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Im Sturm des Lebens für sich selber einstehen, kann bisweilen sehr anspruchsvoll sein.
kafi freitag

Weshalb werden wir Frauen in den Medien bis heute als schwach, dumm, etc. präsentiert? 

Die meisten Filme drehen sich um Männer. Weibliche Protagonisten suchen meist Liebe zu einem Mann. Andere Medien wie Werbung oder Modemagazine sexualisiert Frauen. Überall wo man hinsieht, entdeckt man den Stereotyp dummes, sexy Blondchen. Weshalb ist das nach Jahrhunderten der Frauenbewegung und des Feminismus noch immer so? Patricia, 19

03.06.16, 11:19

Liebe Patricia

Vor ein paar Wochen sass ich auf einer Feier in einer Frauenrunde. Eine der Frauen erzählte, dass sie sich vor ein paar Monaten von ihrem Freund getrennt hatte, der ziemlich fies und unschön mit ihr umgegangen war. Ihre Freundinnen hätten sie während der Trennung sehr getröstet, ihr zugehört und sie darin bestärkt, diesen Mann nun endlich zu verlassen. Es standen alle hinter ihr. Heute, ein paar Monate später, wundere sie sich sehr darüber, dass genau die gleichen Frauen oft und gern Bilder und Posts ihres Exfreundes auf Facebook liken, mit Herzchen versehen und kommentieren würden. Sie sagte, sie fühle sich dadurch hintergangen und frage sich, wo die Loyalität dieser Frauen geblieben sei. Eine andere erzählte daraufhin, dass sie ähnliches erlebt habe mit ihren Freundinnen, als ihr Typ sie mies hintergangen und betrogen habe. Sie habe sich dann gewundert, wie die gleichen Frauen, die ihn kurz zuvor als mieses Schwein bezeichnet hatten, ihm kurze Zeit später wieder mit Küsschen links und rechts um den Hals fielen. Das Thema schien allen in der Runde bekannt und ging noch ein paar Tage damit schwanger. Sie werden sich jetzt vielleicht fragen, was diese Anekdote mit ihrer Frage zu tun hat und wie immer, wenn ich in einer Antwort einen Umweg einschlage sage ich Ihnen: viel!

So lange wir Frauen uns dumm benehmen, um Männern zu gefallen, werden wir auch als dumm wahrgenommen und als dumm dargestellt.

Viele Frauen lechzen nach der Liebe und Aufmerksamkeit eines Mannes. Sie wollen gefallen, um jeden Preis. Das ist der Grund, warum viele Frauen in Beziehungen bleiben, obwohl sie wissen, dass sie betrogen werden. Es ist aber auch der Grund, warum eine beste Freundin plötzlich Posts eines Ex liked und kommentiert, obwohl sie ganz genau weiss, dass ihre Freundin von diesem Mann schlecht behandelt wurde. Dieser Drang zu gefallen, macht aus vielen Frauen unsouveräne Huschelis, die den Kopf schrägstellen und mit den Äuglein klimpern, kaum kommt ein Mann um die Ecke gebogen.

Man kann der Werbung und den Medien vorwerfen, dass sie Frauen zu Objekten degradieren, die Kleider spazieren führen oder mit ihrem nackten Körper eine Autofelge bewerben. Dieser Vorwurf ist absolut berechtigt, ich rege mich auch sehr auf, wenn man eine Bundesrätin oder eine deutsche Kanzlerin auf Ihre Frisur oder ihr Kleid reduziert, anstatt auf ihren Inhalt, ihr Können. Aber gleichzeitig sehe ich jeden Tag, wie Frauen genau das gleiche tun. Mit sich selber, mit anderen Frauen. Und solange wir selber nicht imstande sind, uns von diesem Gefallen wollen zu emanzipieren, können wir es den anderen schlecht vorwerfen. So lange wir Frauen uns dumm benehmen, um Männern zu gefallen, werden wir auch als dumm wahrgenommen und als dumm dargestellt.

Jegliche Entwicklung und Emanzipation fängt immer im eigenen Kopf an. Solange eine Frau nur am Arm ihres geliebten Mannes auf eine Party gehen kann, dürfen wir uns nicht wundern, wenn wir zu Accessoires degradiert werden. Genau diese Themen werden der Inhalt der Sonntagsmatinée zum Thema Feminismus, am Sonntag 12. Juni in der Stadtbibliothek Basel sein. Markus Gygli, Leiter Kaderentwicklung der SBB und Präsident von maenner.ch und ich werden diesen Fragen auf den Grund gehen und ich werde – einmal mehr – dafür einstehen, dass wir Frauen auch bei uns selber ansetzen müssen!

