Schweiz
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ARCHIVBILD ZUR INFORMATION DER SKS UEBER DIE KOSTENBREMSE BEI KRANKENKASSEN, AM MITTWOCH, 26. APRIL 2017 - Krankenversicherungskarten, aufgenommen am 5. Juni 2014. Die Versicherungskarte im Kreditkartenformat ist immer persoenlich und nicht uebertragbar. Die Karte gilt als Ausweis fuer Medikamentenbezug in der Apotheke und ist ebenfalls ein international gueltiger Versicherungsnachweis, der insbesondere bei unvorhergesehenen Behandlungen in den Laendern der EU, beispielsweise auf Reisen oder in den Ferien, von grossem Nutzen sein kann. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Seit 1996 muss jede Person mit Wohnsitz in der Schweiz krankenversichert sein. Bild: KEYSTONE

SVP-Politiker wollen die Krankenkasse wieder freiwillig machen

Das Krankenkassen-Obligatorium soll schweizweit fallen. Das fordern zwei SVP-Politiker aus Zug – und erhalten Support aus dem Bundeshaus. Die Folge wäre eine neue «armengenössige» Schicht, befürchtet eine linke Gesundheitspolitikerin.



Verzweifelt suchen Politiker aller Lager ein Rezept gegen die steigenden Krankenkassen-Prämien. Mit einem radikalen Vorschlag warten nun zwei Zuger SVP-Politiker auf: Die Kantonsräte Manuel Brandenberg und Philip C. Brunner wollen, dass das Krankenkassen-Obligatorium in der Schweiz aufgehoben wird.

Sie fordern, dass der Kanton Zug eine entsprechende Standesinitiative einreicht. «Die Krankenkassenprämien haben sich seit der Einführung des Krankenkassenobligatoriums 1996 in etwa verdoppelt», schreiben die Politiker in ihrem Vorstoss. Leider sei es ein Tabu, nur schon über eine Aufhebung des «Versicherungszwanges» zu sprechen.

«Dabei liegt es auf der Hand: wo eine obligatorische Versicherung besteht, wird sie benutzt und – leider auch – ausgenutzt», so die Politiker. Sie versprechen, eine Aufhebung des Obligatoriums werde eine «spürbare Entlastung bei den Kosten im Gesundheitswesen und für die Prämienzahler bewirken».

«Jedes staatliche Obligatorium gilt es hin und wieder zu hinterfragen.»

Thomas de Courten, SVP-Nationalrat

Support erhalten die beiden Zuger Kantonsräte von ihrem Parteikollegen Thomas de Courten, der die Gesundheitskommission des Nationalrats präsidiert. Bereits vor einem Jahr hatte er den Bundesrat dazu aufgefordert, über eine Lockerung des Krankenversicherungsobligatoriums nachzudenken.

Thomas de Courten (SVP-BL) spricht waehrend einer Debatte im Nationalrat waehrend der Wintersession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 17. Dezember 2015 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Thomas de Courten (SVP) ist Präsident der Gesundheitskommission. Bild: KEYSTONE

«Jedes staatliche Obligatorium gilt es hin und wieder zu hinterfragen», so de Courten zu watson. Deshalb begrüsse er den Vorstoss aus dem Kanton Zug. Der Baselbieter Betriebsökonom geht zwar nicht davon aus, dass das Anliegen aktuell in National- und Ständerat mehrheitsfähig wäre. «Es wäre aber bereits viel erreicht, wenn wir den ausgebauten Leistungskatalog in der Grundversicherung auf das absolut Notwendige herunterfahren könnten.»

«Lifestyle-Behandlungen» wie das Entfernen von Krampfadern gehörten nicht durch die Allgemeinheit finanziert, findet de Courten. «Heute ist das Motto vieler Versicherten: ‹Jetzt habe ich schon so viel bezahlt, dann kann ich auch etwas krank sein dafür.›»

«Man senkt die Steuern für die Reichen, macht Steuergeschenke an Firmen – und lässt die Bedürfnisse der Schwächsten dabei ausser Acht.»

Barbara Gysi (SP)

Kein Verständnis für die Forderung hat SP-Nationalrätin Barbara Gysi. Sie betont: «Das Krankenkassen-Obligatorium ist eine grosse sozialpolitische Errungenschaft.» Die St. Gallerin befürchtet, dass eine Abschaffung zu ähnlichen Zuständen führen würde, wie sie aktuell in den USA herrschen. «Es gäbe Menschen, die sich nicht mehr behandeln lassen könnten, wenn sie krank sind, oder die dafür horrende Schulden auf sich laden müssten.»

Dass der Vorschlag ausgerechnet aus Zug kommt, stehe sinnbildlich für die Mentalität in dem Kanton. «Man senkt die Steuern für die Reichen, macht Steuergeschenke an Firmen – und lässt die Bedürfnisse der Schwächsten dabei ausser Acht.»

Umfrage

Soll das Abschliessen einer Krankenversicherung wieder freiwillig sein?

  • Abstimmen

4,148 Votes zu: Soll das Abschliessen einer Krankenversicherung wieder freiwillig sein?

  • 12%Ja, Eigenverantwortung ist gefragt.
  • 30%Das geht zu weit, aber es sollten weniger Leistungen von der Allgemeinheit bezahlt werden.
  • 59%Nein, das ist unsolidarisch und falsch.

Die beiden Zuger SVP-Kantonsräte betonen in ihrem Vorstoss, dass die Initiative so umgesetzt werden müsste,«dass die ärztliche Grundversorgungauch für diejenigen, die keine genügenden Mittel haben, sichergestellt wird». Auf diesen Standpunkt stellt sich auch Thomas de Courten. Bei einem Wegfall des Versicherungsobligatoriums wäre es ihm zufolge etwa denkbar, dass die Steuerzahler für die Krankenkosten von schlecht Verdienenden aufkommen – «analog zur Sozialhilfe».

Gysi lässt dieses Argument nicht gelten. «Dadurch entstünde eine Zwei-, wenn nicht gar eine Drei- oder Vierklassen-Gesellschaft.» Es sei einem reichen Land wie der Schweiz nicht würdig, wenn eine «armengenössige» Schicht auf den Goodwill der reicheren Steuerzahler angewiesen sei.

Barbara Gysi, SP-SG, spricht waehrend der Debatte um die Altersvorsorge 2020, waehrend der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Mittwoch, 28. September 2016, in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

SP-Nationalrätin Barbara Gysi befürchtet eine «Drei- oder Vier-Klassen-Gesellschaft». Bild: KEYSTONE

Sie verweist stattdessen auf die sozialdemokratischen Lösungansätze: So arbeitet die SP derzeit an einer Volksinitiative, die die Prämienbelastung für alle Haushalte auf maximal zehn Prozent des Einkommens beschränken will. Grundsätzlich brauche es im Gesundheitssektor nicht weniger, sondern mehr Regulierung, findet Gysi: «Es ist etwa ein völliger Fehlanreiz, wenn Ärzte für Leistungen in der Grundversicherung Boni-Zahlungen erhalten.»

Die Grundversicherung ist in der Schweiz seit 1996 obligatorisch. Allerdings versicherten sich bereits davor die meisten Leute, da die Prämien von den Steuern abgezogen werden konnten.

