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Gott, dich gibt es nicht – oder würdest du unschuldige Kinder im Kugelhagel sterben lassen?



Fromme Christen aus freikirchlichen Vereinigungen zitieren immer wieder «Studien», die angeblich belegen, dass Beten das Leben verlängert. Man mag den Gläubigen gönnen, dass sie länger leben, weil sie Gott um Beistand bitten. Den Kausalzusammenhang darf man aber trotzdem bezweifeln.

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Die Sache hat nämlich einen fundamentalen Haken.

Ich bezweifle, dass es ein wissenschaftlich fundiertes Untersuchungsdesign gibt, mit dem ein direkter Zusammenhang zwischen dem Beten und der Lebenserwartung bewiesen werden kann.

Da ist vielmehr der Wunsch der Vater des Gedankens. Denn viele Gläubige sehen in dieser These eine Art Gottesbeweis: Wer betet, der geniesst den besonderen Schutz Gottes und wird durch ein längeres Leben beschenkt.

Längeres Leben als Gottesbeweis

Für viele Gläubige ist vermutlich wichtiger, dass sie endlich einen (vermeintlichen) Gottesbeweis haben als ein längeres Leben. Und: Sie glauben nun zu wissen, dass Gott in den Lauf der Welt eingreift und seine frommen Schäfchen für ihr gottesfürchtiges Leben belohnt.

Kurz: Sie sind deshalb sicher, dass es sich lohnt, zu beten. Sie verdienen sich damit nicht nur das Himmelreich, sondern auch ein längeres und schöneres Leben.

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Warum lässt Gott das alles zu?

Ich glaube schlicht nicht, dass Gott in den Alltag von uns Menschen eingreift, denn dieser Glaube führt zu fundamentalen Widersprüchen.

Das Paradox des Heilungsgottesdienstes

An diesem Beispiel lässt sich ein weiteres, himmelschreiendes Paradox aufzeigen: An Heilungsgottesdiensten können sich Gläubige in vielen Freikirchen von allen möglichen Unpässlichkeiten oder Gebrechen angeblich heilen lassen. Ein «Klassiker» sind die Gläubigen mit zwei vermeintlich ungleich langen Beinen.

Zuerst demonstriert der Pastor, dass die Beine des Gläubigen tatsächlich unterschiedlich lang sind. Doch dies ist ein Irrtum, denn durch ein leichtes Verschieben der Hüfte wirken sie ungleich. Dann schreitet der Prediger zum Ritual: Durch Beschwörungen und Gebete bittet er Gott oder Jesus um den heilenden Segen. Danach werden die Beine erneut «vermessen» – und siehe da, sie sind dank Gottes Wunderheilung gleich lang.

Könnte oder würde Gott tatsächlich in unseren Alltag eingreifen, müsste man ihm eine Grundlektion in Ethik und Moral verpassen.

In Wirklichkeit liegt der Gläubige diesmal korrekt mit ausgerichteter Hüfte da. Dies ist für die Gläubigen ein weiterer Beweis für die Existenz Gottes und seine Hilfsbereitschaft.

Daraus ergibt sich eine weitere Frage:

Und den Gläubigen, die Gott wegen jeder Kleinigkeit für sich beanspruchen, müsste eine Moralpredigt gehalten werden, die sich gewaschen hat.

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Gottesfürchtige leben seriöser

Übrigens: Natürlich leben Strenggläubige länger als «gewöhnliche» Christen oder Skeptiker. Um dies zu erkennen, braucht es keine Studie. Der einfache Grund: Gottesfürchtige Menschen leben wegen ihres Glaubens seriöser und leben deshalb länger.

Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

Statt Gott gibt es Katzen: 10 Dinge, die anders wären, wenn sie die Welt regieren würden

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183
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183Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nickname_499 04.10.2016 23:53
    Highlight Highlight Warum lässt Gott Dinge auf der Erde zu?

    Gegenfrage:
    - Wieso bringen sich Menschen gegenseitig um?

    Oder, wieso kann ich in dieser schlimmen Zeit an einem Gott festhalten?

    - Der Gedanke an einem schmerzfreien Leben nach dem Tod ist doch fast befreiender, als wenn es nach dieser von-menschen-zerstörten Welt einfach nichts mehr gibt.


    Wer anstatt Beweise gegen eine Existenz von einem Gott, Hinweise für ihn suchen würde, wird fündig. Dies ist ein Versprechen und 100% wahr. Du hast nichts zu verlieren dies zu versuchen, weil wenn du nicht fündig wirst, hattest du ja auch recht, als Atheist.
    3 4 Melden
  • andersen 26.09.2016 23:15
    Highlight Highlight Die Welt wird immer 2 Sorten vom Menschen haben, die das gibt, was man braucht und die, die das repariert, was kaputt ist. Nur man muss darauf achten, dass es nicht ein Sucht wird. Nur ein Süchtiger braucht ein Fix.
    1 3 Melden
  • andersen 26.09.2016 23:07
    Highlight Highlight Wäre die Welt in ein vollkommende Zustand, hätte die Menschen nichts mehr zu tun.
    3 2 Melden
  • darkwing 26.09.2016 16:45
    Highlight Highlight Zuallerst: Ich glaube nicht an Gott, an den grauen alten Mann auf Wolke 7. Die Skeptiker kommen immer mit dem Kleinkind-Kram aus der Ecke. Ja die Welt ist ungerecht, in vielem. Und wenn ein Kind z.B. an Krebs oder einen Unfall stirbt kann es ja sein dass Gutes daraus entsteht weil sich die Eltern für eine Stiftung stark machen die Krebs bekämpft. Und wer meint man müsse jemandem 'Moral & Ethik'-Lektionen erteilen hebt sich ja selbst als (westliche) Moralinstanz über andere hinweg. Leider wird das Gebrösel von Hugo Stamm mit den Jahren auch nicht besser.
    7 9 Melden
    • Pasionaria 27.09.2016 09:32
      Highlight Highlight "Die Skeptiker kommen immer mit dem Kleinkind-Kram aus der Ecke."
      Aha - sehr einfühlsam, ein Kind durch Krankheit zu verlieren, ist 'Kleinkind-Kram'. Wo bleibt dabei Ihre 'freikirchliche' Empathie?
      Wenn in dem Sinne schwergeprüfte Eltern Ihre Worte lesen, wird kalter Schweiss ihren Rücken befallen. Schämen Sie sich.

      Zudem verwechseln Sie 'Gebrösel' mit unangenehm anzuhörende Aufklärung.
      Ihre Argumente sind nicht nur schwach, nein, lächerlich, wenn sie nicht zum Weinen wären.
      7 3 Melden
  • Maestro Lorenzo 26.09.2016 13:19
    Highlight Highlight Mich würde es mal interessieren wieso der Mensch immer, den Fehler bei Gott sucht? Die Probleme auf dieser Welt wurden ausschliesslich von den Menschen kreiert! Der Menschliche Egoismus ist so enorm gross. Wir könnten ja alle normal miteinander leben, wir sind ja die intelligente Art auf diesem Planet! Nein warte wir stammen ja von den Affen ab!!! Dann passt es ja.
    Gott hat uns alles geschenkt und wir durften und dürfen es verwalten auf diesem Planeten. Tja super haben wir das gemacht. Aber eben Gott hat es ja verkackt und nicht der Mensch?
    10 6 Melden
    • Share 26.09.2016 20:06
      Highlight Highlight Normal?
      3 1 Melden
    • olive 27.09.2016 13:42
      Highlight Highlight Nun, erstens stammen wir nicht vom Affen ab, sondern sind mit ihm schon ziemlich entfernt verwandt, und zweitens hat ja Gott uns so elend egoistisch erschaffen, nicht wir uns selbst.
      6 2 Melden
    • Maestro Lorenzo 27.09.2016 15:29
      Highlight Highlight Olive echt jetzt? Wirst du den egoistisch geboren? Woher weisst du was Egoismus ist? Irgendwer (deine Eltern vermutlich) haben dir die Bedeutung erklärt oder? Es ist immer an dir zu entscheiden was du mit dieser Information machst! Oder etwa nicht? Egoismus ist eine Entscheidung. Oder dankest du Gott fällt deine egoistische Entscheidungen? Wie gesagt nur weil es das gibt heisst es nicht das du dich dafür entscheiden musst. (freier Wille auch so ein ödes Geschenk)
      2 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 26.09.2016 00:36
    Highlight Highlight Falls es Gott gibt, warum zeigt er sich nicht jeden Tag so ganz kurz neben der Sonne oder in den Wolken? Wenn wir ihn jeden Tag - wenn auch nur kurz - sehen könnten, dann könnte ja logischerweise niemand mehr daran zweifeln, dass es Gott gibt.
    7 5 Melden
    • Share 26.09.2016 21:03
      Highlight Highlight Spooky, nicht jede grüne Wiese ist echt und wenn da dann noch farbige Plüsch-Tierchen winken, dann ist es Zeit darüber nachzudenken, warum du als Kleinkind so oft vor dem Fernseher gesessen hast.
      1 1 Melden
    • Spooky 27.09.2016 20:20
      Highlight Highlight Ehrlich gesagt, Share, ich weiss nicht, worauf du hinauswillst.

