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Am Tag der Bildung wurde eine Kundgebung in uster veranstaltet und unter anderem ein Flashmob an der kanti Wetzikon,würde mich freuen wenn sie einen Artikel dazu verfassen könnten um zu zeigen wieviele schüler gegen die Sparmassnahmen sind und ein Zeichen für die Bildung zu setzen.

Schüler der Kantonsschule Wetzikon demonstrieren am Tag der Bildung gegen geplante Budgetkürzungen im Bildungswesen des Kantons Zürich.
keystone

Schüler wollen keine verschärfte Matur: «Man kann nicht in jedem Fach ein 5,5-Schüler sein»

Bildungsminister Johann Schneider-Ammann und die kantonalen Erziehungsdirektoren wollen die Kompensation ungenügender Noten bei der Matur erschweren. Die Schüler sind strikt dagegen. Timothy Oesch, Sprecher der Zürcher Schülerorganisationen, im Gespräch über Mathe-Mühen, Matur-Einheitsbrei und revolutionäre Tendenzen. 



Die Klagen des Bildungsministers Johann Schneider-Ammann, der kantonalen Erziehungsdirektoren und der Universitätsrektoren sind bekannt: Ein zu grosser Teil der Maturanden bringt zuwenig Mathematikfähigkeiten und Deutschkenntnisse mit, um an einer Hochschule zu studieren. Schneider-Ammann und die Kantone denken deshalb darüber nach, die Anforderungen an die Maturanden und die Maturreglemente schweizweit zu harmonisieren. Und: Ungenügende Noten in Mathematik oder der Erstsprache des jeweiligen Landesteils, sollen nicht mehr so einfach kompensiert werden können. 

Die Schülerorganisationen wollen sich gegen diese Pläne wehren. Offenbar mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln. 

Herr Oesch, ich nehme an, Sie verfolgen die Pläne von Bildungsminister Schneider-Ammann und der Erziehungsdirektoren bezüglich Matur-Reformen mit Interesse?
Ja, das tue ich natürlich und nicht nur ich, beziehungsweise wir vom Dachverband der Zürcher Schülerorganisationen, sondern alle Schweizer Schülerorganisationen.

Timothy Oesch

Timothy Oesch. bild: Yasmin Malli

Und verfolgen Sie die Pläne, die Maturitätsreglemente zu harmonisieren und die Kompensationsmöglichkeiten zu erschweren, mit Wohlwollen?
Das ist keine Frage des Wohlwollens oder Nichtwohlwollens. Die Frage ist, ob man es als sinnvoll erachtet, die Maturprüfungen schweizweit zu harmonisieren, um die Studierfähigkeit der Gymnasiasten sicher zu stellen.

Timothy Oesch 

Der 16-Jährige Oesch besucht das Gymnasium Zürich Nord in Zürich-Oerlikon und fungiert als Aktuar und Sprecher der Dachorganisation der Zürcher Schülerorganisationen. Oesch vertritt 20 von 21 Kantonalzürcher Gymnasien und damit die überwältigende Mehrheit der Zürcher Gymnasiasten. 

Moment, von schweizweit harmonisierten Maturprüfungen war doch gar nicht die Rede. Eher davon, dass Defizite in Mathematik und den Erstsprachen Deutsch, Französisch und Italienisch nicht mehr einfach mit guten Noten in anderen Fächern kompensiert werden können.
In den Medien ist das vielleicht so rübergekommen, weil sich diese Forderung leicht auf Schneider-Ammann personalisieren liess, aber die Konferenz der Kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) bewegt sich auch in Richtung Vereinheitlichung der Maturitätsreglemente.

Ok. Und erachten die Schüler das Erschweren der Kompensationsmöglichkeiten und bundesweite Vereinheitlichen der Maturreglemente also als sinnvolle Massnahme, um sicherzustellen, dass am Ende der Schulzeit alle Gymnasiasten studierfähig sind?
Nein, das tun wir ausgesprochen nicht!

«Mit solchen Ideen wird nicht nur ein bisschen angepasst, da werden ganz neue Realitäten geschaffen.»

Weshalb? Was soll falsch sein daran, wenn man für alle gleich lange Spiesse schafft? Wenn die Maturitätsquoten in der Innerschweiz nicht mehr viel tiefer sind als beispielsweise in Basel-Stadt?
Nun, die Studierfähigkeit sollte natürlich durch jede schulinterne Maturität gewährleistet werden, das ist klar, und mit dieser Forderung gehen wir auch einig. Die schweizweite Harmonisierung ist aber der falsche Weg, denn dann könnte die derzeitige Profilierung durch die angebotenen Profile nicht aufrecht erhalten werden.

Welche Profile meinen Sie?
Wir haben im Kanton Zürich verschiedene Profile mit neu- und altsprachlichen oder musischen Schwerpunkten, solche mit Wirtschaft und Recht oder solche mit naturwissenschaftlichen Fächern als Schwerpunkte. Wenn nun die Maturreglemente schweizweit gleichgemacht werden, dann werden diese Profilentscheidungen in den Hintergrund gestellt.

