Schweiz

Wer kümmert sich um kranke Schulkinder? Arbeitende Eltern haben keine Zeit, Lehrer keine Kapazität 

Eigentlich müssten die Eltern ihre kranken Schulkinder pflegen. Vermehrt arbeiten heute jedoch Väter und Mütter. Und weil diese wegen steigenden Drucks am Arbeitsplatz Angst haben, frei zu nehmen für ihre Kinder, bleibt das Problem an den Schulbehörden hängen. Ein Dilemma, aus dem es einen Ausweg gibt. 

09.03.16, 07:30 10.03.16, 09:53

In einer Primarschule in Zürich ist das Problem so gross, dass sich die Schulleitung gezwungen fühlt, zu handeln. Sämtliche Eltern haben letzte Woche darum Post bekommen. Im Brief mit dem Betreff «Betreuung erkrankter Kinder» schreibt die Schulleitung sie sei nicht in der Lage, sich um kranke Kinder zu kümmern, solche stellten den Schulbetrieb vor kaum lösbare Probleme. Deshalb gelte: «Eltern sind verpflichtet, während der Unterrichts- und Betreuungszeit lückenlos erreichbar und verfügbar zu sein.» Wer nicht im Stande sei, sein Kind jederzeit abzuholen oder es zu Hause zu behalten, müsse eine andere, geeignete Person angeben. 

Solche Briefe hat die Zürcher Primarschule an die Eltern verschickt.
Bild: Leser-input

«Dieser Brief ist ein Hilfeschrei», sagt Jürg Brühlmann, Geschäftsführer des Dachverbands Schweizer Lehrerinnen und Lehrer. Er kennt die wachsende Problematik rund um kranke Schulkinder und nennt die Gründe: 

Das führt zu verschiedenem Verhalten: 

Das immer noch weit verbreitete Bild vom Mama-Taxi, das immer und überall für die Kinder bereitsteht, gibt es laut Brühlmann schon länger nicht mehr. 

Im Schulzimmer verbreiten sich Viren rasant.
Bild: KEYSTONE

Wo die Eltern fehlen, muss die Schule einspringen. Oder müsste. Denn mit dem aktuellen Personalbestand und den zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten können an Schulen beinahe unmöglich kranke Kinder separat gepflegt werden. Sitzen kranke Kinder in der Klasse, stecken sie die anderen rasch an. Deshalb ist es laut Bernard Gertsch, Präsident Verband Schulleiterinnen und Schulleiter Schweiz (VSLCH), umso wichtiger, dass es möglichst nicht dazu kommt. Die Eltern sollen nie kranke Kinder in den Unterricht schicken und sie sofort abholen, wenn sie während der Schule erkranken. Eltern dazu zu bringen, sei jedoch nicht einfach und nur über Gespräche oder eben Briefe möglich. Viele Eltern würden es bei den Kindern handhaben wie bei sich selber: «sie warten zu lange, bevor sie zu Hause bleiben und gehen zu früh wieder zur Arbeit.» 

«Andere Länder machen es uns vor»

Wer also ist für die kranken Kinder zuständig? Beide Seiten und doch niemand, findet Brühlmann. Es sei bei den jetzigen Strukturen ein für Eltern und Schulen nicht lösbares Problem.

Allerdings kennt Brühlmann die Lösung. «Andere Länder machen es uns vor», sagt er. Und zwar mit Tagesschulen. An Tagesschulen kümmert sich Pflegepersonal neben anderen Aufgaben um kranke oder verletzte Kinder. Solche Gesundheitsdienste müssten von Gemeinden, insbesondere an Schulen mit Tagesstrukturen, eingeführt werden, sagt Brühlmann. Und ergänzt: «Das können die Schulen nicht alleine lösen, da ist die Politik gefordert.»  

Im Kanton Zürich laufen Versuche mit Tagesschulen. Bis 2025 sollen solche flächendeckend eingeführt werden. 

Lehrer, Bildung, Schule

Die Schule geht wieder los? So viel verdient dein Lehrer – der grosse Lohnreport

Digital Natives? Von wegen! Die Lüge einer Generation

Zu heiss, fiese Fragen: Berufsmaturand klagt (teilweise) erfolgreich gegen schlechte Noten

Die Tessiner haben 10 Wochen Sommerferien – eine Aargauer Gemeinde nicht mal halb so lang

Ja, der Name ist doof: 3 Gründe, warum der «Greentopf» trotzdem eine gute Sache ist

Junge haben wenig Ahnung von Biologie. Aber bist du wirklich schlauer?