Du musst 2018 noch mal mehr für deine Krankenkasse bezahlen

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Video: srf/SDA SRF

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  • chäsli 08.12.2017 07:18
    Highlight Highlight Wieso macht die SVP dauernd solchen Mist, die obligatorische Krankenkasse ist eine Solidaritäts-Versicherung, wie z.B. die AHV. Das sollten sich die SVP Parlamentarier/innen merken und zwar für immer.
  • Karl33 07.12.2017 08:52
    Highlight Highlight Lächerliche extremistische Politik, die wir heute haben.
    Ich bin sicher, bald wird die SP auf diesen SVP-Vorschlag antworten, wir brauchen neben dem bedingungslosen BGE noch eine bedingungslose Krankenkasse, die auch Wellness- und Kuraufenthalte bezahlt. Und alle die jetzt hier die SVP beschimpfen, werden dann frenetisch jubeln. Ein Trauerspiel.
  • Bucky 07.12.2017 02:01
    Highlight Highlight Die "Schweizerische Volkspartei" (SVP) ist so wenig Partei des Volkes wie die "Christlich-demokratische Volkspartei" (CVP) christlich ist. Es ist sich zu überlegen, wie solchen systematischen Täuschungen der Wählerinnen und Wähler entgegenzuwirken ist. Auch Liberale (FDP, LPS), die unter der Flagge des Liberalismus nur noch Privilegien für die Reichen ergaunern, verraten das Volk. Verrat? Verrat! Im Mittelalter hätte das Volk diese Verräter zur Hölle geschickt! Französische Revolution! Und heute? Heute leben diese Verräter geradezu von der Verweichlichung der Gesellschaft.
  • stamm 06.12.2017 23:12
    Highlight Highlight Wenigstens mal ein Versuch...nein, nicht grad freiwillig, aber irgendwas muss ziemlich bald mal geschehen. Bei jedem Arzttermin Fr 150.- aus dem eigenen Sack, oder wie auch immer. Wenn das so weiter geht, kann ich mir das nicht mehr sehr lange leisten. Darunter leiden werden bei jedem Vorschlag die Aermeren. Ist aber jetzt schon so, wenn die Franchise hoch ist....
  • Sigmund Freud 06.12.2017 13:22
    Highlight Highlight Das neue (oder bisherige?) Parteimotto der SVP: "Eure Armut kotzt mich an"
  • Dinolino 06.12.2017 12:54
    Highlight Highlight Wir nähern uns immer mehr Gattaca-verhältnissen. Irgendwann kriegen wir ein Verfalls datum und müssen dann so mit +/- 45 gesund in Sarg springen und sterben. Geht halt nicht anders, Ressourcen sind endlich.

    Könnten wir stattdessen nicht das jetzige Leben/arbeits Model anpassen? 40-45 H pro Woche ist massiv zu viel stellt man es dem Fortschritt entgegen. Unzählige Jobs lassen sich mittlerweile auch von dressierten Schimpansen erledigen.

    • rodolofo 06.12.2017 17:47
      Highlight Highlight Insbesondere der Job als Präsident der USA!
      Nach dem "Schimpansen mit den ausdrucksarmen Knopf-Augen" (W. Bush) scheint jetzt sogar der Versuch mit einem Orangen Riesenmeerschweinchen zu gelingen!
  • ujay 06.12.2017 12:49
    Highlight Highlight Die Versicherungslobby hat bei diesen Vollpfosten ganze Arbeit geleistet.
  • blaubar 06.12.2017 12:38
    Highlight Highlight KK und Billag sollten in die Steuern integriert werden, da es faktisch eine Steuer ist!
  • Ms. Song 06.12.2017 09:41
    Highlight Highlight Das ist eine sehr schlechte Idee. Viele ärmere werden dann auf die Krankenkasse verzichten und können ihre Gesundheitskosten nicht tragen. So wird die medizinische Versorgung zu einem Luxus, den sich nur die wenigsten leisten können. Ich wäre für eine staatliche Einheitskasse. Die Krankenkassen verlochen einfach zu viel Geld für Marketing, Provisionen etc.. Die Politiker sprechen immer davon, dass man nichts gegen die steigenden KK Kosten tun kann. Aber bei den horenden Ausgaben der KKs wollen sie keinen Riegel schieben. Da verdienen sich einfach zu viele eine goldene Nase
  • mr. bär 06.12.2017 09:27
    Highlight Highlight Leider ist es so, dass die ganze Geschichte um die Krankenkasse eine Riesenindustrie geworden ist.
    Niemand in dieser Industrie würde freiwillig auf diese Einnahmen verzichten. (Der Bürger wird ja gezwungen)

    Es ist auch so, dass der Staat immer mehr versucht dem
    Bürger die Eigenverantwortung zu nehmen.

    Wird diese Krankenkassenpflich nun endlich abgeschafft, wird es den Bürgern plötzlich bewusst, dass sie allein für ihre Gesundheit verantwortlich sind und darum auch entsprechend ihr Leben umstellen werden.

    Wir essen und krank mit der Zustimmung des Staates.
    • Cerulean 06.12.2017 09:53
      Highlight Highlight Klar, weil ja nur Leute, die "schlecht" essen, krank werden...

      Ich bin mit einen Herzfehler und genetisch bedingtem zu hohen Blutdruck geboren. Ich habe lange unter Depressionen gelitten (habe aber mein Borderline-syndrom heute gut im Griff). Nichts von alledem hat mit meinem Lebenswandel zu tun. Dennoch: Keine Krankenkasse würde mich versichern und wenn nur zu pervers hohen Prämien.
    • rodolofo 06.12.2017 10:52
      Highlight Highlight Der Staat sagt doch nicht, dass Du Dich mit krank machendem Junk-Food vollstopfen sollst!
    • Fabio74 06.12.2017 17:31
      Highlight Highlight Sagt dir der Staat was du essen musst?
  • mastermind 06.12.2017 09:24
    Highlight Highlight Schweizer Krankenkassen sind mittlerweile korrupter als die Banken, ich hoffe schwer, dass sich da etwas tut. Aber das dumme Schweizer Volk hat ja schon "Nein" zu einer Einheitskrankenkasse und einer Woche mehr Ferien gesagt. Selber schuld... Der Sozialstaat lebe hoch; der Mittelstand bezahlt für die Armen, bis er selber arm ist und die Reichen lachen sich ins Fäustchen und wissen, wie man bei nationalen Abstimmungen genug Angst schürt, um sein Ziel zu erreichen und noch reicher zu werden. Schöne neue Welt... Ich geh' nach Malta.
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 06.12.2017 08:41
    Highlight Highlight Eigentlich müsste man die Krankenkassen komplett abschaffen. Ärzte, Spitäler und verschriebene Medikamente werden direkt vom Bund finanziert.

    Es gäbe viel weniger Administrativaufwand (Rückforderungsbeleg, etc.) und es würde weniger Geld in den Verwaltungsräten der Versicherungen versickern.

