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Die herkömmliche SIM-Karte aus Plastik ist ein Auslaufmodell. bild: shutterstock

Tschüss SIM-Karte!? Das musst du über die eSIM von Swisscom wissen

Es hat lange gedauert, doch nun soll das Chip-Kärtchen verschwinden: Hier sind die wichtigsten Fragen und Antworten rund um die eSIM.

26.05.16, 16:57 03.06.16, 16:11

Ist die SIM-Karte reif fürs Museum?

Am Montag hat die Swisscom über die Lancierung des ersten «Wearable» mit einer so genannten eSIM informiert.

Und hier steckt sie drin:

Um mit der Samsung Gear S2 Classic 3G am Handgelenk telefonieren zu können, ist weder ein (via Bluetooth gekoppeltes) Smartphone erforderlich, noch muss man vor der Inbetriebnahme ein SIM-Kärtchen aus einem Stück Plastik herausbrechen, um es mühsam ins Gerät zu stecken.

Bei der so genannten eSIM ist der Chip, den es für das Einwählen in ein Mobilfunknetz braucht, fix im Gerät verbaut. Darum steht das «e» für embedded, also eingebettet.

Steht das «e» auch für extrem sinnvoll?

Die ab dem 7. Juni erhältliche Galaxy-Smartwatch ist natürlich nur der Anfang. Irgendwann sollen alle Mobilgeräte ohne herkömmliche SIM-Karte auskommen. 

In der aktuellen Medienmitteilung malt die Swisscom eine rosige Zukunft. Es ist von mehr Freiheit für die Kunden die Rede, von unkomplizierten Gerätewechseln und von einem «entscheidenden Baustein» für das Internet der Dinge.

Doch was bringt die eSIM den Konsumenten wirklich und warum nimmt Swisscom eine Pionier-Rolle ein?

Hier sind die wichtigsten Fragen und Antworten:

Welche Vorteile bringt die eSIM?

Die vor 25 Jahren lancierte SIM-Karte, die Mini-SIM, Micro-SIM und Nano-SIM (von links). bild: wikimedia.org CC BY-SA 3.0

Das klingt ja super. Wo ist der Haken?

Die Mobilfunk-Anbieter haben sich lange gesperrt und die Einführung eines branchenweiten eSIM-Standards mit immer neuen Vorschlägen verzögert.

Denn wenn die eSIM ab Werk im Gerät verbaut ist, geben die Provider die Kontrolle ein Stück weit ab. Apple, Samsung und andere Hardware-Hersteller drängen ins Geschäft.

Wie dies geht, zeigt Apple seit 2014. Die Kalifornier waren Vorreiter mit einer eigenen SIM-Karte fürs iPad.

Die Apple SIM ist eine Zwitter-Lösung. Zwar muss sie wie gehabt als Chip-Kärtchen gekauft und ins Gerät gesteckt werden. Bezüglich Funktionalität ist es aber eine eSIM, weil man über die System-Einstellungen den Provider wechseln kann.

Inzwischen hätten die Netzbetreiber begriffen, dass ihnen keine Alternative bleibe, konstatierte «Die Welt» diesen März. Weil sich das Internet der Dinge (IoT) entwickelt, benötigen immer mehr Geräte eine unkomplizierte ständige Verbindung – sei dies ein Auto, eine Waschmaschine oder auch ein Bürostuhl.

Über die letzten Jahre habe der GSMA-Industrieverband, der weltweit alle Netzbetreiber vertritt, mit den Geräteherstellern die Spielregeln verhandelt. Bis im Sommer solle der branchenweite eSIM-Standard endgültig verabschiedet werden.

Aus Konsumentensicht hat die eSIM den Nachteil, dass man sie nicht einfach wie die herkömmliche SIM herausnehmen kann. Man ist also den Anbietern ein Stück weit ausgeliefert.

Warum braucht's für die eSIM in der Galaxy-Smartwatch eine neue Rufnummer?

Es wäre natürlich praktisch, wenn man als Besitzer einer nigelnagelneuen Gear S2 Classic 3G über die eigene Handynummer zu erreichen wäre, wenn man das Smartphone etwa zum Joggen zuhause lässt. Doch scheint dies zum heutigen Zeitpunkt aus technischen Gründen nicht möglich.