Bei MINT-Studiengängen deutlich in Unterzahl: Die Angst der Frauen vor dem Wettbewerb

Alle Artikel anzeigen

So geht die Welt zur Schule: 47 Klassenzimmer

Das könnte dich auch interessieren:

Dem Nachtzuschlag gehts an den Kragen – und Uber ist daran nicht ganz unschuldig

Für 27 Franken nach Berlin? So teuer müsste dein Flug eigentlich sein

Diese Feministin will die SVP aus Debatten (und Taxis) verbannen

Erwachsensein – wie du es dir vorgestellt hast, und wie es wirklich ist

Poisson prallte gegen einen Baum: «Als wir am Unfallort ankamen, war er bereits tot»

Wie lit bist du, du sozialtoter Bruh? Wir suchen die Jugendwörter vergangener Jahre

Erfolg für Facebook-Schreck Max Schrems: Datenschutz-Aktivist kann Facebook verklagen

5 Grafiken, die man im No-Billag-Nahkampf kennen muss

Diese 6 Grafiken zeigen, in welchem Kanton du für die Autoprüfung am meisten zahlst

Nico Hischier ist in seiner ersten NHL-Saison besser unterwegs als Auston Matthews

«Cookies»-Backen in der Schweiz – ein Drama in 5 Akten

10 Vorteile, die nur sehr langsame Leute kennen

Gesichtserkennung beim iPhone X angeblich überlistet

Alle Artikel anzeigen
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
76
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
76Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 10.03.2016 10:35
    Highlight
    Ich habe in meinem sozialen Beruf (witzigerweise Pflegeberuf) die Erfahrung gemacht, dass Ausfälle wegen der eigenen Kinder meist mit schlechter Miene "akzeptiert" wurden. Die Eltern mussten bei jedem Krankheitsfall ein Arztzeugniss der Vorgesetzten abgeben (ab erstem Tag!) wenn es um das Kind ging. Bei eigener Erkrankung ab dem dritten Tag.
    Es ist nicht ganz so einfach wie sich das die Schule macht und auch all diejenigen, die keine Kinder haben und nicht wissen was alles zu organisieren ist…. nicht so einfach!
    2 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 10.03.2016 10:35
    Highlight
    Die Ansteckungsgefahr von vielen Krankheiten ist vor dem eigentlichen Krankheitsausbruch und direkt zum Beginn der Krankheit am höchsten. Es gibt Kinder die sind viel krank, ich kenne solche die sind ca ein Mal im Monat Krank. Ist aber nicht bedenklich, ist einfach so. Das wird nicht gern gesehen, in der Arbeitswelt.
    1 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 10.03.2016 10:35
    Highlight Mann, oh mann… Kinder können plötzlich krank werden. Da gibt es keine Uhrzeit, wie z.B. wenn es um 7 Uhr kein Fieber hat und sich gesund fühlt ist es bis 15.30 Uhr 100% noch gesund. Und dass Eltern nicht in jedem Beruf innert 30Min in der Schule sein können um das Kind abzuholen (wenn es nicht um Leben und Tod geht), ist doch klar. Kommt auch noch der Arbeitsweg bis zur Schule hinzu. Wird überhaupt nicht beachtet in all den Diskussionen.
    1 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 09.03.2016 14:16
    Highlight Das ist die Kapitulation der Gesellschaft vor dem Kapitalismus. Jetzt müssen bereits 200% Arbeitskräfte pro Haushalt zur Geldbeschaffung eingesetzt werden. Hält der Zwang zum Wachstum und Konsum an, wird auch das in absehbarer Zeit nicht mehr reichen. Wen schicken wir dann noch zusätzlich zur Arbeit? Wieder die Kinder?
    23 4 Melden
    • Yelina 09.03.2016 19:32
      Highlight Da heutzutage viele auf Kinder verzichten, hat dieses System dann aber nicht genug "Nachschub"
      4 1 Melden
  • Brehynfak 09.03.2016 12:14
    Highlight Und siehe da, es machte doch Sinn, dass die Frauen nicht arbeiten gehen mussten und stattdessen ihre Kinder pflegten und erzogen, das Haus bewirtschafteten.
    Es war und ist eine effiziente und effektive Arbeitsteilung. Schade, regt sich niemand darüber auf, dass ein einziges Arbeitseinkommen für die meisten Familien deutlich unzureichend ist. Stattdessen wird darüber gegrübelt, wie man noch mehr Frauen und Mütter zu billigen Arbeitskräften machen kann. Und das nennt man noch frech "Frauenförderung". Schön blöd!
    p.s.: Ein Mann kann die Rolle der Mutter und Hausfrau genau so gut übernehmen.

