Schweiz
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sibylle berg

«Die DDR ist ein gutes Beispiel dafür, wie das Vertrauen unter Bürgern zerstört wurde»: Sibylle Berg. Bild: Katharina Lütscher

Interview

Sibylle Berg über Sozialdetektive: «Wollen wir uns gegenseitig verdächtigen?»

Zusammen mit drei Mitstreitern will Sibylle Berg das Gesetz zu den Sozialdetektiven kippen. Ein Gespräch über Drohnen vor dem Fenster, die Fichenaffäre und anteilnehmende Mitmenschen.



Sibylle Berg, Sie sind einer der Köpfe hinter dem Referendum gegen die Überwachung von Versicherten. «Ab morgen kann ein Spitzel vor Ihrer Haustüre sitzen», warnen Sie im Online-Aufruf. Ist das nicht etwas gar hysterisch?
Sibylle Berg:
Hatten Sie schon einmal eine Drohne vor dem Fenster? Da wird man fürwahr ein wenig ungehalten. Ist mir schon zweimal passiert. Grusig.

Definitiv. Aber was hat das mit dem geplanten Gesetz zu tun?
Der Witz an dem neuen Überwachungsgesetz, das komplett ohne jede Not verabschiedet wurde, ist ja, dass es fast jeden Schweizer, jede Schweizerin betrifft. Ausser ein paar Superreiche, die solch banalen Dinge wie AHV, IV, ALV und Krankenkasse nicht benötigen. Das bedeutet, dass Beitrags- und Prämienzahler für ihre eigene Bespitzelung zahlen. Wir alle sind auch immer wieder Leistungsbezüger – am meisten im Bereich der Krankenkassen.

«Wenn ich krankgeschrieben bin, darf ich bei vielen Krankheiten zum Beispiel durchaus spazieren gehen, einkaufen gehen, in den Zoo gehen. Verfolgt mich dann ein Fotograf?»

Das Gesetz sieht vor, dass die Invaliden- oder die Arbeitslosenversicherung ihre Versicherten bei Verdacht auf Missbrauch observieren lassen können
Wir haben für Betrug eine klare Zuständigkeit in unserem Land. Die Gerichte. Die Polizei. Wenn jetzt plötzlich private Detektive den Job der Polizei übernehmen, fragen wir uns zum einen: Warum ist das nötig? Zum Zweiten: Wer prüft diese Menschen? Ist es der Nachbar, der mich schon zehnmal verzeigt hat? Nach welchen Kriterien wird vorgegangen? Wenn ich krankgeschrieben bin, darf ich bei vielen Krankheiten zum Beispiel durchaus spazieren gehen, einkaufen gehen, in den Zoo gehen. Verfolgt mich dann ein Fotograf? Was ist das für ein unangenehmer Gedanke, der Misstrauen und Hass Vorschub leistet.

Geboren und aufgewachsen sind Sie in der DDR. Beeinflusst dies Ihren Blick auf die Thematik? Stichwort: Bespitzelung.
Die DDR ist ein gutes Beispiel dafür, wie das Vertrauen unter Bürgern zerstört wurde. Jeder misstraute jedem. Auch die Schweiz hat die Fichenaffäre erlebt: Damals ging es darum, Anarchisten oder Kommunisten auszuspähen: Jetzt geht es um die Überwachung aller.

Darum geht es im Sozialdetektive-Gesetz

Das Parlament hat in der Frühlingssession in Rekordzeit ein Gesetz verabschiedet, das die Überwachung von Versicherten erlaubt. Es ermöglicht Sozialversicherungen, Personen bei Verdacht auf Missbrauch durch Detektive observieren zu lassen. Die Regeln gelten nicht nur für die Invalidenversicherung, sondern auch für die Unfall-, die Kranken- und die Arbeitslosenversicherung. Neben Bild- und Tonaufnahmen sind auch technische Instrumente zur Standortbestimmung erlaubt – etwa GPS-Tracker, die an Autos angebracht werden.

Sozialdetektive kommen in der Schweiz schon seit geraumer Zeit zum Einsatz. Im Oktober vor einem Jahr befand der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte allerdings, dass die gesetzliche Grundlage dafür in der Schweiz fehle. Mit dem neuen Gesetz soll die Lücke geschlossen werden. (jbu/sda)

Ihr Referendumskomitee verweist auf Zahlen aus dem Jahr 2016, wonach jede dritte Überwachung von IV-Bezügern unbegründet war. Das heisst aber auch: In zwei Dritteln fand ein Betrug statt. Wollen Sie die schwarzen Schafe einfach davonkommen lassen?
Zum einen klingt das nach einem seltsamen Framing. Also ob alle IV-Bezügerinnen überwacht worden wären. Hier wurden Verdachtsfälle überwacht. Und sehen Sie: Es funktionierte ja auch ohne Privateinsatzkommandos sehr gut. Wozu also jetzt ein neues Gesetz, wenn nicht, um in Zukunft ohne richterlichen Beschluss alle SchweizerInnen, die in welcher Form auch immer Sozialleistungen beziehen – und die sie ja meist vorher eingezahlt haben – ohne Anstrengung observieren zu können?

Sie sehen also keinen Handlungsbedarf?
Kaum. Es gibt einen Rechtsstaat für Sachen, die schieflaufen. Und der funktioniert in der Schweiz hervorragend. Die Alternative für den 100 Prozent straffreien Staat kann nicht der Fichenstaat mit privaten Einsatztruppen sein.

«Die wenigen Millionen, die wegen Versicherungsbetrug entstehen, stehen in keinem Verhältnis zu den unversteuerten Milliarden.»

Ihr Komitee argumentiert damit, dass die Politik bei Steuerhinterziehern auch nicht genau hinsehe – obwohl der Staatskasse damit Milliarden entgehen. Das ist doch klassischer Whataboutism!
Es geht mir hier darum, dass rigoros gegen unten getreten wird: Die wenigen Millionen, die wegen Versicherungsbetrug entstehen, stehen in keinem Verhältnis zu den unversteuerten Milliarden. Auch dafür gibt es aber den Rechtsstaat. Wir müssen dafür keine privaten Voyeure anheuern.

Mit nur drei Mitstreitern wollen Sie die millionenschwere Versicherungslobby in die Knie zwingen. Wesentlich grössere Gruppierungen sind schon an der Referendumshürde gescheitert. Wie wollen Sie bis im Juli die 50’000 Unterschriften zusammenbringen?
Wir vertrauen auf die Klugheit der Schweizerinnen und Schweizer, und darauf, dass es uns aufzuzeigen gelingt, was wir zu verlieren haben – die Solidargemeinschaft im Land. Und: Vielleicht passiert auch ein Wunder. Sie wissen schon – David gegen Goliath. Schön auch, dass Sie es nochmals formulieren: millionenschwere Versicherungslobby. Klingt nach keiner grossen finanziellen Not, oder? Es klingt eher nach etwas wie: Wir erwirtschaften noch ein wenig mehr Profit für unsere Aktionäre und scheuen auch nicht davor zurück, Einfluss auf die Gesetzgebung zu nehmen.

«Vielleicht passiert auch ein Wunder. Sie wissen schon – David gegen Goliath.»