Swisscom-Sprecher Armin Schädeli:

«Da die Samsung Gear S2 Classic 3G eine der ersten Smartwatches ist, die ohne Bluetooth-Verbindung zu einem Smartphone auch Sprachtelefonie ermöglicht, muss dem Kunden ein Abo angeboten werden, welches auch Telefonieren ermöglicht. Dies hat für den Kunden zur Folge, dass er eine zusätzliche Telefonnummer erhält. Er hat somit eine separate Telefonnummer für die Smartwatch.»

Sprich: Wer beim Joggen mit der Smartwatch über die eigene Handy-Nummer erreichbar sein will, muss eine temporäre Rufumleitung einrichten (siehe Swisscom-Website).

Funktioniert die eSIM auch mit einer bestehenden Handy-Nummer?

Nope. Derzeit nicht.

Der Swisscom-Sprecher: «Für die Smartwatch erhält der Kunde eine separate Rufnummer. Für das Smartphone verwendet der Kunde seine bestehende.»

Eine Zweit-SIM, wie sie Swisscom ihren Kunden gegen Aufpreis anbietet, um die eigene Telefonnummer mit mehreren Geräten zu nutzen, macht keinen Sinn. Denn dafür müsste man die Zusatz-Karte ja in die Smartwatch stecken können.

Was kostet die eSIM und wer kann sie nutzen?

Ausschliesslich Swisscom-Kunden mit einem «infinity»-Handyabo – das Günstigste kostet 69 Franken pro Monat. 

Hinzu kommen 15 Franken, die die Swisscom als monatliche Gebühr für die eSIM in der Galaxy-Smartwatch verlangt.

Präzisierung: Laut Swisscom sind die 15 Franken nicht für die eSIM-Karte, «sondern für den Service, dass der Kunde telefonieren, SMS-Verschicken und mobil Daten nutzen kann».

Update: Hinzu kommen auch noch einmalige Kosten von 40 Franken:  «Für die Aufschaltung des eSIM Profils fallen Kosten wie bei der klassischen SIM Karte an, deshalb kostet die Aufschaltung der eSIM 40 Franken», heisst es.

Was passiert, wenn man den Mobilfunk-Provider wechselt? (Wird die eSIM ungültig?)

Das eSIM-Profil des Kunden (eine Software-Einstellung) wird ungültig, wenn der Vertrag mit der Swisscom endet. Weil zurzeit kein anderer Schweizer Provider eine eSIM anbietet, kann man die Smartwatch nicht mehr wie gewünscht nutzen.

Der Swisscom-Sprecher:

Die eSIM ist der eingebaute Chip, faktisch eine leere SIM-Karte. Der Kunde erhält vom Mobilfunkanbieter ein eSIM-Profil. Dieses eSIM-Profil ist nur mit dem jeweiligen Anbieter gültig. Vom Mobilfunkanbieter erhält der Kunde einen Zugang zu einem eSIM-Profil zum Download auf seine eSIM (eingebauter Chip). Dieses eSIM-Profil bekommt er aufgrund einer vertraglichen Beziehung mit dem Provider. Wenn der Kunde zu einem anderen Anbieter wechselt, erhält er von diesem ein neues eSIM-Profil.

Es bleibt also zu hoffen, dass Salt (ehemals Orange) und Sunrise schon bald mit eigenen eSIM-Angeboten nachziehen.

Was passiert, wenn man mit der eSIM-Smartwatch ins Ausland reist? 

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, während eines Ausland-Aufenthalts zu einem lokalen (günstigen) Mobilfunk-Provider zu wechseln. Dazu muss man keine SIM-Karte mehr erwerben und ins eigene Gerät einsetzen, sondern nur die Software-Einstellungen ändern. Das Problem: Man hat nicht mehr die eigene Rufnummer.

Der Swisscom-Sprecher bestätigt. Selbstverständlich könnten die Kunden ein eSIM-Profil eines anderen Anbieters auf die Uhr laden – sofern dieser Anbieter eSIM unterstütze. «Damit erhält er von diesem lokalen Mobilfunkanbieter eine lokale Rufnummer (entspricht einem heutigen SIM-Kartenwechsel).»

