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«Volksverräter», «Haut ab», «Abschieben» – so zerrissen feiert Deutschland die Einheit 

03.10.16, 12:14 03.10.16, 17:33


Police watches protestors holding a placard

Gestatten: Der Mob in Dresden am 3. Oktober 2016. Bild: FABRIZIO BENSCH/REUTERS

Trillerpfeifen-Konzert und aggressive Stimmung: Mehrere hundert Menschen haben die geladenen Politiker beim Empfang zur zentralen Feier zum Tag der Deutschen Einheit in Dresden lautstark beschimpft.

Die Demonstranten, vor allem Anhänger des fremdenfeindlichen Pegida-Bündnisses, riefen am Montag vor dem weiträumig abgesperrten Verkehrsmuseum «Volksverräter», «Haut ab» und «Merkel muss weg». Auch Trillerpfeifen ertönten. Unter den Gästen waren Bundespräsident Joachim Gauck, Bundestagspräsident Norbert Lammert und Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Propaganda auf YouTube

Interessant ist im Zusammenhang mit dem oben stehenden Video, wer es hochgeladen hat. Der Clip ist mit einem Wasserzeichen von «Anonymous» gekennzeichnet, es handelt sich allerdings um eine russische Gruppe, die zum Hackerkollektiv gehören will. In der Beschreibung des Videos steht: «Zum Tag der deutschen Teileinheit hat das ‹Pack› soeben Schlepperkönigin Angela Merkel und Bundesgrüssaugust Joachim Gauck empfangen.» Das heisst, hier solidarisiert sich der Urheber mit den rechten Demonstranten. Bezeichnend ist auch, dass die Videos, die diese Gruppe ansonsten hochgeladen hat, auch nicht gerade linksradikal sind (siehe Screenshots unten).

Schwarzer mit «Abschieben»-Rufen empfangen

Zu den Demonstranten gehörte auch der Pegida-Mitbegründer Lutz Bachmann. Augenzeugen sprachen von einem Spiessrutenlauf für die Gäste und Politiker, die auf dem Weg zu den Feierlichkeiten waren. Die Frau des sächsischen Wirtschaftsministers Martin Dulig (SPD) brach in Tränen aus, als sie durch die aufgebrachte Menge ging. Ein dunkelhäutiger Mann, der zum Gottesdienst wollte, wurde mit «Abschieben»-Rufen empfangen.

Noch ein Video vom Dresdner Mob. Video: YouTube/Keine Chance

Die Feiern finden unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen statt. Mit rund 2600 Beamten sichert die Polizei die Veranstaltungen ab. «Um Zugang der Ehrengäste zu den Protokollveranstaltungen am Neumarkt zu gewährleisten, mussten Personen zurückgedrängt werden», teilte die Polizei am Montag via Twitter mit.

Demonstration angekündigt

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) als Bundesratspräsident empfing die hochrangigen Gäste am Morgen vor dem Verkehrsmuseum mitten in der historischen Altstadt, wo sie sich in das Goldene Buch der Stadt eintrugen. Anschliessend gingen sie in die Frauenkirche, wo um 10 Uhr der Ökumenische Gottesdienst begann. Am Mittag steht dann der offizielle Festakt in der Semperoper an.

epa05567901 Armed German police secures the Neumarkt square in front of the 'Frauenkirche' (Church od Our Lady), in Dresden, Germany, 03 October 2016. The highest representatives of the state, including German President Gauck, 'Bundestag' parliament president Lammert, German Chancellor Merkel and Constitutional Court President Vosskuhle are expected in Dresden for this year's central celebrations to mark the 26th anniversary of the nation's peaceful reunification, known as the 'Day of German Unity', in Dresden on 03 October 2016.  EPA/JAN WOITAS

Das Polizeiaufgebot vor der Frauenkirche am Tag der Einheit. Bild: EPA/DPA

Pegida-Anhänger hatten bereits im Vorfeld angekündigt, während des Festes sicht- und hörbar zu sein. Zudem wollen sie am Nachmittag demonstrieren. Auch das mittlerweile mit ihnen verfeindete rechte Bündnis «Festung Europa» will gegen die Flüchtlingspolitik protestieren.

Stolz auf das Mob-Label: «Man nennt uns Pack, Mob, Mischpoken im ‹Schandfleck› Sachsen», schreibt «Heimattreue Niederdorf» trotzig zu dem Video.  Video: YouTube/Heimattreue Niederdorf

(sda/dpa/phi)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
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114Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nevermind 04.10.2016 07:45
    Highlight Man könnte fast meinen, dass die BRD die deutsche Geschichte besser verarbeitet hat als die DDR. Und trotz antifaschistischem Schutzwall.