    Man müsste halt ein bisschen mehr Steuern zahlen, dafür aber keine Krankenkassen mehr.
    • Bene883 06.12.2017 09:34
      Highlight Highlight Genau, und die (von den Pharmafirmen gesponsorten Ärzte) verschreiben dann nicht noch mehr medis weils ja aus der Bundeskasse bezahlt wird... träumen Sie weiter
  • EvilBetty 06.12.2017 08:40
    Highlight Highlight Ich bin für einen Namensänderung von SVP zu ABP (Asoziale Bonzen Partei) ... denn mit dem Volk hat dieser Verein nix mehr am Hut.
  • rodolofo 06.12.2017 08:15
    Highlight Highlight Diese SVP-Politiker sollten vielleicht mal an ihre Parteikollegin, Natalie Rickli, denken, die in der Psychiatrischen Klinik Hohenegg eine von ihrer Krankenkasse bezahlte Auszeit nahm, in der sie ihr Burnout behandeln und sich erholen konnte!
    Solche Dinge geschehen ja nicht, weil krank gewordene, oder verunfallte Menschen die armen Krankenkassen-Prämienzahler schröpfen wollen, sollen weil sie nur so überhaupt wieder auf die Beine kommen!
    Nach den Operationen/Therapien und Heilungen NÜTZEN sie der Gesellschaft ja wieder!
    Ausserdem arbeiten und verdienen viele Leute im Gesundheitswesen!
    • Ms. Song 06.12.2017 12:26
      Highlight Highlight Einverstanden. Die steigenden KK Prämien sind aber auch einer Veränderung der Gesellschaft geschuldet. Die Akzeptanz von Krankheit und Beschwerden sinkt immer weiter. Jedes Bobo muss zwingend behandelt werden. Oftmals auch Dinge, die ohne Zutun eines Arztes problemlos abheilen würden.
    • rodolofo 06.12.2017 17:37
      Highlight Highlight @ Pond
      Das behauptest Du so.
      Wir wissen ja immer sehr schnell, was Andere gar nicht brauchen.
      Ich habe da meine einschlägigen Erfahrungen mit einem SVP-nahen Staatsbeamten gemacht:
      Angefragt, ob er für uns Pächter eines städtischen Grundstücks Wasser organisieren könne, so wie alle Privat-Nachbarn dies gemacht hatten, meinte er: "Das braucht es doch nicht!"
      Als ich für meine Schafe einen Unterstand baute, meinte er: "Schafe brauchen doch gar keinen Unterstand!"
      Er selber nutzte seine guten Beziehungen aber, um sich all das zu organisieren, was wir seiner Meinung nach nicht brauchten...
  • Shin Kami 06.12.2017 08:12
    Highlight Highlight Lieber mal die Steuern für die Reichen erhöhen oder die Ausgaben für das Militär drastisch reduzieren, so kann man sparen. Da sieht mal man wieder, welches Klientel die SVP wirklich vertritt!
  • James McNew 06.12.2017 08:04
    Highlight Highlight "wenn eine «armengenössige» Schicht auf den Goodwill der reicheren Steuerzahler angewiesen sei." Genau das ist die Vision der Rechtsbürgerlich-Neoliberalen in der Schweiz. Keine Steuern, kein Staat, wer etwas braucht, soll bitteschön beim Geldadel betteln gehen.
  • blaubar 06.12.2017 07:50
    Highlight Highlight Was spricht dagegen, die KK zwar obligatorisch zu lassen, die Prämien aber an die Teurerung zu koppeln. Das wäre dann einfach das Budget, punkt und fertig. Damit müsste man dann einfach klarkommen. Wie in jedem Haushalt.
    • Hansdamp_f 06.12.2017 13:00
      Highlight Highlight Und wer ab Oktober krank wird, hat halt Pech gehabt, denn das Geld ist alle.
    • blaubar 06.12.2017 23:28
      Highlight Highlight Warum sollte das Geld alle sein? Hat ja bisher auch immer gereicht. Einfach die neuen Goldgürklinken muss man nächstes Jahr vergessen.
    • Hansdamp_f 07.12.2017 11:20
      Highlight Highlight Weil man Anfang des Jahres nicht sagen kann, wer wann und wie krank wird. Ausser Mike Shiva natürlich.

      Wenn Du also Anfang des Jahres eine fixe Budgetgrenze definierst, ist sie möglicherweise im September bereits erreicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wilhelm Dingo 06.12.2017 07:03
    Highlight Highlight Sehr gute Idee. Ich finde es sollten nur Millionäre eine Krankenkasse haben. Alle anderen sollen sich mit Verbandmaterial aus dem Schränkli im Bad behelfen. Selber Schuld wer krank wird. So wars es auch in der guten alten Zeit, wer krank wurde und sich den Arzt nicht leisten konnte, hatte halt Pech.
    • rodolofo 06.12.2017 08:20
      Highlight Highlight Einen solchen Rechtsbürgerlichen und Ultra-Liberalen mainstream lassen wir besser in Trumpistan!
      Was nicht heisst, dass alles super läuft in unserem Gesundheitssystem-System.
      Aber wo läuft es denn immer rund und absolut perfekt?
      Wo Menschen sind, da wird halt auch getrickst und gemauschelt.
      Niemand sollte das besser wissen, als unsere "Ehrwürdigen Eidgenossen" von der SVP...
  • slick 06.12.2017 06:20
    Highlight Highlight Manuel Brandenberg geht es persönlich nicht gut und er reagiert sich jetzt im Beruf mit allerlei fragwürdigen Anträgen ab. In Zuger Kreisen ist dies bekannt, jetzt dann wohl auch national. Höchste Zeit für neue Wahlen.
  • DerRaucher 06.12.2017 02:39
    Highlight Highlight Und trotzdem noch wahlstärkste Partei. Sagt viel aus über ein fast ein Drittel der Bevölkerung dieses Landes.
    • Adrian Huber 06.12.2017 10:49
      Highlight Highlight Positiv bleiben! Fast Dreiviertel wählen die Angsthasenpartei NICHT.
    • Chanichang 07.12.2017 01:46
      Highlight Highlight Raucher, nicht ein Drittel der Bevölkerung. "Nur" derer, die gewählt haben. Die Tiefe Wahlbeteiligung macht mich jedes mal hässig.
  • Pakart 06.12.2017 01:01
    Highlight Highlight Den 10% wünsche ich möglichst viel Eigenverantwortung.
  • Adrian Huber 06.12.2017 00:35
    Highlight Highlight Klar, No Billag ist erst der Anfang. Die libertäre Asoziale wittert Morgenluft.
    • silver*star 06.12.2017 14:37
      Highlight Highlight Huber
      Du vermischt hier 2 verschieden Themen.
      Bist du SRG Angestellter od. von der operation Libero?
  • Kong 05.12.2017 23:45
    Highlight Highlight Die obligatorische KK könnte seitens Staat gestellt werden. Eine prüfbare Alternative. Aber eine Schlechterstellung der ärmeren Schichten geht gar nicht. Dann vorher stärkere Besteuerung von Top-Einkommen (z.B. über 30t/Mt) und von Vermögen über 10 Mio. Solange wir uns bessere solidarische Modelle leisten können, muss ein reiches Land für alle fair schauen.
  • Thinktank 05.12.2017 23:27
    Highlight Highlight So kann es weitergehen. Private Schulen, private Strassen und am besten auch private Behörden. Die Schweiz muss endlich wieder innovativ und leistungsgesteuert werden.
    • Gru 06.12.2017 07:01
      Highlight Highlight Ja, das Modell ist ja in den USA schon so super erfolgreich..
    • Fabio74 06.12.2017 07:02
      Highlight Highlight Das mit der Schule hat bei dir ja nicht geklappt
    • rodolofo 06.12.2017 08:24
      Highlight Highlight Ich hätte lieber eine richtig Linke Regierung, anstatt dass die Rechte Regierung nur sagt, dass wir eine Linke Regierung hätten...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maranothar 05.12.2017 22:58
    Highlight Highlight Das ist ja wohl eine der dümmsten Ideen die ich letztens gehört hab. Und von wem kommt sie? Natürlich von der SVP.

    US Zustände brauchen wir hier nicht.
  • Idrisi 05.12.2017 22:47
    Highlight Highlight Die SVP trumpiert sich einmal mehr. Nichts neues unter dem Sünneli.
  • seventhinkingsteps 05.12.2017 22:33
    Highlight Highlight Abgesehen davon würde ich sehr begrüssen, wenn man die Alternativmedizin aus der Grundversicherung streichen würde. Globuli sollen die Leute selber bezahlen, die daran glauben!
    • karl_e 06.12.2017 00:06
      Highlight Highlight Da hast du wohl recht, jedoch sind die Kosten für die Globuli eher gering, verglichen mit den pharmazeutischen Produkten. Deren Nutzen oft nicht grösser ist als derjenige der Globuli.
    • Gwaggli 06.12.2017 08:25
      Highlight Highlight Pharmazeutische Produkte müssen zumindest einen wissenschaftlichen Nachweis liefern. Mir ist auch bewusst, dass bei den Pharmamultis ganz viel falsch läuft, gestützt auf extrem starkem Lobbying.
      Nur werden mit dem teuersten Zucker der Welt oft genau diejenigen am meisten geschröpft die versuchen ihre Gesundheitskosten klein zu halten.
      Placebo geht auch viel Preiswerter.
      Aktuell wäre ja gerade wieder die homöopathische Grippe-"Impfung", das bezahlt wohl nicht die KK und kostet den gutgläubigen Käufer doch einen ordentlichen Batzen.
  • seventhinkingsteps 05.12.2017 22:32
    Highlight Highlight Das ist natürlich eine schwachsinnige Idee, aber grundsätztlich ist das Obligatorium schon zu hinterfragen.