      Vielleicht verstehe ich dich nicht, weil ich in den 50-er und 60er Jahren aufgewachsen bin. Damals hatten die wenigsten Arbeiterhaushalte Fernseher. Ich bin jedenfalls ohne Fernseher aufgewachsen ;-)

      Ja, ich weiss schon, es ist nicht normal, dass ich als alter Sack hier auf dem jugendlichen Watsonportal Kommentare schreibe. Es kommt mir manchmal auch komisch vor.



      0 0 Melden
    • Share 28.09.2016 08:14
      Highlight Highlight Kosmisch, Spooky, kosmisch.
      0 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hirnwinde 25.09.2016 23:58
    Highlight Highlight Ich glaube.

    Ich glaube, dass es Gott nicht gibt.
    9 8 Melden
  • Hirnwinde 25.09.2016 23:58
    Highlight Highlight Ich glaube.

    Ich glaube, dass es Gott gibt.
    6 10 Melden
  • Hirnwinde 25.09.2016 23:55
    Highlight Highlight Ich glaube.

    Ich glaube Gott pfeifft drauf, ob wir an ihn glauben, oder nicht.
    3 11 Melden
  • Spooky 25.09.2016 22:07
    Highlight Highlight Es könnte auch sein, dass Gott zwar gut ist, aber nicht allmächtig. Anders gesagt, Gott möchte zwar gerne das Böse verhindern, aber er kann nicht, weil er nicht allmächtig ist.

    Oder noch einmal anders gesagt, vielleicht ist Gott nicht vollkommen, wie wir bisher angenommen haben.
    7 1 Melden
    • gelesen 27.09.2016 08:41
      Highlight Highlight Wenn wir an einen Gott glauben, kommt es immer darauf an wen oder was wir als Gott glauben oder anders ausgedrück, manchmal ist er(?!) ein wer oder was, das allmächtig ist und dann ist es oder er wieder ein kleines Dings, was für nichts und niemand was kann. Das wechselt, grad so, wie es uns ins Konzept passt.
      1 0 Melden
    • Spooky 27.09.2016 19:00
      Highlight Highlight @gelesen
      Wenn ich dich richtig verstehe, dann behauptest du, dass Gott nur in unseren Köpfen existiert.
      2 0 Melden
    • Pasionaria 27.09.2016 23:46
      Highlight Highlight gelesen
      Leg Dich mal am Meer in den Sand, so kannst Du Dir Gott gut vorstellen, ja ihm begegnen:
      einmal geht er in Form einer farbig leuchtenden Sonne auf, dann wieder versinkt er im Abendnebel. Oder auch umgekehrt, am Morgen ist er grau drauf und abends präsentiert er sich in den buntesten Farben.
      Einfach kapriziös 'unser' Gott....
      3 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mats#28 25.09.2016 20:59
    Highlight Highlight Zur Frage wiso Gott Terroranschläge zulässt gab Anne Graham folgende Antwort: "
    Ich glaube, Gott ist zutiefst traurig darüber, genauso wie wir;
    aber seit so vielen Jahren sagen wir, dass Gott aus unseren Schulen verschwinden soll,
    aus unserer Regierung verschwinden soll und aus unserem Leben verschwinden soll.
    Und ich glaube: weil Gott wie ein Gentleman ist, hat Er sich still und leise zurückgezogen.
    Wie können wir von Gott erwarten, dass Er uns seinen Segen gibt und uns seinen Schutz gewährt, wenn wir von Ihm verlangen, uns in Ruhe zu lassen?"

    Ihre Antwor trifft es gut auf den Punkt.
    11 11 Melden
    • Darling 26.09.2016 01:59
      Highlight Highlight Deine Meinung, meine sieht anders aus. Religion ist Privatsache. Privatsache trennt man vom Staat. Privatsache trennt man von der Arbeit und Privatsache ist eben PRIVAT.
      Es kann an Gott glauben wer will, ich habe (in meinen Augen) mehr Beweise gegen seine Existenz als für.
      Beispiel:
      Wo ist Gott wenn CHRISTLICH GLAUBENDE Leute den Willen nicht mehr haben zu leben und nur noch unglücklich daher trotten?
      6 5 Melden
    • olivier vincent 26.09.2016 10:10
      Highlight Highlight Eher wirre "Logik" der Frau Graham.

      1. glauben in absoluten Zahlen so viele Menschen wie noch nie an den christlichen Gott.

      2. während dem 30-Jährigen Krieg z.B. hatte Gott wohl in den meisten Schulen/Regierungen Platz, trotzdem sind etwa 1/3 der Europäer draufgegangen. Kein vergleich zu heute wo paar hundert an Terror sterben.

      3. der christliche Gott ist sicher kein Gentleman. Hast Du das alte Testament mal gelesen? Oder die Offenbarung?


      9 3 Melden
  • Spooky 25.09.2016 19:26
    Highlight Highlight Vielleicht ist die Frage nicht, ob Gott existiert oder nicht. Sondern ob er, falls er existiert, ein guter Gott ist - oder eher ein böser.
    1 7 Melden
  • Rabbi Jussuf 25.09.2016 11:28
    Highlight Highlight 2/2
    Psychlogisch gesehen kann man schon sich etwas vorstellen und damit in Beziehung treten. Das nennt man aber nicht Glauben, weil es klar ist, dass die Vorstellung rein subjektiv ist und mit einer äusseren Wirklichkeit nichts zu tun hat. Zum Glauben wird diese Tätigkeit erst dann, wenn die Vorstellung entkoppelt und als objektiv wahrgenommen wird. Usw., dass man also meint, die eigene Vorstellung sei real in der Welt und für andere genauso massgebend.
    12 3 Melden
    • Hirnwinde 25.09.2016 14:23
      Highlight Highlight Wenn eine überwiegende Mehrheit eine bestimmte Überzeugung teilt, egal ob religiös oder weltlich, egal ob irrend oder wissend, dann kann diese Überzeugung ohne weiteres tatsächlich objektiv, real und für andere massgebend sein.
      Beispiel: Wir glauben, dass Sklaverei unrecht sei. Also halten wir keine Sklaven und verbieten es.
      Beispiel: Wir glauben dass bemaltes Papier sehr wertvoll sei, wir arbeiten deshalb hart für bemaltes Paper und bezahlen täglich damit.
      Das Verrückte dabei ist, dass auf Grund einer kollektiven, wahnhaften Einbildung, nicht nur, aber auch, vernünftige Dinge entstehen.

      7 6 Melden
    • Rabbi Jussuf 25.09.2016 17:07
      Highlight Highlight Hirnwinde
      Objektiv daran ist nur die Auswirkung, nicht aber der Grund: Das Wertuturteil. Dazu braucht es immer Menschen, die eine Abmachung untereinander machen. Das hat nichts damit zu tun, ob ein Gott objektiv da ist, oder nicht.
      Zugegeben, Religion ist sehr nützlich für die Identifikation mit der Gruppe und stützt solche Abmachungen. Das nennt man aber nicht Existenz.
      Die Gründe, warum wir das bedruckte Papier für wertvoll halten, liegt wo ganz anders, ganz sicher nicht im Glauben. Taugt also keinesfalls als Argument.
      4 3 Melden
    • Oxymora 25.09.2016 17:31
      Highlight Highlight @Hirnwinde Sklaverei ist ein unglückliches Beispiel. Glauben doch viele den sogenannten heiligen Schriften.
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      0 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rabbi Jussuf 25.09.2016 11:27
    Highlight Highlight 1/2
    Nicht-Glauben an etwas ist nicht dasselbe, wie Glauben an etwas.
    Der "Nicht-Glauben" hat eine fundamental andere Qualität und ist nicht einfach "etwas anderes glauben"!
    Der Gegensatz Glaube - Wissen ist sowieso falsch. da der Glaubende ja meint zu wissen, es gäbe etwas da draussen an das man glauben müsse oder solle. Wenn das nicht so wäre, dann wäre Glauben Unsinn. Ich trete doch nicht in Beziehung zu etwas von dem ich weiss, dass es das nicht gibt!