Ja, aber wenigstens können dann wieder alle Maturanden einen Text lesen und verstehen und quadratische Gleichungen lösen. Heutzutage ja keine Selbstverständlichkeit mehr, wenn man sich bei den Universitätsrektoren und -dozenten umhört.
Eine gewisse Basis an Kompetenzen muss da sein, damit man an die Hochschule gehen kann und die Erstsprache und Mathematik spielen da eine grosse Rolle, das ist uns auch klar. Aber mit solchen Ideen, wie sie jetzt Schneider-Ammann, beziehungsweise die EDK vorbringen, wird nicht nur ein bisschen angepasst, da werden ganz neue Realitäten geschaffen, die tiefgreifende Änderungen für die Schülerinnen und Schüler mit sich bringen.

Warum? Sie müssen nur einfach genügende Noten in Mathematik und Deutsch haben. Dann können Sie doch so viel Wirtschaft, Recht und Musik machen, wie Sie möchten?
Nein, so einfach ist es eben nicht. Im Gymnasium findet, ob mit oder ohne formelle Profilwahl, spätestens im zweitletzten Jahr eine Profilierung, das heisst eine Konzentration auf bestimmte Fächer, statt. Das ist einfach Fakt, Sie können nicht in jedem Fach ein Fünfeinhalber-Schüler sein. Und wenn man sich für ein Profil entscheidet, dann hat man da ja schon etwa im Auge, was man später studieren möchte.

«Wir gehen davon aus, dass die Leute an den Hochschulen eher wegen falscher Lernstrategien scheitern.»

Aber es scheint ja nichts zu nützen. Die Drop-out-Quoten an den Universitäten sind unverändert hoch, weil die Maturanden offenbar nicht einmal in denjenigen Studienfächern bestehen können, auf die sie sich schwerpunktmässig vorbereitet haben.
Falsch. Völlig falsch. Man geht zwar gern, wie eben jetzt auch wieder, davon aus, dass die Maturanden an den Hochschulen wegen Kompetenzdefiziten in Schlüsselfächern scheitern, aber das ist nicht der einzige Grund. Die Evaluation der Maturreform, die zwischen 2005 und 2008 gemacht worden ist, zeigt, dass die Leistung der Maturandinnen und Maturanden eindeutig genügen und keine Kursänderung nötig ist.

Vielleicht schon. Laut der von Ihnen zitierten Evaluation EVAMAR II haben kantonale Quoten und andere Faktoren einen Einfluss auf den Wissensstand der Maturanden. Die Matur bereitet nicht überall gleich gut auf die Hochschule vor.
Wir gehen davon aus, dass die Leute an den Hochschulen eher wegen falscher Lernstrategien scheitern. Und dann sollte man auch da ansetzen und diese Lernstrategien fördern. Bei der finalen Leistungsprüfung an der Matur danach aussiebeln, ob jemand in Naturwissenschaften die gleichen Fähigkeiten mitbringt wie in den geisteswissenschaftlichen Bereichen, ist aus Schülersicht mehr als suboptimal.

Schauen wir es doch mal so an: Schneider-Ammann will einfach eine tiefere Maturquote, weil er die Berufslehre im Zug der Akademisierung des Bildungwesens wieder stärken will.
Ob es ihm damit gelingt, die Maturitätsquote zu senken, kann ich nicht beurteilen. Aber sicherlich erreicht man mit den angedachten Reformvorschlägen keine bessere Studierfähigkeit und senkt auch die Drop-out-Quoten nicht. Denn würden die Fächer Mathematik und je nach Landesteil die Erstsprachen Französisch, Deutsch oder Italienisch deutlich schwerer gewichtet, ginge das logischerweise von Schülerseite mit einer gewissen Vernachlässigung derjenigen Fächer einher, auf die man sich aus eigenem Antrieb konzentrieren könnte und in denen man später auch an der Universität reüssieren könnte.

«Sagen wir nicht Revolution. Aber revolutionäre Tendenzen.»

Was würde es denn jetzt für Sie ganz persönlich heissen, wenn Sie in Mathematik gleich gut sein müssten wie in anderen Fächern?
Das wäre nicht gut. Ich habe mich bei der Profilwahl für die musische Richtung entschieden, weil ich dachte, dass ich Musiker werden und auch an der Zürcher Hochschule der Künste studieren würde. Aber mittlerweile habe ich Gefallen an Wirtschaft und Recht gefunden und hänge mich dort voll rein, obwohl ich natürlich in den musischen Fächern auch gut sein muss. Müsste ich nun in Mathematik und Deutsch ebenfalls noch vergleichbare Leistungen erbringen, dann müsste ich Wirtschaft und Recht vernachlässigen und wäre auf ein Studium in diesem Bereich entsprechend schlechter vorbereitet.

Sie vertreten die Schüler von 20 Zürcher Kantonsschulen, die Stimme ihrer Organisation zusammen mit derjenigen der Dachorganisation der gesamtschweizerischen Schülerorganisationen hat also Gewicht.
Das ist richtig.

Was tun Sie, wenn die EDK und das Departement Schneider-Ammann den Schülern die Teilnahme an den entsprechenden Arbeitsgruppen zur Maturharmonisierung verweigern?
Das wäre natürlich nicht gut, die Schüler sind Hauptbetroffene solcher Reformen und ein Mitspracherecht zu erhalten, ist da sicher nicht zu viel verlangt. Und wir sind viele. Eigentlich können die Erziehungsdirektoren und das Departement Schneider-Ammann uns das Mitspracherecht nicht verweigern, schon gar nicht auf Dauer. Das ist sonst wie im Feudalismus, wo die Patrizier die Bürger und die Bauern auch nicht ewig unter der Knute halten konnten.