    😉
    6 1 Melden
  • rodolofo 03.10.2016 20:20
    Highlight "Wior sind däs völkische Völk!"
    Als die BRD damals die DDR schluckte, dachte ich mir schon: "Die werden sich den Magen verderben mit dieser giftigen Kröte!"
    8 6 Melden
    • rodolofo 04.10.2016 19:26
      Highlight Spielt das eine Rolle?
      Ja, ich habe das tatsächlich so gedacht.
      Ich hab's sogar geschrieben:
      "Ja, die DDR wird wohl von Westdeutschland geschluckt werden. Aber die werden sich den Magen verderben dabei (in etwa)."
      Was Deutschland im Kleineren Masstab widerfahren ist, erlebt die EU im Grossen mit den Osteuropäischen Ländern:
      Diese werden immer autoritärer und rechtsextremer.
      "Links" ist denen halt gründlich ausgetrieben worden von den Kommunistischen "Schweinen" (Farm der Tiere).
      Die selben "Schweine" grunzen jetzt nationalistisch...
      Fatalerweise hat also der Realsozialismus Neonazis gezüchtet.
      1 0 Melden
  • Schoff 03.10.2016 18:05
    Highlight Bin gerade in dresden angekommen und musste mit meinem rucksack durch die menge um zum hostel zu gelangen. Was man hier zu hören bekommt (pass auf der hat einen rucksack, audländer/muslime raus) ist einfach nur hässlich! Da will man am liebsten gleich umkehren. Ich hoffe mir zeigt sich die andere seite dresdens doch noch!
    19 11 Melden
  • Lowend 03.10.2016 16:16
    Highlight Hier ein hervorragender Kommentar zu dieser "Hau-die-Merkel" Agitation der vernetzten rechtsextremistischen Anti-Demokraten.
    https://www.journal21.ch/neuer-volkssport-hau-die-merkel
    21 19 Melden
    • AdiB 03.10.2016 17:19
      Highlight Die merkel tut mir manchmal wirklich leid. Sie versucht einen mittelweg zu finden das für alle passt, doch umgeben vo egoisten die jeden satz mit "ich" beginnen und nur "alles für mich" denken, kann sie nicht viel bewirken. Ich finde sie ist eine starke person, andere hätten längst das habdtuch geworfen, wären zurückgetretten oder gar suizid begangen.
      32 16 Melden
    • Fabio74 03.10.2016 22:09
      Highlight @stipps: Lesen und Text verstehen ist wohl Glückssache.
      Pegida und AfD sind Antidemokraten. Ausgrenzen, beleidigen, Angriffe auf Menschen haben nichts mit Demokratie und Freiheit zu tun.
      17 6 Melden
    • Lowend 04.10.2016 11:04
      Highlight "Ausgrenzen, beleidigen, Angriffe (verbal) ist leider Teil einer Demokratie ... "?
      So denken also die Fanboys der Rechtspopulisten?

      Anstand, Respekt, Diskussionskultur oder Kompromissfähigkeit sind offenbar Fremdworte, denn da wird ein total verzerrtes Demokratiemodel vertreten, dass ungefähr besagt: "Der lautere und aggressivere Schreihals hat recht, denn wir lieben Radau und Kompromisse sind etwas für Weicheier!"

      Menschen mit solchen Ansichten bräuchten dringend einen Grundkurs in demokratischer Kultur und vor allem in Anstand und Menschlichkeit!
      6 4 Melden
    • Fabio74 04.10.2016 14:05
      Highlight @stipps: Demokratie ist auseinandersetzen mit Fakten und Anszand und Respekt. Und nicht mit Niederbrüllen und beleidigen.
      4 3 Melden
  • wipix 03.10.2016 15:52
    Highlight Wenn ich mir die demonstrierenden Menschen immOsten Deutschland so ansehe, fällt mir eines auf:
    Es sind Frührentner, Pensoinierte Häuslebesitzer und Hartz4 Bezüger.
    Alle von der Angst zusammengetrieben in eine klaustrophobische Enge, von Mauern der Angst zusammengepfercht!
    Die Unfreiheit die sie umgibt wird auf den Rest der Gesellschaft Projiziert. Der Hass, die Tiraden, ihr ganzes Unglück wird zum Geschoss gegen alles was sich etabliert hat, gegen alles was ihre eigene Situation, nämlich der so empfundenen Auswegslosigkeit widerspiegelt. Alle anderen Strategien fehlen diesen Menschen!
    73 18 Melden
    • Echo der Zeit 03.10.2016 17:30
      Highlight Schön auf den Punkt gebracht.
      15 10 Melden
    • ElendesPack 03.10.2016 17:51
      Highlight Du siehst anhand eines Bildes jemandem an, ob er Frührentner, Hartz4-Bezüger oder Häuslebesitzer ist? Krasse deduktive Fähigkeit.
      12 14 Melden
    • philosophund 03.10.2016 18:07
      Highlight "..Frührentner, Pensoinierte Häuslebesitzer und Hartz4 Bezüger.
      Alle von der Angst zusammengetrieben in eine klaustrophobische Enge.."

      kommt mir so bekannt vor.. ist ja wie bei uns :)
      15 5 Melden
    • wipix 03.10.2016 19:20
      Highlight @philosophund
      Ja, vielleicht vergleichbar mit dem Stadt-Land "Gefälle". Zum Glück noch nicht ganz so konzentriert.
      @ElendesPack
      Ne, nicht aus einem Bild. Auf unzähligen Bildern und Videos & Interviews die letzten Monate. Angst regiert den Osten Deutschlands. Zumindest hinterlassen die, die am lautesten Schreien diesen Eindruck.