    8 5 Melden
    • Maracuja 25.09.2016 12:22
      Highlight Highlight 1 Dass Glauben eine andere Qualität hat als Nicht-Glauben, lässt sich bereits daran feststellen, dass man Dingen, an die man nicht glaubt, kaum Aufmerksamkeit schenkt. Ich glaube nicht an Astrologie, Geomantie, Feng-Shui, Reinkarnation und vieles anderes und lese deshalb auch kaum Horoskope, kümmere ich nicht darum, ob meine Wohnung feng-shui-mässig falsch eingerichtet ist usw. Bei meinen Glauben sieht es hingegen anders aus, der nimmt einen gewissen Raum in meinem Leben ein und beeinflusst mein Handeln und Denken. Dass manche Gläubige Glauben/Nichtglauben gleichsetzen, beruht m.E. auf - s. 1
      4 0 Melden
    • Maracuja 25.09.2016 12:30
      Highlight Highlight 2 auf einem Irrtum, der dadurch entsteht, dass sich manche Nicht-Gläubige intensiv mit Religion/Gott auseinandersetzen, also etwas Beachtung schenken, an das sie nicht glauben.
      2 0 Melden
    • Hirnwinde 25.09.2016 13:56
      Highlight Highlight @Jusuf: Der durchschn. Gläubige weiss, dass er nicht weiss, ob Gott existiert. Aber er gestaltet sein Leben trotzdem so, als ob es in gäbe. Er handelt wie ein Börsianer, der Wertpapiere kauft, weil er überzeugt davon ist, den Kursverlauf abschätzen zu können. Dabei weiss der Börsianer, dass er falsch liegen kann.
      Diese Kenntnis der eigenen Unwissenheit, macht den Unterschied zum Irrtum. Im Irrtum hält man das Falsche für wahr, ohne sich eines Unwissens bewusst zu sein. So aber ist es eine Spekulation. Der Gläubige irrt nicht, er spekuliert, er weiss das, hält daran fest und nennt es Glaube.
      7 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tom Scherrer (1) 25.09.2016 10:53
    Highlight Highlight "Nimm meine wunden, meinen zorn, meine ängste und zweifel, meine gier, mein stolz und mein eggo und verwandle sie zu deiner ehre in liebe, geduld, verständniss und humor.

    Sodele herr stamm, was genau ist eigentlich ihr problem? Dieses gebet wird die welt im kleinen verbessern und mich zufriedener alt werden lassen. Und alles gute startet nunmal im kopf, im kleinen.

    Gott zeigt sich in meinen handlungen. Wenn ich nicht nach den geboten handel, dann wird er für mich auch nichts machen können und ich auch nichts für ihn. Ausser zu jammern und die muse zu bezeifeln. Eigentlich schade...
    12 11 Melden
    • rodolofo 25.09.2016 12:16
      Highlight Highlight Ich bin ganz anderer Ansicht:
      Gerade diese Religiös begründeten Versuche, als "negativ" definierte und verdrängte natürliche Gedanken und Gefühle, wie Protest, Aufbegehren, Wut, Zorn, Trauer, Eifersucht, usw. in ihr Gegenteil umzuwandeln, in dem (Irr-)Glauben, dass nur das POSITIVE (also das, was die Kirche als "Positiv" definiert) uns dem Paradies näher bringt, ist dafür verantwortlich, dass wir heute in einer Vorhölle der Verlogenheit und der zur falschen Zeit am falschen Ort rausgelassenen "inneren Monster" durch frömmlerische, dauerlächelnde Schauspieler, mit ihrer "cheese!" leben...
      5 11 Melden
    • Tom Scherrer (1) 25.09.2016 12:58
      Highlight Highlight Tja und wiedereinmal schwanken wir von bunt ins schwarz/weiss. Ich will ja nicht die einzelnen gefühle damit ausmerzen - oder anderst gesagt, es wird wohl kaum einem menschen gelingen, so zu werden wie jesus, da wir alle einfach menschlich sind. Aber ich will das tier in mir im zaun halten und dafür ist der glaube für mich jedenfalls sehr geeignet. Ich bin ein Überzeugter glaubiger mit all den hochs und tiefs, aber die tiefs sind nicht mehr so stark und lang und intensiv. Rundum zufriedener und wenn das zu einem vorwurf führt, tja dann soll es so sein 🐳
      3 0 Melden
    • rodolofo 26.09.2016 21:41
      Highlight Highlight Du musst das "Tier" in Dir in der heutigen Gesellschaft im Zaun halten, mit einem "inneren Chef", oder "inneren Reiter".
      Du könntest den wilden Mustang in Dir aber auch durch die Weiten der Prärie preschen lassen!
      Du könntest auch den Adler in Dir hoch hinauf in die Lüfte steigen- , oder den Affen in Dir auf Bäume klettern lassen!
      Wenn Du als (geistiger) Reiter mit Dir als (sinnlichem) Tier in Harmonie bist, und es so lenkst, dass es immer noch Tier sein kann und es nicht dazu gezwungen wird, wie eine Maschine zu funktionieren, dann wird Dich das Pferd weit herum tragen und Dich nicht abwerfen
      0 0 Melden
  • rasca 25.09.2016 10:48
    Highlight Highlight Wenn man bedenkt, dass das Universum praktisch unendlich ist & daraus schlussfolgert das es sehr viele Erdähnliche Planeten geben muss liegt es doch auf der Hand wieso Gott sich nicht kümmert. Bei so vielen bevölkerten Planeten bleibt wohl kaum die Zeit sich um Individuen zu kümmern, das grosse ganze ist wichtiger
    4 5 Melden
  • Share 24.09.2016 23:14
    Highlight Highlight Der Klassiker den ich eben kennen gelernt habe, ist vierteilig und zum Schluss loest sich auch das himmelschreiende Paradox mit Draht und Pfeil. Wow, ich hatte mir den ganzen Tag vergeblich versucht etwas darunter vorzustellen. Weil das Leben als realisierter Zufall bei einem himmelschreienden Paradox eher an die unzaehligen Meteoriten denkt, die die Erde Tag fuer Tag verfehlen und an den einen der die Schoepfung brachte. Nun ja, vielleicht war es auch eine sie. Wer denkt da schon an verkürzte Beine oder ein Verbot der Waffenproduktion.
    1 0 Melden
  • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 24.09.2016 22:54
    Highlight Highlight Der liebe Hugo Stamm kommt wider mit seiner altbackenen Glaubenskritik-Keule. Alles schon gehört, immer noch die gleichen Mängel. Schon die Prämisse Christen möchten/sollten lange Leben ist ja sicher nicht biblisch. Weshalb Gott im Alltag nicht eingreift und Kinder vor dem Kugelhagel rettet ist nicht relevant, weil die Antwort in keinem Fall die Tatsacheb beeinflusst. Die Frage ist, was machen du und ich diesbezüglich? Nichts? Also wem machen wir einen Vorwurf.
    13 22 Melden
    • Oxymora 25.09.2016 11:33
      Highlight Highlight Religiosität bezeichnet das Ausmass, mit dem sich ein Individuum auf bestimmte Formen von Glauben einlässt (G an übernatürliche Kräfte und Akteure). Religionen schaffen zusätzliche Probleme, die es ohne Sie nicht gäbe (z.B: Radfahrverbot für Frauen). Wenn H.S. etwas am Lack der Problemgeneratoren kratzt, bringt er bei einzelnen Lesern Denkanstösse ins Rollen. Durch Denken lassen sich Probleme erfassen und oft auch lösen. Wenn Hugo Stamm nun mit der Glaubenskritik-Keule kommt, hilft das dem zivilisierten Zusammenleben insofern, dass ein paar Menschen mehr Probleme dogmenfrei erfassen und lösen.
      2 2 Melden
  • Maracuja 24.09.2016 21:25
    Highlight Highlight Für diejenigen, die nach dem Widerspruch Allwissenheit /Allmacht fragten: "... gibt es die Auffassung, dass Allwissenheit und Allmacht eines Gottes einander ausschlössen ... Richard Dawkins führt aus, es sei „der Aufmerksamkeit der Logiker nicht entgangen, dass Allwissenheit und Allmacht unvereinbar sind. Wenn Gott allwissend ist, muss er bereits wissen, wie er mit seiner Allmacht eingreifen und den Lauf der Geschichte verändern wird. Das bedeutet aber, dass er es sich mit dem Eingriff nicht mehr anders überlegen kann, und demnach ist er nicht allmächtig" (Wikipedia/Omniszienz)
    9 9 Melden
    • Hirnwinde 25.09.2016 00:54
      Highlight Highlight Das setzt voraus, dass Gott der Kausalität unterworfen ist. Wenn Gott aber allmächtig ist, dann ist Gott nicht an die Kausalität gebunden. Dann kann Gott Ursache und Wirkung vertauschen. Für Gott gibt es dann kein vorher und nachher. Wenn Gott allmächtig ist, dann gibt es für Gott keine Regeln, an die er sich halten muss. Gott kann dann jederzeit, nicht nur die Zukunft gestalten, sondern auch die Vergangenheit. Gott kann dann also gleichzeitig entscheiden, wissen und machen. Gott ist dann ausserhalb von Raum und Zeit, schliesslich hat er diese erschaffen.
      Darum irrt Dawkins.
      11 7 Melden
    • lilie 25.09.2016 07:40
      Highlight Highlight @Maracuja: Danke für die Erklärung!