Ah! So gehört es sich für gute Gymnasiastinnen und Gymnasiasten. Revolution!
Sagen wir nicht Revolution. Aber revolutionäre Tendenzen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Randy Orton 27.04.2016 19:36
    Highlight Highlight Sorry wenn ich das so sage, aber für einen 16-jährigen sackstarke Antworten die er auf die teils sehr detaillerten und scharfen Fragen gibt. Sattelfester mit der Materie als mancher Politiker.
  • 7immi 27.04.2016 16:33
    Highlight Highlight ich weiss nicht, wie die sachlage momentan ist. als ich meine matur ablegte, fand ich nicht die kompensation an sich problematisch, sondern die gewichtung der fächer. so zählten alle sprachen einzeln, die naturwissenschaften aber als gesamtnote als "topf". und das trotz meinem MN profil. so war eine schlechte franznote kaum zu kompensieren, während eine schlechte physiknote kaum ins gewicht fiel...
    vielleicht hat sich das in der zwischenzeit geändert. ich empfand das als unfair und als eine der ursachen für das fehlen der naturwissenschaftler...
  • July 27.04.2016 14:54
    Highlight Highlight Was die Harmonisierung angeht, wäre es sicher fairer zumindest die Abschlussprüfungen gleich zu machen. Von Kanton zu Kanton, Kanti zu Kanti und auch noch Kanti-Intern gibts es gewaltige Unterschiede.
    Ich finde den Schwerpunkt auf Deutsch und Mathe legen aber nicht zielführend. Gymnasium ist in erster Linie Studiumsvorbereitung, studiert man Kunst, Geisteswissenschaften etc. braucht man keine Mathe. Das Niveau ist jetzt schon sehr hoch und das Kompensatssystem ist völlig ausreichend.
  • Olmabrotwurst 27.04.2016 14:28
    Highlight Highlight ich finde persönlich sowieso man sollte über den beruflichen weg ans studium gelange... es ist ja schön und gut wenn unsere jungen alle die matura wollen... aber meist fehlt bei gewissen dann auch leider die berufliche erfahrung und wie wir es kennen das passt und überhaupt nich wenn ein 25 jähriger dann die führung übernimmt nur weil er über die matur gleich zur uni kam.. hette ich nicht solche mühe in mathmatik würde ich auch gerne studieren..
    • DerTaran 27.04.2016 15:52
      Highlight Highlight Berufserfahrung wird überbewertet. Das nötige lernt man in wenigen Wochen, dafür braucht man keine 3 Jahre Lehre.
    • Gantii 27.04.2016 16:42
      Highlight Highlight in wenigen wochen?
      geh mal arbeiten.
    • Olmabrotwurst 27.04.2016 16:45
      Highlight Highlight so ein quatsch...
    Weitere Antworten anzeigen
  • stoeffeli 27.04.2016 14:00
    Highlight Highlight "ist aus Schülersicht mehr als suboptimal."
    Es geht aber nicht darum, was aus Schülersicht optimal ist.. Als Schüler hat man schlichtwegs noch keine Ahnung was es an der Uni braucht. Lehrlinge frägt man auch nicht ob sie Lust haben das zu lernen. Am sinnvollsten wäre es Bachelorstudis zu fragen. Diese Schülergremien halten sich für viel zu wichtig. Sie existieren damit Schüler eine Stimme gegen unfaire Lehrer, Missbrauch etc. haben. Nicht um über den Stoff zu jammern. An Unis interessierts auch niemanden, ob man den Stoff zu kompliziert findet. Jeder ist freiwillig an der Mittelschule.
    • Thinkerer 29.04.2016 11:30
      Highlight Highlight Man "frägt"... Eine gar antiquierte Ausdrucksweise Du pflegst!
  • bibaboo 27.04.2016 13:56
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach hat dieser junge Herr etwas entscheidendes nicht verstanden. Sinn des Gymnasiums ist es nicht, eine fachspezifische Vorbereitung für ein bestimmtes Studium zu erhalten. Vielmehr soll es dazu dienen, den jungen Leuten kritisches Denken anzueignen und ihnen ein gewisses Mass an Allgemeinbildung auf den Weg zu geben.
    Oder wie es mein ehemaliger Rektor zu sagen pflegte: Die Gymnasiastin soll nicht ausgebildet, sondern gebildet werden.
    • Dewar 27.04.2016 14:17
      Highlight Highlight Das wäre doch wieder ein Argument gegen die angestrebten Veränderungen. Heute ist die gymnasiale Bildung sehr vielseitig und allgemein. Wenn man jetzt plötzlich stärker auf einzelne Fächer (also Mathematik und Deutsch) fokussiert, geht die Breite verloren. Und man würde vielen sonst guten Schülern den Weg zu höherer Bildung erschweren. Meine Erfahrung im Studium (ETH) war die, dass man an der Uni zu Beginn ohnehin überfordert ist. Es ist eine Illusion, dass man das durch strengere Maturitätsbedingungen beheben kann.
    • DerTaran 27.04.2016 15:59
      Highlight Highlight @Alias, das sehe ich genauso. Nicht die Fächer sind das Problem sondern die Tatsache, dass eine Universität einfach keine Schule ist und trotz aller Bestrebungen mit Bachelor- und Masterstudiengängen auch nicht sein darf. Wenn ich einen Akademiker einstelle, dann will ich selbstständiges denken und arbeiten, das lernt man nicht, wenn einem alles vorgekaut wird.
  • Bijouxly 27.04.2016 13:53
    Highlight Highlight Es sagt ja auch niemand, dass man überall ein 5.5 schüler sein muss, sondern dass man ungenügende schwerer kompensieren kann. Das ist überhaupt nicht dieselbe Dimension. Ich war und bin auch eine absolute Lusche in Mathe (habe meine Matur seit 3 1/2 jahren) und ich habe trotzdem immer eine 4 geschafft. Klar, es war immer der viel grössere Aufwand als eine 6 in einer Sprache. Aber wir hatten auch viele, die dann im Zeichnen und im Sport noch kompensieren konnten, anstatt sich einen Ruck zu geben. Ich finde, das geht nicht.
    • Danyboy 27.04.2016 15:00
      Highlight Highlight Wo (Kanton) kann man denn mit Sport und Zeichnen kompensieren??? Das konnte man bei uns vor 15 Jahren längst nicht mehr. Zeichnen war nach 2 Jahren fertig und Sport/Philosophie zählten nicht zum Maturaschnitt und reichten nirgends zum Kompensieren...?
    • Bijouxly 27.04.2016 21:31
      Highlight Highlight Im kanton ZH. Wir hatten Zeichnen 1.-3. Und musik 2.-3. Im 4. Dann noch ein Ergänzungsfach (auvh Zeichnen, Musik, Geschichte, Psychologie usw) das sogar im Maturazeugnis zählte. Zeichnen, Sport und Musik zählte bei uns als volle Note. Da wir es im letzten Jahr nicht mehr hatten (ausser eben wenn gewählt) konnte man an der Matur selbst natürlich nicht mehr viel damit rausholen, aber bis da hin sehr wohl. Wer es bis zur Matur geschafft hat, fliegt aber sowieso nicht mehr raus...
  • leu84 27.04.2016 13:44
    Highlight Highlight FH-Weg heisst nicht automatisch ETH-Nichtweg. Viele meiner FH-Dozenten haben mit einer Lehre/BM und FH begonnen und sind heute Prof. Dr...