    Nicht aus irgendwelchen verdrehten libertär-invidualistisch-marktradikalen whatever Motivationen heraus, sondern ausgehend von der Frage, ob ein Zwang, eine Dienstleistung -angeboten von einem vieler privaten Dienstleistern- zu kaufen wirklich das beste Modell ist.

    Dazu kommt, dass die Krankenkassen eh keinen Profit machen dürfen mit der Grundversicherung. Es fragten mich schon einige ausländische Kollegen, wieso es nicht einfach eine einzige staatliche KK gibt, in die man einzahlt.
    • Deathinteresse 06.12.2017 05:41
      Highlight Highlight Das frage ich mich auch. Wir haben doch auch schon über die Einheitskasse abgestimmt und die Mehrheit war dagegen. Aber klar, der Schweizer stimmt ja konsequent gegen seine eigenen Interessen...
    • JoeyOnewood 06.12.2017 06:25
      Highlight Highlight Weil das Volch das aus irgendeinem Grund abgelehnt hat. Staatliche Krankenkasse in der Grundversicherug ist eine der besten Lösungen, die Kosten in den Griff zu bekommen. Aber offenbar ist die Schweiz zu liberal für solche Lösugsansätze. Finde ich schade.
    • Gru 06.12.2017 07:07
      Highlight Highlight Ja, Deutschland hat ja auch so ein tolles Gesundheitswesen. Da läuft ja alles super und jeder bekommt sofort die für ihn optimale Behandlung und das vom besten Arzt und so. Ach nein, warte mal, das ist doch.. Informiert euch mal über die vielen Probleme die Deutschland mit ihrem Gesundheitswesen hat.. Und das nicht erst seit kurzem. Und dort sind die die es sich leisten können auch noch privat zusätzlich versichert.
  • Paedu87 05.12.2017 22:30
    Highlight Highlight Und der Vorhang lichtet sich wieder ein bisschen mehr, nach Angriff auf die Medien, Bildung und die Privatsphäre jetzt der erste Versuchsballon in Richtung der Abschaffung der Krankenkasse. Das Schlimme ist, dass die Bevölkerungsgruppen die diese Marionetten wählt jene sind die am Ende keine Krankenkasse mehr haben.
    • R. Schmid 06.12.2017 05:34
      Highlight Highlight Der dümmste wählt seinen Metzger selber... oder so.
    • rodolofo 06.12.2017 08:35
      Highlight Highlight Das nennt sich "Kumulativer Effekt".
      Bei der Bildung gespart und ins Militär investiert ergibt Soldaten, die nicht mehr selber denken und nur noch in die Richtung marschieren, in die der Drill-Sergeant und der Hauptmann zeigen.
      "Abmarsch in Richtung Freiheit!"
      schreit der Drill-Sergeant, und dann (lustig, was?):
      Links!...Links!...Links!...usw.
      direkt auf den Abgrund zu.
      Einzelne in der Truppe beginnen sich zu fragen, warum niemand "Halt!" schreit...
      Merke, Soldat:
      Frei wirst Du, indem Dich nicht mehr herumkommandieren lässt, und nicht, indem Du "in Richtung Freiheit" marschierst.
    • Gar Manarnar 06.12.2017 09:05
      Highlight Highlight Ja aber Ausländer!!!11!!1!
  • derEchteElch 05.12.2017 22:19
    Highlight Highlight Das ist die dämlichste Idee, die ich je gelesen habe. Ehtlich, dann landen wir dort, wo die USA vor Obamacare war und die Spitäler hier behandeln nur noch jene, die es sich leisten können oder versichert sind. Bei solche Vorschlägen bin ich kein Freund der SVP.. 😠
    • Platon 05.12.2017 23:11
      Highlight Highlight @derElch
      "Bei solchen Vorschlägen..."
      Business as usual bei der SVP, achte mal drauf.
    • ArcticFox 05.12.2017 23:26
      Highlight Highlight Der Elch auf dem
      Weg der Besserung...
    • derEchteElch 06.12.2017 06:56
      Highlight Highlight @Artic; Nein. Nur anderes Themengebiet. Ich habe schon immer betont, dass ich bei Militär, Sicherheit, Aussenpolitik und EU, Migration eine konservative Meinung vertrete. Es gibt aber Themen (Gesundheit, Arbeitsrecht, Bildung) bei denen ich gar nicht einverstanden bin..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Klirrfactor 05.12.2017 21:54
    Highlight Highlight Das Solidaritätsprinzip ist so eine schöne Sache!
    Es gibt Menschen, die brauchen das, weil es ihnen wirklich Scheisse geht und ohne KK auch wortwörtlich in der Scheisse wären.

    Ander Länder sehnen sich nach unserem Solidaritätsprinzip und wir wollen es abschaffen.

    Das Ganze ist nur eine Verlagerung der Kosten, keine Lösung.

    Viele denken sich vielleicht "ok, dann bring du eine Lösung" - Ja, sage ich, dann bekomm ich aber auch den entsprechenden Posten im Parlament, denn ich muss meine Arbeit tun und nicht einfach nur Floskeln reimen.
  • jjjj 05.12.2017 21:49
    Highlight Highlight Und wo ist jetzt die Operation Libero!?!
    • Fabio74 05.12.2017 22:43
      Highlight Highlight was hat OL damit zu tun?
    • phreko 05.12.2017 23:06
      Highlight Highlight Es muss doch nicht auf jeden Schwachsinn reagiert werden.

      Positionen in der Gesundheitspolitik werden aber sicher noch kommen.
    • jjjj 05.12.2017 23:35
      Highlight Highlight Was hat sie mit no billag zu tun?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Z Läbe (fasch) im Griff 05.12.2017 21:48
    Highlight Highlight Höhere Wahlfranchise & entsprechend tiefere Prämien scheinen mir zielführender. Ich finde es eigenartig, dass die Kassen vom Bundesrat bei den Prämienreduktionen für hohe Franchisen gebremst werden. Das sind falsche Eingriffe, welche komische Anreize setzen.

  • fischolg 05.12.2017 21:44
    Highlight Highlight Der Gedanke ist nicht ganz falsch - wenn die Krankenkasse freiwillig wird, sinkt die Nachfrage und dadurch auch die Preise für die Prämien. Nur sinkt die Nachfrage aus dem Grund, dass sich ärmere Haushalte die Prämien nicht weiter leisten wollen - hingegen werden die Vermögenden die sinkenden Prämien ausnutzen. Was dann langfristig gesehen vermutlich nur noch mehr nach Hinten losgeht. Es braucht hier eher - wie auch bei den Steuern - eine Progression der Kosten. Die Armen zahlen weniger und die Reichen gleichen das aus indem sie mehr zahlen, nicht die Prämienverbilligung. DAS wäre Solidarität. http://
  • Dominik Treier (1) 05.12.2017 21:43
    Highlight Highlight Ich glaube diese SVPler müssen ihr "Volch" für narren halten, so durchsichtig und offensichtlich eigennützig wie die ihre Lügen machen...
  • andrew1 05.12.2017 21:43
    Highlight Highlight Naja unter der Voraussetzung das die prämien nicht steigen und die zuschüsse für kk prämien identisch bleiben durchaus denkbar. Ich fände es allerdings dennoch besser wenn das obligatorium bleibt aber der selbstbehalt auf 500 fr steigt, für den notfall 200 fr auf alle fälle selbst bezahlt werden müssen da leute welche seit montag rüchenschmerzen oder ähnliches haben vielleicht nicht sonntags auf den notfall rennen weil man dann praktisch zeit hat. Die medipreise an deutschland angleicht(maximal 20% mehr wegen den löhnen). Das sollte vorerst genügen.
  • DWO 05.12.2017 21:28
    Highlight Highlight Super. Jetzt schauen die SVP‘ler schon bei Trump ab. Oder ist es umgekehrt?
    Ein Bestandteil der USA Steuerreform ist die Aufhebung des Obligatoriums bei der Krankenversicherung. Zusammenhangslos? Hüben wie drüben geht es um Kostensenkungen. Leider entstehen die Kosten trotzdem - es bezahlen nur andere Kassen. In der Schweiz wären das wohl primär die Gemeinden. Bei hohen Operations-, Medikamenten- und Pflegekosten könnten sie schnell an ihre finanziellen Grenzen stossen. Momol, tolle Idee!
  • Markus_Pfister 05.12.2017 21:16
    Highlight Highlight Ich frage mich ernsthaft wieso genau die Bevölkerungsschichten mit den kleinen Einkommen ausgerechnet SVP wählt. Die SVP Kapitäne sahnen ab und das Volk wird eingeschüchtert! Jetzt noch die Meinungsfreiheit mit noBillag einschränken und der Plan geht entgültig auf!
    • Cerulean 05.12.2017 22:11
      Highlight Highlight Das ist nicht verwunderlich, schau dir die USA an, da ist's genau das gleiche.