Ausserdem sei auch Roaming möglich, also die Nutzung von fremden Mobilfunknetzen über das eigene Handy-Abo. Dies stehe im Leistungsbeschrieb zur eSIM (15 Fr./Monat).

Fazit: Dies dürfte das häufigste Szenario sein, weil weltweit die wenigsten Provider bislang eSIM-Angebote lanciert haben.

Wird es einen eSIM-Lock geben oder kann man Profile von mehreren Providern auf einem Gerät haben (so wie dies bei Dual-SIM-Geräten möglich ist)?

Der Swisscom-Sprecher:

«Die eSIM unterstützt technisch einen SIM-Lock. Ob und in welchen Fällen dieser angewendet wird, hängt von der Vertragsbeziehung ab. Die eSIM ändert daran nichts. eSIM unterstützt technisch auch den Download mehrerer eSIM-Profile. Es ist jedoch immer nur ein Profil aktiv. Ob und wie viele eSIM-Profile auf einem Gerät gespeichert werden können, wird vom Gerätehersteller definiert.»

Stichwort Datenschutz: Wie sicher ist die eSIM?

Der Swisscom-Sprecher: «Eine eSIM ist genau so sicher wie die herkömmliche physische SIM-Karte. Die Profildaten werden end-to-end verschlüsselt auf die eSIM übertragen.»

Sollte ein eSIM-Gerät Kriminellen in die Hände fallen, brauchen sie auch den PIN-Code, um es freizuschalten.

Was bringt die eSIM der Swisscom?

Die Swisscom kann als Mobilfunk-Providerin ihre Kosten senken, wenn immer weniger herkömmliche SIM-Karten verwaltet und an die Kunden ausgeliefert werden müssen.

Profitieren kann das halbstaatliche Telekom-Unternehmen auch, weil das Internet der Dinge (IoT) wächst. Wenn immer mehr Geräte vernetzt werden, verdienen die Netzbetreiber.

Mediensprecher Armin Schädeli:

«Swisscom sieht grosses Potenzial in der eSIM. Diese Technologie ermöglicht eine Vereinfachung der Kunden- als auch der Aufschaltprozesse und wird in Zukunft die herkömmliche physische SIM-Karte ablösen. Der Kunde kann das Gerät einschalten, sein eSIM-Profil downloaden und los geht’s. Das führt zur Digitalisierung von bisher physischen Prozessen. Vor allem aber ermöglicht die eSIM, Dinge zu vernetzen, die bislang nur offline oder mittels einem zweiten Gerät vernetzt werden konnten. Sie ist der Schlüssel zum Internet der Dinge. Mit der eSIM und dem damit einhergehenden Technologiewandel eröffnen sich neue Möglichkeiten für Kunden und Telekomanbieter.»

Dazu der Swisscom-Manager Dirk Wierzbitzki:

«Die eSIM ist ein entscheidender Baustein für das ‹Internet der Dinge›, denn sie ermöglicht kleine, autonom vernetzte Geräte und Sensoren. Smart Watches, Wearables, Kameras, Fitness-Tracker, Gesundheits- oder Notrufsensoren, eBikes und viele weitere Geräte müssen nicht mehr mit einer physischen SIM-Karte ausgestattet werden und bleiben permanent über das Mobilfunknetz in Verbindung.»

Laut Swisscom folgen noch in diesem Jahr «weitere Geräte mit eSIM». Welche?

Armin Schädeli formuliert vorsichtig: «Wir gehen davon aus, dass in diesem Jahr weitere eSIM-Geräte auf den Markt kommen. Dabei wird es sich vermutlich um Smartwatches, Fitness-Armbänder, Tablets oder andere Zusatzgeräte handeln.»

Man merke: Von Smartphones ist (noch) keine Rede.

Bleibt die Frage, ob Apple mit dem für Herbst 2016 erwarteten iPhone 7 weiterhin die eigene technische Lösung (Apple SIM) favorisiert und das erste Smartphone mit eSIM lanciert.

Zukunftsmusik: Mobilfunk-Vertrag für fünf Geräte

Wie aktiviert man die in die Galaxy-Smartwatch integrierte eSIM?