      Ich bin ein grosser Freund der neuen Bundesländer, bereise die Gegenden im Osten regelmässig und habe in grosser Mehrheit tolle Menschen kennenlernen dürfen. Auch mit Sorgen um den Job. Trotzdem entspannter und bedachter in den Äusserungen. Es geht also auch anders!
      11 3 Melden
    • ElendesPack 03.10.2016 19:43
      Highlight Eindruck erwecken ist keine gesicherte Tatsache. Eindruck ist einfach eine subjektive Wertung, die man benutzt, um das Gegenüber in eine einfacher zu beurteilende Ecke zu stellen.
      Ich habe mich mit Pegidas unterhalten. Das sind teilweise genau die tollen Leute, die Du erwähnst. Teilweise sind es Idioten. Wie überall.
      Eine ganze Menge von tausenden Leuten anhand einiger Schreihälse zu beurteilen, ist ganz einfach ein Denkfehler, sorry.
      5 8 Melden
    • wipix 03.10.2016 21:22
      Highlight @ElendesPack
      Oh glaub mir! PEGIDA ist ein lautschreiender Mob! Hier sind die, die besonnen reagieren können stark in der Minderheit! Wenn Du da Deine Meinung bestätigt fühlst bei Pegida, gehörst Du genau so zur zitternden Mehrheit! Viele der Schreier und Pfeiffen müssten einfach mal den Finger aus dem A*** nehmen und Ihre persönliche Situation verbessern! Da haben Überfremdungs Ängste nämlich nicht viel mit zu tun, dass diese "Verzweifelten" am Ort stehen!
      Die,die ich kennengelernt habe sind Macher, die in etwa diese Meinung vertreten. Eher stille Schaffer! Weit weg vom Schreien und Pfeiffen!
      7 3 Melden
    • ElendesPack 04.10.2016 09:03
      Highlight wipix: Klar, glaub ich Dir, du scheinst ja Pedigologie studiert zu haben.
      Ich hingegen war nur zweimal an solchen Demos in Dresden und habe mich mit den absolut friedlichen Leuten dort unterhalten.
      Aber anhand Deiner ganzen Ausdrucksweise und Deinen impliziten Unterstellungen, Beleidigungen etc. sehe ich schon ein, dass ich mir jegliches Differenzieren sparen kann. Du hast Dein Weltbild aus den Medien und von Deinen Hipster-Machern zusammengezimmert, sei es Dir unbenommen. Bequemlichkeit suchen wir ja alle.
      3 7 Melden
    • philosophund 04.10.2016 09:21
      Highlight "Friedlich" mögen sie schon sein.. aber tief im Innern wuchern Rassismus und Abneigung. Wie dieser durchbrechen kann, wissen wir ja schon seit le bon.
      5 4 Melden
    • ElendesPack 04.10.2016 10:38
      Highlight philosophund: Und was für ein Rezept hat der alte Gustave denn gegeben dagegen? Meines Wissens hat er eher eine Funktionsbeschreibung und weniger ein Lösungsmanual verfasst.

      Und was tief im Inneren von anderen Menschen wuchert, kann man höchstens vermuten, aber niemals wissen.
      1 3 Melden
    • wipix 04.10.2016 12:51
      Highlight @ElendesPack
      Dass mangelde Fähigkeit zur Differenzierung ausgerechnet aus der PEGIDA MOB Ecke kommt ist ist eine überschaubare und billige Unterstellung.Und
      Ich habe weder etwas mit Hipsterli Theater am Hut noch war ich je an einer Pegida Demo (bin Landei😊)Ich war bei der Sorte Menschen zu Besuch, die den Osten bewohnen und lieben. Die sich selber um Ihre Belange kümmern und trotzdem differenziert die Probleme unserer Zeit beurteilen. Die sich auch schämen über den billigen Einklang von PEGIDA und AFD. Die sich wenn nötig für andere Mitmenschen einsetzen wenn nötig, egal welcher Nationalität!
      4 1 Melden
    • ElendesPack 04.10.2016 18:27
      Highlight Zitat von mir weiter oben: "Eindruck ist einfach eine subjektive Wertung, die man benutzt, um das Gegenüber in eine einfacher zu beurteilende Ecke zu stellen. "

      Zitat von Dir: "Dass mangelde Fähigkeit zur Differenzierung ausgerechnet aus der PEGIDA MOB Ecke kommt ist ist eine überschaubare und billige Unterstellung."

      Q.E.D.
      0 3 Melden
    • wipix 05.10.2016 04:32
      Highlight @ElendesPack
      möchtest Du und andere unzufriedene Bürger ernst genommen werden ist es ratsam sich von der PEGIDA zu distanzieren. sonst gehen gegebenfalls berechtigte Kritiken an Regierung oder Politik im Pfeiffkonzert, Beleidigungen von unbeteilgten, Gegröle und Geschreie der Rassisten unter.
      diese Einsicht sollte auch für Dich logisch sein. Oder aber Du bist schlicht nicht Willens Dich vom braunen Mob zu distanzieren. Und das gibt mit zu denken!
      3 0 Melden
    • ElendesPack 05.10.2016 09:16
      Highlight wipix: von wem ich mich wann und wie distanziere, ist hier gar nicht Gegenstand der Erörterungen und tut nichts zur Sache. Ausserdem habe ich nicht vor, über irgendwelche Stöckchen zu springen, nur damit dann Leute wie Du (und andere zufriedene Bürger) verzückt klatschen können.
      Bezüglich brauner Mob: Was Dir zu denken gibt, ist ebenfalls nicht massgebend. Weder für mich noch für die Politik allgemein. Ausserdem habe ich soeben beschlossen, dass ich Gespräche abbreche, in denen jemand in diesem Zusammenhang Hohl-Floskeln wie "brauner Mob" verwendet.
      Elendes Pack out.
      0 3 Melden
    • wipix 05.10.2016 12:07
      Highlight @ElendesPack
      Macht nichts, gehst eh am Ort. Deine Vorwürfe treffen zielgenau Deine Haltung!
      2 0 Melden
    • ElendesPack 05.10.2016 14:33
      Highlight Vorwürfe? Sinnentnehmendes Lesen anyone?
      0 3 Melden
    • philosophund 05.10.2016 15:19
      Highlight hahaha.. wie schawinski und köppel
      2 0 Melden
    • ElendesPack 05.10.2016 16:07
      Highlight philosophund: Hmmm, ja, die Bemerkung hat was, auch wenn sie wenig schmeichelhaft für mein zartes Ego ist.
      1 1 Melden
  • Nietram 03.10.2016 15:14
    Highlight «Volksverräter» ist ja auch bei uns ein oft gehörtes Unwort, mit dem man eine gewisse Wählerschaft aufwiegeln kann.
    63 23 Melden
    • Hinkypunk 03.10.2016 17:23
      Highlight Noch mehr tolle Shirts (Mehrtürer, linkes komponisten Pack, etc) gibt es auf www.dudenstern.de ;)
      14 1 Melden
  • Asmodeus 03.10.2016 13:47
    Highlight Im Februar darf ich wieder nach Dresden. Eigentlich eine schöne Stadt mit netten Leuten, aber was sich dort seit 2 Jahren an Abschaum rumtreibt geht auf keine Kuhhaut.

