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Gott, dich gibt es nicht – oder würdest du unschuldige Kinder im Kugelhagel sterben lassen?

24.09.16, 08:00 24.09.16, 20:10

Fromme Christen aus freikirchlichen Vereinigungen zitieren immer wieder «Studien», die angeblich belegen, dass Beten das Leben verlängert. Man mag den Gläubigen gönnen, dass sie länger leben, weil sie Gott um Beistand bitten. Den Kausalzusammenhang darf man aber trotzdem bezweifeln.

gif: giphy

Die Sache hat nämlich einen fundamentalen Haken.

Ich bezweifle, dass es ein wissenschaftlich fundiertes Untersuchungsdesign gibt, mit dem ein direkter Zusammenhang zwischen dem Beten und der Lebenserwartung bewiesen werden kann.

Da ist vielmehr der Wunsch der Vater des Gedankens. Denn viele Gläubige sehen in dieser These eine Art Gottesbeweis: Wer betet, der geniesst den besonderen Schutz Gottes und wird durch ein längeres Leben beschenkt.

Längeres Leben als Gottesbeweis

Für viele Gläubige ist vermutlich wichtiger, dass sie endlich einen (vermeintlichen) Gottesbeweis haben als ein längeres Leben. Und: Sie glauben nun zu wissen, dass Gott in den Lauf der Welt eingreift und seine frommen Schäfchen für ihr gottesfürchtiges Leben belohnt.

Kurz: Sie sind deshalb sicher, dass es sich lohnt, zu beten. Sie verdienen sich damit nicht nur das Himmelreich, sondern auch ein längeres und schöneres Leben.

gif: giphy

Warum lässt Gott das alles zu?

Ich glaube schlicht nicht, dass Gott in den Alltag von uns Menschen eingreift, denn dieser Glaube führt zu fundamentalen Widersprüchen.

Das Paradox des Heilungsgottesdienstes

An diesem Beispiel lässt sich ein weiteres, himmelschreiendes Paradox aufzeigen: An Heilungsgottesdiensten können sich Gläubige in vielen Freikirchen von allen möglichen Unpässlichkeiten oder Gebrechen angeblich heilen lassen. Ein «Klassiker» sind die Gläubigen mit zwei vermeintlich ungleich langen Beinen.

Zuerst demonstriert der Pastor, dass die Beine des Gläubigen tatsächlich unterschiedlich lang sind. Doch dies ist ein Irrtum, denn durch ein leichtes Verschieben der Hüfte wirken sie ungleich. Dann schreitet der Prediger zum Ritual: Durch Beschwörungen und Gebete bittet er Gott oder Jesus um den heilenden Segen. Danach werden die Beine erneut «vermessen» – und siehe da, sie sind dank Gottes Wunderheilung gleich lang.

Könnte oder würde Gott tatsächlich in unseren Alltag eingreifen, müsste man ihm eine Grundlektion in Ethik und Moral verpassen.

In Wirklichkeit liegt der Gläubige diesmal korrekt mit ausgerichteter Hüfte da. Dies ist für die Gläubigen ein weiterer Beweis für die Existenz Gottes und seine Hilfsbereitschaft.

Daraus ergibt sich eine weitere Frage:

Und den Gläubigen, die Gott wegen jeder Kleinigkeit für sich beanspruchen, müsste eine Moralpredigt gehalten werden, die sich gewaschen hat.

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Gottesfürchtige leben seriöser

Übrigens: Natürlich leben Strenggläubige länger als «gewöhnliche» Christen oder Skeptiker. Um dies zu erkennen, braucht es keine Studie. Der einfache Grund: Gottesfürchtige Menschen leben wegen ihres Glaubens seriöser und leben deshalb länger.

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 18.10.2016 23:06
    Highlight Ich hätte vieles zu sagen, doch was Gandhi mal aussagte, hat mich beeindruckt, das ist für mich mehr wert, als ein Haufen verzettelten - auseinandergerissenen Bibelversen, und anders zusammengestellt.
    8 0 Melden
  • Nickname_499 04.10.2016 23:53
    Highlight Warum lässt Gott Dinge auf der Erde zu?

    Gegenfrage:
    - Wieso bringen sich Menschen gegenseitig um?

    Oder, wieso kann ich in dieser schlimmen Zeit an einem Gott festhalten?

    - Der Gedanke an einem schmerzfreien Leben nach dem Tod ist doch fast befreiender, als wenn es nach dieser von-menschen-zerstörten Welt einfach nichts mehr gibt.


    Wer anstatt Beweise gegen eine Existenz von einem Gott, Hinweise für ihn suchen würde, wird fündig. Dies ist ein Versprechen und 100% wahr. Du hast nichts zu verlieren dies zu versuchen, weil wenn du nicht fündig wirst, hattest du ja auch recht, als Atheist.
    3 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.10.2016 22:53
      Highlight Du hast Worte ich habe Verstand. Worte tun es alleine nicht, sei es auch durch diplomatische Gespräche um den andern zu überzeugen, so bleibt zuletzt nur das übrig was fundiert ist. Nur über den Brei reden wie einer immerwährenden Text einer Grammophon Schallplatte, die beschädigt ist, so kommt es mir vor wenn einer auf dem Platz wie ein Wahnsinniger schreit. Ich fühle mich als wäre ich Goood, oder wie es schon öfters getönt hat: Ich bin des Gottes? Wir sind alle Götter. Komisch originär sich als Richter über Gott stellen! Das Wort ein zweischneidiges Schwert, ist mobben u. Stalkern legal?
      6 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.10.2016 01:52
      Highlight Der Begriff dem; "zweischneidige Schwert," wird gerne fürs Selbstrechtfertigen gewaltsam - potentiellen Mobben und Stalkern angewendet, und das nicht genug, auch für Kriegsführung, Investition der Aktien in Waffenproduktion, finanziert vom Zehnten aus frommen Gefilden. Fromme sehen sich als Auserwählte Gottes, u. mit der Formel des "zweischneidigen Schwertes ermutigen sie sich, als Herrenrasse u. Richter über die niedrigen unter gläubigen- ungläubigen, rechtens zu strafen wie es ihnen gefällt. Über ein getötetes Gewissen durch Gier an Raub, Völlerei, Geldsucht u. Hoffärtigkeit
      5 1 Melden
  • andersen 26.09.2016 23:15
    Highlight Die Welt wird immer 2 Sorten vom Menschen haben, die das gibt, was man braucht und die, die das repariert, was kaputt ist. Nur man muss darauf achten, dass es nicht ein Sucht wird. Nur ein Süchtiger braucht ein Fix.
    1 3 Melden
  • andersen 26.09.2016 23:07
    Highlight Wäre die Welt in ein vollkommende Zustand, hätte die Menschen nichts mehr zu tun.
    3 2 Melden
  • darkwing 26.09.2016 16:45
    Highlight Zuallerst: Ich glaube nicht an Gott, an den grauen alten Mann auf Wolke 7. Die Skeptiker kommen immer mit dem Kleinkind-Kram aus der Ecke. Ja die Welt ist ungerecht, in vielem. Und wenn ein Kind z.B. an Krebs oder einen Unfall stirbt kann es ja sein dass Gutes daraus entsteht weil sich die Eltern für eine Stiftung stark machen die Krebs bekämpft. Und wer meint man müsse jemandem 'Moral & Ethik'-Lektionen erteilen hebt sich ja selbst als (westliche) Moralinstanz über andere hinweg. Leider wird das Gebrösel von Hugo Stamm mit den Jahren auch nicht besser.
    7 9 Melden
    • Pasionaria 27.09.2016 09:32
      Highlight "Die Skeptiker kommen immer mit dem Kleinkind-Kram aus der Ecke."
      Aha - sehr einfühlsam, ein Kind durch Krankheit zu verlieren, ist 'Kleinkind-Kram'. Wo bleibt dabei Ihre 'freikirchliche' Empathie?
      Wenn in dem Sinne schwergeprüfte Eltern Ihre Worte lesen, wird kalter Schweiss ihren Rücken befallen. Schämen Sie sich.

      Zudem verwechseln Sie 'Gebrösel' mit unangenehm anzuhörende Aufklärung.
      Ihre Argumente sind nicht nur schwach, nein, lächerlich, wenn sie nicht zum Weinen wären.
      7 3 Melden
  • Maestro Lorenzo 26.09.2016 13:19
    Highlight Mich würde es mal interessieren wieso der Mensch immer, den Fehler bei Gott sucht? Die Probleme auf dieser Welt wurden ausschliesslich von den Menschen kreiert! Der Menschliche Egoismus ist so enorm gross. Wir könnten ja alle normal miteinander leben, wir sind ja die intelligente Art auf diesem Planet! Nein warte wir stammen ja von den Affen ab!!! Dann passt es ja.
    Gott hat uns alles geschenkt und wir durften und dürfen es verwalten auf diesem Planeten. Tja super haben wir das gemacht. Aber eben Gott hat es ja verkackt und nicht der Mensch?
    9 6 Melden
    • Share 26.09.2016 20:06
      Highlight Normal?
      3 1 Melden
    • olive 27.09.2016 13:42
      Highlight Nun, erstens stammen wir nicht vom Affen ab, sondern sind mit ihm schon ziemlich entfernt verwandt, und zweitens hat ja Gott uns so elend egoistisch erschaffen, nicht wir uns selbst.
      6 2 Melden
    • Maestro Lorenzo 27.09.2016 15:29
      Highlight Olive echt jetzt? Wirst du den egoistisch geboren? Woher weisst du was Egoismus ist? Irgendwer (deine Eltern vermutlich) haben dir die Bedeutung erklärt oder? Es ist immer an dir zu entscheiden was du mit dieser Information machst! Oder etwa nicht? Egoismus ist eine Entscheidung. Oder dankest du Gott fällt deine egoistische Entscheidungen? Wie gesagt nur weil es das gibt heisst es nicht das du dich dafür entscheiden musst. (freier Wille auch so ein ödes Geschenk)
      2 5 Melden
    • olive 04.10.2016 18:57
      Highlight Echt jetzt!

      Du bist ja mit dem enormen menschlichen Egoismus gekommen.
      Gott hat uns ( wenn es ihn denn gibt ) so ausgestattet, wie wir sind, also auch mit der Fähigkeit zu Selbstsucht, Altruismus usw.wie man, by the way, auch bei den Verwandten, den Affen sehen kann.
      Warum hat uns denn Gott nicht einfach gut gemacht? Ach ja, der freie Wille und uns die Möglichkeit geben, böse zu sein, damit er uns bestrafen kann?
      Sehr seltsam, das alles.
      0 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.10.2016 02:26
      Highlight ML eigentlich finde ich diesen Beitrag einen fertigen quatsch, weil es keinen Zusammenhang hat, und der Sinn der weit Sache verfehlt ist. In ihrem Thema gibt es ein dafür und dagegen in ihrem Text. Da scheint eher eine enttäuschtes verzweifeltes Wirrwarr aus ihnen zu kommen, und vielleicht würden sie vielleicht an einem Seelsorger oder sonst jemanden Hilfe suchen.
      5 0 Melden
  • Spooky 26.09.2016 00:36
    Highlight Falls es Gott gibt, warum zeigt er sich nicht jeden Tag so ganz kurz neben der Sonne oder in den Wolken? Wenn wir ihn jeden Tag - wenn auch nur kurz - sehen könnten, dann könnte ja logischerweise niemand mehr daran zweifeln, dass es Gott gibt.
    7 4 Melden
    • Share 26.09.2016 21:03
      Highlight Spooky, nicht jede grüne Wiese ist echt und wenn da dann noch farbige Plüsch-Tierchen winken, dann ist es Zeit darüber nachzudenken, warum du als Kleinkind so oft vor dem Fernseher gesessen hast.
      1 1 Melden
    • Spooky 27.09.2016 20:20
      Highlight Ehrlich gesagt, Share, ich weiss nicht, worauf du hinauswillst.

      Vielleicht verstehe ich dich nicht, weil ich in den 50-er und 60er Jahren aufgewachsen bin. Damals hatten die wenigsten Arbeiterhaushalte Fernseher. Ich bin jedenfalls ohne Fernseher aufgewachsen ;-)

      Ja, ich weiss schon, es ist nicht normal, dass ich als alter Sack hier auf dem jugendlichen Watsonportal Kommentare schreibe. Es kommt mir manchmal auch komisch vor.



      0 0 Melden
    • Share 28.09.2016 08:14
      Highlight Kosmisch, Spooky, kosmisch.
      0 0 Melden
    • Share 28.09.2016 08:19
      Highlight Um auf deinen Kommentar zur Logik zurück zu kommen...
      Eine vielleicht unangebrachte Unterstellung von mir die Sache mit dem Fernseher. Nun, eigentlich spielt es keine Rolle welches Medium genannt wird. Möglicherweise war es nur ein Blatt weisses Papier mit einem Suenneli drauf...
      0 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.10.2016 16:45
      Highlight Raumschiff Enterprise, Spooky Erläuterungen sind irrrelevant, und nicht ersichtlich. Achtung wir nähern uns einer kosmisch komischen universalen Wolke, und wir wissen nicht was dahinter steckt.
      3 0 Melden
  • Hirnwinde 25.09.2016 23:58
    Highlight Ich glaube.

    Ich glaube, dass es Gott nicht gibt.
    9 7 Melden
  • Hirnwinde 25.09.2016 23:58
    Highlight Ich glaube.

    Ich glaube, dass es Gott gibt.
    6 9 Melden
  • Hirnwinde 25.09.2016 23:55
    Highlight Ich glaube.

    Ich glaube Gott pfeifft drauf, ob wir an ihn glauben, oder nicht.
    3 10 Melden
  • Spooky 25.09.2016 22:07
    Highlight Es könnte auch sein, dass Gott zwar gut ist, aber nicht allmächtig. Anders gesagt, Gott möchte zwar gerne das Böse verhindern, aber er kann nicht, weil er nicht allmächtig ist.

    Oder noch einmal anders gesagt, vielleicht ist Gott nicht vollkommen, wie wir bisher angenommen haben.
    7 1 Melden
    • gelesen 27.09.2016 08:41
      Highlight Wenn wir an einen Gott glauben, kommt es immer darauf an wen oder was wir als Gott glauben oder anders ausgedrück, manchmal ist er(?!) ein wer oder was, das allmächtig ist und dann ist es oder er wieder ein kleines Dings, was für nichts und niemand was kann. Das wechselt, grad so, wie es uns ins Konzept passt.
      1 0 Melden
    • Spooky 27.09.2016 19:00
      Highlight @gelesen
      Wenn ich dich richtig verstehe, dann behauptest du, dass Gott nur in unseren Köpfen existiert.
      2 0 Melden
    • Pasionaria 27.09.2016 23:46
      Highlight gelesen
      Leg Dich mal am Meer in den Sand, so kannst Du Dir Gott gut vorstellen, ja ihm begegnen:
      einmal geht er in Form einer farbig leuchtenden Sonne auf, dann wieder versinkt er im Abendnebel. Oder auch umgekehrt, am Morgen ist er grau drauf und abends präsentiert er sich in den buntesten Farben.
      Einfach kapriziös 'unser' Gott....
      3 0 Melden
    • gelesen 28.09.2016 10:32
      Highlight Spooky
      Ein Wort mit vier Buchstaben ergibt eine ganze Buchstabensuppe, reichlich gefüllt mit Buchstaben und "guten" Gefühlen.
      Pasionaria
      Ein ganzer Sandstrand voll Gedanken und Gefühle.
      Sole, Mare, Wale und Sandstrand mit Panini und Aqua.
      1 0 Melden
    • Pasionaria 28.09.2016 12:09
      Highlight gelesen
      Das tönt ja bis zum Vibrieren schön!
      Warum denn in die Weite schweifen, wenn das Vibrieren liegt so nah........!
      (Gemein gell)
      1 0 Melden
    • gelesen 28.09.2016 12:44
      Highlight Ich kann nicht anders, als in die Ferne zu schweigen, eh, schweifen.
      ... Zum Panini und Aqua Minerale kommt noch das iPhone, dieser Knebel. Wahrlich ein kapriziöser Gott, mit so vielen Buchstaben.
      1 0 Melden
    • Pasionaria 29.09.2016 12:52
      Highlight gelesen
      " Wahrlich ein kapriziöser Gott, mit so vielen Buchstaben."
      Wenn es nur die Buchstaben wären, er/sie hat vorallem viele Gesichter/Fratzen, viel Unvermögen und noch mehr Nebenbuhlerinnen in allen religiösen/fundamentalistischen Schattierungen und Vibrationen.....
      Dioses mios - saludos al mar.
      0 0 Melden
    • gelesen 29.09.2016 21:47
      Highlight Pasionaria
      Si, si, was dieses Wort bei den Menschen Abstruses hervorholt, steht in diesem Blog oder/und bekommen wir zu sehen und zu spüren.
      Antivipes hilft da nicht, oder, vielleicht ein bisschen. Dios mios saludos.
      0 0 Melden
    • Spooky 08.10.2016 00:31
      Highlight @Pasionaria
      "einmal geht er in Form einer farbig leuchtenden Sonne auf..."