Sie versuchen, über die sozialen Medien und die Plattform WeCollect Mitstreiter zu gewinnen. Beobachter sprechen bereits vom ersten Twitter-Referendum der Schweiz. Eine pure Verlegenheitslösung oder ein Modell für die Zukunft?
Manche treffen sich beim Bier und machen ein Referendum, andere treffen sich auf Twitter. Da ich keinen Alkohol trinke war es also Variante zwei.

Stand heute: Wie gross schätzen Sie die Chancen ein, dass das Referendum zustande kommt und dass Sie an der Urne obsiegen werden?
Wenn die Bevölkerung erst einmal erfasst hat, dass es hier um die Restaurierung und Privatisierung vom Fichenstaat geht, wie wir ihn 1989 kannten, werden sie sehen, dass das masslos und unschweizerisch ist. Und: Hoffen kann man immer. Versuchen muss man alles, wenn man an etwas glaubt. Wir haben jetzt in einem Tag über 6000 Mitstreiter gefunden, falls ich es nicht schon sagte – ich freu mich halt ein bisschen. Wenn wir das Tempo halten, haben wir die Sache in einer Woche.

«Es lebt sich anteilnehmend und freundlich sehr viel besser als misstrauisch.»

SP und Grüne haben darauf verzichtet, das Referendum zu ergreifen – wie man hört auch aus taktischen Gründen. Man wollte der SVP den absehbaren Sieg an der Urne so kurz vor dem Wahljahr nicht gönnen …
Das Referendum ist kein Links-rechts-Kräftemessen. Wir haben Unterstützerinnen aus allen Lagern. Es geht hier um etwas Grösseres als Parteizugehörigkeiten. Die Frage ist: Wie wollen wir in Zukunft leben? Wollen wir zulassen, dass unsere Freiheiten beschnitten werden, wir uns gegenseitig verdächtigen und verachten? Wollen wir in einer gespaltenen Gesellschaft leben, wie es zunehmend um uns in Europa der Fall ist, oder wollen wir versuchen, in diesem kleinen Land, in dem man per Zufall jedem begegnen kann, so miteinander umzugehen, dass man sich in die Augen sehen kann? Das heisst: solidarisch. Es lebt sich anteilnehmend und freundlich sehr viel besser als misstrauisch.

Gab es eine Reaktion auf das Referendum, die Sie überrascht hat?
Ja. Der Anruf der Versicherungsanstalten war glatt. Sie sagten: Vielen Dank für Ihr Engagement. Wir verstehen jetzt, dass wir übers Ziel geschossen haben. Uns geht es ja finanziell gut. Also unterstützen wir ihr Referendum gegen unsere Interessen, um unsere innere Grösse zu zeigen. Ok. Scherz. Also mich hat bis jetzt nur die grosse Freude darüber beeindruckt, dass ein paar Leute loslegen.

Zur Person

Bild

Sibylle Berg wurde 1968 als Tochter eines Musikprofessors und einer Bibliothekarin in Weimar geboren. Sie studierte Ozeanographie und Politikwissenschaften an der Universität in Hamburg. Seit 1995 lebt sie in der Schweiz. Sibylle Berg hat die Schweizer Staatsbürgerschaft (Heimatort Zürich). Sie schrieb bis heute 20 Theaterstücke, 13 Romane, war Herausgeberin von 3 Büchern, schrieb Hörspiele und Essays. Die Verfilmung dreier Bücher ist in Vorbereitung.

Auszeichnungen:
2000: Marburger Literaturpreis
2008: Wolfgang-Koeppen-Preis
2014: Stück des Jahres der Zeitschrift «Theater heute» für «Es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen»
2016: Friedrich-Luft-Preis für das Stück «Und dann kam Mirna»
(Bild: Joseph Strauch)

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151Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Charming 31.03.2018 19:04
    Highlight Highlight Überwachung = Denunzierung = Verdächtigung = Bestrafung! Von den ANGEORDNETEN Überwachungen zeigten 2/3 einen Missbrauch, Schaden CH-weit ein tiefer einstelliger Mio-Betrag. Die durch Selbstanzeige neu eingenommenen Steuern der HinterzieherInnen bewegen sich in 10`000x höheren Gefilden, warum werden dort keine solchen Mittel angewandt? Richtig! Sie haben die perfekte Lobby ins Bundeshaus! Nach unten treten ist sowas von armselig, es ist Zeit aufzustehen!
    • hävi der spinat 01.04.2018 15:21
      Highlight Highlight Gegen Sozialmissbrauch vorzugehen, hat nichts mit "gegen unten treten " zu tun.

      Auch wenn es uns die Linken, so verkaufen wollen.

      Genau das Gegenteil ist der Fall.

      Wer Soz. Missbrauch betreibt, verhöhnt den Sozialstaat.
  • Simonetta 31.03.2018 14:31
    Highlight Highlight Ein effizientes und effektives Staatswesen ist auf die Mitwirkung seiner Bürger angewiesen, ganz besonders durch denunzieren, diffamieren und diskreditieren.
    Nichts hilft besser, die Machtstrukturen zu stabilisieren.
    Natürlich stets zum Wohle aller, nicht wahr?

    Das war schon immer so und wird immer so bleiben. Wenigstens solange wie die Denunzianten, Diffamierer und Diskreditierer nicht hartnäckig durch Selbstjustiz unschädlich gemacht werden, nicht wahr?

    • einmalquer 31.03.2018 15:14
      Highlight Highlight Wenn diese Personen schon sonst nichts haben -

      haben sie immerhin noch den Hass oder die Aversion gegen alle anderen,

      gegen diejenigen, die einen andern Pass haben,
      gegen diejenigen, die anders denken,
      gegen diejenigen, die arm dran sind,

      irgendetwas zusätzliches zum vergeudeten Leben müssen sie ja haben..
  • 7immi 30.03.2018 20:47
    Highlight Highlight das problem ist ja, dass ein paar hinterzieher alle kollektiv in den dreck ziehen. natürlich sind es nicht viele und natürlich ist der betrag nicht riesig. dennoch ist es illegal und gehört deswegen bestraft. wo soll man sonst die grenze ziehen? dann können wir bei falschangaben bei der steuererklärung auch ein auge zudrücken, bei geschwindigkeitsübertretungen, sind ja nur ein paar km/h uvm. sozialhilfebezüger leben vom staat und so ist es legitim, dass dieser den missbrauch überprüft. auch das gehört nunmal zu einem system: dass man missbräuche aufdeckt.
    • Matti_St 30.03.2018 22:27
      Highlight Highlight Bis jetzt wurden auch Versicherungsdetektive geschickt, nur konnten sie weniger überwachen. Von daher ändert sich nichts.
      Aber wie sie jetzt überwachen dürfen, ohne jeglicher richterlicher Beschluss, mehr als die Polizei darf, dass ist neu und gehört verboten.
      Anderseits hätte der Staat heute schon Möglichkeiten, mehr Steuerfahnder anzustellen und dort wird von bürgerlichen Seite blockiert.
      Man sollte diese Legislatur mal genauer betrachten. Alle soziale Bereiche wurden gekürzt. Jetzt wird die unterste Schicht noch zusätzlich überwacht. An was erinnert Sie das?
    • You will not be able to use your remote control. 31.03.2018 11:58
      Highlight Highlight > dass ein paar hinterzieher alle kollektiv in den dreck ziehen

      Das erledigt die SVP und einige Kommentatoren.