    Zum Glück sind die Veranstaltungen an die ich fahre intelligenter und toleranter. Sonst müsste ich längst absagen.
    99 37 Melden
    • gecko25 03.10.2016 15:32
      Highlight ich war letztes Jahr in Dresden zu besuch und ich war sehr angenhem überrascht über die Freundlichkeit und Offenheit der vielen Leute. Sehr positiv sind mir auch viele sehr gut integrierte "Ausländer" aufgefallen. Mach dir keinen Kopf, negative Kräfte fallen, vor allem aus der Distanz, viel mehr auf als Positive
      36 6 Melden
    • maxi 03.10.2016 17:58
      Highlight dresden ist immer eine reise wert!
      8 0 Melden
  • Denk nach 03.10.2016 13:30
    Highlight Auch hier passt das Zitat von Volker Pispers wunderbar:

    "Es geht nichts über ein einfaches Weltbild. Das kennen Sie noch aus den Zeiten des Feminismus. Wenn man weiß, wer der Böse ist, hat der Tag Struktur."
    89 12 Melden
  • dmark 03.10.2016 13:16
    Highlight Noch immer gibt es in Deutschland ein starkes West- Ostgefälle, welches die Löhne/Gehälter, sowie die Renten betrifft. Ebenso besteht auch noch immer der sog. Solidaritätszuschlag auf Einkommen. Somit kann man eigentlich (noch) nicht von einer Einheit sprechen.
    Ebenso ist Hr. Gauck im Osten auch deshalb nicht gerade beliebt, weil er mit seiner Behörde damals viele Ostbetriebe quasi für lau, sowie auf Kosten vieler Arbeitsplätze regelrecht verramscht hatte.
    48 9 Melden
    • Dr. Zoidberg 03.10.2016 18:14
      Highlight und wenn wir schon die mär von der bösen treuhand pflegen: unsere brüder und schwestern aus der sbz vergessen leider immer, dass ihre betriebe zum allergrössten teil schlicht pleite und im freien wettbewerb nicht konkurrenzfähig waren. ok, die haben damals ja tatsächlich erwartet, dass die alte brd ihnen ihre schrottbetriebe saniert und keiner von ihnen sich wie die ganzen westler beim arbeitsamt melden muss (weil arbeitslose westler nur nicht arbeiten wollen, arbeitsplätze gabs im westen ja immer mehr als genug).
      2 3 Melden
    • ElendesPack 03.10.2016 18:56
      Highlight Zuagroasta:
      Das mit Gauck ist von Dir richtigerweise korrigiert worden. Dass im Rahmen der "Treuhand" damals aber ein grosser Teil des DDR-Vermögens abgewrackt und verschleudert wurde, ist eine Tatsache, die bis heute für Missstimmung bei den Ostdeutschen führt und hier dürfte wohl auch die Wurzel des Misstrauens gegen den Westen und seine Politiker liegen. Zu einem nicht unerheblichen Teil waren es westdeutsche Akteure, die zu den Gewinnern der Unregelmässigkeiten im Zusammenhang mit der Treuhand gehörten.
      Dass der Lohn prozentual gesehen im Osten stärker gestiegen ist, dürfte...
      2 0 Melden
    • ElendesPack 03.10.2016 18:58
      Highlight ...den Bürgern dort faktisch wenig bringen, sind doch auch Dinge wie garantierter Wohnraum, sichere Arbeitsplätze etc. verloren gegangen. Ausserdem nützt es einem wenig, wenn man z.B. CHF 5.-- pro Monat verdient und dann einen 500-prozentigen Lohnanstieg hat, während der Millionär neben einem nur gerade 2 Prozent mehr bekommt.
      Was die Struktur anbelangt in den Ostländern: Siehe wieder Treuhand. Die Struktur wurde im Rahmen der Wiedervereinigung massiv geschädigt und geschröpft.
      4 0 Melden
    • ElendesPack 03.10.2016 21:14
      Highlight Dein Lohnvergleich zeigt aber, dass in absoluten Zahlen die Ostler trotzdem schlechter abschneiden, obwohl die Lebenshaltungskosten jetzt ungefähr deckungsgleich sein dürften (abgesehen vom Wohnraum).
      Wertigkeit: In der DDR hatte ja kaum jemand Gelegenheit, Vermögen zu äufnen, daher ist auch dieses Argument nicht besonders überzeugend.
      Bei den Löhnen ausserdem: Ost hatte vorher Leistungen inbegriffen und garantiert, die heute wegfallen, also ist der reale Verfall grösser.
      Und Ressentiments halten sich länger als nur zwei oder drei Wochen bei solch schwerwiegenden Fehlern.
      1 0 Melden
    • Fabio74 03.10.2016 22:11
      Highlight @Pack: Wie hätte man denn den maroden Osten sanieren sollen, damit heute alle glücklich sind?
      1 0 Melden
    • dmark 03.10.2016 23:08
      Highlight @Zuagroasta:
      Mea culpa... Man sollte nicht Watson lesen, bzw. Kommentare schreiben, während man Buchhaltung macht. Das lenkt doch etwas zu sehr ab. :-)
      1 0 Melden
    • ElendesPack 04.10.2016 08:54
      Highlight Zuagroasta: Mit dem ersten Absatz von Dir bin ich soweit einverstanden. Allerdings nützt es den Ostlern wenig, wenn der Wohnraum z.B. billiger ist, sie aber wegen dem immer noch keinen Job haben.