      Bist du Sonnenanbeter?
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.10.2016 20:54
      Highlight Eigentlich eine ganze Liste von Romanze, in vollen Zügen zu erlesen. Mega geil wie das zelebriert wird. Ein Gott von Astrophysik bis Psychoanomalie.
      2 0 Melden
  • Mats#28 25.09.2016 20:59
    Highlight Zur Frage wiso Gott Terroranschläge zulässt gab Anne Graham folgende Antwort: "
    Ich glaube, Gott ist zutiefst traurig darüber, genauso wie wir;
    aber seit so vielen Jahren sagen wir, dass Gott aus unseren Schulen verschwinden soll,
    aus unserer Regierung verschwinden soll und aus unserem Leben verschwinden soll.
    Und ich glaube: weil Gott wie ein Gentleman ist, hat Er sich still und leise zurückgezogen.
    Wie können wir von Gott erwarten, dass Er uns seinen Segen gibt und uns seinen Schutz gewährt, wenn wir von Ihm verlangen, uns in Ruhe zu lassen?"

    Ihre Antwor trifft es gut auf den Punkt.
    11 11 Melden
    • Darling 26.09.2016 01:59
      Highlight Deine Meinung, meine sieht anders aus. Religion ist Privatsache. Privatsache trennt man vom Staat. Privatsache trennt man von der Arbeit und Privatsache ist eben PRIVAT.
      Es kann an Gott glauben wer will, ich habe (in meinen Augen) mehr Beweise gegen seine Existenz als für.
      Beispiel:
      Wo ist Gott wenn CHRISTLICH GLAUBENDE Leute den Willen nicht mehr haben zu leben und nur noch unglücklich daher trotten?
      6 5 Melden
    • olivier vincent 26.09.2016 10:10
      Highlight Eher wirre "Logik" der Frau Graham.

      1. glauben in absoluten Zahlen so viele Menschen wie noch nie an den christlichen Gott.

      2. während dem 30-Jährigen Krieg z.B. hatte Gott wohl in den meisten Schulen/Regierungen Platz, trotzdem sind etwa 1/3 der Europäer draufgegangen. Kein vergleich zu heute wo paar hundert an Terror sterben.

      3. der christliche Gott ist sicher kein Gentleman. Hast Du das alte Testament mal gelesen? Oder die Offenbarung?


      9 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.10.2016 21:15
      Highlight Privat heisst für jeden sich selber entscheiden was gut ist. Gott ist kein Held, und auch kein Märtyrer, er hat sich entschlossen als menschliches Wesen zu leben, und nicht über uns zu stellen. Warum Christus aus Sälen und Räumen entfernt wird, ist nicht das ihn Menschen nicht mehr sehen wollen, sondern das schlechte Image das in der Luft liegt, von denen sich viele, wie wenn unter einem übler Geruch sich abwenden.
      5 0 Melden
  • Spooky 25.09.2016 19:26
    Highlight Vielleicht ist die Frage nicht, ob Gott existiert oder nicht. Sondern ob er, falls er existiert, ein guter Gott ist - oder eher ein böser.
    1 7 Melden
  • Rabbi Jussuf 25.09.2016 11:28
    Highlight 2/2
    Psychlogisch gesehen kann man schon sich etwas vorstellen und damit in Beziehung treten. Das nennt man aber nicht Glauben, weil es klar ist, dass die Vorstellung rein subjektiv ist und mit einer äusseren Wirklichkeit nichts zu tun hat. Zum Glauben wird diese Tätigkeit erst dann, wenn die Vorstellung entkoppelt und als objektiv wahrgenommen wird. Usw., dass man also meint, die eigene Vorstellung sei real in der Welt und für andere genauso massgebend.
    12 3 Melden
    • Hirnwinde 25.09.2016 14:23
      Highlight Wenn eine überwiegende Mehrheit eine bestimmte Überzeugung teilt, egal ob religiös oder weltlich, egal ob irrend oder wissend, dann kann diese Überzeugung ohne weiteres tatsächlich objektiv, real und für andere massgebend sein.
      Beispiel: Wir glauben, dass Sklaverei unrecht sei. Also halten wir keine Sklaven und verbieten es.
      Beispiel: Wir glauben dass bemaltes Papier sehr wertvoll sei, wir arbeiten deshalb hart für bemaltes Paper und bezahlen täglich damit.
      Das Verrückte dabei ist, dass auf Grund einer kollektiven, wahnhaften Einbildung, nicht nur, aber auch, vernünftige Dinge entstehen.

      7 6 Melden
    • Rabbi Jussuf 25.09.2016 17:07
      Highlight Hirnwinde
      Objektiv daran ist nur die Auswirkung, nicht aber der Grund: Das Wertuturteil. Dazu braucht es immer Menschen, die eine Abmachung untereinander machen. Das hat nichts damit zu tun, ob ein Gott objektiv da ist, oder nicht.
      Zugegeben, Religion ist sehr nützlich für die Identifikation mit der Gruppe und stützt solche Abmachungen. Das nennt man aber nicht Existenz.
      Die Gründe, warum wir das bedruckte Papier für wertvoll halten, liegt wo ganz anders, ganz sicher nicht im Glauben. Taugt also keinesfalls als Argument.
      4 3 Melden
    • Oxymora 25.09.2016 17:31
      Highlight @Hirnwinde Sklaverei ist ein unglückliches Beispiel. Glauben doch viele den sogenannten heiligen Schriften.
      0 6 Melden
    • Hirnwinde 25.09.2016 23:31
      Highlight @Jussuf: Denken Sie nach! Dann müssen sie einsehen, dass Geld nur solange einen Wert hat, wie an dessen Wert geglaubt wird. Das ist unter Ökonomen übrigens eine unbestrittene Tatsache.
      Stchwort: Hyperinflation, z.B. in Simbabwe 2006 bis 2009, wo am Schluss der Simbabwedollar keinen Wert mehr hatte und die Währung letztenendes abgeschafft wurde. Dann konnte man die Simbwedollar allerhöchstens noch als WC-Papier gebrauchen, oder als Anzündhilfe, aber Wert hatten sie keinen mehr, jedenfalls keinen über jenem von Altpapier.
      Der Glaube an Geld hat nota bene durchaus religiöse Züge.
      1 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.10.2016 14:06
      Highlight Ocymora, aus welcher Ausgabe haben sie ihre Zitate, die selbst erwählt worden ist, nach eigen Gutdünken, oder sogar frei herausgeschrieben ist?
      Ihre Auslegung von einer ausgelegten Auslegung die ausgeliehen ist, finde ich kein Fundament das als korrekt beurteilt werden kann. Vielleicht haben sie dieser Ausschnitt deshalb auserwählt, weil das zu ihren Nutzen ist und ihnen beflügelt.
      5 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.10.2016 15:37
      Highlight Oxymora, sie empfehlen uns ein Martyrium auf Leib und Leben, mit sich foltern lassen wie im Mittelalter, das man eher in den Himmel kommt. Das ist echt bedenklich, denn wo bleibt der Glauben von dem ihr so anpreist!? Müssen wir nun für Christus leiden, weil es ihrer Ansicht so passt, und eigentlich den Christus als nebensächlich abseits zu stellen.
      5 0 Melden
  • Rabbi Jussuf 25.09.2016 11:27
    Highlight 1/2
    Nicht-Glauben an etwas ist nicht dasselbe, wie Glauben an etwas.
    Der "Nicht-Glauben" hat eine fundamental andere Qualität und ist nicht einfach "etwas anderes glauben"!
    Der Gegensatz Glaube - Wissen ist sowieso falsch. da der Glaubende ja meint zu wissen, es gäbe etwas da draussen an das man glauben müsse oder solle. Wenn das nicht so wäre, dann wäre Glauben Unsinn. Ich trete doch nicht in Beziehung zu etwas von dem ich weiss, dass es das nicht gibt!

    8 5 Melden
    • Maracuja 25.09.2016 12:22
      Highlight 1 Dass Glauben eine andere Qualität hat als Nicht-Glauben, lässt sich bereits daran feststellen, dass man Dingen, an die man nicht glaubt, kaum Aufmerksamkeit schenkt. Ich glaube nicht an Astrologie, Geomantie, Feng-Shui, Reinkarnation und vieles anderes und lese deshalb auch kaum Horoskope, kümmere ich nicht darum, ob meine Wohnung feng-shui-mässig falsch eingerichtet ist usw. Bei meinen Glauben sieht es hingegen anders aus, der nimmt einen gewissen Raum in meinem Leben ein und beeinflusst mein Handeln und Denken. Dass manche Gläubige Glauben/Nichtglauben gleichsetzen, beruht m.E. auf - s. 1
      4 0 Melden
    • Maracuja 25.09.2016 12:30
      Highlight 2 auf einem Irrtum, der dadurch entsteht, dass sich manche Nicht-Gläubige intensiv mit Religion/Gott auseinandersetzen, also etwas Beachtung schenken, an das sie nicht glauben.
      2 0 Melden
    • Hirnwinde 25.09.2016 13:56
      Highlight @Jusuf: Der durchschn. Gläubige weiss, dass er nicht weiss, ob Gott existiert. Aber er gestaltet sein Leben trotzdem so, als ob es in gäbe. Er handelt wie ein Börsianer, der Wertpapiere kauft, weil er überzeugt davon ist, den Kursverlauf abschätzen zu können. Dabei weiss der Börsianer, dass er falsch liegen kann.
      Diese Kenntnis der eigenen Unwissenheit, macht den Unterschied zum Irrtum. Im Irrtum hält man das Falsche für wahr, ohne sich eines Unwissens bewusst zu sein. So aber ist es eine Spekulation. Der Gläubige irrt nicht, er spekuliert, er weiss das, hält daran fest und nennt es Glaube.
      7 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 25.09.2016 17:10
      Highlight Hirnwinde
      Was für eine armselige Definition von Glauben!
      Das ist opportunistisch, ja fast schon psychopathisch!
      Sicher aufgrund von Pascals Wette.
      2 1 Melden
    • Maracuja 25.09.2016 17:34
      Highlight @Hirnwinde

      Der Gläubige als armseliger kleiner Spekulant, der sich das Himmelsreich mittels "Investition" zu sichern sucht? Viel verächtlichter kann man wirklich nicht über Gläubige schreiben.
      5 2 Melden
    • Hirnwinde 25.09.2016 23:41
      Highlight @Maracuja: In meinem Beispiel, ging es um die Kenntnis der eigenen Unkenntnis, darüber, ob die vorazsgesetzte Vermutung stimmt. In einem Fall ist es die Vetmutung, dass Gott existiert, von der man ausgeht, dass sie zutrifft. Im anderen Fall, geht es um eine vermutete, künftige Kursentwicklung, welche als zutreffend erachtet wird.
      In meinem Beispiel ging es nicht um Profitsucht, oder um Investition.
      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.10.2016 23:33
      Highlight Ist ein Gläubiger ein Schuldner, der Schulden zu begleichen hat, weil er glaubt dass ein Rächer ihn richtet? Dann liegt ihr falsch, denn wer nicht glaubt tut das Gute nicht, weil er davon nicht überzeugt ist, und dann schuldet er sich selber seiner Rechtfertigung, ob das was er getan hat richtig war. Das nennt man das schlechte Gewissen!
      5 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 25.09.2016 11:14
    Highlight Wenn Wein tatsächlich Christi Blut sein soll, was hatte denn der Gute zu Lebzeiten intus?
    13 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.10.2016 23:59
      Highlight In der Antike waren Rituale im übertragenen Sinn zu verstehen, wie Brot und Wein am Abendmahl vor dem Pesach. Es ist eine Übertragung im sinnbildlich hinweisen, was bald geschehen geschehen wird, auf eine Verheissung hin, auf das Kommende.
      4 0 Melden
  • Tom Scherrer (1) 25.09.2016 10:53
    Highlight "Nimm meine wunden, meinen zorn, meine ängste und zweifel, meine gier, mein stolz und mein eggo und verwandle sie zu deiner ehre in liebe, geduld, verständniss und humor.

    Sodele herr stamm, was genau ist eigentlich ihr problem? Dieses gebet wird die welt im kleinen verbessern und mich zufriedener alt werden lassen. Und alles gute startet nunmal im kopf, im kleinen.