      > so ist es legitim, dass dieser [der Staat] den missbrauch überprüft.

      Ja also, lies den Artikel oderso, die Kommentare?
  • fräulein sarahs gespür für den Islam 30.03.2018 18:12
    Highlight Highlight So sehr ich Sibylle Berg, als Autorin schätzte, in dieser Frage irrt sie sich.

    Es dient niemandem, wenn gegen Sozialmissbrauch nicht entschieden vorgegangen wird!

    Es stört mich nicht, wenn dies die Versicherungen selbst tun.
    Sie haben das größere Interesse den Job gut zu machen, als irgend ein Beamter.

    Es geht dabei auch um meine Sozialabzüge die geklaut werden und um das Image des echten Kranken.

    Ich werde beim Parkieren auch vom privaten Detektiv beobachtet und gebüßt!
    so what?

    Bei allem Respekt, Frau Berg gegenüber, in dieser Frage, hat sie sich gehörig verrant.

    Sehr schade!
    • Maracuja 30.03.2018 21:00
      Highlight Highlight @kularing: Sie haben das größere Interesse den Job gut zu machen, als irgend ein Beamter

      Interessant, nun wird pauschal auch noch Polizisten und Untersuchungsbehörden unterstellt, dass sie weniger Interesse hätten ihren Job gut zu machen als Versicherungssachbearbeiter und Privatdetektive. Wie es rauskommt, wenn man staatliche Aufgaben an Private auslagert, sieht man im bei all den Sozialfirmen. Wenn jemand an Ermittlungen verdient, hat er nicht unbedingt ein Interesse diese möglichst schnell abzuschliessen. Die überzogenen Kosten darf dann der Steuerzahler blechen.
    • Matti_St 30.03.2018 22:33
      Highlight Highlight @kularing es ist ja nicht so, dass die Versicherungen bis jetzt keine Fahnder angestellt hatten. Sie durften bis jetzt einfach weniger. Weniger als die Polizei in zusammenarbeit mit der Justiz.
      Was hier angefangen wird, grenzt nicht nur an einen Überwacheungsstaat, es geht noch viel weiter. Der Staat ermöglicht Privaten Firmen Überwachungen durchzuführen, die nicht mal die Polizei bei möglichen Terroristen hat.
    • fräulein sarahs gespür für den Islam 31.03.2018 12:24
      Highlight Highlight Marcuja

      Gestern beobachtete ich vom Fenster aus 2 Frauen, die um mein Auto schlichen.
      Sie trugen private Uniformen. Offenbar kontrollierten sie, ob ich richtig geparkt war und ob ich meine Parkkarte bezahlt hatte.
      Ich war ganz ruhig, weil ich mir nichts zu schulden habe lassen kommen.
      Irgendwie ist es für mich normal und ich habe mich schon lange daran gewöhnt, von privaten Firmen verdächtigt und kontrolliert zu werden.

      Was können sie mir schon anhaben?
  • Sophia 30.03.2018 17:35
    Highlight Highlight Man kann die Menschheitsgeschichte durchgehen, Frau Berg, immer zeigt sich, dass rechts und ganz links immer ganz unten Schuldige gesucht und ausgemacht werden. Oben bestimmt, was unten zu tun ist. Und immer, ausnahmslos, sitzen die Schuldigen ganz oben in den Ämtern. Welch ein Aufwand mit Detektiven und deren Organisation und deren Kontrolle und deren Chefs und deren Spesen! Dabei würde man viel mehr erreichen, wenn man die Parteienfinanzierung abschaffen, die bestechlichen Politiker bestrafen, und die Managerlöhne in den Chefetagen halbieren würde. Das wäre einfach, kostenfrei und effizent.
    • You will not be able to use your remote control. 31.03.2018 12:03
      Highlight Highlight Dein Beitrag ist im Grunde sehr links. Die 'Linken' haben mal Könige abgeschafft, danach wären die Kapitalisten an der Reihe. Welche 'Linken' haben ganz unten Schuldige gesucht?
  • HomoSapiens 30.03.2018 17:19
    Highlight Highlight Zum Vergleich der Verhältnismässigkeit.
    Bei rund 220,000 Sozialhilfebezüger wurden 660 Angezeigt.
    660:220,000=0,003 also im promille Bereich!
    Bei einem Gesamtaufwendung von 2722,1 Millionen Stand 2016
    Anderer punkt ist dafür haben wir ein Rechtsstaat der die Aufgabe inne hat Missbrauch zu Ahnden, sicher nicht jemand aus der Marktwirtschaft
    3.Punkt Verhältniss zu Steuerhinterziehende,die selben Parlamentarier eine Verfogung deren zu Verhindern versucht!
    Geschätzte Steuerausfälle durch Missbrauch ca 20000 Millionen sFr also rund 10X mehr und ich befürchte dies ist nur die Spitze des Eisberges
    • Hernani Marques 30.03.2018 20:22
      Highlight Highlight Ist Versicherungsbetrug ein Straftatbestand und gibt es eine Polizei? Beide Fragen lassen sich bejahen. Private Gehemdienste sind also unnötig und eine Gefahr.
      Zudem will ich eine private Spitzelindustrie als Prämienzahler nicht finanzieren. Die kriegen dann selber eine Prämie, um irgendwelchen Müll zu finden, der vor Gericht sowieso nicht standhält.
  • Ruefe 30.03.2018 16:50
    Highlight Highlight Hoffe das Frau Berg im Kampf für das Referendum weiterhin die spitze Feder bereit hält.
    Ihre Artikel bei "Reportagen" habe ich immer sehr geschätzt.
  • fräulein sarahs gespür für den Islam 30.03.2018 16:42
    Highlight Highlight Frau Berg fordert Solidarität mit... Kriminellen!


    Echt jetzt?

    Meine Stmme hat sie nicht.
    • Luku luku 30.03.2018 17:55
      Highlight Highlight Nein. Solidarität mit allen. Rechtstaat gibt es bereits, müssen nicht alle und jeden überwachen um einigen das Handwerk zu legen.
    • Dominik Treier 30.03.2018 18:12
      Highlight Highlight Sie haben leider nichts vestanden... Alles was sie fordert ist die Verhältnismässigkeit zu wahren. Oder finden Sie IV-beziehende Kranke sollen wegen Betrugsquoten im Prommillebereich, genauer überwacht werden dürfen als Terroristen?! Wobei es Rechtsstaatlich ausserdem nicht zu verantworten ist, dass die Versicherungen als Profiteure die Überwachung gleich selbst einleiten dürften ohne die Polizei. Etwa gleich Verhältnismässig wie zu sagen: Uns entgehen in einer 1 Million Einwohner Stadt, 3 von 50 Mördern. werfen wir ne Atombombe darüber ab, so dass ja keiner davon kommt...
    • fräulein sarahs gespür für den Islam 30.03.2018 19:12
      Highlight Highlight Idrisi

      "...und darauf, dass es uns aufzuzeigen gelingt, was wir zu verlieren haben – die Solidargemeinschaft im Land"

      Solidarität mit... wem?

