DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer DatenschutzerklÀrung.
Salt

Im Durchschnitt surfen die Schweizer mit 21 Mbit/Sekunde. Mit dem neuen Glasfaser-Internet von Salt ist man (theoretisch) fast 500 Mal schneller.

Grosser Preis-Leistungs-Vergleich: Neues Salt-Angebot macht Swisscom und UPC zur Schnecke

Salt katapultiert die Internet-Geschwindigkeit in der Schweiz in neue Dimensionen – und dreht gewaltig an der Preisschraube. Der grosse Preisvergleich mit Swisscom, UPC, Sunrise und Co.



Übersicht

  1. Das bietet Salt ab sofort
  2. So viel kosten die neuen Kombi-Abos
  3. Salt im Vergleich mit der Konkurrenz
  4. In diesen Orten kannst du Salt Fiber nutzen
  5. Das Fazit

Salt Fiber: Das mit Abstand schnellste Internet der Schweiz

Der Telekomanbieter Salt wagt den lange erwarteten Einstieg ins FestnetzgeschĂ€ft. Mit Rekordgeschwindigkeiten von 10 Gbit pro Sekunde (zehn mal schneller als die schnellsten Angebote der Konkurrenz) und gĂŒnstigen BĂŒndelangeboten mit TV und Telefon steigt Salt ins Rennen um Marktanteile – allerdings nur bei Kunden mit Glasfaseranschluss in grösseren Ballungszentren.

10 Mal schneller als Swisscom, 15 Mal schneller als UPC

Salt

Laut Salt ein Weltrekord: Salt Fiber ermöglicht Downloads und Uploads mit bis zu 10 Gbit/Sekunde.

Salt gibt mit dem neuen Angebot sowohl beim Preis als auch bei der Geschwindigkeit Gas. Die sogenannte Salt Fiber Box ermöglicht ein Surftempo von 10 Gigabit pro Sekunde – das ist zehnmal schneller als das bisherige Spitzenangebot hierzulande. Swisscom und Sunrise bieten heute maximal 1 Gigabit pro Sekunde, UPC 500 Megabit pro Sekunde.

FĂŒr das Rekordtempo gibt es selbst von der Konkurrenz Lob

Allerdings können die wenigsten Kunden tatsĂ€chlich die volle Geschwindigkeit ausreizen. LĂ€ngst nicht immer sei der Server auf der Gegenseite schnell genug, kommentierte Telekom-Experte Ralf Beyeler in einer Mitteilung des Online-Vergleichsdienstes Moneyland. Die bis anhin schnellsten Angebote von 1 Gigabit pro Sekunde reichten selbst fĂŒr Kunden völlig aus, die ein sehr schnelles Internet wĂŒnschten.

So viel kosten die neuen Kombi-Abos

Zum EinfĂŒhrungspreis von 49.95 Franken im Monat erhalten die Salt-Kunden nun Internetzugang, ein TV-Angebot mit 300 TV-Sendern und eine Festnetz-Flatrate. Salt-Kunden mit bestimmten Handy-Abos bezahlen 10 Franken weniger pro Monat. Damit unterbiete Salt die Preise auf dem Schweizer Telekom-Markt markant, schreibt der Preisvergleichsdienst Moneyland.

49.95 Franken ist der EinfĂŒhrungspreis. SpĂ€ter wird das Kombi-Angebot voraussichtlich mehr kosten.

Salt

Im Kombi-Paket fĂŒr 49.95 Franken im Monat ist ein schneller Internet-Zugang mit 10 Gbit/s, ein TV-Angebot und eine Festnetz-Flatrate enthalten. Salt-Kunden mit bestimmten Handy-Abos bezahlen 39.95 Franken pro Monat. Das TV-Angebot wird in Zusammenarbeit mit Zattoo und Sky erbracht und lĂ€uft ĂŒber Apples Set-Top-Box Apple TV. bild: salt

Salt-Mobilfunkkunden, denen ein Handy-Abo mit 3 GB Datenvolumen ausreicht, bezahlen fĂŒr das Gesamtpaket mit Mobilfunk, Festnetz, Internet und TV 88.95 Franken im Monat.