Mit herzlichem Gruss. Ihre Kafi.

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Kafi Freitag (40!) beantwortet auf ihrem Blog Frag Frau Freitag Alltagsfragen ihrer Leserschaft. Daneben ist sie Mitbegründerin einer neuen Plattform für Frauen: Tribute.

Im analogen Leben führt sie eine Praxis für prozessorientiertes Coaching (Freitag Coaching) und fotografiert leidenschaftlich gern. Sie lebt mit ihrem 11-jährigen Sohn in Zürich.

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
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71Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Coolzerra 11.06.2016 13:49
    Highlight Ich bin oft absolut anderer Meinung als Sie und lese ihre Blogs unter Anderem nur zur Meinungsbildung und Unterhaltung.
    In diesem Fall muss ich ihnen allerdings absolut zustimmen.
    Frauen werden oft auf ihr äusseres reduziert. Aber sie tragen selbst viel dazu bei. Man kann weder nur die Männer als auch nur die Frauen für diesen Umstand verantwortlich machen.
    Viele Menschen haben die Meinung, dass der böse böse Mann die Frauen mutwillig unterdrücken und zu Sexobjekten reduzieren.
    Das mag ja sein, aber wenn die Frauen das mit sich machen lassen ist es (nicht nur) auch ihre Schuld.

    Coolzerra (M)
    1 0 Melden
  • Talli 05.06.2016 09:21
    Highlight Nicht immer gefallen mir die antworten von frau freitag, diese jedoch kommt meinem erleben ziemlich nahe. Veränderung fängt bei einem selber an. Eine dumme oberflächliche frau wird einen dummen oberflächlichen mann anziehen, und umgekehrt. So ist es wohl unabdinglich seine eigenen werte zu überprüfen und sich selbst kritisch zu hinterfragen wenn eine beziehung nicht den gewünschten verlauf nimmt.
    6 2 Melden
  • Bruno Wüthrich 05.06.2016 08:42
    Highlight Stimmt die Wahrnehmung der Fragestellerin wirklich? Zum Teil mag dies so sein. Zum Teil aber auch nicht. Schaue ich einen "Tatort" an, so ist dort die Frauenquote bei den Chefs um ein X-faches höher als in der Wirklichkeit. Und fast immer sind es Männer, die sie befehligen. Doch vielleicht braucht es genau das, um die Männerwelt an diesen von vielen gewünschten Wandel zu gewöhnen.
    Vielleicht geht es aber auch nur darum, was die Fragestellerin liest oder sich anschaut. Es gibt nämlich nicht einfach "die Medien". Und vielleicht geht es darum, was sie nicht ist, aber gerne sein möchte.
    5 5 Melden
  • Klaus K. 04.06.2016 20:57
    Highlight "Überall wo man hinsieht, entdeckt man den Stereotyp dummes, sexy Blondchen."
    -
    Naja, vielleicht etwas genauer hinschauen. Leider laufen viele Menschen mit ideologischen Scheuklappen umher, die sie nicht die Realität sehen lässt, sondern das was sie selbst sehen wollen. Tip: Sehhilfe kaufen.
    7 0 Melden
  • Zeit_Genosse 04.06.2016 13:02
    Highlight Frauen sabotieren Frauen. Das ist jetzt aber nicht neu. Frauen wollen Aufmerksamkeit und stechen andere Frauen (Rivalinen) unzimperlich aus. Dieses evolutionäre Programm scheint sich hartnäckiger zu halten. Man kann es bekämpfen wollen, doch was träte dann an die Stelle dieser "unterdrückten" Skills? Ist der Wettbewerb unter Frauen per se schlecht und wer entscheidet, was richtig ist und wohin sich die Frauen global hin zu entwickeln haben?
    5 3 Melden
    • rodolofo 04.06.2016 14:17
      Highlight Solche Rivalitäten zwischen Weibchen kannst Du übrigens auch bei Schafen beobachten:
      Immer wieder drücken zwei Tiere gegeneinander, um auszutesten, welche von beiden den härteren Kopf hat. Die mit dem härteren Kopf darf zuerst ans Zusatzfutter...
      10 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.06.2016 15:24
      Highlight Besser Rivalitäten als gleich Krieg, Mord und Totschlag wie unter Männchen.
      7 15 Melden
    • rodolofo 04.06.2016 16:10
      Highlight @ Rhabarber
      Ja klar, die Männchen übertreibens wohl eher beim "Kopf drücken".
      Der "Rammbock" ist sozusagen ihre Spezialität geworden und verschafft ihnen einen evolutorischen Vorteil.
      Jedenfalls war das bis heute mehr oder weniger so.
      Aber das kann sich ändern!
      Ein im Rivalenkampf unterlegener Bock kann sich bei einer grossen Herde unbemerkt seitwärts anschleichen, oder ein Weibchen kann seine Präferenzen so ändern, dass der sture Rammbock bei einem Männchen nicht mehr zieht.
      So ändert sich alles. Mal ist dieses Verhalten in Mode, mal ein anderes.
      3 0 Melden
    • Islandica 04.06.2016 18:15
      Highlight Jaja! ... Und Männer halten sich gegenseitig den Rücken frei! Prust...
      4 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.06.2016 00:01
      Highlight rodolofo :-)
      1 4 Melden
  • pamayer 04.06.2016 10:49
    Highlight Aktuell findet ein grober backlash statt, alles retour, konservativ gedreht.
    Das trifft die mann frau frage (zuerst
    mann, dann frau, bewusst so geschrieben ) auch. Alle emanzipations- und gleichberechtigungsbemühungen werden brutal in 'it's a man's world' gedreht.
    Medien: frauen alles häschelis (ausnahme merkel, sommaruga, clinton), männer alle erfolgreiche machttypen. Die meisten filme sind buddy movies mit einer frau als deko?! Wo steht der frauenfussball? wie sind die beiden sehr aussagekräftigen graphiken im jus artikel von watson, als mann jus studieren, als frau in anwaltskanzlei...
    11 14 Melden
  • rodolofo 04.06.2016 08:22
    Highlight Das Musterbeispiel war ja Gottschalk, der auf seinem Sofa nebst SchauspielerInnen und SportlerInnen immer ein aufgetakeltes Huscheli Platz nehmen liess, mit tiefem Ausschnitt, überhohen Stöckelschuhen, oder was weiss ich, das ihn zu anzüglichen Witzchen und zum Näherrutschen animierte.
    Einige, wie Verona Feldbusch, trieben ihr Huscheli-Image auf die Spitze, und damit ad absurdum.
    Solange diese Methode verfängt, um mit wenig Aufwand gross Kasse zu machen, wird es immer einige Sternchen geben, die das tun.
    Wegen mir müssen sie das allerdings nicht machen.
    Ich stehe überhaupt nicht auf Huschelis.
    7 5 Melden
  • Barry Huffman 04.06.2016 06:33
    Highlight Schneidet das Thema zwar nur in platter Weise an, entlockt mir jedoch stets wieder ein schmunzeln:
    47 3 Melden
  • Maett 04.06.2016 01:15
    Highlight Hmmm... :-)
    78 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 04.06.2016 08:52
      Highlight Maett
      Es gibt immer Leute - und dazu gehören auch Frauen - die mit dem Strom schwimmen, weil sie so eher das erreichen, was sie möchten.

