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Kampfhund Chico wird nun doch nicht eingeschläfert. twitter

Obwohl er zwei Menschen totgebissen hat: Chico wird nun doch nicht eingeschläfert



Staffordshire-Terrier «Chico» geriet diese Woche in die Schlagzeilen: Der Kampfhund hat seine gehbehinderte Besitzerin Lezime K. (52) und ihren krebskranken Sohn Liridon (27) getötet.

Wie die Bild weiss, wurde der Hund acht Jahre lang überwiegend in der Wohnung in einem Metallzwinger gehalten, Gassi ging es zumeist auf den Balkon. Dies rief vor sieben Jahren die Behörden auf den Plan, doch die «Begutachtung des Tieres» sei unterblieben.

8 Jahre friedlich, dann biss er zu

Nach acht Jahren Hölle auf Erden drehte der Terrier wohl durch. Er biss Frauchen und Herrchen tot. Der Fall war für die meisten rasch klar: Der Hund muss eingeschläfert werden. Dies entschied dann auch die Stadt Hannover. 

Dies wiederum mobilisierte den Tierschutzverein Hannover. Der Hund könne nichts dafür, der Hund sei nicht artgerecht gehalten worden, Hunde würden sowas in der Regel nicht machen.

Wollten Aktivisten den Hund aus dem Tierheim entführen?

Doch nun hat die Stadt ihren Entscheid offenbar revidiert. «Chico wird nicht eingeschläfert», heisst es in einem Statement des Tierschutzvereins Hannover.

80 Menschen haben am Sonntagnachmittag vor dem Ordnungsamt in Hannover demonstriert. In der Nacht auf Sonntag wurde offenbar auch versucht, in das Tierheim, in welchem Chico untergebracht ist, einzubrechen.

Schutz vor dem Ex-Mann

Die HAZ spekuliert nun, dass Mutter und Sohn den Hund wohl als Schutz vor dem gewalttätigen Ex-Mann der Mutter anschafften. Der 60 Jahre alte Mann soll seine Frau vor 13 Jahren in den Rollstuhl geprügelt haben – war Chico also ein Wachhund, der seine Besitzer vor der Rache des Ex bewahrte?

(bal)

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23Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Madison Pierce 09.04.2018 10:07
    Highlight Highlight Schade, dass sich Journalisten manchmal so wenig informieren über die Sachen, über die sie schreiben. Spätestens jetzt ist klar, dass "Chico" kein Kampfhund ist, sondern ein schwer misshandelter Hund.

    Ja, früher wurden Staffordshire Terrier zum Kampf eingesetzt. Das war aber vor vielen Hundegenerationen. Man züchtet schon lange nicht mehr auf Kampf.

    Lobenswerte Ausnahme übrigens: die NZZ.
  • Linksanwalt 09.04.2018 08:48
    Highlight Highlight Danke dass er nicht für die Fehler seiner Halter büssen muss!
  • Jarl Ivan 09.04.2018 06:09
    Highlight Highlight 2.Dinge stören mich an dieser Geschichte.
    1.Kampfhund kein Tier auf dieser Welt will bewusst kämpfen. Wir machen Tiere und Menschen zu denen die sie sind.
    2. Acht jahre eingesperrt, aus Angst vor dem Exmann. Gingen die zwei in diesem Fall acht Jahre nicht aus dem Haus?
    Versteht mich nicht falsch,es ist tragisch das zwei Menschen Tod sind. Doch in Afrika sterben am meisten Menschen durch Flusspferde nennen wir sie deswegen Killerpferde?
    • Gawayn 09.04.2018 07:51
      Highlight Highlight Ja es ist eine blöde Bezeichnung.
      Es datiert auf eine Zeit, als es Hundekämpfe gab. Es wurden teils hohe Beträge auf den Ausgang der Kämpfe gewettet.

      Damals wurden Hunde wie Pitbull Stefford etc speziell gezüchtet auf gröstmögliche Beisskraft, niedrige Beisshemmung und wenig Schmerzempfindlichkeit.

      Diese "Wettkämpfe" sind mittlerweile streng verboten.
      Doch Rassen die aus diesen Zuchtlinien stammen, gibt es noch immer....
    • Frances Ryder 09.04.2018 08:23
      Highlight Highlight Dass trifft vielleicht auf Hunde zu, aber ganz bestimmt nicht auf Tiere allgemein. Kämpfe um die Vorherrschaft bei der Paarung sind gang und gäbe bei Tieren. Löwen zB gehen explizit andere Rudel aufsuchen, töten/vertreiben die anderen Männchen und töten dann all ihre Jungkatzen, damit die Weibchen schneller wieder paarungsbereit sind.
    • Fumia Canenero 09.04.2018 10:45
      Highlight Highlight "Killerpferde" *ggg*. Kampfhunde wurden gezüchtet, um gegeneinander zu Kämpfen. Zum Halter konnten sie trotzdem gutmütig sein. Allerdings sieht die Haltung in der Regel eher so aus, dass sie in irgendeinem Verlies leben und der Halter sie nur zum "Training" und Kampfeinsatz rausholt. In vielen europäischen Ländern gibt es noch immer illegale Hundekämpfe. Man kann viele Hunderassen dazu abrichten auf einen Menschen loszugehen, allerdings haben nicht alle die Beisskraft eines Pitbulls oder Staffs, bzw. die Eigenschaft, nicht mehr loszulassen, wenn sie mal zugebissen haben.
  • Stirling 09.04.2018 05:40
    Highlight Highlight Der Besitz und die Haltung von Tieren sollte staatlich reglementiert sein.
    Es sollte eine Prüfung abgelegt werden, mit der man eine Lizenz erhält.
    Und wenn man sein Tier nicht artgerecht hält soll es harte Strafen geben.
    Damit sollte doch jeder gute Hundeführer kein Problem haben oder?
    • Bijouxly 09.04.2018 07:35
      Highlight Highlight Ehm nein, das ist nicht Sache des Staates.

