Blogs

Was weiss ich schon, was für Dich gut ist? kafi freitag

Meine beste Freundin soll sich gefälligst trennen!

Liebe Frau Freitag, in meiner Frage geht es nicht um mich sondern um meine beste Freundin. Seit ihrer Teeniezeit hat sie den gleichen Partner, sie leben im ständigen On-Off. Mittlerweile verheiratet und mit einer 8-jährigen Tochter. Aber die Problematik ist immer die gleiche: Er vergöttert sie, sie ist sich nicht sicher. Aktuell stecken sie wieder in einer Krise. Ich finde sie sollten sich und dem Kind zu Liebe sich trennen. Sie sagt dazu, ich hätte keine Ahnung, da ich keine Kinder habe. Steffi, 31

06.07.17, 11:38 06.07.17, 11:51

Liebe Steffi

Wie schön, dass Sie sich um das Wohl Ihrer Freundin so sorgen und sich sogar die Zeit nehmen, deren Probleme hier zu besprechen. Vielleicht wäre es jetzt aber mal an der Zeit, den Fokus auf das eigene Leben zu legen, nöd?

Denn unabhängig davon, ob Sie jetzt selber ein Kind haben, oder nicht; einen anderen Menschen zu drängen, sich zu trennen, ist vollkommen grenzüberschreitend. Oder anders gefragt: Sind Sie bereit, die Verantwortung für eine Trennung zu übernehmen? Werden Sie die 8-Jährige in ihrer Trauer auffangen und lassen Sie die beiden ein paar Jahre bei sich wohnen, wenn es nicht für zwei Wohnungen reicht?

Massen Sie sich wirklich an, genügend in die Beziehung zu sehen, dass Sie darüber urteilen können, was für Ihre Freundin das Beste ist? Und wäre es vielleicht möglich, dass Sie sich lieber mit den Themen von anderen beschäftigen, als für eigene?

Fragen über Fragen. Und weit und breit keine Antwort. Zumindest nicht von meiner Seite.

Alles Gute, Kafi

Kafi Freitag - Das Buch

Die 222 besten Fragen und Antworten in einem schön gestalteten und aufwendig hergestellten Geschenkband.

www.fragfraufreitag.ch
www.salisverlag.com

Fragen an Frau Freitag? ​

Hier stellen!

Kafi Freitag (41!) beantwortet auf ihrem Blog Frag Frau Freitag Alltagsfragen ihrer Leserschaft. Daneben ist sie Mitbegründerin einer neuen Plattform für Frauen: Tribute.

Im analogen Leben führt sie eine Praxis für prozessorientiertes Coaching (Freitag Coaching) und fotografiert leidenschaftlich gern. Sie lebt mit ihrem 12-jährigen Sohn in Zürich.

Haben Sie Artikel von FRAG FRAU FREITAG verpasst?
Sälber tschuld! Hier nachlesen!

Das könnte dich auch interessieren:

12 geniale Erfindungen, die deinen Koch-Alltag einfacher machen

Die 10 witzigsten Rezensionen bei Amazon – zum Beispiel für diese Huhn-Warnweste

Mit Vollgas in die Vergangenheit – was der Tesla-Chef falsch macht

HÄSSIG! So käme es heraus, wenn du deinen Aggressionen immer freien Lauf lassen würdest

Wir müssen uns dringend über die 00er-Jahre unterhalten! Sitzung! Sofort!

Peter Pan ein Kindermörder? Die absurdesten Fan-Theorien im Filmuniversum

Trump-Kenner Kim Holmes: «US-Verbündete sollten Trumps Tweets nicht allzu ernst nehmen»

Lohnt sich der Umstieg auf den neuen Firefox Quantum? Dieser Speed-Vergleich zeigt es

Liam füdliblutt – wieso Eltern denken müssen, bevor sie ihre Kinder zu Insta-Stars machen

Und dann war das Model zu dick ... Der Zürcher Walter Pfeiffer lebt im Glamour-Himmel

