International

Erster Prozess zu G20-Demos in Hamburg – 2 Jahre und 7 Monate Haft für Krawall-Bruder

28.08.17, 17:48

Im ersten Prozess rund um die G20-Krawalle hat das Amtsgericht Hamburg einen 21-Jährigen zu zwei Jahren und sieben Monaten Haft verurteilt. Der Niederländer wurde am Montag des schweren Landfriedensbruchs, der gefährlichen Körperverletzung, des besonders schweren Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Widerstands schuldig gesprochen.

So hat sich die Polizei für die Jahrhundert-Demo gerüstet

Nach Überzeugung des Richters hatte er am späten Abend des 6. Juli bei Krawallen im Hamburger Schanzenviertel zwei Flaschen auf einen Polizeibeamten geworfen. Seiner Festnahme hatte er sich widersetzt, indem er eine sogenannte Embryonalhaltung annahm und seine Muskeln anspannte.

Die Staatsanwältin hatte ein Jahr und neun Monate gefordert, die Verteidigerin Freispruch. Die rund 40 Zuschauer reagierten geschockt auf das Urteil. Es war der erste Prozess im Zusammenhang mit den G20-Krawallen Anfang Juli in Hamburg. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Echo der Zeit 28.08.2017 22:09
    Highlight Vielleicht ein Grund wieso die Polizei bei manchen Leuten nicht mehr als Freund und Retter gesehen werden - Wen Politische Allmacht wenigen Staaten und Grosskonzernen gehören -
    8 10 Melden
    • Duweisches 29.08.2017 07:35
      Highlight Mein Tipp, wie viele Polizisten dafür auch nur die geringste Strafe bekommen: 0
      6 1 Melden
  • Echo der Zeit 28.08.2017 21:59
    Highlight So ist das wenn man gegen die oberen 1% Demonstriert. Mich Spornt das Nur an, das nächste mal werden noch mehr kommen ! noch Friedlicher ! und dann werden sie sich noch mehr Anstrengen müssen, um die sache Eskalieren zu lassen.
    8 9 Melden
  • Walter Sahli 28.08.2017 21:06
    Highlight Dieses Urteil wird genau gar niemanden vom Widerstand gegen die G20 abhalten, sondern diesen nur ausweiten und verstärken. Nächstes Mal wird's whs. tote Polizisten geben. Ist vermutlich genauso gewollt, wie die Krawalle selbst.

    Bemerkenswert finde ich, dass genau die Kommentatoren, die bei jeder Gelegenheit wegen undemokratischen und zentralistischen Strukturen gegen die EU wettern, hier nun jubeln, wenn Leute, die Widerstand gegen die demokratisch nicht legitimierte G20-Vereinigung leisten, unverhältnismässig hart bestraft werden. Das geht für mich irgendwie nicht auf.
    17 41 Melden
  • Sunking_Randy_XIV. 28.08.2017 21:03
    Highlight Wow, was für ein krass politisch motiviertes Urteil. Völlig unverhältnismässig, zumal seine Schuld auch nicht vollumfänglich bewiesen ist. Wenn das das neue Strafmass für Flaschenwürfe ist kann der Staat bald an der Langstrasse oder an der Reeperbahn Massenverhaftungen durchführen.
    20 42 Melden
    • Echo der Zeit 28.08.2017 21:23
      Highlight Hatte es jemals ein solches Urteil - für ein solches Vergehen, bei einem Fussball Hooligan gegeben ? Mann Bedenke es wird wohl jedes Wochenende Gewalt von Fussball Hooligans ausgeübt, gegenüber Fans, Polizisten, Unbeteiligten.
      18 8 Melden
    • Duweisches 29.08.2017 07:37
      Highlight Der Vergleich mit den Fussballfans zieht ganz gut, in beiden Fällen wurde die Unschuldsvermutung abgeschafft.
      2 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 28.08.2017 20:46
    Highlight Big smile ☺
    25 17 Melden
  • Erode Terribile 28.08.2017 20:33
    Highlight ganz einfach super. Da sollen sich doch die Schweizer Schäfchen Richter ein Beispiel nehmen. Wer bewusst jemanden Schaden zufügen will muss die gleiche harte Bedtrafung in kauf nehmen.
    Einfach Danke und weiter so!
    37 24 Melden
  • Libertas 28.08.2017 20:12
    Highlight Und jetzt alle geschockten Zuschauer und Applaudierer des Linksterroristen auch gleich ins Gefängnis stecken.
    Es braucht solche abschreckende Urteile um diese Gewalttouristen endlich zur Vernunft zu bringen. Danke Deutschland!
    37 24 Melden
    • Duweisches 29.08.2017 07:40
      Highlight Ja, aber wirklich, dieser Terrorist! Man stelle sich vor, der hat zwei Flaschen geworfen! Zwei! Dafür kann man ihn jetzt wirklich auch mal zweieinhalb Jahre in den Knast stecken. Wahrscheinlich war das sowieso einer von Merkels Berufsdemonstranten! Danke Merkel!
      9 4 Melden
  • Duweisches 28.08.2017 20:07
    31 30 Melden
    • Pisti 28.08.2017 21:25
      Highlight Es geht hier um gefährliche Körperverletzung. Ob dies mit einer Flasche wie in diesem Fall, einer Pistole oder den Fäusten passiert ist doch eigentlich völlig Wurst. Solche Leute gehören hart bestraft.
      Und weshalb sie diverse Urteile aus unterschiedlichen Ländern veröffentlichen, verstehe ich nicht. Macht aufjedenfall keinen Sinn.
      29 15 Melden
    • Duweisches 28.08.2017 22:07
      Highlight "Ein Berliner Polizist belastete den Mann in der Verhandlung schwer. Er sei am Abend nach der "Welcome to Hell"-Demonstration im Schanzenviertel von zwei Flaschen getroffen worden, sagte er. Dabei habe er kurze Zeit Schmerz gefühlt. Trotzdem sei er losgelaufen - und habe den mutmaßlichen Werfer festgenommen, sagte der Bereitschaftspolizist."