    Gott zeigt sich in meinen handlungen. Wenn ich nicht nach den geboten handel, dann wird er für mich auch nichts machen können und ich auch nichts für ihn. Ausser zu jammern und die muse zu bezeifeln. Eigentlich schade...
    12 11 Melden
    • rodolofo 25.09.2016 12:16
      Highlight Ich bin ganz anderer Ansicht:
      Gerade diese Religiös begründeten Versuche, als "negativ" definierte und verdrängte natürliche Gedanken und Gefühle, wie Protest, Aufbegehren, Wut, Zorn, Trauer, Eifersucht, usw. in ihr Gegenteil umzuwandeln, in dem (Irr-)Glauben, dass nur das POSITIVE (also das, was die Kirche als "Positiv" definiert) uns dem Paradies näher bringt, ist dafür verantwortlich, dass wir heute in einer Vorhölle der Verlogenheit und der zur falschen Zeit am falschen Ort rausgelassenen "inneren Monster" durch frömmlerische, dauerlächelnde Schauspieler, mit ihrer "cheese!" leben...
      5 11 Melden
    • Tom Scherrer (1) 25.09.2016 12:58
      Highlight Tja und wiedereinmal schwanken wir von bunt ins schwarz/weiss. Ich will ja nicht die einzelnen gefühle damit ausmerzen - oder anderst gesagt, es wird wohl kaum einem menschen gelingen, so zu werden wie jesus, da wir alle einfach menschlich sind. Aber ich will das tier in mir im zaun halten und dafür ist der glaube für mich jedenfalls sehr geeignet. Ich bin ein Überzeugter glaubiger mit all den hochs und tiefs, aber die tiefs sind nicht mehr so stark und lang und intensiv. Rundum zufriedener und wenn das zu einem vorwurf führt, tja dann soll es so sein 🐳
      3 0 Melden
    • rodolofo 26.09.2016 21:41
      Highlight Du musst das "Tier" in Dir in der heutigen Gesellschaft im Zaun halten, mit einem "inneren Chef", oder "inneren Reiter".
      Du könntest den wilden Mustang in Dir aber auch durch die Weiten der Prärie preschen lassen!
      Du könntest auch den Adler in Dir hoch hinauf in die Lüfte steigen- , oder den Affen in Dir auf Bäume klettern lassen!
      Wenn Du als (geistiger) Reiter mit Dir als (sinnlichem) Tier in Harmonie bist, und es so lenkst, dass es immer noch Tier sein kann und es nicht dazu gezwungen wird, wie eine Maschine zu funktionieren, dann wird Dich das Pferd weit herum tragen und Dich nicht abwerfen
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.10.2016 16:09
      Highlight Wer negatives sucht, abgrundtiefe dunkles ergründet, aber was gut ist verwirft, hat wesentliches verpasst. Darf jeder glauben, was gut ist? Mir wird's übel, wenn schlechtgemacht wird was gut ist. Um oben zu bleiben muss erniedrigt werden, damit es nicht auffällt wie schwach man ist. Wenn jemand ertrinkt, versucht er sich zu retten, indem er den der ihn zu helfen kommen will, mit in die Tiefe zieht. So ist jener der die Abgründe in der Tiefe sucht.
      4 0 Melden
  • rasca 25.09.2016 10:48
    Highlight Wenn man bedenkt, dass das Universum praktisch unendlich ist & daraus schlussfolgert das es sehr viele Erdähnliche Planeten geben muss liegt es doch auf der Hand wieso Gott sich nicht kümmert. Bei so vielen bevölkerten Planeten bleibt wohl kaum die Zeit sich um Individuen zu kümmern, das grosse ganze ist wichtiger
    4 5 Melden
  • Gelöschter Benutzer 25.09.2016 09:44
    Highlight Wie alle Geistlichen versuchen Sie Licht ins Dunkeln zu bringen. Das ist gut, aber fragen Sie sich auch warum Sie nach all den Jahren immer noch im Dunkeln tappen? Wie fühlt sich Ihr Gedanke "Gott, dich gibt es nicht!" an? Gut? Können Sie darauf eine Antwort geben oder löst diese Frage Reibungen in Ihnen aus? Gehen Sie in die Selbsterkenntnis! Frommen würde ich sagen: Erkenne Gott in dir! Solange Sie im Ausserhalb suchen und alles intellektualisieren wird das nichts. Verbinden statt trennen. Ist Mensch mit sich (Gott) in Verbindung gibt’s Party. Sind wir in der Trennung fliegen die Fäuste!
    13 5 Melden
    • Share 25.09.2016 13:26
      Highlight Eine besseres Argument für `die Hände in den Schoss legen` habe ich selten gelesen.
      1 0 Melden
  • Share 24.09.2016 23:14
    Highlight Der Klassiker den ich eben kennen gelernt habe, ist vierteilig und zum Schluss loest sich auch das himmelschreiende Paradox mit Draht und Pfeil. Wow, ich hatte mir den ganzen Tag vergeblich versucht etwas darunter vorzustellen. Weil das Leben als realisierter Zufall bei einem himmelschreienden Paradox eher an die unzaehligen Meteoriten denkt, die die Erde Tag fuer Tag verfehlen und an den einen der die Schoepfung brachte. Nun ja, vielleicht war es auch eine sie. Wer denkt da schon an verkürzte Beine oder ein Verbot der Waffenproduktion.
    1 0 Melden
  • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 24.09.2016 22:54
    Highlight Der liebe Hugo Stamm kommt wider mit seiner altbackenen Glaubenskritik-Keule. Alles schon gehört, immer noch die gleichen Mängel. Schon die Prämisse Christen möchten/sollten lange Leben ist ja sicher nicht biblisch. Weshalb Gott im Alltag nicht eingreift und Kinder vor dem Kugelhagel rettet ist nicht relevant, weil die Antwort in keinem Fall die Tatsacheb beeinflusst. Die Frage ist, was machen du und ich diesbezüglich? Nichts? Also wem machen wir einen Vorwurf.
    13 22 Melden
    • Oxymora 25.09.2016 11:33
      Highlight Religiosität bezeichnet das Ausmass, mit dem sich ein Individuum auf bestimmte Formen von Glauben einlässt (G an übernatürliche Kräfte und Akteure). Religionen schaffen zusätzliche Probleme, die es ohne Sie nicht gäbe (z.B: Radfahrverbot für Frauen). Wenn H.S. etwas am Lack der Problemgeneratoren kratzt, bringt er bei einzelnen Lesern Denkanstösse ins Rollen. Durch Denken lassen sich Probleme erfassen und oft auch lösen. Wenn Hugo Stamm nun mit der Glaubenskritik-Keule kommt, hilft das dem zivilisierten Zusammenleben insofern, dass ein paar Menschen mehr Probleme dogmenfrei erfassen und lösen.
      2 2 Melden
  • Maracuja 24.09.2016 21:25
    Highlight Für diejenigen, die nach dem Widerspruch Allwissenheit /Allmacht fragten: "... gibt es die Auffassung, dass Allwissenheit und Allmacht eines Gottes einander ausschlössen ... Richard Dawkins führt aus, es sei „der Aufmerksamkeit der Logiker nicht entgangen, dass Allwissenheit und Allmacht unvereinbar sind. Wenn Gott allwissend ist, muss er bereits wissen, wie er mit seiner Allmacht eingreifen und den Lauf der Geschichte verändern wird. Das bedeutet aber, dass er es sich mit dem Eingriff nicht mehr anders überlegen kann, und demnach ist er nicht allmächtig" (Wikipedia/Omniszienz)
    9 9 Melden
    • Hirnwinde 25.09.2016 00:54
      Highlight Das setzt voraus, dass Gott der Kausalität unterworfen ist. Wenn Gott aber allmächtig ist, dann ist Gott nicht an die Kausalität gebunden. Dann kann Gott Ursache und Wirkung vertauschen. Für Gott gibt es dann kein vorher und nachher. Wenn Gott allmächtig ist, dann gibt es für Gott keine Regeln, an die er sich halten muss. Gott kann dann jederzeit, nicht nur die Zukunft gestalten, sondern auch die Vergangenheit. Gott kann dann also gleichzeitig entscheiden, wissen und machen. Gott ist dann ausserhalb von Raum und Zeit, schliesslich hat er diese erschaffen.
      Darum irrt Dawkins.
      11 7 Melden
    • lilie 25.09.2016 07:40
      Highlight @Maracuja: Danke für die Erklärung!

      Ich bin aber ebenfalls Hirnwindes Meinung. Allmacht setzt voraus, Allwissen einsetzen zu können und auch die Zeit ausser Kraft setzen zu können.

      Ich halte es diesbezüglich mit Anna, die sagt: "Gott ist nicht wie wir. Wir sind bloss ein klein bisschen wie er".
      4 5 Melden
    • rodolofo 25.09.2016 12:59
      Highlight Ohne Tod ist auch keine Wiederauferstehung möglich, oder ohne Einatmen gibt es kein Ausatmen, usw. Die Polaren Gegensätze erzeugen die Spannungen, damit Ströme fliessen können.
      Dass zwischendurch auch Kurzschlüsse passieren gehört mit dazu!
      Kein Tier und keine Pflanze problematisiert das!
      Alle diese Lebewesen leben einfach jeden Tag drauf los und tun das, was zu tun ist: Saufen, Fressen, Pissen, Kacken, herumliegen und dösen, allenfalls wiederkauen, sich kratzen, balzen, sich paaren, dem Nachwuchs schauen und irgendwann sterben.
      Nur der gierige Menschliche Geist will mehr, als er bekommt...
      5 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.10.2016 06:00
      Highlight Das scheint dass hier eine Logistikcenter der Philosophen entsteht oder schon besteht. Letztlich gibt es keinen endgültigen wissenschaftlichen Beweis, dass nur durch ein Urknall das Universum entstanden ist, denn so ist Gott das einzig wesentliche an das was man glauben kann. Dass die Sonnen der Galaxien einmal vergehen können, dem widerspricht keine Bibel, stimmt dem aber auch nicht zu. Eigentlich hat der Mensch sich gegen die Anweisungen gestellt, und von daher das Ungleichgewicht auf Erden eingeführt. Es scheint wahr zu sein, das es ein Luzifer gibt, ein Widersacher Gottes.
      4 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.10.2016 06:38
      Highlight Was die Menschen an Gott zu verzweifeln veranlasst, ist dass es ihnen nicht beliebt ist, sich selbst einzugestehen, dass auf ihn alleine die Schuld am Desaster zutrifft. Das Eingeständnis sich selbst die Ressourcen der natürlichen Rohstoffe zu berauben, und so die Umwelt zu zerstören, diese Einsicht fehlt, weil Habgier, Geiz, Habsucht, Missgunst und Völlerei die Erde beherrschen. Um zum Reichtum durch Rohstoff Vermarktung zu gelangen, werden Kriege zur Landgewinnung geführt, damit den Konzernen das Land alleine gehört. Also Reichtum durch jeden Preis über Leichen, mitfinanziert Waffenhandel.
      4 0 Melden
  • Maracuja 24.09.2016 21:20
    Highlight 3) b. <... während er im Nahen Osten gläubige Kleinkinder im Kugelhagel sterben lässt? Könnte oder würde Gott tatsächlich in unseren Alltag eingreifen, müsste man ihm eine Grundlektion in Ethik und Moral verpassen.>

    Und welche Lektion müsste man all den im syrischen Bürgerkrieg involvierten Mächten erteilen, die es durchaus in der Hand hätten, dort auf friedensstiftende Weise einzugreifen? Wieso lieber mit einem wahrscheinlicherweise imaginären Gott abrechnen und nicht mit den verantwortlichen irdischen Herrschenden?
    11 9 Melden
    • Share 24.09.2016 23:04
      Highlight Wahrscheinlicherweise imaginär? Kannst du das näher erläutern?
      1 0 Melden
    • Maracuja 25.09.2016 12:37
      Highlight @Share

      Da bin ich grammatikalisch schlicht entgleist.
      1 0 Melden
    • Share 25.09.2016 13:24
      Highlight Maracuja, sag mir bitte wie es richtig heissen würde.
      0 0 Melden
  • Maracuja 24.09.2016 21:10
    Highlight 2) Zur Theodizee selbst habe ich auch nicht Neues beizutragen. Ich möchte aber 2 Sätze von Herrn Stamm herauspicken:

    a. <Und den Gläubigen, die Gott wegen jeder Kleinigkeit für sich beanspruchen, müsste eine Moralpredigt gehalten werden, die sich gewaschen hat.>

    Wenn Leute, die einen aus Herr Stamms Sicht imaginären Gott mit Kleinigkeiten belästigen, eine saftige Moralpredigt verdienen. Was verdienen dann Menschen, die sich selbst Kleinigkeiten (oder auch Grösseres) gönnen, während Menschen auf dem selben Planeten unsägliche Not leiden?
    12 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.10.2016 17:36
      Highlight Zuerst sich selbst erfinden, die nicht einmal theoretisch in keinem Buch zu finden sind, das ist unmöglich. Poetisch kleinkarierter Interleckt, das polemisch ausgelegt ist, kann nicht verbindlich erfasst werden. Man nehme Donald Trump, der vielen Worte, und vielen Ungereimtheiten, und der verletzenden Arroganz, - was hat der zu bieten, als die Lehre für Ihn zu leiden, bis in den Tod, in den Syrische Kriegen. Will er der grosse Held sein, der sich des Gottes ausgibt, als der Auserwählte!? Maracuja, so stelle ich mich den Gott an den ich glaube nicht vor!
      5 0 Melden
  • Maracuja 24.09.2016 21:03
    Highlight 1) Alljährlich fallen die Blätter in unseren Breitengraden wieder (leider seufz.) und fast so regelmässig erscheint die "Theodizee" wieder im Blog. Wenig erstaunlich, es ist schliesslich eine der Trumpfkarten in der Diskussion zwischen Gläubigen und Skeptikern. Wirklich neue Einsichten dazu würden mich überraschen. Die Atheisten werden ihre guten, aber wohlbekannten Argumente vorbringen. Die Gläubigen im vermeintl. Ausweg "Freier Wille" Zuflucht suchen, ignorierend, dass selbst wenn es diesen freien Willen gäbe, viel Leid (z.B. div. Krankheiten) nicht wie Krieg von Menschen verursacht sind.
    8 2 Melden
    • Rigel 25.09.2016 11:25
      Highlight "....ihre guten Argumente vorbringen". Na, wo die gut sein sollen entzieht sich meiner Kenntnis.

      Die Atheisten argumentieren unisono so wie im 16. Jahrhundert die Vertreter der Kirche mit Andersdenkenden umgesprungen sind. Sie waren Ketzer.

      Häufig bemühen sie die Wissenschaft für ihren Atheismus, haben aber den Fortschritt der wissenschaftlichen Erkenntnisse diesbezüglich verschlafen oder besser gesagt, ignoriert.

      So nach dem Motto: Was nicht wahr sein darf, soll nicht wahr sein. Atheisten sind für mich vorgestrige Dogmatiker die nichts kapiert haben. So wie ein, das nie zur Schule ging
      1 4 Melden
    • Maracuja 25.09.2016 12:35
      Highlight @Rigel

      Gute Argumente im Sinne der logischen Widersprüche, auf die sie aufmerksam machen.

      Welche wissenschaftlichen Erkenntnisse haben Atheisten denn verschlafen bzw. ignorieren sie?
      2 1 Melden
    • Rigel 25.09.2016 14:22
      Highlight Ins Detail zu gehen was die neuen Erkenntnisse anbelangt, würde zu weit führen.

      Wenn man jedoch astrophysikalische Fachzeitschriften liest, dann weiss man von was ich rede. In den letzten 50 Jahren hat sich der wissenschaftliche Fortschrift bezüglich der Astro-Physik enorm verbessert. Das waren Quantensprünge die dazu führten, dass fast alle Wissenschaftler dieser Fakultät einen Gott oder Schöpfer durchaus für MÖGLICH halten. Und das sind keine Dummköpfe, das müssen Sie mir glauben.

      Und das ist genau das, was mich bei den Atheisten so abstösst. Das Wort MÖGLICHKEIT existiert bei denen nicht.
      0 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 25.09.2016 17:17
      Highlight Rigel
      Klar gibt es immer Möglichkeiten - nur nicht solche, die irgend einen Gottglauben fordern würden.
      Und schon gar nicht bei Astro-Physikern. Da geht es trotz der immenser Fortschritte immer mit rechten Dingen zu und her. An einen Schöpfer glaubt garantiert keiner von denen!
      2 0 Melden
    • bubu108 25.09.2016 17:37
      Highlight http://www.pewforum.org/2009/11/05/scientists-and-belief/
      0 0 Melden
    • Maracuja 25.09.2016 17:43
      Highlight <Der Astrophysiker sagte, dass die Entstehung der Welt ein wissenschaftlich erklärbares Phänomen sei und nichts mit „Gott“ zu tun habe, wobei er darauf hinwies, dass seine Theorien zur Entstehung des Universums mit der Vorstellung, die Welt sei von einem höheren Wesen erschaffen worden, nicht kompatibel seien. ... war es selbstverständlich zu glauben, Gott hätte das Universum geschaffen, aber heute bietet die Wissenschaft eine überzeugendere Erklärung“, sagte Hawking in einem Video, das El Mundo veröffentlichte.>

      Was soll ich davon halten, Sie postulieren ja Astrophysiker seien nicht dumm?
      0 0 Melden
    • Maracuja 25.09.2016 17:44
      Highlight Hier noch der Link, damit nicht der Eindruck entsteht, ich hätte Hawking eine Aussage unterschoben:
      http://de.richarddawkins.net/articles/atheist-stephen-hawking-negiert-existenz-eines-gottes-die-wissenschaft-biete-eine-uberzeugendere-erklarung-des-universums
      1 0 Melden
  • glüngi 24.09.2016 20:40
    Highlight Vorallem scheint Gott einen feuchten auf die Ethik zu geben die er in seinem Büchlein verkauft.