    31 18 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.03.2016 13:22
      Highlight Das Problem hat auch damit zu tun, dass Frauenarbeit automatisch weniger bis gar nichts wert ist.
      31 6 Melden
    • Knut Atteslander 09.03.2016 13:26
      Highlight Sehe Ich ähnlich. Allerdings hat das rein gar nichts mit Mann/Frau zu tun sondern eher damit, dass man heute mit einem 100% Job die Familie nicht versorgen kann.
      19 2 Melden
    • Pond 10.03.2016 08:38
      Highlight Es kann ja auch der Mann zu Hause bleiben und die Kinder aufziehen?
      2 1 Melden
    • Brehynfak 10.03.2016 08:49
      Highlight @sassenach: Na klar, sagte ich doch!
      1 0 Melden
  • Georgia 4 09.03.2016 11:45
    Highlight Wenn beide Eltern im Stundenlohn arbeitet , hat Mann einfach kein Lohn wenn 1 a 2 Tage zu Hause bleibt, ich finde das kein gerecht Fertigung sein Kind krank in die Schule zu schicken aber falls Dan Ende Monat 300fr fehlt Dan Fall das bei bestimmte Familien schwer ins Gewicht.. Bei mir ist das zum Glück kein Thema da ich 1 Tag arbeiten gehe, aber nicht jede Familie ist gleich
    12 4 Melden
  • Gelöschter Benutzer 09.03.2016 11:01
    Highlight Was für eine idiotische Frage: Wer ist für die kranken Kinder zuständig - natürlich die Eltern!
    Egoismus pur, seine Kinder krank in den Kindergarten oder in die Schule zu schicken. Man hilft sicherlich dem Kind nicht und die Gefahr andere Kinder anzustecken ist offensichtlich.
    56 9 Melden
  • Gelöschter Benutzer 09.03.2016 10:36
    Highlight Wer seine Kinder nicht selbst betreut, weil ihm das Kind weniger wichtig ist als der Job, sollte unbedingt mal den Begriff "Emotionale Verwahrlosung" recherchieren.
    48 39 Melden
    • MacB 09.03.2016 11:13
      Highlight Was hast Du bloss für einen Groll gegen Leute, die die Kinder in die Krippe bringen?

      Es gibt auch Leute, die arbeiten müssen, um durchzukommen. Du kannst dazu gern mal den Begriff "working poor" recherchieren.
      45 11 Melden
    • Miss_Ann_Thropist 09.03.2016 13:41
      Highlight Rhabarber, dir ist es aber bewusst, dass viele Leute arbeiten MÜSSEN um ihre Kinder ernähren zu können? Und wenn man auf Stundenlohnbasis als Reinigungskraft arbeitet, kann man sich den Luxus sein krankes Kind zu betreuen nicht leisten, denn von Mutterliebe wird es nicht satt.
      11 6 Melden
    • Charlie Brown 09.03.2016 14:56
      Highlight Boah. Das ist jetzt aber verdammt nah an der verhassten SVP, liebe Rhabarber.

      Meine Kinder werden von meiner Frau, mir (beide Teilzeitler) und der Kita (wenn beide Eltern arbeiten) betreut. Die Sozialisierung in der Kita ist ein super Aspekt. Das Leben als Mensch (mit Bedürfnissen jenseits der Kinder) hört nicht auf, nur weil man Eltern wird. Das hat NICHTS damit zu tun, dass einem der Job "wichtiger" als die Kinder ist. Nur weil wir nicht im ursprünglichen Familienmodell (100% / 0%) arbeiten, haben wir die Kinder nicht weniger lieb. Verdammt nochmal.
      18 1 Melden
    • Sir Jonathan Ive 09.03.2016 15:30
      Highlight @Sylvan
      Um ein krankes Kind zu betreuen bekommst du überall in der Schweiz bezahlte Freizeit.
      7 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.03.2016 15:55
      Highlight Leute, bleibt doch beim Artikel-Thema. Das lautet "Kranke Kinder"!

