Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Valentin Vogt, Praesident Schweizerischer Arbeitgeberverband, diskutiert mit der Unternehmensspitze und Arbeitnehmenden der Firma Lenzlinger Soehne AG, in Naenikon ZH, am Donnerstag, 20. August 2015. Bund, Kantone und Sozialpartner engagieren sich im Rahmen der Fachkraefte-Initiative unter anderem beim Thema

Der Präsident des Arbeitgeber-Verbandes: Valentin Vogt. Bild: KEYSTONE

Renten kürzen? Schlechte Idee, sagt (Überraschung!)
der Präsident des Arbeitgeber-Verbands



Am Donnerstag und Freitag diskutierte die Sozialkommission des Nationalrats über ein Thema mit Sprengkraft: die Reform der Renten, über die das Volk am 25. September abstimmen wird. Der Vorschlag der Bürgerlichen: Mehr Arbeit, weniger Pension.

Nun hat der Präsident der Arbeitgeber, Valentin Vogt, seine Gesinnungsgenossen zurückgepfiffen. «Die Bürgerlichen haben bei ihren Vorschlägen zur Rentenreform übertrieben», sagte Vogt zum «Sonntagsblick».

Das überrascht. Denn Vogts Verband gilt zusammen mit der Economiesuisse als treibende Kraft hinter den bürgerlichen AHV-Reformplänen. Auch Vogt plädiert gegen 70 Franken mehr Rente (die Ausgleichsmassnahme des Ständerats) und für ein höheres Pensionsalter.

Die Beschlüsse der Kommission gehen Vogt nun aber zu weit. Das Volk habe kaum Verständnis dafür, beispielsweise die Kinderrenten für AHV-Bezüger sowie Witwenrenten zu streichen. Man drohe, «das Fuder zu überladen» und die «dringend notwendige Reform zu gefährden».  

AHV plus

Die Initiative AHV plus verlangt, dass AHV-Renten generell um zehn Prozent angepasst werden. Alleinstehende kämen dadurch auf rund 200 Franken mehr pro Monat, Ehepaare auf 350. Die Gewerkschfaten wollen mit dieser Initiative Rentenkürzungen ausgleichen, die durch tiefere Renditen der Pensionskassen drohen.

Umfrage

AHVplus – Segen oder Fluch?

  • Abstimmen

6,634 Votes zu: AHVplus – Segen oder Fluch?

  • 37%Ich finde die Initiative sehr gut.
  • 45%Viel zu teuer!
  • 18%Keine Ahnung. Will nur das Resultat sehen.

Noch nicht im AHV-Alter, aber Urgesteine im Parlament:

Das könnte dich auch interessieren:

«Das Beste im Mann» – mit diesem Anti-Sexismus-Werbespot läuft Gillette voll in den Hammer

Link zum Artikel

«Terroristischer Anschlag» in Nordirland

Link zum Artikel

Ein ziemlich seltsames Outfit – so erklärt Serena Williams ihren Netzstrumpf-Auftritt

Link zum Artikel

Drei Lawinen fordern eine Tote und mehrere Verletzte im Wallis

Link zum Artikel

Nico soll Schneeketten montieren und bringt damit den Chef zur Verzweiflung 😂

Link zum Artikel

Wie der Schweizer Arzt Ruedi Lüthy in Simbabwe tausende Menschen vor dem Aids-Tod rettete

Link zum Artikel

So hast du die Karriere von Roger Federer noch nie gesehen

Link zum Artikel

Warum die Bezahl-App Twint bei Schweizer Teenagern gerade so richtig durchstartet

Link zum Artikel

Vorsicht! Mit den Apple-Ohrstöpseln wird das iPhone zur Wanze 😳

Link zum Artikel

«Der Zug stellt einfach ab»: So leiden die Lokführer unter den SBB-Pannen-Doppelstöckern

Link zum Artikel

Der Lambo-Trottel, sein High-Heels-Schrank und ich

Link zum Artikel

Die grössten Apple-Irrtümer – was nicht nur iPhone-Fans wissen sollten

Link zum Artikel

Die grosse Game-Vorschau: Auf diese 50 Spiele dürfen wir uns 2019 freuen

Link zum Artikel

So cool ist es WIRKLICH, im Januar auf Alkohol zu verzichten 🤔😂

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Trump will den Notstand ausrufen – aber darf er das überhaupt?