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
34
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
34Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 09.07.2017 07:57
    Highlight Super Antwort, Kafi!
    Wenn die Freundin der Fragestellerin mit ihr als Freundin allein zufrieden wäre, dann hätte sie weder Mann noch Kind.
    Aber es ist gut, dass die Frau nebst Mann und Kind auch eine Freundin hat!
    Denn eine Freundin kannDinge bieten, welche Mann und Kind unmöglich bieten können wie Verständnis und das "Schwingen auf einer ähnlichen Wellenlänge".
    Wenn sich die Freundin nun über ihren Mann und über sein Verhalten beklagt, dann ist das keine Aufforderung an die Freundin, dieses Problem federführend zu lösen, sondern einfach nur zuzuhören, mitzufühlen und -falls nötig- zu trösten.
    6 0 Melden
    • Lichtblau 09.07.2017 19:21
      Highlight @rodolofo: Ein Mann kann unmöglich "auf der gleichen Wellenlänge schwimmen" und Verständnis zeigen? Ersteres würde ich sogar als das Geheimnis einer guten und nicht langweiligen ("spannend" klingt immer so stier) Beziehung bezeichnen.
      2 1 Melden
  • Lami23 07.07.2017 19:49
    Highlight Jeder hat doch so eine Freundin die sich laut eigenem Ermessen am besten trennen würde :-)
    24 0 Melden
  • Spooky 07.07.2017 13:47
    Highlight Eine sogenannte Liebesbeziehung zwischen zwei Lebewesen (auch bei Tieren) ist von Beginn an keine in sich abgeschlossene Welt. Ob ich mich in eine fremde Liebesbeziehung zwischen zwei Lebewesen einmische oder nicht einmische - ich trage für beide Optionen die Verantwortung. Wenn man sich nicht entscheiden kann, ob ich man sich einmischen soll oder nicht, dann werfe man am Besten eine Münze in die Luft: Kopf ist Einmischen, Zahl ist Nichteinmischen. Man trägt sowohl für Kopf als auch für Zahl die Verantwortung. Man kann nicht "sich nicht einmischen". Das ist unmöglich.
    6 11 Melden
  • Gummibär 07.07.2017 10:09
    Highlight Was innerhalb einer Beziehung zweier Menschen tatsächlich abgeht wissen und fühlen NUR die Beteiligten.
    Als Außenstehende(r) darf und muss man sich dann einmischen wenn Gewalt gegen einen der Partner oder Kinder im Spiel ist.
    Ansonsten ist die Gestaltung und das Fortbestehen einer Beziehung einzig Sache der Beteiligten, die übrigens selbst wissen müssen ob sie einen unabhängigen (!) Berater einschalten wollen.
    24 0 Melden
  • Holla die Waldfee 06.07.2017 22:23
    Highlight Ich kenne ein Paar, das seit 1974 mindestens 2x im Monat endgültig Schluss macht. Und immer das volle Drama.

    Die Frau sass auch schon mal wie ein Rucksack auf dem Rücken des Mannes; mit Küchenmesser in der Hand an seinem Hals. Da hab ich mich zu seinen Gunsten eingemischt. Schono schampar bös, mich so einzumischen.

    Ich kann nicht verstehen, wie die das immer so weiter machen. Angeblich soll der Versöhnungssex super sein. Die spinnen doch.
    Heute hör ich nur noch amigs auf Distanz von denen. Hat sich nichts geändert. Das ewig endgültige Schlussmachen läuft immer noch, inkl. Gewalt. Krank.
    42 4 Melden
    • Vachereine 06.07.2017 23:58
      Highlight Jede tiefe Beziehung lebt auch von Ritualen. Zugegeben, sind sie sehr selten so exaltiert, wie diese hier.
      14 0 Melden
    • Raphael Stein 07.07.2017 16:14
      Highlight ja und dann?

      Vögeln sie sich jeweilen fast zu Tode oder was?
      Und du bist dann auch wieder dabei gewesen.
      4 6 Melden
    • Holla die Waldfee 07.07.2017 18:14
      Highlight @Raphael

      Ich war damals - unfreiwillig - als Minderjährige zeitweise der Aufsicht dieser Frau unterstellt.
      Sobald ich volljährig war, war ich weg. Habe aber noch paar Freunde aus der Zeit und hör drum hie und da wieder von Schlussmachereien.

      Ist es nicht lustig, dass eine Minderjährige einen Erwachsenen, der einem anderen Erwachsenen ein scharfes Messer an die Kehle hält, von deren Rücken zerren muss? Hätt ich sie schnippeln lassen sollen?