      Eben...
    Weitere Antworten anzeigen
  • fräulein sarahs gespür für den Islam 30.03.2018 16:15
    Highlight Highlight Hiermit zeigt Frau Berg, dass sie vom Bücherschreiben definitiv mehr versteht, als von der Politik.
    • Baruuch 30.03.2018 23:28
      Highlight Highlight Kommasetzung ist aber auch nicht Ihre Stärke.
  • Staatsgebeutelter 30.03.2018 16:13
    Highlight Highlight Wenn die Schweiz nun ein solches Schnüffelgesetz zu brauchen scheint, ist vieles vorher schräg gelaufen.
    Ein Sozialhilfekandidat muss ein langwieriges Antragsprozedere durchlaufen welches manchmal Jahre dauert bis er in den Genuss einer Leistung kommt, das heisst er wird von Aerzten und Experten auf Herz und Niere geprüft. Wenn nun scheinbar so viele Leistungsbetrüger herumlaufen sollen dass ein neues Schnüffelgesetz nötig sein soll, so meinte ich dass viele Aerzte und Experten Ihre Arbeit vorher nicht gut gemacht haben. Zeigt diese an und bestraft sie aber nicht nachher auf andere zeigen!!
    • batschki 01.04.2018 05:48
      Highlight Highlight 1/2
      "er (der mutmassliche Leistungsbetrüger) wird von Aerzten und (ausserdem auch noch?) von Experten geprüft" - dann haben diese "ihre Arbeit nicht gut gemacht ... und gehören bestraft"

      Vielleicht meinen Sie das ja nicht wirklich so?
      Ihr guter Ansatz, ganz im Sinne der im Artikel aufgeworfenen essentiellen Frage "wie wollen wir in Zukunft leben?" heisst, hüten wir uns vor einer Schnüffelgesellschaft, vor einer Gesellschaft, in der alle unsere Daten mittels Checklisten durch Sacharbeiter ausge"wertet" werden.
      Die sog. Expertenberichte, müssen von den Versicherungen eingeholt werden

    • batschki 01.04.2018 06:02
      Highlight Highlight 2/2
      die Versicherungen wählen die Experten, d.h. deren Sachbearbeiter (in der Sache kompetente Mitdenker wären zu teuer). DIESE entscheiden heute - privatwirtschaftlich; bei SUVA, IV ist das anders geregelt - was eine Expertise kosten darf und zweifeln jede an, sie sei einseitig zugunsten des Klienten geschrieben. Was dann Nachexpertisen bei versicheungsfreundlicheren nicht arbeitsüberlasteten "Experten" nach sich zieht, üüüber Jahre.

      Über die Versicherungen der freien Marktwirtschaft und deren Methoden gilt es nachzudenken, auch warum sie so rentabel sind, zB
  • silver*star 30.03.2018 16:02
    • fräulein sarahs gespür für den Islam 30.03.2018 19:16
      Highlight Highlight Idrisi

      Ich überigens auch.
      Ich finde die IV sehr toll!
      Auch zum Preis von ein paar Sozialschmarotzer.

      Das heisst aber noch lange nicht, dass man gegen solche nichts unternehmen soll.

      Sozialschmarotzer verar....-en ja gerade die Sozialwerke, die wir ja so gut finden.

    • Hernani Marques 30.03.2018 20:24
      Highlight Highlight Aha, da haben IV-Bezüger also gearbeitet: wer hat ihn angestellt? Vielleicht Leute, die ihn beschnüffeln wollen? Schon ein bisschen widersprüchlich, ne?
      Polize und Gerichte gibts. Die sind zu nutzen, keine Privatgeheimdienste.
  • einmalquer 30.03.2018 14:59
    Highlight Highlight Die Detektive könnten sich doch zusätzlich sinnvoll betätigen, dann wenn sie für die Personen mit Behinderungen einkaufen, ihnen vorlesen, sie auf Spaziergängen begleiten, etc.

    So ist beiden geholfen, die Detektive haben die Personen unter Kontrolle und tun sogar etwas nützliches.

    Personen hinterher zu schnüffeln, die von der IV leben müssen, ist schon ein seltsamer Beruf.

    • Hernani Marques 30.03.2018 20:25
      Highlight Highlight Er muss vor allem von Leuten gemacht werden, die selber kein Leben haben (vgl. Film: Das Leben der anderen): sie sind Spanner und Voyeure. Und sowas soll ich mit meinen Sozialbeiträgen und Versicherungsprämien finanzieren? Mitnichten!
  • Geophage 30.03.2018 14:23
    Highlight Highlight Anderen Personen mit erhobenem Zeigefinger zu drohen, ist wesentlich einfacher wenn diese ganz unten sind. Wie soll eine verstärkte Überwachung unser System finanziell entlasten? Wer ist günstiger ein IV Bezüger oder ein Detektiv? Hilft es einem Paranoiden, wenn er verfolgt wird? Menschen ohne Gewissen gibt es überall, aber die wahre Grund aller Ungerechtigkeit in unserem System sitzt bestimmt nicht ganz unten in der Nahrungskette und freut sich keine Macht zu haben.
  • Daniel Martinelli 30.03.2018 13:44
    Highlight Highlight Auch auf die Gefahr hin, dass ich von den potenziellen Sozialschmarotzern verteufelt werde... Das Gesetzt ist gut, denn es erlaubt den Versicherungen, Betrüger mit stichhaltigen Beweisen zu überführen. In meiner Nachbarschaft wohnt auch ein „IV-Bezüger“ der sich schon seit Jahren vor dem Arbeiten drückt und die Solidarität ausnützt. Der Mann erhält IV wegen einem kaputten Bein, hinkt wenn er zum Coop läuft und mimt den armen Syrer. Als ich ihn vor 2 Monaten mal in Basel sah, hatte er 2 schwere Taschen in der Hand und kam grad aus einer Moschee. Hinkebein war auf einmal Sehr fit.
    • Hierundjetzt 30.03.2018 14:19
      Highlight Highlight Nichts begriffen. Es geht um JEDEN der in irgendeiner Form Versicherung oder Rente bezieht.

      Oder warst Du noch nie krank? Arbeitslos? Beziehst keine AHV? Willst nie Kinder?

      Jeder kann *neu* auf Gefühl hin überwacht werden, wenn er AHV, IV, ALV, EO oder Krankentaggelder bezieht oder einen Unfall hatte.

      Jeder.

      Auch Du in Zukunft.