      Es ist voll ok, wenn beide Eltern arbeiten und ihre Kinder tagsüber in eine Krippe bringen. Das ist nicht das Problem. Aber es ist nicht ok, wenn Eltern ihre kranken Kinder nicht betreuen. Davon spreche ich.
      Und soweit ich weiss, erlaubt das Gesetz in der Schweiz Eltern bei ihren kranken Kindern zu sein.
      13 6 Melden
    • Miss_Ann_Thropist 09.03.2016 15:56
      Highlight @Sir in der Praxis nicht, ich weiss wovon ich spreche
      7 1 Melden
    • Charlie Brown 09.03.2016 17:05
      Highlight @Rhabarber: Dann habe ich dich falsch verstanden, sorry. Du hast nur geschrieben, "...wer seine Kinder nicht selbst betreut...". Dass du damit nur im Krankheitsfall gemeint hast, war mir nicht bewusst.
      6 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.03.2016 18:25
      Highlight Kein Problem, Tell. Sowas kann im Schriftlichen noch eher passieren als im Mündlichen. Schön, wenn man es so schnell klären kann :-)
      5 2 Melden
  • Jay Rodriguez 09.03.2016 10:14
    Highlight Das Leben ist leider nicht immer planbar. Was ist denn mit Widwen, Geschiedenen und anderen alleinerziehenden Elternteilen? Obwohl meine Mutter nicht immer Zeit für mich hatte, bin ich unendlich stolz auf sie. Sich alleine mit zwei kleinen Goofen selbstständig zu machen verdient nur eines: Grossen Respekt
    63 4 Melden
  • jjjj 09.03.2016 10:06
    Highlight Sollen Kinder jetzt plötzlich das Privileg reicher Menschen sein? Soll man nicht mehr arbeiten dürfen, wenn man Kinder hat? Müssen wir wirklich wie vor 50 Jahren leben?
    Es ist durchaus Aufgabe des Staat Eltern bei der Erziehung zu *unterstützen* und auf gesellschaftliche Entwicklungen einzugehen!
    24 34 Melden
    • jjjj 09.03.2016 10:17
      Highlight ... um es zu präzisieren: der Staat soll entsprechende Rahmenbedingungen schaffen, dass Beruf und Kind möglich sind.
      51 7 Melden
    • Miss_Ann_Thropist 09.03.2016 13:43
      Highlight Sag mal mal der cvp oder der svp. wenn du deren familienpolitik anschaust kommt dir das kotzen. *skandinavienmachtsvor* *husthust*
      11 2 Melden
  • Madison Pierce 09.03.2016 09:47
    Highlight Der Staat soll also jetzt für die Betreuung kranker Kinder bezahlen, damit deren Eltern ungestört Karriere machen können? Wenn es so weiter geht, macht der Staat alles fürs Kind und man kann es dann abholen, wenn es die Ausbildung abgeschlossen hat. Weshalb hat man Kinder, wenn man sich keine Zeit für sie nehmen will?

    Noch schlimmer als die Kosten finde ich aber die Situation fürs Kind: es ist einem doch nicht wohl, wenn man immer als Störfaktor wahrgenommen wird. Jetzt auch noch krank, dabei hat Mami doch eine Sitzung... Liebt sie mich bald nicht mehr...
    55 21 Melden
    • Nathalie Sassine Webook 09.03.2016 10:40
      Highlight Für das Kind ist das sichelrich nicht ideal, da geben ich Ihnen recht. Aber wer spricht denn von Karriere machen? Die meisten Familien können nicht mehr von einem Lohn leben, da arbeiten nun mal beide Eltern. Wie im Artikel beschrieben, sind gerade die mit niederem Lohnniveau gestraft, da sie sich nicht trauen, für ihr Kind da zu sein, wenn es krank wird.
      31 3 Melden
    • Christian Gerber 09.03.2016 10:42
      Highlight In Ihrem letzten Satz fehlt mir etwas: könnte es nicht auch "Papi" heißen? Zudem gibt es sehr viele 4000 Fr.-Jobs, das reicht nicht für eine Familie und beide müssen auswärts arbeiten gehen.
      26 3 Melden
    • Madison Pierce 09.03.2016 11:06
      Highlight Natürlich kann es auch "Papi" heissen, wäre mir als Kind jedenfalls egal gewesen, ob ich bemuttert oder bevatert worden wäre. :)

      Gibt es so viele Leute mit so schlecht bezahlten Jobs? Wie ging denn das früher, als nur der Vater gearbeitet hat? Da waren die Lebenshaltungskosten doch eher noch höher, jedenfalls die Lebensmittelpreise?
      7 15 Melden
    • Rendel 09.03.2016 11:25
      Highlight Früher lebte man bescheidener. Die Frauen strickten und nähten, flickten noch Kleider, man machte Konfi selber und füllte Weckgläser mit Eingemachtem, die Krankenkasse war billiger man fuhr selten in Urlaub oder gar nie, hatte vielleicht kein Auto. Die Kinder mussten auch Kleider von grösseren Geschwistern austragen usw. .
      17 2 Melden
    • Madison Pierce 09.03.2016 13:28
      Highlight Also extrem ausgedrückt: ein Einkommen reicht nicht mehr, weil wir immer mehr wollen. Neuste Kleider, neustes Smartphone, teures Auto, jedes Jahr Ferien am Meer etc.

      Ich denke man sollte sich überlegen, ob das eine sinnvolle Einstellung ist oder ob etwas mehr Bescheidenheit, dafür Zeit für die Familie nicht befriedigender wäre.

      Mir hat es nicht geschadet, die Kleider vom Cousin zu tragen, am Meer war ich selten, dafür in den Bergen am Wandern, als Auto hatten wir einen alten Peugeot. Dafür hatte meine Mutter immer Zeit für mich.
      11 3 Melden
    • Rendel 09.03.2016 14:09
      Highlight Es hat sich so viel verändert in den letzten Jahrzehnten. Höhere Ansprüche ist sicher nicht einfach der Hauptgrund. Es bringt meist nicht so viel zurückzuschauen, sondern neue Lösungen für veränderte Umstände zu finden.