    Am Schluss zählt nur die Leistung und die Erfahrung. Das gilt in jedem Beruf. (Ausser in der Führungsetage mancher Konzerne)
  • Cloudpanther 27.04.2016 13:28
    Highlight Highlight Ich kann aus meiner eigenen Erfahrung am Gymansium sagen, dass es schulintern Notenunterschiede nach Lehrern gibt. Ich hatte einen der strengsten Deutschlehrer und bei dem über eine 5 zu kommen war fast unmöglich (ausser man war eine Frau und ja der war so sexistisch)
    Wärend andere Deutschlehrer an meiner Schule sogut wie keine ungenügende Note vergaben. (Da ich widerholt habe habe ich an meiner Schule vier verschiedene Deutschlehrer gehabt)
    Wenn man jetzt keine Geisteswissenschaft studieren dürfte deshalb, ist man nur schon disskriminert, wenn man die falsche Lehrperson hat.
    • who cares? 27.04.2016 20:11
      Highlight Highlight "disskriminert" Da wäre der Deutschlehrer mal besser etwas strenger gewesen :P
    • Thinkerer 29.04.2016 11:33
      Highlight Highlight Vielleicht hat er ihn ja gedisst.
  • alex DL 27.04.2016 12:59
    Highlight Highlight Ich spüre gerade wie mein ganzes Umfeld ihren Nachwuchs auf eine akademische Laufbahn drängt. Nicht aus falschem Ehrgeiz sondern aus Angst - der Glaube in die Kraft der Berufslehre inkl. BM und FH scheint zu schwinden, auch wenn dieser Weg in Tat und Wahrheit deulich erfolgreicher ist. Höhere Anforderungen bez. Maturität wird nicht zu weniger sondern nur zu ausgebrannteren Maturanden führen....
    • Bijouxly 27.04.2016 13:53
      Highlight Highlight Das Problem liegt bei den Eltern...
    • DerTaran 27.04.2016 16:04
      Highlight Highlight Nein, dass liegt nicht an den Eltern, das liegt an den Arbeitgebern und wohl auch an den heutigen Lehren. Nach 2 katastrophalen Versuchen mit KV Absolventen habe ich mir geschworen, ich stelle nur noch Akademiker ein. Und wenn ich keine Schweizer bekomme, nehme ich auch gerne Deutsche, Franzosen, Italiener oder Engländer (wer ein Studium überlebt hat ist allemal qualifiziert).
  • kEINKOmmEnTAR 27.04.2016 12:55
    Highlight Highlight Grundsätzlich kann ich dem Plan etwas gutes abgewinnen:
    Und zwar werden wieder mehr junge Personen eine Lehre machen und nicht dieses blöde Studium!
    • Cloudpanther 27.04.2016 13:19
      Highlight Highlight evtl. wolen die jungen aber ein Studium machen und nicht diese blöde Lehre. Ich denke nicht, dass ich mit einer Lehre glücklich geworden wäre. Also hasst du lieber depressive Arbeiter oder glückliche Studierte?
    • Bowell 27.04.2016 13:33
      Highlight Highlight @Cloudpanther: Schön, dass du für alle sprechen kannst...Wer sagt denn gleich, dass nach der Lehre ein Studium nicht mehr möglich ist? Mot BM, FH und Passerelle sind alle Wege offen. So what?
    • DerTaran 27.04.2016 16:08
      Highlight Highlight @Bowell: Möglich ist es wahrscheinlich schon, aber dann ist die Lehre verschwendete Zeit.