  1. Zuerst gilt es die Samsung-Gear-App auf das Android-Smartphone herunterzuladen.
  2. Nun scannt man den QR-Code auf dem eSIM-Voucher (Bild) mithilfe der App ein. Daraufhin wird automatisch das eSIM-Profil vom Swisscom-Server heruntergeladen und via Bluetooth auf die Smartwatch übertragen.
  3. Nach dem Neustarten der Smartwatch wird man aufgefordert, den PIN für die eSIM einzugeben.

bild: swisscom

Warum unterstützt die Swisscom (im Gegensatz zur deutschen Telekom) nicht die «Apple SIM», die bereits mit iPads funktioniert?

Der Swisscom-Sprecher:

«Die iPad-Geräte von Apple können weiterhin mit einer normalen SIM-Karte genutzt werden. Die ‹Apple SIM› ist eine proprietäre Lösung von Apple und entspricht nicht dem GSMA-Standard, welcher von der Swisscom und allen anderen Mobilfunkanbietern unterstützt wird.»

Angenommen, das iPhone 7 kommt mit einer eSIM respektive «Apple SIM» auf den Markt. Was bedeutet das für die Swisscom?

Armin Schädeli: «Wenn das iPhone 7 eine eSIM nach GSMA-Standard unterstützt, sind alle zufrieden. Swisscom kennt keine Pläne oder Spezifikationen von Apple und nimmt dazu keine Stellung.»

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Brikne, 20.7.2017
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68Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • conszul 27.05.2016 07:22
    Highlight Frage mich heute bereits, wie die 40.- für eine SIM gerechtfertigt sind. Bisschen Chip und Plastik und ein Knopfdruck in der Datenbank (wenn überhaupt). Und nun sollen da monatlich noch 15.- Zusatzkosten anfallen? Hackts, liebe Swisscom?
    32 1 Melden
    • MaxHeiri 27.05.2016 13:28
      Highlight Es sind nur die Grossen, welche noch 40 CHF wollen. Bei Lebara bezahlst du 10 CHF und hast auch damit ein Guthaben von 10 CHF.
      6 1 Melden
  • Emperor 27.05.2016 02:36
    Highlight Also darf ich für weniger Unabhängigkeit auch noch zahlen... ich stelle ja auch Leute an, damit sie mich vermöbeln...

    18 1 Melden
  • Olmabrotwurst 27.05.2016 01:34
    Highlight Ich habe nur Bahnhof verstanden, muss man sich nicht kaufen.
    5 9 Melden
  • Knut Atteslander 26.05.2016 23:39
    Highlight Lol, bei 15.-/Monat hab ich aufgehört zu lesen...
    62 1 Melden
  • 2sel 26.05.2016 20:09
    Highlight Chillt mal runter! Das Budget für Sir Roger und Prinzessin Melanie hat einfach nicht gereicht. Ist doch klar dass man da etwas mehr Einnahmen generieren muss...
    *Ironie off*
    24 3 Melden
  • Zeit_Genosse 26.05.2016 20:08
    Highlight Wir erleben da die Anpassung der Swisscom an IoT. IoT wird ein riesen Geschäft. Dass am Anfang alles etwas umständlich, holprig, unausgegoren, teuer, usw. daherkommt wissen alle Technikbegeisterten.