      Früher hat das auch funktioniert, weil Frauen meinten oder ihnen beigebracht wurde, ihre einzige Aufgabe im Leben sei es in erster Linie Hausfrau und Mutter zu sein. Heute haben alle bezüglich persönlicher Entwicklung andere Bedürfnisse, das kommt Kindern auch wieder zu Gute. Es wäre Zeit, dass sich die Arbeitswelt und Unternehmen besser anpassen an familiäre Bedürfnisse.
      8 1 Melden
    • Madison Pierce 09.03.2016 14:55
      Highlight Ich bin ebenfalls dafür, dass sich die Arbeitswelt anpasst! Und ich denke sie wird sich anpassen, da man immer mehr Arbeiten von unterwegs bzw. zuhause erledigen kann. Das wird viele Vorteile bringen, nicht nur weniger Zuwanderung und deshalb kein Platz mehr in den Städten, sondern Frauen bringen andere Ansichten und frischen Wind in die Unternehmen. (Ich arbeite in der IT und kann sagen, mindestens eine Frau im Team ist ein Vorteil.)

      Allerdings bin ich dagegen, dass der Staat immer mehr Aufgaben übernimmt, von der Erziehung bis zur Betreuung im Krankheitsfall.
      2 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 09.03.2016 09:43
    Highlight Genau so, wie Eltern die Erfolgsgeil sind und Ihre Kinder einfach einer "Auffangstation" übergeben ob Krank oder nicht (20min berichtete). Aber hey, alles gut, solange dies ja keine Homosexuellen sind welche Kinder adoptieren und/oder gross ziehen, ist doch alles im cristlichen Gleichgewicht oder? *Sarkasmus*
    Unsere Politik schläft nicht nur, sie verweigert sich der rasch ändernden Realität. Aber leider ist ein grosser Teil der Bevölkerung kein bischen besser.
    31 11 Melden
  • jdd2405 09.03.2016 09:25
    Highlight Wer nicht zu einem Kind schauen kann, soll auch keine bekommen.
    30 37 Melden
    • Nathalie Sassine Webook 09.03.2016 10:42
      Highlight Also dürfen nur noch Paare Kinder kriegen, bei dem der Vater genug verdient, richtig? Und sich ändernde Bedingungen ist auch kein Thema, wie?
      24 3 Melden
    • Brehynfak 09.03.2016 11:50
      Highlight Zu kurz gedacht: Die Umstände können sich unvorhergesehen ändern und die Kinderbetreuung erschweren und beeinträchtigen.
      10 2 Melden
  • Bijouxly 09.03.2016 09:13
    Highlight Also man muss schon sagen, Kinder in dem Alter sind einfach auch ständig krank. Dass man da irgendwann die Geduld des Arbeitgebers strapaziert, ist irgendwie nachvollziehbar. Da müssen wirklich Lösungen her!
    19 30 Melden
    • Chamael 09.03.2016 09:26
      Highlight Das liegt ja u.a. auch daran, weil die Kinder zu früh wieder in die Schule geschickt wurden.