Link zum Artikel

«Gölä ist die falsche Art von Büezer» – Nico bügelt mit dem Berner Rapper Nativ

Link zum Artikel

Samsung, Huawei oder doch Nokia? Diese Android-Handys erhalten am längsten Updates

Link zum Artikel

Sie wollte dieses Kleid kaufen – und brach bei der Lieferung (zu Recht) in Tränen aus

Link zum Artikel

Tsitsipas wirft Federer aus dem Turnier

Link zum Artikel

Genfer Caritas-Lagerleiter vergriff sich an jungen Mädchen

Link zum Artikel

Warum Trump plötzlich die Sowjets verteidigt

Link zum Artikel

«Die toten Hoden» – neue Twitter-Challenge ruiniert die Namen deiner Lieblingsbands

Link zum Artikel

«Familie wird mich töten»: Rahaf auf Flucht aus Saudi-Arabien in Thailand vorerst sicher

Link zum Artikel

Wenn sogar Fox News Trumps Grenz-Lüge anprangert

Link zum Artikel

Das Beste an den Golden Globes? Diese Wasserträgerin

Link zum Artikel

Die bizarre Liebesgeschichte der KZ-Aufseherin, die sich in eine Gefangene verliebte

Link zum Artikel

7 Wahlen hat er analysiert – jetzt meint er: «Das System könnte aus den Fugen geraten»

Link zum Artikel

Sexy Särge oder phallische Felsen – welcher Wandkalender darf's denn sein?

Link zum Artikel

Bellydah: «Diesen Job nennt man ‹Rap-Video-Bitch›»

Link zum Artikel

Kann man wirklich zu lange schlafen?

Link zum Artikel

Der einzige Schweizer auf Mikronesien braut Bier und lebt auf diesem Inselcheln

Link zum Artikel

6 Webseiten, auf denen du dir toll die Zeit totschlagen kannst – klicken auf eigene Gefahr

Link zum Artikel

7 Dinge, die dir bei diesen bekannten Weihnachtsfilmen noch nie aufgefallen sind

Link zum Artikel

Jetzt muss Trump die Börse mehr fürchten als Mueller 

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

(dwi)

Abonniere unseren Newsletter

15
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Miguel1 21.08.2016 14:40
    Highlight Highlight Man drohe, «das Fuder zu überladen»... Das ist wohl der Witz des Tages. Das ist es schon lange:

    Nach der Unternehmenssteuerreform darf der Bürger nun die Zeche für fehlende Steuern bezahlen, obwohl es den Unternehmen so gut wie nie geht. Als "Dankeschön" kommt noch "Mehr Arbeit, weniger Pension".

    Vielen Dank an alle bürgerlichen Parteien und vielen Dank auch den Linken, die eine Politik betreiben, die man nicht ernst nehmen kann!
  • Lowend 21.08.2016 14:27
    Highlight Highlight Wenn es sich um Subventionen für Bauern, Steuererleichterungen für Reiche oder die Armee handeln würde, wäre es für die Bürgerlichen und für die SVP sicher kein Problem, diese Beträge statt um 70.- gleich um 70'000.- Franken zu erhöhen!
  • amore 21.08.2016 12:51
    Highlight Highlight Es ist doch alles Geschwafel. Die reiche Schweiz kann sich eine Erhöhung der AHV-Renten leisten. Also ein JA für die Initiative AHVplus.
  • Matthias Studer 21.08.2016 12:10
    Highlight Highlight Bis zu den nächsten Wahlen ist die Schweiz ein Entwicklungsland mit einer handvoll Reiche und ihren (politischen) Vasallen.

    Was braucht es für eine gesunde Wirtschaft? Konsumenten die das Produkt kaufen können.

    Das was wir hier erleben hat nicht mehr mit Marktwirtschaft zu tun. Sie haben gemerkt, um weiter Geld zu sammeln brauchen die den Konsumenten nicht mehr. Nur noch Arbeiter, die alles politisch gewünschte abnicken, aus Angst, den Job zu verlieren.

