Schweiz
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«Preise auf Halbtax-Niveau senken» – so soll die SBB auf die Fernbus-Konkurrenz reagieren

Pendler kommen in der Schweiz bald günstiger von Stadt zu Stadt. Möglich machen es die Domo-Fernbusse, die ab Ende März auf drei nationalen Strecken verkehren. Bea Heim (SP), die Präsidentin der IG öffentlicher Verkehr, kritisiert die Zulassung scharf – und wartet mit einem Alternativvorschlag auf.



Frau Heim, bald können Schweizer Pendler per Fernbus für nur 8.80 Franken von Zürich nach Basel fahren. Warum sind Sie als Präsidentin der Interessensgemeinschaft öffentlicher Verkehr nicht glücklich darüber?
Bea Heim: Wir haben in der Schweiz ein einzigartiges, gut funktionierendes ÖV-System. Wenn nun Fernbus-Anbieter mit Dumpingpreisen einfahren, gefährden wir diesen bewährten Service public. Es ist doch absurd, wenn wir für Millionen von Franken das Bahnnetz ausbauen, mit Steuergeldern bis spät in die Nacht einen Taktfahrplan aufrechterhalten – und es dann zulassen, dass sich private Firmen die Rosinen herauspicken und auf den attraktiven Strecken die Preise drücken.

«Erst kürzlich hat ein renommierter Bahnexperte gefordert, die SBB-Preise generell auf Halbtax-Niveau zu senken. Ich denke, das wäre eine lohnende Investition – und angesichts der Überschüsse beim Bund auch machbar.»

Viele Pendler hoffen genau darauf: Dass die neue Konkurrenz die SBB dazu bewegt, ihre Preispolitik zu überdenken.
Diese Hoffnung kann ich gut verstehen. Auch ich bin der Ansicht, dass die Preise bei der Bahn überprüft werden müssen. Erst letzte Woche hat Toni Häne, der Chef des SBB-Personenverkehrs, in einem Interview laut darüber nachgedacht, die SBB-Preise generell auf Halbtax-Niveau zu senken. Ich denke, das wäre eine lohnende Investition – und angesichts der Überschüsse beim Bund auch machbar. Unser umweltfreundliches, effizientes Bahnnetz ist Gold wert. Wir sollten alles tun, um ihm Sorge zu tragen.

Domo lockt die Passagiere nicht nur mit günstigen Preisen, sondern verspricht auch einen guten Service: Zum Angebot gehören warme und kalte Snacks, WLAN und ein Bordunterhaltungssystem. Können Sie es den Pendlern verübeln, wenn Sie sich für diese Option entscheiden, statt in den kargen SBB-Abteilen mit Funklöchern zu kämpfen?
Eine bessere WLAN-Abdeckung in den SBB-Zügen tut sicher Not. Auch Verkehrsministerin Doris Leuthard hat sich bereits dafür ausgesprochen, in dem Bereich zu investieren. Ansonsten muss sich die SBB punkto Service aber nicht verstecken: Da fast jeder Fahrgast ein Handy hat, halte ich ein Bordunterhaltungssystem für obsolet. Und an Snacks mangelt es im Speisewagen ja auch nicht. Da die Züge zudem schneller und pünktlicher sind als Fernbusse, wage ich zu behaupten, dass der Komfort in der Bahn unter dem Strich wesentlich höher ist.

«Setzen sich die nationalen Fernbusse durch, werden die Staustunden in die Höhe schiessen und der Ruf nach einem Strassenausbau lauter werden.»

Die SBB als heilige Kuh, die es um jeden Preis zu schützen gilt: Warum fürchten Sie sich dermassen vor dem freien Markt?
Zunächst einmal kann von einem fairen Wettbewerb keine Rede sein, wenn die Spiesse nicht gleich lang sind. So zahlen die SBB Trassenpreise, die Fernbusanbieter hingegen nicht. Zudem haben die konzessionierten Bahnanbieter die Pflicht, auch abgelegene Gebiete zu versorgen. Wenn ihnen künftig die Einnahmen von den rentablen Strecken fehlen, müssen noch mehr Subventionen in die Randgebiete gepumpt werden. Punkto Effizienz, Umweltfreundlichkeit und Pünktlichkeit können die Fernbusse ausserdem keinesfalls mithalten mit der Bahn. Setzen sich die nationalen Fernbusse durch, werden die Staustunden auf den Strassen in die Höhe schiessen und der Ruf nach einem Strassenausbau lauter werden.

