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Mitarbeiter in der Yasmin-Verpackung im Berliner Supply Center der Bayer Schering Pharma AG (undatiertes handout). Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer AG legt am Mittwoch (31.07.2008) seine Zahlen für das 2. Quartal 2008 vor. (KEYSTONE/DPA/HANDOUT/MATTHIAS LINDNER)

Die Kostenübernahme für die Antibabypille wird aus der Gesundheitsreform Obamas gestrichen. Bild: DPA/HANDOUT

Trump-Regierung streicht Kostenübernahme für Antibabypille

Keine Kostenübernahme mehr für die Antibabypille: Die Regierung von US-Präsent Donald Trump hat eine entsprechende Leistungspflicht aus der Gesundheitsreform von Trumps Vorgänger Barack Obama gestrichen.

06.10.17, 21:16 06.10.17, 22:42


Wie es am Freitag in einer Mitteilung des Gesundheitsministeriums in Washington hiess, sind sämtliche Arbeitgeber des Privatsektors künftig nicht mehr dazu verpflichtet, einen Krankenversicherungschutz anzubieten, der die Pille und andere Verhütungsmittel einschliesst.

Die Streichung dieser Klausel solle die «moralischen Überzeugungen von bestimmten Institutionen und Individuen schützen», erklärte das Ministerium. Die potenziellen Folgen sind weitreichend und betreffen Millionen von Bürgern: Rund die Hälfte der US-Bevölkerung bezieht ihre Krankenversicherung über den Arbeitgeber.

Mit ihrem Vorgehen erfüllt die US-Regierung eine Forderung konservativ-christlicher Gruppierungen, die seit Jahren Front gegen kostenlose Verhütungsmittel machen. Vor dem Supreme Court erwirkten sie vor drei Jahren bereits, dass Familienunternehmen aus religiösen Gründen ihren weiblichen Arbeitnehmern diese Versicherungsleistung verweigern dürfen.

Trump hatte im Wahlkampf angekündigt, das als «Obamacare» bezeichnete Gesundheitssystem seines Vorgängers zu kippen. Mehrere entsprechende Anläufe seiner republikanischen Verbündeten im Kongress scheiterten jedoch in den vergangenen Monaten, so dass das System weiter in Kraft ist. (sda/afp)

Frauen sollten...

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Brikne, 20.7.2017
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20
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20Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Heinz Nacht 07.10.2017 16:54
    Highlight Finde ich super. Jetzt noch alle Abtreibungen und den Aufklärungsunterricht verbieten, dann sind die USA endlich wieder wer, mit jeder Menge Teenagerschwangerschaften usw. Davon gab‘s ja die letzten Jahre noch nicht genug...

    Für die Sheldon Coopers da draussen: Sarkasmus!
    6 0 Melden
  • dracului 07.10.2017 13:01
    Highlight Kostenübernahme ist eine Sache, aber Zugang zu Aufklärung tut Not. Der Neukonservatismus führt dazu, dass viele Jugendliche zu wenig aufgeklärt werden. Ein paar Dollars in Aufklärung wäre gut investiertes und notwendiges Geld!
    8 0 Melden
  • gmiraisin 07.10.2017 09:25
    Highlight Beim Hobby Lobby Fall auf den hingewiesen wird ging es nicht um sämtliche Verhütungsmittel sondern um solche die "abtreibend" wirken (Tag danach Pille). Andere Formen der Verhütung (Pille) waren nicht betroffen.
    9 2 Melden
  • Jein 07.10.2017 06:41
    Highlight Immer witzig, wenn es um Verhütumg geht sind die Republikaner plötzlich ach so moralisch...
    31 0 Melden
    • lilas 07.10.2017 10:21
      Highlight Ja gell! Aber Millionendeals mit Waffen und Die Todesstrafe, da spielt die christliche Moral dann keine Rolle mehr.
      26 0 Melden
  • lilas 07.10.2017 01:02
    Highlight Diese pseudochristliche Doppelmoral ist so unterirdisch. Es gibt dann noch mehr verpfuschte, heimliche Abtreibungen, mehr minderjährige Mütter und mehr Kinder, die kein Platz haben dort wo sie hineingeboren wurden nämlich wieder bei denen die eh schon um ihre Existenz kämpfen.
    41 1 Melden
  • iseewhatyoudidthere 07.10.2017 01:01
    Highlight Wenn man kein Geld für die Pille hat (~15.-/Monat) muss auch keinen Verkehr haben. Sorry not sorry.
    8 68 Melden
    • Snowy 07.10.2017 10:07
      Highlight In der Konsequenz sollten also arme Leute keinen Sex haben?
      24 2 Melden
    • TanookiStormtrooper 07.10.2017 10:17
      Highlight Wenn man keine 15.- im Monat übrig hat, ist Verkehr vermutlich das einzige, dass Spass macht und nichts kostet...
      23 0 Melden
    • lilas 07.10.2017 10:18
      Highlight Es gibt tatsächlich Menschen, die nicht nur einfach diesen Betrag nicht zu Vetfügung haben sondern rein gar nichts. Und nun kommen Sie und sagen quasi, Pech gehabt, kein Geld = kein Verkehr. Fast wie aus dem Film " ziemlich beste Freunde", der Beinderte kommt nicht an die Schokolade und sein Betreuer witzelt: "keine Arme, keine Schokolade"
      19 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Butzdi 07.10.2017 00:46
    Highlight Der komplette Krieg des Trump Regimes gegen Frauen geht weiter. Gesetz um Gesetz wird wieder Gleichberechtigte Löhne - weg. Schutz vor übergriffen am Arbeitsplatz - weg, Abtreibungsgesetz - weg und nun das. Nebenher noch Dutzende Gesetze für Kinder, Kranke, LGTBQ’s und Arme die abgeschafft wurden. Die USA werden langsam aber sicher zur Theokratie - mit überraschenden Parallelen zu den so verhassten Sharia Laws des ISIS und Saudi Arabiens. Pfui! Mueller soll sich beeilen und den Psycho endlich dran nehmen.
    33 4 Melden
    • who cares? 07.10.2017 11:29
      Highlight Das Problem ist, mit Pence würde ein Christenfundi nachrücken, dessen Agenda noch extremer religiös ist. Im Unterschied zu Trump mögen ihn die Republikaner und sie werden eher menschenverachtende Gesetze durchdrücken. Lieber ein blockierter Trump bis zu den nächsten Wahlen.
      4 2 Melden
    • Butzdi 07.10.2017 17:31
      Highlight Es besteht gute Hoffnung, dass Pence mit Trump und Ryan untergehen wird und wegen Flynn und Mitwisserschaft vor Gericht landet.
      4 0 Melden
  • pali2 07.10.2017 00:36
    Highlight In der Schweiz werden Verhütungsmittel auch nicht übernommen, oder hab ich da was verpasst? Ich versteh einfach nicht, wieso Verhütungsmittel nicht übernommen werden und Abtreibungen schon.
    30 2 Melden
    • Aglaya 07.10.2017 10:54
      Highlight Richtig, bei uns muss die Pille auch selber bezahlt werden, obschon sie für den Prämien- und Steuerzahler deutlich günstiger wäre als eine Abtreibung oder ein ungewolltes Kind...
      12 0 Melden

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