      Ich bin aber ebenfalls Hirnwindes Meinung. Allmacht setzt voraus, Allwissen einsetzen zu können und auch die Zeit ausser Kraft setzen zu können.

      Ich halte es diesbezüglich mit Anna, die sagt: "Gott ist nicht wie wir. Wir sind bloss ein klein bisschen wie er".
      4 5 Melden
    • rodolofo 25.09.2016 12:59
      Highlight Highlight Ohne Tod ist auch keine Wiederauferstehung möglich, oder ohne Einatmen gibt es kein Ausatmen, usw. Die Polaren Gegensätze erzeugen die Spannungen, damit Ströme fliessen können.
      Dass zwischendurch auch Kurzschlüsse passieren gehört mit dazu!
      Kein Tier und keine Pflanze problematisiert das!
      Alle diese Lebewesen leben einfach jeden Tag drauf los und tun das, was zu tun ist: Saufen, Fressen, Pissen, Kacken, herumliegen und dösen, allenfalls wiederkauen, sich kratzen, balzen, sich paaren, dem Nachwuchs schauen und irgendwann sterben.
      Nur der gierige Menschliche Geist will mehr, als er bekommt...
      5 1 Melden
  • Maracuja 24.09.2016 21:20
    Highlight Highlight 3) b. <... während er im Nahen Osten gläubige Kleinkinder im Kugelhagel sterben lässt? Könnte oder würde Gott tatsächlich in unseren Alltag eingreifen, müsste man ihm eine Grundlektion in Ethik und Moral verpassen.>

    Und welche Lektion müsste man all den im syrischen Bürgerkrieg involvierten Mächten erteilen, die es durchaus in der Hand hätten, dort auf friedensstiftende Weise einzugreifen? Wieso lieber mit einem wahrscheinlicherweise imaginären Gott abrechnen und nicht mit den verantwortlichen irdischen Herrschenden?
    11 9 Melden
    • Share 24.09.2016 23:04
      Highlight Highlight Wahrscheinlicherweise imaginär? Kannst du das näher erläutern?
      1 0 Melden
    • Maracuja 25.09.2016 12:37
      Highlight Highlight @Share

      Da bin ich grammatikalisch schlicht entgleist.
      1 0 Melden
    • Share 25.09.2016 13:24
      Highlight Highlight Maracuja, sag mir bitte wie es richtig heissen würde.
      0 0 Melden
  • Maracuja 24.09.2016 21:10
    Highlight Highlight 2) Zur Theodizee selbst habe ich auch nicht Neues beizutragen. Ich möchte aber 2 Sätze von Herrn Stamm herauspicken:

    a. <Und den Gläubigen, die Gott wegen jeder Kleinigkeit für sich beanspruchen, müsste eine Moralpredigt gehalten werden, die sich gewaschen hat.>

    Wenn Leute, die einen aus Herr Stamms Sicht imaginären Gott mit Kleinigkeiten belästigen, eine saftige Moralpredigt verdienen. Was verdienen dann Menschen, die sich selbst Kleinigkeiten (oder auch Grösseres) gönnen, während Menschen auf dem selben Planeten unsägliche Not leiden?
    12 4 Melden
  • Maracuja 24.09.2016 21:03
    Highlight Highlight 1) Alljährlich fallen die Blätter in unseren Breitengraden wieder (leider seufz.) und fast so regelmässig erscheint die "Theodizee" wieder im Blog. Wenig erstaunlich, es ist schliesslich eine der Trumpfkarten in der Diskussion zwischen Gläubigen und Skeptikern. Wirklich neue Einsichten dazu würden mich überraschen. Die Atheisten werden ihre guten, aber wohlbekannten Argumente vorbringen. Die Gläubigen im vermeintl. Ausweg "Freier Wille" Zuflucht suchen, ignorierend, dass selbst wenn es diesen freien Willen gäbe, viel Leid (z.B. div. Krankheiten) nicht wie Krieg von Menschen verursacht sind.
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    • Rigel 25.09.2016 11:25
      Highlight Highlight "....ihre guten Argumente vorbringen". Na, wo die gut sein sollen entzieht sich meiner Kenntnis.

      Die Atheisten argumentieren unisono so wie im 16. Jahrhundert die Vertreter der Kirche mit Andersdenkenden umgesprungen sind. Sie waren Ketzer.

      Häufig bemühen sie die Wissenschaft für ihren Atheismus, haben aber den Fortschritt der wissenschaftlichen Erkenntnisse diesbezüglich verschlafen oder besser gesagt, ignoriert.

      So nach dem Motto: Was nicht wahr sein darf, soll nicht wahr sein. Atheisten sind für mich vorgestrige Dogmatiker die nichts kapiert haben. So wie ein, das nie zur Schule ging
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    • Maracuja 25.09.2016 12:35
      Highlight Highlight @Rigel

      Gute Argumente im Sinne der logischen Widersprüche, auf die sie aufmerksam machen.

      Welche wissenschaftlichen Erkenntnisse haben Atheisten denn verschlafen bzw. ignorieren sie?
      2 1 Melden
    • Rigel 25.09.2016 14:22
      Highlight Highlight Ins Detail zu gehen was die neuen Erkenntnisse anbelangt, würde zu weit führen.

      Wenn man jedoch astrophysikalische Fachzeitschriften liest, dann weiss man von was ich rede. In den letzten 50 Jahren hat sich der wissenschaftliche Fortschrift bezüglich der Astro-Physik enorm verbessert. Das waren Quantensprünge die dazu führten, dass fast alle Wissenschaftler dieser Fakultät einen Gott oder Schöpfer durchaus für MÖGLICH halten. Und das sind keine Dummköpfe, das müssen Sie mir glauben.

      Und das ist genau das, was mich bei den Atheisten so abstösst. Das Wort MÖGLICHKEIT existiert bei denen nicht.
      0 1 Melden
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  • glüngi 24.09.2016 20:40
    Highlight Highlight Vorallem scheint Gott einen feuchten auf die Ethik zu geben die er in seinem Büchlein verkauft.