      Hab noch andere nette Erinnerungen auf Lager. Zum Beispiel das Zertrümmern von Einrichtung und Haustieren mit der Axt von seiner Seite, etc.
      9 1 Melden
    • Raphael Stein 08.07.2017 10:51
      Highlight ja das ist dann aber grauenhaft.
      3 0 Melden
    • rodolofo 09.07.2017 08:06
      Highlight @ Holla die Waldfee
      Du hast schreckliche Dinge durchgemacht!
      Gleichzeitig habe ich bei Deinen Schilderungen den Eindruck, dass Du Dich relativ mühelos von diesen Erlebnissen distanzieren kannst.
      Ich nehme darum an, dass diese Pflege-Eltern es immerhin fertig brachten, Dir zu vergewissern, dass es in ihrer Hass-Liebe nicht um Dich geht und dass sie Dich trotzdem gern haben und Dir ganz sicher nichts angetan hätten und auch sicher nie antun werden!
      ...
      8 0 Melden
    • rodolofo 09.07.2017 08:10
      Highlight ...
      Ich sage Dir das darum, weil ich einen Sohn habe, dem die heftigen Auseinandersetzungen zwischen mir und meiner Frau auch nicht gefallen haben, der aber vielleicht gerade auch wegen diesen offenen und ehrlichen Auseinandersetzungen ausserordentlich robust herausgekommen ist.
      Die "Erotische Liebe" bezieht ihre Kraft aus der Spannung zwischen gegensätzlichen Charakteren. Eines aber haben diese "südländischen" Charaktere gemeinsam: Sie sind sehr emotional und impulsiv!
      Und in dieser Emotionalität und Impulsivität habe ich meine Frau "gefunden".
      Seitdem sind wir "Ein Herz und eine Seele".
      4 0 Melden
    • Holla die Waldfee 09.07.2017 12:02
      Highlight Das waren keine Pflegeeltern nur Leute, bei denen ich deponiert wurde, weil es daheim noch schlimmer war, wenn der Vater da war.

      Kein müheloses Distanzieren. Nur Jahrzehnte des Aufarbeitens.

      Von "ehrlicher offener Auseinandersetzung" oder "erotische Liebe" keine Spur. Nicht, wenn sich ein besoffener Vater über seine Kinder hermacht, während seine Frau auf Arbeit ist. Oder wenn der Ausweichvater die Haustiere von Frau und Kindern vor deren Augen mit der Axt killt.

      Biz Streit, ok. Aber das ging über alle Grenzen. Ich könnte wochenlang erzählen und wär nicht fertig.
      5 1 Melden
    • rodolofo 09.07.2017 17:07
      Highlight Dann bist Du wirklich sehr stark, wenn Du das so selbstbewusst überstanden hast und jetzt so offen und direkt darüber reden kannst!
      Alle Achtung!
      Mich beschäftigt das Thema "Aufwachsen im Psycho-Krimi der Anti-Familie" in letzter Zeit ziemlich oft.
      Als Kind musstest Du Dich anpassen, weil Du von diesem gestörten Umfeld abhängig warst.
      Dabei entwickeltest Du notgedrungenermassen selber Störungen, welche die Psychiatrie bei Dir später diagnostizieren kann, um Dich endgültig in der "Mühle" zu zerreiben.
      Misshandelte dieser Erde befreit Euch!
      Vergesst die falsche "Familie"!
      Sucht die richtige!
      3 0 Melden
    • Holla die Waldfee 09.07.2017 20:35
      Highlight Das ist das Problem an einem Ort wie Watson. Zu oft kommt dann von Idioten, man würde nichts verstehen, weil man gestört sei. Am lautesten sind da Maskulisten u.a. Frauenverachter der Verschwörungstheoretiker.
      Ich hab mich - sagen wir mal auf indigene Art - selbst geheilt. Und zwar so gut, dass mir sogenannte Experten meine Geschichte gar nicht mehr glauben würden, hätte ich nicht haufenweise Beweise und Zeugen. Zuerst muss man die Scheisse überleben und dann wird man dafür bestraft, weil man es überlebt hat.
      Durchgekommen bin ich nicht durch Anpassung sondern durch Kampfgeist und Widerstand.
      5 1 Melden
    • rodolofo 10.07.2017 07:22
      Highlight Super!
      Wir lassen uns nicht unterkriegen und stehen zu unseren Gedanken und Gefühlen, denn es sind UNSERE Gedanken und Gefühle!
      Wir lassen uns keine Geschichten aufschwatzen, in denen wir nur als brave Statisten figurieren, damit wir den Selbstbeweihräucherung unserer verlogenen "Familie" und "Heimat" einen überzeugenden Hintergrund verleihen!
      Denn das Gefängnis, welches unsere Seele einsperrte und folterte, war allerhöchstens eine Motivation zur Befreiung.
      Jetzt, wo wir ausgebrochen sind, werden wir nie mehr in dieses Gefängnis mit seinen armseligen Wärtern zurückkehren!
      3 0 Melden
  • Felipe Meyer 06.07.2017 16:55
    Highlight Sie masst sich nicht mehr an als sie, hier. Und lernt erst mal was echte freundschaft bedeutet anhand der ausagen ist ziemlich ersichtlich das hier einige rational wie emotional zurückgebliebene schreiben. LMHOF
    10 42 Melden
  • pamayer 06.07.2017 16:37
    Highlight Ich mach meins.
    Mach du deine.