      Lies jetzt endlich den Gesetzestext 😡
    • destin 30.03.2018 14:54
      Highlight Highlight Auf die Gefahr hin, dass ich von tatsächlichen Steuerbetrügern verteufelt werde: Ich kenne eine Milliardärstochter, die die EU verteufelt und das Factoring ihrer Firma legal nach Luxemburg ausgelagert hat. Sie zahlt dort 1,3% Steuern. Da kriegt sogar der Kanton Zug graue Haare. Aber das ist legal. Machen wir doch Sozialhilfeoptimierung auch legal, dann müssen wir kein Geld für die Überwachung ausgeben und sparen so ganz viel Geld.
    • Tikvaw 30.03.2018 15:18
      Highlight Highlight Haben Sie den IV-Bescheid dieses Mannes gelesen? Haben Sie Arztberichte über seinen Krankheitsverlauf und seine Symptome studiert? Haben Sie abgeschätzt wie stark die Erwerbsfähigkeit auf dem freien Markt aufgrund seiner Situation eingeschränkt ist und sie hoch genug für eine IV-Rente ist? Wissen Sie welche Tätigkeiten er allenfalls in einem IV-Programm durchführt? Woher wissen Sie, dass er IV und nicht Krankentagegelder erhält? etc

      Es ist interessant wie viele Leute angeblich offensichtliche Betrüger kennen, während die Versicherungen dafür komischerweise aufwändige Ermittlungen benötigen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • hävi der spinat 30.03.2018 12:58
    Highlight Highlight Der Betüger wird geschützt.

    Wir erleben hier die totale Werteumkehr.
    • Maracuja 30.03.2018 14:38
      Highlight Highlight @Hävi

      Sie betreiben hier eine totale Werteumkehr! Bis vor kurzem war es in der Schweiz noch üblich, dass man Andersdenkenden zuhört, auf ihre Argumente eingeht und diese sofern möglich durch bessere Argumente widerlegt. Nur so lassen sich Kompromisse finden. Sie hingegen setzen allein auf bösartige Unterstellungen. Niemand will Betrüger schützen, Uneinigkeit besteht nur, ob entsprechende Ermittlungen vom Staat oder Privaten angeordnet und durchgeführt werden sollen.
    • Makatitom 30.03.2018 15:40
      Highlight Highlight Der Betrüger wird sogar vom höchsten Schweizer Gremium geschützt. Oder hat der 2tschleBraz Ueli jetzt plötzlich Lust, die Panama- und Paradise-Papers zu untersuchen und die Verschiebung von Gewinnen nach bspw. Luxemburg einzudämmen? Oder sitzt Frau Ruoff im Knast? Oder wurde Ospel angeklagt?
    • Phrosch 30.03.2018 17:05
      Highlight Highlight Hävi, jetzt mal im Ernst: Betrüger lässt man schon heute nicht einfach gewähren, und die sollen auch nicht geschützt werden. Aber alle womöglich zu Unrecht Cerdächtigten sollen vor Willkür geschützt werden. Also möglicherweise auch Sie irgendwann.
  • hävi der spinat 30.03.2018 12:57
    Highlight Highlight Also Polizeikontrollen auch gleich abschaffen?

    Ich werde ja dabei verdächtigt, auch wenn ich unschuldig bin!
    • Hierundjetzt 30.03.2018 14:21
      Highlight Highlight Genau. Da Du ja immer korrekt bist, nie bei Rot über den Fussgängerstreifen gehts, nie privat im Geschäft surfst, nie Krank bist und nie AHV beziehen willst, geht dich das alles nichts an. Für die restlichen 99,999999999% der Bevölkerung trifft dies eben nicht zu.

      Und jetzt ab in den Gesetzestext mit Dir!
    • destin 30.03.2018 15:00
      Highlight Highlight Wir könnten die Polizei auch privatisieren. Private Firmen dürfen Radaranlage aufstellen, Falschparkierer büssen, immer und überall Alkoholtests durchführen etc. Das wäre ein tolles Geschäft. Wer nichts falsches tut, hat nichts zu befürchten.
    • Hernani Marques 30.03.2018 20:28
      Highlight Highlight Nein, im Artikel ist eben davon die Rede, dass der Rechtsstaat zu nutzen ist: das schliesst Polizei und Gerichte mit ein. Private Geheimdienste schliesst es aus.
  • silver*star 30.03.2018 12:29
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht.
    Wenn Betrüger, also Leute die sich auf Kosten der Allgemeinheit, ein gemütliches Leben einrichten, überführt werden können, ist das doch nur positiv.

    Für alle! (auch für die echten IV-Rentner).

    Wie kann man gegen so etwas überhaupt sein?

    Jeder, der seine Rente ehrlich erhält, hat ja nichts zu befürchten.
    • Hierundjetzt 30.03.2018 12:59
      Highlight Highlight Darum gehts eben nicht! Es geht darum, dass neu ein privater Konzern ohne richterlichen Beschluss Dein Leben ausspionieren darf.

      Denk daran, es betrifft auch Dich. Nix da nur IV!

      Den *neu* sind sämtliche (!) Bezüger eines Sozialwerkes / Versicherung betroffen: AHV, ALV, EO (Mutterschaft), Unfallversicherung, Krankheit
    • Phrosch 30.03.2018 13:02
      Highlight Highlight Ja klar. Die Krux ist aber das Ausmass der Überwachung und die nötige (oder fehlende) Begründung. Wenn Versicherungen mehr dürfen als die Polizei, und dies bei viel geringfügigeren Vergehen, dann läuft etwas falsch. Ausserdem würde politische Redlichkeit dann die gleich Überwachung dort fordern müssen, wo es uns alle viel mehr kostet und damit wehtut, wie eben der Steuerhinterziehung.
    • AdiB 30.03.2018 13:40
      Highlight Highlight "Jeder, der seine Rente ehrlich erhält, hat ja nichts zu befürchten."
      ok, theoretisch ja. aber wer garantiert uns dass die versicherungsunternehmen nicht willkürlich handeln werden?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magnum44 30.03.2018 12:26
    Highlight Highlight Interessant ist dieszbezüglich insbesondere die Power von wecollect.ch, innerhalb von 24 Stunden 5000+ Unterstützer für das Referendum zu finden. Diese Art des "E"-Referendum und dessen Potential in der Zukunft wären doch einmal einen Artikel wert :)
  • Löckypöntsch 30.03.2018 11:36
    Highlight Highlight Danke liebe Frau Berg dass Sie sich dem Thema annehmen. 😊
  • Hierundjetzt 30.03.2018 10:56
    Highlight Highlight Keine Ahnung warum Private Konzerne plötzlich das Recht erhalten sollten Polizeiaufgaben wahrzunehmen. Für die Überwachung eines Chügelidealers brauchts einen richterlichen Beschluss für einen 55 jährigen Arbeitslosen ohne Chance auf einen Job, brauchts dagegen nur ein „Gefühl“ eines Mitarbeiters.