      1. Die SVP bietet scheinbar einfache lösungen für komplexe probleme:
      Ohne Ausländer keine Ausländerkriminalität / Wenn die EU Zölle erhebt verkaufen wir unsere Produkte halt hier / etc.
      2. Tellerwäschermythos - arme Bevölkerungsschichten stimmen gerne für Privilegien für die Reichen, weil sie ja selber Reichtum anstreben (und so schonmal "vorsorgen"; dabei aber ihre Armut weiter zementieren)
      3. Trickle-down-economics (ja, da glauben tatsächlich noch Leute dran!)
      4. Mein-Gärtli-dein-Gärtli-Menthalität.
  • ThomasHiller 05.12.2017 21:11
    Highlight Highlight Soziale Probleme löst man nicht mit Freiwilligkeit bei sozialer Absicherung. Sie ist kein gönnerhafter Bonus, den vielleicht bekommt oder nicht, je nach dem, ob man ihn sich leisten kann oder nicht. Soziale Sicherheit gibt es nur mit Pflicht+Schutz für alle nach ihrer jeweiligen Leistungsfähigkeit.

    Das Hinterfragen sozialer Errungenschaften kann auch nicht deren Abschaffung sondern allenfalls deren Anpassung an die jeweiligen Verhältnisse sein (nach oben wie nach unten).
  • CASSIO 05.12.2017 21:08
    Highlight Highlight und die landwirtschaftssubventionen machen wir doch auch gleich noch freiwillig, nicht zu vergessen die diensttage, oder die militärersatzabgaben. mir fallen noch viel mehr weitere beispiele ein...
    • Gru 06.12.2017 07:15
      Highlight Highlight Ja, genau. Fangen wir doch mal an auch andere Dinge genau zu betrachten. Nicht dass ich nicht glaube dass wir keine Bauern mehr brauchen aber wenn wir schon die Landessolidarität abschaffen.. Und wenn schon weg mit der Solidarität dann ist auch fertig mit den "Entwicklungsgeldern" für das Ausland und fertig mit der Querfinanzierung des ÖV und und und.. Und auf einmal haben wir wieder Geld in der Staatskasse.. Oder doch nicht? Was passiert dann wenn die Arbeiterschicht wegstirbt wegen fehlender ärztlicher Versorgung oder nicht mehr zur Arbeit kommt weil der Zug zu teuer ist?
  • Randy Orton 05.12.2017 21:08
    Highlight Highlight Der Vorschlag würde Zustände wie in den USA schaffen wo das Gesundheitssystem sogar mehr kostet als bei uns
  • Tropfnase 05.12.2017 21:01
    Highlight Highlight Wass für ein Blödsinn! Dass wäre ein Schritt zurück und man würde die Ärmsten fallen lassen... Einheitskasse für alle!
  • danbla 05.12.2017 20:59
    Highlight Highlight An Alle, die jetzt Skandal rufen. Das jetzige Obligatorium ist doch reine Verarsche. Egal wieviele KK ‚s es hat. Einen wirklichen Markt gibt es nicht. Wieso auch? Der Bürger hat ja gar keine andere Wahl, er muss eine Versicherung haben.
    Mal ehrlich, wenn ich ein Produkt habe, das jeder Bürger dieses Landes haben muss, warum sollte ich um einen möglichst tiefen Preis bemüht sein?
    • Duuusel 05.12.2017 21:35
      Highlight Highlight Mag sein dass es keinen Wettbewerb gibt. Was das Gesetz trotzdem garantiert, ist eine medizinische Grundversorgung für alle. Für mich eine Grundlage für eine funktionierende Gesellschaft.
    • Fabio74 05.12.2017 22:46
      Highlight Highlight es geht um die Grundversicherung und um die Solidarität anderen Menschen gegenüber. Etwas worauf dieser Staat mal aufgebaut hat.
    • Idrisi 05.12.2017 22:52
      Highlight Highlight Es hat niemand gesagt es gäbe einen Markt bei der Grundversorung. Der logische Schritt wäre eine Einheitskasse.
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  • Christian Predo 05.12.2017 20:54
    Highlight Highlight Eine Einheitskrankenkasse, und direkt 4 Prozent vom Lohn abziehen. Wie die AHV auch. Auch die Steuern wäre gut.
    Ah vergessen, die Lobbyisten wollen nicht.
    • #bringhansiback 06.12.2017 06:30
      Highlight Highlight Und bitte die Firmen, ebenfalls wie bei der AHV, die hälfte bezahlen lassen. Schliesslich profitieren sie auch von einer guten Gesundheitsversorgung.
  • IchHabeAuchNeMeinung 05.12.2017 20:45
    Highlight Highlight Mal wieder eine Debatte die über das ausgelutschte Links vs Rechts Schema mit viel zu viel Emotionen geführt wird. Wär toll wenn wir als erstes die Daten anschauen könnten um dann anhand von Fakten entscheide zu treffen. Wo kommen die Kosten her? Sind es Medikamente die teurer wurden? Neue Behandlungsmethoden? Die Demographie? Daten bitte.
    • Thadic 05.12.2017 23:08
      Highlight Highlight Eine freiwillige Krankenkasse ist ein Schwachsinn, da braucht es keine Fakten. Warum muss man das noch erklären?
    • ArcticFox 05.12.2017 23:14
      Highlight Highlight ... Aber keine Ahnung
  • Herbert Anneler 05.12.2017 20:44
    Highlight Highlight Das Gesundheitswesen ist todkrank - die Spital-, Ärzte- und Pharmalobby lässt die Bauernlobby in Sachen Gier wie Waisenkinder aussehen. Und die SVP sorgt dafür, dass diese Lobby noch mehr und brutaler garniert. Und die FDP ist genau so hinterhältig! Allein durch eine Einheitskasse liesse sich locker 1 Mia. CHF sparen. Aber es schleckt auch keine Geiss weg, dass die Menschen im Land von der Idee wegkommen müssen, Gesundheit sei ein Konsumgut. Ist es nicht! Es ist ein Kapital, mit dem wir in eigener Verantwortung achtsam umgehen, es pflegen und dauernd erhalten müssen! Ist am billigsten!
  • Kramer 05.12.2017 20:37
    Highlight Highlight Das Problem der Krankenversicherung ist das Dreieck, das vor allem beim Leistungserbringer nicht die richtigen Anreize bringt. Sie können / wollen / müssen eine gute Leistung am Patienten erbringen, dürfen die Rechnung aber woanders hinschicken. Dabei geht der Sinn für den Wert von etwas verloren. Mit einer besseren Kostenkontolle würde sich vermutlich Geld sparen lassen. Aber leider fehlt der politische Wille (die Pharma- und Gesundheitslobby in Bern lässt Grüssen)
  • wasylon 05.12.2017 20:30
    Highlight Highlight Also von einem Obligatorium würde schon heute nicht mehr sprechen. Mehr als 100'000 Personen zahlen heute schon keine Prämien mehr. Tendenz stark steigend. Warum selber bezahlen wenn meine Prämie 85% von den Kantonen und die Restlichen 15% von den Versicherer übernommen wird?