      @kEINKOmmEnTAR: Eine Lehre in der Schweiz garantiert dir heutzutage nur, dass du in Zukunft einen (im Ausland) Studierten zum Chef hast.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Normi 27.04.2016 12:50
    Highlight Highlight Ich war gut in Mathe und in sprachlicher Hinsicht nicht interessiert.
    deswegen konnte ich in keine höhere schule.

    Weils es ja nur ein Mathe-Fach gibt kann in dieser richtung auch nicht viel kompensiert werden.
    Es sollte doch für Alle gleich sein

    musste 2 Berufausbildungen machen (Netzelektriker=> Applikationsentwickler)
    um einen Job der meinen Ansprüchen genügt zu bekommen.
    • Danyboy 27.04.2016 15:05
      Highlight Highlight Ich halte das immer noch für ein Märchen. Wer wirklich talentiert in Mathe ist, scheitert doch nicht an Sprachen. Sonst muss er dort schon sehr schlecht sein! Und auch Informatiker müssen sprachlichen Ausdruck in gewissen Masse beherrschen. Ich hatte leider schon das "Vergnügen", mit Technikern zu arbeiten, die keinen kohärenten Text/Beschreibung liefern konnten. Sehr umständlich im Alltag! Und an einem Gymi gibts Mathe, Physik, Biologie, Chemie... Wo ist da zu wenig Naturwissenschaft?!
    • Normi 27.04.2016 17:11
      Highlight Highlight Als erstes du bist einfach ein Troll!!

      Zweitens habe ich einen Schreibfehler gemacht ?

      Nein ich denke nicht !

      und ob mann ins "Gymi" richtig Gymnasium kommt zählt Mathe, Deutsch,.... Nur ein Technisch/Mathematisches Fach der Rest ist Sprachliche Fächer und Sport.

      Gruss: an Toyboy, sorry Danytoy, mist wieder falsch Danyboy

    • Thinkerer 29.04.2016 11:42
      Highlight Highlight Aber bitte Normi. Mit Beleidigungen um sich zu werfen, ist Zeichen von Schwäche. So wirst Du nicht Ernst genommen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bongalicius 27.04.2016 12:44
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach fährt man am besten mit einer Berufsmatur. Wenn ich mich mit jenen Vergleiche welche die gymnasiale Matur bestritten haben komme ich deutlich leichter durch den FH-Alltag. Wieso dass so ist, dazu kann ich nur Vermutungen anstellen zu Umgang mit Leistungsdruck, Bezug zum Berufsleben etc.
  • alingher 27.04.2016 12:02
    Highlight Highlight Naja, es ist sicher richtig, dass es einheitliche Mindeststandards für die Matura geben muss, wenn sie das Eintrittsticket zur Uni sein soll. Ein "genügend" in Kernfächern wäre sicher nicht zu viel verlangt.

    Das Problem liegt auch nicht darin, sondern in der Art und Weise wie die Schüler dahin gebracht werden. Es macht einfach keinen Sinn, dass das Mathegenie und der Mathebruchpilot zusammen in der Mathestunde sitzen, nur weil sie den gleichen Jahrgang haben. Auch letzterer könnte ein "genügend" erreichen, wenn er mit seinesgleichen dahin gebracht würde. Das Genie würde ebenso profitieren.
    • chicadeltren 27.04.2016 12:45
      Highlight Highlight Passiert ja dank Profilwahl nicht mehr. Kenne keine Mathenieten, die auch noch das Mathelrofil wählten. Führt aber auch dazu, dass sich alle Nieten zusammentun und dann bedeutend weniger Leistung für eine 4 erbringen müssen. Ich hatte dann zuweilen eine 6 im Zeugnis ohne irgendwas verstanden zu haben, bloss weil die Andern noch weniger verstanden.
  • Wilhelm Dingo 27.04.2016 12:00
    Highlight Highlight Die zentrale Frage ist: Wollen wir dass 50% studieren können oder wollen wir, dass nur die besten 15% studieren können? Daraus ergibt sich das Niveau der Maturaprüfungen.
    • Macke 27.04.2016 12:22
      Highlight Highlight Der Anteil von MaturandInnen ist in den letzten Jahren gestiegen, weil vor allem der Anteil von Frauen an Gymis gestiegen ist. Der Anteil von Männern (auf die Gesellschaft bezogen) ist seit den 80er Jahren derselbe geblieben. Das Niveau der Matur hat sich grundsätzlich nicht verändert, sondern dass die Frauen die Männer ein- und sogar überholt haben. Eine Verschärfung der Matur würde in erster Linie heissen, dass weniger Männer an die Gymis kommen und somit verstärkt über "Umwege" studieren müssen. Ich wäre sehr sorgfältig mit solchen Forderungen, Wilhelm Dingo.
    • phonx 27.04.2016 13:30
      Highlight Highlight Mir gefällt das Wort "können"! Nicht alle die studieren könnten, machen das auch. Das ist wichtig in dieser Diskussion. Braucht die Wirtschaft Leute mit einer Berufsbildung und ist diese attraktiv gestaltet, so werden die Jugendlichen auch diese Weg wählen.
    • Bijouxly 27.04.2016 13:59
      Highlight Highlight Warum sollte es das heissen? Würden die naturwissenschaftlichen Fächer gleich stark gewichtet wie die Sprachen, würde es sich wohl auf Frauenseite auch ziemlich schnell ausdünnen. Das Problem ist einfach auch, dass es nur ums Auswendig-Lernen geht. Man muss gar nichts verstanden haben von dem, was einem beigebrachz werden soll.
    Weitere Antworten anzeigen
  • BetterTrap 27.04.2016 11:59
    Highlight Highlight Teil 3. : Fazit: Alle Fächer gleich gewichten, selbstständiges Denken fördern und das Niveau der schweizerischen Gymnasien angleichen. Weiterhin nicht immer den Leuten zuhören, welche vor 30 Jahren die Matura gemacht haben, und von der heutigen Realität weiter entfernt sind, als was sie selbst wahrnehmen.