      Bei uns ist es zwei Wochen vor den Weihnachtsferien soweit ausgeartet, dass 22 von 60 Schülern krank waren, weil sie sich gegenseitig angesteckt haben...
      22 3 Melden
    • atomschlaf 09.03.2016 09:32
      Highlight Ja, aber diese Lösungen haben Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu finden und nicht die Schule. Ausserdem finde ich es eine Zumutung für ein Kind, das mit Fieber im Bett liegt, in die Schule zu müssen.
      60 3 Melden
    • Bijouxly 09.03.2016 09:52
      Highlight Hab ja auch nicht gesagt,dass die Lösung bei der Schule liegen muss. Nur das Kinder ständig krank sind (ja, ich rede aus Erfahrung) und ich deshalb Eltern verstehen kann, die halt nicht jedes Mal zu Hause bleiben können. Das ist ohne jegliche Wertung gemeint.
      17 5 Melden
    • Zerpheros 09.03.2016 11:44
      Highlight Ich sage nur: Windpocken 😨😱
      3 2 Melden
  • Biindli 09.03.2016 09:09
    Highlight Es ist alles eine Frage der Organisation. wenn ich mir z.b. eine sehr wichtige Sitzung einplane schicke ich auch meinem Mann eine Einladung. Der macht dann an diesem Tag keine sehr wichtigen Termine ab. Und umgekehrt. kranke Kinder brauchen eine ihnen nahe stehende Bezugsperson. Am Besten die Eltern
    63 2 Melden
    • Yelina 09.03.2016 10:18
      Highlight Ich finde eure Lösung super!
      22 1 Melden
    • Scaros_2 09.03.2016 10:54
      Highlight Oder man hat eben einen guten Draht zur Familie und die Eltern können schauen oder die Schwester Bruder von einem usw. Bei uns wohnen meine Schwester 10min von mir entfernt, meine Eltern 10min, mein Vater ist Pensioniert und sollte (sofern ich kinder hätte) würden diese jederzeit auch schauen. Mein Vater guckt schon brav meinen Katzen da ich oft weg bin, auch meine Frau. Das klappt auch, also klappt auch Kinderbetreuung.
      9 1 Melden
    • Brehynfak 09.03.2016 11:55
      Highlight Schön, wenn man es so gut hat. Mir befiehlt mein Chef die Termine. Meine Frau hat da nichts zu melden. Einem Kollegen wurde schon gekündigt, weil er immer wieder fehlte, weil eines seiner Kinder mal wieder krank war. Er wurde auch bei jeder Beförderung übergangen, wegen seines familiären Enagements und der daran geknüpften geringeren Flexibilität.
      11 5 Melden
  • Darki 09.03.2016 09:01
    Highlight Also wenn ich als Kind krank war, war auch keiner da.
    Der Vater ist abgehauen als ich 10 war und die Mutter MUSSTE natürlich arbeiten. Sonst hätte es ja nichts zu Essen gegeben.
    Geschadet hat es mir ja auch nicht. Im Gegenteil! Es hat mich darauf vorbereitet wie das Leben als Erwachsener sein wird.
    Was einen nicht umbringt, macht einen stärker.
    19 27 Melden
  • LoriihTown 09.03.2016 08:48
    Highlight Sehe das Problem auch immer wieder in Krippen. Eltern, die die Kinder mit Medis am Morgen vollpumpen, damit sie wenigstens morgens arbeiten können. Einige Arbeitgeber sind leider nicht so kimderfreundlich und haben kein Verständnis, was schlussendlich auf den Köpfen der (kranken) Kinder ausgetragen wird.
    23 3 Melden
  • amore 09.03.2016 08:43
    Highlight Wer Kinder nicht selber betreuen will oder kann, sollte keine Kinder haben. Kinder erziehen ist eine grosse, verantwortungsvolle Aufgabe, die nicht an Schulen und Staat übertragen werden kann.
    48 34 Melden
    • jjjj 09.03.2016 08:52
      Highlight immer diese Antwort. das ist doch Bull*****. Sollen Kinder jetzt plötzlich das Privileg reicher Menschen sein? Soll man nicht mehr arbeiten dürfen, wenn man Kinder hat? Müssen wir wirklich wie vor 50 Jahren leben?
      Es ist durchaus Aufgabe des Staat Eltern bei der Erziehung zu *unterstützen* und auf gesellschaftliche Entwicklungen einzugehen!
      35 21 Melden
    • Herr Hasler 09.03.2016 09:52
      Highlight @jjjj: nein. es ist aufgabe des staates die rahmenbedingungen zu schaffen, dass eltern ihre kinder betreuen können. dass also das eikommen reicht und der rechtliche rahmen gegeben ist, dass eltern krakner kinder frei nehmen können ohne negative berufliche und finanzielle konsequenzen.
      21 4 Melden
    • jjjj 09.03.2016 10:07
      Highlight sag ich doch. :)
      einfach etwas anders formuliert!
      9 7 Melden
  • Miicha 09.03.2016 08:37
    Highlight Ein weiterer Hinweis darauf, dass die Schweiz nicht gerade familienfreundlich ist. Es sollte selbstverständlich sein, dass sich auch berufstätige Eltern um kranke Kinder kümmern. Gerade als Mutter ist es jedoch bei jedem Vorstellungsgespräch ein Thema, zum kotzen!
    70 7 Melden
    • Sabina Sturzenegger 09.03.2016 08:46
      Highlight Ich habe zwar keine solchen Erfahrungen gemacht bei Vorstellungsgesprächen. Aber das schlechte Gewissen, wenn man sich abmeldet bei der Arbeit (obwohl man selber nicht krank ist), bleibt. In solchen Fällen hilft es, sich selber daran zu erinnern, dass das kranke Kind und die persönliche Pflege am Ende wichtiger sind als ein Tag Arbeit mehr oder weniger.
      51 3 Melden
  • Der Beukelark 09.03.2016 08:22
    Highlight Pflegepersonal an Tagesschulen. Ja klar. Und am besten noch einen Arzt? Wennschon muss man die Firmen sensibilisieren oder Druck aufsetzen, dass Eltern ohne Schikanen frei nehmen können. Und was sind das bitte für egoistische Besserverdiener die nicht zu ihrem Kind schauen können wegen ihren Job? Eine wichtige Sitzung dauert nicht den ganzen Tag.
    54 12 Melden
    • Gigle 09.03.2016 11:38
      Highlight Nicht alle Leute arbeiten im Büro...
      10 0 Melden
  • Trouble 09.03.2016 08:19
    Highlight Andere Lösung: externe Dienstleistungsangebote, wie z.B. die des Roten Kreuzes, in Anspruch nehmen. Es kommt jemand zu einem nach hause und kümmert sich um das Kind. Ich war als Kind, wenn ich krank war, am liebsten zuhause und hätte nicht in einer Tagesschule rumliegen wollen.
    24 15 Melden
  • Töfflifahrer 09.03.2016 08:10
    Highlight OK, wir sollen also noch zahlen, nur weil einige Eltern einer Sitzung den Vorrang geben?
    Mein Gott wo ist unserer Gesellschaft bloss gelandet?
    50 24 Melden
  • Eteokles81 09.03.2016 08:04
    Highlight Wie wärs mit vorher überlegen bevor man Kinder produziert? Selbstverantwortung ist heute nicht mehr in.
    46 37 Melden
  • E. Edward Grey 09.03.2016 07:49
    Highlight Krankheit der Kinder ist eines, dafür legt man gerne einen Homeoffice Tag ein selbst wenn "wichtige" Meetings anstehen (was ist wichtiger als das eigene Kind?).