      Um aus gesellschaftlichen Normen auszubrechen braucht es Leute, die langfristiger denken können und die in der Lage sind, bewusst gegen den Strom anzuschwimmen.
      18 7 Melden
  • Lami23 03.06.2016 20:07
    Highlight Genau! Das Einzige, was noch mehr nervt als rückständige, bequeme Männer sind Frauen, die sich darüber beschweren, aber dann mit ihrer Art und ihrem Tun trotzdem diese Entwicklung fördern bzw die gute Entwicklung ausbremsen.
    20 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 03.06.2016 19:55
    Highlight Als 1979 "Alien" anlief, regen sich etliche Männer und Frauen darüber auf, dass ein "so geiler SF-Action" durch sowas Unnatürliches wie eine Frau als Heldin und einzige Überlebende kaputt gemacht wurde. Viele verkündeten gar, sie würden sich diesen "unrealistischen Scheiss" nie ansehen. Sogar in diversen TV-Sendungen wurde diese "Unnatürlichkeit" diskutiert.

    Gigers Alien in einem SF war realistischer als Ripleys Rolle.

    Aber schon 5 Jahre später mutierte Linda Hamilton als Sarah Connor in Terminator vom schüchternen Huscheli zur kämpfenden Powerfrau.

    Seither hat sich doch einiges getan.
    13 13 Melden
    • Toerpe Zwerg 03.06.2016 21:02
      Highlight Zwei der besten Action Helden der Filmgeschichte sind Heldinnen!
      16 2 Melden
    • Namenloses Elend 04.06.2016 03:04
      Highlight Die eine ist Beatrix Kiddo? 😀
      3 2 Melden
    • The Destiny 04.06.2016 15:15
      Highlight Kill Bill? anyone ?
      4 2 Melden
    • poga 06.06.2016 07:56
      Highlight Xenia 😀
      1 1 Melden
  • Skydiver 03.06.2016 19:18
    Highlight Lustige Frage.