    Momentan sehe ich wenig Kundennutzen. Man kann das mal auf sich zukommen lassen. Erst wenn die Industrie weltweit darauf setzt, werden wir nicht umhinkommen. Dann werden die Geräte hardwaremässig vernetzungsbereit ausgeliefert. Und durch die Konkurrenz werden Preise fallen und die Produkte besser.
    21 3 Melden
  • terribile 26.05.2016 20:06
    Highlight Aufgefallen ist mir, dass die Apple SIM Karte immer den teuersten Provider anzeigt. Eine günstige Alternative fehlt gänzlich.
    Das die Swisscom sich da gesundstossen will wundert mich nicht. Ist halt ohne Konkurrenz. Jetzt wird das Mühlespiel fortgesetzt. Die Kunden zahlen ja bekanntlich jeden Preis - ich nicht.
    20 2 Melden
  • 's all good, man! 26.05.2016 18:55
    Highlight Sorry, muss noch etwas abseits des eigentlichen Themas loswerden: wer selbst während dem Joggen erreichbar sein will, hat einen an der Waffel. Irgendwo hört es doch einfach auf, aso wüki!
    82 3 Melden
    • tetragraph 26.05.2016 22:55
      Highlight Hier kommt mir gleich Harry G in denn Sinn mit "15 Jogher, die jeder kennt":
      8 1 Melden
  • Dä Brändon 26.05.2016 18:21
    Highlight Back to the roots also, war ja bei den ersten mobilen Telefonen schon so.
    18 2 Melden
  • atomschlaf 26.05.2016 18:20
    Highlight Bei der deutschen Telekom kann man seit Jahren eine 2. SIM-Karte mit gleicher Rufnummer haben, mit der gleichzeitig beide Geräte ins Netz eingebucht sein können.
    Wenn ein Anruf kommt, klingeln beide Geräte und man kann ihn auf jedem der Geräte entgegennehmen.
    Es ist mir ein Rätsel, weshalb die Swisscom dies nicht kann oder nicht können will.
    67 6 Melden
    • Globidobi 26.05.2016 19:10
      Highlight Dies ist auch bei der Swisscom möglich. Dies steht auch so im Interview. Jedoch ist dies nicht mit der eSim möglich, da wohl neues System.
      11 17 Melden
    • atomschlaf 26.05.2016 19:32
      Highlight @Globidobi: Ja, man kann schon 2 SIM-Karten mit der gleichen Nummer haben, aber gemäss der immergleichen Antwort der Swisscom auf wiederholte Anfragen über mehrere Jahre hinweg, dürfe immer nur eine der Karten im Netz eingebucht sein, was die Sache für mich weitgehend nutzlos macht.
      Ausser dies hätte sich in den letzten paar Monaten geändert...
      27 1 Melden
    • Taeb Neged 26.05.2016 19:59
      Highlight Stimmt nicht. Man kann zwei SIM-Karten haben, aber es darf nur eine im Netz eingebucht sein. Beide gleichzeitig geht bei Swisscom nicht.
      25 1 Melden
    • Suchlicht 26.05.2016 20:39
      Highlight @Globidobi Stimmt nicht ganz, im Gegensatz zur Karte von Vodafon D darf bei der Swisscom offiziell immer nur eine der beiden Karten aktiv sein. Das heisst also, wenn Du das Tablet nutzen willst mit der Duo-Karte, muss in der Zeit das Telefon in den Flugmodus.
      Es geht zwar auch ohne die Switcherei, aber dann hast Du plötzlich auf einem Gerät keine Datenverbindung mehr und musst es neu starten, oder Du erhältst Fehler, wenn beide Geräte gleichzeitig in Betrieb sind.
      Da ist D weiter, wie @atomschlaf richtig sagt, dort gehen beide Karten gleichzeitig. Wo es klingelt, kann man sogar einstellen.
      24 0 Melden
  • tentwelve 26.05.2016 18:09
    Highlight Wie kommen die 15.-/Monat zustande? Normalerweise kostet eine SIM einmalig 40.- und gemäss Punkt 9 kann die Swisscom ihre Kosten senken. Wieso nun mehr verlangen?
    76 1 Melden
    • Tsunami90 26.05.2016 18:26
      Highlight Weil sie es können ^^
      63 2 Melden
    • Globidobi 26.05.2016 19:10
      Highlight Die macht des Monopol. Sunrise und Salt haben noch nicht nachgezogen. In einem Jahr sieht dies anders aus.
      25 2 Melden
    • Taeb Neged 26.05.2016 20:04
      Highlight Ich verstehe das als Abo Erweiterung. Zusätzliche SIM mit eigener Rufnummer.
      Finde es aber nicht sehr innovativ von der SC. Neue Rufnummer, zusätzliche Gebühren. Also keine weitere Funktionalität für den Kunden.
      Vielkeicht ändert sich das, wenn die Konkurenz dann mal einsteigt.
      15 0 Melden
    • Suchlicht 26.05.2016 20:42
      Highlight Natel Duo kostet auch 10.-- im Monat und ist nur eine Alternativkarte, die noch nicht mal gleichzeitig mit der Hauptkarte in Betrieb sein darf. Das ist schon seit Jahr(zehnte)n so, jetzt noch die Teuerung oben drauf plus eine Gebühr, weil man der Erste ist und so kommen die meiner Meinung nach dreisten 15.-- zu Stande.