    Luisa Francia
    17 2 Melden
  • black-bird 06.07.2017 13:18
    Highlight prinzipiell geht mich und jeden anderen eine fremde beziehung nichts an, da gebe ich kafi recht.
    allerdings kenne ich leute, welche bei mir dauernd nur über ihre beziehung/ehe klagen, zum teil sogar von scheidung oder trennung reden, es dann aber doch nicht tun. da fehlt mir dann halt irgendwann auch das verständniss.
    94 5 Melden
    • Bruno Wüthrich 06.07.2017 15:39
      Highlight Zu fordern, sich zu trennen, geht gar nicht. Da hat Frau Freitag recht! Wenn der guten Steffi das Gejammer der Beiden auf den Sack geht, soll sie das sagen.

      Ich bleibe dabei und schliesse nicht aus, dass Steffi eigene Ambitionen hat.
      40 10 Melden
  • Bruno Wüthrich 06.07.2017 12:55
    Highlight Es liegt mir fern, der Fragestellerin eine böse Absicht zu unterstellen. Nie und nimmer würde ich das tun.

    Doch nur so rein theoretisch: Was wäre, wenn sich Steffi in den Mann ihrer besten Freundin verguckt hätte. Wenn sie heimlich für ihn schwärmt? Sieht sie deshalb die Beziehung schlechter, als sie ist? Wenn sich die beste Freundin trennt, wäre der Weg frei für sie selbst. Die Schützenhilfe von Frau Freitag blieb jedoch aus.

    Somit würde (rein theoretisch) nur noch der Kampf um den Mann bleiben. Zulasten der besten Freundschaft. Oder aber weiterhin ein unglückliches Verliebtsein.
    19 73 Melden
  • Buddha of Suburbia 06.07.2017 12:51
    Highlight Natürlich hat Frau Freitag Recht, wenn sie sagt, man solle sich auf sein eigenes Leben konzentrieren, statt anderen Anweisungen zu ihrem zu geben.
    Ich kann aber aus eigener Erfahrung verstehen, dass Steffi sich nervt. Solche Geschichten zehren an Freundschaften - meist geht es dabei jahrelang nur um eine Person der Freundesbeziehung: "Jetzt hat sie wieder... jetzt hat er wieder... Immer/nie...*jammerjammerduweisstnichtwieesist* "

    Daher wäre es noch interessant, von einem Coach ein paar Inputs dazu mitzubekommen, wie und ob man eine solche Freundschaft sinnvoll gestalten kann.
    45 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.07.2017 16:28
      Highlight Buddha: Steffi wollte Inputs dafür, wie sie die beste Freundin überzeugen kann, aus der Beziehung auszusteigen und nicht, wie sie die Freundschaft sinnvoll gestalten kann. Weil sie keine beste Freundin mit Eheproblemen will. Warum sagt sie nicht. Und sie klammert sowohl Mann als auch das Kind aus dem Problemkreis aus. Darum ist Kafi's Antwort einfach nur richtig.
      27 4 Melden
  • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 06.07.2017 12:34
    Highlight Die Antwort wirkte schon fast ein bisschen gar zynisch^^.

    Aber ich kanns verstehen, was nervt einem mehr, als wenn die ganze Zeit irgendwelche Kollegen was an der Beziehung auszusetzen haben. Ein Blick von Aussen kann aber manchmal auch hilfreich sein.

    Problem ist aber, wenn einem diese Keilerei selbst anfängt zuzusetzen. Wenn man z.B. als Stressbal missbraucht wird, oder man bei Besuch die Streitereien mit ansehen muss und selbst sieht, dass das der Familie nicht gut tut. Eine klare Antwort dazu gibt es nicht. Ich persönlich habe mich dann leider für den Abstand entschieden.
    48 3 Melden
  • flugsteig 06.07.2017 12:27
    Highlight Klasse Frau Kafi,
    ich bin sonst eher selten der selben Meinung wie Sie. Diese unglaubliche Anmassung, haben Sie aber meiner Meinung nach, hervorragend beantwortet.
    61 6 Melden
  • Yelina 06.07.2017 12:25
    Highlight Ist es nicht so, dass man von den Freunden (m oder w) meist eh nur die schlechten Dinge zur Beziehung hört? Was gut läuft, wird eher weniger erwähnt, das Schlechte aber umso häufiger.
    66 4 Melden
  • Silas89 06.07.2017 12:17
    Highlight Ich stimme Kafi grundsätzlich zu.