    Ich erlebe, persönlich und in den Medien, Frauen aller Farbstufen. Wirklich kluge Frauen, mit Meinung, Haltung und Persönlichkeit. Und eben auch das sexy Blondchen, das sich damit zufrieden gibt vor sich hin zu blonden, solange kein Fingernagel abbricht.

    Ein beträchtlicher Teil sind jedoch solche, die mutig ihr Ding machen, eine Linie fahren und durchziehen, kluge Dinge sagen, lachen können und dabei ihre Intelligenz NIEMALS zum Feind ihrer Weiblichkeit machen. So viel klug verpackter Charme beeindruckt mich. Und lässt keinen Gedanken an irgendwelche Klischees aufkommen.
    45 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.06.2016 22:03
      Highlight Das, was jemand wahrnimmt hängt eben nicht nur vom Umfeld ab. Viel mehr als das jemand zugeben oder wollen würde steigt und fällt das eigene Erleben durch die persönlichen Wahrnehmungsraster.
      Ich wünsche mir mehr Leute mit deinem grossen Blickwinkel :-)
      21 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 03.06.2016 17:53
    Highlight Vielleicht kann der Feminismus ja von der Idee des Coming Out lernen. Das Coming Out von Schwulen und Lesben hat dazu geführt , dass Klischees abgebaut wurden und die gesellschaftliche Wahrnehmung sich im Sinne einer diversifizierten Wahrnehmung verändert hat.
    Ich stimme Kafi zu, dass es auf die einzelne Frau (und den einzelnen Mann) ankommt, um das Frauenbild von Klischees zu befreien.
    20 2 Melden
  • goschi 03.06.2016 16:44
    Highlight Ist das eigentlich schon Ironie?

    35 0 Melden
    • Klaus K. 04.06.2016 20:59
      Highlight ich glaube hier wird sexismus kultiviert, damit man nachher wieder darüber jammern kann.
      2 0 Melden
  • StealthPanda 03.06.2016 15:24
    Highlight Psst... Männer! Jetzt einfach mal ruhig sein. Merkt ihr nicht dass die Damen sich gerade gegenseitig aufressen?! Streiten sich zwei, freut sich der dritte.
    32 14 Melden
  • DerTaran 03.06.2016 13:52
    Highlight Frau Freitag hat sicher recht mit ihrer Analyse, ich finde allerdings, dass es gerade zur Zeit sehr in ist, sich über uns Männer lustig zu machen (auch hier auf dieser Seite, siehe Swisscom Werbung).
    40 6 Melden
    • rodolofo 04.06.2016 09:53
      Highlight Warum sollten sie sich denn nicht über uns lustig machen?
      Mir gefällt's, und ich finde das erst noch sexy!
      Aber Du hast schon recht...
      Wenn das Patriarchat fällt, dann wird es auch nicht mehr zurück kommen.
      Aber für solche Überlegungen ist es eh schon zu spät. Die Frauen haben uns den Rang abgelaufen, und wir müssen "Männchen machen" und hinterher dackeln, wenn sie wieder mal auf shopping-Tour gehen und sich im Kaffee des Einkaufszentrums mit ihren Freundinnen und ihren männlichen Assecoirs treffen...
      5 6 Melden
  • Anaalvik 03.06.2016 13:45
    Highlight Frau sein ist halt auch bequem: wir müssen nicht rasenmähen, lassen uns wann immer möglich chauffieren, müssen nie ein Windows aufsetzen, lassen uns gerne die Tür öffnen, müssen nie die Satellitenschüssel ausrichten, nie etwas schweres hieven, nie einen Ikeaschrank zudammenschrauben, nie das Motorenöl nachfüllen oder wechseln. Wir bestehen nie darauf, die Drinks zu bezahlen. Es gibt so unglaublich vieles, was wir nicht tun wollen, nur weil wir Frauen sind.
    Ich glaube, wir wollen wie Frauen behandelt werden von den Männern. Das spiegelt sich in Film und Co.

    59 51 Melden
    • BeWi 03.06.2016 15:08
      Highlight eine erfreulich ehrliche Sichtweise bringst du da an den Tag, tut richtig gut!
      26 15 Melden
    • Islandica 03.06.2016 17:16
      Highlight Ich mähe sehr wohl den Rasen, baue einen Schrank zusammen, fülle Motorenöl nach und fahre selber. Ab und zu bestehe ich auch darauf, die Drinks zu bezahlen. Und warum? Weil ich es kann! Und dennoch mag ich es, wenn mir Einer die Tür aufhält.
      70 7 Melden
    • Wasted_youth 03.06.2016 19:28
      Highlight Wollen wir Frauen das wirklich? Ich bin lieber selbstständig! Ich baue gerne alleine ein möbel zusammen zu bauen und zahle meinem freund den kaffi etc., um mich an den benzinkosten zu beteiligen.