    Aber "Gottes wege sind manchmal unergründlich..."
    User Image
    14 8 Melden
  • äti 24.09.2016 19:45
    Highlight Highlight Ich hab mit Kirchen nicht viel zu tun. Atheist. Allerdings haben Kirchen und das Beten diesen Sinn und Zweck: Kirchen sind sehr stille Orte, sowas von Stille finde ich nicht einfach so. Beten ist das sortieren und bearbeiten von Gedanken, Ideen und Ängste. Gar nicht so einfach, zumindest anfangs. Und klar, geht ohne Gott, dafür kann ich keine "Verantwortung" an ihn abschieben.
    21 2 Melden
    • äti 25.09.2016 09:02
      Highlight Highlight @kleiner-schurke: ich red nur von mir. Selbst, wenn es nicht in jedem Satz explizip steht.
      6 0 Melden
  • Waldorf 24.09.2016 19:20
    Highlight Highlight Ich finde diese diskussionen hoch problematisch. Schon nur dass wir immer von DEM gott sprechen zeigt, wie fundamental falsch wir liegen. Die frage ist sicherlich nicht, wer gott ist und was er macht oder nicht macht, sondern WAS gott ist. Dass es eine schöpfung gibt und diese in sich hoch intelligent ist, kann niemand bestreiten. Wir leben schliesslich in ihr. Die personifizierung dieses schöpferischen aktes und der der rechthaberische umgang damit ist das problem. Diese diskussion hier ist überflüssig. Menschen machen traurige dinge, menschen machen schöne dinge. Willkommen auf der erde!
    15 15 Melden
  • Denverclan 24.09.2016 16:50
    Highlight Highlight Wir sind meilenweit davon entfernt Gott zu verstehen. Wir wissen gar nicht ob der Tod etwas schreckliches ist, vielleicht ist es ja das Leben....? Leben und Sterben sind die einzigen festen Tatsachen, wie, wann, wo und das Warum bleiben uns verborgen. Vielleicht sollten wir einfach liebevoll und ehrlich sowie respektvoll miteinander umgehen. Auge um Auge, Zahn um Zahn kann es jedenfalls nicht sein. Wir wissen auch nicht ob Armut oder Reichtum den Charakter negativ oder positiv beeinflussen.....das ist wohl wieder individuell.
    42 14 Melden
    • Rodolfo 24.09.2016 17:43
      Highlight Highlight Ich frage mich, warum Du gleich fünf Blitze bekommen hast (das Herz ist von mir). Du hast eine Einstellung, eine Meinung. Und die basiert nicht (nur) auf Gott, sondern: Liebevoll, ehrlich und respektvoll miteinander umgehen. Und? Ist dies wohl genug, um Blitze zu ernten?
      22 5 Melden
    • glüngi 24.09.2016 20:42
      Highlight Highlight Sehr gute Theorie & Gedanken :-)
      5 1 Melden
  • Hirnwinde 24.09.2016 16:28
    Highlight Highlight Bin erstaunt, das keiner es bisher sagte: Es ist grundsätzlich unmöglich von irgendetwas zu beweisen, dass es nicht existiert.
    Denn dazu müsste man das ganze Universum und alle Paralleluniversen lückenlos danach vergeblich durchsuchen, und das fehlerfrei! Das ist unmöglich. Also ist es unmöglich zu wissen, dass Gott nicht existiert.
    Von der Nichexistenz Gottes überzeugt zu sein, ist eine Form von Glauben, der in seinem Kern dogmatisch ist, so wie das jeder Glaube ist, bzw. seine institutionalisierte Ausprägung der Religion. Das sieht man auch ganz exemplarisch in Stamms Artikel hier.
    28 34 Melden
    • Rabbi Jussuf 24.09.2016 17:09
      Highlight Highlight Blödsinn!
      Es ist ewas ganz anderes, an etwas zu glauben, wofür es keinerlei Belege gibt, als etwas nicht zu glauben, WEIL es keinerlei Belege dafür gibt!
      38 13 Melden
    • Hoodoo 24.09.2016 17:18
      Highlight Highlight Deshalb bin ich überzeugter Pastafari und glaube an das fliegende Spaghetti-Monster! Es konnte mir bis jetzt niemand beweisen, dass es nicht existiert... 😉
      32 5 Melden
    • Hirnwinde 24.09.2016 18:27
      Highlight Highlight @Jussuf: Das macht doch keinen Unterschied. In beiden Fällen wird geglaubt und nicht gewusst.
      Ein Beleg ist immer nur eine Interpretation, kein Beweis. Aber schon nur etwas als Beleg anzunehmen oder zu verwerfen ist eine Glaubenssache.
      Und überhaupt, weshalb kannst Du keine Belege für die Existenz Gottes erkennen, wohingegen Milliarden von Menschen das können?
      Bilden diese sich etwas ein, oder doch Du? Das wird eine offene Frage bleiben. Denn über die Eyxistenz Gottes kann man nur spekulieren.
      7 18 Melden
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  • Stachanowist 24.09.2016 14:23
    Highlight Highlight Deismus > Theismus
    5 1 Melden
  • roger.schmid 24.09.2016 14:14
    Highlight Highlight ich seh das mit dem lieben gott wie Ricky Gervais:

    ein fünfjähriger der an den samichlaus glaubt ist niedlich.
    ein 35 jähriger der immer noch an den samichlaus glaubt ist irgendwie etwas seltsam.
    37 20 Melden
  • DerTaran 24.09.2016 14:04
    Highlight Highlight Entweder existiert Gott nicht, oder er ist ein Tyrann, man kann sich aussuchen woran man glauben möchte. Ich habe mich für Ersteres entschieden.
    Selbst wenn ich unrecht habe, lande ich lieber in der Hölle als bei dem Psychopaten im Paradies.
    26 30 Melden
    • DerTaran 24.09.2016 20:48
      Highlight Highlight Ich meine damit, dass ich mir das Paradies nicht damit erkaufe, dass ich einen Diktator verehre. Ich gehe nicht davon aus, dass die Hölle, falls es sie gibt, besser ist als der Himmel. Und falls Gott, im gegensatz zu dem was in der Bibel steht, gütig ist, dann sieht er mir meinen Zweifel sicher nach.
      Aber wie geschrieben, alles Theorie, ich bin nicht gläubig.
      5 3 Melden
  • Rigel 24.09.2016 13:24
    Highlight Highlight Es gibt einen berühmten Satz und der geht so: "Das Leben ist ein Jammertal".

    Wenn man jung ist denkt man, dass das nicht stimmt. Aber wenn man älter ist weiss man, dass das richtig ist.

    Dann gibt es noch einen berühmten Satz und der heisst: "Wen der Herrgott besonders liebt, den holt er ganz früh".

    Und noch mal das gleiche Lied. Wenn man jung ist denkt man, dass das ein Schmarren ist. Aber wenn man älter wird dann erkennt man, dass das wohl nicht ganz so falsch sein kann.
    7 39 Melden
  • Musikuss 24.09.2016 13:22
    Highlight Highlight Das ist wirklich eine Uralt-Verleumdung, die der Stamm wieder mal nachplappert: "Wenn es Gott gäbe, würde er dies oder jenes nicht zulassen, aktuell ist es das Sterben der Kinder in Syrien."
    Wer macht denn In Wahrheit Krieg, die Menschen oder Gott??
    Richtig, die Menschen sind es, auf Grund ihres freien Willens. Wenns dann daneben geht- und es geht *immer* daneben- dann wird Gott die Schuld zugeschoben ...
    Wenn Christen ihre eigene Religion verstehen würden, wäre Krieg für sie ohnehin unmöglich: Jesus zu Petrus: "Wer das Schwert erhebt, wird durch das Schwert umkommen!"
    39 27 Melden
    • dääd 24.09.2016 15:00
      Highlight Highlight @Musikus: Ich habe in den USA weit entfernt verwandte konservative ChristInnen. Täglich darf ich von ihnen auf Facebook Bibelzitate lesen. Sie verstehen ihre Religion bestimmt. Aber sie haben offenbar -wie andere Facebookposts zeigen - überhaupt kein Problem mit Waffen, unterstützen ausländische Einsätze der US-Army und werden Trump wählen.
      32 1 Melden
    • Musikuss 24.09.2016 17:28
      Highlight Highlight Deine "Christinnen" haben Jesus eben genau *nicht* verstanden, das ist ja gerade die Tragik der Dogmatiker: es fehlt ihnen eine lebendige, fühlbare Gotteserfahrung, weil sie in Wahrheit Angst davor haben. Wer die Gegenwart Gottes nicht *fühlen* kann, der kann die Bibel lesen, wie er will, das Wesentliche wird er nie verstehen. Wer Trump wählt, hat bewiesen, dass er keine Ahnung von Gott hat.
      9 11 Melden
    • dääd 24.09.2016 19:19
      Highlight Highlight @Musikuss:
      1. Wie können Sie wissen, wie die weit entfernten Verwandten in den USA Gott fühlen?
      2. Wie fühlen Sie Gott, wenn Sie Sprüche 13, 24 lesen: "Wer die Rute schont, verdirbt den Knaben. Aber wer ihn liebt, züchtigt ihn." (Bitte nicht argumentieren, das sei aus dem Zusammenhang gerissen. Mit Bibelzitaten arbeiten nicht nur meine weit entfernten Verwandten in den USA.)
      10 3 Melden
  • azoui 24.09.2016 13:16
    Highlight Highlight "und gott schuf den menschen nach seinem bilde"
    Moses 1,27
    Somit wäre er kein Deut besser, als wir.
    Oder für die Gläubigen, ihr müsst eich nicht schämen, ihr seit erblich belastet.
    32 4 Melden
    • Hirnwinde 24.09.2016 16:17
      Highlight Highlight Kommt darauf an, wie gut Gott den Abklatsch von sich machen wollte. Vielleicht sind wir nur Karikatur seiner.
      7 3 Melden
    • Rodolfo 24.09.2016 17:59
      Highlight Highlight GILBERT! Es heisst sogar - noch deutlicher - .....zu seinem Ebenbild". Also genau gleich wie der angebliche Erschaffer der Menschheit. Täglich findet die Wissenschaft Beweise, echte Beweise, dass es so nicht stimmen kann.
      8 2 Melden
    • rodolofo 25.09.2016 08:45
      Highlight Highlight @ Rololfo
      Unsere Vorfahren waren halt noch von ihrer enormen Wichtigkeit sehr überzeugt und neigten darum zu Selbstüberschätzung, Anthropozentrismus und Machbarkeitswahn.
      Die Aufklärung und die Wissenschaftlichen Erkenntnisse haben aber schwere Gegengewichte geschaffen, die uns paradoxerweise umso kleiner und demütiger gegenüber dem "Grossen Ganzen" werden lassen, je mehr wir erforschen und erfahren!
      Die Wissenschaft ist also nicht die Gegnerin der Religionen, sondern ihre (heimliche) Freundin!
      ...
      4 0 Melden
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  • TheMan 24.09.2016 13:15
    Highlight Highlight Ach der Stamm wieder. Warum lässt Gott Krieg zu. Weil Stamm noch nie kapiert hat, das es nach wie vor de Faktor Mensch ist, mit seinem Eigenem Willen. Der Herr Stamm beweist nun Wieder von Religion keine Ahnung zu haben. Gott kann nicht in den Gedanken der Menschen eingreifen.
    37 33 Melden
    • rodolofo 24.09.2016 16:33
      Highlight Highlight Das mit dem "freien Willen" ist eine eigene Philosophische Diskussion...
      Da ich weder meine Eltern, noch meinen Geburtsort, noch meine Umgebung, noch die Beeinflussungen von Aussen frei wählen kann, wie frei kann dann mein eigener Wille noch sein?
      Ausserdem haben wir wohl alle an einem kleinen Experiment erfahren, wie schwierig es ist, den Harnfluss über Gebühr lange aufhalten zu wollen...
      13 2 Melden
    • Rodolfo 24.09.2016 18:01
      Highlight Highlight Im Religionsunterricht habe ich gelernt, dass Gott ALLES kann, also auch in die Gedanken der Menschen eingreifen - und, wo sind wir heute?
      7 3 Melden
    • TheMan 24.09.2016 19:38
      Highlight Highlight Rodolfo, dan hätte Gott aber verhindern können, das Eva diesen "Apfel" isst. rodolofo der Wille ist Frei. Jedoch werden sie durch Gesetze und Regeln, die wir Menschen in einem Staat haben, Eingeschränkt. Wen du den Willen hast etwa Böse zu machen. Darfst du. Du musst aber mit der Konsequenz dieses verstosses Leben. Klar kann man den Willen brechen. Doch auch nur, wens der Mensch zulässt.
      3 4 Melden
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  • Angelo C. 24.09.2016 12:37
    Highlight Highlight Zitat: "Ich glaube schlicht nicht, dass Gott in den Alltag von uns Menschen eingreift, denn dieser Glaube führt zu fundamentalen Widersprüchen."

