Schweiz

Beschimpfungen, Bedrohungen, Gewalt: Homosexuelle und Transmenschen werden oft Opfer von Verbrechen aus Hass. Bild: Shutterstock

«Stirb, Schwuchtel!»: Opfer von LGBT-Verbrechen erzählen, was ihnen passiert ist

Severin Miszkiewicz
Severin Miszkiewicz

Auf der neuen LGBT+ Helpline melden sich täglich Menschen, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder ihres Geschlechts beschimpft, bedroht oder verprügelt werden. Der Leiter der Helpline meint, dass LGBT-Verbrechen in der Schweiz viel zu wenig präsent sind. watson hat mit Opfern gesprochen, die ihre Geschichten öffentlich machen wollen.

09.02.17, 17:43 10.02.17, 04:44

Joel, 20, trans*

«Selbstbewusst und stolz trug ich einen Rock. Er hat mir einfach gefallen und ich fühlte mich unendlich elegant darin, fast so, als ob ich leicht schweben würde. Auf dem Heimweg wurde ich von einer Gruppe junger Männer eingekesselt – aggressive Männer zwischen 17 und 19 Jahren: Sie begannen, mich im Kreis herum zu schubsen und riefen: ‹Stirb, Schwuchtel!› Plötzlich drückten sie mich zu Boden, rissen mir meinen Rucksack weg und klauten mir mein Geld. Als sie davonliefen, verabschiedeten sie mich mit den Worten: ‹Jetzt weisst du, was passiert, wenn du einen Rock anziehst.› Ich ging zur Polizei und erzählte ihnen vom Vorfall. Ich bestand darauf, dass das Verbrechen als ‹Hate Crime› erfasst wird, doch sie meinten, so eine Kategorie gäbe es gar nicht.»

«Sie begannen, mich im Kreis herum zu schubsen und riefen: ‹Stirb, Schwuchtel!›»

Ivan, 44, schwul

«Das ist jetzt 20 Jahre her, aber ich werde den Vorfall nie vergessen. In den 90ern ging ich mit meinem Bruder, der ebenfalls schwul ist, und einer guten Freundin in den Ausgang. Wir haben uns ziemlich aufgebrezelt und waren heiss auf eine langersehnte Party. Wir warteten in Wollishofen (Zürich) aufs Tram, als uns plötzlich eine Gruppe angetrunkener junger Männer auf der anderen Strassenseite auffiel. Es waren etwa zehn Männer aus Ex-Jugoslawien, die immer wieder zu uns rüber blickten. Sie zeigten mit dem Finger auf uns und riefen Beleidigungen: ‹Schwuchteln› oder ‹fette Sau›. Plötzlich kamen sie rüber und fingen an, uns rumzuschubsen. Vor allem unsere Freundin, die etwas fest war, wurde Ziel ihrer Aggressionen. Wir stellten uns zwischen sie und wollten sie abwehren – dann drehten sie durch. Sie prügelten mit voller Kraft auf uns ein. Wir kriegten Faustschläge ins Gesicht und den Magen, bis wir am Boden lagen. Wir hatten keine Chance – zehn total aggressive Männer gegen uns drei. Im Hintergrund hörten wir ein Grüppchen junger Frauen, die sie dabei anfeuerten. Als sie fertig waren, gingen sie grölend weg. Unserer Freundin haben sie die Tasche geklaut, meinem Bruder ein blaues Auge verpasst und mir haben sie die Nase gebrochen. Wir waren total fertig, sind dann aber trotzdem noch an die Party gegangen. Etwas Gutes sollte der Abend ja doch noch bringen.»

«Unserer Freundin haben sie die Tasche geklaut, meinem Bruder ein blaues Auge verpasst und mir die Nase gebrochen.»

Anna, 54, Transfrau

«‹Transe! Transe! Transe!› – einmal mehr wurde ich letzte Woche zielsicher von einer Gruppe männlicher Jugendlicher aufs Korn genommen. Wie meistens reagierte ich darauf nicht mehr. Sinnlos. Verletzen tut's mich trotzdem immer noch und ich frage mich jedes Mal: Was haben die Jungs davon? Wieso brauchen sie das? Was ist ihr Gewinn? Spass? Gemeinschaftsgefühl? Abwehr? Selbstsicherheit? Auf jeden Fall fordert sie meine Präsenz zu einer Reaktion heraus. Die einen, indem sie mich sexuell anmachen, die anderen, indem sie mich anpöbeln. Beides braucht meinerseits viel Energie und verunsichert mich in meinem labilen Selbstverständnis. Wieso könnt ihr mich nicht einfach in Ruhe leben lassen?»

«Verletzen tut's mich trotzdem immer noch und ich frage mich jedes Mal: Was haben die Jungs davon?»

Christoph, 25, schwul

«Ich spazierte mit einem Freund durchs Niederdorf (Zürich). Mein Freund ist zwar auch schwul, aber wir waren kein Paar und zeigten keinerlei Anzeichen dafür. Wir umarmten uns nicht, wir hielten nicht Händchen und wir küssten uns nicht. Plötzlich kam uns ein junger Mann entgegen und murmelte: ‹Scheiss Schwuchteln›. Am Akzent konnte ich erkennen, dass er aus dem Balkan stammt. Ich wurde unglaublich wütend und konnte mich den ganzen Tag nicht mehr beruhigen. Das ist mir schon das zweite Mal im Niederdorf passiert.»

«Ein junger Mann kam uns entgegen und murmelte: ‹Scheiss Schwuchteln›.»

Sandro, 29, schwul

«Ich outete mich ziemlich früh und so wussten in der Oberstufe alle, dass ich auf Männer stehe. In meiner eigenen Klasse war das kein Problem. Die kannten mich ja. Von den anderen Teenagern in der Schule wurde ich aber fortan täglich drangsaliert. Immer wieder hörte ich, wie mir jemand ‹Schwuchtel› nachrief und im geschlechtergetrennten Turnunterricht wurde ich immer als Letzter in die Gruppe gewählt. Es war hart, aber ich ignorierte es. Ich wollte diese Typen nicht konfrontieren, weil ich dachte, dass es dann nur noch schlimmer wird. Ich stand dazu, dass ich schwul bin und hatte einen kleinen Freundeskreis, der mir treu war. Wir waren nicht die coolste Clique, aber es waren meine besten Freunde. Die Schule ist ein Ort, wo man in einen Topf mit verschiedenen Menschen geworfen wird und mit denen auskommen muss. Zum Glück ging die Oberstufe nur drei Jahre.»

«In der Schule wurde ich täglich drangsaliert.»

Florian, 26, schwul

«Ein kurzer Rückblick auf das Zürifest. Wir laufen vom Niederdorf zum Bellevue. Eine Gruppe Frauen ruft uns nach: ‹Wäh, seid ihr schwul!› Im Café Felix am Benefizanlass für Pink Cross wird einer von uns auf dem Herrenklo von einem Mann blossgestellt: ‹Das ist nicht das Frauenklo!› Auf dem Weg vom Bellevue zum Heaven Club werden wir angerempelt. Vor dem Club spricht uns ein Mann an: ‹Seid ihr schwul? Warum wollt ihr keine Fotzen ficken?› Wir sagen ihm, er solle gehen. Er kommt später mit einer Gruppe zurück und spricht uns nochmals an: ‹Ihr seid so vollschwul und es macht euch nichts aus?› Einige von uns haben einen guten Abend und können es locker wegstecken. Ich hatte einen anstrengenderen Tag. Wir machen uns auf den Nachhauseweg, mit geballten Fäusten, aus Wut und aus Angst. Das ist auch Zürich, das ist die Schweiz.»

«Seid ihr schwul? Warum wollt ihr keine Fotzen ficken?»

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
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159Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 11.02.2017 11:43
    Highlight Tja, im Sinne obiger Beispiele, wisst ihr, welche Gruppe Mitbürger euch dies antut. In dem Sinne, cheers! Ihr habt es direkt demokratisch in den Händen, für eure Werte einzustehen.
    7 13 Melden
    • R&B 11.02.2017 14:27
      Highlight Ach Stipps! Wir wissen, dass du ein verblendeter Ausländerhasser bist und glaubst, dass ohne Ausländer alle Probleme gelöst wären.
      Im Gegensatz zu dir kann ich differenzieren und dir versichern, dass die Homophobie nix mit Staatszugehörigkeit zu tun hat.
      15 5 Melden
    • Chrigu91 12.02.2017 11:55
      Highlight ach ist das so? hmm mag ja sein... Aber frag doch mal deine Eidgenossen™ Kollegen, wie sie so zu Homosexualität stehen. Sind ganz sicher alle sehr tolerant und verständnisvoll *Ironie off*
      6 2 Melden
    • Fabio74 12.02.2017 18:42
      Highlight Deine Kollegen von der rechtsnationalen Front.
      Behalt doch deinen unheilbaren Ausländerhass für dich
      4 1 Melden
  • R&B 10.02.2017 12:45
    Highlight Teil 1:
    Ich bin 46 und schwul und habe mich Anfang der 90er geoutet, als Homosexualität medial noch nicht behandelt wurde. Glücklicherweise hat mein gesamtes Umfeld sehr positiv reagiert.
    Ich bin auch froh, dass ich noch nie Opfer eines Hate-Crimes wurde, vermutlich weil bei mir der Gaydar versagt.
    Wenn ich aber in der Öffentlichkeit meinen Freund zum Beispiel zum Abschied küsse, bemerke ich manchmal die irritierten Blicke.
    20 4 Melden
  • R&B 10.02.2017 12:44
    Highlight Teil 2:
    Einmal wollte mein Freund mich nicht küssen, weil eine Mutter mit ihrem 6 jährigen Kind in der Nähe stand. Wir haben uns doch geküsst, weil ich finde, dass ein Kind in diesem Alter das sieht, was es ist. Liebe. Und wenn diese Kind Glück hatte, hat es eine Mutter, die Ihrem Kind genau das erklärt hat: "Die zwei Männer haben sich gerne und darum küssen sie sich."
    Ich plädiere aber nun nicht, dass man nun seine Gefühle hemmungslos freien Lauf lassen soll. Zum einen weil mehr als ein kurzer Kuss in der Öffentlichkeit nervig ist und auch weil man keinen Hass provozieren sollte.
    32 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.02.2017 11:38
      Highlight Sei ehrlich und leg deine Ideologie beiseite - wer begegnet dir mit Hass?