      Von schwer Verletzt kann keine Rede sein, der Polizist hat laut eigenen Aussagen für kurze Zeit Schmerz gefühlt. Würde ich jeden für Zwei Jahre hinter Gitter bringen der mir geringfügige Schmerzen beigefügt hat... Huuuii...
      9 4 Melden
    • Duweisches 28.08.2017 22:11
      Highlight Die Gerichtsurteile zeigen vergleichbare Strafen für eindeutig Schwere Verbrechen, in allen genannten Ländern herrschen ungefähr gleiche Rechtssysteme und Strafmasse.
      Oder sind "schwerer Landfriedensbruch" (was auch immer das ist, wahrscheinlich ist er trotz Aufforderung nicht von der Demo nach Hause), Schwere Körperverletzung die offensichtlich nicht stattfand und Wiederstand (auch das ein Witz, er hat bei seiner eigenen Verhaftung nicht kooperiert. Wow.) für sie auch nur annähernd vergleichbar?
      6 2 Melden
  • phreko 28.08.2017 20:01
    Highlight Und schon beginnen die Fans von amerikanischen Verhältnissen ihre Freude auszudrücken. Aber Via Sicura ist dann doch wieder zu hart....
    20 20 Melden
  • pun 28.08.2017 19:39
    Highlight Ich finde Gewalt gegen Polizeibeamte ziemlich bescheuert, weil die häufig auch nichts dafür können. Aber einen 21-jährigen wegen zwei Flaschen und Embryohaltung zu über 2 Jahren Knast verurteilen ist politisch motivierte Klassenjustiz und Wahlkampf. Gerade ein 21-jähriger sollte doch möglichst wieder in die Gesellschaft integriert werden. So bastelt man sich spätere Terroristen!
    39 39 Melden
  • danbla 28.08.2017 19:22
    Highlight Richtig so. Und jetzt noch die Kosten durch Anzahl Verurteilter und gut ist.
    35 31 Melden
  • nichtwichtig 28.08.2017 19:13
    Highlight Wahnsinn, ein Urteil wie in Ankara!

    Kampf der bürgerlichen Klassenjustiz!
    33 48 Melden
    • Bärner Gieu 28.08.2017 20:10
      Highlight Jetzt grännen sie, unsere Linksfaschisten!
      33 25 Melden
    • Duweisches 28.08.2017 21:03
      Highlight Alleine dieses Wort. Erklären Sie uns bitte was für sie "Linksfaschismus" ausmacht, Bärner. Das sie politisch links von Faschisten stehen?
      19 20 Melden
    • Bärner Gieu 28.08.2017 23:19
      Highlight Knapp daneben. Faschismus gibt es in rechter, aber auch in linker Ausprägung. Jürgen Habermas hat ihn 1967 geprägt: „Ich bin der Meinung, er hat eine voluntaristische Ideologie hier entwickelt, die man im Jahr 1848 utopischen Sozialismus genannt hat und die man unter heutigen Umständen – jedenfalls, ich glaube, Gründe zu haben, diese Terminologie vorzuschlagen – ›linken Faschismus‹ nennen muß.“
      4 6 Melden
    • Duweisches 29.08.2017 07:49
      Highlight *Hust* Habermas zog seine Aussage später zurück *hust*

