Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Mit der Schweizer App Ally Science sollen effektivere Heuschnupfen-Behandlungen ermöglicht werden. bild: google play store

Diese neue Schweizer Heuschnupfen-App braucht jeder geplagte Pollenallergiker

Die neue Heuschnupfen-App der Berner Fachhochschule und des Universitätsspitals Zürich ist mehr als eine Pollenprognose-App. Sie soll mithilfe der Nutzer Frühwarnsysteme und Therapien für Pollenallergiker verbessern.



Brennende Augen, triefende Nase, juckende Haut, Halsschmerzen und Atemnot: Geschätzt zwei Millionen Menschen in der Schweiz sind Pollenallergiker – und in diesem Jahr ist die Pollenbelastung besonders stark. Kein Wunder: Der April ist bislang im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt drei bis fünf Grad zu warm und in vielen Regionen hat es viel zu wenig geregnet. Die Heuschnupfen-Qual ist entsprechend gross. 

Inmitten der Pollensaison lancieren die Berner Fachhochschule (BFH) und das Universitätsspital Zürich (USZ) heute die neue App Ally Science. Sie liefert Pollenprognosen sowie eine Darstellung zur aktuellen Entwicklung der Allergiesymptome in den verschiedenen Regionen.

Grösste wissenschaftliche Studie zu Pollenallergien in der Schweiz

Darüber hinaus ist die App für Android und iOS Teil «der bislang grössten wissenschaftlichen Studie zu Pollenallergien in der Schweiz», heisst es in der Medienmitteilung. Konkret sollen die Anwender ihre Beschwerden in der App möglichst einfach dokumentieren können. «Um die Symptome im persönlichen Allergietagebuch einzutragen, benötigt man weniger als 20 Sekunden», sagen die Schweizer App-Entwickler. 

Bild

Hinter Ally Science stehen das Universitätsspital Zürich, die Berner Fachhochschule, App-Entwickler ELCA und weitere Partner wie die ETH und das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie. screenshot: google play store

Durch die App-Nutzung bzw. Studienteilnahme tragen Pollenallergiker dazu bei, «dass künftig Frühwarnsysteme und Therapien für Pollenallergiker verbessert werden können». Denn bislang sei nicht bekannt, in welchen Regionen (Kantone, städtische und ländliche Gebiete) die Symptome besonders häufig oder stark auftreten würden und durch welche Faktoren (Pollenart, Feinstaub, Wetter etc.) sie beeinflusst werden. Das Universitätsspital Zürich will diesen Fragen nun in einer wissenschaftlichen Studie in sämtlichen Regionen der Schweiz auf den Grund zu gehen. Projektpartner MeteoSchweiz soll die hierzu notwendigen Daten zu Pollen- und Luftschadstoffen demnächst in Echtzeit zur Verfügung stellen können.

Die Studie soll zudem Klarheit schaffen, welche Symptome am häufigsten sind, welche dieser Symptome bereits therapiert werden und welche Allergien unter den Benutzern der App bereits ärztlich abgeklärt sind.

Das passiert mit den persönlichen Daten

Gespeichert werden die per App gesammelten Daten in persönlichen Konten auf der von der ETH Zürich und der Berner Fachhochschule entwickelten MIDATA-Plattform. «Die MIDATA-Plattform erlaubt es den Bürgerinnen und Bürgern, ihre Gesundheitsdaten sicher und unentgeltlich auf einem persönlichen Konto zu sammeln und frei über deren Verwendung in Forschungsprojekten zu verfügen», heisst es auf der MIDATA-Webseite. Der Anwender könne so stets allein entscheiden, wem er für Forschungszwecke Zugriff auf seine anonymisierten Daten gewähren wolle. Die Daten würden nur anonymisiert und mehrfach verschlüsselt gespeichert.

Die Plattform MIDATA ist genossenschaftlich organisiert und strebt keinen Gewinn an. Bürger sollen so an Forschungsprojekten von Spitälern oder Universitäten teilnehmen können und gleichzeitig die Kontrolle über ihre Daten behalten (siehe Video).

Das Making-of-Video zur Entwicklung der «Ally-Science»-App

abspielen

Video: YouTube/Ally Science

Pflänzli im Frost? Das empfehlen Experten

abspielen

Video: srf

Und nun: Niesende Katzen

Das könnte dich auch interessieren:

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Zug steckt während 3 Stunden zwischen Grenchen und Biel fest – Passagiere wurden evakuiert

Link zum Artikel

«Es ist absurd» – der Chef erklärt, was er vom Feminismus hält

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2019

Link zum Artikel

Schweizer Firmen wollen keine Raucher einstellen – weil sie (angeblich) stinken

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Liam und Emma sind die beliebtesten Namen der Schweiz – wie sieht es in deinem Kanton aus?

Link zum Artikel

Du bist ein Schwing-Banause? Wir klären dich rechtzeitig fürs Eidgenössische auf

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Vorsicht, jetzt kommt die Wohnmobil-Rezession!

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Apples Update-Schlamassel – gefährliche iOS-Lücke steht zurzeit wieder offen

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Prügelt Trump die amerikanische Wirtschaft in eine Rezession?

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Unglaublich viele Fragen und Antworten zum Thema Organspenden

Fast jeder hat sie, einige brauchen sie extrem dringend, nicht alle wollen sie geben, viele haben keine Ahnung von ihnen: Wir reden von Organen und von Organspenden. 26 Fragen und Antworten, um dir einen Überblick zu verschaffen.

Im ersten Halbjahr 2019 haben in der Schweiz Organe von 86 verstorbenen Personen transplantiert werden können - fünf mehr als in der selben Periode im Vorjahr. Hochgerechnet auf das ganze laufende Jahr würde das 172 Spenderinnen und Spendern entsprechen.

Insgesamt konnten 261 Organe im ersten Halbjahr 2019 transplantiert werden, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag mitteilte. Die Zahl der Personen auf der Warteliste ist dabei seit 2018 relativ konstant geblieben: Ende 2018 warteten …

Artikel lesen
Link zum Artikel