    Ps. Watson: Zeichenlimite bitte erhöhen. Fühle mich hier teilweise schon wie auf Twitter ;-)
  • BetterTrap 27.04.2016 11:58
    Highlight Highlight 2.Teil: Das wichtigste nämlich, was ich aus meiner Gymnasialzeit mitgenommen habe, ist weder mathematische Grundkenntnisse, noch linguistische Eloquenz, sondern das eigenständige, kritische Denken und Reflexieren. Wir sollten nicht Generationn von Fachidioten schon im Gymnasium züchten, sondern genau diese Spezifizierung, die durchaus dienlich ist, den Universitäten und Hochschulen überlassen.

    • Thinkerer 29.04.2016 11:45
      Highlight Highlight Word!!!
  • cassio77 27.04.2016 11:56
    Highlight Highlight Und wiederum führt die Diskussion in die falsche Richtung. Wenn das Leben ein lebenslanges Lernen sein soll, dann muss das System "Aus-, Weiter- und sonstige Bildung) grundlegend geändert werden. Hier wünsche ich mir Impulse und visionäre Gedanken.
  • LeChef 27.04.2016 11:53
    Highlight Highlight Für sehr viele Studiengänge sind Mathegrundkenntnisse essentiell, auch dort wo man es vielleicht nicht vermuten würde (etwa für Geographie oder Sozialwissenschaften). Für manche Fächer, wie etwa Kunst, Philosophie oder Geschichte sind sie aber absolut unnötig. Weshalb jemand, der von vorneherein so etwas studieren will in Mathe genügend sein soll, will mir nicht einleuchten. Das gleiche gilt für Deutsch; grundsätzlich ist Englisch die wissenschaftliche Verkehrssprache und somit deutlich wichtiger.
  • BetterTrap 27.04.2016 11:50
    Highlight Highlight Was in dieser Diskussion immer vernachlässigt wird, ist die Diskrepanz des Niveaus von verschiedenen Gymnasien. Daran sollte man sich zuerst orientieren. Ich kenne es aus meiner eigenen Gymnasialzeit, gewisse Schüler, welche bei uns mit Müh und Not über die Runden kamen, das Gymnasium gewechselt haben und dort mit besten Noten geglänzt haben.

    Weiterhin ist es Unsinnig, gewisse Fächer mehr zu fokussieren als andere. Durch diesen Fokus auf Mathe oder andere Fächer erschaffen wir eine völlig falsche Entwicklung.. welche dazu verleitet, dass das Denken eingeschränkt wird auf diese Fachebene..
  • giandalf the grey 27.04.2016 11:36
    Highlight Highlight Ich finde es echt schwierig wenn da Leute die die Matur vor X Jahren oder noch gar nicht gemacht haben, darüber diskutieren. Ich habe die Matur letzten Sommer bestanden. Hätten für mich die Regeln gegolten die heute für Gymi-Schüler gelten hätte ich es gar nicht erst zur Matur geschafft. Ausserdem war ich in Deutsch und Naturwissenschaftlichen Fächern immer gut. In Mathe aber eine Niete. Ich werde nie was mit Mathe studieren, also wieso muss ich da denn gut sein? Ausserdem ist die Matur verglichen mit den gymnasialen Abschlüssen im Ausland immernoch exklusiv.
    • Shlomo 27.04.2016 11:48
      Highlight Highlight Es soll ja auch nicht jeder spitze sein in allen Fächern.
      Aber es ist ja wohl zu erwarten, dass man genügende Noten hat.
    • giandalf the grey 27.04.2016 12:48
      Highlight Highlight Korrekt! Mathe ist wichtig. Deshalb sollte jeder den Unterricht besuchen müssen. Aber gut zu sein sollte keine Plicht sein. Mathe war meine einzige Ungenügende Note an der Matur. Bin jetzt deswegen nicht geeignet zu studieren? Ich glaube nicht! Und analytisches Denken lernte ich auch in Physik und Chemie, wo ich ein gueter bis sehr guter Schüler war. Wo ich auch mit den rechnerischen Anteilen klar kam. Und bessere Lehrer hatte. Und am Lehrer darf es ja auch nicht liegen!
      Die hohen Drop-Out Quoten würde ich btw eher mit dem "Ichschaumalobmierdiesesstudiumauchwirklichgefällt"-Spirit erklären.
  • bogan 27.04.2016 11:26
    Highlight Highlight Die Gymnasialquote ist eindeutig zu hoch. Nicht allen Leuten liegt die Schule und die sollten auch nicht dorthin gepusht werden von den Eltern. Eine Aufwertung der Lehre wäre insbesondere in Kantonen wie Zürich enorm hilfreich.