      Der "Linksfaschismus" ist ein extrem schwammiger Begriff, der einfach nur für Polemik gebraucht wird. Damit werden wahlweise die Kommunisten, Sozialdemokraten oder einfach alle Gegner durch den Dreck gezogen.
      Der Utopische Sozialismus hat mit Faschismus so wenig zu tun wie dieses Urteil mit Gerechtigkeit.
      6 4 Melden
    • Bärner Gieu 29.08.2017 11:22
      Highlight Gibt es denn einen grossen Unterschied zwischen Kommunisten, sozialisten, Maoisten, Stalinisten etc.? Alle dieses Ausprägungen haben der Menschheit letztlich nur Leid und Elend gebracht. Und hunderte von Millionen Toten.
      1 3 Melden
    • Duweisches 29.08.2017 15:01
      Highlight Maoismus beschreibt die beinahe kurlige (wenn nicht so viele Menschen unterdrückt würden), in China autoritär umgesetzte Ideologie von Mao, der Stalinismus (falsch) interpretiert hat. Stalin wiederum hat, wie Sie wissen, seinerseits eine schreckliche, autoritäre Umsetzung Lenins Ideen durchgeführt. Lenin hat die eigentlich sinnvollen Ideen Marx in eine falsche Richtung gelenkt. Der Sozialismus, das ursprüngliche Ziel Marx' und Engels, hat dadurch mit dem Maoismus nichts am Hut.
      Ich bezeichne Neoliberale, Konservative, Rassisten auch nicht alle gleich, auch wenn es Überschneidungen gibt.
      4 1 Melden
    • Duweisches 29.08.2017 15:07
      Highlight Werden alle vom Kapitalismus in all seinen Ausprägungen verursachten Toten (Imperialismus, Unterdrückung, Menschen können sich weder Essen noch Medikamente leisten, widerwärtige Arbeitsbedingungen, zum Teil Kriege etc. etc.) zusammengerechnet können die Kommunistischen Disputen einpacken. Nur macht es genauso wenig Sinn, den US-Neoliberalismus mit z.B. Schweden oder der Schweiz und ihren Sozialsystemen zu vergleichen, wie es keinen Sinn macht, dem Kommunismus die Toten von Stalin, Mao und co. anzuhängen.
      Ich verteidige nicht die Diktatoren, ich verteidige den Kommunismus als Utopie.
      3 1 Melden
  • Raembe 28.08.2017 19:09
    Highlight Richtig so!
    37 25 Melden
  • Grundi72 28.08.2017 19:08
    Highlight Geil 😎

    Weiter so liebe Richter!
    38 28 Melden
  • neewa 28.08.2017 18:46
    Highlight Völlig übertrieben! Ich bin ebenfalls schockiert!
    30 43 Melden
    • PenPen 28.08.2017 21:04
      Highlight Ich bin schockiert ab den applaudierenden Gebrainwashten im Gerichtssaal.
      24 17 Melden
  • axantas 28.08.2017 18:39
    Highlight Ja, ich war auch geschockt, als ich die rohe und hirnlose Gewalt und Zerstörung in Hamburg sah.

    Jetzt bin ich etwas beruhigt. Meine Hochachtung für die Richter.
    46 24 Melden
    • axantas 28.08.2017 20:20
      Highlight Wir haben hier scheinbar Befürworter der rohen und hirnlosen Gewalt und Zerstörung. Anders kann ich mir die Blitze nicht erklären.
      28 15 Melden
    • Duweisches 28.08.2017 21:05
      Highlight Eine unangemessen hohe Strafe, es geht hier nicht darum irgendjemanden für die Ausschreitungen als Ganzes zur Rechenschaft zu ziehen, dieser junge Mann hat zwei Flaschen geworfen. That's it. Die "hirnlose Gewalt und Zerstörung" hat er ja wohl kaum zu verantworten, oder?
      17 25 Melden
    • axantas 28.08.2017 21:37
      Highlight Er wusste haargenau, was er tat und ist genau dazu nach Hamburg gereist. Er war Teil dieses hirnlosen Gewaltausbruchs und ihn hat man jetzt halt erwischt.

      Auf das, was da in Hamburg abging ist das die einzig richtige Antwort. Ich habe nicht das geringste Mitleid mit ihm. Ich empfinde sogar eine Art Genugtuung.