      Lustig, dass es bei herkömmlichen Prepaid-SIM kostenlos geht (Grundgebühr, nicht die 40.--).
      12 1 Melden
    • LeKnut 27.05.2016 00:34
      Highlight Verstehe ich nicht.. man zahlt CHF 15 für rein gar nichts, man braucht ja dann doch ein Abo drauf und dann erst noch ein teueres Infinity.
      16 1 Melden
  • MaxHeiri 26.05.2016 17:59
    Highlight Mit der eSIM freue ich mich auf ein faktisches Abschaffen des Roaming. Man geht ins Ausland und wählt für seine Bedürfnisse und Dauer das beste Angebot aus.
    15 19 Melden
    • LeKnut 27.05.2016 00:35
      Highlight Richtig gut wird es erst wenn man auch zeitgleich mehrere Profile nutzen kann.. sonst ist man auf einmal nur noch mit der lokalen Nummer erreichbar.
      10 0 Melden
    • MaxHeiri 27.05.2016 13:30
      Highlight Bei Whatsapp Calls spielt die Nationalität der Nummer keine Rolle mehr :)
      5 0 Melden
  • The Writer Formerly Known as Peter 26.05.2016 17:58
    Highlight Für mich ein noGo. Sicherlich würde ich nicht mehr bezahlen wie bisher für ein bestehendes Abonnement. Die CHF 15.- ... träum weiter, liebe Swisscom! Sollte Salt sowas bringen, würde ich keinen Cent mehr dafür bezahlen. Einen grösseren Nutzen sehe ich sowieso nicht. Eher mehr Kontrolle und weniger Eingriffsmöglichkeiten durch den Nutzer.
    53 3 Melden
    • Suchlicht 26.05.2016 20:43
      Highlight Kann man nicht bei Salt heute schon in einem Abo mehrere herkömmliche SIMs haben, die man sogar gleichzeitig nutzen kann?
      4 1 Melden
  • Elkomentarias 26.05.2016 17:52
    Highlight jaaa noch bessere überwachung vorallem wegen elektronik die man sich 24 stunden am tag -in form von smart (klingt ja supercool) watches) anschnallt. meeeee meeeeeeeee
    37 3 Melden
    • mortiferus 26.05.2016 20:12
      Highlight Es kommt so weit das nix mehr ohne verbaute esim existiert, auch das Neugeborene. Alles zu unserem Wohlergehen....mähhhh määähhhhh Alles wird gut määäääähhh Dont worry, be happy määääääääääähhh
      10 0 Melden
  • Flint 26.05.2016 17:49
    Highlight Bin auch skeptisch. Ich bin jemand der gerne mal an der Firmware des Phones herumwerkelt. Dabei entnehme ich die SIM um eingehende Nachrichten zu unterbinden (Datenverlust zw Backup und Wipe). Kann man eine eSIM ebenfalls "deaktivieren"?
    26 0 Melden
  • Nosgar 26.05.2016 17:42
    Highlight Wer bitte zahlt für sowas 15.- im Monat?
    76 3 Melden
  • bennni 26.05.2016 17:41
    Highlight Swisscom & Co. haben sich dagegen gesträubt? Es ist ein kleiner Tropfen auf den heissen Stein des Telekommunikations-Oligopols mit seinen horrenden Preisen in der Schweiz. Es muss hier noch mehr passieren.
    28 2 Melden
  • Pathfinder 26.05.2016 17:36
    Highlight ...und in den Ferien ist dann Ende mit lokalen SIM-Karten, so dass der blauen Riese schön seine masslos überrissenen Roaming-Angebote durchsetzen kann.
    28 8 Melden
    • @schurt3r 26.05.2016 17:39
      Highlight In hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft führen Provider weltweit die eSIM im Angebot. Dann kann man während des Auslandaufenthalts mit wenigen Klicks einen günstigeren Tarif aktivieren.
      27 9 Melden
    • 2sel 26.05.2016 17:52
      Highlight Und dafür das zahlt man dann im Jahr 12 x 15 CHF = 180 CHF extra?
      Sorry, für wie blöd hält uns die Swisscom?
      63 4 Melden
    • Dan Ka 26.05.2016 20:38