      Falls das mit der Ideologie nicht klappt, lese die obigen Beispiele.

      Ansonsten cheers!
      3 9 Melden
    • R&B 11.02.2017 14:27
      Highlight Ach Stipps! Wir wissen, dass du ein verblendeter Ausländerhasser bist und glaubst, dass ohne Ausländer alle Probleme gelöst wären.
      Im Gegensatz zu dir kann ich differenzieren und dir versichern, dass die Homophobie nix mit Staatszugehörigkeit zu tun hat.
      3 0 Melden
  • o.o 10.02.2017 10:15
    Highlight Solche Situationen habe ich als nicht LGBT+ auch schon zuhauf erlebt, wenn jemand Ärger machen will findet er immer einen Grund. Man sollte Gewalt generell verurteilen.
    52 8 Melden
    • CyanidC 10.02.2017 11:27
      Highlight Aufpassen mit solchen aussagen. Dir als nicht LGBTI ist es ganz bestimmt noch nie passiert, das du wegen eines Kusses im Spital aufgewacht bist. Es ist ein unterschied ob man von betrunkenen pöblern drangsaliert wird oder von einer Gruppe homophober pöbler. Schlimmer noch wenn es betrunkene homophobe sind.
      34 28 Melden
    • CyanidC 10.02.2017 14:40
      Highlight Sagt mir lieber wo mein denkfehler liegt anstatt zu blitzen. Man könnte ja meinen ich habe einen Nerv getroffen in der ach so Heilen hetenwelt.
      17 16 Melden
    • El_Sam 10.02.2017 15:27
      Highlight Solche Attacken gibt es definitiv nicht nur gegen Mitglieder von LGBT+ (woher kommt eigentlich das Plus?)
      Jeder der aus der Norm heraussticht hat ein erhöhtes Potential solche Übergriffe erleiden zu müssen. Sei es wegen der Herkunft, der Haut- oder Haarfarbe oder sonstiger körperliche auffälliger Attribute.
      Im Gegensatz zu LGBT+ gibt es halt bei z.B. Rothaarigen keine spezifische Anlaufstelle.
      26 4 Melden
    • sheshe 10.02.2017 16:14
      Highlight El Sam, wollte eigentlich genau dasselbe schreiben. Und doch, es gibt eine Anlaufstelle - die Polizei. Ich bin rothaarig und musste mich schon öfter verprügeln, diskriminieren oder in der Öffentlichkeit denunzieren lassen, weil einigen Idioten meine Visage nicht passt. Der "keine Seele" Spruch fällt auch immer wieder. Trotzdem stehe ich da drüber und lasse mich doch von dem nicht unterkriegen. Ich bin froh, bin ich "anders", denn das hat mich stark und schliesslich zu dem Menschen, der ich heute bin, gemacht. Aber deswegen brauch ich auch keine Hotline, wenn wirklich was passiert -> Polizei!
      16 4 Melden
    • CyanidC 10.02.2017 16:20
      Highlight Der volle begriff wäre ja LGBTIQA (Intersex, Queer und Asexuelle/Alliierte) was halt kurz und knapp zu LGBT+ wird. Und ich sehe. Wir haben ein kleines verständnissproblem. Ich beziehe mich auf die spezifische situationen die oben beschrieben worden sind von den Opfern. Jeder wurde wegen seiner sexualität angegangen oder diese als vorwand für weiters gebraucht. Klar kann man als Mensch generell von einer gruppe im ausgang angegriffen werden. Aber die motivationen hinter den angriffen sind eindeutig Hassverbrechen und nicht "trunkene pöbelei"
      16 3 Melden
    • SemperFi 10.02.2017 16:24
      Highlight @CyanidC: Ich sehe den Unterschied nicht. Für mich ist es egal, ob man jemanden zusammenschlägt weil er eine andere Hautfarbe hat oder weil er eine andere sexuelle Ausrichtung hat. Beides ist inakzeptabel.
      24 3 Melden
    • CyanidC 10.02.2017 19:54
      Highlight @SemperFi
      EBEN! wär nur schön wenn die schweizer Gesetzgebung das auch so sehen würde. Das eine ist ein ein Hassverbrechen, das andere auch, wird aber nicht so behandelt oder überhaupt von den Behörden aufgenommen.
      10 1 Melden
    • R&B 10.02.2017 20:32
      Highlight @SemperFi:
      Doch in diesem Kontext ist es wichtig, die Motivation für Gewalt zu verstehen.

      Es ist ja schliesslich das Ziel, dass LGBTs in der Gesellschaft als selbstverständlich erachtet werden.

      Solange es Hate-Crime gegen LGBTs gibt, sind wir weit davon entfernt und genau darum muss der Grund für die Gewalt genannt und mit Aufklärung bekämpft werden.
      9 2 Melden
    • o.o 10.02.2017 20:55
      Highlight Wenn ihr schon US Begriffe verwendet, dann bitte richtig. Die meisten aufgeführten Situationen sind Hate Speech, was im US Recht straffrei ist.
      7 2 Melden
    • SemperFi 10.02.2017 21:25
      Highlight @CyanidC: Ich kann Ihnen noch nicht ganz folgen. Der Ausdruck Hassverbrechen ist ja kein Ausdruck des Strafgesetzbuchs. Wird denn eine Körperverletzung in der Schweiz anders verfolgt, wenn sie aus homophober Motivation ausgeführt wurde, als wenn sie aus rassistischen Gründen verübt wurde?
      7 2 Melden
    • CyanidC 10.02.2017 22:47
      Highlight @SemperFi
      Polizeistellen und Strafverfolgungsbehörden registrieren Gewaltakte zwar basierend auf Rassismus, die sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität der Opfer von Gewalt spielt bei der Deliktstatistik aber keine Rolle und was nicht erfasst wird, findet offiziell auch nicht statt... Umfassende Rechtsgrundlagen die uns gegen die Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung und/oder Geschlechtsidentität schützen, existieren noch nicht und gehören in unser Strafgesetzbuch verankert.
      11 2 Melden
    • SemperFi 11.02.2017 06:20
      Highlight @CyanidC: Herzlichen Dank für die umfassende Erklärung. Nun kann ich Ihre Argumentation nachvollziehen.
      8 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.02.2017 11:41
      Highlight Traurig wie ihr unter einer Verrohung der Gesellschaft leiden müsst und dies trotzdem ertragt, weil ihr denkt, ihr müsst. Dies im Sinne der Weltoffenheit und *wirsinddochallegleich* - naja, braucht wohl noch mehr Tränen, bis die Wertediskussion richtig in Fahrt kommt.
      3 5 Melden
    • R&B 11.02.2017 14:28
      Highlight Ach Stipps! Wir wissen, dass du ein verblendeter Ausländerhasser bist und glaubst, dass ohne Ausländer alle Probleme gelöst wären.
      Im Gegensatz zu dir kann ich differenzieren und dir versichern, dass die Homophobie nix mit Staatszugehörigkeit zu tun hat.
      5 2 Melden
    • Fabio74 12.02.2017 18:44
      Highlight @R&B Vollkommen zwecklos gegen den Ausländerhasser zu argumentieren leider
      3 1 Melden
  • Menel 10.02.2017 09:11
    Highlight Was ich bei dem Thema auch immer wieder lustig finde ist, dass viele homophobe hetero Männer die Vorstellung, zB. einen Penis in den Mund zu nehmen, absolut abstossend finden. Sich dies dann aber von ihrer Partnerin wünschen.
    Körperlichkeit mit einem Mann auszutauschen (und ich meine damit nicht den Akt) ist für sie undenkbar.
    Wie denken sie denn, dass sie auf Frauen wirken? xD
    55 53 Melden
    • chraebu 10.02.2017 10:18
      Highlight Das kann ich jetzt nicht nachvollziehen.