    Keine Überwachung ohne richterlichen Beschluss. Ganz einfach.
    • huck 31.03.2018 05:19
      Highlight Highlight Was hat denn jetzt ein 55-jähriger Arbeitsloser ohne Chance auf einen Job mit dieser Diskussion zu tun?
      Soll dem etwa nachgewiesen werden, dass er gar nicht arbeitslos ist?
  • artichaut 30.03.2018 10:43
    Highlight Highlight ...und weil es so viele unversteuerte Milliarden gibt, kann man sich ja ungeniert bei den Sozialversicherungen bedienen...
    Tolle Logik.
    • Tepesch 30.03.2018 12:32
      Highlight Highlight @artichaut
      Nein, aber offensichtlich sind die Prioritäten falsch verteilt.
    • Hernani Marques 30.03.2018 20:36
      Highlight Highlight Der Logik gefolgt, dass Leistungsbezüger von AHV, IV, ALV und KVG mit privaten Geheimdiensten zu beschatten und überführen sind, was ist mit privaten Geheimdiensten für alle anderen Straftatbeständen im Strafgesetzbuch, einschliesslich Steuerbetrug?
  • leu84 30.03.2018 10:36
    Highlight Highlight Ich unterstütze das Referendum. Das aktuelle System ist voll in Ordnung. Schlimm ist, dass erst vor kurzem das neue NDG-Gesetz angenommen wurde und jetzt dies. Ich habe ja nichts gegen Bespitzelung von wirklich kriminellen Banden wie mafiöse Gruppen, Bombenleger wie die IS oder einen Pädoring. Das wäre auch der Job eines Nachrichtendienstes.
  • Ökonometriker 30.03.2018 10:29
    Highlight Highlight Das Ziel mag gut sein, die Argumentation hingegen nicht.
    Steuerhinterziehung ist ein Randphänomen - die Reichen können ihre Steuern ganz legal auf fast Null drücken. Da gibt es nichts zum "genau hinschauen"...
    Bessere Argumentation:
    Die durchschnittlich 600 Franken, die man pro Jahr spart, wenn man einen IV-Bezüger in die Sozialhilfe abschieben kann, reichen nicht, um die Kosten für die Detektive zu decken. Klar, die IV spart: dafür zahlt dann die Sozialhilfe. Der Staat als ganzes macht durch diese Politik Verluste. Schon allein deswegen ist es eine schlechte Idee.
    • Shlomo 30.03.2018 12:53
      Highlight Highlight Steuerhinterziehung ein Randphänomen? Dem Staat gehen pro Jahr 18 Milliarden Franken durch die Lappen.
    • balzercomp 30.03.2018 13:11
      Highlight Highlight Steuerhinterziehung ein Randphänomen? Bei der hohen Zahl von Selbstanzeigen wohl eher ein Volkssport.
    • Ökonometriker 30.03.2018 14:59
      Highlight Highlight @Shlomo: die 18 Milliarden sind eine Propagandarechnung einer Politikern, basierend auf veralteten Zahlen und fragwürdigen Methoden.
      Die Schattenwirtschaft wird heute auf "nur" noch 40 Mia. geschätzt, was gem. der Rechnung der besagten Politikerin Steuerausfälle von 8 Mia. wären. Aber die Leute die illegal Putzen und Drogen verkaufen sind oft nicht die, die bei legalen Arbeiten wahnsinnig viel Geld verdienen würden - daher ist fraglich, ob man tatsächlich auf die 8 Mia. käme.

      Statt auf die Armen sollte man daher eher auf die Vermögenden schauen - und deren Methoden, legal Steuern zu sparen.
  • Tanuki 30.03.2018 10:21
    Highlight Highlight Überwachung ist heute möglich und wird auch gemacht. Hier geht es darum, dass private Dedektive ohne richterlichen Beschluss weiter gehen können als die Polizei. Das ist einem Rechtsstaat unwürdig.
  • Füdlifingerfritz 30.03.2018 10:15
    Highlight Highlight Hachja, die gute Frau "linksaussen" Berg, die in Ihren Kolumnen auch gerne mal zu Gewalt gegen Andersdenkende aufruft. (vgl. "Mit Rechten reden - unendlich öde"). Schlimme Frau, die in diesem Fall aber tatsächlich einmal den richtigen Riecher für die gute Sache beweist. Es geschehen zur Osterzeit eben doch noch Zeichen und Wunder.
    • Füdlifingerfritz 30.03.2018 18:02
      Highlight Highlight Jane, stimmt schon. Sätze wie "Vielleicht ist der Schwarze Block, die jungen Menschen der Antifa, die Faschisten mit dem einzigen Argument begegnen, das Rechte verstehen, die einzige Bewegung neben einem digital organisierten Widerstand, die eine Wirkung hat. " oder: "Die Zeit des Redens ist vorbei." verströmen tatsächlich ein wohliges Gefühl des Friedens und der Gewaltlosigkeit. Hast schon recht, sorry für meine Dummheit.
    • Füdlifingerfritz 30.03.2018 22:14
      Highlight Highlight Weil der Schwarze Block, den Frau Berg wohlwollend zitiert ja für sein mildes Vorgehen bekannt ist, oder wie? Was tut der Schwarze Block denn? Klären Sie mich Dummerchen doch bitte mal auf. Gewaltätig kann er ja nicht sein, sonst würde Frau Berg ja tatsächlich mit Gewalt liebäugeln. Also, ich bitte Sie, erklären Sie es mir. Verbindlichsten Dank.
    • dding (@ sahra) 30.03.2018 22:14
      Highlight Highlight wasps

      Nichts ist schmerzhafter als dumme Menschen, die von sich glauben, sie hätten Grips.


      Bitte denken sie mal darüber nach.
  • hävi der spinat 30.03.2018 10:11
    Highlight Highlight Der Sozialdedektiv ist wie der Polizist, der mich beim Autofahren kontrolliert.

    Schon 2 mal musste ich in den Alktester blasen.
    Ich hatte nicht getrunken um müsste trotzdem blasen.

    Soll ich mich nun deshalb als Opfer fühlen?

    Obwohl viel weniger als 66% der Getesteten positiv sind?

    Soll ich deswegen behauptet, ich werde diskriminiert und gegen Alktest Unterschriften sammeln?

    Da gäbe es auch sofort viel mehr angetrunkene Fahrer auf der Strasse.
    Wohl gegen 66%?
    • Aki Zeta 5 30.03.2018 12:29
      Highlight Highlight Tötet Versicherungsbetrug auch Menschen?

    • Tepesch 30.03.2018 12:36
      Highlight Highlight @Hävi
      Der Vergleich hinkt. Wenn dann wäre es eher so, dass nach Gutdünken dir die Polizei eine Kamera ins Auto installieren dürfte.
    • silver*star 30.03.2018 13:10
      Highlight Highlight Der Vergleich "hinkt" nicht!
      Es ist genau dasselbe.

      Alkoholkontrollen verweigern?

      Würde sich niemand getrauen zu fordern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • infomann 30.03.2018 10:02
    Highlight Highlight Jammert jetzt doch nicht so.
    Wir haben ein bürgerliches Parlament gewählt und das ist jetzt das Resultat.
    Man sollte nicht die grössten Schreihälse wählen.
  • Paedu87 30.03.2018 09:37
    Highlight Highlight Bei der Beurteilung solcher Themen (Überwachung, Privatspväre etc.) sollte man niemals nur vom Status quo ausgehen.
    Vielleicht geht dem einen oder anderen welcher diese private Überwachung ok findet, in 10 Jahren beschissen. Wie gut ist das Gesetz dann noch? Und denkt daran: die Kassen haben kein Interessen daran den einzelnen Fall fair zu beurteilen. Die wollen möglichst wenig bezahlen.
  • N. Y. P. D. 30.03.2018 09:26
    Highlight Highlight «Ha, hab ich Dich ! Du fährst mit dem Fahrrad in den Coop. Obwohl Du angeblich schwere Rückenprobleme hast. Und wieso gehst Du in den Coop ? Das ist doch viel zu teuer, wenn man IV bezieht. So, gleich hinterher und schauen, was er Unnützes kauft.»