Bea Heim, Nationalraetin SP-SO, spricht waehrend einer Medienkonferenz eines ueberparteilichen Zusammenschlusses fuer den Gegenvorschlag zur Ausschaffungsinitiative der SVP, am Freitag, 19. November 2010 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Bea Heim ist Solothurner SP-Nationalrätin und Präsidentin der Interessengemeinschaft öffentlicher Verkehr. Bild: KEYSTONE

Eine Studie des deutschen Bundesamts für Umwelt kam vor zwei Jahren zum Schluss, dass Fernbusse weniger Treibhausgase produzieren als die Eisenbahn. Das entkräftet ihr Umwelt-Argument.
Keineswegs. In Deutschland sind im Gegensatz zur Schweiz nicht alle Bahnen elektrifiziert, die Situation ist deshalb nicht vergleichbar.

In der Frühlingssession ist das Thema Fernbusse auch im Bundeshaus traktandiert. Werden Sie aktiv?
Ich prüfe eine kritische Interpellation an den Bundesrat.

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(jbu)

Pascal über egoistische Pendler

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Pendeln früher und heute

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    Alle Leser-Kommentare
  • MeinSenf 21.02.2018 22:56
    Highlight Highlight Hat jemand schon die Kapazität der Schiene mit dem Bus verglichen und ausgerechnet, wieviele Busse fahren müssten, um die Hälfte aller SBB-Passagiere aufzunehmen? Eben...
  • Spi 21.02.2018 22:42
    Highlight Highlight „So zahlen die SBB Trassenpreise, die Fernbusse hingegen nicht.“ Uiii, und was ist mit den Strassenverkehrsabgaben, der Vignette und den Treibstoffzöllen? Da hat Frau Heim ihre Hausaufgaben aber überhaupt nicht gemacht.
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 21.02.2018 15:28
    Highlight Highlight Pendler haben ein GA und bezahlen schon heute einen geringen Kilometerpreis. Fernbusse werden für diese Gruppe wohl eher keine Option sein.
    Interessant wird es für Personen mit Einzelfahrten, die etwas mehr Zeit haben und Geld sparen möchten.
  • osaliven 21.02.2018 14:17
    Highlight Highlight Tickets und Sitzplatzreservation müssen auf der Webseite von Domo reisen vorgenommen werden. Nur ist diese Webseite die reinste Katastrophe. Erst wird man von einem drehenden Wettbewerb begrüsst, dann sieht die Seite aus als wäre sie vom/n 2005 und dan ist der Buchungsprozess nicht Mal verschlüsselt. Nichts bringt mich dazu auf dieser Webseite ein Ticket zu kaufen.
  • Posersalami 21.02.2018 13:55
    Highlight Highlight Als nächstes fliegt Domi halt aus den Städten raus und hält am Stadtrand. Ich will auch nicht noch mehr Verkehr in meiner Stadt sondern weniger!

    Ein Fahrverbot für Cars in den Innenstädten fehlt eh schon lange. Was sich da jeweils im Sommer durch die Stadt quält ist unter aller Sau und eine Zumutung für alle, die in der Stadt leben. Der Trend geht steil weg vom MIV für Stadtbewohner, solche Massnahmen werden also kommen. Wir haben Busse und Trams und keinen Bedarf an dreckigen Cars.
    • reich&schön 21.02.2018 16:27
      Highlight Highlight "Ich will auch nicht noch mehr Verkehr in meiner Stadt sondern weniger!"

      Ähem... die Stadt gehört nicht Dir. Im Fall. Nur so.
    • Pitsch Matter 21.02.2018 17:38
      Highlight Highlight Was ist das für eine Logik, ein Car mit 60 Insassen soll einen Verkehrsanstieg verursachen...., willst du lieber 60 Einzelfahrzeuge.
    • Posersalami 22.02.2018 00:52
      Highlight Highlight @reich&schön: Die Volksentscheide in den Städten sind relativ eindeutig. Es sind nicht die Städter, die in der Stadt Auto fahren wollen.

      @Fabio: Kein Mensch wird aufs Auto verzichten nur weil er jetzt in viel längerer Zeit als mit der Bahn von Zürich nach Bern fahren kann. Den Verkehr gibts zusätzlich oben drauf.
  • rööni 21.02.2018 11:57
    Highlight Highlight Hat jemand schon das "Buchungssystem" von Domo angeschaut? Wilkommen zurück im jahre 2000 ;)
    • reich&schön 21.02.2018 16:31
      Highlight Highlight Dieses ist offensichtlich auf ihre bisher durchgeführten Reisen ausgelegt. Da müssen sie aber noch ordentlich dran arbeiten...
  • Joseph Dredd 21.02.2018 11:57
    Highlight Highlight Fürs (tägliche) Pendeln sind die Fernbusse sicher keine Option. Für die Fahrt zum/vom Flughafen Zürich/Basel/Genf vor bzw. nach den Ferien schon eher. Fragt sich nur, ob der Fahrplan bei der Verkehrslage auf Schweizer Autobahnen auch eingehalten werden kann (Stau usw.)...
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 21.02.2018 09:47
    Highlight Highlight Ich glaube nicht dass die Fernbusse von Pendlern benutzt werden. Aber für Jungendliche und Renter, die viel Zeit aber wenig Geld haben, ist es eine gute Ergänzung im ÖV.
  • bcZcity 21.02.2018 09:44
    Highlight Highlight Es ist schon verrückt mit den Bahnpreisen. Wir sind gerade am Urlaub planen für September, es soll bis Rom gehen. Mit grossem Abstand am teuersten ist die Bahn, gefolgt vom Flugzeug, dazwischen das eigene Auto und dann der Reisebus.