      Der korrekt Vergleich wäre, wenn sich hetero Männer weigern Ihre Frau oral zu befriedigen aber das von Ihr verlangen.

      Ob ein hetero Mann mehr oder weniger bi veranlagt ist, hat mit der Beziehung zu der weiblichen Partnerin wenig bis gar nichts zu tun.
      37 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.02.2017 10:29
      Highlight @Menel: guter Lebenstipp - wenn sich das der Partner "wünschen" muss, hast eh verloren bezüglich erfüllter Sexualität haha!
      16 37 Melden
    • 8004 Zürich 10.02.2017 12:58
      Highlight Ich weiss nicht, ob das beachbsichtigt war, aber so formuliert implizierst Du, dass nicht homophobe Männer es grundsätzlich easy finden, einen Penis in den Mund zu nehmen. Wer das überforciert weiterdenkt, könnte das „wie gern nimmt ein Mann den Penis eines anderen Mannes in den Mund“ zum Parameter für jemandes (Nicht-)Homophopie erklären.

      Ich frage mich auch gerade, ob meine Freundin mir überhaupt noch eins Blasen darf, wenn sie nicht auf orale Liebkosungen von Frauen steht.
      Ich möchte auch lieber keine Männer küssen (ich meine, so richtig küssen. Einen Backenschmutz unter Freunden ...
      19 1 Melden
    • 8004 Zürich 10.02.2017 13:25
      Highlight ...in Momenten grosser Freude/Trauer/grosse Begrüssungen und Verabschiedungen, usw. finde ich hingegen ganz normal.) Darf ich dennoch meine Freundin küssen?

      Gesellschaftlich normal eingestellte, offene Frauen, die aber nicht gerne gerne blasen, bringst Du damit auch unter Zugzwang, denn die sollten sich demnach einen Mann suchen, der Schwule nicht mag, wenn sie sich nicht die ganze Zeit mit Argumenten wie „Hey, ich bin voll nicht homophob, also solltest Du mir auch mal eins blasen“ herumschlagen möchten.


      16 1 Melden
    • 8004 Zürich 10.02.2017 13:26
      Highlight Aber das Thema ist ernst, was da passiert ist die hinterletzte Scheisse. Da kann man sich als Mensch nur für die Menschheit entschuldigen.
      Ich verstehe deshalb nicht ganz, weshalb es gleich um Sex und Blasen und so geht. Wer bei Schwulen gleich an Blasen denkt, sollte sich auch mal hinterfragen, auch wenn nicht aktiv etwas gegen Homosexualität hat.
      9 0 Melden
    • Qwerty 10.02.2017 13:39
      Highlight Menel: und ich finde es komisch, dass es in deinem Text von Stereotypen Vorurteilen nur so wimmelt.

      War der Artikel nicht auch ein Aufruf genau dies nicht zu tun?
      8 2 Melden
    • Menel 10.02.2017 14:33
      Highlight Stereotype? Nein, das ist nur meine Erfahrung die ich gemacht habe in Gesprächen mit Männern über Homosexualität. Da fielen immer wieder Aussagen wie "Das ist doch widerlich!"
      Auch beim Thema 3er (FMM) hörte ich oft "Ja, das geht schon, aber unsere "Schwerter" dürfen sich nicht kreuzen!!!11!1" 😂

      Das hat mich einfach zur der überspitzten und ja, auch provokativen, Aussage veranlasst. Denn es klingt so, als würden sich ein paar Männer echt vor männlichen Körpern ekeln.

      Ich bin zwar nicht lesbisch, aber ich finde Frauenkörper deswegen nicht eklig oder habe Berührungsängste. Wieso auch!?
      11 11 Melden
    • ND_B 10.02.2017 15:31
      Highlight @Menel
      Das man als Heteromann einen fremden Männerkörper nicht schön findet ist nun wirklich nicht ein Zeichen dafür dass man homophob ist.

      Aussagen wie "Das ist doch widerlich!" und "Ja, das geht schon, aber unsere "Schwerter" dürfen sich nicht kreuzen!" sind ganz klar zu differenzieren. In der ersten Aussage urteilt man über jemanden, in der zweiten spricht man über seine persönliche Grenze. Da besteht meiner Meinung nach ein riesiger Unterschied.
      10 3 Melden
    • sheshe 10.02.2017 15:34
      Highlight Aber Männer haben einen komplett anderen Umgang mit ihren Geschlechtsgenossen als Frauen. Die Gesellschaft hat uns seit Kindertagen eingebläut, dass Männer keine Händchen halten, sich küssen oder umarmen. Frauen aber schon. In anderen Ländern und Kulturen auch (ich halte Händchen mit meinen arabischen Freunden, umarme sie usw., weil es in ihrer Kultur völlig normal ist).
      Trotzdem würde ich keinen fremden Penis in den Mund nehmen wollen (meinen eigenen dagegen schon, wenn ich denn könnte..). Und wenn so etwas durch Bedingungen erzwungen werden muss, ist wohl etwas in der Partnerschaft schief.
      10 3 Melden
    • 8004 Zürich 10.02.2017 15:36
      Highlight So wie Du das beschreibst, sind das wohl „Männer“ um die Anfang Zwanzig. Das denke ich, weil man solche Gespräche i.d.R. als junger Erwachsener geführt werden. Später, wenn man „richtig“ erwachsen ist, ist das darüber reden nicht mehr anregend. Man mag sich weder die ganze Zeit moralisch rechtfertigen, noch als Storylieferant für notgeile Kollegen hinhalten noch ist es in irgend einer Weise spannend, darüber bloss zu reden. Wenn man noch Zwanzig oder so ist schon, dann definiert man sich evtl. sogar noch über diese Offenheit, usw.

      Jetzt ist es bekannt, dass bei unsereins Mündigkeit ...
      1 2 Melden
    • 8004 Zürich 10.02.2017 15:39
      Highlight ...und Reife nicht unbedingt einher gehen müssen. In einem Alter, in dem Reflexion noch echt schwer fällt, man gleichzeitig seinen Mann stehen muss, weil ja in diesem Alter die gesamte Zukunft auf dem Spiel steht, man gleichzeitig Fun haben und dabei so einem richtig kerligen Kerl, so einen wie aus den Filmen, aus der Werbung, usw., entsprechen sollte. Ist jetzt alles etwas überspitzt, aber auch für junge Männer ist vieles nicht einfach. Deshalb verhalten sie sich dann immer wieder mal wie Idioten. Bei manchen bessert sich das zwar nie, aber gemach: Vieles gibt sich mit der Zeit…
      2 2 Melden
    • Menel 10.02.2017 16:12
      Highlight @ND_B, also für mich gibt es einen Unterschied zwischen "nicht schön finden" und "wiederlich".
      Für sie beisst es sich also nicht, dass ein Mann sich zwar einen 3er vorstellen kann, aber es sollte ja nicht zu Körperkontakt mit dem anderen Mann kommen? ...und die Geschlechtsteile dürfen sich ja nicht berühren?

      8 5 Melden
    • Menel 10.02.2017 16:14
      Highlight @sheshe:
      >>Aber Männer haben einen komplett anderen Umgang mit ihren Geschlechtsgenossen als Frauen. Die Gesellschaft hat uns seit Kindertagen eingebläut, dass Männer keine Händchen halten, sich küssen oder umarmen. <<

      Könnte das vielleicht der Grund sein, wieso Männer häufiger homophob sind als Frauen?
      10 4 Melden
    • Menel 10.02.2017 16:16
      Highlight @8004, nein, Männer zwischen 30-45
      4 2 Melden
    • Menel 10.02.2017 16:24
      Highlight @8004
      >>Ist jetzt alles etwas überspitzt, aber auch für junge Männer ist vieles nicht einfach. Deshalb verhalten sie sich dann immer wieder mal wie Idioten.<<

      Niemand sagt, dass es für junge Männer in unserer Gesellschaft leicht ist. Darum werden wohl auch die meisten Gewalttaten von Männern zw. 17-30 verübt. Das zeigt doch, dass wohl auch Homophobie eine Reaktion ist, auf eine Überforderung.