      Die Wiedervereinigung war ein Experiment, das ziemlich überstürzt, schlecht geplant und eigentlich einfach eine Übernahme der DDR durch die BRD war.

      Ressentiments halten sich meistens noch ein klein wenig länger...frag z.B. mal einen Serben, wie er so übers Amselfeld denkt.
      1 0 Melden
    • ElendesPack 04.10.2016 12:34
      Highlight Zuagroasta: Der erste Satz ist lapidar. Das ist immer so. Übernahme: Natürlich wäre es anders möglich gewesen, siehe hierzu die Ausführungen zur Treuhand. Die willkürliche Behauptung damals, dass x DDR-Betriebe im freien Markt nicht rentabel gewesen wäre, war eben genau das: willkürlich.

      Klar, ich nenne jetzt x Beispiele, bis Du zufrieden bist. Ich entnehme dem Niveau Deiner Kommentare, dass Du schon so ungefähr weisst, was ich meine und erspare mir jetzt die Mühe, eine längere Lehrstunde über Ressentiments und deren Haltbarkeit zu halten.
      0 0 Melden
    • ElendesPack 04.10.2016 18:25
      Highlight Zuagroasta: argumentativ und sachlich habe ich mich bereits geäussert.
      Was die von Dir erwähnte Äusserung meinerseits betrifft, begreife ich, dass diese im Rahmen einer Kommentarspaltendiskussion so verstanden wurde, da hier ja kein Tonfall transportiert wurde. Tatsächlich war sie aber gegenteilig gemeint. Ich glaube kaum, dass ich Dir erklären muss, was ich mit dem Beispiel Amselfeld und den Ressentiments meinte. Du bist selbst intelligent genug, um das zu erkennen. Dein Verlangen nach weiteren Beispielen ist bloss rhetorisches Geplänkel.
      1 0 Melden
    • ElendesPack 05.10.2016 09:22
      Highlight Zuagroasta: Du meinst, dass die Renten in Ost und West unterschiedlich ausfallen, weil sie anhand verschiedener Rentenpunt-Ansätze berechnet werden? Also die ganze Sache mit den unterschiedlichen Löhnen und den ungleichen Tarifverträgen in Ost und West?
      Ein weiterer Punkt, wo die Politik meiner Meinung nach entweder gar nicht oder zu spät Überlegungen angestellt hat.
      Die soziale Sprengkraft solcher Themen sollte m.E. nicht unterschätzt werden. Irgendwann fliegt den Leuten genau solcher Mist um die Ohren.
      1 0 Melden
    • ElendesPack 05.10.2016 14:36
      Highlight Ja, der Lohn wird höher bewertet. Ein Ost-Jahreslohn wir mit mehr Rentenpunkten belohnt als ein West-Jahreslohn, weil die im Osten nach wie vor tiefere Löhne haben. Das liegt u.a. auch an den Tarifverträgen die für die selben Branchen in Ost und West unterschiedlich sind, was eher sonderbar ist. Aufgrund dessen ist das Aufheben des Lohngefälles nach wie vor eher unwahrscheinlich. Eine Angleichung der Rentenbewertungen ist aber geplant, das stimmt.
      Und was ist der Vorteil? Den Teil kapier ich an Deinen Ausführungen nicht.
      0 0 Melden
  • DerRaucher 03.10.2016 12:56
    Highlight Da steht definitiv die Elite Sachsens am Strassenrand. Kommt man sich eigentlich nicht blöd vor, dort stundenlang zu stehen, und ständig das selbe zu skandieren? Gerade zur Deutschen Einheit kommen einem direkt die Bilder in den Kopf, als die Ossis selbst noch Flüchtlinge waren.
    151 56 Melden
    • atomschlaf 03.10.2016 13:03
      Highlight Die Ossis sind damals ins Nachbarland geflüchtet.
      Nicht ganz dasselbe, wie durch mehrere Länder und halbe Kontinente dorthin zu "flüchten" wo die Sozialleistungen am höchsten sind.
      89 189 Melden
    • saukaibli 03.10.2016 13:12
      Highlight Blöde kommen sich in der Regel nicht blöd vor, egal wie bescheuert sie sich verhalten. Das kommt halt dabei raus, wenn man dauernd bei der Bildung spart.
      100 23 Melden
    • goschi 03.10.2016 13:25
      Highlight Es waren trotzdem "Wirtschaftsflüchtlinge".
      84 13 Melden
    • fabianhutter 03.10.2016 13:28
      Highlight @atomschlaf: Der grosse Teil der Flüchtlinge in Deutschland kommt aktuell aus Syrien.

      https://de.statista.com/statistik/daten/studie/154287/umfrage/hauptherkunftslaender-von-asylbewerbern/

      Wenn Sie die aktuellen Bilder aus Aleppo und Umgebung sehen, dann sind Ihre Anführungszeichen um das Wort Flüchtling ein reiner Hohn.