    Aber "Gottes wege sind manchmal unergründlich..."
    14 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 20.10.2016 02:37
      Highlight Eindruckschinder, das imponiert mich gar nicht, warum den auch, denn es sagt nichts aus!
      3 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 23.10.2016 18:48
      Highlight Es ist vieles schräg, und nicht einmal eine fromme Lektüre vermag alles gerade zu biegen. Der Mensch bleibt halt so wie er sich bettet, in seiner Lage die er liegt. Keiner ist seiner verantwortlich wenn er sich seiner verschmäht.
      3 0 Melden
  • äti 24.09.2016 19:45
    Highlight Ich hab mit Kirchen nicht viel zu tun. Atheist. Allerdings haben Kirchen und das Beten diesen Sinn und Zweck: Kirchen sind sehr stille Orte, sowas von Stille finde ich nicht einfach so. Beten ist das sortieren und bearbeiten von Gedanken, Ideen und Ängste. Gar nicht so einfach, zumindest anfangs. Und klar, geht ohne Gott, dafür kann ich keine "Verantwortung" an ihn abschieben.
    21 2 Melden
    • kleiner_Schurke 24.09.2016 20:18
      Highlight Wenn du nicht viel mit Kirchen zu tun hast, woher willst du dann wissen, wem das Beten wie viel bedeutet? K.O. in der ersten Runde.
      6 27 Melden
    • äti 25.09.2016 09:02
      Highlight @kleiner-schurke: ich red nur von mir. Selbst, wenn es nicht in jedem Satz explizip steht.
      6 0 Melden
  • Waldorf 24.09.2016 19:20
    Highlight Ich finde diese diskussionen hoch problematisch. Schon nur dass wir immer von DEM gott sprechen zeigt, wie fundamental falsch wir liegen. Die frage ist sicherlich nicht, wer gott ist und was er macht oder nicht macht, sondern WAS gott ist. Dass es eine schöpfung gibt und diese in sich hoch intelligent ist, kann niemand bestreiten. Wir leben schliesslich in ihr. Die personifizierung dieses schöpferischen aktes und der der rechthaberische umgang damit ist das problem. Diese diskussion hier ist überflüssig. Menschen machen traurige dinge, menschen machen schöne dinge. Willkommen auf der erde!
    15 15 Melden
  • kleiner_Schurke 24.09.2016 18:51
    Highlight Warum hilft der allmächtige, allwissende und allgütige Gott den armen Kindern in den Kriegsgebeten nicht? Ich sehe 3 Möglichkeiten:
    1. Er kann nicht, ergo ist er nicht allmächtig
    2. Er will nicht, also ist er nicht allgütig
    3. Er will, dass es so ist, was für ein perverses Monster!
    Spart euch den Kommentar, dass es die Fehler der Menschen sind und nicht Gottes Schuld, kenne ich schon, und der mit dem freien Willen könnt ihr euch auch gleich sparen, und ja es sind immer die anderen faschen Christen die Schuld sind, kenn ich auch schon, die wahren wären besser aber eben es sind nicht die wahren.
    26 26 Melden
    • Phlory 25.09.2016 00:23
      Highlight komm mal runter, wenn du dir deine Fragen selbst beantwortest musst du sie doch gar nicht stellen ;-)

      oder glaubst du, du könntest einen ach so dummen und naiven christen mit deiner missionarischen rede motivieren zum Atheismus zu "konvertieren"?
      8 3 Melden
    • lilie 25.09.2016 07:45
      Highlight @kleiner_schurke: Es gibt noch eine vierte Möglichkeit: Er will, dass die Menschen selber die Verantwortung für ihre Fehler übernehmen.
      12 6 Melden
    • kleiner_Schurke 25.09.2016 11:38
      Highlight Ach Lilie....
      1 4 Melden
  • Denverclan 24.09.2016 16:50
    Highlight Wir sind meilenweit davon entfernt Gott zu verstehen. Wir wissen gar nicht ob der Tod etwas schreckliches ist, vielleicht ist es ja das Leben....? Leben und Sterben sind die einzigen festen Tatsachen, wie, wann, wo und das Warum bleiben uns verborgen. Vielleicht sollten wir einfach liebevoll und ehrlich sowie respektvoll miteinander umgehen. Auge um Auge, Zahn um Zahn kann es jedenfalls nicht sein. Wir wissen auch nicht ob Armut oder Reichtum den Charakter negativ oder positiv beeinflussen.....das ist wohl wieder individuell.
    42 14 Melden
    • Rodolfo 24.09.2016 17:43
      Highlight Ich frage mich, warum Du gleich fünf Blitze bekommen hast (das Herz ist von mir). Du hast eine Einstellung, eine Meinung. Und die basiert nicht (nur) auf Gott, sondern: Liebevoll, ehrlich und respektvoll miteinander umgehen. Und? Ist dies wohl genug, um Blitze zu ernten?
      22 5 Melden
    • glüngi 24.09.2016 20:42
      Highlight Sehr gute Theorie & Gedanken :-)
      5 1 Melden
  • Hirnwinde 24.09.2016 16:28
    Highlight Bin erstaunt, das keiner es bisher sagte: Es ist grundsätzlich unmöglich von irgendetwas zu beweisen, dass es nicht existiert.
    Denn dazu müsste man das ganze Universum und alle Paralleluniversen lückenlos danach vergeblich durchsuchen, und das fehlerfrei! Das ist unmöglich. Also ist es unmöglich zu wissen, dass Gott nicht existiert.
    Von der Nichexistenz Gottes überzeugt zu sein, ist eine Form von Glauben, der in seinem Kern dogmatisch ist, so wie das jeder Glaube ist, bzw. seine institutionalisierte Ausprägung der Religion. Das sieht man auch ganz exemplarisch in Stamms Artikel hier.
    28 34 Melden
    • Rabbi Jussuf 24.09.2016 17:09
      Highlight Blödsinn!
      Es ist ewas ganz anderes, an etwas zu glauben, wofür es keinerlei Belege gibt, als etwas nicht zu glauben, WEIL es keinerlei Belege dafür gibt!
      38 13 Melden
    • Hoodoo 24.09.2016 17:18
      Highlight Deshalb bin ich überzeugter Pastafari und glaube an das fliegende Spaghetti-Monster! Es konnte mir bis jetzt niemand beweisen, dass es nicht existiert... 😉
      32 5 Melden
    • Hirnwinde 24.09.2016 18:27
      Highlight @Jussuf: Das macht doch keinen Unterschied. In beiden Fällen wird geglaubt und nicht gewusst.
      Ein Beleg ist immer nur eine Interpretation, kein Beweis. Aber schon nur etwas als Beleg anzunehmen oder zu verwerfen ist eine Glaubenssache.
      Und überhaupt, weshalb kannst Du keine Belege für die Existenz Gottes erkennen, wohingegen Milliarden von Menschen das können?
      Bilden diese sich etwas ein, oder doch Du? Das wird eine offene Frage bleiben. Denn über die Eyxistenz Gottes kann man nur spekulieren.
      7 18 Melden
    • Hirnwinde 24.09.2016 18:30
      Highlight Hoodoo hat's begriffen. So funktioniert der Glaube.
      6 6 Melden
    • RobertQWEC 24.09.2016 19:18
      Highlight @Hirn: Könnte man die Existenz Gottes beweisen, wäre das endliche Leben auf der Erde mit einem Schlag sinnfrei. Laut Bibel ist unser Leben eine Prüfung und wer sich aus ->freiem<- Herzen für Gott entscheidet, wird erlöst. Wenn es einen Beweis für seine Existenz gäbe, wäre es keine freie Nachfolge mehr.
      Soweit die Theorie dahinter. Ob das nun jemand glauben will, ist, wie gesagt, jedem selbst überlassen.
      9 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 24.09.2016 19:30
      Highlight Gut, drehen wir die Sache um:
      Glaube ist, wenn man an etwas glaubt, WEIL es keine Belege dafür gibt.

      Die andere Feinheit ist dir wohlweislich durch die Lappen gegangen:
      Nicht-Glaube ist eben kein Glaube, sondern eher dessen Gegenteil.
      Aber du und Milliarden anderer werden nicht begreifen, dass man anstelle eines Gottes einfach ... nichts setzen kann.
      11 4 Melden
    • glüngi 24.09.2016 20:46
      Highlight @Hoodoo bolognese sei mit dir Bruder!
      6 0 Melden
    • lilie 24.09.2016 21:19
      Highlight @Rabbi Jussuf: Nicht-Glaube ist auch ein Glaube. Wer an die Nichtexistenz eines Gottes glaubt, glaubt ja ganz offensichtlich etwas.

      Ausserdem glaubt jeder Mensch an irgendetwas. Man kann nicht NICHT glauben, sonst wären wir ja Pflanzen oder Steine (bei Tieren ist man schon nicht mehr so sicher, ob nicht auch sie etwas glauben können).

      Sie zum Beispiel glauben daran, dass man NICHTS glauben kann - womit Sie Ihre eigene Aussage ad absurdum geführt haben.
      3 14 Melden
    • Gilbert Schiess 24.09.2016 22:33
      Highlight @hirnwinde,
      man braucht die Nichtexistenz, von was auch immer, nicht zu beweisen.
      Was nicht ist, braucht keinen Beweis.
      Hingegen braucht es einen Beweis für eine Existenz, egal, ob es die Zahnfee ist oder Nessi
      14 2 Melden
    • Hirnwinde 24.09.2016 22:49
      Highlight @Yussuf: Ich betrachte es wie Lillie.
      Es ist ohne Unterschied, ob man etwas glaubt, oder nicht glaubt.
      Denn etwas nicht zu glauben ist identisch dazu, etwas anderes zu glauben.
      Anders gesagt: Etwas nicht zu glauben, bedeutet nicht, etwas zu wissen. Wissen und glauben sind hier nämlich die echten Gegensätze. Daneben gibt es noch das Nichtwissen von etwas. Und das wäre in dieser Diskussion die ehrlichste Antwort. Wir wissen einfach nicht, ob Gott existiert. Wir wissen auch nicht, ob Gott nicht existiert. Wer etwas anderes behauptet, äussert eine Vermutung, bzw. seinen Glauben.
      0 7 Melden
    • Hirnwinde 25.09.2016 00:07
      Highlight @Gilbett: Und woher wollen Sie wissen, dass etwas nicht ist?
      Was soll heissen, es brauche keinen Beweis? Soll das heissen, man müsse akzeptieren, dass es das nicht gibt? Oder, das es das automatisch gibt, sobald jemand daran glaubt?
      Wenn am Radio zuhören ist "Für die Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr", kann das also ruhig geglaubt werden, denn nach Ihrer Aussage gab und gibt es nicht eine Gefahr und was nicht ist muss nicht bewiesen werden.
      Was sie da sagen ergibt keinen Sinn.

      0 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 25.09.2016 11:25
      Highlight Hirnwinde, Lilie
      In Eurer "Argumentation" sind zwei gravierende Fehler.
      Nichts ist nicht Etwas.
      Der zweite Fehler ist eine Vermengung der zwei Bedeutungen von "glauben"
      Die eine Bedeutung, um die geht es hier, heisst glauben AN etwas.
      Die andere Bedeutung ist "vermuten", es gäbe etwas - oder nicht.
      Das wird gerne vermischt, meist absichtlich, um eine vermeintlich gute Argumentation zu haben. Aber auf den alten rhetorischen Trick falle ich schon lange nicht mehr herein.
      4 1 Melden
    • lilie 25.09.2016 12:08
      Highlight @Rabbi Yussuf: Nichts ist sehr wohl etwas. Wozu sonst hätten wir ein Wort dafür? In der Mathematik gibt es dafür die Zahl Null, deren "Erfindung" im Wesentlichen erst wenige Jahrhunderte zurückliegt.

      Und setzt glauben AN etwas nicht voraus, dass man zuerst vermutet, dass da etwas ist?
      3 2 Melden
    • rodolofo 25.09.2016 13:17
      Highlight Versucht's mal mit Fühlen, anstatt mit Wissen wollen!
      Ich habe das lange nicht geschafft.
      Bis sich nach einer tiefen Krise die (von Gedanken im Hirn verursachte) Blockade auflöste und damit mein Zugang zu den Gefühlen frei wurde!
      Mit dem Zugang zu den Gefühlen intensivierten sich sowohl mein Erleben, als auch meine Musikalität.
      Und ich stellte fest, dass ich im Grunde ein sehr religiöser Mensch bin und mich dem "Grossen Ganzen" heute spirituell so stark verbunden fühle, dass ich ein geradezu Kindliches Urvertrauen zurückgewonnen habe.
      Aber das alles kann ich Dir nicht intellektuell erklären...
      4 1 Melden
    • Hirnwinde 25.09.2016 13:37
      Highlight @Yussuf: Das Nichts ist die Abwesenheit von allem. Durch diese Definition ist das Nichts nicht nichts.
      Glauben bedeutet, eine Vermutung für wahr zu halten.
      Ich gebe Ihnen recht, dass an etwas nicht zu glauben, nicht dasselbe ist, wie nichts zu glauben. Ersteres hält die Vermutung für wahr, dass etwas bestimmtes Abwesend, resp. Inexistent ist. Zweiteres bringt zum Ausdruck das überhaupt keine Vermutung aufgestellt wird, und daher auch nichts für wahr genommen. Allerdings kann man nicht absolut nichts glauben. Wenigstens, dass man den eigenen nächsten Herzschlag noch erleben wird, glaubt man.
      3 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 25.09.2016 17:32
      Highlight lilie
      Auch die Null hat zwei Bedeutungen, die gern vermischt werden. Einmal ist sie Faktor 10, das andere mal ist sie nicht nichts, sondern 0, das heisst, keiner von vorher bestimmten Gegenständen.
      "Existent" ist die Null nur in der Mathematik, genau wie die 1 oder die 2.
      2 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 25.09.2016 17:39
      Highlight "Ersteres hält die Vermutung für wahr, dass etwas bestimmtes Abwesend, resp. Inexistent ist."
      Ja, aufgrund von fehlenden Indizien. Dabei geht es aber nur um eine Wahrscheinlichkeit. Ein Begriff der im Glauben keinen Platz hat.
      Zudem gibt es diese Vermutung nur, weil einem vorher eingeredet wurde, dass es etwas gäbe wie einen Gott. Wäre man damit nicht indoktriniert worden, käme man sicher nicht von selber auf die abstruse Idee, es gäbe so etwas wie einen gekreuzigten Gott, oder einen der auf einem Thron sitzt und über Verstorbene richtet, oder einen der goldene Tafeln auf die Erde sendet.
      2 1 Melden
    • lilie 25.09.2016 18:14
      Highlight @Rabbi Yussuf: "Man käme nicht auf die Idee, wenn man vorher nicht indoktriniert worden wäre...".

      Doch, denn vorher musste ja jemand auf die Idee kommen, wie sonst könnte er andere indoktrinieren?

      Und so weit ich weiss gibt es kein einziges Volk auf Erden, dass nicht in irgendeiner Weise religiös/spirituell wäre.