      Aber wie gesagt, ich habe solche Äusserungen von meiner Generation und älter gehört.
      5 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.02.2017 18:10
      Highlight ?! Wie wurdet ihr denn erzogen? Gehts noch?! Sucht hier nach Ausreden für Homophobie etc? Merkt ihr eigentlich noch, wie ihr eure Werte angleicht?
      4 17 Melden
  • Jemima761 10.02.2017 08:02
    Highlight Es ist himmeltraurig, dass es auch in unseren "aufgeklärten" Zeiten noch Menschen gibt, die sich ein Urteil anmassen über andere Menschen. Was geht jemanden die sexuelle Orientierung eines anderen an? Es kommt doch auf ganz andere Eigenschaften an.
    33 6 Melden
  • Joe924 10.02.2017 08:00
    Highlight Interessant finde ich die Frage wieso dieser Hass da ist. Als Jugendlicher hasste ich "die" auch, so ähnlich wie man einen anderen Fussballverein hasst. Es kamen einzelne Erlebnisse hinzu im Ausgang wo ich Schwule so erlebt habe wie Frauen Männer teilweise erleben (Offensiv, Aggressiv angemacht). Wenn ich nun Schwule deswegen hassen würde müssten alle Frauen Männer hassen..
    Heute mit 32 Jahren sehe ich nur Menschen mit einer anderen sexuellen Orientierung als ich, wie kann man sich als reflektierte Person darüber aufregen?
    28 2 Melden
  • Roman Don Hulliger 10.02.2017 07:58
    Highlight Einfach nur traurig...
    29 2 Melden
  • Silent_Revolution 10.02.2017 03:07
    Highlight Schon erschreckend wie viele Menschen das Gefühl haben, eine Meinung zur Sexualität anderer Personen haben zu dürfen.
    Das Wort Homophobie lenkt allerdings bewusst von der eigentlichen Ursache ab. So etwas wie Homophobie existiert eigentlich nicht und die Problematik ist fast immer auf religiöse Indoktrination zurückzuführen oder als deren Überbleibsel zu betrachten.
    80 12 Melden
    • Menel 10.02.2017 09:07
      Highlight Es hat wahrscheinlich auch viel mit dem Selbstbild der Männer zu tun. Studien zeigten, dass Männer, die homophob sind, sich oft dadurch als Mann definieren, in dem sie für sich alles Weibliche ablehnen.
      Männer müssen in unserer Gesellschaft noch immer wieder beweisen, dass sie "richtige Männer" sind. Den Satz "Du bist kein richtiger Mann!" hört man oft. Uns Frauen wird das Frausein dagegen kaum aberkannt.
      40 5 Melden
    • smarties 10.02.2017 11:27
      Highlight Ja, das Frausein wird uns wirklich kaum aberkannt. Oft werden die "typischen" weiblichen Attribute aber eher negativ konotiert und sobald auf den Mann übertragen als Beleidigung verwendet... Fast wie wenn das Weibliche nichts erstrebenswertes wäre.
      17 1 Melden
    • Sophia 11.02.2017 18:01
      Highlight Silent@ Woher kommt die religiöse Homophobie? Die hat den gleichen Ursprung wie die nichtreligiöse und ist ebenso falsch, wie die Vorstellung, dass der Mann der Frau überlegen wäre! Es hat die Menschen schon immer verstört, was sie nicht verstanden.
      Die sexuelle Ausrichtung eines Menschen gehört ganz alleine ihm, so wie er auch mit seinen körperlichen und geistigen Merkmalen ein Mensch ist, dem die gleiche Würde innewohnt, wie sie allen Menschen von gesetzeswegen zusteht.
      Gerade religöse Menschen müssten sich doch sagen, dass alles, was Gott erschaffen hat, nicht ihrem Urteil unterliegt.
      0 0 Melden
  • Macke 10.02.2017 01:22
    Highlight Ich danke den Personen, dass sie hier öffentlich Beispiele von Homophobie/Transphobie schildern. Nur vermisse ich an dieser Stelle auch Beispiele von lesbisch/bi-gelesenen Frauen. Das ist insbesondere schade, da bei Watson an anderer Stelle - in einem Artikel zu sexualisierter Gewalt - eine Frau ein Beispiel bereits erzählt hat: http://wat.is/jAcD_BAA6I1dP_xC
    Gerade bei lesbischen/bi-sexuellen Frauen lassen sich Übergriffe schwer als Homophobie einordnen, da sie oftmals sexualisierte Gewalt sind (sexuelle Belästigung etc.).
    30 5 Melden
    • smarties 10.02.2017 08:21
      Highlight Ich vermisse sie auch! Übergriffe geschehen auch hier, einfach anders, wie du gesagt hast. Bsp. ich als weibliche asexuelle, bin mit meiner Sexualität in der Öffentlichkeit nicht sichtbar.

      Gerade bei Outings kann aber gut sein, dass Sprüche kommen à la: Bist du nicht einfach unreif? (Nein?!) oder Bist du sicher, dass du nicht mal mit jemandem (medizinischem) darüber sprechen möchtest? Oder: Du musst nur mal gut durchgefickt werden!

      Kann mir sehr gut vorstellen, dass bei Lesben das noch viel extremer ist!
      Es ist keine Gewalt mit Narben, schmerzt aber nicht weniger!
      13 1 Melden
  • atomschlaf 10.02.2017 00:54
    Highlight "Eine Gruppe Frauen ruft uns nach: ‹Wäh, seid ihr schwul!›"
    Mir ist mal eine ähnlich dumm gekommen.
    Ich erwiderte: Lieber schwul als hässlich!
    98 7 Melden
    • dave1771 10.02.2017 08:53
      Highlight made my day
      15 2 Melden
    • R&B 10.02.2017 12:09
      Highlight @atomschlaf: Ich finde es gut, dass Sie Kontra geben.
      Wäre "Werdet erwachsen!" nicht besser? Es trifft es meiner Meinung nach den wunden Punkt der Pöbler.
      8 10 Melden
  • Gelöschter Benutzer 10.02.2017 00:46
    Highlight Zu guter (?) Letzt: an die "Kenner" des "Normalen" und der Natur (bzw. was diese dafür halten):
    Wenn ihr schon über "normal" und "natürlich" urteilen wollt, tut das zuerst einmal in Bezug auf eure Überheblichkeit zu meinen, Homosexuelle bräuchten als "Daseinsbewilligung" eure Akzeptanz.
    Homosexuelle haben nicht danach gefragt - also behält sie für euch und handelt einfach glaubwürdig, ohne verlogenes Akzeptanzgeschwafel.
    43 14 Melden
    • E7#9 10.02.2017 09:07
      Highlight Verstehe jetzt deine Aussage nicht. Willst du damit sagen, dass sich Heteros zu diesem Artikel nicht äussern dürfen? Was hast du gegen Akzeptanz oder gegen "naturgegeben"? Sag mir was ein Hetero anders machen soll als zu akzeptieren, dass es neben der eigenen Ausrichtung auch Homosexualität gibt? Und wieso verlogen? Iss ein Snikers.
      6 1 Melden
    • Fabio74 10.02.2017 11:18
      Highlight @E7#9 Denke es geht um das absurde Gruppieren Hete=Normal und Homo.
      Und in dieser Sache hat yallix recht
      6 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.02.2017 11:57
      Highlight Danke, dass Du nachfragst.
      Dadurch, dass Akzeptanz zwingend ihr Gegenteil, die Ablehnung, bedingt, bringt sich der "Akzeptierende" automatisch in die Position des Urteilenden.
      Ich bin aber der Ansicht, dass es niemandem zusteht, über eine menschenunwürdige Liebesfähigkeit eines Mitmenschen zu urteilen.
      Menschenwürdigen Umgang nicht als Folge eines Urteils über andere(s), sondern als Zustand persönlicher Überzeugung begrüsse ich allerdings sehr.
      Daher meine pointierte Äusserungsweise.

      PS: Ich mag Mars lieber... ;-)
      6 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.02.2017 12:56
      Highlight PPS: Vergleichbares gilt für "naturgegeben" und "natürlich".
      Aussagen wie "Homosexualität finde ich zwar nicht natürlich/naturgegeben, aber ich habe trotzdem nichts gegen Homosexuelle/ich akzeptiere sie trotzdem" sind m.M. nach reine Selbstabsolution:
      Unter Negierung hinlänglich bekannter biologischer Fakten wird der eigene Unwille, diese zu akzeptieren nicht nur gerechtfertigt, sondern gar noch als Akzeptanz verkauft.
      "Naturgegeben" und "natürlich" als wertfreie Kategorie macht aber Homosexualität sogar zum alltäglichen Bestandteil.
      4 1 Melden
    • E7#9 10.02.2017 13:59
      Highlight Aha... ok, verstanden. Mensch, da muss man aber in der Wortwahl ganz schön aufpassen. In Zukunft werde ich wohl von Anerkennung und Respekt gegenüber allen Ausrichtungen sprechen anstatt von Akzeptanz. Merci für den Hinweis.
      8 1 Melden
    • E7#9 10.02.2017 14:01
      Highlight PS: Am Besten finde das geschlechtsneutrale Kägifret-Paar im gemeinsamen Schlafsack.
      6 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.02.2017 15:05
      Highlight
      @ E7#9
      Ja, die Sprache ist halt mehr als Info-Austausch. Sie verrät mindestens soviel über die Denkweisen hinter ihr. Super, dass Du Dich darauf eingelassen hast. 👍
      Und ja: Mit Kägifret ist man immer gut dran ... und süss ist es erst auch noch! 😂
      5 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.02.2017 15:34
      Highlight Uiiii!😱
      In meinem vor-vorletzten Kommentar meinte ich natürlich
      "Ich bin aber der Ansicht, dass es niemandem zusteht, über eine MENSCHENWÜRDIGE Liebesfähigkeit ....."
      Blöde AutoUNkorrektur... 😕😉
      3 0 Melden
    • ElendesPack 10.02.2017 16:03
      Highlight Ich muss gar nichts akzeptieren, respektieren oder Verständnis für irgendwas haben. Ich muss einzig einsehen, dass es mich genau null angeht, was Andere in gegenseitigem Einverständnis für sexuelle Schienen fahren.
      5 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.02.2017 20:21
      Highlight @Elendes Pack
      👍
      2 0 Melden
    • E7#9 10.02.2017 21:26
      Highlight Gut, aber wisst ihr was? Ich gebs auf. Mir ist es wirklich egal was jemand für eine sexuelle Ausrichtung hat und trotzdem fühle mich jetzt vorgeführt. Auf der einen Seite gibt es Demos, Paraden und Aufklärung um Menschen dafür zu sensibilisieren, auf der anderen Seite bekomme ich nun zu erkennen, dass es mich nichts angeht und ich mich damit gar nicht erst auseinander zu setzen oder zu äussern habe. Also zu guter Letzt: Einfach leben und leben lassen (mit der Hoffnung damit nichts falsches gesagt zu haben).
      4 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.02.2017 23:57
      Highlight @E7#9
      Aufgeben ist ja gar nicht nötig. Mit "Leben und leben lassen" hast Du es auf den Punkt gebracht:
      Wer so HANDELT, braucht gar nicht nach irgendwelchen WORTEN, Aufklärung oder Demos zu suchen
      und überzeugt damit am meisten - und das ist keineswegs ironisch gemeint.
      5 0 Melden
    • Sophia 11.02.2017 18:10
      Highlight Yallix, ich werde nie nachfragen, was du gerne isst, höchstens, wenn ich das Vergnügen hätte, dich einmal zum Essen einladen zu können!
      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.02.2017 01:53
      Highlight Danke für das Kompliment. :-)
      0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 23:29
    Highlight Hat sich in diesem Forum jemand gewundert, dass sich auch heute noch in der offenen Schweiz derlei homophoben Vorfälle ereignen?
    Die diversen Blitzchen zu entsprechenden Stellungnahmen erklären wie das möglich ist...
    55 12 Melden
  • WyclefJean 09.02.2017 23:05
    Highlight Klassische Folge unserer Machokultur.