    Wieso geht man von einem christlich gefärbten "lieben Gott" aus, beurteilt ihn nach guten oder schlechten irdischen Vorfälle? Wieso sollte Gott, der seine sukzessive Schöpfung, deren evolutionäre Entwicklung eng begleiten? Ich glaube nicht, dass Gott in den Alltag von uns Menschen eingreift, sondern die Welt eher ihrer natürlichen Eigendynamik überlässt und dadurch auch nichts verhindert (Kriege, Holocaust usw.).

    Wir haben ein falsches Gottesbild!
    28 11 Melden
    • roger.schmid 24.09.2016 14:01
      Highlight Highlight also ist gott entweder total machtlos oder es ist ihm alles völlig egal. wow, ist dieser gott grossartig und mächtig...
      16 24 Melden
    • Angelo C. 24.09.2016 14:31
      Highlight Highlight Wieso soll Gott deswegen "machtlos", ihm "allles völlig egal" sein 🤔! Es kommt ausschliesslich auf sein Konzept an, weswegen er mittels Urknall & Evolution die Welt auf den Weg gebracht hat.

      Diese Beweggründe kennen wir genausowenig wie die menschengemachten Weltreligionen.

      Ergo können wir etwas, dessen Hintergründe wir nicht kennen, auch nicht schlüssig beurteilen.

      Fast alle Urteilenden gehen immer von ihrem christlichen, jüdischen oder muslimisch geprägten Gottesbild aus, gemäss deren "heiligen Büchern".

      Dieses Denken beinhaltet eingeschränkte Sichtweisen, die auf Irrtum fussen könnten.
      16 4 Melden
    • rodolofo 24.09.2016 16:45
      Highlight Highlight Nicht das Konzept "Gott" ist falsch, sondern das Gottesbild, welches gewisse Religiöse entworfen und gemalt haben!
      Auch in den Religionen selbst sind Warnungen enthalten: "Du sollst Dir kein Bild von Gott machen!"
      Die Naturreligionen hatten da noch weniger Berührungsängste:
      Unsere Vorfahren sahen das Göttliche überall, in einem hohen Berg, in Tieren und Pflanzen, in den Gedanken, die sie als Geister wahrnahmen (dem Geist entsprungen).
      Die Nachfahren der Inkas sehen noch heute in der Mutter Erde eine Göttin und in der Sonne einen Gott.
      Unser Planet ist ein sich selbst regulierender Organismus.
      12 0 Melden
  • Granini 24.09.2016 12:30
    Highlight Highlight Herr Stamm Sie tun mir leid! Sie haben nicht ansatzweise den Sinn des Lebens begriffen, noch haben Sie Gott verstanden. Hören Sie auf, etwas zu verurteilen das Sie nicht verstehen. Zugegeben, ich verstehe Sie nicht und habe meine liebe Mühe sie nicht zu verfluchen.
    24 54 Melden
    • Share 24.09.2016 13:56
      Highlight Highlight Einfach ein Blitzli setzen ging ganz einfach. Meine ungefilterten Emotionen in die Welt posaunen ist noch einfacher; sie haben es ja gerade vorgemacht. Deswegen und dafür schätze ich Herrn Stamm beginne ich mit Ihnen ein Gespräch; er versteht`s ja nicht. Was mich jetzt Wunder nimmt; was wiegt in Ihren Augen schwerer, der Balken oder der Splitter?
      13 10 Melden
    • roger.schmid 24.09.2016 14:03
      Highlight Highlight Granini hat natürlich alles begriffen. solch weise worte können fast nur von einem erleuchteten kommen..
      23 9 Melden
    • Granini 24.09.2016 16:40
      Highlight Highlight Ich habe verstanden dass ich einen Freien Willen habe. Ich habe verstanden, dass wir Menschen Verantwortung haben - sei es den Mitmenschen oder der Natur gegenüber.
      Ich habe verstanden, dass wenn ich Gott verstehen will nur soviel Verstehe wie ers zulässt.
      Und ja ich habe einen Balken im Auge, er gewichtet mehr als der der Splitter von Herrn Stamm. Weil ich für Herrn Stamm nicht gerade stehen muss.
      2 18 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hirnwinde 24.09.2016 12:17
    Highlight Highlight Herr Stamm, was sie hier aufführen, beweist nicht, dass Gott nicht existiert. Aus welchen Gründen Gott all das Leid und Elend geschehen lässt, obwohl er allmächtig und allwissend ist, das wissen wir nicht und können wir nicht wissen. Es ist möglich, dass Gott ganz gute Gründe hierfür hat. Vielleicht gerade, weil er allwissend und allmächtig ist.
    Kurt Gödel, Mathematiker, erschütterte seine Zunft, in ihren Grundfesten, indem er bewies, dass es mathemische Gesetze geben kann, die zwar gültig sind, aber nicht beweisbar. D.h. Gott könnte existieren, ohne dass wir es beweisen können.
    20 26 Melden
    • Rabbi Jussuf 24.09.2016 15:44
      Highlight Highlight Hirnwinde
      Lass mal Gödel besser Gödel sein. Du hast nicht im Entferntesten kapiert, was Gödel gemacht hat.
      Erschüttert hat er gar nichts, schon gar nicht seine eigene Zunft!
      13 2 Melden
    • Hirnwinde 25.09.2016 00:10
      Highlight Highlight @Jussuf: Eine dermassen unqualifizierte Aussage demontiert sich selber.
      0 5 Melden
  • Regas 24.09.2016 11:58
    Highlight Highlight @Herr Stamm
    Etwas haben Sie noch vergessen zu erwähnen. Die Wunderheilung der ungleich langen Beine muss oft in verschiedenen Versammlungen der Gläubigen an der selben Person wiederholt werden. Das Wunder hat sich zwischenzeitlich verflüchtigt. Ich selber habe eine Person erlebt die durch Hand auflegen mehr als fünf mal von einer Zuckerkrankheit geheilt wurde, aber immer nur für ein paar Tage. Einfach das Gehirn einschalten, und schon ist man weg von so einem christlich charismatischen zauber Club. Übrigens, der Trick mit den Beinen wird oft auch bei Esoterischen Veranstaltungen vorgeführt.
    21 3 Melden
  • dracului 24.09.2016 11:39
    Highlight Highlight Frage mich oft welcher Teufel die Menschheit reitet ... Für mich persönlich ist die Frage nach der Existenz von Gott sekundär. Ich orientiere mich, was ich spüre im Umgang mit einem (gläubigen) Menschen. Leider ist es so, dass gerade Gläubige höchst unglaubwürdig sind. Ich glaube, dass ich sogar an das Gute glauben möchte, wenn es glaubwürdig daher käme. Jesus beispielsweise schien eine interessante Persönlichkeit gewesen zu sein. Aber wie gerade diese Geschichte zeigt: Würde sich Gott zeigen, wir würden ihn wieder umbringen! Wenn es einen Gott gibt, hat er sich - zu recht -von uns abgewandt!
    11 4 Melden
  • BigFudge28 24.09.2016 11:30
    Highlight Highlight Das was hier beschrieben wird ist die altbekannte Theodizee Problematik. Man hätte von Herrn schon erwarten dürfen, dass wenn er schon einen ganzen Artikel darüber schreibt, es auch mal hätte benennen können.
    14 1 Melden
    • Share 24.09.2016 14:03
      Highlight Highlight Das hatte ich mir auch gedacht. Nun ist Beten kein explizit christliches Gut. Theodizee aber ein Wort aus der christlichen Theologie und das Sprechen darüber einem Kanon unterworfen, was die sozialkritische Sicht überfordert.
      5 1 Melden
  • Nevermind 24.09.2016 11:17
    Highlight Highlight Wenn das Nichtglauben in unserer Gesellschaft den gleichen Stellenwert wie der Glauben hat, dann braucht es Beiträge wie die von Herr Stamm nicht mehr.
    Davon sind wir aber noch weit entfernt.

