Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Daten-Flatrate fürs Handy? Roaming-Abo? Lohnt sich das für mich? Hier findest du es heraus

Unlimitierte Daten-Flatrates für Mobilgeräte kosten in der Schweiz deutlich weniger als in vielen Ländern Europas. Und auch bei den Roaming-Abos gibt es gute Neuigkeiten. Das sind die aktuell besten Angebote von Swisscom, Sunrise, Salt und Co.



Übersicht

  1. Daten-Flatrates im Europa-Vergleich
  2. Daten-Flatrates im Schweiz-Vergleich
  3. Roaming-Abos im Vergleich
  4. So findest du das passende Handy-Abo

Daten-Flatrates im Europa-Vergleich

Die Schweiz ist eine Hochpreisinsel. Doch beim Surfen ohne Einschränkung bei Datenvolumen und Geschwindigkeit geht es europaweit kaum günstiger als hierzulande. «Mit monatlichen Kosten von 41 Franken (120 Franken für 90 Tage) bietet Sunrise den günstigsten Tarif aller untersuchten Netzbetreiber in zehn europäischen Ländern», schreibt das Konsumentenportal Verivox. Mehr als doppelt so viel für eine Daten-Flatrate verlange etwa die Deutsche Telekom. Konkret bezahlen Deutsche im Minimum umgerechnet 95 Franken für ein vergleichbares Handy-Abo, wie die folgende Tabelle zeigt.

Bild

Hinweis: Berücksichtigt im Europa-Vergleich wurden nur die Angebote der Mobilfunknetzbetreiber.  tabelle: verivox

In Polen, Italien, Spanien und Österreich bieten die Netzbetreiber laut Vergleichsstudie keine echten Flatrates an. Dort gibt es jedoch teilweise sehr günstige Tarife mit hohen Inklusiv-Volumen zwischen 25 und 100 GB.

Daten-Flatrates im Schweiz-Vergleich

Unlimitiertes Surfen ab rund 40 Franken monatlich

Bild

Berücksichtigt im Schweiz-Vergleich wurden nebst den Mobilfunknetzbetreibern auch Zweitmarken und reine Handyabo-Anbieter.

In der Schweiz haben vor allem reine Abo- oder Prepaid-Anbieter wie Lebara, Coop und Lyca sowie Zweitmarken wie Yallo (Sunrise) und Wingo (Swisscom) eine dämpfende Wirkung auf die Preise der Daten-Flatrates. Die günstigsten Tarife, egal ob Abo oder Prepaid, liegen bei rund 40 Franken monatlich. Bei der Swisscom liegt der Preis hingegen bei 70 Franken. Nicht berücksichtigt beim Datenflatrate-Preisvergleich wurden Promotionsangebote, Online-Rabatte und Kombi-Angebote.

Roaming-Abos im Vergleich

Bei immer mehr Handy-Abos ist Roaming-Guthaben inzwischen inklusive. Salt kündigte am Donnerstag an, dass das Roaming-Datenvolumen beim Abo «Plus Europe» neu von 1 auf 4 Gigabyte erhöht wird. Das Datenvolumen kann innerhalb der EU-Länder sowie in den USA und Kanada genutzt werden.

Das Vergleichsportal Dschungelkompass zeigt in der folgenden Tabelle auf, ob bzw. für wen sich das erneuerte Salt-Abo lohnt.

Salt Plus Europe im Vergleich zu den Roaming-Abos von Swisscom, Sunrise, UPC, Yallo und TalkTalk

Bild

Das Fazit von Dschungelkompass: «Das neue Angebot von Salt ist für Kunden, die innerhalb der Schweiz unlimitiert surfen und telefonieren möchten sowie innerhalb der EU, USA und Kanada monatlich 4 GB nutzen und unlimitiert telefonieren möchten, mit 89 Franken das günstigste Abo im Vergleich.»

Sunrise und Swisscom verlangen für ähnliche Angebote 120 bzw. 130 Franken pro Monat. Bei Swisscom erhält man allerdings nur 12 GB pro Jahr, während Sunrise und Salt 4 GB pro Monat offerieren.