    Alles, was unseren anerzogenen Idealbildern des starken Mannes und der schönen Frau widerspricht, alles, was uns irritiert, zum Denken in neue Richtungen anregt, alles fremde, alles individuelle stösst zuerst auf Abneigung.
    Reich, stark, schön und emotionslos, das muss der Mensch sein wollen.
    Alles andere ist schwach, minderwertig oder gegen die Natur.

    Dieses verbreitete Denken führt zu psychischen Problemen, zu Komplexen, zu Depressionen, zu Diskriminierung, zu Kriminalität. Diese Rollenbilder sind die Wurzel vieler Übel in unserer Gesellschaft.
    83 9 Melden
  • Howard271 09.02.2017 22:36
    Highlight Diesen Angreifern (vor allem in Gruppen) geht es einfach darum, sich einmal stärker, "mächtiger" zu fühlen. Deshalb sind es ja oft ignorante, unintelligente, in Gruppen auftretende, oder sonst irgendwie gesellschaftlich schelchtergestellte Leute. Einmal nach (vermeintlich) unten treten, weil man es kann? Klar doch...
    Traurig, dass es so etwas noch gibt, und ich bin eher pessimistisch und denke, dass wir das auch in vielen Jahrzehnten noch erleben müssen.
    Mir als Schwuler ist es bisher glücklicherweise noch nie passiert, aber nur schon doofe Blicke nerven mich. Ich schaue jeweils einfach zurück
    110 27 Melden
    • Der Beukelark 09.02.2017 23:41
      Highlight warum blitzen hier leute? werde deren intoleranz nie verstehen.
      61 5 Melden
  • founded1898 09.02.2017 22:12
    Highlight Traurig gibt es solche "Meinungen"/Einstellungen - schön gibt es Newsportale wie Watson, welche diese Themen in die Massenmedien bringen. Wird meiner Meinung nach viel zu wenig Wert darauf gelegt.

    Es ist wie bei der Ausländerfeindlichkeit: Solche "Meinungen" müssen/dürfen nicht akzeptiert werden, aber es muss akzeptiert werden, dass viele Menschen eine solche Denkweise haben. Wir müssen uns von dieser Schwarz - Weiss Denkerei entfernen, von Städter - Landei, gebildet - ungebildet usw. Der einzige Weg, um diese Missstände loszuwerden, ist miteinander und nicht gegeneinander.
    66 30 Melden
  • DePippo 09.02.2017 22:04
    Highlight Traurig, dass nicht jeder sein Leben so leben kann wie er es will😩
    128 46 Melden
    • Pinga 09.02.2017 22:49
      Highlight Kann mir einer der Blitzer erklären, was dagegen spricht? Klar gibt es da Grenzen, wenn einer als Mörder leben will geht das ja schon nicht, ich nehme aber stark an DePippo meint damit Lebensarten, die anderen Menschen nicht schaden wie z.b. sexuelle Ausrichtung etc...?
      83 5 Melden
    • Der Beukelark 09.02.2017 23:43
      Highlight entweder blitzt watson, oder es gibt hier menschen, die ohne liebe geboren wurden.
      58 14 Melden
  • dääd 09.02.2017 21:49
    Highlight Sehr gut, Watsons. Weiter so, auch wenn diese Berichte weh tun.

    Human rights are our* pride.

    *LGBTIheterocisälplerbalkansatheistsreligiösjuniorseniorsblackwhiteleftrightnordsüd

    One vision.
    60 65 Melden
  • supernitpicker 09.02.2017 21:46
    Highlight Ich finde, alle halbwegs seriösen Medien (auch watson) sollten im Gesetz klar definierte Begriffe auch korrekt verwenden: "Verbrechen" ist im Strafgesetzbuch (Art. 10) definiert als Straftat, die so schwerwiegend ist, dass das Gesetz Freiheitsstrafen von mehr als 3 Jahren vorsieht. (z.B. Mord, schwere Körperverletzung, Vergewaltigung). In den Fällen im Artikel handelt es sich meist um Beschimpfung und einfache Körperverletzung. Dies ist zwar in keiner Weise zu verharmlosen, aber es sind keine Verbrechen. Den Begriff korrekt zu verwenden respektiert auch die Opfer von tatsächlichen Verbrechen.
    72 14 Melden
    • Grégory P. 10.02.2017 11:58
      Highlight Wir sind hier nun mal auf Watson und nicht im Gericht. (Duden vs. Strafgesetzbuch)
      11 3 Melden
  • Ice_11 09.02.2017 21:39
    Highlight Passt vielleicht nicht ganz, aber immer wenn ich solche Dinge lese, geht mir das Gleiche durch denn Kopf: in diesen Zeiten in denen wir leben, mit Hass, Terror und Krieg überall, sollten wir uns da nicht für jeden freuen, der sein Deckelchen gefunden hat? In diesem Deckelchen ein Ort der Sicherheit und der Erholung findet? Es ist doch egal, wer mit wem. Hauptsache Liebe.
    117 41 Melden
  • Meffi 09.02.2017 20:55
    Highlight Werde ich wohl nie verstehen, wieso man hasst, wenn zwei menschen sich lieben.
    152 33 Melden
    • Der Artikelleser 09.02.2017 22:22
      Highlight Vielleicht aus Mangel an Liebe, die die hassenden Personen nicht bekommen und sich daher minderwertig fühlen.
      50 26 Melden
  • dracului 09.02.2017 20:24
    Highlight Goethe sagte einst: Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: sie muß zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.
    Solange die Mehrheit unserer Politiker auch nur duldet und toleriert und insgeheim eigentlich Mühe mit LGBT hat (CVP, SVP, BDP und Teile der FDP), wird sich wohl nichts ändern. Übrigens gibt es, wie neu in den USA, auch keinen Treffer zu LGBT auf admin.ch).
    Ich danke Watson, dass dieses Thema aufgegriffen wird, obwohl ich eigentlich gehofft hätte, dass wird diese Evolutionsstufe hinter uns hätten.
    126 34 Melden
    • SanchoPanza 09.02.2017 21:23
      Highlight naja, sucht man lgbt oder lgbti und admin.ch kommen durchaus ein paar Treffer 😉
      Aber es wird schon ziemlich stiefmütterlich behandelt. Oder wie damals bei der Motion zur Anpassung des Flüchtlingsbegriffs einfach abgelehnt...
      12 21 Melden
    • o.o 10.02.2017 12:44
      Highlight Mehr als Toleranz darf nicht erwartet werden. Es gibt viele unterschiedliche Lebensvorstellungen und wenn einer aus z.B.religiösen Gründen anderslebende nicht versteht ist das für mich OK, solange keine persönlichen Angriffe stattfinden.
      4 1 Melden
  • Thanatos 09.02.2017 20:23
    Highlight Schon die Blitze unter den Kommentaren zeigt, dass noch nicht alle bereit dafür sind...
    135 31 Melden
    • Marcellino Polentarutti 09.02.2017 22:51
      Highlight Blitzen und Herzen find ich sowieso doof. Was für schreibfaule, anonym bleiben wollende... Aber zurück zum Thema. Ich dachte genau dasselbe. So viele Blitze. Offenbar alles Duckmäuser, die sich nicht trauen, zu Ihrer Meinung zu stehen und sie zu verschriftlichen.
      32 9 Melden
  • Chüdrchübu 09.02.2017 19:56
    Highlight Interessante tätergruppen...
    57 50 Melden
    • dä dingsbums 09.02.2017 20:20
      Highlight Ja, allesamt Männer.
      68 59 Melden
    • Baba 09.02.2017 22:25
      Highlight dä dingsbums, leider nicht! Auch Frauen dabei 😕