      Spiritualität gehört zum Menschen wie der Werkzeuggebrauch, das logische Denken oder die Kunst.
      3 1 Melden
    • lilie 25.09.2016 18:31
      Highlight @rodolofo: Danke für den Input! Ich bin auf dem Weg! 😁

      Das meinte ich übrigens mit "Gott ist kein Wesen, sondern ein Prozess" (an anderer Stelle). Du konntest es einfach greifbarer beschreiben. ☺
      1 0 Melden
    • olivier vincent 25.09.2016 19:59
      Highlight @lilie und Rabbi:

      Richtig, quasi alle Völker waren/sind spirituell. Dies bedeutet aber insbesondere nicht, dass es "Gott" gibt, sondern ist ein Argument dafür, dass es unwahrscheinlich ist, dass ausgerechnet 1 spezielle Gottesvorstellung wahr sein soll. Denn davon gibt/gab es viele. Und sehr wahrscheinlich ist keine davon richtig.

      Aka: wenn X parteien behaupten ausschliesslich sie hätten recht, dann gibt es 2 Möglichkeiten. X-1 liegen falsch. Oder X liegen falsch.
      Da man X vergrössern (sich neue Religionen ausdenken) kann ist es vernünftig von Zweiterem auszugehen.


      3 1 Melden
    • lilie 25.09.2016 20:51
      Highlight @oliver vincent: Da kann ich dir allerdings nur recht geben! 👍
      0 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 24.09.2016 16:05
    Highlight Ein armer Mann betete zeitlebens darum reich zu werden, erhört wurde er indessen nicht. Nach dem Ablegen seiner irdischen Hülle trommelte er darum fuchsteufelswild an das Himmelstor und begehrte um ein Gespräch mit Gott. Er wurde augenscheinlich vorgelassen und reklamierte lauthals, dass seine Gebete einen Scheiss genützt hätten. Da sprach Gott in donnerndem Tonfall: "Ich habe Deine ewig gleiche Leier wohl gehört! Aber warum zum Teufel hast Du dann nie Lotto gespielt?"
    31 5 Melden
    • Rodolfo 24.09.2016 17:46
      Highlight Schade, Du reduzierst einen sehr ernsten Artikel auf einen plumpen Scherz - und kriegst noch 4 Herzen dafür. Von mir einen Blitz!
      4 30 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.09.2016 18:15
      Highlight Rodolfo
      Solange Du Dich dabei nicht für Zeus hältst, ist das voll okay. 😊
      27 0 Melden
    • Hirnwinde 24.09.2016 23:49
      Highlight @Rodolfo: Der Witz ist alles andere als plump. Der Witz hat viel Witz.
      Eines Tages werden Sie ihn verstehen.
      8 2 Melden
    • lilie 25.09.2016 07:52
      Highlight Ich mag den Witz auch. Es gibt einen ähnlich gelagerten, in dem ein Mann in einer grossen Überschwemmung umkommt, weil er sich weigert, menschliche Hilfe anzunehmen.

      Er wirft Gott dann vor, ihn nicht gerettet zu haben, worauf Gott ihn daran erinnert, wieviele Gelegenheiten er gehabt hätte, sich retten zu lassen, wenn er sich bloss nicht darauf versteift hätte, sich von "Gott" retten zu lassen.

      6 0 Melden
  • kleiner_Schurke 24.09.2016 15:08
    Highlight Wo leben die meisten alten Menschen? Auf der kleinen japanischen Insel Miyko. Ergo: Sind es sicher nicht Christen die dank permanenten Betens alt werden Q.E.D. (war ja nicht gerade besonders schwierig!) http://www.geo.de/geo-tv/8396-rtkl-miyako-insel-des-langen-lebens
    17 17 Melden
    • Hirnwinde 24.09.2016 16:13
      Highlight Beten die Miykoaner? Es geht um das Beten, nicht um das Christsein.
      6 5 Melden
    • kleiner_Schurke 24.09.2016 16:42
      Highlight Es sind JAPANER die beten nicht.
      8 15 Melden
    • Share 24.09.2016 17:51
      Highlight Dann ist dieser Schrein dort einfach nur Attrappe?
      9 0 Melden
    • opwulf 24.09.2016 17:57
      Highlight Kleiner Schurke: gucken sie hier bitte:


      5 0 Melden
    • Charlie Brown 24.09.2016 17:57
      Highlight Es geht ja auch nicht ums beten sondern um glaubensbedingten seriösen Lebensstil. Ist der bei den genannten Menschen auszuschliessen?
      4 0 Melden
    • kleiner_Schurke 24.09.2016 18:42
      Highlight Die Japaner haben einen extrem hohen Lebensstandard. Alles, aber auch wirtlich alles ist sauber, geordnet und geregelt. Gesunde und gute Ernährung gehören zum Lebensstiel. Man achtet peinlich auf Sicherheit im öffentlichen Raum. Ich denke dieser Lifestyle widerspiegelt sich in einer sehr hohen Lebenserwartung. Würde Beten wichtig sein, wo würden wir die ältesten Menschen finden? Genau in Klöstern. Das aber ist ja gerade nicht der Fall.
      3 8 Melden
    • kleiner_Schurke 24.09.2016 21:34
      Highlight Für die Blitzer: In orthodoxen Klöstern wird rund um die Uhr gebetet, zumeist das Jesus Gebet “Herr Jesu erbarme dich unser“ oder Abwandlungen davon, immer und immer wieder, stundenlang. Der Tagesablauf ist dominiert durch dieses Gebet. Ergo, gehören orthodoxe Väter und Brüder wohl zu der Personengruppe die am meisten betet. Aber werden die überdurchschnittlich alt? Fehlanzeige.
      2 4 Melden
    • Charlie Brown 25.09.2016 06:41
      Highlight @opwulf: Das Video kann nur fake sein. JAPANER beten schliesslich nicht 😉
      3 1 Melden
    • opwulf 25.09.2016 13:21
      Highlight Charlie Brown: Da haben Sie natürlich recht 😉
      0 0 Melden
    • rodolofo 25.09.2016 13:30
      Highlight @ kleiner Schurke
      Die Japanische Disziplin hilft im Falle von Katastrophen sicher dabei, geordnet Schutzräume aufzusuchen, anstatt hysterisch schreiend herumzurennen!
      Dadurch erhöht sich die durchschnittliche Lebenserwartung.
      Allerdings führt das ständige zwanghafte Lächeln und dazu höflich den Bückling machen auch dazu, dass innerlich das Bedürfnis ansteigt, endlich mal aus dem "Dampfkochtopf der verordneten Puppenhaftigkeit" auszubrechen!
      Und dann greifen diese disziplinierten Japaner plötzlich Pearl Harbor an und fallen plündernd, brandschatzend und vergewaltigend in Nachbarländern ein...
      1 4 Melden
    • kleiner_Schurke 25.09.2016 15:43
      Highlight Ja und das passiert natürlich jeden Tag Rodolfo. Sorry so ein Quatsch! Die Japaner haben ein ganz anderes System entwickelt wo sie gezahlt ausbrechen. Patschinko, Cosplay Manga, Hentai und dergleichen. Das kann die verknorzte christliche Gesellschaft natürlich nicht ab....
      2 1 Melden
    • rodolofo 25.09.2016 17:36
      Highlight Dann frag mal bei den Filipinos nach, wie beliebt dort die Japaner sind!
      Einige Alte erinnern sich noch an die Bombardierungen und an die Verschleppung von Philippinischen Mädchen als Sex-Sklavinnen.
      Ich glaube nicht, dass das alles gesund war im Sinn einer höheren Lebenserwartung...
      1 2 Melden
  • Stachanowist 24.09.2016 14:23
    Highlight Deismus > Theismus
    5 1 Melden
  • roger.schmid 24.09.2016 14:14
    Highlight ich seh das mit dem lieben gott wie Ricky Gervais:

    ein fünfjähriger der an den samichlaus glaubt ist niedlich.
    ein 35 jähriger der immer noch an den samichlaus glaubt ist irgendwie etwas seltsam.
    37 20 Melden
    • bubu108 24.09.2016 14:51
      Highlight Samichläuse sind Schamanen welche Urin von Fliegenpilz fressenden Rentieren trinken.
      Nichts Seltsames sondern ganz Real :-)
      11 8 Melden
  • DerTaran 24.09.2016 14:04
    Highlight Entweder existiert Gott nicht, oder er ist ein Tyrann, man kann sich aussuchen woran man glauben möchte. Ich habe mich für Ersteres entschieden.
    Selbst wenn ich unrecht habe, lande ich lieber in der Hölle als bei dem Psychopaten im Paradies.
    26 30 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.09.2016 15:12
      Highlight Aber wenn der Himmel für dich die Hölle ist würdest du ja in den Himmel kommen? #Verwirrend🤔
      14 5 Melden
    • DerTaran 24.09.2016 20:48
      Highlight Ich meine damit, dass ich mir das Paradies nicht damit erkaufe, dass ich einen Diktator verehre. Ich gehe nicht davon aus, dass die Hölle, falls es sie gibt, besser ist als der Himmel. Und falls Gott, im gegensatz zu dem was in der Bibel steht, gütig ist, dann sieht er mir meinen Zweifel sicher nach.
      Aber wie geschrieben, alles Theorie, ich bin nicht gläubig.
      5 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 24.09.2016 13:54
    Highlight Mörder Anders, ein Auftragskiller, Schläger und schwerer Säufer in dem neuen Buch von Jonas Jonasson findet unter höchst dubiosen Umständen zu Jesus und beschliesst mit zwei sehr schrägen Vögeln (einer atheistischen Pastorin und einem verbittertem Hotelrezeptionisten) die Anders-Kirche zu gründen. Das Buch ist urkomisch und liest sich dementsprechend leicht und beschwingt. Denkt man dann aber darüber nach, kann einem durchaus das Lachen im Halse stecken bleiben. Ein wunderbares Buch zur Herbstzeit.
    7 1 Melden
    • Gilbert Schiess 24.09.2016 22:19
      Highlight nicht nur Mörder Anders ist lesenswert.
      Jonasson hat ziemlich den Durchblick.
      4 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 24.09.2016 13:42
    Highlight Beten soll das Leben verlängern? Gläubig leben länger? Mwinetwegen. Ich subtrahiere einfach die Zeit, die Gläubige mit sinnlosem Gebrabbel verschwenden und die Stunden hinter den Kirchenbänken, die meist wie öde Ewigkeiten wirken und siehe: Plötzlich bin ich fein raus, auch wenn ich nur fünfzig werden sollte.
    29 17 Melden
    • rodolofo 24.09.2016 16:20
      Highlight Ich bin genau Deiner Meinung!
      Und glaube mir (sofern Du das als Ungläubiger dazu überhaupt imstande bist), ich habe es selber ausprobiert und bin zu verschiedenen Langweilern in Kirchen geschlurft und habe auch dem Ober-Langweiler im Fernsehen zugeschaut, bis meine Augendeckel schwer wurden (nach 5 Min.)!
      Es ist genau so, wie Du es sagst!
      Trotzdem steht meine Frau regelmässig vor einem an die Wand gehängten Jesuskreuz, murmelt etwas und lässt einen Rosenkranz durch ihre Finger gleiten.
      Ihr tun diese kleinen Momente des spirituellen Innehaltens offenbar gut!
      Also soll sie das doch so machen...
      9 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.09.2016 18:07
      Highlight Rodolfo,
      danke für Dein Statement. Meine Frau, eine Ungläubige, wie Du das nennst, machte mir damals seltsame Gebete murmelndem Katholik eines sehr schönen Tages klar, dass mir weder das Murmeln vor einem toten Mann am Kreuz, noch meine Bemühungen, dass sie es mir gleichtun solle, gut tat. Auch meinen Kindern nicht, die zusehends seltsam wurden und sich noch nicht mal getrauten ein bisserl zu fluchen, weil Daddys Gott doch alles sah und hörte. Irgendwann kratzte ich mich am Schädel und: Plopp! Gott war weg. Meine Kinder fluchen, was das Zeug hält, und mir geht es super mit den Wissenschaften! 😎
      9 2 Melden
    • rodolofo 25.09.2016 13:35
      Highlight Eine solche Frau kann Dir nur Gott höchstpersönlich geschickt haben!
      Gratuliere zu Deiner Befreiung!
      Ich selber bin da allerdings weniger erfolgreich.
      Es sieht vielmehr danach aus, dass mich meine Frau rum kriegt...
      Die Frauen sind eben das stärkere Geschlecht, Patriarchat hin oder her.
      4 1 Melden
    • RobertQWEC 25.09.2016 14:18
      Highlight Klingt etwas verwirrt. Dann hast du deinen jahrzehnte alten Glauben nie kritisch hinterfragt?
      Ich bin auch gläubig, aber ich hinterfrage ständig.
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.09.2016 14:17
      Highlight Robert
      Was genau hinterfragst Du ständig?
      2 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 26.09.2016 17:03
      Highlight Caro Rodolfo
      Es geht eben nicht ums rumkriegen. Es geht vielmehr darum dem Partner, der Partnerin ehrlich zu begegnen. Meine Frau sagte ja gerade nicht: Dein Glaube ist kreuzfalsch. Viel eher wies sie darauf hin, warum sie selbst solches nicht (mehr) glauben kann. Sie war überzeugte Buddhistin, ehe sie in die Schweiz kam und die Aufklärung und Säkularisierung kennen und sehr schätzen lernte. Heute ist sie eine wackere Stimmbürgerin, spricht mit allen Kulturen und Religionen. Aber niemals mehr würde sie ihr freies Denken hergeben. Es ist das kostbarste, was sie von diesem Leben her kennt.
      0 0 Melden
    • rodolofo 26.09.2016 21:26
      Highlight @Scanner
      Das mit dem "Rumkriegen" bedeutet nicht, dass ich jetzt Katholisch geworden bin.
      Immer noch reizt es mich ständig, mich über diesen Verein lustig zu machen und provokative Bemerkungen zu machen.
      Gleichzeitig habe ich die für mich fremde Szene durch meine Frau kennen gelernt und interessante Beobachtungen gemacht.
      Ich sehe immer mehr Gemeinsamkeiten, da ich selber eigentlich ein emotionaler Mensch bin.
      Die Verschiedenheiten sind äusserlicher Natur.
      Im Kern ist es aber das Selbe.
      Für mich kommt dieser Befund sehr überraschend.
      Ich hätte das früher nicht für möglich gehalten.
      Ein Wunder!
      2 0 Melden
  • Rigel 24.09.2016 13:24
    Highlight Es gibt einen berühmten Satz und der geht so: "Das Leben ist ein Jammertal".

    Wenn man jung ist denkt man, dass das nicht stimmt. Aber wenn man älter ist weiss man, dass das richtig ist.

    Dann gibt es noch einen berühmten Satz und der heisst: "Wen der Herrgott besonders liebt, den holt er ganz früh".