      Was das verhalten von frauen unter einander angeht, bin ich bisweilen erstaunt, was in meinem büro für hühnerkämpfe ausgetragen werden (und das von frauen über 50). Ich will mich doch nicht an einem solchen zirkus beteiligen!

      Warum lernen wir nicht einfach, die schönheit, den charme, den style einer anderen frau zu schätzen, anstatt sie aus neid und schlussendlich auch sich selber abzuwerten?
      38 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.06.2016 19:44
      Highlight Einmal mehr:
      Nicht zu sehr von sich selbst auf alle anderen schliessen!
      19 10 Melden
    • Neve 03.06.2016 20:55
      Highlight Die bequemlichkeit Frau hat aber einen Nachteil:

      ausgepowerte Männer die zu nix mehr zu gebrauchen sind und völlig austicken wenn sie mit einer nicht bequemlichen Frau konfrontiert werden *fg.
      7 7 Melden
    • Charlie Brown 03.06.2016 22:36
      Highlight Ich zweifle in erster Linie daran, dass Anaalvik eine Frau ist. Der Rest erübrigt sich.
      21 4 Melden
    • Angelika 04.06.2016 07:27
      Highlight Hah, Charlie Brown. So gesehen gehts mir gleich besser.

      Und an Anaalvik: Ich kann meinen Computer meist selbst flicken, schneller als mein Bruder Schränke zusammenbauen, besser Kartenlesen und halte gern Männern die Tür auf. Krieg ich jetzt einen Keks?
      24 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.06.2016 18:08
      Highlight @Wasted_youth: Natürlich kannst du das alleine und es ist wichtig, dass man selbständig, bewusst und selbstsicher ist.

      Aber ich baue gerne die Möbel zu zwei zusammen. Koche gemeinsam und führe ein gemeinsames Konto (neben dem Eigenen), wovon wir Benzin, Kafis und die Möbel bezahlen.

      Aber genau so gerne lade ich mal zu einem schönen Abendessen ein, halte die Tür auf und trage meine Frau auf Händen.

      Was ich sagen will, manchmal sollte man das verbindende suchen, Gemeinsamkeiten entdecken, doch genauso wichtig sind diejenigen Eigenschaften die uns verschieden machen.

      5 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.06.2016 18:08
      Highlight Das Schönste wenn sich zwei auf Augenhöhe begegnen, ist dass man auch mal Schwach sein darf und jemand da ist der einen auffängt.
      5 0 Melden
  • Pinga 03.06.2016 13:39
    Highlight Danke Kafi für diese Antwort!!!!!!
    Es ist unglaublich, wie sehr dieses Bild der Frau als Klischee verankert ist - und ich wünsche mir zwar eine Änderung davon, aber kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass all die Frauen, die sich so wohl fühlen etwas daran ändern wollten. Scheinbar ist es halt angenehm alles mit einem lächeln zu bekommen.... zum Leidwesen all jener Frauen, die das nicht machen (wollen) und dann als komisch hingestellt werden - oder noch besser, alle verwundert sind dass eine Frau auch mehr kann als das.
    30 2 Melden
    • Neve 03.06.2016 20:56
      Highlight Wie wahr!
      7 0 Melden
    • rodolofo 04.06.2016 10:03
      Highlight Arbeitsteilung und auch Rollenteilung müssen ja nicht unbedingt "des Teufels" sein!
      Wichtig ist dabei nur, dass sie freiwillig geschehen!
      Als Angestellter habe ich weniger Lohn und weniger zu sagen, habe dafür einen begrenzten Zuständigkeitsbereich und kann nach Feierabend problemlos abschalten.
      Frauen sind (meistens) von Natur aus schöner, als Männer, eignen sich darum auch besonders gut für Mode.
      So hat sich die weibliche Erotik auch anders entwickelt, als die männliche Erotik.
      Ebenfalls erotisch wirkt das Spiel mit Macht und Unterwerfung, solange es beim Spiel bleibt.
      0 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 05.06.2016 18:13
      Highlight @Pinga: Aber genau Klischees abschaffen zu wollen und dies Frauen aufzuzwingen, welche diese Klischees bedienen oder eben diese Frauen immer als "huschis" oder "blondchen" zu schubladisieren, ist in meinen Augen eine Bevormundung.

      Wenn du das selbst nicht möchtest, ist das super. Aber diese Wahlfreiheit sollte auch all jenen Frauen erlaubt sein, welche das alte Rollenbild bedienen.