      Das geht nicht. GAR NICHT!
      19 12 Melden
    • Echo der Zeit 28.08.2017 22:16
      Highlight @axantas - Die Blitzer Fragen sich ob Polizisten für Gewalt an Friedlichen Menschen auch Belangt werden ?

      8 4 Melden
    • Duweisches 29.08.2017 07:58
      Highlight Er ist nach Hamburg gereist um gegen den G20 Gipfel zu demonstrieren, genau wie viele andere. Der Unterschied ist, dass er zur Zeit eines Gewaltausbruches (die nicht nur von den Demonstranten ausgingen, wie oben zu sehen) am falschen Ort war und auch noch falsch reagiert hat. Falsch, aber nicht "Zwei Jahre Sieben Monate"-Falsch.

      Noch einmal, er hat weder die Verantwortung für die Eskalation zu tragen, noch ist irgendetwas durch seine Taten geschehen. Warum wird ihm dafür das Leben versaut? Und Sie verspüren auch noch Befriedigung, @axantas?
      6 3 Melden
  • Me, my shelf and I 28.08.2017 18:34
    Highlight Das mit der Körperverletzung kann ich verstehen, Gewalt ist nie ein legitimes Mittel.
    Aber im Ernst? Embryonalhaltung als Strafdelikt? Er war ja nicht Mal gewalttätig während der Festnahme.
    26 21 Melden
    • Duweisches 29.08.2017 07:59
      Highlight Der Polizist hat laut eigenen Aussagen "kurz einen Schmerz verspürt". Da sehe ich die "schwere Körperverletzung" dann aber wirklich nicht gegeben.
      Und ja, die restlichen Anklagepunkte sind ein Witz...
      7 3 Melden
    • Me, my shelf and I 29.08.2017 11:41
      Highlight Ich finde das Strafmass allgemein viel zu hoch. Wenn es stimmt was du hier schreibst, wäre das ein Skandal. Bei einer Kneipenschlägerei bekommt niemand 2 Jahre, solange das Opfer nur "kurz einen Schmerz verspürt"
      5 1 Melden
    • Duweisches 29.08.2017 14:54
      Highlight http://www.spiegel.de/panorama/justiz/g20-krawalle-in-hamburg-zwei-jahre-und-sieben-monate-haft-fuer-flaschenwerfer-a-1164981.html
      2 1 Melden
  • samy4me 28.08.2017 18:31
    Highlight Seine Schuld ist nicht einmal zweifelsfrei bewiesen. Der Westen will Vorbild sein, verurteilt Erdogan, Kim und wie sie alle heissen aber marschiert selber in die gleiche Richtung wie diese Despoten. Wie viele gewalttätige Polizisten werden wohl verurteilt? In mir kocht es gerade.
    32 34 Melden
  • derEchteElch 28.08.2017 18:18
    Highlight Während in der Schweiz ein Vergewaltiger pro Opfer nur (wenn überhaupt) für höchstens ein Jahr in den Knast muss wissen die Deutschen, was angemessene Haftstrafen sind.

    Das Urteil ist sehr zu begrüssen. Die restlichen sollen auch so ausfallen. Die werden eine schöne Lücke in ihrem Lebenslauf finden. Nachahmer wirds wohl nicht mehr so viele geben 👍
    70 45 Melden
    • Duweisches 28.08.2017 19:54
      Highlight Was für ein völlig übertriebenes Urteil.
      Es geht hier um zwei Flaschenwürfe und das er sich der Verhaftung "wiedersetzt" indem er nicht freundlich guten Tag sagt und mitgeht...
      Die Richterin hat die Forderung der Staatsanwalt übertroffen. Was soll das?
      22 18 Melden
    • Duweisches 28.08.2017 20:12
      Highlight Vergewaltigung

      (1) Wer eine Person weiblichen Geschlechts (wieso eigentlich darauf beschränkt?) zur Duldung des Beischlafs nötigt, namentlich indem er sie bedroht, Gewalt anwendet, sie unter psychischen Druck setzt oder zum Widerstand unfähig macht, wird mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren bestraft.

      (3) Handelt der Täter grausam, verwendet er namentlich eine gefährliche Waffe oder einen anderen gefährlichen Gegenstand, so ist die Strafe Freiheitsstrafe nicht unter drei Jahren.