    Lehrerfortbildung, natürlich immer während der Schulzeit und nicht innerhalb der 11 Wochen Ferien, ist ein anderes Problem.
    17 22 Melden
    • Amboss 09.03.2016 08:29
      Highlight @Grey: Sagen sie mir bitte mal, wie die Ärztin, der Polier, der Lokomotivführer oder die Detailhandelsangestellte Homeoffice machen sollen...
      56 4 Melden
    • Miss_Ann_Thropist 09.03.2016 08:43
      Highlight Also ich arbeite in der Betreuung, das Wort Homeoffice kennt man da nicht
      36 1 Melden
    • Li La Launebär 09.03.2016 08:52
      Highlight Diese Termine sind weit voraus bekannt, da könnte man ja die Gelegenheit nutzen, mal frei nehmen und mit den Kindern was unternehmen...?!?
      8 4 Melden
    • Schantall-jennifer 09.03.2016 09:00
      Highlight Ich arbeite im Gesundheitswesen. Home office ist nicht möglich. Wenn aber eines unserer Kinder krank ist bleibt entweder mein Mann daheim (es muss ja nicht immer die Mutter sein!), oder ich sage allen meinen Patienten ab. Die Kinder haben IMMER Vorrang gegenüber der Arbeit. Das verstehen natürlich nicht alle Patienten, aber das ist mir egal... Auch bei meinen Mann gibt es (obwohl er in einer leitenden Position ist) keinen Termin der wichtiger ist als die Kinder! Es kann alles verschoben werden.
      30 2 Melden
  • Wilhelm Dingo 09.03.2016 07:44
    Highlight Dieser Bericht macht mich einfach nur traurig. Ein Kind, welches nicht von den Eltern betreut werden kann wenn es krank ist ist ein vernachlässigtes Kind. Wenn die Eltern unbedingt an Sitzungen sein müssen, dann sind das Rabeneltern. Wenn die Eltern sich nicht trauen frei zu nehmen wegen Jobverlust dann darf man auch mal lügen und sagen man sei selber krank.
    43 21 Melden
    • Miss_Ann_Thropist 09.03.2016 08:44
      Highlight Und dann verlangen die Firmen Arztzeugnisse.
      28 7 Melden
    • Amboss 09.03.2016 08:52
      Highlight Ich weiss nicht, was diejenigen, die immer sagen, Sitzungen liessen sich einfach verschieben/absagen für Jobs haben. Aber nicht allzu hoch oben oder mit allzu viel Verantwortung...

      Teilweise sind solche Sitzungen wirklich wichtig und wenn man nicht erscheint, ist man raus. Dann hat der Stellvertreter das Projekt.

      Oder: Ich arbeite in der Baubranche. Für Bauarbeiten zB auf Autobahnen gibt es teilweise Zeitfenster. Und wenn die nicht eingehalten werden, gibt es richtig richtig saftige Strafen.
      So einfach ist das mit dem frei nehmen/mal lügen etc.. also nicht...
      16 10 Melden
    • Schantall-jennifer 09.03.2016 10:48
      Highlight @amboss: mein Mann arbeitet in einer hohen Position mit sehr viel Verantwortung. Am Anfang hiess es, er könne dann nicht wegen den Kindern einfach mal daheim bleiben. Aber er hat sich durchgesetzt & es funktioniert weil für ihn die Kinder wichtiger sind als das Geschäft. Jeder ist vertret- und ersetzbar.
      Was ist denn wenn du selber krank bist?
      18 2 Melden
    • Amboss 09.03.2016 11:14
      Highlight @Schantall: Jeder kann "einfach mal daheim bleiben". Das ist ja auch nicht das Thema. Aber: Kinder sind manchmal eine Woche lang krank. Und wenn man mehr als eins hat, ist sicher die Woche darauf das andere krank.