    Flixbus und co. habe ich hier noch nicht getestet, aber Megabus in den USA und das klappte immer super!
    • Orpheus & Eurydike 21.02.2018 13:51
      Highlight Highlight Für nach Rom lohnt sich Interrail..
  • atomschlaf 21.02.2018 07:01
    Highlight Highlight Ein massives Strassenbauprogramm ist sowieso notwendig. Da kommt es auf die paar Fernbusse nicht an.
    • Tilman Fliegel 21.02.2018 09:23
      Highlight Highlight Notwendig sind selbstfahrende Autos, die kommen mit den bestehenden Strassen klar.
    • Posersalami 21.02.2018 13:48
      Highlight Highlight Notwenig ist sicher vieles, aber ganz sicher kein Strassenbauprogramm!
    • reich&schön 21.02.2018 16:37
      Highlight Highlight Tilman, sobald teilautonome Fahrzeuge auf dem Markt sind, die auf der Autobahn klarkommen, verliert der ÖV einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil, nämlich dass man auf längeren Strecken lesen, arbeiten oder sich erholen kann.
      Dies wird unweigerlich dazu führen, dass sich der Verkehr wieder stärker auf die Strasse verlagert.
      Zusammen mit emissionsarmen E-Autos wird dies auch Auswirkungen auf die Verkehrspolitik haben, denn die Luftverschmutzungs- und CO2-Droh- und Angstkeulen mit denen man seit Jahrzehnten das Auto verteufelt werden bald keine Schlagkraft mehr entwickeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Donald 21.02.2018 01:14
    Highlight Highlight Die Frau argumentiert leider nur rein ideologisch. Dass Fernbusse gemäss der Studie in Deutschland umweltfreundlicher sind hat nicht mit Diesel-Loks zu tun! Schnellzüge und wenig ausgelastete Linien brauchen pro Passagier sehr viel Energie, egal ob elektrisch oder nicht.

    Warum hier immer nur vom Pendeln die Rede ist, verstehe ich nicht. Es gibt auch viele andere Reisende.

    Aber gut, hat die Frau schon etwas erkannt: "Es ist doch absurd, wenn wir für Millionen von Franken das Bahnnetz ausbauen, mit Steuergeldern bis spät in die Nacht einen Taktfahrplan aufrechterhalten"
    • Charlie Brown 21.02.2018 08:00
      Highlight Highlight @Donald: Ob ein Zug mit Diesel oder mit Strom aus Wasserkraft fährt macht sehrwohl einen rieeeeesen Unterschied und lässt die Ökobilanz je nach Auslastung kippen.

      Bitte informiere dich und verbreite nicht Ideologien, während du genau das anderen vorwirfst.
    • Posersalami 21.02.2018 13:49
      Highlight Highlight In Dland hat die Bahn einen dreckigen Strommix, hier fast ausschliesslich Wasserkraft. Wann immer jemand diese Studie zitiert weiss man, dass man mit einem Ideologen diskutiert.
    • Donald 21.02.2018 14:28
      Highlight Highlight @Charlie Brown
      Informiere dich selbst, bevor du das von andern verlangst, und du wirst sehen, dass die gemachten Untersuchungen nichts mit Diesel-Loks zu tun haben. Somit die SP-Frau eine Irreführende Aussage gemacht hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Amboss 20.02.2018 23:28
    Highlight Highlight Der Vorschlag, das Halbtax abzuschaffen ne die Preise nahezu auf Halbtax-Niveau zu senken, finde ich gut.
    Denn mit dem aktuellen System wird die Hälfte der Bevölkerung faktisch vom ÖV ferngehalten.
    Der entfallenden Einnahmen aus den Halbtaxaboverkäufen würde doch durch zusätzliche Fahrten mehr als kompensiert, oder nicht?
    • Charlie Brown 21.02.2018 08:03
      Highlight Highlight @Amboss: Wer wird wie ferngehalten? Jeder hat die Wahl für ein Butterbrot ein HT zu kaufen oder zum NT zu fahren.