      Einfach mal irgendetwas behauptet? Oder woher kommt die Zahl?
      16 0 Melden
    • derEchteElch 28.08.2017 21:20
      Highlight @Duweisches;
      ‪Aargauer Frauenschänder zu 8 Jahre Gefängnis verurteilt - http://wat.is/HFR:qBAAycLwFaQD

      7 Opfer, D.H. im Schnitt knapp 1 Jahr und 2 Monate pro vergewaltigte Frau. Das nächste mal einfach tagesaktuelle News verfolgen..
      5 17 Melden
    • Duweisches 28.08.2017 22:03
      Highlight "für höchstens ein Jahr in den Knast muss"

      Das nächste Mal richtig schreiben, dann gibt es keine Missverständnisse.
      Und glauben Sie mir, ich befürworte hohe Strafen für Vergewaltigung, Mord oder andere schwerwiegende Verbrechen. Vor allem gegen Mensch und Leben.
      10 0 Melden
    • Duweisches 28.08.2017 22:03
      Highlight Hier geht es aber nicht um eine Vergewaltigung, hier geht es darum das Leben eines jungen Erwachsenen zu zerstören weil er (vermutlich betrunken, was es aber nicht besser macht) zwei Flaschen warf. Niemand kam zu Schaden. Es ist eigentlich nichts passiert, und trotzdem muss die Richterin das Strafmass höher setzen als die Staatsanwaltschaft fordert?
      10 10 Melden
  • Datsyuk 28.08.2017 18:13
    Highlight 2 Jahre und 7 Monate für das? Die Reaktion der Zuschauer kann ich verstehen.
    54 62 Melden
    • miarkei 28.08.2017 18:30
      Highlight ja ich find es auch ein bisschen wenig ;)
      73 37 Melden
    • Flughund 28.08.2017 19:10
      Highlight Wundert mich nicht das du das verstehst. Ich finds tip top so.
      26 20 Melden
    • gege 28.08.2017 19:44
      Highlight Gefährliche Körperverletzung. Was wäre deiner Meinung nach angemessen?
      13 10 Melden
    • Madison Pierce 28.08.2017 20:01
      Highlight Ja, ist schon die untere Grenze so vom Gefühl her.

      Man darf ja nicht nur die Tat betrachten, sondern die Beweggründe dahinter. Im Suff nach dem Ausgang eine Bierflasche in Richtung eines "Bullen" werfen ist das eine, aber vom Ausland nach Hamburg reisen, um dort Sachen zu zerstören und Leute zu verletzen zeigt eine ganz niedere Gesinnung.

      Habe ganz ehrlich ein massives Problem mit Leuten, welche grundlos und zum Vergnügen gewalttätig werden.
      20 11 Melden
    • Datsyuk 28.08.2017 20:32
      Highlight Wieso denn nicht?
      9 5 Melden
    • Duweisches 28.08.2017 21:09
      Highlight "Sachen zu zerstören und Leute zu verletzen"
      Hey, hast du den Artikel gelesen? Es gab keine Verletzten durch seine Tat, das einzige was Beschädigt wurde waren die zwei Flaschen, die denke ich mal zersprungen sind. Und wieso sollte das keine betrunkene Affekthandlung sein? Wenn sie von Bern nach Zürich in den Ausgang fahren und dem Polizisten dort die Flasche anwerfen wird das ganze auch nicht als geplant bezeichnet, oder Madison?
      10 15 Melden
    • Madison Pierce 29.08.2017 11:05
      Highlight @Duweisches: Er wurde wegen schwerem Landfriedensbruch verurteilt. Das bedingt, dass er eine Waffe oder einen gefährlichen Gegenstand mitgeführt hat, oder durch Gewalttätigkeit einen anderen in die Gefahr des Todes einer einen schweren Gesundheitsschädigung gebracht hat, oder geplündert oder bedeutenden Schaden an fremden Sachen angerichtet hat.

      Das wird wohl mehr gewesen sein als die Flaschenwürfe, oder die Polizisten hatten keinen Körperschutz, was die Flaschenwürfe gefährlich machte.

      Mehr wissen wir, wenn das schriftliche Urteil veröffentlicht wird.
      1 3 Melden
    • Duweisches 29.08.2017 14:53
      Highlight http://www.spiegel.de/panorama/justiz/g20-krawalle-in-hamburg-zwei-jahre-und-sieben-monate-haft-fuer-flaschenwerfer-a-1164981.html

      Bitte schön, hier stehen auch die tatsächlichen "Straftaten" drin: er hat zwei Flaschen geworfen, wovon ein Polizist "kurze Zeit Schmerz gefühlt" hat, und sich der Verhaftung widersetzt, indem er sich zusammengekauert hat.

      Schwerer Landfriedensbruch ist ein schwammiger Paragraph, der in Deutschland immer wieder gegen unerwünschte Demonstranten etc. eingesetzt wird und bedeutet nur, das man sich nach Polizeianweisung nicht fortbewegt... Lächerlich...
      3 1 Melden

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