      Wichtig ist hier die freie Willensbildung einer Frau. Genau wie beim Kopftuch. Ein Verbot zwingt einer Frau etwas auf und beraubt sie ihrer Entscheidungsautonomie.
      0 1 Melden
    • Pinga 05.06.2016 21:43
      Highlight @galaxy: Einerseits muss ich dir Recht geben von wegen Wahlfreiheit wegnehmen. Andererseits finde ich, du sprichst etwas anderes an als ich. Ich spreche von der Schubladisierung der Frau, dass auf Grund der (von mir so genannten) Huschelis/Blondchen jede Frau als solches angesehen wird (vor allem wenn sie mit blonden Haaren/blauen Augen ausgestattet ist und somit bildlich in dieses Bild passt) und das finde ich absolut daneben, kann aber leider nicht wirklich im Alleingang was dagegen unternehmen. Du kritisierst jedoch eher, dass ich eine Frau, die sich wie ein Huscheli benimmt so nenne und es (zugegeben) als Beleidigung meine; da ich damit ihre Wahlfreiheit einschränke?
      Ich sehe das Ganze so: Für mich sind diese Huschelis vor allem nervtötend, da ihr Verhalten als Grundverhalten oder 'normales' Verhalten einer Frau angesehen wird. Da ich es als nicht normal empfinde und es auf mich persönlich negative Auswirkungen hat verurteile ich es. Ist es das was dich stört an meiner Aussage?
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.06.2016 09:52
      Highlight "...indem wir diejenigen trennenden Merkmale, welche wir zu überwinden suchen, immer wieder ansprechen
      selbst in die gleiche Kategorisierungskerbe schlagen, solange wird der uns separierende Graben bestehen bleiben...."

      Ich kann durchaus nachvollziehen, wie du dich durch solche verallgemeinernden Kategorisierung als Frau fühlst. Ich habe dies selbst aufgrund nationaler Schubladisierung miterlebt. Alle "Jugos" sind so und so.
      Aber: dadurch dass du in die gleiche Kerbe schlägst trägst du dazu bei, dass dieses Frauenbild mit kolportiert wird.
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.06.2016 09:52
      Highlight Ist es nicht eher so, dass es dich nervt, dass so ein "huscheli" Verhalten als Grundverhalten angesehen wird, dadurch
      Schubladen-Eigenschaften Frauen generell zuverschrieben werden? Aber dieses induktive Schliessen vom Einzelfall zum Allgemeinen hin,
      ist Folge der meschlichen Verhaltenökonomie. Natürlich bestätigen tatsächliche "Huschelis" solche Vorurteile. Aber nun zu sagen, diese "Huschelis" müssten sich ändern,
      weil an ihrem Verhalten was falsch ist, scheint mir der falsche Ansatz (das sagst du natürlich nicht direkt, aber passiv-aggressiv :-)).
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.06.2016 09:53
      Highlight Was sich ändern muss, ist die Vorverurteilung und Schubladisierung.
      Es ist doch nicht der Fehler der "Huschelis", dass die Gesellschaft dies zum Durchschnitts-Standard-Verhalten
      erhebt.

      Ein zweiter Aspekt erscheint mir der primäre und sekundäre Bezugskreis. Auch in diesem Blog werden wieder wunderbar "blondie, huscheli" Klischees bedient.
      Da frage ich mich aber, mit was für Menschen/Frauen ihr verkehrt. Zwei meiner Ex-Freundinnen waren Blond, blauäugig und bildschön. Und überstrahlte ihre Intelligenz,
      Durchsetzungs- und Willenskraft all diese Vorurteile.
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.06.2016 09:53
      Highlight Und ein letztes zu schöne Augen machen: Manchmal kommt man mit einem Lächeln und Charme weiter als mit Arguementen. Das gilt nicht nur für Frauen. Auch für Männer.
      1 0 Melden
  • Hayek1902 03.06.2016 13:22
    Highlight Gerade bei Filmen und Serien hat sich in meinen Augen viel getan im neuen Jahrhundert. Veränderungen brauchen Zeit und die sollte man auch zugestehen.
    16 2 Melden
    • BeWi 03.06.2016 13:45
      Highlight ja, finde ich auch - aber m.E. auch nicht nur positiv: in sehr vielen Krimis ist nun meist die Frau die Chefin und der Mann der (dumme) Schläger der von der Chefin "gezüchtigt" werden muss. Oder die sind immer so aufgesetzt "hässig".. wie eben "die Chefin"...
      14 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 03.06.2016 14:08
      Highlight Naja... Sobald eine Frau die Hauptrolle besetzt geht der Shitstorm los..
      Aber hast recht, veränderung braucht Zeit
      8 17 Melden
  • Macke 03.06.2016 13:17
    Highlight Die Antwort ist relativ kurz gegriffen. Dabei geht vergessen, dass Werbung/Filme etc. nicht nur ein Bedürfnis erfüllen, sondern auch eines schaffen. Objektifizierung von Mädchen: http://www.fachzeitungen.de/pressemeldungen/minirock-maedchen-1019135/