      Ausserdem waren gerade die Ossis von früher Wirtschaftsflüchtlinge.
      74 34 Melden
    • Gelegentlicher Kommentar 03.10.2016 13:45
      Highlight Liebet atomschlaf, Sehe den Zusammenhang zwischen Fluchtweg und Legitimität des Flüchtlingsstatus nicht ganz. Was ist denn mit Juden, die in die USA flüchteten? Auch keine richtigen Flüchtlinge, da Fluchtweg interkontinental?
      68 12 Melden
    • Gelegentlicher Kommentar 03.10.2016 13:53
      Highlight Ausserdem, Atomschlaf: wenn nur ein Nachbarsland als Fluchtziel legitim ist, wäre die Schweiz mit ganzen 5 Nachbarsländer ein ziemlich beliebtes Ziel... im Ernstfall ist diese Theorie auch nicht optimal, oder?
      40 12 Melden
    • Hanslishans 03.10.2016 14:12
      Highlight Gelegentlicher Kommentar Die Juden haben im Gegensatz zu den momentan ankommenden "Flüchtlingen" bspw. in den USA selber für ihren Unterhalt gesorgt und haben nicht in ein Sozialsystem migriert.
      25 57 Melden
    • Hanslishans 03.10.2016 14:13
      Highlight Zudem sind diese vor der "Endlösung" geflohen und nicht vor lokalen sozial- sowie wirtschaftlichen Problemen.
      Ein gewisser Respekt geschichtshistorischer Tatsachen wäre anzuraten.
      21 51 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 03.10.2016 14:18
      Highlight Pokus ist eben nicht Blödsinn. Blödsinn ist es eher zu glauben das man alle die hier her kommen wollen auch aufnehmen muss. Als bringt es etwas an der Gesellschaft soviele nicht integrierbare aufzunehmen.
      25 34 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 03.10.2016 14:25
      Highlight @fabianhutter das stimmt alles gar nicht was du sagst. Die Mehrheit kann man gar nicht wirklich 100% identifizieren es gibt 100'000 Gefälschte Syrische und Irakische Pässe auf dem Schwarzmarkt in der Türkei und in Nordafrika viele Nordafrikaner kaufen sich so einen uns fliegen Visafrei in die Türkei um dann gen Europa zu kommen. Das kann ein Ägyptischer Kollege von mir bestätigen. Viele reisen von dort nach Europa und behaupten sie seien Flüchtlinge.
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    • Citation Needed 03.10.2016 14:27
      Highlight Da kann man nur die 'heute-show' (vor 3 Wo) zitieren.. mit Bezug auf die Kritik an Merkel anlässlich der jüngsten AfD-Wahlerfolge in Mecklenburg-Vorpommern, dass die Kanzlerin schon auch zu stur sei und endlich hinstehen sollte und sagen: 'Ja, wir haben einen Fehler gemacht! Wir hätten die Grenzen nicht aufmachen sollen...'
      '... damals, 1989'
      '... man kann nicht jeden integrieren...'
      ;-)

      Hat was! ab 01:14.
      Später in der Sendung geht's in dieselbe Richtung, mit Tina Hausten, ab 18:50.
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    • Hanslishans 03.10.2016 14:36
      Highlight Malin.B im Syrien Konflikt herrscht wie in jedem bewaffneten Konflikt unsägliches Leid. Ich erinnere mich jedoch nicht daran, dass die syrischen Mitbürger millionenfach industriell vernichtet wurden oder wie siehst du das?
      15 28 Melden
    • Lord_ICO 03.10.2016 15:16
      Highlight @Hanslihans
      Nach deiner Aussage, ist Flucht nur dann noch legitim, wenn durch ein Genozid eine ganze Ethnie ausradiert wird oder was? Mach doch mal ein Monat Ferien in Aleppo und sag mir dann ob du nicht flüchten würdest. Wir haben jahrzente lang Staaten ausgenutzt und ausgenommen und sind aktiv daran beteiligt, dass dieses Leid in den Ländern herrscht. Jetzt gibt es den "backlash" dafür und auch wenn Leute wie du es gerne ignorieren möchten, müssen wir Verantwortung übernehmen und unseren Egoismus überwinden.
      29 11 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 03.10.2016 15:27
      Highlight Es ist in Aleppo nicht so wie ihr denkt. Es ist tatsächlich so das seit die Regierung Aleppo Siege einfährt das es dort ruhig und geordnet zugeht im Regierungsteil während der Oppositionsteil keine Zivilisten mehr beherbergt. Sondern nur noch Känpfer. Liesst nocheinparteibuch dort steht alles drin.
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    • meine senf 03.10.2016 15:38
      Highlight Es ist doch ganz einfach:

      Wenn im Nachbarsland ein Konflikt ist, dann sagt man "Wir können uns nicht um alle kümmern, da soll die ganze Welt mithelfen".

      Wenn der Konflikt nicht im Nachbarsland ist, dann heisst es "Was geht uns das an, sollen sich doch die Nachbarländer drum kümmern".