      Highlight Was ich mich frage... Bleibt meine Rufnumer (MSISDN) die selbe, wenn ich mit eSIM einen ausländischen Anbieter wähle? Oder habe ich dann wie heute eine neue Nummer? Habe oft die höheren Gebühren wegen dem Nummernwechsel in Kauf genommen... Bequem wie ich bin.
      7 1 Melden
    • Pathfinder 26.05.2016 23:26
      Highlight Die Idee an und für sich finde ich ja gut. Letztlich geht es aber wie fast immer darum, dem Konsumenten mehr Geld aus der Tasche zu ziehen. Ich habe noch selten erlebt, dass ein gleichwertiges Angebot günstiger wird. Viel mehr erhalte ich vermeintlich irgendwelche Features (die ich meist nicht brauche) und zahle dafür mehr als zuvor.
      9 0 Melden
  • Cyman 26.05.2016 17:34
    Highlight Die Lösung von Swisscom ist sehr unbefriedigend und teuer, meiner Meinung nach. Erstens zahlt man saftige 15,- zusätzlich, zweitens hat man nun plötzlich eine zweite Rufnummer. Ich persönlich nutze eine 3G-fähige Android Wear-Smartwatch. Ja, man muss die SIM-Karte in Feinarbeit in die Uhr stecken - dafür kann man dann eine Zweitkarte seines Anbieters (Bei Swisscom und Sunrise möglich) kaufen und bequem hin- und herswitchen, welches Gerät für die Telefonie aktiviert sein soll. Immer mit der gleichen Rufnummer. Das ist doch wesentlich besser als diese Lösung, wie mir scheint...
    44 0 Melden
  • Matrixx 26.05.2016 17:31
    Highlight Toll, da gibt es eine eSIM, man braucht aber trotzdem für jedes Gerät eine Nummer. Ich war in Erwartung, dass es damit möglich ist, mehrere Geräte an eine Nummer zu koppeln...
    44 0 Melden
    • terribile 26.05.2016 20:08
      Highlight Denke das ist volle Absicht. Wie die Argumente immer auch sein mögen.
      14 1 Melden
  • Flunderchen 26.05.2016 17:04
    Highlight Pff, mal wieder eine neue Abzockmasche, 15 Franken zusätzlich zahlen. Kann ich gerne drauf verzichten, alle 2 Jahre mal die Sim-Karte in ein anderes Gerät stecken, ist doch nicht schlimm.
    60 6 Melden
    • @schurt3r 26.05.2016 17:08
      Highlight Dein Kommentar lässt vermuten, dass du nicht mal bis Punkt 1 (Vorteile der eSIM) gelesen hast...
      10 38 Melden
    • Fabio74 26.05.2016 17:18
      Highlight Punkt 1 ist schön und gut. Aber eine neue Masche Geld zu kassieren für wenig Leistung. Was wird in D dafür verlangt?
      42 1 Melden
    • @schurt3r 26.05.2016 17:23
      Highlight 20 Euro pro Monat
      (Quelle: http://www.teltarif.de/handy/esim.html?update=1620724)
      16 1 Melden
    • LeKnut 27.05.2016 00:44
      Highlight Dani, das sind 20 EUR ohne dassman ein zusätzliches Abo braucht. Telefonie und Daten sind inkl. Bei Swisscom sind es 15 Fr. für "nichts".
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«Spektakulär!» – Swisscom ermöglicht erstmals Einblick in die eigenen Nutzerdaten

Swisscom ermöglicht den Einblick in die eigenen Vorratsdaten der letzten sechs Monate. Der Schweizer Anwalt Martin Steiger hat die über ihn gespeicherten Daten angefordert – und eine CD-ROM mit zehntausenden Einträgen zu seiner Handy- und Internet-Nutzung erhalten.

Seit 2002 wird jede Bewegung von Schweizer Handybesitzern ein halbes Jahr lang aufgezeichnet. Insbesondere die Mobilfunkprovider müssen im Auftrag des Bundes von jedem Kunden folgende Rand- bzw. Metadaten ohne Anlass und Verdacht auf Vorrat speichern:

Anfang März 2018 lehnte das Bundesgericht eine Beschwerde des Vereins Digitale Gesellschaft gegen die anlasslose Vorratsdatenspeicherung, also die generelle Überwachung sämtlicher Bürger ohne Anfangsverdacht, ab. Allerdings hat neu jeder …

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