      Wirklich traurig, dass "Leben und leben lassen" offenbar so verdammt schwierig ist.
      43 2 Melden
  • Olaf! 09.02.2017 19:50
    Highlight Um Geschichten wie Nummer 2 zu erleben, muss man nicht mal schwul sein. Zur falschen Zeit am falschen Ort Schweizer sein reicht auch.
    107 50 Melden
    • SanchoPanza 09.02.2017 21:25
      Highlight spielt keine Rolle ob du Schweizer bist oder nicht.
      41 35 Melden
    • Olaf! 09.02.2017 23:06
      Highlight Och ja meinst du, finde ich aber schön, dass du dich besser erinnerst als ich selber :)
      19 21 Melden
    • Duweisches 10.02.2017 00:51
      Highlight Er meint damit wohl, dass du auch als Ausländer zur falschen Zeit am falschen Ort sein kannst. Als Frau. Als Mann. Als Alter, Junger, Schwarzer, Weisser, Jude, Christ oder Moslem. Ein paar Idioten und der falsche Moment reichen aus. Und es ist nie richtig...
      53 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 19:35
    Highlight Es ist leider bezeichnend für Trump, dass er die Homepage für LGBT aus der Site des weissen Hauses entfernen liess. Gewalt gegen jede Minderheit ist ein Zeichen einer gewissen Mehrheit, dass sie nicht verarbeiten können, dass das menschliche Leben vielfältig, nicht einfältig ist. Was Menschen immer noch auf Grund ihrer gesunden sexuellen Ausrichtung erleben und erdulden müssen ist krass schlimm. Warum kann man nicht voneinander, füreinander dazu lernen? Was ist an diesem teils blutrünstigen Gegeneinander sinnstiftend? Nichts. Ausser das man den Nährboden für Hass und Verachtung weiter beackert
    88 41 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 20:44
      Highlight Ich würde gerne Argumente von den Blitzern lesen. Aber da es keine gibt, muss ich warten. Und es ertragen, dieses Warten.

      Solange stelle ich die Frage in den Raum: Warum hassen? Denkt darüber nach. Was hasst Ihr wirklich an Andersdenkenden, Andersfühlenden? Was?
      Warum könnt Ihr sie nicht sein lassen, so wie sie sind? Warum? Schreibt es mir. Ich bin nicht lange da.
      75 31 Melden
    • Danyboy 09.02.2017 21:31
      Highlight Die Sache ist doch die: Du kriegst keine Antwort, weil Homo-Haters keine Argumente haben für ihren Hass. Sie fordern ständig, dass man ihre Meinung auch akzeptiert. Das kann man aber nur, wenn sie auch Argumente haben, nicht die Bürgerrechte des einzelnen beschneiden oder Minderheiten physisch angreifen. Ich höre von den Hate-Crime-Tätern nur Blödsinn.
      56 22 Melden
    • Sigmund Freud 09.02.2017 22:45
      Highlight Mein lieber Sigmund, Sie sprechen mir aus der Seele!
      30 9 Melden
  • pulcherrima* 09.02.2017 19:28
    Highlight Ich verstehe ja, dass ein Rock tragender Mann aneckt, so wie vor nicht allzu langer Zeit auch Frauen mit Hosen noch nicht als normal angesehen wurden. Mein Traum (als hetero-cis-frau) ist, dass irgendwann jeder tragen und sich so schminken kann, was er/sie/es will.
    84 21 Melden
    • Fabio74 09.02.2017 21:35
      Highlight Anecken ja aber wenns in Gewalt ausartet, zeigt dass deutlich wie unfähig solche Täter sind mit so einem Thema umzugehen
      29 17 Melden
  • DieKeksSissi 09.02.2017 19:02
    Highlight Die Kommentare unter dem youtube video zeigen genau, wie immernoch diskriminiert wird und reale und wichtige Anliegen von Menschen nicht ernst genommen und ins lächerlich gezogen werden. Leute die solche Aussagen tätigen sollten endlich verstehen, dass es hier um etwas geht, was für Betroffene identitätsstiftend und essentiell ist. Und es darf nicht sein, dass damit so rücksichtslos und entwürdigend umgegangen wird.
    63 7 Melden
  • mrmikech 09.02.2017 18:53
    Highlight Wieso hat die Schweiz kein Gesetz gegen hate-crimes? Ich dachte immer die Schweiz ist weiter voraus wenn's um Menschenrechte geht.
    66 60 Melden
    • SanchoPanza 09.02.2017 20:14
      Highlight Naja, die Schweiz hat zwar die meisten Konventionen ratifiziert, aber mit der Umsetzung hapert es an diversen Stellen und die offizielle Schweiz wird auch ständig gerügt.
      Bezüglich LGBTI-Gleichstellung hinkt die Schweiz im unteren Mittelfeld von Europa rum.
      http://www.ilga-europe.org/sites/default/files/Attachments/side_a_rainbow_europe_map_2016_a3_small.pdf
      40 2 Melden
    • Triumvir 10.02.2017 08:21
      Highlight Weil das entsprechende Verhalten bereits durch verschiedene Straftatbestände erfasst wird. So einfach ist das.
      6 5 Melden
    • SanchoPanza 10.02.2017 10:49
      Highlight @Triumvir, Jein. Das Problem ist meiner Meinung nach nicht das Hate-Crimes anders bestraft werden sollten, aber sie sollten separat erfasst werden damit dementsprechende Massnahmen ergriffen werden können. Ist übrigens in vielen Ländern Standard...
      6 3 Melden
  • Calvin WatsOff 09.02.2017 18:51
    Highlight Auffallend ist ja, sie treten in Gruppen an/auf.
    Einfach nur traurig.
    Intolerant und Respektlos.

    Und dass in der heutigen Zeit. !!! :((
    131 10 Melden
  • neewa 09.02.2017 18:50
    Highlight Das tut mir unendlich leid, und sollte ich sowas jemals miterleben, ich verspreche, ich werde aufstehen!
    129 14 Melden
    • Tilia 09.02.2017 22:23
      Highlight Ich auch!
      25 12 Melden
  • E7#9 09.02.2017 18:47
    Highlight Kann echt nicht verstehen, wieso es bei gewissen Menschen Aggressionen auslöst, wenn jemand schwul ist. Was ist der Grund dafür?

    Christophs Geschichte ist mir aber unerklärlich. Er geht mit einem Freund spazieren, sie sind kein Paar und geben keinerlei Anzeichen schwul zu sein. Und trotzdem pöbelt jemand: "Scheiss Schwuchtel!" Wie ist das möglich?
    75 19 Melden
  • moedesty 09.02.2017 18:28
    Highlight homophobe menschen sind meiner meinung nach minderintelligent oder kommen mit sich selbst nicht zurecht. am besten ignorieren, ist die beste waffe.
    154 31 Melden
    • mortiferus 09.02.2017 18:43
      Highlight Homophobe sind Untermenschen. Man könnte ihre minderintelligents mit vermessen des Kopfes nachweisen. Am besten schon bei der Geburt selektionieren. Jetzt im Ernst, ignorieren von Andersdenkenden löst keine Probleme. Wen Du mit ignorieren meinst das man in einer brennzligen Situation mit besoffenen etwas überhört und sich aus dem Staub macht, gebe ich Dir recht. Normal kommen "Minderintelligenten" nur in Übermacht. Deshalb macht man ihnen nur einen Gefallen wen man sich auf Gewalt einlässt. Umgekehrt aber, wen man stärker ist, soll man dann den Homophoben abschlagen? Ist man dann besser?
      34 51 Melden
    • Olaf! 09.02.2017 19:46
      Highlight Redet von Intelligenzminderung und schafft es nicht das Wort richtig zu schreiben.

      Hehe.
      34 40 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 20:46
      Highlight Homphobie als Produkt des Unwillens, über seine eigene Nasenspitze hinaus zu denken und sein Wissen um Unbekanntes zu erweitern, hat nichts mit "anders denken" zu tun - und kann darum wohl zuallerletzt als Zeichen von Intelligenz betrachtet werden.
      17 20 Melden
    • moedesty 10.02.2017 15:42
      Highlight yallix, doch Intelligenz führt dazu dass man versteht, dass jemand so geboren wird bzw. nichts dafür hat bzw. es sich nicht aussucht. Alleine diese tatsache sollte dazu führen, niemals irgendeine Homosexuelle Person zu beleidigen. Oder beleidigst du auch beeinträchtigte menschen weil sie z.B. Autisten sind?