    Wie JSA immer gesagt hat, es braucht eine Sozialpartnerschaft. Stimmt, bloß wobist die?
    • Turi 21.08.2016 14:32
      Highlight Highlight Studer, Sozialpartnerschaft ist keine Einbahnstrasse. Es gibt welche, die wollen nur nehmen, und dafür sollen immer dieselben bezahlen.
    • Matthias Studer 21.08.2016 17:48
      Highlight Highlight @Turi, genau wie jetzt. Und immer zahlt der einfache Burger.
    • Fabio74 22.08.2016 11:37
      Highlight Highlight Turi: zahlen tut der Arbeiter weil er lieber der SVP Sündenbockpolitik folgt anstatt für seine Interessen kämpft
  • Groovy 21.08.2016 11:10
    Highlight Highlight Wenn man wirklich will, lässt sich eine AHV Erhöhung locker finanzieren. Der Wirtschaft gehen aber die Lohnsklaven aus, das ist das Problem.
  • Herbert Anneler 21.08.2016 10:07
    Highlight Highlight Vielleicht siegt doch noch die liberale Vernunft vor der neoliberalen Gier von Rechts! Es wäre den Menschen und der Wirtschaft zu wünschen - unserem Land im Ganzen!
  • ottonormalverbraucher 21.08.2016 09:27
    Highlight Highlight Ich verstehe das Theater nicht. So viele Menschen, die ich kenne, leben in Angst, dass sie nie eine AHV erhalten werden. Das ist doch unnötig. Wenn heute 5 Arbeiter für einen Rentner bezahlen und dereinst dann nur noch 3 für einen. Dann erhöht doch einfach die AHV Abgaben um 40% und MWST um ein halbes Prozent. Wir sind ein äusserst reiches Land können dies stemmen ohne arm zu werden. Aber im Moment, wenn ich sehe wieviele sich stets Sorgen machen, werden einige erst mal psychisch angeschlagen. Das ist total unnötig.
    • koks 21.08.2016 11:09
      Highlight Highlight Du kannst nicht beliebig Abgaben erhöhen, sonst machst du die Netto-Löhne kleiner. Und belastest die jungen Arbeitenden. Bei steigender Lebenserwartung (heute Frauen 85 Jahre, Männer 81 Jahre) ists wohl sinnvoller, das Rentenalter entsprechend anzuheben.
    • Ingenieur 21.08.2016 14:44
      Highlight Highlight @koks Man weiss genau wieviele Leute pensioniert werden in den nächsten Jahren und kann somit den Bedarf an Geld berechnen. Das ist keine beliebige Erhöhung, sondern eine Notwendigkeit. Rentenaltererhöhung klingt plausibel, aber heute haben Personen ab 40-50 Jahren (je nach Branche) schon Mühe eine neue Stelle zu finden, es ist unwahrscheinlich, dass die Industrie neue Stellen für 50-70 jährige schaffen wird.
    • Donald 21.08.2016 14:52
      Highlight Highlight Du kannst ja mehr Abgaben zahlen, ich willl aber nicht.
    Weitere Antworten anzeigen

Drei 17-Jährige moderieren die «Arena» und halten die streitlustigen Politiker im Zaum

Im Zuge der Jugendmedienwoche moderierte nicht Jonas Projer die «Arena» vom Freitag, sondern die drei Teenager Sara, Luis und Andrea. Dafür haben sie sich gleich die drei grossen Themen Migration, Klima und Altersvorsorge ausgesucht. 

Moderator Jonas Projer sitzt für einmal im Publikum und an seiner Stelle moderiert Sara (17) den Anfang der «Arena». Sie beginnt gleich mit dem sehr schwierigen Thema Migration.

Doch die junge Frau scheint weder durch die hochrangigen Studiogäste noch von der Komplexität des Themas beeindruckt. Gleich zu Beginn steigt sie steil ein und fragt SVP-Nationalrätin Barbara Steinemann, warum die reiche Schweiz nicht alle Migranten und Flüchtenden aufnehmen könne. 

Die Diskussion driftet dann in den …

Artikel lesen
Link zum Artikel