«Mobilfunkkunden, die eine Flatrate fĂŒr Anrufe und Internet in der Schweiz wĂŒnschen, mĂŒssen mit Kosten ab 98.95 Franken pro Monat fĂŒr das Gesamtpaket rechnen», sagt Ralf Beyeler vom Online-Vergleichsdienst Moneyland. Als Promotionsangebot bezahlen Salt-Kunden derzeit nur 64.90 Franken im Monat.

64.90 Franken ist der EinfĂŒhrungspreis. SpĂ€ter wird das Kombi-Angebot voraussichtlich 98.95 Franken kosten.

Salt

Im Kombi-Paket fĂŒr 64.90 Franken im Monat (temporĂ€rer Promopreis) ist ein schneller Internet-Zugang mit 10 Gbit/s, ein TV-Angebot, eine Festnetz-Flatrate sowie das Handy-Flatrate-Abo enthalten. bild: salt

Das Salt-TV-Angebot umfasst 7 Tage Replay. Wie nahezu alle anderen Schweizer Anbieter, kommentiert Beyeler. Alle Filme und TV-Serien, die die Online-Videothek Holly Star bzw. Sky anbietet, sind bei Salt-TV verfĂŒgbar.

Salt, Swisscom, Sunrise und UPC im Vergleich

Mit dem Einstieg ins FestnetzgeschĂ€ft wird Salt zum Telekom-Vollanbieter und kann Swisscom, Sunrise und Co. kĂŒnftig auch bei den Kombi-Paketen konkurrenzieren. Paketangebote aus Mobilfunk, Festnetz, Internet und Fernsehen gelten bei Experten als entscheidend fĂŒr den Erfolg einer Telekomfirma.

Bei Salt Fiber handelt es sich um ein einziges Kombi-Angebot mit einem Einheitspreis. UnabhÀngig davon, ob die Kunden viele oder wenige der offerierten Dienste benötigen, bezahlen sie gleich viel. Und so schneidet Salt im Preisvergleich von Moneyland ab.

Angebote fĂŒr Nutzer, die kein Festnetz-Telefon und keine TV-Aufnahme-Funktion wollen

Korrigierte Versionen Infografik Salt

* «Teleboy Free», «Wilmaa Free» und «Quickline TV Air Free» sind wie «Zattoo Free» kostenlos. Quelle: Berechnungen von moneyland.ch, Stand: MĂ€rz 2018. BerĂŒcksichtigt werden die SIM-Only-Tarife. Profil 3: Nur ungedrosselte Abos werden aufgefĂŒhrt. Ohne Promotionsangebote. bild: watson / quelle moneyland

Angebote fĂŒr Nutzer, die schnelles Internet, Replay-TV, Aufnahme-Funktion und eine Festnetz-Flatrate wollen

Korrigierte Versionen Infografik Salt

bild: watson / quelle moneyland

Angebote fĂŒr Nutzer, die sehr schnelles Internet und Replay-TV sowie Aufnahme-Funktion wollen

Salt Vergleich Tabellen

bild: watson / quelle moneyland

Ohne EinfĂŒhrungsrabatt zahlen Salt-Kunden fĂŒr das Gesamtpaket inklusive Handy-Abo 98.95 Franken. «Das ist ein echter Kampfpreis», sagt Beyeler. Selbst fĂŒr Kombi-Produkte der Konkurrenz, die wesentlich weniger böten, seien die Preise erheblich höher. «Es ist klar, dass die Preise von Swisscom, Sunrise und UPC unter Druck kommen werden», lĂ€sst sich Beyeler zitieren.

Da allerdings die Handy-Abos von Salt ohne BerĂŒcksichtigung von Promotionspreisen eher teuer seien, sei der Preisunterschied zur Konkurrenz mit Mobilfunk etwas geringer als ohne Mobilfunk. Je nach Nutzungsverhalten gebe es dann auch gĂŒnstigere Angebote von der Konkurrenz.