    Wird ein gesellschaftliches Problem (Frauen = Huschelis) auf das Individuum heruntergebrochen, hilft das nichts. Wenn ich mich als Frau nicht wie ein Huscheli verhalte, gibt es deswegen ja nicht mehr tolle Frauenrollen in Filmen oder mehr "role models". Deswegen ist die Antwort nicht vollständig.
    11 5 Melden
    • kafi 03.06.2016 13:49
      Highlight Aber Du bist dann ein Role Model für eine andere Frau. Und die sitzt vielleicht mal auf einem Posten, wo die Filmrollen vergeben kann.

      Es fängt bei Dir an.
      25 4 Melden
  • TheCrazyCatLady 03.06.2016 13:03
    Highlight Die Frauen in meinem Umfeld, inkl. mir, sind aber nicht wie im Artikel beschrieben. Find ich doch etwas einfach, mal wieder dem "Opfer" die Schuld zuzuschieben. Klar wird es solche Damen geben, aber gleich zu behaupten dass wir alle so sind, deswegen auch noch selber Schuld sind am Steinzeitdenken der Gesellschaft, finde ich doch etwas dreist.
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    • Gelöschter Benutzer 03.06.2016 14:13
      Highlight Dito :) kann ich nur unterschreiben oder bin ich jetzt eine schlecht definierte Frau weil ich dich nicht angreife? ;) spass bei Seite, Frau Freitag Kritisiert zwar das Frauen sich selbst heruntermachen, geht aber in die selbe Richtung, ich kann anderen Frauen nur Raten, andere Frauen anzulächeln, hinter dem musterblick verbirgt sich meist Unsicherheit. Und bis jetzt hat jede freundlich zurück gegrinst
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    • SoOderSo 03.06.2016 14:54
      Highlight Gebe euch beiden recht, ich bin auch nicht so. Aber es gibt eben doch leider sehr viele Frauen/Mädchen die aufs äussere etc bedacht sind. Wie oft höre ich Frauen über eine andere lästern (hui, kuck mal wie die aussieht, voll daneben..) habe ich so von männern nie gehört. Wenn Frauen sich gegenseitg nicht so fertigmachen würden, könnte (so mein gedanke) sich schon etwas verändern. Klar gibt es da noch die Werbung/Filmindustrie/gewisse Männer
      @sonja wir sollten allgemein viiiiel mehr lachen!!😉😄
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    • Jasjmin 04.06.2016 09:21
      Highlight Ich würde mich selbst auch nicht als stereotype Frau (Huscheli) bezeichnen. Sämtliche Lebensaufgaben, welche anscheinend nur Männer lösen können, löse ich auch als Frau.
      Jedoch frage ich mich, was denn so schlimm daran ist, wenn eine Frau ein Huscheli ist. Solange sie sich so wohl fühlt habe ich kein Problem.
      Klar ändert sich dies, sobald "Huscheli" findet sie werde von der Gesellschaft so gemacht. Da bin ich einverstanden, dass die Veränderung auch bei ihr beginnen soll.
      Gleichberechtigung heisst für mich, alle dürfen frei wählen als was sie angeschaut werden wollen bzw. was sie dürfen.
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  • Nordurljos 03.06.2016 12:38
    Highlight Solange wir Frauen bei Technik-Problemen die Ausrede bringen, "ich bin halt blond und chum da nid so druuus hihi" müssen wir uns dann auch nicht wundern, wenn alle denken, wir sind leicht beschränkt -.-
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    • Gelöschter Benutzer 03.06.2016 19:46
      Highlight Womit du gleich selbst wieder das Klischee befeuerst.
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    • rodolofo 05.06.2016 08:46
      Highlight Solche Sätze wie "Ich bin halt so, und so", oder "ich kann dieses und jenes nicht" hat jeder Mensch in seinem Hirn gespeichert.
      Weiss der Teufel, wie diese Glaubenssätze da rein gekommen sind! Das kann eine unachtsame Bemerkung einer erwachsenen Person während unserer frühen Kindheit gewesen sein. Damals himmelten wir ja die Erwachsenen regelrecht an, und das ist nicht erstaunlich, da wir ja als Kleinkinder völlig von ihnen abhängig waren!
      Dabei haben wir gleichzeitig uns selber unterschätzt. Kleinkinder sind "Gurus", ohne Angst und voller Vertrauen in sich selbst und in die Welt!
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  • wonderwhy 03.06.2016 12:36
    Highlight Vielleicht muss man auch einfach akzeptieren das Filme, Medien und Magazine nicht die Aufgabe haben irgendwelchen Rollenbildern gerecht zu werden, sondern einfach Geld verdienen müssen. Solange sich Männer in Filmen und schöne Frauen in Magazinen verkaufen, kann man nicht viel machen.
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    • Anaalvik 03.06.2016 13:51
      Highlight Stimmt, Werbeagenturen müssen nicht Rollenbilder propagieren. Sie müssen eine Botschaft transportieren, mit der sich die Zuschauerin identifizieren kann. Und das ist nachwievor verbunden mit einem eher traditionellen Rollenbild. Z.B. ein Spot für Zigaretten für die kinderlose Karrieristin müsste floppen, weil viel zu wenige Frauen so eine Frau sein wollen. Also gibt es solche Spots nicht.
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  • BeWi 03.06.2016 11:46
    Highlight Ist es nicht auch so, dass die Männer als dumm hingestellt werden? Mich nervt es extrem, dass überall irgend ein Po oder ein Busen drauf muss. Sind wird Männer denn wirklich so triebgesteuert, dass wir irgend eine Bohnermaschine nur kaufen, wenn eine leichtbekleidete Dame in der Werbung ist? Mich nähme wirklich wunder, wer diese Schrott-Werbung macht! Mich nervt es gewaltig.
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    • Legendary Dave 03.06.2016 13:27
      Highlight Ja, ich glaube wir sind so einfach. Darum sind wir ja auch so glücklich....
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    • BeWi 03.06.2016 13:46
      Highlight das ist aber schön, dass Du so glücklich bist ;-).. hast Du schon das BGE bekommen? Bist du uns einen Schritt voraus?
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    • Hoppla! 03.06.2016 14:37
      Highlight Ne, nur darum kaufen werden wir es (hoffentlich) nicht. Aber etwas Ästhetik schadet in der Werbung auch nicht. Auch sonst nicht.