      So gibt es für jede Situation gibt es eine Ausrede.
      25 7 Melden
    • Gelegentlicher Kommentar 03.10.2016 15:44
      Highlight Hanslihans, zuerst wollte ich dir ja recht geben, dass Exiljuden nicht 1:1 das selbe sind wie syrische Flüchtlinge. Dass du dann aber die Situation in Syrien als "Sozial und wirtschaftlich problematisch" bezeichnest... natürlich stimmt es, dass es in einer zerbombten Stadt nicht so viele Arbeitsplätze gibt, das wäre dann wohl Grund 2 zum flüchten. Grund 1 wäre dann, naja, eine zerbombte Stadt.
      24 5 Melden
    • Hanslishans 03.10.2016 15:47
      Highlight DJ_Terror Das hören die Leute, doch glauben wollen sie es nicht.
      4 13 Melden
    • Hanslishans 03.10.2016 15:51
      Highlight Gelegentlicher Kommentar Die Situation wendet sich gerade in diesem Moment sehr zu Ungunsten der "Rebellen" und ihren Waffenbrüdern den Amerikanern. Viele "Schreckensmeldungen" sind in diesem Kontext zu sehen.
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    • fabianhutter 03.10.2016 16:58
      Highlight @DJ_Terror: Meine Quelle ist eine angesehene deutsche Statistikwebseite, Ihre Quelle ist "ein ägyptischer Kollege".

      Es tut mir leid, aber da fällt es mir schwer Ihnen zu glauben.

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    • Fabio74 03.10.2016 17:28
      Highlight Mir graut vor solchen Kommentaren. Wer entscheidet wer flüchten darf? Sicher nicht der wohlgenährte gelangweilte Schweizer
      11 4 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 03.10.2016 17:58
      Highlight Die Statistiken können auch schwer die Verhältnise nummerisch aufzeigen. Du kennst die Verhältnise gar nicht und auch die Statistik beeinhaltet das nicht. Zumal sie von der Regierung gesteuert ist um die Illusion aufrecht zu erhalten das es sich um Kriegsflüchtlinge handelt. Der Ägyptische Kollege kennt die Situation deutlich besser als manipulierte Statostiken
      1 10 Melden
    • Citation Needed 03.10.2016 19:55
      Highlight Hanslihans: bzgl. selbst für Unterhalt sorgen - denkst Du, die Flüchtlinge haben hier Arbeitserlaubnis? oder sonst irgendeine Möglichkeit, für den eigenen Unterhalt zu sorgen? Fact is: viele würden gern arbeiten, dürfen aber nicht.
      4 1 Melden
  • zombie woof 03.10.2016 12:41
    Highlight Die Wut auf Politiker kann ich noch nachvollziehen. Dass aber mittlerweile tausende den braunen Rattenfängern nachrennen, da hört bei mir das Verständnis auf. Jeder halbwegs geradeaus denkender Mensch sollte merken, dass aus der braunen Ecke weder vernünftige Lösungen noch Verbesserungen kommen.
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    • atomschlaf 03.10.2016 13:14
      Highlight Der allergrösste Teil dieser Leute wendet sich einzig aus Verzweiflung über die desaströse Asyl- und Migrationspolitik der CDU unter Merkel zu AfD und Pegida hin.

      Würde die CDU diesbezüglich wieder zu einer vernünftigen Politik zurückfinden, wären AfD und Pegida bald wieder unbedeutende Randphänomene.

      Zur Veranschaulichung, wie die CDU auf Irrwege gelangt ist, im verlinkten Video ein paar Merkel-Zitate aus den Jahren 2000 und 2010. Es gäbe noch unzählige vergleichbare Beispiele von CDU-Politiker(inne)n.
      http://www.huffingtonpost.de/2016/03/06/merkel-zitat-multikulti_n_9392886.html
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    • _kokolorix 03.10.2016 13:46
      Highlight Lieber @atomschlaf
      Nicht die Asyl- und Migrationspolitik ist desaströs sondern die Wirtschaftspolitik.
      Änderungen bezüglich der Asylpolitik bringen eben gerade nicht die Rechtsparteien zum Verschwinden.
      Nur eine Wirtschaftspolitik welche nicht zehntausende von Verlierern schafft würde das bewerkstelligen.
      Die Rechten weichen sonst einfach auf das nächste sich bietende Minderheitenbashing aus. Mal sind es die Wessies, dann die Ossies, die Politiker, die Lügenpresse, die USA, dann die Türken, die Kurden, die Erithreer, die Syrer,die Iraner etc. Die Liste ist endlos lang...
      42 23 Melden
    • Hanslishans 03.10.2016 14:15
      Highlight _kokolorix verteidigt verbissen sein politisch korrektes Weltbild von wegen "es gibt keine schlechte Menchen". Wach auf Junge, du kannst noch so lange deiner Ideologie nacheifern, die Wirklichkleit ändert sich dadurch keineswegs.
      19 32 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 03.10.2016 14:21
      Highlight Es ist alles desaströs die Wirtschaftspolitik wo Bürger geschröpft werden sowie die Asylpolitik. Die Asylpolitik gefährdet eben gerade die Sozialsysteme irgendwann wird wenig Geld da sein denn kaum einet der Flüchtlinge wird je etwas ins Rentensystem einbezahlen wie immer gelogen wird.
      21 26 Melden
    • Fabio74 03.10.2016 15:55
      Highlight @Atomschlaf: sicher muss den braunen nicht nachplappern.
      Aber die Rattenfänger sindhalt da und versprechen einfache Rezepte.
      Aber die Migration ist kaum schuld für die Lage der Menschen im Osten
      13 5 Melden
    • atomschlaf 03.10.2016 16:57
      Highlight @Pokus: Nix Blödsinn. Warum wollen so viele Flüchtlinge und illegale Migranten nach Deutschland oder ein anderes Land mit guten Sozialleistungen?
      Diese grossen Unterschiede sind auch ein entscheidender Grund, weshalb die von der EU angestrebte, "faire" Verteilung von Flüchtlingen, höchstens ansatzweise funktionieren kann.