Hier kannst du Salt Fiber nutzen

Das neue Angebot ist ab sofort auf Glasfasernetzen in ĂŒber 30 StĂ€dten und Regionen verfĂŒgbar, wie Salt am Dienstag mitteilte. DafĂŒr arbeitet Salt mit Swiss Fiber Net, verschiedenen StĂ€dten und Gemeinden sowie weiteren Partnern zusammen. 

Derzeit werden vor allem grössere Ballungszentren mit dem schnellen Glasfasernetz abgedeckt. Der Telekomanbieter, der dem französischen Unternehmer Xavier Niel gehört, plant aber eine «weitere geografische Expansion».

Bild

Auf der Salt-Website kann man anhand der Wohnadresse prĂŒfen, ob man das mit 10 Gbit pro Sekunde ultraschnelle Internet ĂŒberhaupt nutzen kann.

Tipp: Wer allgemein wissen möchte, wo das Glasfasernetz bereits ausgebaut ist, kann dies auf dem Geoportal des Bundes nachschauen

Bild

In den dunkelgrĂŒn gefĂ€rbten Regionen haben mehr als 90 Prozent der GebĂ€ude einen Anschluss, der mindestens 1 Gbit/s erreicht.

Das Fazit: Swisscom und Sunrise unter Druck

Salt bietet nun das mit Abstand schnellste Internet zum Kampfpreis. Die Kombi-Angebote sind preislich interessant. Die Aktien der Konkurrenten Swisscom und Sunrise gerieten nach Salts AnkĂŒndigung unter Druck. Der Aktienkurs von Sunrise fiel am Dienstagnachmittag um 2,7 Prozent, derjenige von Swisscom um 3,8 Prozent.

Trotz Kampfreis wird Salt Fiber kein SelbstlĂ€ufer sein, meint Telekom-Experte Beyeler: «Die Herausforderung besteht darin, dass Salt ihr Versprechen nun auch halten und ihren Kunden einen wirklich guten Service bieten muss.» 

Mit dem Einstieg ins Glasfasernetz schliesst Salt an die eigene Geschichte an. Die einstige Orange war 2008 der erste Anbieter von TV, Internet und Telefonie auf dem EWZ-Glasfasernetz.

Ende 2010 verliess der Pionier die «Datenautobahn der Zukunft» wieder, da Orange kaum Kunden gewonnen hatte. Nach der geplatzten Hochzeit mit Sunrise hatte die Firma, die damals zur France Telecom gehörte, angekĂŒndigt, sich kĂŒnftig auf die Mobilfunkangebote konzentrieren zu wollen.

Mit Material der Agenturen SDA und AWP.

So funktioniert Social Networking in der RealitÀt

Video: watson/Lya Saxer, Knackeboul

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen SportrivalitĂ€t

Link zum Artikel

4 GrĂŒnde, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der RealitĂ€t zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» fĂŒr die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gÀbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♄
WĂŒrdest du gerne watson und Journalismus unterstĂŒtzen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstĂŒtze uns per BankĂŒberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Wohnst du neben einer 5G-Antenne? Hier findest du es auf einen Blick heraus

Sunrise und Swisscom haben das 5G-Netz gestartet. Der Bund zeigt auf seinem Online-Kartendienst, wo die neuen (und die bisherigen) Antennen stehen.

In der Schweiz sind bereits ĂŒber 300 5G-Antennen installiert. Sie sind jedoch noch nicht alle in Betrieb. Auf der Website des Bundesamtes fĂŒr Kommunikation sind alle Telefonantennen auf einer interaktiven Karte markiert, jene, die 5G ĂŒbertragen, aber auch 3G- und 4G-Antennen.

Die 5G-Antennen von Swisscom, die seit Mittwoch in Betrieb sind, senden aber vorerst noch auf 4G+-Frequenzen. An 102 Standorten in 54 Ortschaften wie ZĂŒrich, Bern, Basel, Genf und Lausanne, soll 5G in Betrieb genommen 


Artikel lesen
Link zum Artikel