    Hinter einer verschärften Matur stehe ich 100%. Es ist manchmal echt bestürzend wie tief das Niveau an der Uni ist. Und das sage ich als ehemals mittelmässige Schülerin aus einem Kanton mit tiefer Maturitätsquote.
    • Macke 27.04.2016 12:28
      Highlight Highlight Das Niveau der Matur hat sich seit den 80ern nicht verändert. Der Anteil der Männer am Gymnasium (im Verhältnis zur Gesellschaft) ist derselbe. Da aber immer mehr Frauen ans Gymi gehen, stieg der Anteil der Maturandinnen. Die Hochschulen haben bis heute (leider) nicht begriffen, dass der "Qualitätsverlust" auf das Bolognasystem zurückzuführen ist. Konnten früher Studis zu Prüfungen antreten, wenn sie sich bereit gefühlt haben, wird heute ab dem 1. Semester geprüft. Es ist klar, dass Studis im 1. Semester schlechter sind als im 4.
  • Nasi 27.04.2016 11:24
    Highlight Highlight Ich stimme zu, dass man nicht in allen Fächern gut sein kann. Und die Diskussion an sich finde ich eh ein Witz. Vielleicht sollte man eher mal damit anfangen, Schweiz weit die gleichen Bedingungen für das Gymansium zu schaffen und das Niveau überall ähnlich zu halten.

    Als kleines Beispiel: In Zürich muss man immer eine Aufnahmeprüfung machen, währenddessen man in Basel nur einen guten Notenschnitt haben muss (was wesentlich einfacher ist in meinen Augen).

    Ausserdem ist an gewissen Fachhochschulen das Niveau auch etwa so hoch hoch, dass sogar ein Stein abschliessen könnte.
    • Nasi 27.04.2016 11:48
      Highlight Highlight .. "hoch hoch" zu schreiben war übrigens selbstverständlich volle Absicht, um mein Standpunkt zu verdeutlichen.... ;)
    • MM 27.04.2016 11:56
      Highlight Highlight Je nach Lehrer/in kann es auch ziemlich viel schwieriger sein, wenn nur Vornoten zählen. Bei dieser Willkür liegt doch das Problem.
  • Theor 27.04.2016 11:23
    Highlight Highlight Es gibt auch einfach mittlerweile viel zu viele, die an eine Hochschule wollen.

    Verständlich, dass diejenigen, an dessen Ast man nun sägt, da ziemlich gereizt wirken. Wäre ich auch. Aber die Arbeitswelt nach dem Studium wird für viele Studienrichtungen immer düsterer. Entweder muss man sich dann noch jahrelang mit schlechtbezahlten Praktikas rumschlagen oder es gibt zu wenig gute Angebote bei einer solchen Nachfrage.

    Aus meiner Sicht sollte man aber nicht beim Studium sondern bei der Lehre ansetzen. Man sollte endlich wieder anfangen die klassichen Berufe attraktiver zu gestalten.
    • Hoppla! 27.04.2016 15:39
      Highlight Highlight Als Ergänzung; man kann auch ganz gut aus der Lehre an eine Hochschule. Vermutlich noch viel zielgerichteter als im klassischen Studium da man die Anforderungen und seine Interessen besser kennt.
    • DerTaran 27.04.2016 16:23
      Highlight Highlight Das ist schlicht und einfach Falsch. Heute schafft es keiner mehr mit KV Lehre ins Management von Schweizer Unternehmen. Für eine Karriere ist ein Studium Pflicht. Und das gilt ganz besonders für schweizer Vorzeigeunternehmen (Alles mit Swiss oder Suisse im Namen).
  • elnino 27.04.2016 11:23
    Highlight Highlight Führte während meiner ganzen Gymi-Zeit eine Hassliebe mit Mathe und Physik, wobei der Hass meist überwog. Trotzdem war die Matura ein Klacks, dieses Argument zieht sicherlich nicht. Ich finde ferner, dass die Matura doch erschwert werden soll, damit die Lehre und praktische Berufe wieder beliebter werden und somit der Akademisierung der Gesellschaft entgegengewirkt werden kann
    • elnino 27.04.2016 11:30
      Highlight Highlight Vor allem find ich es fast schon komisch, dass ein Gymi-Schüler Statements bezüglich Studierenden und Universität abgibt und nicht mal die Matura im Sack hat..
    • DerTaran 27.04.2016 16:25
      Highlight Highlight Und ich finde es komisch, dass einer mit Matura sich anmasst gegen die Akademisierung der Gesellschaft zu sein.
  • who cares? 27.04.2016 11:22
    Highlight Highlight Na na, wenn er etwas mit Wirtschaft studieren will, sollte er die Mathematik nicht zu sehr vernachlässigen ;)