    *detektivsteigtausdemauto*
    *gehtmitbeuleinderhoseindencoop*
    Benutzer Bild
    • hävi der spinat 30.03.2018 10:43
      Highlight Highlight Paranoide Vorstellung

      Wer betrügt auf Kosten der Ärmsten, soll ungeschoren davonkommen?

      Als echter IV- Angewiesener, sind sie doch klar dafür, dass diejenigen, die sich an Leid der Anderen, noch bereichern, gestellt werden!
    • Hierundjetzt 30.03.2018 12:04
      Highlight Highlight Seit wann gehören ALV, AHV, EO oder Unfallbezüger zu den Ärmsten 🤔

      Das Gesetz überhaupt mal gelesen?

      Es geht nicht um die Sozialhilfeempfänger sondern um alle anderen 🙄
    • N. Y. P. D. 30.03.2018 13:41
      Highlight Highlight @Domsh

      Das mit der Beule habe ich erfunden ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerTaran 30.03.2018 09:20
    Highlight Highlight Nach lesen der Ueberschrift war ich dagegen, am Ende des Textes dafür.

    Was viele Kommentarschreiber hier übersehen ist, dass nicht nur der Staat ermitteln darf, das finde ich gut, sondern dass in Zukunft auch private Versicherungen das tun dürfen und da bin ich dagegen.

    Gerade mit modernen Mitteln wird es bald möglich sein kostengünstig flächendeckend zu Überwachen. Wenn das nicht reguliert wird, könnten Versicherungen auf die Idee kommen, vorsorglich gleich alle Versicherten zu überwachen. Einfach so.
  • banda69 30.03.2018 09:18
    Highlight Highlight Und die SVP verteilt lieber grosszügige Rabatte an Steuerbetrüger.

    Ja die SVP.
    Die tut was fürs Volk.
    • Repplyfire 30.03.2018 10:45
      Highlight Highlight Bist du ein Programm dass den Auftrag hat in jedem Kommentar, unabhängig vom Thema, mindestens ein mal SVP zu schreiben?
    • leu84 30.03.2018 10:45
      Highlight Highlight Für einen Teil des Volkes
    • silver*star 30.03.2018 13:30
      Highlight Highlight banda

      Bist du der Mini-Lautsprecher des
      seltsamen Herr P ?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der_Mario 30.03.2018 08:57
    Highlight Highlight Keine privaten Bespitzler, jeder gegen jeden, das gehört nicht in den Rechtsstaat Schweiz. Ob Steuerhinterziehung, Scheininvalidität oder unerlaubtes Krankschreiben, die Aufdeckung von Gesetzesverstössen ist ausschliesslich Sache des Staates.
    Private Schnüffler, das darf nicht sein. Meine Unterschrift hat Frau Berg auf jeden Fall.
    • Richu 30.03.2018 14:59
      Highlight Highlight Ja, es ist sehr gut, wenn das Referendum von Frau Berg möglichst schnell verwirklicht wird und das Schweizer Volk darüber abstimmen kann.
      Wie auch bereits SP und Grüne Politker richtig analysiert haben, wird dieses Referendum grossmehrheitlich abgelehnt, wenn auch die Mehrheit der watson Leserinnen und Leser dafür sind!
  • äti 30.03.2018 08:47
    Highlight Highlight Gute Sache. Unterstützen.
  • Walser 30.03.2018 08:32
    Highlight Highlight Habe kein Problem mit den Sozialdedektiven. Nur sollte man gleichzeitig auch die Leistungserbringer bespitzeln. Hier ist das Einsparungspotential auch gross. Eher noch grösser!
    • loquito 30.03.2018 09:13
      Highlight Highlight Warum bespitzeln wir nicht besser Blocher und Co. ob die wirklich korrekt Steuern zahlen?
    • Walser 30.03.2018 18:22
      Highlight Highlight Gute Idee. Bin auch da dafür. Die Wahrheit muss jetzt auf den Tisch. Habe aber wenig Hoffnung. Der Grossteil der Bürger lässt sich wie Schafe zur Klippe führen. Die Herschenden haben alle Macht in der Hand. Immer schon. Für immer....
  • Jein 30.03.2018 08:22
    Highlight Highlight Was mich an der Sache stört ist dass Leute, die es ohnehin schon sehr schwer im Leben haben, schikaniert und pauschal verdächtigt werden, während gleichzeitig die Krankenkasse ohne weiteres von Jahr zu Jahr ohne Leistungsverbesserungen ihre Prämien erhöhen können.

    Ich glaube auch keine Sekunde dass eine bessere Überwachung Sozialversicherter uns finanziell weiterbringt, die Einsparungen durch die wenigen schwarzen Schafe die auffliegen geht gleich wieder in die Unterhaltung des Schnüffelstaates, und das was übrig bleibt in die Bottom Line der KKs.
    • Makatitom 30.03.2018 15:34
      Highlight Highlight So sieht das in Europa aus, und in der CH wird das eher noch schlimmer sein
      Benutzer Bild
    • John Carter 30.03.2018 16:34
      Highlight Highlight Das da kontrolliert wird, hat ja wohl seinen Grund. Sonst würde man nicht zu solchen Massnahmen greifen.

      Irgendwie scheint das Betrügen auf dieser Stufe zur Normalität geworden zu sein. Das will man jetzt wohl korrigieren.
  • Mode!? 30.03.2018 08:21
    Highlight Highlight Ausgerechnet Frau Berg. Trägt so für mich leider den schalen Beigeschmack der Provokation und des gältungsdranges. In der Sache jedoch richtig
    • pamayer 30.03.2018 10:11
      Highlight Highlight Der Gältungsdrang, der gält immer. Das vergällt alles.
  • dnsd 30.03.2018 08:20
    Highlight Highlight Unglaublich wie naiv manche Menschen sind.
    • _kokolorix 30.03.2018 09:16
      Highlight Highlight Es gibt mehrere Naivitäten hier. Es ist naiv zu glauben mit umfassender Überwachung Kosten zu sparen, und es ist naiv anzunehmen die Schweizer Bevölkerung solidarisiere sich mit Sozialhilfebezügern. Es ist naiv zu glauben, dass es möglich ist Sozialwerke wie AHV, ALV oder IV zu betreiben ohne das beschissen wird, und es ist naiv zu glauben generelles Misstrauen sei angenehmer als das Bewusstsein, dass es Betrüger gibt.
      Welche Naivität meinst du denn?
    • You will not be able to use your remote control. 30.03.2018 14:50
      Highlight Highlight Die libertäre Annahme, Private sollen Polizeiaufgaben besser bewältigen können, ist wohl der Gipfel der Naivität.
    • fräulein sarahs gespür für den Islam 30.03.2018 17:35
      Highlight Highlight Private Strassenpolizisten, die Busen verteilen, ist in meiner Stadt üblich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 30.03.2018 08:19
    Highlight Highlight Danke, Sibylle Berg, dass Sie sich engagieren. Meine Unterschrift haben Sie.