    Und noch mal das gleiche Lied. Wenn man jung ist denkt man, dass das ein Schmarren ist. Aber wenn man älter wird dann erkennt man, dass das wohl nicht ganz so falsch sein kann.
    7 39 Melden
  • Musikuss 24.09.2016 13:22
    Highlight Das ist wirklich eine Uralt-Verleumdung, die der Stamm wieder mal nachplappert: "Wenn es Gott gäbe, würde er dies oder jenes nicht zulassen, aktuell ist es das Sterben der Kinder in Syrien."
    Wer macht denn In Wahrheit Krieg, die Menschen oder Gott??
    Richtig, die Menschen sind es, auf Grund ihres freien Willens. Wenns dann daneben geht- und es geht *immer* daneben- dann wird Gott die Schuld zugeschoben ...
    Wenn Christen ihre eigene Religion verstehen würden, wäre Krieg für sie ohnehin unmöglich: Jesus zu Petrus: "Wer das Schwert erhebt, wird durch das Schwert umkommen!"
    39 27 Melden
    • dääd 24.09.2016 15:00
      Highlight @Musikus: Ich habe in den USA weit entfernt verwandte konservative ChristInnen. Täglich darf ich von ihnen auf Facebook Bibelzitate lesen. Sie verstehen ihre Religion bestimmt. Aber sie haben offenbar -wie andere Facebookposts zeigen - überhaupt kein Problem mit Waffen, unterstützen ausländische Einsätze der US-Army und werden Trump wählen.
      32 1 Melden
    • Musikuss 24.09.2016 17:28
      Highlight Deine "Christinnen" haben Jesus eben genau *nicht* verstanden, das ist ja gerade die Tragik der Dogmatiker: es fehlt ihnen eine lebendige, fühlbare Gotteserfahrung, weil sie in Wahrheit Angst davor haben. Wer die Gegenwart Gottes nicht *fühlen* kann, der kann die Bibel lesen, wie er will, das Wesentliche wird er nie verstehen. Wer Trump wählt, hat bewiesen, dass er keine Ahnung von Gott hat.
      9 11 Melden
    • dääd 24.09.2016 19:19
      Highlight @Musikuss:
      1. Wie können Sie wissen, wie die weit entfernten Verwandten in den USA Gott fühlen?
      2. Wie fühlen Sie Gott, wenn Sie Sprüche 13, 24 lesen: "Wer die Rute schont, verdirbt den Knaben. Aber wer ihn liebt, züchtigt ihn." (Bitte nicht argumentieren, das sei aus dem Zusammenhang gerissen. Mit Bibelzitaten arbeiten nicht nur meine weit entfernten Verwandten in den USA.)
      10 3 Melden
  • Gilbert Schiess 24.09.2016 13:16
    Highlight "und gott schuf den menschen nach seinem bilde"
    Moses 1,27
    Somit wäre er kein Deut besser, als wir.
    Oder für die Gläubigen, ihr müsst eich nicht schämen, ihr seit erblich belastet.
    32 4 Melden
    • Hirnwinde 24.09.2016 16:17
      Highlight Kommt darauf an, wie gut Gott den Abklatsch von sich machen wollte. Vielleicht sind wir nur Karikatur seiner.
      7 3 Melden
    • Rodolfo 24.09.2016 17:59
      Highlight GILBERT! Es heisst sogar - noch deutlicher - .....zu seinem Ebenbild". Also genau gleich wie der angebliche Erschaffer der Menschheit. Täglich findet die Wissenschaft Beweise, echte Beweise, dass es so nicht stimmen kann.
      8 2 Melden
    • rodolofo 25.09.2016 08:45
      Highlight @ Rololfo
      Unsere Vorfahren waren halt noch von ihrer enormen Wichtigkeit sehr überzeugt und neigten darum zu Selbstüberschätzung, Anthropozentrismus und Machbarkeitswahn.
      Die Aufklärung und die Wissenschaftlichen Erkenntnisse haben aber schwere Gegengewichte geschaffen, die uns paradoxerweise umso kleiner und demütiger gegenüber dem "Grossen Ganzen" werden lassen, je mehr wir erforschen und erfahren!
      Die Wissenschaft ist also nicht die Gegnerin der Religionen, sondern ihre (heimliche) Freundin!
      ...
      4 0 Melden
    • rodolofo 25.09.2016 08:48
      Highlight ...
      Die Geschichten, welche uns die Astronomen vom richtigen Himmel erzählen, sind einfach viel phantastischer und atemberaubender, als die früheren Lagerfeuer-Märchen zu Biblischen Zeiten, welche einander Wüsten-Nomaden über den Himmel zuraunten (erzählen mussten), weil sie noch keine Fernrohre hatten.
      3 0 Melden
  • TheMan 24.09.2016 13:15
    Highlight Ach der Stamm wieder. Warum lässt Gott Krieg zu. Weil Stamm noch nie kapiert hat, das es nach wie vor de Faktor Mensch ist, mit seinem Eigenem Willen. Der Herr Stamm beweist nun Wieder von Religion keine Ahnung zu haben. Gott kann nicht in den Gedanken der Menschen eingreifen.
    37 33 Melden
    • rodolofo 24.09.2016 16:33
      Highlight Das mit dem "freien Willen" ist eine eigene Philosophische Diskussion...
      Da ich weder meine Eltern, noch meinen Geburtsort, noch meine Umgebung, noch die Beeinflussungen von Aussen frei wählen kann, wie frei kann dann mein eigener Wille noch sein?
      Ausserdem haben wir wohl alle an einem kleinen Experiment erfahren, wie schwierig es ist, den Harnfluss über Gebühr lange aufhalten zu wollen...
      13 2 Melden
    • Rodolfo 24.09.2016 18:01
      Highlight Im Religionsunterricht habe ich gelernt, dass Gott ALLES kann, also auch in die Gedanken der Menschen eingreifen - und, wo sind wir heute?
      7 3 Melden
    • TheMan 24.09.2016 19:38
      Highlight Rodolfo, dan hätte Gott aber verhindern können, das Eva diesen "Apfel" isst. rodolofo der Wille ist Frei. Jedoch werden sie durch Gesetze und Regeln, die wir Menschen in einem Staat haben, Eingeschränkt. Wen du den Willen hast etwa Böse zu machen. Darfst du. Du musst aber mit der Konsequenz dieses verstosses Leben. Klar kann man den Willen brechen. Doch auch nur, wens der Mensch zulässt.
      3 4 Melden
    • rodolofo 25.09.2016 08:23
      Highlight @ TheMan
      Warum hätte Gott verhindern sollen, dass Eva den Apfel isst?
      (Hat tatsächlich Eva als Erste vom Apfel gegessen? Das wäre ja hoch-interessant! Erste Ansätze von feministischer Emanzipation schon zu Beginn der Menschheitsgeschichte!)
      Da Eva Hunger hatte, musste sie diesen Apfel essen, ob sie vom Kopf her wollte, oder nicht.
      Der Bauch befahl dem Grosshirn: "Pflücken und essen!"
      Das meinte ich ja!
      Der "freie Wille" ist eine Illusion, die uns unser Bewusstsein vorgaukelt, damit wir uns besser fühlen.
      3 0 Melden
    • TheMan 25.09.2016 14:14
      Highlight @rodolofo falsch. Du kannst jeden Morgen mit deinem Freien Willen, selber entscheiden, ob du Aufstehen möchtest oder nicht. Du kannst immer selber entscheiden ob du zu Schnell Fährst oder zu Langsam. Ob du eine Gute Tat machen möchtest oder eine Böse.
      0 2 Melden
  • Angelo C. 24.09.2016 12:37
    Highlight Zitat: "Ich glaube schlicht nicht, dass Gott in den Alltag von uns Menschen eingreift, denn dieser Glaube führt zu fundamentalen Widersprüchen."

    Wieso geht man von einem christlich gefärbten "lieben Gott" aus, beurteilt ihn nach guten oder schlechten irdischen Vorfälle? Wieso sollte Gott, der seine sukzessive Schöpfung, deren evolutionäre Entwicklung eng begleiten? Ich glaube nicht, dass Gott in den Alltag von uns Menschen eingreift, sondern die Welt eher ihrer natürlichen Eigendynamik überlässt und dadurch auch nichts verhindert (Kriege, Holocaust usw.).

    Wir haben ein falsches Gottesbild!
    28 11 Melden
    • roger.schmid 24.09.2016 14:01
      Highlight also ist gott entweder total machtlos oder es ist ihm alles völlig egal. wow, ist dieser gott grossartig und mächtig...
      16 24 Melden
    • Angelo C. 24.09.2016 14:31
      Highlight Wieso soll Gott deswegen "machtlos", ihm "allles völlig egal" sein 🤔! Es kommt ausschliesslich auf sein Konzept an, weswegen er mittels Urknall & Evolution die Welt auf den Weg gebracht hat.

      Diese Beweggründe kennen wir genausowenig wie die menschengemachten Weltreligionen.

      Ergo können wir etwas, dessen Hintergründe wir nicht kennen, auch nicht schlüssig beurteilen.

      Fast alle Urteilenden gehen immer von ihrem christlichen, jüdischen oder muslimisch geprägten Gottesbild aus, gemäss deren "heiligen Büchern".

      Dieses Denken beinhaltet eingeschränkte Sichtweisen, die auf Irrtum fussen könnten.
      16 4 Melden
    • rodolofo 24.09.2016 16:45
      Highlight Nicht das Konzept "Gott" ist falsch, sondern das Gottesbild, welches gewisse Religiöse entworfen und gemalt haben!
      Auch in den Religionen selbst sind Warnungen enthalten: "Du sollst Dir kein Bild von Gott machen!"
      Die Naturreligionen hatten da noch weniger Berührungsängste:
      Unsere Vorfahren sahen das Göttliche überall, in einem hohen Berg, in Tieren und Pflanzen, in den Gedanken, die sie als Geister wahrnahmen (dem Geist entsprungen).
      Die Nachfahren der Inkas sehen noch heute in der Mutter Erde eine Göttin und in der Sonne einen Gott.
      Unser Planet ist ein sich selbst regulierender Organismus.
      12 0 Melden
  • Granini 24.09.2016 12:30
    Highlight Herr Stamm Sie tun mir leid! Sie haben nicht ansatzweise den Sinn des Lebens begriffen, noch haben Sie Gott verstanden. Hören Sie auf, etwas zu verurteilen das Sie nicht verstehen. Zugegeben, ich verstehe Sie nicht und habe meine liebe Mühe sie nicht zu verfluchen.
    24 54 Melden
    • Share 24.09.2016 13:56
      Highlight Einfach ein Blitzli setzen ging ganz einfach. Meine ungefilterten Emotionen in die Welt posaunen ist noch einfacher; sie haben es ja gerade vorgemacht. Deswegen und dafür schätze ich Herrn Stamm beginne ich mit Ihnen ein Gespräch; er versteht`s ja nicht. Was mich jetzt Wunder nimmt; was wiegt in Ihren Augen schwerer, der Balken oder der Splitter?
      13 10 Melden
    • roger.schmid 24.09.2016 14:03
      Highlight Granini hat natürlich alles begriffen. solch weise worte können fast nur von einem erleuchteten kommen..
      23 9 Melden
    • Granini 24.09.2016 16:40
      Highlight Ich habe verstanden dass ich einen Freien Willen habe. Ich habe verstanden, dass wir Menschen Verantwortung haben - sei es den Mitmenschen oder der Natur gegenüber.
      Ich habe verstanden, dass wenn ich Gott verstehen will nur soviel Verstehe wie ers zulässt.
      Und ja ich habe einen Balken im Auge, er gewichtet mehr als der der Splitter von Herrn Stamm. Weil ich für Herrn Stamm nicht gerade stehen muss.
      2 18 Melden
    • Share 24.09.2016 18:14
      Highlight Ich lehne mich auch lieber an.
      0 0 Melden
  • Hirnwinde 24.09.2016 12:17
    Highlight Herr Stamm, was sie hier aufführen, beweist nicht, dass Gott nicht existiert. Aus welchen Gründen Gott all das Leid und Elend geschehen lässt, obwohl er allmächtig und allwissend ist, das wissen wir nicht und können wir nicht wissen. Es ist möglich, dass Gott ganz gute Gründe hierfür hat. Vielleicht gerade, weil er allwissend und allmächtig ist.
    Kurt Gödel, Mathematiker, erschütterte seine Zunft, in ihren Grundfesten, indem er bewies, dass es mathemische Gesetze geben kann, die zwar gültig sind, aber nicht beweisbar. D.h. Gott könnte existieren, ohne dass wir es beweisen können.
    20 26 Melden
    • Rabbi Jussuf 24.09.2016 15:44
      Highlight Hirnwinde
      Lass mal Gödel besser Gödel sein. Du hast nicht im Entferntesten kapiert, was Gödel gemacht hat.
      Erschüttert hat er gar nichts, schon gar nicht seine eigene Zunft!
      13 2 Melden
    • Hirnwinde 25.09.2016 00:10
      Highlight @Jussuf: Eine dermassen unqualifizierte Aussage demontiert sich selber.
      0 5 Melden
  • Regas 24.09.2016 11:58
    Highlight @Herr Stamm
    Etwas haben Sie noch vergessen zu erwähnen. Die Wunderheilung der ungleich langen Beine muss oft in verschiedenen Versammlungen der Gläubigen an der selben Person wiederholt werden. Das Wunder hat sich zwischenzeitlich verflüchtigt. Ich selber habe eine Person erlebt die durch Hand auflegen mehr als fünf mal von einer Zuckerkrankheit geheilt wurde, aber immer nur für ein paar Tage. Einfach das Gehirn einschalten, und schon ist man weg von so einem christlich charismatischen zauber Club. Übrigens, der Trick mit den Beinen wird oft auch bei Esoterischen Veranstaltungen vorgeführt.
    21 3 Melden
  • dracului 24.09.2016 11:39
    Highlight Frage mich oft welcher Teufel die Menschheit reitet ... Für mich persönlich ist die Frage nach der Existenz von Gott sekundär. Ich orientiere mich, was ich spüre im Umgang mit einem (gläubigen) Menschen. Leider ist es so, dass gerade Gläubige höchst unglaubwürdig sind. Ich glaube, dass ich sogar an das Gute glauben möchte, wenn es glaubwürdig daher käme. Jesus beispielsweise schien eine interessante Persönlichkeit gewesen zu sein. Aber wie gerade diese Geschichte zeigt: Würde sich Gott zeigen, wir würden ihn wieder umbringen! Wenn es einen Gott gibt, hat er sich - zu recht -von uns abgewandt!
    11 4 Melden
  • a8976333 24.09.2016 11:30
    Highlight Das was hier beschrieben wird ist die altbekannte Theodizee Problematik. Man hätte von Herrn schon erwarten dürfen, dass wenn er schon einen ganzen Artikel darüber schreibt, es auch mal hätte benennen können.
    14 1 Melden
    • Share 24.09.2016 14:03
      Highlight Das hatte ich mir auch gedacht. Nun ist Beten kein explizit christliches Gut. Theodizee aber ein Wort aus der christlichen Theologie und das Sprechen darüber einem Kanon unterworfen, was die sozialkritische Sicht überfordert.
      5 1 Melden
  • Nevermind 24.09.2016 11:17
    Highlight Wenn das Nichtglauben in unserer Gesellschaft den gleichen Stellenwert wie der Glauben hat, dann braucht es Beiträge wie die von Herr Stamm nicht mehr.
    Davon sind wir aber noch weit entfernt.

    Oder wird in der Schule die Idee, dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen Schöpfer gibt als, gleichwertig im Unterricht über die Religionen dieser Welt behandelt?

    Glauben ist menschgemacht und würden wir nicht schon als Kinder von unserer Gesellschaft an den Mann im Himmel gewöhnt, würden wir als Erwachsene jeden auslachen, der uns von ihm überzeugen will.
    42 16 Melden
  • lilie 24.09.2016 11:12
    Highlight Herr Stamm, Sie machen den gleichen Fehler, den Sie den Evangelikalen anlasten: Ihr Argument, der Tod von Kindern sei ein Gegenbeweis eines gütigen Gottes, nimmt an, der Tod sei eine Strafe.

    Doch woher nehmen Sie das Recht zu urteilen, ob Kinder in Syrien lieber in einem vom Krieg verwüsteten Land aufwachsen sollen? Sterben dürfen kann eine Erlösung sein.

    Tod und Krankheit sind sehr persönliche Dinge. Sie können nur für die Betroffenen und ihr Umfeld im Laufe der Zeit einen Sinn ergeben.

