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epa05935404 A Soldier of the People's Protection Units (YPG) Kurdish militia stands next to a US eight-wheeled armored fighting vehicles, near al-Ghanamya village, al-Darbasiyah town at the Syrian-Turkish border, Syria, 29 April 2017. The Turkish army allegedly shelled several locations belonging to the YPG a day earlier with no casualties.  EPA/YOUSSEF RABIE YOUSSEF

Für den Kampf um die syrische «IS»-Hochburg Rakka soll die Kurdenmiliz YPG gegen den Widerstand der Türkei Waffen von den USA erhalten. Bild: YOUSSEF RABIE YOUSSEF/EPA/KEYSTONE

USA kündigen Waffenlieferungen an syrische Kurdenmiliz YPG an



Für den Kampf um die syrische «IS»-Hochburg Rakka soll die Kurdenmiliz YPG gegen den Widerstand der Türkei Waffen von den USA erhalten. Dies habe Präsident Donald Trump entschieden, um einen klaren Sieg zu erringen, teilte das Verteidigungsministerium in Washington am Dienstag mit.

«Wir sind uns der Sicherheitsbedenken unseres Koalitionspartners Türkei sehr bewusst», erklärte eine Sprecherin, die Verteidigungsminister James Mattis auf einer Reise nach Litauen begleitete. Die USA fühlten sich verpflichtet, Risiken zu minimieren und den NATO-Staat zu schützen.

Die YPG ist im Kampf gegen die Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») in Syrien einer der wichtigsten Verbündeten der USA. Dies stösst in der Türkei auf Argwohn.

Die Regierung in Ankara betrachtet die YPG als verlängerten Arm der in der Türkei verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK, die in der Türkei selbst für mehr Autonomie für die Kurden kämpft. Die PKK wird auch von der EU und den USA als Terrorgruppe eingestuft.

Trump hat sich als wichtiges Ziel gesetzt, den Kampf gegen den «IS» zu gewinnen. Die sunnitischen Fanatiker stehen vor allem im Irak unter Druck, wo sie bereits weite Teile der Millionenstadt Mossul aufgeben mussten. Im Nachbarland Syrien ist Rakka faktisch ihre Hauptstadt. (sda/reu)

Kobane in Trümmern

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    Alle Leser-Kommentare
  • Paul_Partisan 10.05.2017 09:13
    Highlight Highlight Die USA sollten zusätzlich unbedingt das NATO-Mitglied Türkei zwingen, die Völkerrechtswidrigen Angriffe auf die Kurdischen Milizen in Syrien zu stoppen. Erdogan und seine faschistische Regierung spielt damit direkt ihren Brüdern im Geiste beim IS in die Hände.
    Biji Rojava!
    6 1 Melden
  • Dong 10.05.2017 08:25
    Highlight Highlight Was mir fehlt ist die diplomatische Komponente: Wird sich denn jemand für einen kurdischen Staat einsetzen oder benutzt man die Kurden nur als Söldner, um sie dann später als "Terroristen" fallen zu lassen.
    Ich denke, das könnte, wenn's denn klappen täte, so ähnlich wie im Kosovo ablaufen, dann hätten wir eine pro-westliche (und zudem Rohstoffreiche) Basis mitten im Getümmel. Aber ich bin da skeptisch, sowohl was das Wollen, als auch was das Können betrifft.
    8 0 Melden
  • walsi 10.05.2017 05:50
    Highlight Highlight Wie nennt man das eigentlich, wenn jemand die gleichen Fehler immer wiederholt? Wie viele Male muss es noch geschehen, dass Waffen, welche die USA an irgendwelche fanatischen Gruppen lieferten, am Schluss gegen sie verwendet werden?
    9 21 Melden
    • WeischDoch 10.05.2017 07:59
      Highlight Highlight Weshalb sind die SDF für Sie eine fanstische Gruppe? Bisher wurden alle grösseren Dörfer und Städte einer zivilen Regierung unterstellt, sobald die Befreiung durch war. Diese Gruppe hat keine Islamistische Gedanken sondern Sozialistische...ist meiner Meinung nach die einzige Chance auf Ruhe in Gebiet. Aber wir werden sehen...
      16 2 Melden
    • WeischDoch 10.05.2017 09:28
      Highlight Highlight Dir ist bewusst, dass die SDF auch Araber hat? Diejenigen Araber die du meinst, sind die "Rebellen" mit radikalen Zügen. Etwa die, die einen offensichtlich zu jungen Assad-Krieger köpften, später dann bei der türkischen Operation gegen Al-Bab mitkämpften. Was die Turkmenen betrifft:
      Auch die sind (wenn auch in geringer Zahl) bei der SDF dabei. Fragst du aber nach den Turkmenen die den IS dazumals willkommen hiessen und ihre Nachbarn verkauften (siehe Beispiel Tel Afar), sind diese zurecht von der Gemeinschaft ausgeschlossen.
      6 1 Melden

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