Günstige Alternativen von UPC und TalkTalk

Für die moderatere Nutzung können die Roaming-Abos von UPC und TalkTalk interessant sein: Das in der Tabelle aufgeführte Abo «Mobile Europe 10’000 Flat» von UPC kostet 65 Franken. Es enthält unlimitierte Telefonie sowie 10 GB Datenvolumen. Beides ist in der Schweiz wie auch in den EU-Ländern ohne Zusatzkosten nutzbar. Wer mit 4 GB Datenmenge auskommt, findet bei UPC ein entsprechendes Angebot für 45 Franken (ohne Kombirabatt). Mit nur einem Gigabyte Daten für die Nutzung in der Schweiz und der EU ist ein Abo für 35 Franken erhältlich.

TalkTalk lancierte kürzlich das Roaming-Abo «Mobile 5», das 39,95 Franken kostet. Es enthält 1000 Gratisminuten in alle Schweizer Netze. Monatlich sind 5 GB Datenvolumen enthalten, das nicht nur in der Schweiz, sondern auch in den EU-Ländern, sowie in den USA und Kanada genutzt werden kann. Allerdings ist bei diesem günstigen Angebot das Telefonieren im Ausland nicht inbegriffen. Der Minutentarif aus den EU-Ländern in die Schweiz beträgt 1,70 Franken. Es lohnt sich also, für das Telefonieren auf eine Messenger-App auszuweichen. 

So findest du das passende Handy-Abo

Ein Roaming-Abo lohnt sich allerdings längst nicht für alle: «Wer sein Handy selten im Ausland nutzt, sollte mit einem Schweizer-Abo und einer Roaming-Option günstiger fahren», schreibt Dschungelkompass. Das Vergleichsportal betreibt den laut Eigenaussage umfassendsten Tarifrechner der Schweiz. Der Vergleichsrechner findet für individuelle Nutzungsprofile die günstigsten Abos und Prepaid-Angebote der Schweiz.

(oli)

Die watson-Redaktion kommentiert Kommentare

abspielen

Video: watson/Lya Saxer

Besser als iPhone X und Galaxy S9? Das taugt Huaweis P20 Pro

Das könnte dich auch interessieren:

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Schweizer Firmen wollen keine Raucher einstellen – weil sie (angeblich) stinken

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2019

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Prügelt Trump die amerikanische Wirtschaft in eine Rezession?

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

Liam und Emma sind die beliebtesten Namen der Schweiz – wie sieht es in deinem Kanton aus?

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

17
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Joachim Wiedemann 21.04.2018 07:22
    Highlight Highlight Aigenwischerei. Ich habe O2 für knapp 50 Euro und kann in ganz Europa gratis Surfen inkl. Schweiz.
    • lucasm 21.04.2018 11:22
      Highlight Highlight Es dreht sich im artikel um flatrates mit unbegrenztem und ungedrosseltem internet. Haben sie das bei O2? Denke eher nicht
  • Gsnosn. 20.04.2018 18:25
    Highlight Highlight Es hat vielleicht indirekt mit dem Preis zu tun, aber nur Swisscom bildet als einziger Telekomanbieter Lehrling aus.
    • lucasm 20.04.2018 23:05
      Highlight Highlight So ein schwachsinn, salt und sunrise bilden ebenfalls lehrlinge aus.
  • andrew1 20.04.2018 18:04
    Highlight Highlight Wegen rooming mache ich mir keinen kopf und kaufe auch kein entsprechendes abo. Einfach eine prepaid karte im eu-raum kaufen.
    • BlueRose 21.04.2018 18:26
      Highlight Highlight Genau! Gleich ne SIM in altes Handy packen und kann man als Hotspot nutzen und Anrufe machen
  • StevieG. 20.04.2018 13:47
    Highlight Highlight Zu 2. Daten-Flatrates im Schweiz-Vergleich:

    Schon deutlich mehr als drei Jahre habe ich das Abo Swiss Plus bei Salt (Orange) für unter Fr. 30.- im Einsatz. Neu sind sogar noch „60 Min. Telefonie in die EU & USA“ und „200 MB/Monat Surfen (Roaming) in der EU & USA“ mit dabei. Das alles für Fr. 29.- /Mt.! Und wenn man sich nicht sau doof anstellt, wird das auch für bestehende Kunden genau so verlängert (grad kürzlich passiert).
    • EMkaEL 20.04.2018 14:32
      Highlight Highlight Bei mir genau gleich. Bin in der ersten verlängerung.. Läuft super! 👍🏻
    • Pointer 20.04.2018 18:51
      Highlight Highlight Bleibt bei der Verlängerung der Rabatt über die 24 Monate hinaus bestehen?
    • EMkaEL 20.04.2018 20:48
      Highlight Highlight Bei mir kam 2 monate vor ablauf ein sms mit einem link zur Verlängerung. Einfacher gehts nicht. Der rabatt bleibt wieder für 24 monate bestehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mein Lieber 20.04.2018 13:23
    Highlight Highlight Jeweils im Dezember kann man bei qoqa.ch das sunrise business Abo für 55.- statt 130.- ergattern. just sayin' ....
  • loquito 20.04.2018 13:21
    Highlight Highlight Sry aber wer macht diese Vergleiche? kann fast nicht sein... In Griechenland eine XBeliebige Prepaidkarte gekauft 10 Euro 25 GB 15 Euro 50GB (Aktion) macht für 45 Euro 150GB, das kann man ja kaum verbrauchen... Und Flatrates garantieren oft nicht unbeschränkt volles Tempo
    • Oliver Wietlisbach 20.04.2018 13:51
      Highlight Highlight Wie verglichen wurde, wird hier erklärt: https://verivox.ch/presse/daten-flatrates-europa-schweiz-54/

      Unter der Tabelle steht übrigens der Hinweis: "Berücksichtigt im Europa-Vergleich wurden nur die Angebote der Mobilfunknetzbetreiber." Das macht auch Sinn so, da es im Vergleich nicht um x-beliebige Prepaid-Karten (für Touristen) geht, sondern um die Angebote der Mobilfunkprovider. Verglichen werden also Deutsche Telekom mit Swisscom und nicht Deutsche Telekom mit TalkTalk.

      Im Schweiz-Vergleich wurden hingegen auch die Angebote kleiner Anbieter verglichen.
    • 90er 20.04.2018 13:53
      Highlight Highlight Das stimmt, aber auch Prepaidkarten garantieren keine unbeschränkte Geschwindigkeit, man hat teilweise einfach länger um die Daten aufzubrauchen.
      Und wie immer sind bei solchen Beiträgen auch nicht Sonderangebote von den Providern eingerechnet, aktuell gibts für 24.95.- ein All-Inklusiv Vertrag bei Salt. (Ob das Saltnetz gut oder schlecht ist, ist wieder eine andere Frage)
    • Caturix 20.04.2018 14:57
      Highlight Highlight Je nach Anbieter hat man uneingeschrenktes Tempo und auch uneingeschrenktes Volumen. Salt, Windgo, Swisscom ,Sunrise ist alles Unlimitiert.

Apple.sucks, Microsoft.sucks und Swisscom.sucks: Wer sich nicht blamieren will, muss jetzt handeln

Durch die neuen Top-Level-Domains wird das Internet überschwemmt mit zahlreichen kuriosen Endungen. Eine davon ist «.sucks». Wenig überraschend versuchen viele Unternehmen und Promis zu verhindern, dass Websiten mit der unrühmlichen Bezeichnung aufgeschaltet werden und kaufen sich die Adressen gleich selber.

Microsoft, Apple, Swisscom, sie alle haben sich ihre «.sucks»-Adressen prophylaktisch gesichert. Nicht als Eingeständnis irgendwelcher Fehlleistungen, sondern um zu verhindern, dass sich ein Spassvogel einen Scherz mit ihnen erlaubt. Für mindestens 200 Franken pro Jahr kann man sich die neue Top-Level-Domain auf der Website get.sucks registrieren lassen.

Das Geld fliesst unter anderem an das kanadische Unternehmen Vox Populi, das sich von der offiziellen amerikanischen …

Artikel lesen
Link zum Artikel