    Oder wird in der Schule die Idee, dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen Schöpfer gibt als, gleichwertig im Unterricht über die Religionen dieser Welt behandelt?

    Glauben ist menschgemacht und würden wir nicht schon als Kinder von unserer Gesellschaft an den Mann im Himmel gewöhnt, würden wir als Erwachsene jeden auslachen, der uns von ihm überzeugen will.
    42 16 Melden
  • lilie 24.09.2016 11:12
    Highlight Highlight Herr Stamm, Sie machen den gleichen Fehler, den Sie den Evangelikalen anlasten: Ihr Argument, der Tod von Kindern sei ein Gegenbeweis eines gütigen Gottes, nimmt an, der Tod sei eine Strafe.

    Doch woher nehmen Sie das Recht zu urteilen, ob Kinder in Syrien lieber in einem vom Krieg verwüsteten Land aufwachsen sollen? Sterben dürfen kann eine Erlösung sein.

    Tod und Krankheit sind sehr persönliche Dinge. Sie können nur für die Betroffenen und ihr Umfeld im Laufe der Zeit einen Sinn ergeben.

    Ob man in diesem Prozess Gott in Anspruch nimmt oder nicht, bleibt dabei jedem selbst überlassen.
    25 55 Melden
    • joyce 24.09.2016 11:44
      Highlight Highlight Ich respektiere alle Menschen die in irgendeiner Form glauben, oder eben nicht. Jedoch gibt es da wirklich diesen Widerspruch den ich nicht verstehe. Wenn Gott so gütig ist, wieso lässt er es soweit kommen?
      Wieso lässt es Gott denn soweit kommen, dass (unschuldige) Kinder Krieg miterleben und somit den Tod als Erlösung und vielleicht den einzigen gütigen "Ausweg" ansehen müssen?
      Klar, vieles auf dieser Welt - wie eben auch Krieg - geschieht durch Menschenhand. Doch wann und bei wem entscheidet Gott, "einzugreifen" und gütig zu sein?
      10 2 Melden
    • Nevermind 24.09.2016 12:14
      Highlight Highlight Ja. Sterben dürfen kann eine Erlösung vom Schmerz des Lebens sein.
      Jetzt fragt sich nur welche Weltanschauung diesen Schmerz als Gottgewollt ansieht? Die gleiche welche gegen ein selbstbestimmtes Sterben ist?

      Was für ein Zynismus den Tod von Kindern in Kriegsgebieten als Erlösung zu bezeichnen ist das überhaupt?
      15 3 Melden
    • DerTaran 24.09.2016 14:10
      Highlight Highlight In der Bibel steht klipp und klar, dass Gott nicht gütig ist. Er erlöst nur die Menschen die ihn anhimmeln, die anderen schickt er in die Hölle,
      7 7 Melden
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  • Oxymora 24.09.2016 10:30
    Highlight Highlight "Warum lässt Gott das alles zu?"
    Gott ist allmächtig, allwissend und allgütig (AAA-Gott); er lässt solche Dinge nicht einfach zu!
    Sowie wie er Krankheitskeime geschöpft hat entsprechen auch die menschlichen Handlungen seinem göttlichen Plan. "Denn die Hand, die das Schwert führt und tötet, ist dann auch nicht mehr eines Menschen Hand, sondern Gottes Hand, und nicht der Mensch, sondern Gott henkt, rädert, enthauptet, tötet und führt Krieg. Das alles sind seine Werke und sein Gericht." Dr. Martin Luther, Evangelist von Gottes Gnaden.
    14 43 Melden
    • bibaboo 24.09.2016 10:54
      Highlight Highlight Allwissen und Allmächtigkeit stellt einen inneren Widerspruche dar. Aber dass logisches Denken nicht die stärke der Gläubigen ist, ist ja nichts Neues.
      28 10 Melden
    • Michael Mettler 24.09.2016 11:24
      Highlight Highlight @bibabo223: Den Rechtschreibefehler zu urteilen nach, kannst du auch nicht logisch denken. Denkst du diese Beleidigungen von mir und dir sind förderlich?
      4 11 Melden
    • Tobi-wan 24.09.2016 11:31
      Highlight Highlight Tja und wenn man so denkt, kann sich jeder tötende Mensch aus der Verantwortung ziehen. Es geschieht also nichts anderes, als bei den Islamisten, die durch Allahs Hand töten und es so begründen.
      9 0 Melden
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  • Share 24.09.2016 10:22
    Highlight Highlight Es mag einige Tage her sein, als ich mit meinen Lieben darüber philosophierte, was die Vorzüge imaginärer Freunde sind, wobei ich mir ueber die Unterscheidung imaginär und virtuell noch klar werden muss. Ist doch schoen, einem Ding einen Namen geben, Freude teilen, Schuld geben und dann schweigt das Ding noch so wunderbar und schlaegt niemals zurueck. Jetzt, mit dem Input von Herrn Stamm, bin ich noch ueberzeugter davon, dass angesichts des angenehmen Abschiebens jeglicher Schuld oder Probleme und der lebensverlaengernden Wirkung ein so sinnstiftendes Konzept durchaus seine Berechtigung hat.
    14 5 Melden
  • Gratwanderer 24.09.2016 09:59
    Highlight Highlight Ich bin zwar nicht gläubig aber dennoch denke ich das Beten Lebenverlängernd wirkt. Beten ist sowas wie meditieren und da gibt es etliche Studien die belegen, dass sie Depressionen lindern, Schmerzen, Süchte usw. Das vermindert wahrscheinlich die Suizidrate, Medikamentenmissbrauch oder Suchtmittelgebrauch und so könnte es schon das Leben verlängern. Mit dem Rest gehe ich mit Herrn Stamm überein. Bsp. Amatrice und der Kirchturm blieb da stehen weil der Vatikan das Geld hatte um Erdbebensicher zu bauen.
    16 5 Melden
  • Raphael Stein 24.09.2016 09:55
    Highlight Highlight @Zaafee,
    insofern hat das, was sie schreiben, die Sache mit den häufigen Auftritten von Hugo Stamm schon was.