      Nur ein Beispiel:
      https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/brennpunkte_nt/article157966740/Von-Lettland-anerkannte-Fluechtlinge-zieht-es-nach-Deutschland.html
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    • atomschlaf 03.10.2016 17:06
      Highlight @Fabio74: Einverstanden, die Migration ist sicher nicht schuld an der Lage im Osten.

      Es gibt in DE heute keine etablierte Partei (ausser evtl der CSU) mehr, die für eine restriktive Asyl- und Migrationspolitik eintritt.
      Wer eine solche Politik wollte, hat - mit Ausnahme eines schmalen Rands ganz rechts - früher CDU gewählt. Durch den Kurswechsel der CDU unter Merkel wurden diese Wähler heimatlos und viele wählen nun AfD.
      In BaWü haben übrigens viele recht wohlhabende Mittelständler AfD gewählt.

      Oder welche andere Erklärung als die Asylpolitik siehst Du für den rasanten Aufstieg der AfD?
      8 1 Melden
    • Dr. Zoidberg 03.10.2016 18:24
      Highlight @DJ_Terror

      und wenn? die ganzen ossirentner, die wir 1989 übernehmen durften, haben auch nie auch nur eine mark in die bundesdeutschen sozialkassen einbezahlt. und im gegensatz zu irgendwelchen migranten, die - falls sie nichts einzahlen sollten - nur sozialtrente kriegen (das sind aktuell etwa 400 euro. brutto.) wurde den ganzen zukurzgekommenen aus dem osten ihre rente entsprechen der westlichen durchschnitteinkommen berechnet.
      5 4 Melden
    • Hochen 03.10.2016 20:17
      Highlight @Hanslihans es gibt anscheinend verschiedene ( böse und liebe) Flüchtlinge ( obwohl die meisten sind eher böse und Kriminel! Deshalb, da hast du mir jetzt die Augen geöffnet müssen wir die Grenzen schliessen und schicht ist im Schacht. Ach probleme verschwinden so einfach, schön ist das Leben natürlich ausser für die paar lieben Flüchtlinge für die ist es halt blöd gelaufen!
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    • Fabio74 03.10.2016 22:45
      Highlight @atomschlaf: in erster Linie der eigene Frust über das eigene (verpfuschte) Leben. Es ist heute modern geworden, für alles was nicht gut läuft, Sündenböcke zu suchen. Da trifft es Leute die unter einem sind, sehr gut. Nach oben buckeln, nach unten treten ist die Devise heute (leider).
      Die Flüchtlinge sind die schallende Ohrfeige für die Unfähigkeit des Westens mit geschaffenen Problemen umzugehen und diese zu lösen. Im Nahen Osten kann man bis 1916/1920 zurück gehen.
      4 1 Melden
    • atomschlaf 06.10.2016 23:17
      Highlight @Fabio74: Dass hauptsächlich frustrierte und wenig gebildete Globalisierungsverlierer AfD wählen würden, ist ein von links gern gepflegter, aber falscher Mythos.

      Aus der "Welt": Die AfD ist eine Partei der Besserverdienenden. 33,9 Prozent aller AfD-Sympathisanten gehören zum reichsten Fünftel der Bevölkerung [...]

      Das muss vor allem den beiden Volksparteien zu denken geben. [...] Die AfD ist damit keine Protestbewegung einer abgehängten unteren Schicht.

      https://www.welt.de/politik/deutschland/article154899202/Die-AfD-ist-eine-Partei-der-Besserverdiener-und-Gebildeten.html

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  • SVARTGARD 03.10.2016 12:38
    Highlight Jaja so ist der Osten.
    29 42 Melden
    • Fabio74 03.10.2016 13:08
      Highlight Nur der laute und unanständige Osten
      36 16 Melden
    • felixJongleur 03.10.2016 17:48
      Highlight Luegsch! :) MfG aus der Ostschweiz
      6 0 Melden

«Die AfD plant den Staatsstreich» – eine Aussteigerin packt aus

Franziska Schreiber war vier Jahre lang Mitglied der AfD. Zuerst als Vorsitzende der Jugendorganisation Junge Alternative, dann als Mitglied im Bundesvorstand. Kurz vor den Bundestagswahlen im Herbst 2017 trat die 27-Jährige aus der Partei aus. Jetzt hat sie ein Buch geschrieben, in dem sie vor ihrer ehemaligen Partei warnt.

Frau Schreiber, wenn Sie noch in der AfD wären, und wenn die AfD stärkste Partei wäre in Deutschland, könnte ich dann dieses Interview mit Ihnen noch führen?Franziska Schreiber: Nein, könnten Sie nicht, aus dem einfachen Grund, dass Sie dann als Journalist in Deutschland gar keine Lizenz mehr hätten. Sie sind, in der Sprache der AfD-Funktionäre, Schreiberling eines «linksrotgrün versifften Mediums», das man um jeden Preis eindämmen müsste. Die Medienlandschaft würde gesäubert, wer …

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