      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.02.2017 20:24
      Highlight @moedesty
      Äh... Genau das impliziert mein letzter Kommentar auch - einfach von der anderen Seite her formuliert.🤔
      1 1 Melden
  • Der müde Joe 09.02.2017 18:28
    Highlight Ich finde Homosexuell sein zwar auch nicht normal, aber ich würde nie jemanden dafür verurteilen. Ich kenne selber jemand der Schwul ist, er kennt meine Meinung und trotzdem respektieren wir uns gegenseitig. Solche angriffe auf Homosexuelle ist einfach das letzte und zeigt das die Menschen teilweise immer noch in der Steinzeit leben ...zum kotzen!!!
    93 61 Melden
    • Charlie Brown 09.02.2017 19:07
      Highlight Du findest homosexuell sein auch nicht normal? Wie genau meinst du das? Im Sinn von krank?
      52 29 Melden
    • Menel 09.02.2017 19:42
      Highlight Was ist schon normal? 😏
      82 9 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 19:58
      Highlight Was Du da beschreibst hat grad gar nichts mit Respekt zu tun.
      Das ist schlichte Heuchelei und Selbstverblendung.
      40 45 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 09.02.2017 20:32
      Highlight 'Ich habe das Gefühl, dass [...]. Da ich dieses Gefühl habe stimmt dies auch! Fakten sind so was von 2015.'
      27 21 Melden
    • RedWing19 09.02.2017 21:27
      Highlight @Yallix
      Warum? Nur weil er sagt, dass er "Homosexuell sein" auch nicht normal findet?
      21 8 Melden
    • Fabio74 09.02.2017 21:37
      Highlight Wer definiert normal?aus meiner Sicht fängt es mit dieser Abwertung an, die Spirale der Gewalt
      25 18 Melden
    • Fabio Kunger 09.02.2017 21:40
      Highlight @Charlie Brown: Also wenn Homosexuell normal wäre, dann könnte man sich irgendwie reproduzieren.... ps. Ich habe nichts gegen homos.
      29 37 Melden
    • Der müde Joe 09.02.2017 22:23
      Highlight Ich finde Homosexualität aus meiner Sicht einfach nicht natürlich und das ist nun mal meine Meinung. Aber nur weil jemand schwul oder lesbisch ist, hasse ich den oder diejenige nicht!

      @yallix: also wäre es dir lieber, wenn ich meinem schwulen Kollegen eins in die Fresse haue?! Nur weil ich seine Lebensweise akzeptiere heisst das noch lange nicht, dass ich ein Heuchler bin. Ziemlich voreingenommen, dein Kommentar.
      32 23 Melden
    • Howard271 09.02.2017 22:29
      Highlight Etwas, das es gibt, ist normal. Punkt. Man kann Homosexualität nicht normal "finden", es gibt sie einfach. Wasser ist nass - ich kann es nicht "nass finden". Und was Homosexualität mit Reproduktion zu tun hat, ist mir schleierhaft. Auch beispielsweise durch Masturbation kann man "sich nicht irgendwie reproduzieren" und trotzdem würdest du ja nicht sagen "wenn es normal wäre könnte man sich reproduzieren", oder?
      38 25 Melden
    • DieKeksSissi 09.02.2017 22:37
      Highlight @Fabio ich würde jetzt mal behaupten, dass es normal ist, dass es Hetero- sowie Homosexualität bei den Menschen, wie auch bei den Tieren gibt. Abnormal wäre, wenn es NUR das eine oder andere gäbe. Somit ist weder das eine normaler als das andere. Die einen können sich eben fortpflanzen, die andern nicht. Wobei zum Beispiel homosexuelle Pinguine schon mal elternlose Küken adoptiere in freier Wildbahn, also auch eine sinnvolle Aufgabe übernehmen. Nur der Mensch schafft es nicht beides als natürlich anzusehen. Schade oder? ;)
      29 10 Melden
    • Fabio Kunger 09.02.2017 22:44
      Highlight @Howard271: was ich damit sagen will: Evolutionstechnisch ist homosexuell nicht normal, weil homosexuelle aussterben, da kein Nachwuchs. Auch heterosexuelle die sich gegen Kinder entscheiden machen Evolutionstechnisch keinen Sinn.
      12 36 Melden
    • E7#9 09.02.2017 23:19
      Highlight Wie oben bereits beschrieben haben Homosexuelle durchaus eine natürliche Funktion. Ich habe in einem Artikel von R. de la Fuente (er hat lange Zeit mit iberischen Wölfen gelebt) gelesen, dass sich homosexuelle Wölfe um die Waisen kümmern.

      Normal heisst der Norm entsprechend. Hier kommt es auf die Definition der Norm an. Die Mehrheit der Lebewesen ist hetero, also gelten diese als normal. Doch gleichzeitig ist es so, dass bei den meisten Spezies Homosexualität vorkommt, also ist es ebenso normal, dass es die "abnormale" aber natürliche sexuelle Ausrichtung schwul und lesbisch gibt.
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    • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 23:20
      Highlight @Der müde Joe
      "Ich finde Homosexualität aus meiner Sicht einfach nicht natürlich..."
      Verstehst Du überhaupt, was Du da schreibst?
      Erst wertest Du unter Negierung simpler Biologiekenntnisse Homosexuelle kurzerhandals unnatürlich ab und dann möchtest Du unter Verweis auf Deine "Akzeptanz" der Homosexuellen (als ob die Deine Existenzlegitimation bräuchten) nicht als Heuchler bezeichnet werden.
      Das nennt man Bigotterie pur, inklusive ihres Zwillings: der Selbstverblendung.
      Wer ist da also wirklich voreingenommen?
      26 20 Melden
    • Gelöschter Benutzer 09.02.2017 23:24
      Highlight @Fabio Kunger
      Du weisst aber schon, dass der Homo sapiens (nein, das ist keine Ironie) mittlerweile seinen Lebenssinn nicht bloss in seiner Reproduktion findet?
      21 7 Melden
    • Der müde Joe 09.02.2017 23:57
      Highlight @yallix: okay, laut deiner Aussage muss ich also jedem, der nicht meiner Meinung ist mit Intoleranz und Arroganz begegnen nur um nicht scheinheilig zu wirken. Glaube mir, lieber habe ich hundert schwule Freunde, als einen wie dich. Kann es sein, dass du einer Religion angehörst?
      13 17 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.02.2017 00:59
      Highlight @Der müde Joe
      Nein. Aber Du könntest mal Deine Vorstellungen von Respekt und die Grenzen, ob, wo und wie Du jemanden zu beurteilen hast, überdenken.
      Guet Nacht.
      11 11 Melden
    • Chrigu91 10.02.2017 01:20
      Highlight @Fabio Kunger: wie sollten bitte Homosexuelle aussterben, wenn es sie seit Menschengedenken gibt?
      13 3 Melden
    • Chrigu91 10.02.2017 01:36
      Highlight Und übrigens die genetische Komponente welche für die männliche Homosexualität verantwortlich ist löst beim Mann eben das Begehren fürs gleiche Geschlecht aus und bei seinen weiblichen Verwandten erhöht sie die Fruchtbarkeit. So wurden im Laufe der Evolution wahrscheinlich die fehlenden Nachkommen von Schwulen kompensiert oder sogar übertroffen.