    http://www.20min.ch/schweiz/news/story/-ber-100-000-Schweizer-zahlen-ihre-Praemien-nicht-31702149
    • wasylon 06.12.2017 12:43
      Highlight Highlight Jetzt kannst du noch alle Sozialhilfe Empfänger, Asylbewerber und den Prozentanteil die, dur Prämienverbilligungen bekommen dazurechnen. Unser Gesundheitswesen würde ohne Steuergeld schon längst kollabieren.
  • Kramer 05.12.2017 20:28
    Highlight Highlight Die Theorie, dass dadurch die Prämien sinken, wäre noch zu beweisen (die USA die bis vor Kurzem keine obligatorische Versicherung hatten, haben die höchsten pro Kopf Gesundheitkosten...).
  • Bürger Ric 05.12.2017 20:27
    Highlight Highlight Heuchler! Die grössten vermeidbaren Gesundheitskosten sind gemäss BAG die Raucherfolgekrankheiten. Doch das selbe BAG/BLV verhindert seit Jahren wegen den fehlenden AHV Einnahmen die besten Alternativen um Gesundheitskosten zu senken. 1 Bezahlen tun wir mit KK und teureren Produkten ALLE. Der Bund profitiert. Wacht endlich auf! http://bit.ly/2izWC24
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    • R. Schmid 06.12.2017 05:40
      Highlight Highlight Auf die Raucher! Haltet den Dieb! Los.
    • Bürger Ric 06.12.2017 09:20
      Highlight Highlight Ne, es ist der Bundesrat Berset, welcher die Tabaksteuern zu gunsten der AHV benötigt. Der Raucher stirbt 14 Jahre früher, zahlt im Jahr 2.1 Mia in die AHV ein und ist für den Bund rentabel. Die jährlichen Gesundheitskosten 1.9 Mia und wirtschaftliche Kosten (früherer Erwerbsausstieg, Krankheit usw.) beziffert das BAG mit jährlich 3.4 Mia CHF - auch das zahlen wir alle, nur nicht der Bund. Nichtraucher und Raucher sind betroffen. Das ist nicht gegen die Raucher, sondern gegen die verlogene Politik
    • Bürger Ric 06.12.2017 14:43
      Highlight Highlight @arcticFoc: Leider ein Irrtum, der Raucher verursacht jährlich 1.9 Mia Gesundheitskosten und 3.4 Mia wirtschaftliche Kosten (fehlen am Arbeitsplatz, früheres ausscheiden aus dem Arbeitsleben usw.). Beide Kostenfaktoren (5.3 Mia/Jahr) bezahlen wir Bürger mit steigender KK und teureren Produkten und Dienstleistungen. Der Staat profitiert von 2.1 Mia / Jahr an Tabaksteuern direkt in die AHV und ebenso am 14 Jahre früheren Ableben der Raucher. Wo bitte schön profitiert der Bürger. Du bist auf dem Holzweg. Bitte aufwachen! Geht uns alle an!
  • Zweiundvierzig 05.12.2017 20:17
    Highlight Highlight Zusammen mit der Abschaffung der Prämienverbilligungen (welche ja in einigen Kantonen dank der SVP schon abgeschafft wurde) kann das nur eines bedeuten: Sie wollen die armen Leute in diesem Land einfach vor den Spitälern verrecken lassen. Wie in den USA. Oder man soll sich für einen lebensrettenden Eingriff exorbitant verschulden. Schöne Volchspartei das.
    • Gar Manarnar 06.12.2017 09:09
      Highlight Highlight C.R.E.A.M.
    • meerblau 07.12.2017 08:33
      Highlight Highlight Du hast bloss die Logik, die auf absolute Effizienz zielt, noch nicht geblickt: Krepierst du vor dem Spital, musst du nicht noch lange transportiert werden und kannst auch gleich mit ner Niere die Rechnung bezahlen. Damit spart der Rechnungssteller die administrativen Kosten. Des Weiteren sind die individuellen Gesundheitskosten leicht überblick- und steuerbar: jeder Mensch hat zwei Nieren, spätestens nach der zweiten Behandlung ist also automatisch Schluss. Ein Budget mit maximaler Gleichbehandlung.
      Genial, oder???

      //Achtung: enthält hohe Dosen von Zynismus und makabrem Gedankengut.
  • Thun1979 05.12.2017 20:10
    Highlight Highlight Bravo Super Solidarisch.

    Eben SVP, die setzen sich stark für den Mittelstand!!!

    Und die Meisten von denen sitzen im Verwaltungsrat der Krankenkassen und verdinen Millionen.