    Den meisten Menschen ist es egal, dass den Arbeitslosen, Sozialhilfeempfängern und IV-Bezügern auf die Finger geschaut wird. Sind ja selber Schuld.

    Und toll ist, jetzt kann man den Arbeitslosen und Scheininvaliden endlich ans Bein pinkeln. Einfach melden, dass er sich komisch verhält und schon stehen die kleinen Matulas mit ihren Kameras bereit.
    Mit ihren Wurstfingern einen Hamburger in der Linken und eine Minolta in der Rechten.

    Von der SP bin ich schwer enttäuscht.

    • Mode!? 30.03.2018 09:08
      Highlight Highlight Tip top gefällt mir. Auch von Wurst und burgern zu lesen
    • Makatitom 30.03.2018 15:33
      Highlight Highlight Ich auch, deshalb habe ich auch die Jusos eingeworfen letzten Sonntag. Aber eine kleine Korrektur habe ich trotzdem: Matula kämpfte immer für Gerechtigkeit, der würde solche Aufträge ablehnen. Ich würde da als Beispiel eher Mielkes oder Himmlers nehmen
  • Einstürzende_Altbauten * 30.03.2018 08:12
    Highlight Highlight "Es geht mir hier darum, dass rigoros gegen unten getreten wird: Die wenigen Millionen, die wegen Versicherungsbetrug entstehen, stehen in keinem Verhältnis zu den unversteuerten Milliarden."

    whataboutism? Sicher nicht! Langsam ist das nach unten treten System, die Entwicklung gefällt mir überhaupt nicht. Ich unterstütze die Initiative auf jeden Fall.
    • N. Y. P. D. 30.03.2018 08:31
      Highlight Highlight Genau.

      Es wird unten zusammengestrichen, was das Zeug hergibt. Oben wird mit Milliarden entlastet.
      Es steht in keinem Verhältnis.
    • John Carter 30.03.2018 16:32
      Highlight Highlight Das heisst, alle die nicht Millionäre sind, dürfen betrügen. Gute Einstellung hast Du. Bravo das macht wirklich Sinn.

      Wenn dann weltweit genügend Arme Deiner Parole gefolgt sind, merkst vielleicht auch Du, dass das keine gute Idee ist.

      Zu Deiner Beruhigung. Es gibt schon seit ewig massive Kontrollen auf Steuerbetrug und es werden auch viele erwischt - und dann ist es auch nicht billig. Nur will das natürlich keiner an die grossen Glocke hängen....

  • zeromaster80 30.03.2018 08:06
    Highlight Highlight Frau Berg hat verpasst, wen diese Betrüger beklauen. Sie beklauen nicht die Versicherungen, sie beklauen die anderen Beitragszahler. Wer Geld von anderen bezieht soll wirksam kontrolliert werden können, diese Vorlage soll die Kontrolle erleichtern und nicht die Bezüger in Not drangsalieren. Ich glaube Frau Berg und Co. Wollen Betrüger decken, weil es ihrer sozialromantischen Vorstellung von "Beklaut die Reichen und gebt es den Armen" entspricht, aber wie betont beklauen die nicht die bösen, milliardenschweren Versicherungen... sondern Dich.
    • äti 30.03.2018 08:39
      Highlight Highlight ... schwierige Argumentation. Es geht doch eher darum, dass irgendwer dich verdächtigen und melden kann. Lustig?
    • Schnueffelix 30.03.2018 09:05
      Highlight Highlight @Zeromaster, mir scheint Sie übersehen da diverse Punkte. Es geht hier nicht unbedingt um eine "Überwachung im Verdachtsfall" sondern um einen Blankoschein für private Gesellschaften. Die Versicherung wird diese Überwachungen auch nicht selber vornehmen sondern outsourcen. Im Interesse des Auftragsnehmers ist dann natürlich, die eigene Auftragslage zu rechtfertigen indem man "Ergebnisse" liefert. Und schon haben wir den ersten Interessenskonflikt, welcher schon nach Missbrauch schreit, da ja die Überwachung nicht sanktioniert ist.Und wenn Sie die Diebe suchen, die die Prämienzahler beklauen...
    • _kokolorix 30.03.2018 09:21
      Highlight Highlight Wirklich eine ganz üble Unterstellung.
      Ich unterstelle dir mal, dass du genüsslich jeden Sozialhilfebezüger leiden sehen willst und selber laut aufschreist wenn du das Gefühl hast nicht das zu bekommen was dir zusteht. Ein Neidbürger halt.
  • Wilhelm Dingo 30.03.2018 07:41
    Highlight Highlight brauchen wir dann auch keine Steuerfahndung mehr?
    • DerTaran 30.03.2018 09:09
      Highlight Highlight Die Steuerfahndung ist staatlich, nicht privat. Es geht ja nicht darum, dass der Staat nicht mehr ermitteln darf, sondern, dass es Versicherungen verboten ist zu schnüffeln.
    • karl_e 30.03.2018 09:17
      Highlight Highlight Haben wir denn so etwas? Es wird höchstens bei denen mit dem Lohnausweis nach zu hohen Abzügen gefahndet. Um die grossen Fische zu erwischen fehlt den Steuerämtern das Personal.
    • loquito 30.03.2018 09:28
      Highlight Highlight Also die bräuchte es, hab aber noch nie gehört, dass diese bei Millionären in deren Schließfächer und Häuser kontrolliert haben...
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  • RESCI 30.03.2018 07:32
    Highlight Highlight Ich denke, wenn man zwei bis drei mal im Jahr krank geschrieben ist, wird man wohl nicht von Detektiven verfolgt.
    Es geht um den Schutz unserer Kassen, den Schutz der Arbeitgeber und den Schutz unseres Systems.
    Ich bin dafür
    • äti 30.03.2018 08:42
      Highlight Highlight .. es geht nicht darum, was du denkst. Sondern, was andere über dich denken. Soll ich dich, zum Schutz unserer Kassen, schon mal als Übeltäter melden? ;) es geht um übertriebene Massnahmen.
    • _kokolorix 30.03.2018 09:27
      Highlight Highlight Was du denkst ist dem System ziemlich egal.
      Tatsache ist, dass die Bürgerlichen ein Gesetz erschaffen haben das auf generellem Misstrauen fusst. Das wird unweigerlich zu kleinlichen Auseinandersetzungen, vielen Gerichtsfällen und einer Kostenexplosion führen, da diese Folgekosten hauptsächlich vom Staat getragen werden, und nicht von den Versicherungen. Hauptgewinner sind die Juristen. Wie viele Parlamentarier sind Juristen? Genau, ein Schelm wer böses dabei denkt...
    • Paedu87 30.03.2018 09:29
      Highlight Highlight @resci Es ist doch sehr naiv zu glauben dass verdächtigungen nur aufgrund der Anzahl geschehen werden. Da werden Wohnort, Nachnamen, Alter, Nationalität, Geschlecht etc. genauso mitspielen.
      Kassen, Arbeitgeber und System sind genug geschützt, aber wer schützt die Menschen?
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