      Ästhetik oder Schönheit hat wiederum nichts mit schwach und/oder dumm zu tun hat.
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    • BeWi 03.06.2016 15:02
      Highlight kommt drauf an, ich war oft an Computer Messen im In- und Ausland. Überall an den Ständen waren da nette hübsche Mädels die dich anlachen, nach Möglichkeit etwas sexy... wolltest du dann eine Antwort auf eine Frage - Funkstille. Also nor da um etwas schön zu sein. Da "degradiert" sich das weibliche Geschlecht leider selber...
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    • Legendary Dave 03.06.2016 18:06
      Highlight Was haben frauen mit dem bge zu tun? (Übrigens eine der dümmeren nicht-svp-ideen der letzten zeit...)
      4 8 Melden
    • BeWi 06.06.2016 10:31
      Highlight @Legendary Dave: das war an dich adressiert, weil Du ja so glücklich bist.. nur ein kleiner Gedankensprung, nichts weiter..
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  • smarties 03.06.2016 11:24
    Highlight Ich verneige mich vor dieser tollen Antwort!
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    • Gelöschter Benutzer 04.06.2016 09:08
      Highlight Der gleiche Wortlaut wie Président Hollande bei der Gottharderöffnung :-)
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Liebe Kafi, Ich arbeite in einem Unternehmen, bei dem Überzeit nicht vergütet und als Investment angesehen wird

Seit 4 Jahren arbeite ich bis zum Gehtnichtmehr – Beförderungen etc. erreicht. Mittlerweile habe ich mich entschieden, zu gehen und habe eine tolle Stelle gefunden. Künden werde ich sobald ich den neuen Vertrag habe – sogar 7 Monate vorher anstatt nur die 2 Monate, die ich müsste. Wie höre ich auf? (Überstunden zu machen, um alles kümmern, mich für alle zu opfern). Danke :-) Lea, 29

Liebe Lea

Verstehe ich Sie richtig, dass Sie weitere 7 Monate im Betrieb bleiben werden, obwohl Ihre Kündigungsfrist 2 Monate beträgt? Bin mir gerade nicht ganz sicher. Hoffe eigentlich sogar, dass ich das falsch verstehe. Denn das wäre sehr ungünstig.

Ich bin der Meinung, dass man gekündigte Menschen möglichst schnell aus der Firma haben sollte. Und zwar im Interesse beider Seiten. Es ist meist recht unangenehm, in diesem Zustand weiterhin in einem Team zu arbeiten. Darum: Falls ich das …

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