      Oder brauchen wir dann auch Prüfungen für Kinder, Pferde, Vogelspinnen, Schlangen usw? Kann alles irgendwie gefährlich werden.
    • Pascal91 09.04.2018 08:42
      Highlight Highlight Ja, für gefährliche Schlangen (giftig oder über 3m) muss ein entsprechender Sachkundekurs abgelegt und eine Haltebewilligung beantragt werden. Gilt übrigens auch für grosse Echsen, Krokodile usw. Vogelspinnen hingegen sind nie besonders gefährlich (im Sinne von tödlich).
    • Musterschüler 09.04.2018 09:47
      Highlight Highlight Doch ich möchte zbs nicht immer Überprüft werden...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jo Cienfuegos 09.04.2018 00:35
    Highlight Highlight Nun wo er nicht mehr ein böser Hund ist, sondern ein tragisches Schicksal, hat er plötzlich einen Namen und einen traurigen Blick.
  • räuber hotzenplotz 08.04.2018 23:51
    Highlight Highlight Einfach ein Skandal!!!!!!
  • _kokolorix 08.04.2018 23:45
    Highlight Highlight Der Hund hat sowieso die Arschkarte gezogen. Klar kann er nix dafür das er so krass misshandelt wurde, aber welcher Mensch holt sich einen solchen Problemhund in seine hundegerechte Umgebung? Es gibt keinerlei Garantie, dass Chico, wenn er gestresst ist, nicht wieder von seiner Beisskraft gebrauch macht. Das Problem ist, dass solche Hunde auf maximale Zerstörungsmöglichkeit gezüchtet werden. Es gehört aber noch viel Sadismus und/oder Unwissenheit dazu, ein soziales Wesen wie einen Hund, dazu zu bringen seine Bezugspersonen anzugreifen. Ist dieser Punkt aber erreicht ist kaum etwas zu retten
    • andybelle 09.04.2018 07:26
      Highlight Highlight Chico wird nicht einen privat Haushalt vermittelt, sondern an eine Institution (Name noch nicht bekannt) welche sich auf Staffords spezialisiert hat. Diese erfüllt die nötigen Auflagen um "Problemhunde" zu halten und wird jetzt noch einmal vom Staat überprüft. Dank dieser Institution darf Chico am leben bleiben. Eine Vermittlung in einen privat Haushalt ist jedoch ausgeschlossen.
    • Gawayn 09.04.2018 07:44
      Highlight Highlight Leider wahr Kokolorix.
      Leider....

      Der Hund weiss das er Menschen getötet hat. Man muss davon ausgehen das er unter bestimmten Bedingungen wieder töten könnte.

      Allerdings wurden früher im 2en W.K auch Hunde eingesetzt, die auch getötet haben.
      Es gelang aus denen verschmuste Familienhunde zu machen.

      Ob irgendwer, auch nach bester Resozialisierung, dem Hund ein zu Hause geben, das Risiko tragen will das er austicken könnte, das ist wohl die Frage...
    • EvilBetty 09.04.2018 08:41
      Highlight Highlight «Der Hund weiss das er Menschen getötet hat. »

      Nein, dass weiss er nicht. Hunde «wissen» nicht so wie wir Menschen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Holzkopf 08.04.2018 23:20
    Highlight Highlight Je mehr Details bekannt werden, desto tragischer wird die Geschichte...zumindest, wenn die Gerüchte stimmen...
    • Lukakus 09.04.2018 04:52
      Highlight Highlight Welche Gerüchte?
    • Holzkopf 09.04.2018 07:59
      Highlight Highlight Letzter Absatz des Artikels: „Die HAZ spekuliert nun, dass Mutter und Sohn den Hund wohl als Schutz vor dem gewalttätigen Ex-Mann der Mutter anschafften. Der 60 Jahre alte Mann soll seine Frau vor 13 Jahren in den Rollstuhl geprügelt haben – war Chico also ein Wachhund, der seine Besitzer vor der Rache des Ex bewahrte?“
      Die aktuellen Ereignisse sind schon schlimm genug. Was für eine Leidensgeschichte von Gewalt und Angst schon vorhergegangen sein soll, ist einfach noch trauriger.

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