    Ob man in diesem Prozess Gott in Anspruch nimmt oder nicht, bleibt dabei jedem selbst überlassen.
    25 55 Melden
    • joyce 24.09.2016 11:44
      Highlight Ich respektiere alle Menschen die in irgendeiner Form glauben, oder eben nicht. Jedoch gibt es da wirklich diesen Widerspruch den ich nicht verstehe. Wenn Gott so gütig ist, wieso lässt er es soweit kommen?
      Wieso lässt es Gott denn soweit kommen, dass (unschuldige) Kinder Krieg miterleben und somit den Tod als Erlösung und vielleicht den einzigen gütigen "Ausweg" ansehen müssen?
      Klar, vieles auf dieser Welt - wie eben auch Krieg - geschieht durch Menschenhand. Doch wann und bei wem entscheidet Gott, "einzugreifen" und gütig zu sein?
      10 2 Melden
    • Nevermind 24.09.2016 12:14
      Highlight Ja. Sterben dürfen kann eine Erlösung vom Schmerz des Lebens sein.
      Jetzt fragt sich nur welche Weltanschauung diesen Schmerz als Gottgewollt ansieht? Die gleiche welche gegen ein selbstbestimmtes Sterben ist?

      Was für ein Zynismus den Tod von Kindern in Kriegsgebieten als Erlösung zu bezeichnen ist das überhaupt?
      15 3 Melden
    • DerTaran 24.09.2016 14:10
      Highlight In der Bibel steht klipp und klar, dass Gott nicht gütig ist. Er erlöst nur die Menschen die ihn anhimmeln, die anderen schickt er in die Hölle,
      7 7 Melden
    • dääd 24.09.2016 14:42
      Highlight @lilie: Kennen Sie eine Familie aus Aleppo? (Ich kenne eine und deren Geschichte persönlich.) Wurden Sie schon einmal bombardiert? Waren Sie schon einmal auf der Flucht? Haben Sie Kinder, welche in der Nacht aus dem Schlaf erwachen, weil sie Albträume von Bombardierungen haben?
      6 1 Melden
    • lilie 24.09.2016 15:26
      Highlight @joyce, Nevermind, DerTaran: Ich habe nicht behauptet, der Tod unschuldiger Kinder im Krieg müsse als Erlösung (also als etwas Gutes) betrachtet werden.

      Ich habe nur beanstandet, dass Herr Stamm kritiklos die Ansicht gewisser christlicher Kreise übernimmt, der Tod sei unbedingt etwas Schlechtes.

      Dass dem nicht so ist, können zahllose Menschen aus eigener Erfahrung bestätigen. Wer Beweise braucht: Lest die Erfahrungsberichte unter Kafis Blog zum Thema: "Warum ist der Tod so ein Arschloch?".

      Ich kann mich übrigens nicht erinnern, dass jemand in diesen Berichten jemals Gott erwähnt hätte...
      3 1 Melden
    • Ollowain 24.09.2016 15:54
      Highlight @lilie Sie leben in der Wohlfühloase Schweiz, sind vom Luxus und vom Wohlstand überhäufft und sagen, dass der Tod für die Kinder in Kriegsgebieten vielleicht besser für die Kinder ist und eine Erlösung sein kann??? Was für eine unverschämte Frechheit! Unglaublich ihre Arroganz und ihr Zynismus! Sie sollten sich schämen! Diese Kinder sterben weil wir aus dem Westen diese Länder zerbomben und die Ölquellen für unseren kranken Wohlstand sichern müssen. Ich könnte kotzen...
      8 3 Melden
    • lilie 24.09.2016 16:31
      Highlight @dääd: Ja, ich kenne Menschen aus diversen Krisengebieten.

      Nein, Krieg habe ich selber nicht erlebt, und Sie vermutlich auch nicht. Aber meine frühe Kindheit war geprägt von Gewalt- und Verlusterlebnissen.

      Ich habe auch keine Kinder mit Alpträumen, sondern leide selber bis heute unter Alpträumen und Angstzuständen.

      Ich war auch nie auf der Flucht, aber ich habe Heimatlosigkeit erlebt.

      Gegenfrage: Mussten Sie denn schon einmal zuerst alle Ihre Träume begraben und dann aus dem Nichts ein neues Leben aufbauen, obwohl Sie schon wussten, dass Ihnen dazu die Kraft fehlen würde?

      Ich schon.
      3 3 Melden
    • DerTaran 24.09.2016 16:44
      Highlight @lilie: Sorry ich habe auf joyce geantwortet und nicht auf deinen Kommentar, ich hätte das klarstellen müssen.
      2 0 Melden
    • Nevermind 24.09.2016 16:54
      Highlight Also könnte man sagen: Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott.
      2 1 Melden
    • lilie 24.09.2016 17:20
      Highlight @Ollowain: Ich vermute jetzt mal zu Ihren Gunsten, dass Ihr Kommentar vor meinem aufgeschaltet wurde - siehe daher über dem Ihrigen und lesen Sie bitte Kafis Blog zum Thema inkl. Kommentare.

      Ansonsten: Kennen Sie jemanden, der gewaltsam umkam? Ich schon. Es ist grauenhaft. Man wünscht es niemandem. Und man wünscht niemandem, mit der Erinnerung leben zu müssen.

      Und hat die Wohlfühlinsel Schweiz es verhindern können? Nein. Denn es gibt Dinge, die mit Geld nicht zu kaufen sind.

      Also kotzen Sie bitte woanders.
      2 3 Melden
    • lilie 24.09.2016 18:00
      Highlight @DerTaran: Alles klar, dann machts auch mehr Sinn. 😊

      Ich gehe insofern mit dir einig, als wir mehrheitlich ein falsches Gottesverständnis haben, egal ob gläubig oder nicht.

      Ein Gott, der uns vor allem Leid bewahrt, widerspricht nachweislich der Realität.

      @Nevermind: Auf jeden Fall meine Erfahrung.

      Manchmal aber reicht die eigene Kraft nicht mehr aus, sich zu helfen. Dann ist man auf die Hilfe anderer angewiesen.

      Und wenn deren Kraft auch nicht mehr reicht, dann ist man dann definitiv am A...

      Und was tut man dann? Das ist doch die eigentliche Frage.
      1 0 Melden
    • dääd 24.09.2016 19:05
      Highlight @lilie: Ich erlebe seit mehreren Jahren, wie eines meiner Kinder krankheitsbedingt Träume begraben muss.
      1 0 Melden
    • lilie 24.09.2016 20:44
      Highlight @dääd: Das tut mir sehr leid.

      Angehörige müssen oft sehr viel tragen. Man kümmert sich zwar um die Patienten, aber kaum um das Umfeld, das manchmal fast mehr leidet, weil es sich so hilflos fühlt.

      Als Patient ist es zwar schrecklich, viele Aspekte einer Erkrankung können Aussenstehende gar nicht nachvollziehen. Umgekehrt erlebt man aber auch, was man alles schaffen kann.

      Ich wünsche Ihnen viel Kraft und dass das gemeinsam getragene Leid die Beziehung zu Ihrem Kind stärkt - und vielleicht auch zum Rest der Familie und darüber hinaus zu anderen Menschen.

      Und ich danke für Ihre Offenheit.
      3 1 Melden
  • Oxymora 24.09.2016 10:30
    Highlight "Warum lässt Gott das alles zu?"
    Gott ist allmächtig, allwissend und allgütig (AAA-Gott); er lässt solche Dinge nicht einfach zu!
    Sowie wie er Krankheitskeime geschöpft hat entsprechen auch die menschlichen Handlungen seinem göttlichen Plan. "Denn die Hand, die das Schwert führt und tötet, ist dann auch nicht mehr eines Menschen Hand, sondern Gottes Hand, und nicht der Mensch, sondern Gott henkt, rädert, enthauptet, tötet und führt Krieg. Das alles sind seine Werke und sein Gericht." Dr. Martin Luther, Evangelist von Gottes Gnaden.
    14 43 Melden
    • bibaboo 24.09.2016 10:54
      Highlight Allwissen und Allmächtigkeit stellt einen inneren Widerspruche dar. Aber dass logisches Denken nicht die stärke der Gläubigen ist, ist ja nichts Neues.
      28 10 Melden
    • Michael Mettler 24.09.2016 11:24
      Highlight @bibabo223: Den Rechtschreibefehler zu urteilen nach, kannst du auch nicht logisch denken. Denkst du diese Beleidigungen von mir und dir sind förderlich?
      4 11 Melden
    • Tobi-wan 24.09.2016 11:31
      Highlight Tja und wenn man so denkt, kann sich jeder tötende Mensch aus der Verantwortung ziehen. Es geschieht also nichts anderes, als bei den Islamisten, die durch Allahs Hand töten und es so begründen.
      9 0 Melden
    • DerTaran 24.09.2016 14:14
      Highlight @Michael Mettler, widder einher, derr di Plöte rächtschreibbunk alz argumend brinckt. Lankweihligg!
      4 3 Melden
    • Michael Mettler 24.09.2016 14:19
      Highlight @Taran: Stimmt das ist so langweilig wie Menschen zu beleidigen. Um das zu verdeutlichen habe ich ein gewisses Argumentationsniveau annehmen müssen. Super das du es auf den ersten Anhieb verstanden hast.
      2 7 Melden
    • King Susi auf der Autobahn 24.09.2016 17:15
      Highlight Inwiefern sind Allwissen und Allmacht widersprüchlich? Setzt das eine nicht das andere voraus?
      1 0 Melden
    • bibaboo 24.09.2016 21:11
      Highlight Inwiefern hat Rechtschreibung etwas mit Logik zu tun? Ausserdem bin ich stolz, dass es trotz Restalkohol und kleiner Tastatur nicht zu mehr Fehlern gekommen ist.
      Der Widerspruch erklärt sich folgendermassen: Falls Gott allwissend ist, muss er zwingend auch in die Zukunft blicken können. Ihm war die Gegenwart also bereits in der Vergangenheit bekannt. Um allmächtig zu sein, muss er die Gegenwart beliebig verändern können. Dies ist jedoch nicht möglich, wenn sie ihm schon in der Vergangenheit bekannt war.
      4 0 Melden
    • Michael Mettler 25.09.2016 12:58
      Highlight @bibabo223: Rechtschreibung hat nichts mit Logik zu tun. Sie ist beliebig und wirr;)
      Nur weil Gott allmächtig und allwissend ist heisst das nicht das er dies ausspielen muss. Das tun eigentlich nur Menschen. Oder ist es nur der Versuch es zu sein und der Versuch es zu tun?
      0 0 Melden
    • DerTaran 25.09.2016 17:31
      Highlight @bibabo223: Dein Beweis setzt voraus, dass Gott die Zeit so wahrnimmt wie wir (Linear), was bei einem Allmächtigen nicht der Fall sein muss.
      1 0 Melden
  • Share 24.09.2016 10:22
    Highlight Es mag einige Tage her sein, als ich mit meinen Lieben darüber philosophierte, was die Vorzüge imaginärer Freunde sind, wobei ich mir ueber die Unterscheidung imaginär und virtuell noch klar werden muss. Ist doch schoen, einem Ding einen Namen geben, Freude teilen, Schuld geben und dann schweigt das Ding noch so wunderbar und schlaegt niemals zurueck. Jetzt, mit dem Input von Herrn Stamm, bin ich noch ueberzeugter davon, dass angesichts des angenehmen Abschiebens jeglicher Schuld oder Probleme und der lebensverlaengernden Wirkung ein so sinnstiftendes Konzept durchaus seine Berechtigung hat.
    14 5 Melden
  • Max Havelaar 24.09.2016 10:07
    Highlight Die Standard-Antwort auf die Frage im Titel, ist bis jetzt immer gewesen, dass Gott den Menschen den eigenen Willen geschenkt hat. Also lässt er es nicht zu, sondern die Menschen. Ganz so falsch ist der 2. Part der Aussage allerdings nicht. Ich selber glaube nicht an Gott in dem Sinne. "Gott" ist für mich die Natur, die uns umgibt. Und ich glaube an eine "Ur-Suppe", aus der alles kommt und in die alles einmal wieder gehen wird. So.
    16 6 Melden
  • Gratwanderer 24.09.2016 09:59
    Highlight Ich bin zwar nicht gläubig aber dennoch denke ich das Beten Lebenverlängernd wirkt. Beten ist sowas wie meditieren und da gibt es etliche Studien die belegen, dass sie Depressionen lindern, Schmerzen, Süchte usw. Das vermindert wahrscheinlich die Suizidrate, Medikamentenmissbrauch oder Suchtmittelgebrauch und so könnte es schon das Leben verlängern. Mit dem Rest gehe ich mit Herrn Stamm überein. Bsp. Amatrice und der Kirchturm blieb da stehen weil der Vatikan das Geld hatte um Erdbebensicher zu bauen.
    16 5 Melden
  • Raphael Stein 24.09.2016 09:55
    Highlight @Zaafee,
    insofern hat das, was sie schreiben, die Sache mit den häufigen Auftritten von Hugo Stamm schon was.

    Allerdings, nach fast 1700 Jahren christlicher Gehirnwäsche, macht Watson nicht viel falsch, dem Stamm eine Plattform zu bieten.
    17 16 Melden
  • dave1771 24.09.2016 09:50
    Highlight Der Sektenexperte vermischt verschiedene Chrischtliche Gruppierungen. Freikirchen glauben nicht, dass Gott straft! Das zeugt von der schlechten Recherche des Artikels, alles vermischen und dann darauf rumhacken...
    24 28 Melden
    • dääd 24.09.2016 14:54
      Highlight @dave1771: Ich kenne viele FreichristInnen persönlich und weiss: Wenn nicht Gott straft (wie im Katholizismus) so zumindest das freikirchliche Kollektiv, wenn sich Individuen nicht an die Regeln halten. Diese vorwiegend jungen Menschen kämpfen dann mit ihren individuellen Gefühlen oder Weltsichten und empfinden ein schlechtes Gewissen, wenn sie abweichen. Hauptthemen: Freie Entfaltung von Mädchen (teilw. wg. Kleidung), alles rund um Sex (Masturbation, Homo/Bi/Trans, Sex vor der Ehe), Kirchgang. Von "frei" kann in meinen Augen keine Rede sein.
      8 1 Melden
  • rodolofo 24.09.2016 09:34
    Highlight Du zäumst das Pferd (Spiritualität) vom Schwanz her auf, wenn Du ihr entgegen hältst, was Religionen mit diesen Spirituellen Gefühlen und Gedanken gemacht haben!
    Die Kirchen haben das Rohmaterial "Naturverbundenheit" in Ideologischen Gebäuden verarbeitet, welche dieses religiöse "Urvertrauen" pervertiert und eingesperrt haben!
    Wenn wir das gleiche Pferd vom Kopf her einzäumen, dann gibt es Gott als "Unüberschaubares Ganzes", von dem wir Menschen ein winzig kleiner, aber natürlich für uns selbst sehr wichtiger Teil sind, sehr wohl, nur ist dieses "Gott" weder immer lieb, noch immer niedlich...
    4 12 Melden
  • fernandopessoa 24.09.2016 09:30
    Highlight Hier vermengt Herr Stamm wieder alle Clichés und legt uns einen weiteren süffisanten Artikel vor. Dieser ist genau in der Art wie mein Turnverein am Stammtisch über den Islam lästert: die radikalsten Taten und Ansichten der Extremisten als verbindlich für alle Gläubigen anzuerkennen. Das ist reiner Populismus und macht sich in der heutigen Zeit ganz gut.
    Ich finde, Hugo Stamm macht es sich leicht mit seinen Artikeln und wäre froh wenn er wieder mehr investigativ oder zumindest tiefgründiger schreiben würde
    38 16 Melden
  • Michael Mettler 24.09.2016 09:26
    Highlight Heute sind die Gläubigen diejenigen mit dem seriösen Lebensstil. Gestern waren die Gläubigen die emotionalen Krüppel. Lieber Hugo, ich weiss du kannst es nicht verstehen das wir an diesen komischen Gott glauben. Und weil du es nicht verstehen willst und kannst, ist deine Argumentationskette zusammengewürfelt, beliebig und wirr. Genau das, was du uns immer wieder gebetsmühlenartig (dieses Wort ist rein zufällig gewählt) unterstellst.
    21 28 Melden
  • Thomas_v_Meier 24.09.2016 09:15
    Highlight "Gott lässt es zu, dass christlich getaufte Kinder von «IS»-Schergen massakriert werden. Wie lassen sich solche Verbrechen mit der Liebe und Barmherzigkeit Gottes erklären? Warum schützt er die Kinder nicht, wenn er angeblich den Lauf der Welt dirigiert?"