    Allerdings, nach fast 1700 Jahren christlicher Gehirnwäsche, macht Watson nicht viel falsch, dem Stamm eine Plattform zu bieten.
    17 16 Melden
  • dave1771 24.09.2016 09:50
    Highlight Highlight Der Sektenexperte vermischt verschiedene Chrischtliche Gruppierungen. Freikirchen glauben nicht, dass Gott straft! Das zeugt von der schlechten Recherche des Artikels, alles vermischen und dann darauf rumhacken...
    24 28 Melden
    • dääd 24.09.2016 14:54
      Highlight Highlight @dave1771: Ich kenne viele FreichristInnen persönlich und weiss: Wenn nicht Gott straft (wie im Katholizismus) so zumindest das freikirchliche Kollektiv, wenn sich Individuen nicht an die Regeln halten. Diese vorwiegend jungen Menschen kämpfen dann mit ihren individuellen Gefühlen oder Weltsichten und empfinden ein schlechtes Gewissen, wenn sie abweichen. Hauptthemen: Freie Entfaltung von Mädchen (teilw. wg. Kleidung), alles rund um Sex (Masturbation, Homo/Bi/Trans, Sex vor der Ehe), Kirchgang. Von "frei" kann in meinen Augen keine Rede sein.
      8 1 Melden
  • rodolofo 24.09.2016 09:34
    Highlight Highlight Du zäumst das Pferd (Spiritualität) vom Schwanz her auf, wenn Du ihr entgegen hältst, was Religionen mit diesen Spirituellen Gefühlen und Gedanken gemacht haben!
    Die Kirchen haben das Rohmaterial "Naturverbundenheit" in Ideologischen Gebäuden verarbeitet, welche dieses religiöse "Urvertrauen" pervertiert und eingesperrt haben!
    Wenn wir das gleiche Pferd vom Kopf her einzäumen, dann gibt es Gott als "Unüberschaubares Ganzes", von dem wir Menschen ein winzig kleiner, aber natürlich für uns selbst sehr wichtiger Teil sind, sehr wohl, nur ist dieses "Gott" weder immer lieb, noch immer niedlich...
    4 12 Melden
  • fernandopessoa 24.09.2016 09:30
    Highlight Highlight Hier vermengt Herr Stamm wieder alle Clichés und legt uns einen weiteren süffisanten Artikel vor. Dieser ist genau in der Art wie mein Turnverein am Stammtisch über den Islam lästert: die radikalsten Taten und Ansichten der Extremisten als verbindlich für alle Gläubigen anzuerkennen. Das ist reiner Populismus und macht sich in der heutigen Zeit ganz gut.
    Ich finde, Hugo Stamm macht es sich leicht mit seinen Artikeln und wäre froh wenn er wieder mehr investigativ oder zumindest tiefgründiger schreiben würde
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  • Michael Mettler 24.09.2016 09:26
    Highlight Highlight Heute sind die Gläubigen diejenigen mit dem seriösen Lebensstil. Gestern waren die Gläubigen die emotionalen Krüppel. Lieber Hugo, ich weiss du kannst es nicht verstehen das wir an diesen komischen Gott glauben. Und weil du es nicht verstehen willst und kannst, ist deine Argumentationskette zusammengewürfelt, beliebig und wirr. Genau das, was du uns immer wieder gebetsmühlenartig (dieses Wort ist rein zufällig gewählt) unterstellst.
    21 28 Melden
  • Thomas_v_Meier 24.09.2016 09:15
    Highlight Highlight "Gott lässt es zu, dass christlich getaufte Kinder von «IS»-Schergen massakriert werden. Wie lassen sich solche Verbrechen mit der Liebe und Barmherzigkeit Gottes erklären? Warum schützt er die Kinder nicht, wenn er angeblich den Lauf der Welt dirigiert?"

    Vermutlich bekämpfen sich Gott und Allah do oben irgendwo. You know last Level und so.
    14 13 Melden
    • karl_e 24.09.2016 11:35
      Highlight Highlight Gott und Allah sind identisch, das eine Wort ist deutsch, das andere arabisch.
      8 0 Melden
  • bonell 24.09.2016 09:15
    Highlight Highlight Herr Stamm ich kenne Sie nicht und habe Sie noch nie gesehen, jedoch Ihren Artikel gelesen. Ich glaube nicht dass es Sie gibt. Ich bin nicht gläubig, es gibt aber viel unerklärtes wie z.b. das turiner Grabtuch. Es gibt Top Wissenschaftler die den Weg zu Gott gefunden haben weil Sie die Herrlichkeit der Schöpung nicht erklären konnten. Schreiben Sie doch ein erfolgreicheres Buch als die Bibel in dem Sie 2 miliarden überzeugen. Oder schaffen Sie es auch heilig gesprochen zu werden? Leben und leben lassen! Es gibt keine eindeutige Beweise wie Leben entstanden ist jedoch viele Schriften..
    7 50 Melden
    • Regas 24.09.2016 11:29
      Highlight Highlight @bonell
      Zitat "Oder schaffen Sie es auch heilig........"
      Sind sie etwa heilig gesprochen worden ?
      Wie schafft man das ? Etwa mit Lebenslangem Rosenkranzbeten und Zaubersprüche ausprechen, bis zufälligerwiese ein Wunder geschieht ?
      8 1 Melden
    • Blutgrätscher 24.09.2016 13:37
      Highlight Highlight Liebe Leute, es ist 2016 (!). Gibt es denn wirklich noch Menschen, die glauben, dass das Turiner Grabtuch echt ist?
      Da ist ein Franzose vor 700 Jahren mit einem Tuch aufgetaucht, auf dem das Bild eines 1.80m grossen europäischen Typen eingebrannt ist. Dann behauptet er, dass sei Jude aus der arabischen Wüste gewesen, der 1300 Jahre zuvor darin eingewickelt wurde. Sorry, aber daran ist nichts unerklärlich.

      P.S.: nicht mal die katholische Kirche erkennt das Grabtuch als authentisch an.
      9 1 Melden
  • Ratboy 24.09.2016 09:13
    Highlight Highlight Also wenn uns Ausserirdische beobachten würden...
    Das würde wohl wie eine Folge von Raumschiff Enterprise auf Sie wirken.
    Verschiedene Gruppen die etwas imaginäres anbeten. Sich gegenseitig umbringen weil nur Ihr Gott der richtige ist.
    26 7 Melden
  • Too Scoop 24.09.2016 09:03
    Highlight Highlight Hier wird von Studien geschrieben, von denen komplett der Hinweis fehlt und Behauptungen die leider einfach leer zurückgelassen werden. Dabei wäre das Thema sehr interessant.
    15 5 Melden
    • dääd 24.09.2016 15:05
      Highlight Highlight @Too Scoop: Ihre Kritik stimmt, aber Stamm hat schon recht, es gibt Forschung dazu. Lesen Sie sonst selbst z. B. in "Psychologie heute" nach.
      3 1 Melden
  • Piri 24.09.2016 08:24
    Highlight Highlight Ja was bewirkt der Glaube. Ich denke nicht, dass gewisse Dinge nicht geschehen. Gott hat uns den freien Willen gegeben, somit passieren auch schreckliche Dinge. Wenn sich alle an die Gebote halten würden, hätten wir Frieden auf der Welt. Aber für einen Gläubigen ist es einfacher mit gewissen Lebenssituation umzugehen, da er im Glauben ist. In diesem Sinne eine Lebenshilfe. Ich denke mal, das ist schon viel wert!
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    • rodolofo 24.09.2016 09:36
      Highlight Highlight Wenn sich alle an die Gebote hielten, würden sie verhungern.
      16 7 Melden
    • LILA2000 24.09.2016 10:04
      Highlight Highlight Der Glaube ist demzufolge eine Abschiebung der Verantwortung. Da bin ich mit dir einer Meinung. Das "Gottes Wille" gefühl spricht einem frei von jeglicher Verantwortung und lässt einem die Bürden des Lebens leichter ertragen. Aber dies ginge auch ohne Religion. Ich bin da mit HS einer Meinung. Ich bin fast versucht zu sagen, Religion ist teufelszeug. Alle grossen zwiste dieserErde haben mit Releigion zu tun. Ich habe die Religion aus meinem Leben verbannt und fahre gut damit. Deswegen bin ich übrigens kein schlechter Menschgeworden.
      25 6 Melden
    • _kokolorix 24.09.2016 11:00
      Highlight Highlight Genau, mit unserem freien Willen zeugen wir Kinder mit Herzfehler und Krebs!
      Von deinen gepriesenen Geboten verlangen die ersten zwei implizit, dass wir alle Ungläubigen im Namen Gottes zu bestrafen haben.
      Nur drei, der zehn Gebote haben das friedliche Zusammenleben zum Ziel. Die restlichen zwingen uns sinnlose Regeln auf, die dem Frieden sofort wieder den Garaus machen
      14 5 Melden
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