      Wem das HT nicht rentiert, gibt pro Jahr weniger als CHF 300 für den ÖV aus, also weniger als einen Stutz pro Tag.
    • Amboss 21.02.2018 11:01
      Highlight Highlight @Charlie: Wenn es für dich ein Butterbrot ist, schön, dann gratuliere ich dir zu deinem Einkommen.
      Für mich und meine Frau zusammen sind das doch über 300 Franken - etwas, wo man sich schon überlegt, ob es sich lohnt.

      Gegenfrage: Was spricht dagegen? Weshalb hängst du so am Halbtax? Sind es einfach diese entfallenden 300-400 Mio Franken?

      Ansonsten ist es doch so, dass niemand verliert, aber die hälfte der Bevölkerung gewinnen würde. Wie kann man da dagegen sein?
    • Posersalami 21.02.2018 13:51
      Highlight Highlight Halbtax, GA und ÖV (je nachdem) ist in jedem Fall billiger als ein Auto. Wer rechnen kann weiss das.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheMan 20.02.2018 21:03
    Highlight Highlight Das ausgerechnet ein SPler so tut. Ein SP er der mit seiner Partei so schnell wie möglich in die EU will. In der EU, wäre so was Tagtäglich. Dan hätten wir Fernbüsse usw.
    • Rectangular Circle 21.02.2018 07:49
      Highlight Highlight Aha, und das sagt wer? Du?
    • Valon Gut-Behrami 21.02.2018 10:00
      Highlight Highlight Kannst du bitte herleiten, wie du darauf kommst?
    • TheMan 21.02.2018 10:38
      Highlight Highlight Wow 2die nie aufgepasst haben bezüglc ich EU. Aber he nach der SP, haben in der EU, auch das Volk das letzte Wort. Und die EU ist für die Bevölkerung da nicht für die Firmen. Ich würde mal sagen, macht die Augen auf. Aber das iSt Schwierig ich weiss.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Charlie Brown 20.02.2018 20:17
    Highlight Highlight „Pendler kommen in der Schweiz bald günstiger von Stadt zu Stadt. Möglich machen es die Domo-Fernbusse, die ab Ende März auf drei nationalen Strecken verkehren.“

    Viel Spass beim Pendeln. Bei dem Fahrplan.
    • Tilman Fliegel 21.02.2018 03:06
      Highlight Highlight Genau, doppelte Fahrzeit plus Stau ist wohl für die wenigsten Pendler eine Option.
  • Flötist 20.02.2018 19:43
    Highlight Highlight Sie hat gut geantwortet.
  • Ohniznachtisbett 20.02.2018 19:35
    Highlight Highlight Ich verstehe dass man gegen Fernbusse sein kann. Gerade im Hinblick auf die Investitionen in die Bahn. Dass wir wegen der paar Busse auch nur 1min mehr Stau haben ist Mumpitz
  • Hallosager 20.02.2018 19:20
    Highlight Highlight Also die täglichen Pendler, die mit Fernbussen fahren, will ich sehen 😂
    Die SBB wartet mit mehr als stündlichem Takt in Richtung Basel auf, hat mehrere Haltestellen in Zürich und Basel (der Fernbus nur HB zu HB) und steht nicht in beiden Städten im Stau. Wer also pünktlich bei der Arbeit sein will, oder nicht in die Inne stadt muss, wird wohl naum auf Fernbusse umsteigen. Dafür sind diese einfach zu unflexibel.
  • Gubbe 20.02.2018 19:18
    Highlight Highlight Bis jetzt hatte ich geglaubt, dass die SBB auch den Schienenunterhalt (Trassen) unterhält. Es ist also auch das BAV, welches die Preise hochhält und es sich vom Zugbetreiber, der ja eigentlich auch dem BAV unterstellt ist, bezahlen lässt. Volltarif Biel/Bienne - Zürich retour kostet also CHF 92.- pro Nase. Welche Familie/Rentner kann sich das leisten? Kein Wunder nehmen die Leasingverträge für Autos zu.
    • paper 20.02.2018 22:47
      Highlight Highlight Ja, wenn man sich früher eine Reise nicht leisten konnte ging man eben nicht, oder ging ein Weg zu Fuss. Heute muss ja jeder durch halb Europa reisen und in die Ferien fliegen, was nur mit Billigangeboten möglich ist, bei denen die Angestellten zu Dumpinglöhnen arbeiten müssen und somit für ihre Ferien wiederum Billigangebote nutzen müssen. So spart man sehr effizient die eigene Wirtschaft kaputt. Aber Geiz ist ja geil.
    • Gubbe 21.02.2018 11:07
      Highlight Highlight Paper: Sie kennen sicher eine Menge Leute, die früher zu Fuss diese 100 Km gelaufen sind. Auch waren Sie viel im Ausland, wo man überall diese Preise für den ÖV bezahlt. Ich habe nicht geschrieben, dass Billig gut ist, sondern dass Zugfahren in der CH sehr teuer ist.

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