      Sorry, irgendwann ist es vorbei mir vertret- und ersetzbar.
      10 2 Melden
    • Wilhelm Dingo 09.03.2016 11:34
      Highlight @Sylvan_Coron: die bekommt man beim Artz, wenn man es nicht ausnutzt funktioniert das.
      @Amboss: 90% der Sitzungen sind üebrflüssig, in der Baubranche kann das sicher schwierig werden. Aber was würde denn passieren wenn Du selber krank würdest? Wenn ein Kind länger krank ist, kann man sich möglicherweise mit Grosseltern aushelfen.
      @Schantall-jennifer: Sehe ich ähnlich. Manchmal braucht es aber Mut dazu. Ich hatte mal den Job deswegen verloren.
      4 2 Melden
    • Schantall-jennifer 09.03.2016 13:00
      Highlight @amboss: ja, wenn die Kinder länger krank sind, wird es tatsächlich schwieriger. Aber da man nur 3 Tage bezahlt bekommt, muss man sich für diese Situationen sowieso etwas überlegen.
      Die ganze Sache mit kranken Kindern ist nie einfach, weil Krankheit meist (auf jeden Fall bei uns...) über Nacht kommt & man den ganzen Arbeitstag kurzfristig umplanen muss. Aber mir/uns ist es das wert.
      2 1 Melden
    • Amboss 09.03.2016 13:29
      Highlight @Schantall: Dann sind wir uns ja einig. Ich bin auch der Meinung, die Arbeitgeber sollten sich flexibel zeigen.
      Aber es gibt in der Tat Situationen, wo es wirklich blöd und schwierig ist. Und das sollte man auch anerkennen.

      Es haben nicht alle Bürojobs mit flexiblen Arbeitszeiten.

      PS: Wie ist das mit diesen drei bezahlten Tagen? Wie oft hat man die zu Gute?
      Was, wenn ein Kind krank ist, zwei Wochen später das zweite?
      2 0 Melden
    • Schantall-jennifer 09.03.2016 13:36
      Highlight @amboss: pro Krankheitsfall 3 Tage. Ein anderes Kind müsste ein neuer Krankheitsfall sein.
      2 1 Melden
    • Brehynfak 09.03.2016 16:01
      Highlight Die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall besteht für länger als drei Tage. Die meisten Firmen haben eine Taggeldversicherung, welche die Lohnfortzahlung während 720 Tage garantiert (je nach Vers. 80 bis 100 % des Lohns).
      Bei den anderen Firmen hängt es von der Anzahl Dienstjahre ab. Im ersten Dienstjahr sind es 3 oder 4 Wochen, je nach Kanton. Mit jedem Dienstjahr sind es mehr Wochen.
      Die meisten Firmen verlangen ein Arztzeugnis, wenn man länger als drei Tage krank ist. Manche verlangen eines ab dem ersten Krankheitstag. Hoffe Irrtümer beseitigt zu haben.
      1 1 Melden
    • Amboss 09.03.2016 16:06
      Highlight @Brehynfak: Wenn man selber krank ist, dann ist das so. Mich nahm aber wunder, was passiert wenn die Kinder krank sind.
      Irgendwie hat man da Anrecht auf drei Tage pro Krankheitsfall...
      1 0 Melden
    • Wilhelm Dingo 09.03.2016 16:39
      Highlight @Amboss: Das Arbeitsgesetz gewähren Dir 3 Tage pro Kind und pro Krankheitsfall. Hier die Quelle: http://www.seco.admin.ch/themen/00385/00420/04667/04679/?lang=de#sprungmarke0_10
      2 0 Melden

Russland «klaut» ganze Fabriken

Was der «weisse Konvoi» wirklich transportierte

Die Welt rätselt, was die 280 russischen Lastwagen im «weissen Konvoi» in die Ukraine transportierten. Auf den starken LKW befanden sich nur ein paar wenige Paletten mit Hilfsgütern. Tatsächlich holte sich Russland aber eine ganze Fabrik.

Sogar zweihundertprozentig regierungstreue Russen lachten lauthals heraus, als sie die Begründung der russischen Regierung hörten, warum jeder Kamaz-Lastwagen im so genannten «Hilfskonvoi» nur zwei, drei Paletten Hilfsgüter geladen hatte: «Die Kamaz-LKW konnten nicht vollständig beladen werden, um einen übermässigen Verschleiss der fabrikneuen Lastwagen zu vermeiden. Voll beladen wären die Kamaz-LKW zudem auf Bergstrassen zu langsam gefahren, um die Hilfsgüter …

Artikel lesen