immer noch zwei verschiedene Dinge.
      23 54 Melden
    • G.Oreb 17.03.2018 01:08
      Highlight @sveinn
      Das mag sein. Dann müsstest du aber auch jeden Reporter, der live von einem Unfall oder Anschlag berichtet, völlig daneben finden. Zudem sind solche Aufnahmen für die spätere Untersuchung und Prävention nützlich.
      40 2 Melden
  • Unserious_CH 16.03.2018 17:42
    Highlight Die Ursache liegt auf der Hand:
    Durch ein defekt konnten die Bremsen die Last nicht halten.
    Durch das ungleiche Gewicht (viele Menschen links die hochwollen, wenige rechts) zieht es den Skilift nach unten.
    Deshalb fährt er auch Rückwärts
    267 55 Melden
    • D(r)ummer 16.03.2018 18:25
      Highlight Sind Seilbahnen nicht doppelt und dreifach gesichert?

      Bei Personenaufzügen wird mit 3-7-facher Sicherheit dimensioniert und bei Notfallmechanismen nicht gespart...
      73 1 Melden
    • Schläfer 16.03.2018 18:41
      Highlight In Georgien wohl noch nicht ...
      55 38 Melden
    • B-Arche 16.03.2018 19:26
      Highlight D(r)ummer: Durch die so oft gebashte EU-Seilbahnverordnung ist das sowohl in der EU als auch in der Schweiz garantiert und wird jährlich kontrolliert.
      Georgien gehört aber nicht zur EU.
      69 8 Melden
    • Addidi 16.03.2018 20:25
      Highlight Euch ist schon klar, das es sich bei diesem Lift um ein Produkt der Schweiz-Österreichischen Firma Doppelmayr Garaventa handelt? In der Schweiz ist jeder zweite Lift von diesem Unternehmen, also nix mit „Georgien gehört nicht zur Eau“ hat rein garr nichts damit zu tun...
      106 32 Melden
    • B-Arche 16.03.2018 20:39
      Highlight Addidi: hier geht's eher um Wartung.... Und was da verpflichtend überprüft wird.
      So ein brüchiges Notbremssystem welches ausfällt hätte in den verpflichtenden Wartungsintervallen auffallen müssen.
      59 3 Melden
    • Qwertz 16.03.2018 21:38
      Highlight Na doch, wenn der Lift nicht richtig gewartet und kontrolliert wird, hilft das beste Fabrikat nix. Und in der EU wird jeder Lift jährlich überprüft. Wer weiss wann man bei dem Lift zuletzt die Bremse getestet hat?
      40 5 Melden
    • axantas 16.03.2018 22:19
      Highlight Womit hat es dann zu tun, Addidi? Dann sind die Doppelmayr Garaventa-Lifte offenbar nicht so sicher?
      5 42 Melden
    • Flint 16.03.2018 22:53
      Highlight Gemäss einem Bericht bei Der Standard (https://www.derstandard.de/story/2000076291016/sessellift-rast-rueckwaerts-mehrere-verletzte-in-ski-resort) gab es zuvor einen Stromausfall. Ein Bedienfehler sei ausserdem denkbar. Ich kann mir sonst bei einem korrekt bedienten und gewarteten Lift einen solchen Unfall nicht wirklich vorstellen. Korrekt betriebene Sicherheitssysteme versagen nicht einfach alle gleichzeitig. Und wenn doch, hat Doppelmayr nun ein Riesenproblem am Hals.
      44 2 Melden
    • flugsteig 17.03.2018 13:04
      Highlight Das ist nicht die Ursache, das ist das
      Resultat! Gemeint war, dass nicht klar ist welcher defekt das Versagen des oder der Motoren, Bremsen und Notbremsen verursacht hat.
      4 0 Melden
    • Spi 17.03.2018 14:14
      Highlight Ich bin kein Seilbahnspezialist und ich habe Mühe mir vorzustellen, dass solch konstant hohe Geschwindigkeiten ohne Motorenleistung erzielt werden können (Reibung etc.). Ich bin mir sicher, dass auch in Georgien die Bremssysteme sicher sind (Doppelmayr hat einen Weltruf zu verlieren). Da ging etwas beim Reboot der Steuerung nach dem Stromausfall schief.
      4 10 Melden
    • Citation Needed 17.03.2018 15:09
      Highlight Ich glaube, der Hersteller will die Ursache für den Defekt eruieren. Dass hier nichts gebremst wurde und dass Gewicht ungebremst nach unten und nicht nach oben strebt liegt tatsächlich auf der Hand. So ein Lift hat aber auch eine Notsysteme. Warum die versagten muss man auch rausfinden.
      7 1 Melden
    • Findolfin 17.03.2018 18:11
      Highlight Also, ich hab mit jemandem gesprochen, der Seilbahnen montiert und auch wartet. Auch er sagt, dass es viele Ursachen haben kann.

      Was er aber auch sagt, ist, dass die Theorie mit der defekten Bremse eher unwahrscheinlich ist. Erstens gäbe es diverse Auffangbremsen, falls eine Bremse versagt, zweitens könne das Gegengewicht gar nicht so weit fallen, dass der Lift so lange Rückwärts laufen kann.

      Zitat: "Im schlimmsten Fall fällt das Gewicht 13 Meter, wenn es auf einem Horizontalschlitten im Keller hängt. Da kann es nicht sein, das der Lift über 30 Sekunden zurückdreht."
      3 3 Melden
    • @cyclingsimon 17.03.2018 18:30
      Highlight @Flint: Bereits 1982 gab es einen exakt identischen Vorfall aufgrund von einem "Stromausfall" mit einem Lift von Doppelmayer -> http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14334390.html
      13 0 Melden
    • Siebenstein 17.03.2018 19:09
      Highlight @cyclingsimon:
      Danke, das ist interessant! 👍
      5 0 Melden
    • Masche 17.03.2018 22:42
      Highlight @cyclingsimon: Der Skilift in Georgien ist zwar von Doppelmayr, hat aber Baujahr 2007 und hat mit dem Lift von 1982 nichts zu tun.
      0 2 Melden

Kabelbrand führt zu 6-stündigem Blackout in den Zuger Gemeinden Baar und Neuheim

Im Kanton Zug ist in zwei Gemeinden in der Nacht auf Dienstag wegen eines Kabelbrands auf einer Baustelle teilweise der Strom ausgefallen. Davon betroffen sind laut Angaben der Polizei auch mehrere Strassen-Signalanlagen.

Kurz nach 01:45 Uhr brach auf einer Baustelle an der Südstrasse in Baar ein Kabelbrand aus, wie die Zuger Polizei mitteilte. Die Feuerwehr konnte das Feuer zwar rasch löschen. In der Folge kam es aber in zwei Trafostationen zu einem Kurzschluss.

Der Stromunterbruch konnte um um …

Artikel lesen