    Aber grundsätzlich hat er recht. Nicht jeder Studiengang verlangt weitreichende Mathekenntnisse und einseitig begabte sollten auch eine Chance haben.
    • sEribaZ 27.04.2016 15:06
      Highlight Highlight Dachte mir dasselbe. Ich würde jetzt mal behaupten, dass ihm Mathematik mehr für ein Wirtschaftsstudium bringt, als der Wirtschafzsunterricht. Obwohl, ich habe das musische Profil gemacht mit Schwerpunkt Musik und studiere heute Wirtschaft. Daher weiss ich nicht viel über Wirtschaftsunterricht an der Kantonsschule. Meine Beobachtung ist einfach, dass die Studenten mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt weniger Schwierigkeiten beim Studienstart hatten, als die restlichen. Was keine Befürwortung von Schneider-Ammans Vorschlag sein soll.
  • Ref 27.04.2016 11:04
    Highlight Highlight Naja. Habe vor ca. 10 Jahren auch eine Matur gedchrieben. Die Matur ist einzig und allein der Türöffner zur Universität.
    Da spielen die Profile nicht eine allzu grosse Rolle. Ich hatte z. B. Eine Matur mit Schwerpunkt Wirt. - und Recht absolviert. Obwohl ich eine 5.5 hatte, hat mir die Profilierung nur in den ersten Wochen des Studiums geholfen. Nach ca. 2 Monaten hatten wir den Gymnasiumstoff schon durch.
    Es ist also ein bisschen fadenscheinig mit den Profilen zu argumentieren.
  • TheBean 27.04.2016 11:03
    Highlight Highlight Aus meiner Sicht ist es absolut nötig, dass zumindest die Erstsprache nicht kompensiert werden kann. Die Rechtschreibung vieler Personen in der Schweiz lässt definitiv zu wünschen übrig - ob nun an Fachhochschulen, Universitäten oder sonst wo. Das ist auch im späteren Berufsleben relevant!

    Über Mathematik lässt sich streiten: Wieso muss jemand, der im späteren Berufsleben keinen Bezug zu Mathematik hat, ein Genie in Mathe sein?

    Quadratische Gleichungen sollte aber jede Person ü18 lösen können. Das ist Grundwissen, wenn nicht gar Allgemeinwissen.
    • DerTaran 27.04.2016 16:31
      Highlight Highlight Als Legastheniker, mit Uni Abschluss in Informatik, kann ich dir sagen Rechtschreibung braucht heute keiner mehr, das macht heute der Computer für mich. Deutsch schreibe ich übrigens nur noch auf Watson, denn im Beruf brauche ich nur noch Englisch.
  • Basler Läckerli 27.04.2016 10:59
    Highlight Highlight Ich stimme Johann Schneider-Amman nicht zu bezüglich den Mittel und Wegen, aber das Ziel von tieferen Drop-out quoten finde ich persönnlich sinnvoll. Und ohne gemein sein zu wollen; falls der interviewte Schüler problem in Mathematik hat ist Wirtschaft absolut nichts für ihn (jedenfalls das Studium,das Arbeitsleben ist dann wieder ein anderes Thema)
  • phonx 27.04.2016 10:55
    Highlight Highlight Die Matura soll so schwierig sein, dass danach auch ein Uni-Abschluss realistisch ist. Ein Mathe-Genie mit einer Deutschschwäche muss daher nur ein Grundwissen in Deutsch haben. Beim Mathematik-Studium braucht er ja auch nicht mehr zu können. Alles andere verhindert einer Person, das zu machen, was ihm liegt.
    Manche sind halt nur einseitig begabt.
  • herschweizer 27.04.2016 10:45
    Highlight Highlight Es soll ja nur eine Disskussion anregen mit dem Ziel der gym. Matura ein wenig mehr akademischen Wert zu geben
  • Shlomo 27.04.2016 10:45
    Highlight Highlight Sorry was soll der Sch.... mit quadratischer Gleichung die ganze Zeit. Jeder Sek-Schüler sollte nach 3 Jahren Sek eine quadratische Gleichung lösen können. Wer das nach der Matur nicht kann sollte sich in Grund und Boden Schämen.
  • Jasmine 27.04.2016 10:44
    Highlight Highlight Man könnte, anstatt die Matura zu mache, auch einen anständigen Job lernen.
    • phreko 27.04.2016 11:59
      Highlight Highlight Was ist unanständig an der Matur?
    • humpfli 27.04.2016 12:21
      Highlight Highlight Ach, immer diese Leute, die sich für etwas Besseres halten, nur weil sie eben keine Kantonsschule besucht haben. Wacht endlich auf! Es geht nicht ohne Studierte genauso wie es nicht ohne Nichtstudierte geht. Es braucht nunmal beides.
    • Jasmine 27.04.2016 15:44
      Highlight Highlight ZH27, du musst es ja wissen, das mit den 20min. Wenn das mal kein Eigentor war.

      humpfli, nur weil du dich für etwas besseres hälst, heisst das noch lange nicht, das andere das auch so halten.

      phreko, da ich nicht geschrieben habe, das die Matura unanständig ist, erübrigt sich eine Antwort auf deine Frage.
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