    Was mir in der Antwort von Kafi jedoch fehlt, ist die Befassung mit der Tatsache, dass ein Kind involviert ist. Wenn das Kind ernsthaft leidet, dann ist die Situation ganz anders und es ist wichtig, dass sich an der Situation etwas ändert.
    27 10 Melden
    • DerTaran 06.07.2017 12:55
      Highlight Ich finde die Behauptung zynisch, dass es Kindern nach der Trennung besser gehen soll als wenn die Eltern - wenn auch nicht wirklich Glücklich - zusammenbleiben.
      Heute wird sich viel zu schnell Getrennt und man redet sich ein, es wäre das Beste.
      Das hat mit dem Ideal einer Liebesbeziehung zu tun, die aber bei einer Familie mit Kindern zu kurz gegriffen ist. Man kann die Ehe auch ganz unromantisch als Zweckgemeinschaft sehen, mit dem Ziel in Liebe gezeugte Kinder gross zu ziehen. Das schliesst Liebe nicht aus, aber wenn sie - in aller Freundschaft - erloschen ist, muss das nicht das Ende sein.
      28 13 Melden
    • Blue_bell 06.07.2017 14:34
      Highlight @DerTaran Mir persönlich ging es nach der Trennung meiner Eltern besser als vorher. Und ich denke meine Kindheit wäre nicht so glücklich gewesen, wenn meine Eltern zusammengeblieben wären und sich ständig weiter gestritten hätten. Als Kind spürt man meistens wenns den Eltern nicht gut geht und sie nicht glücklich sind.
      40 3 Melden
    • maljian 06.07.2017 21:15
      Highlight Aus eigener Erfahrung.
      Meine Eltern haben sich getrennt als ich 16 war. Aus meiner Sicht hätten sie sich mindestens 2 Jahre früher trennen können.

      Aber sie waren der Meinung, dass sie meinen Geschwistern und mir einen Gefallen taten.
      19 0 Melden
    • JaneSoda 06.07.2017 22:02
      Highlight Taran: Das würd ich nicht pauschalisieren - mir ging es als Kind wesentlich besser nach der Trennung meiner Eltern.
      14 0 Melden
    • DerTaran 08.07.2017 15:59
      Highlight Ich schliesse nicht per se aus, dass eine Trennung das Beste sein kann (z.B. wenn sich die Eltern immer streiten), nur dass sIe heutzutage immer als das Beste angepriesen wird.
      1 1 Melden
    • Lichtblau 09.07.2017 19:47
      Highlight Streiten muss nicht immer ein Zeichen einer schlechten Beziehung sein. Meine Eltern, beide sehr leidenschaftliche Typen, haben sich auch öfter mal gestritten, sich dann aber auch rasch wieder versöhnt. Jedenfalls war das gegenseitige Interesse aneinander gross. Bis heute würde ich das einer lauwarmen Zweckgemeinschaft vorziehen, in der wohltemperierte Harmonie oder gar Wortlosigkeit vorherrscht. Ich habe meine Kindheit in schönster, wenn auch turbulenter Erinnerung. Und die Eltern sind zusammengeblieben.
      2 0 Melden
    • Silas89 12.07.2017 08:00
      Highlight Schön, dass ich diese Diskussion entfacht habe. Aber eigentlich habe ich es extra so formuliert, um nicht zu sagen, dass eine Trennung notwendig ist. Es muss sich etwas ändern, was passieren soll, habe ich bewusst offen gelassen.
      0 0 Melden

Hallo Frau Freitag. Meine Freundin möchte gerne zu mir ziehen, jedoch keine Miete zahlen. 

Lieber ClaudioVielen Dank für Ihre Frage. Leider haben Sie vergessen, Ihre Adresse und den Vermieter anzugeben, und die benötige ich doch für die Umschreibung des Mietvertrags. Ich habe nämlich beschlossen, auch zu Ihnen zu ziehen. Und nein, selbstverständlich werde ich mich nicht an den Mietkosten beteiligen, das wäre ja noch schöner! Sie wohnen ja schliesslich schon dort und da macht es doch keinen Unterschied, ob mein Sohn und ich auch noch dort sind. Es wäre noch nett, wenn Sie den …

Artikel lesen