  • murrayB 05.12.2017 20:03
    Highlight Highlight Fakt ist - eine Abschaffung des Obligatoriums würde ja nicht KEINE Krankenkasse bedeuten - einfach wie bei der Autoversicherung nach Kriterien bestimmt - der Fettleibige, rauchende, fettig Essende Bürger müsste mehr bezahlen als der sportliche, gesund ernährende Mitbürger...
    • Pedro Salami 05.12.2017 20:52
      Highlight Highlight Mitarbeiter, extrem sportlich und achtet genau so extrem auf die Nahrung. Und regelmässig bei irgend einem Arzt oder Physiotherapeut. Min. 15x/Jahr.
      Wird beim Triathlon nicht die angestrebte Zeit erreicht, geht es mit Vorwand xy zum Arzt. Irgend eine Baustelle zum feilen findet man da offenbar immer.
      Ist sicher ein extremes Beispiel aber ich denke es werden immer mehr. Ich frage mich wohin dies führt. Irgendwann kosten die “gesunden“ mehr als die kranken...
      Muss man wegen jedem Scheiss zum Arzt?
    • SemperFi 05.12.2017 20:56
      Highlight Highlight Ja, unbedingt, lässt uns die teure Solidarität auf den Müll schmeissen.
    • Mr.President 05.12.2017 20:59
      Highlight Highlight Find ich gut! (Als nicht Raucher, nicht fetter und ausserdem ganz netter Bürger würde ich wahrscheinlich die Hälfte zahlen!) juhuu! Her damit! Ich hab nichts gegen fette rauchende und Alkohol trinkende Mitbürger! Im Gegenteil! Die würden damit die Kasse fühlen!
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  • Zap Brannigan 05.12.2017 20:01
    Highlight Highlight Es geht doch nicht in Pflästerli und Krampfadern. Viele Leute machen sich offenbar keinen Begriff, was im Ernstfall für Kosten anfallen: Herzoperation: ab 30000. Krebstherapie: über 4000 im Monat für Medikamente, Gesamtkosten über 100000. Ein Kind mit Geburtskompliaktionen in der Intensivstation: mindestens 10000 pro Monat. Usw.
    • Asmodeus 05.12.2017 21:56
      Highlight Highlight Bereits eine Entfernung der Gallenblase ist locker 15000 chf
    • ARoq 05.12.2017 22:06
      Highlight Highlight Und diese Erkrankungen sind nicht gerade selten.
      25,5% der SchweizerInnen starben 2015 an Krebs. 31,9% an Herz-Kreislauferkrankungen.
    • ARoq 05.12.2017 22:07
      Highlight Highlight (Prozent der Todesfälle natürlich)
  • Thom Mulder 05.12.2017 19:56
    Highlight Highlight Eine Volkspartei sollte eigentlich alles unterstützen was der Gemeinschaft unseres Landes dient. Sozial, solidarisch, gemeinschaftlich. Ach so, ja, das ist ja die SVP, die "Schweizerische Verkümmerungs-Partei" welche alle unsere gemeinschaftlichen Werte untergräbt damit nur noch die Reichen profitieren können.
    • Maya Eldorado 05.12.2017 20:56
      Highlight Highlight Noch besser wäre statt dem V ein A:
      Schweizerische Abzockerpartei
  • murrayB 05.12.2017 19:55
    Highlight Highlight Der Kanton VD fordert Einheitskasse - da soll auch der Zuger sich freiwillig versichern lassen - dann sehen wir was funktioniert...
  • stadtzuercher 05.12.2017 19:53
    Highlight Highlight Die SVP muss ihren dummen und ungebildeten Wählern bloss sagen, die Ausländer seien schuld - und schon ist die Abschaffung des Krankenkassenobligatoriums salonfähig. Wahrscheinlich verstehen die SVP-Wähler nicht mal, um was es geht - hauptsache, Herrliberg sagt was gilt.
    • bastardo 05.12.2017 20:32
      Highlight Highlight Wer 30% der Bevölkerung pauschal als "dumm" verunglimpft, hat wohl selbst nicht gerade viel fürs Denken übrig.
    • Fabio74 05.12.2017 22:49
      Highlight Highlight @bastardo: Wer der SVP nachplappert, dem ist nicht zu helfen,... siehe einige Beispiele hier.
      Vor allem wenn derjenige gegen die eigenen Interessen stimmt...
    • Anam.Cara 06.12.2017 08:18
      Highlight Highlight Bastardo: 29.4 % der abgegebenen Stimmen sind nicht 1/3 des Volches, auch wenn das die SVP gerne behauptet.
      Ich hab gerade die Zahlen nicht zur Hand , aber gemessen an der Gesamtbevölkerung sind es etwa 10 %, die bei den letzten Wahlen SVP gewählt haben.
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  • Thom Mulder 05.12.2017 19:49
    Highlight Highlight Typisch SVP. Reiche die eh keine KK brauchen zahlen dann keine Beiträge mehr und der Rest der Schweiz kann sie sich dann nicht mehr leisten. Denn wenn das Solidaritätsprinzip wegfällt werden für die, die wirklich eine KK brauchen, die Beiträge unbezahlbar.
  • Bär73 05.12.2017 19:48
    Highlight Highlight Ich habe seit 13 Jahren keine KK mehr 😊
    • Maya Eldorado 05.12.2017 20:11
      Highlight Highlight ???
      Wohnst Du im Ausland?
      Oder wie machst Du das?
    • Bär73 06.12.2017 06:39
      Highlight Highlight Nö...ich bin Schweizer und wohne in der Schweiz.
      Übrigens an alle die denken sie müssen für mich bezahlen...nix da. Ich war in diesen 13 Jahren 2 mal beim Arzt. Und die Kosten dafür habe ich ganz brav selbst bezahlt.
    • Gru 06.12.2017 07:24
      Highlight Highlight Tja Bär.. Dann hoffe ich dass du nie unverschuldet in eine teuere Situation kommst.. z. B. Unfall, oder eben Erkrankungen wie Krebs oder chronische Krankheiten die dir dann auch das Arbeiten erschweren oder unmöglich machen.. Dann bin ich nämlich wirklich dafür dass man so Leute wie dich unsolidarisch "bluten" lässt. Dann sollst du denn Rest deines Lebens auf dem Minimum sitzen und dich daran erfreuen dass du mal 13 Jahre auf die Solidarität gepfiffen hast. Du erzählst das hier nämlich nicht weil du die Kasse nicht bezahlt hast weil du es dir nicht leisten kannst.. Da wette ich drauf.
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  • Burdleferin 05.12.2017 19:44
    Highlight Highlight Krankenkassen verstaatlichen.
    • murrayB 05.12.2017 20:35
      Highlight Highlight Wohnen Sie in Venezuela? Dort wird aktuell auch verstaatlicht...
    • RedWing19 05.12.2017 20:36
      Highlight Highlight Und dann? Sinken die Prämien plötzlich wie von Geisterhand?😉
    • Hoppla! 05.12.2017 21:02
      Highlight Highlight Bittsteller statt Kunde. Verstaatlichung hat bei Dienstleistungen schon immer toll geklappt...
  • pun 05.12.2017 19:42
    Highlight Highlight
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  • Caturix 05.12.2017 19:33
    Highlight Highlight Ok bin auch dafür Krankenkasse weg und Steuern rauf je reicher man ist je höher geht es mit den Steuern rauf. Also eine Einheitskasse bezahlt mit den Steuern.
    • ströfzgi 05.12.2017 19:51
      Highlight Highlight Die Steuerprogression die wir haben kennst Du aber?
    • Dominik Treier (1) 05.12.2017 21:55
      Highlight Highlight Ja und du kennst die Tatsache, dass die wie von Geisterhand bei Kapitalgewinnen (Welche absurderweise, für Einkommen welche nicht mal vom Empfänger erarbeitet wurden, tiefer besteuert werden als Erwerbseinkommen) und der Vermögenssteuer nicht gilt... Kommt Leuten die eine milliardenschweere Firma haben und deren Gewinne ins Ausland verschieben sehr entgegen...
    • ströfzgi 05.12.2017 22:24
      Highlight Highlight Lieber Dominik,

      Die Kapitalgewinnsteuer ist für Privatpersonen SteuerFREI. Wird also NICHT nicht besteuert (auch nicht "tiefer"). Nur wer gewerbsmässig mit Wertschriften handelt, ist steuerpflichtig. Es steht Dir frei, Aktien zu erwerben und den Gewinn nicht versteuern zu müssen. Darfst ihn aber selbstverständlich freiwillig versteuern.
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  • FrancoL 05.12.2017 19:22
    Highlight Highlight Die einfachste Lösung sieht immer ähnlich aus: Hat man ein Problem und erkennt dass die Lösung komplex ist zieht man dem Problem einfach den Stecker. Mal sehen was passiert. Aber müssen wir den immer zuerst die Birne anschlagen bevor wir den Unsinn einer Lösung erkennen. Können wir unser Hirn nicht einsetzen und auch einmal bei anderen überprüfen wohin die Reise ginge?
  • Ihr Kommentar hat 20min Niveau 05.12.2017 19:14
    Highlight Highlight "Jedes staatliche Obligatorium gilt es hin und wieder zu hinterfragen" - dann schafft mal die sch**** Wehrpflicht ab!
    • Freilos 05.12.2017 19:21
      Highlight Highlight Darum geht es hier nicht. By the way wurde darüber schon mehrfach abgestimmt, immer mit dem selben Ergebnis.
    • Ihr Kommentar hat 20min Niveau 05.12.2017 21:31
      Highlight Highlight Mehrfach heisst zwei mal in einhundert Jahren? Und schon klar wirds abgelehnt wenn Rechtes Patriotisches Geschwader mit der Millionenteuren Angstkeule den Leuten eindönst es sei wertvoll für die Sicherheit
  • Hierundjetzt 05.12.2017 19:07
    Highlight Highlight Das Obligatorium muss und soll bleiben. Denn Schlussendlich muss ich als Steuerzahler via Sozialamt einem nicht versicherten die Spitalkosten bezahlen und das will ich nicht. Niemand hat einfach mal ebenso 30'000.- für eine Herzoperation auf dem Lohnkonto.