    Vermutlich bekämpfen sich Gott und Allah do oben irgendwo. You know last Level und so.
    14 13 Melden
    • karl_e 24.09.2016 11:35
      Highlight Gott und Allah sind identisch, das eine Wort ist deutsch, das andere arabisch.
      8 0 Melden
  • bonell 24.09.2016 09:15
    Highlight Herr Stamm ich kenne Sie nicht und habe Sie noch nie gesehen, jedoch Ihren Artikel gelesen. Ich glaube nicht dass es Sie gibt. Ich bin nicht gläubig, es gibt aber viel unerklärtes wie z.b. das turiner Grabtuch. Es gibt Top Wissenschaftler die den Weg zu Gott gefunden haben weil Sie die Herrlichkeit der Schöpung nicht erklären konnten. Schreiben Sie doch ein erfolgreicheres Buch als die Bibel in dem Sie 2 miliarden überzeugen. Oder schaffen Sie es auch heilig gesprochen zu werden? Leben und leben lassen! Es gibt keine eindeutige Beweise wie Leben entstanden ist jedoch viele Schriften..
    7 50 Melden
    • Regas 24.09.2016 11:29
      Highlight @bonell
      Zitat "Oder schaffen Sie es auch heilig........"
      Sind sie etwa heilig gesprochen worden ?
      Wie schafft man das ? Etwa mit Lebenslangem Rosenkranzbeten und Zaubersprüche ausprechen, bis zufälligerwiese ein Wunder geschieht ?
      8 1 Melden
    • Blutgrätscher 24.09.2016 13:37
      Highlight Liebe Leute, es ist 2016 (!). Gibt es denn wirklich noch Menschen, die glauben, dass das Turiner Grabtuch echt ist?
      Da ist ein Franzose vor 700 Jahren mit einem Tuch aufgetaucht, auf dem das Bild eines 1.80m grossen europäischen Typen eingebrannt ist. Dann behauptet er, dass sei Jude aus der arabischen Wüste gewesen, der 1300 Jahre zuvor darin eingewickelt wurde. Sorry, aber daran ist nichts unerklärlich.

      P.S.: nicht mal die katholische Kirche erkennt das Grabtuch als authentisch an.
      9 1 Melden
  • Ratboy 24.09.2016 09:13
    Highlight Also wenn uns Ausserirdische beobachten würden...
    Das würde wohl wie eine Folge von Raumschiff Enterprise auf Sie wirken.
    Verschiedene Gruppen die etwas imaginäres anbeten. Sich gegenseitig umbringen weil nur Ihr Gott der richtige ist.
    26 7 Melden
  • Too Scoop 24.09.2016 09:03
    Highlight Hier wird von Studien geschrieben, von denen komplett der Hinweis fehlt und Behauptungen die leider einfach leer zurückgelassen werden. Dabei wäre das Thema sehr interessant.
    15 5 Melden
    • dääd 24.09.2016 15:05
      Highlight @Too Scoop: Ihre Kritik stimmt, aber Stamm hat schon recht, es gibt Forschung dazu. Lesen Sie sonst selbst z. B. in "Psychologie heute" nach.
      3 1 Melden
  • kleiner_Schurke 24.09.2016 08:54
    Highlight Christen leben seriöser? Ich kannte einen Single der regelmässig ins Puff ging. Er liebt Dominas und trug auch gerne mal einen Gummianzug, oder sah sich Tierpornos an. Daneben war er Mitglied in einer Fundi Freikirche. Als er heiratete, posaunte der Pastor vor der versammelten Gemeinde heraus, kein Witz, das Paar hätte erst zu Jesus und dann zu einander gefunden und würde nun jungfräulich heiraten. Mit anderen Worten: Der Bräutigam logt Gott mitten ins Gesicht und der Pastor band der Gemeinde einen fetten Bären auf. So sind sie, die strammen Christen.
    31 10 Melden
    • Michael Mettler 24.09.2016 11:00
      Highlight Eine Annahme von Herrn Stamm mit einem Beispiel wiederlegen. Das ist doch mal gutes Kino.
      6 2 Melden
    • King Susi auf der Autobahn 24.09.2016 17:05
      Highlight Die sonstigen Annahmen von Herrn Stamm kann man leider nicht "mit einem Beispiel widerlegen" ;-)
      2 0 Melden
  • kleiner_Schurke 24.09.2016 08:46
    Highlight Christen haben mehr als 2000 Jahre Erfahrung darin jeden noch so schlimmen Widerspruch um zu deuteln und zu verdrehen, dass er wieder mit ihrem Glauben konform geht. Wenn ein christliches Kind von IS Schergen umgebracht wird, na dann war halt Gott so gütig das Kind zu sich zu holen. Wenn das Kind dem IS Schergen entfliehen kann, na dann hat Gott geholfen, ist doch logisch. Wenn das Kind gefoltert wird, na dann war das Gottes geheimer Plan und das Kind wird dereinst ein Aktivist gegen Folter. Uns so weiter und so fort... gähn.
    29 11 Melden
    • Michael Mettler 24.09.2016 11:01
      Highlight Was meinst du mit Christen? Alle? Einen Teil? Mehrere? Ein paar?
      7 10 Melden
    • kleiner_Schurke 24.09.2016 12:15
      Highlight Ich meine immer die falschen. Das ist per Definition so.
      9 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 24.09.2016 08:25
    Highlight Ich glaube kaum, dass Menschen ein glücklicheres Leben führen, wenn Sie dem Hugo Stamm endlich glauben, dass es keinen Gott gibt... Was soll dieses ewige Missionieren und warum bietet Watson so viel Raum dafür? Mich nerven die dauernden Titel und Artikel darüber hier auf Watson genauso wie die Zeugen Jehovas an meiner Tür, nur dass die VIEL seltener erscheinen als der Hugo Stamm. Als Agnostiker empfinde ich dieses dauernde Gehetze als Belästigung!

    86 60 Melden
    • Sine 24.09.2016 08:38
      Highlight Jup! da kann ich mich nur anschliessen...
      51 34 Melden
    • dääd 24.09.2016 08:54
      Highlight Nun, es gibt einen Sektenblog auf Watson und das finde ich gut. Denn in Zeiten von Orientierungssuche (und in so einer Zeit sind wir, würde ich sagen) erscheinen einfache Welterklärungen als attraktiv. Da schadet es meines Erachtens nicht, wenn etwas Logik ins Spiel kommt.
      32 9 Melden
    • Nordwolf 24.09.2016 08:57
      Highlight Dann lies ihn doch nicht..... einfach weiter scrollen ist nicht so schwer
      29 6 Melden
    • kleiner_Schurke 24.09.2016 09:01
      Highlight Es besteht ja keine Verpflichtung die Hugo Stamm Artikel zu lesen oder? Wenn ich die Kirche nicht mag, dann gehe ich nicht hin. Wenn sie Herr Stamms Artikel nicht mögen - lesen sie die einfach nicht....
      35 6 Melden
    • RobinBurn 24.09.2016 09:15
      Highlight Die Aufklärung von fragwürdigen religiösen Praktiken mit den Zeugen Jehovas gleichzusetzen, finde ich bedenklich.
      Menschen dazu zu bewegen, nicht mehr an Märchen und Mythen zu glauben ist doch bestimmt auch für sie als Agnostiker wünschenswert.
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    • SeKu 24.09.2016 09:39
      Highlight Kritisches Denken hat hichts mit Hetze zu tun. Höchstens für Fundamentalisten.
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    • Gelöschter Benutzer 24.09.2016 10:06
      Highlight Da hab ich ein einfaches Hilftsmittel: Lies die Artikel von Herr Stamm einfach nicht mehr. Oder nervt dich nur schon das Thumbnail, das auf der Titelseite von Watson erscheint?

      Übrigens glaube ich nicht, dass Herr Stamm Leute zu Atheisten "bekehren" will. Das hier ist sein "Sekten"blog, wo er Widersprüche in Ideologien von Strenggläubigen/Fundamentalisten beschreibt. Die meisten Gläubigen fallen nicht unter diese Kategorie (Manche Dinge sind jedoch auch für "Normalgläubige" ein Denkanstoss).
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    • _kokolorix 24.09.2016 10:36
      Highlight Wenn man sieht wie viel Raum in der Öffentlichkeit den christlichen Sekten zur Verfügung steht, dann ertrage ich Hugos manchmal etwas gezwungen wirkende Themenwahl gerne.
      Ist dir schon mal aufgefallen, dass in allen grösseren Städten der Schweiz alle paar hundert Meter ein grosses, blaues Plakat mit irgendwelchen sinnlosen Bibelsprüchen hängt? Wie viel Raum beansprucht dass denn?
      Die Artikel vom Hugo muss du ja nicht alle lesen, aber der hier ist gar nicht so schlecht
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    • Lord_Mort 24.09.2016 11:12
      Highlight Im Gegensatz zu den Zeugen Jehovas, die Ihre Haustür belagern, können Sie den Sektenblog einfach ignorieren. Das ist der Unterschied zwischen Watson und missionierenden Fundamentalisten. Zudem sind Sie hier quasi bei Watson "zu Hause" und zu Hause darf gesagt/ geschrieben werden, was immer die Bewohner wollen.
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  • Piri 24.09.2016 08:24
    Highlight Ja was bewirkt der Glaube. Ich denke nicht, dass gewisse Dinge nicht geschehen. Gott hat uns den freien Willen gegeben, somit passieren auch schreckliche Dinge. Wenn sich alle an die Gebote halten würden, hätten wir Frieden auf der Welt. Aber für einen Gläubigen ist es einfacher mit gewissen Lebenssituation umzugehen, da er im Glauben ist. In diesem Sinne eine Lebenshilfe. Ich denke mal, das ist schon viel wert!
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    • rodolofo 24.09.2016 09:36
      Highlight Wenn sich alle an die Gebote hielten, würden sie verhungern.
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    • Gelöschter Benutzer 24.09.2016 09:37
      Highlight Es gibt keinen Gott. Hören Sie auf Annahmen als Tatsachen darzustellen.
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    • LILA2000 24.09.2016 10:04
      Highlight Der Glaube ist demzufolge eine Abschiebung der Verantwortung. Da bin ich mit dir einer Meinung. Das "Gottes Wille" gefühl spricht einem frei von jeglicher Verantwortung und lässt einem die Bürden des Lebens leichter ertragen. Aber dies ginge auch ohne Religion. Ich bin da mit HS einer Meinung. Ich bin fast versucht zu sagen, Religion ist teufelszeug. Alle grossen zwiste dieserErde haben mit Releigion zu tun. Ich habe die Religion aus meinem Leben verbannt und fahre gut damit. Deswegen bin ich übrigens kein schlechter Menschgeworden.
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    • Ollowain 24.09.2016 10:34
      Highlight Haha genau, die Gebote mit dem rachsüchtigen Gott meinen sie? Der Gott, der sie bis in die 4te Generation verfolgt wenn sie ihm Feind sind? Diese würden Frieden bringen? Wie beschränkt ein Horizont doch sein muss um einen solchen Mist zu glauben und diesen gelernten Mist nie hinterfragt zu haben. Kennen sie die zehn Gebote überhaupt? Humanismus und Aufklärung brächte die Menschheit weiter. Solange sich der Rauptierkapitalismus und die primitiven Hirtenreligionen halten, wird es keinen Frieden geben.
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    • _kokolorix 24.09.2016 11:00
      Highlight Genau, mit unserem freien Willen zeugen wir Kinder mit Herzfehler und Krebs!
      Von deinen gepriesenen Geboten verlangen die ersten zwei implizit, dass wir alle Ungläubigen im Namen Gottes zu bestrafen haben.
      Nur drei, der zehn Gebote haben das friedliche Zusammenleben zum Ziel. Die restlichen zwingen uns sinnlose Regeln auf, die dem Frieden sofort wieder den Garaus machen
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    • Michael Mettler 24.09.2016 11:05
      Highlight @Lila2000: Haben Sie sich gegen den Glauben oder die Religion entschieden? Oder beides? Und was meinen Sie mit "der Glaube ist demzufolge das Abschieben von Verantwortung". Wem zu Folge? Haben Sie hier eine Argumenationskette die weniger beliebig und an den Haaren hebeigezogen ist als die von Hugo Stamm?
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    • Michael Mettler 24.09.2016 11:15
      Highlight @Ollowain: Sie sagen ich glaube Mist. Diese Meinung akzeptiere ich. Sie werfen mir vor ich hätte einen beschränkten Horizont. Das kann ich so stehen lassen, weil Ihre Meinung. Sie werfen mir vor ich würde den Mist nicht verstehen und nicht hinterfragen. Das finde ich lustig. Weil Sie a keine Beweise dafür haben und b sehr rudimentär argumentieren. So als würden Sie sich mit dem was Sie kritisieren nicht auskennen. Oder was hat die Generationenstrafe mit den 10 Geboten zu tun? Genau, nicht sehr viel. Und das Beleidigen am Schluss qualifiziert Sie bestens. Als aufgeklärter Humanist:)
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    • _kokolorix 24.09.2016 12:58
      Highlight @MMettler
      Zur Erinnerung:
      2. Gebot: Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder des, das oben im Himmel, noch des, das unten auf Erden, oder des, das im Wasser unter der Erde ist.
      Bete sie nicht an und diene ihnen nicht. Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifriger Gott, der da heimsucht der Väter Missetat an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied, die mich hassen;
      und tue Barmherzigkeit an vielen Tausenden, die mich liebhaben und meine Gebote halten.
      http://bibel.pinwand.ch/die-10-gebote.aspx
      Die Katholiken übersehen das 2. Gebot, wegen Bildnis und so...
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    • Michael Mettler 24.09.2016 14:10
      Highlight @kokolorix: Korrekt, inhaltlich geht es um Gebot 2, 4 und 5. Dabei vergessen die Kritiker oft Gebot 6. Und mein christlicher Glaube und der eines Katholiken unterscheidet sich sehr stark. Und was mir auch oft in den Sinn kommt wenn es um diese Kritik geht: Warum kritisiert niemand das Rechtssystem wenn schon die 10 Gebote kritisiert werden?
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    • _kokolorix 24.09.2016 18:18
      Highlight @MMettler
      Vielleicht weil im Rechtssystem nirgendwo erwähnt wird, dass Kinder für die Missetaten ihrer Eltern büssen müssen?
      Da du nach den Geboten leben willst, solltest du dich zu den strengen Veganern zählen und dich ausschliesslich von Früchten und Nüssen ernähren. Denn das 6. Gebot ist eindeutig. Auch ein Salat oder Brotgetreide wird vor dem Verzehr getötet!
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    • Michael Mettler 25.09.2016 13:54
      Highlight @kokolorix: da steht nichts von büssen. Und vor allem steht in hesekiel 18.20 das jeder selber für seine taten büssen muss. Das "heimsuchen" findet in unserem rechtssystem ebenfalls statt. Und das mit dem veganen kann ich, obwohl die bibelstelle das nicht meint, absolut unterstützen.
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