      Siehe hier: http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1113547/
      5 2 Melden
    • Charlie Brown 10.02.2017 05:53
      Highlight @Fabio Kunger: Wenn du das Gefühl hast das Homosexuelle aussterben, weil sie sich nicht reproduzieren (können), solltest du in einer ruhigen Minute mal drüber nachdenken, ob die Erzeuger von homosexuellen Menschen selbst homo- oder vielleicht heterosexuell waren...
      15 2 Melden
    • Charlie Brown 10.02.2017 05:55
      Highlight @Der müde Joe: Rothaarige sind eine kleine Minderheit bei der Weltbevölkerung, oder? Was denkst du über eine Aussage, die mit "Ich finde Rothaarige auch nicht normal..." beginnt? Bescheuert, oder nicht? Egal was dahinter noch so steht...
      13 4 Melden
    • Fabio74 10.02.2017 06:51
      Highlight Keks Sissi Grundsätzlich ist das Defi nieren von Normal und nicht normal abwertend.
      Und wenn nur Menschen die sich reproduzieren können/wollen, was machst mit den nicht Zeugungsfähigen Heteros?
      Zum Schluss Zeugungsfähigkeit hängt nicht an der sexuellen Neigung
      9 2 Melden
    • Menel 10.02.2017 07:02
      Highlight Wenn es der Evolution nur um Reproduktion gehen würde, dann wäre es auch nicht "normal", dass man länger lebt als man reproduktionsfähig ist. Tut man aber. Denn bei höheren Arten geht es auch um die Aufzucht der Nachkommen.
      Auch hat Sex bei den Primaten nicht nur eine reproduktive Aufgabe, sondern auch eine soziale. Wäre Sex beim Menschen für Reproduktion gedacht, dann wären wir wie Hunde. 1-2 mal im Jahr fruchtbar und dann "bämm". Sind wir aber nicht, es macht uns sogar noch Spass. Sex stärkt Banden und macht friedlich....siehe Bonobos, unsere nächsten Verwandten.
      17 2 Melden
    • Menel 10.02.2017 07:14
      Highlight Es gibt übrigens eine Theorie über Homosexualität die für mich absolut schlüssig ist. Homosexualität ist dabei das Resultat einer Variation, die reproduktionstechnisch Sinn macht. Denn Männer, die weibliche Züge aufweisen (kommunikativ, mitfühlend, umsorgend sind), werden als gute zukünftige Väter angeschaut und haben so gute Aussichten, ihre Gene weiter zu geben. Wurde ihr Gehirn aber zu stark auf "weiblich" gepolt, dann kippt das ganze so, dass sie dann nicht mehr auf Frauen, sondern mehr auf Männer stehen.
      7 6 Melden
    • Menel 10.02.2017 07:17
      Highlight ...und auch noch interessant. Die Wahrscheinlichkeit schwul zu werden, steigt mit der Anzahl Brüder, die vor einem geboren wurden. Dh. es sieht wohl so aus, als hätte da die "Natur" ganz bewusst ihre Finger im Spiel. Wer will schon eine Sippe mit nur aggressiven Männchen, die in einem ständigen Wettstreit stehen? Das stärkt keine Gruppe, das schwächt sie.
      12 5 Melden
    • Der müde Joe 10.02.2017 08:04
      Highlight Ich bin lieber ein scheinheiliger, verblendeter Heuchler, als irgendjemanden Gewalt anzutun, nur weil er "anders" ist als ich. Egal ob schwul, rothaarig, Chinese oder Moslem. Ich habe meine Meinung und dazu stehe ich. Und trotzdem werde ich für jeden einstehen, dem Ungerechtigkeit angetan wird. Niemand hat es verdient wegen seines Glaubens, Lebensweise oder Herkunft geschlagen zu werden! Nennt mich wie ihr wollt...
      9 3 Melden
    • blobb 10.02.2017 08:17
      Highlight Menel, die Stimme der Vernunft, beeindruckt mich immer wieder :) Weiter so...
      5 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.02.2017 10:29
      Highlight @Joe: Deine Meinung, dass Homosexualität nicht natürlich ist, ist nun mal falsch. Falsch im Sinne von 1+1=5. Dass man deine Meinung deswegen nicht akzeptiert und dich kritisiert ist nur recht, denn du schadest anderen mit dieser Meinung.

      @Menel: Denkst du eigentlich schwule Männer sind halbe Frauen? Geschlechtsidentität hat wenig mit der sexuellen Orientierung zu tun.
      8 3 Melden
    • Calvin WatsOff 10.02.2017 11:07
      Highlight "Ich finde Homosexuell sein zwar auch nicht normal, aber ich würde nie jemanden dafür verurteilen,"

      Eine unglückliche Äusserung, vermutlich basierend, aufgrund einer ERZOGENEN und VORGELEBTEN Erziehung.

      Schwul ist so normal wie Hetero. Man sucht sich das nicht aus, also ist es auch keine Krankheit.
      7 3 Melden
    • Menel 10.02.2017 11:50
      Highlight @Marlin.B: Nein, aber die Differenzierung der Gehirnstrukturen ist "weiblicher" als bei "klassischen" Männern. Das gleiche gibt es auch bei Frauen.
      Die meisten von uns sind solche "Mischformen". Es gibt kaum DEN Mann und DIE Frau.

      Der Schauspieler John Barrowman ist in einer BBC Doku mal seinem "Schwulsein" nachgegangen.

      Hier ein kleiner Auszug aus der Doku zu dem Thema:



      PS: Seine Reaktion bei 3:00, als man ihm sagt, dass er nicht "schuld" an seinem Schwulsein ist, finde ich sehr berührend.
      5 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.02.2017 12:01
      Highlight ... oder eine Verwechslung von normal/Norm mit Mehrheit.
      Leider zeigt die vergangene und aktuelle Geschichte, dass weder Normen noch Mehrheiten ein Garant für Menschenwürde sind.
      3 2 Melden
    • R&B 10.02.2017 12:21
      Highlight Hallo müder Joe. Ich glaube, zu verstehen, was Sie meinen.
      Normal ist nichts. Es gibt nur Mehrheiten, die wir als normal bezeichnen. 10% der Menschen sind homosexuell, weil sie so geboren sind. Also ist es normal. Ich vermute, dass Sie Personen, die Brillenträger (nicht altersbedingt) sind, auch als normal bezeichnen.
      Ich hoffe, dass Ihnen mein Beispiel aufzeigt, dass Homosexualität nicht nur akzeptanzwürdig ist, sondern normal ist.
      9 0 Melden
    • Chrigu91 10.02.2017 12:40
      Highlight @Menel: Zu deinem Video: alsolich kann irgendwie nicht nachvollziehen, wieso man sich selbst die "Schuld" geben könnte so zu sein wie man ist. Ich jedenfalls hatte nie auch nur im geringsten den Gedanken selbst für meine Homosexualität verantwortlich zu sein
      2 1 Melden
    • Natürlich 12.02.2017 00:19
      Highlight Wtf labert ihr hier eigentlich alle?!?
      Müder Joe hat völlig recht:
      Wenn es ausschliesslich Homosexuelle geben würde, gäbe es die Menschen nicht.
      Wenn es Homosexuelle nicht geben würde, gäbe es die Menschen trotzdem.
      Gsnz einfach.
      Da gibts gar keine Meinung oder Diskussion, das ist halt einfach Fakt.
      3 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.02.2017 01:36
      Highlight @Natürlich
      Ein Fakt, so einfach wie der Geist, der hinter Deiner Aussage steckt.
      6 1 Melden
    • Chrigu91 12.02.2017 02:59
      Highlight @Natürlich: Homosexualität hat es schon immer gegeben und gehört halt zur Existenz von uns Menschen und vielen Tierarten dazu. DAS ist ein Fakt und nicht dein geistreicher Kommentar.
      6 1 Melden
    • Charlie Brown 12.02.2017 06:22
      Highlight "Wtf labert ihr hier eigentlich alle?!?"

      Wenn ein Kommentar si beginnt ist das eigentlich ein eindeutiges Zeichen, dass er nicht zu Ende gelesen werden muss.

      Habs trotzdem getan und bin nicht enttäuscht worden.
      6 1 Melden
    • R&B 12.02.2017 09:51
      Highlight @Natürlich: Danke für Ihren Fortpflanzungsbeitrag...
      Was ist nun das Fazit? Was sollen LGBTs nun machen?
      5 0 Melden
    • Chrigu91 12.02.2017 10:40
      Highlight @Natürlich: Wenn es nur kinderlose heterosexuelle Paare gäbe, würde es die Menschen übrigens auch nicht geben. Das ist auch ein Fakt (zwar ein dämlicher und unüberlegter, so wie deiner aber es ist ein Fakt).
      6 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.02.2017 12:16
      Highlight Homosexuell bedeutet nicht impotent, ein Schwuler und eine Lesbe können problemlos zusammen ein Kind bekommen. Man muss hier echt von ganz vorne beginnen bei manchen Zeitgenossen, unglaublich.
      3 0 Melden
  • Max Havelaar 09.02.2017 18:19
    Highlight Dass es immer noch solche Primaten gibt, die andere Menschen beschimpfen, bedrohen oder verprügeln. Unverständlich!
    125 8 Melden
  • Binni23 09.02.2017 18:15
    Highlight Bravo, dass ihr die Gewalt gegen LGBT zum Thema macht! Denn auch in der ach so toleranten Schweiz ist der Hass auf Schwule&Co. permanent da. Danke!
    125 14 Melden
  • Tomlate 09.02.2017 18:15
    Highlight Unsere aufgeklärte und tolerante Gesellschaft. Dachte, dass die Schweiz etwas weiter ist, was Homosexualität anbelangt.
    93 7 Melden
  • Flowaningo 09.02.2017 18:02
    Highlight Traurige Geschichten 🙁 welche mich manchmal an der Menschheit zweifeln lassen.
    104 5 Melden

Ganz ohne Plastiksäckli: In Zürich öffnet der erste Zero-Waste-Laden der Deutschschweiz

In Zürich eröffnet der erste Laden ganz ohne Abfall. Wer was kaufen will, muss seinen eigenen Behälter mitnehmen, auch für Nudeln, Reis oder Alkohol. «Zero Waste» heisst die Philosophie und steht ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft. 

Rüebli, Kartoffeln, Nudeln oder Seife, im Foifi, dem ersten Zero-Waste-Lasten in Zürich, findet man eigentlich alles – ausser eben Plastiksäckli. Der neue Laden steht ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft und setzt sich zum Ziel, keinen Abfall zu produzieren. Der Durchschnittsschweizer produziert im Jahr 344 Kilogramm Abfall – viel zu viel, finden die Betreiber des «Foifi». Der Name ist ein Vermerk auf die fünf Axiome von Zero Waste, aber auch eine Liebeserklärung an den Zürcher …

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