Schweiz

Bild: KEYSTONE

Messerstecher von Luzern verurteilt

28.03.17, 15:16 28.03.17, 15:48

Das Kriminalgericht Luzern hat einen 35-jährigen Mann verurteilt, weil er in Hohenrain einen jungen Brasilianer erstochen hat. Er wurde der eventualvorsätzlichen Tötung und weiterer Delikte schuldig gesprochen. Er muss für 8 Jahre und 3 Monate ins Gefängnis.

Im August 2009 war in Hohenrain eine Gruppe junger Brasilianer von drei Beschuldigten angegriffen worden. Ein 24-jähriger brasilianischer Landwirtschaftspraktikant wurde dabei durch einen Messerstich getötet. Als Täter in Frage kamen gemäss Anklage ein 30-jähriger heute landesabwesender Kosovare oder allenfalls dessen 35-jähriger Arbeitskollege.

Gemäss des Gerichts ist der ältere der beiden der Täter. Das Gericht stützte sich dabei auf die Aussagen der drei überlebenden Brasilianer. Zudem stufte es die Aussagen des Haupttäters als wenig glaubhaft ein.

Die beiden anderen Beschuldigten wurden wegen Angriffs verurteilt. Sie erhielten eine teilbedingte Strafe von 2 Jahren und 6 Monaten und eine unbedingte Strafe von 3 Jahren und 6 Monaten. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (sda)

Aktuelle Polizeibilder: 

Das könnte dich auch interessieren:

Neuseelands Regierungschefin schwanger

Kein Plastikmüll mehr bis 2030: Mit diesen 3 Massnahmen will es die EU schaffen

Apple knickt ein – neues Feature gibt iPhone-Usern (endlich) die Wahl

PSG gewinnt mit 8:0 – Neymar hat gleich bei 6 (!) Treffern seinen Fuss im Spiel 😱

Achtung! Dieses fiese SMS crasht iPhones und Macs 😳

Fall Ansari: Ein schlechtes Date ist kein Übergriff. Und Sex zu wollen kein Verbrechen

Das war knapp! So viel Glück wie diese 14 Menschen wirst du in deinem Leben nicht haben

So wird «Der Bestatter» aussehen, wenn dem SRF das Geld ausgeht

So reagiert Sharon Stone auf die Frage, ob sie je sexuell belästigt wurde

«Klugscheisser» brilliert bis zu dieser Frage, bei der KEINER von 3 Jokern hilft

History Porn Teil XXVI: Geschichte in 23 Wahnsinns-Bildern

Eltern ketteten ihre Kinder an Betten: Polizei befreit 13  Geschwister aus Horror-Haus

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Leiblicher Vater eines Kuckuckskindes kann sich nicht für seine Vaterschaft wehren

Der genetische Vater eines Kindes hat keine Möglichkeit, seine Vaterschaft rechtlich anerkennen zu lassen, wenn die Mutter des Kindes verheiratet ist und deren Ehemann die Vaterschaft nicht anficht. Dies hat das Bundesgericht entschieden.

Der betroffene Vater kann auch nicht über den Umweg einer Persönlichkeitsverletzung erreichen, dass seine genetische Vaterschaft zivilrechtlich eingetragen wird. Diese Erfahrung hat ein Mann aus dem Kanton Aargau machen müssen, der gerichtlich erreichen …

Artikel lesen