    Aber, ich kann mir eine Einschränkung des Leistungskatalogs durchaus vorstellen, damit alle die Prämien besser bezahlen können. Fettabsaugen, Brüste verkleinern oder Geschlechtsumwandlungen gehören ehrlich gesagt nicht in eine Grundversicherung.
    • Trouble 05.12.2017 19:48
      Highlight Highlight Doch, gewisse Dinge, welche dir unsinnig erscheinen mögen, gehören in den Leistungskatalog der Grundversicherung - so z.B. die medizinisch indizierte Brustverkleinerung.
    • Thom Mulder 05.12.2017 19:52
      Highlight Highlight Informier Dich doch zuerst einmal richtig, bevor Du hier solches Zeug schreibst. Unnötige Operationen wurden noch nie von der KK bezahlt.
    • FrancoL 05.12.2017 20:30
      Highlight Highlight Und schon stecken wir in Detail. Die gedeckten Leistungen sollen hinterfragt werden ohne wenn und aber, aber auch ohne einen Zwang auszuüben der die medizinische Indikation ins zweite Glied zurückdrängt. Private Aufzählungen und Befindlichkeiten sind da nicht dienlich. Es muss übergeordnet am den Kosten gearbeitet werden.
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  • Ass 05.12.2017 19:05
    Highlight Highlight Die Rechtspopulisten wählen und dann jammern????
  • Dewar 05.12.2017 19:04
    Highlight Highlight Auf der einen Seite wollen wir immer älter werden, länger gesund bleiben, mehr Krankheiten heilen. Gleichzeitig wollen wir nicht länger arbeiten, keine steigenden Gesundheitskosten und keine überalterte Gesellschaft. Aus diesem Widerspruch finden wir keinen Ausweg indem wir die Solidarität aufkündigen. Es gäbe andere Wege, das Gesundheitssystem zu vergünstigen und effizienter zu machen, aber auch nur beschränkt. Grundsätzlich liegt dem Kostenproblem ein soziales Dilemma zugrunde: Wir wollen Leben um jeden Preis, nur ihn zahlen wollen wir dann nicht.
    • Dewar 05.12.2017 20:15
      Highlight Highlight Da muss ich widersprechen. Wie gesagt, dort besteht Handlungsbedarf, aber es ist eine Illusion zu glauben, dass man damit mehr erreichen kann als eine kurzzeitige Abbremsung der Kostenexplosion. Die Hauptgründe für die höheren Ausgaben sind die erwähnten: Ältere Bevölkerung, mehr Krankheiten die erfolgreich behandelt werden können, aufwändige Diagnostik, Langzeitbehandlungen von chronisch und psychisch Kranken. Selbst wenn man aus der Medizin eine Non-Profit Branche machen würde, wäre sie noch teuer, und das ist es, was schnell vergessen geht: Gesundheit kostet nunmal.
  • Ein Berner 05.12.2017 19:00
    Highlight Highlight Die Gesundheitskosten sind zu hoch. Keine Frage. Deswegen auf ein völlig unsoziales System zu setzen, ist kreuzfalsch. Das kann man sich in den USA angucken. Die haben eines der besten Gesundheitssysteme ser Welt - wenn man es sich denn leisten kann. Sonst hat man Pech. Und muss auf Almosen für banale Behandlungen hoffen. Wo man hinschaut: Entsolidarisierung allenthalben. Keine solidarisch finanzierten Medien, keine solidarisch finanzierte Krankenversicherung. Was kommt als nächstes?
  • Eine_win_ig 05.12.2017 18:56
    Highlight Highlight Dann lieber eine Einheitskrankenkasse als keine. Ich bin liberal, aber nicht dumm. Ich kann mir eine Leisten, zum Glück. Dies ist nicht für alle so. Auch wenn ich immer für mehr Geld für die Armee votiere, schafft ja nicht den Sozialstaat ab! Macht in effizienter!
    • Hansdamp_f 06.12.2017 00:06
      Highlight Highlight Ist denn eine Einheitskasse gratis, bloss weil Kantone und Bund neben der Spitalplanung, der Aufsicht und der Medipreise auch noch Kassen betreiben sollen? Alle Macht dem Staat, welche von Form von Liberalismus ist das?
  • Keine grösseren Probleme...? 05.12.2017 18:53
    Highlight Highlight ...etwas vergessen!! Es gibt ca. 113 Krankenkassen.

    Hier, z.B. was verdient nur mal der CEO!?

    http://www.20min.ch/finance/news/story/10852384

    Grundgütiger Thomas de Courten:-( Sie sind nicht ganz hundert.
    • RedWing19 05.12.2017 20:23
      Highlight Highlight 113 Krankenkassen? Etwa die Hälfte, ja :-)
    • Hansdamp_f 06.12.2017 00:02
      Highlight Highlight Es gibt rund 60 Krankenversicherer (bei diesen 60 sind Versicherer derselben Gruppe dabei, d.h. von CSS oder Helsana). Die Verwaltungskosten betragen branchenweit bloss rund 5 Prozent - und da sind Löhne und Infrastruktur bereits drin.

      26 kantonale Kassen können das kaum effizienter und Staatsangestellte arbeiten soweit ich weiss auch nicht für Gottes Lohn.
  • Madison Pierce 05.12.2017 18:51
    Highlight Highlight Kann man machen. Unter zwei Bedingungen:

    - Wer sich versichern will, aber es sich nicht leisten kann, dem bezahlt der Staat die Versicherung oder einen Anteil daran. Wir lassen keine Geringverdiener verrecken.

    - Wer sich aus liberalen Motiven gegen eine Versicherung entscheidet, bekommt im Ernstfall die Behandlung nicht vom Staat bezahlt. Wer das Risiko selbst tragen will, trägt es selbst. Nicht wie heute, Pensionskassengeld verjubeln und dann Ergänzungsleistungen beantragen. Wenn schon liberaler Zocker, dann ohne Staatsgarantie.
    • Hansdamp_f 05.12.2017 23:57
      Highlight Highlight Ich kann den Gedanken nachvollziehen. Aber das hinkt doch.

      Dann würde jemand, der sich die Versicherung "nicht leisten kann" (von was wird das abhängig gemacht? Wo ist die Grenze?) also gratis versichert. Der (untere) Mittelstand aber, der sich die Versicherung mit Müh und Not leisten könnte, aber darauf verzichtet, und dann krank wird, der soll dann verrecken, weil halt "selbst schuld"?
  • meine senf 05.12.2017 18:50
    Highlight Highlight So trumpistisch dieser Vorschlag ist, gibt es doch einen Gedankengang, der gar nicht so verkehrt und bei konsequentem Durchziehen wohl gar nicht im Sinne der Reichen wäre: Nämlich Verlagerung von Kosten von den Kopfprämien zu den progressiv-einkommensabhängigen Steuern.

    Wenn es so wäre, dass man ohne Krankenkasse nicht nur eine Zweitklassen-Notfallbehandlung und nach Aufbrauch aller Mittel bekäme, sondern das allgemeine Grundversicherung wäre, könnte man ja die Krankenkasse tatsächlich auf freiwillige Zusatzversicherungen beschränken. Dafür müssten, auch in Zug, die Steuern erhöht werden.
    • who cares? 05.12.2017 20:40
      Highlight Highlight So wie z.B. Dänemark? Die SVPler haben das leider nicht im Sinne. Ihr Modell sieht vor, das Wenigverdienende bei aufkommen einer schweren Krankheit zuerst in die Armut fallen müssen, bevor sie "analog zur Sozialhilfe" nach Almosen betteln dürfen.
  • x4253 05.12.2017 18:50
    Highlight Highlight Weils so schön passt:
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  • äti 05.12.2017 18:47
    Highlight Highlight Einheitskasse ist die bessere Idee.
    • Hansdamp_f 05.12.2017 23:53
      Highlight Highlight Und was ändert das an den Kosten? Effizienter als 5 Prozent Verwaltungskosten ist bestimmt keine Einheitskasse (genauer: 26 kantonale Kassen).

      Bei den Leistungskosten muss angesetzt werden, wenn es betreffend Prämienhöhe etwas bringen soll. Wir haben viel zu viele Spitäler, zu viele MRIs, zu teure Spezialisten, falsche Anreize, die zu teureren Behandlungen als nötig führen. Und man kann konsumieren zu Lasten der Allgemeinheit - ohne Konsequenz. Ist alles kostentreibend.
  • Hansdamp_f 05.12.2017 18:45
    Highlight Highlight Die freiwillige Krankenversicherung ist nur so lange eine gute Idee wie man gesund ist.

    Aber gegen eine etwas kleinere Abdeckung durch die Grundversicherung kann man wenig einwenden. Die teuren Fälle sollen unbedingt gedeckt sein, dafür gibt's ja eine Versicherung - und zwar für alle. Aber müssen Homöopathie, Krücken etc. und VOR ALLEM kaum wirksame Medikamente wirklich durch die Allgemeinheit finanziert werden?
    • Juliet Bravo 05.12.2017 19:21
      Highlight Highlight Das mit den Globuli stört mich vor allem.
    • christian_meister 05.12.2017 22:44
      Highlight Highlight Es ist ein Volksentscheid, dass Globuli von der Grundversicherung bezahlt werden müssen... Mich stört etwas anderes viel mehr, und dies kostet auch viel mehr. Ein Medikament oder eine Therapieform muss die WWZ-Norm erfüllen um die Grundversicherung zu kommen. Das heisst es muss wirksam, wirtschaftlich und zweckmässig sein. Rund 40% was von der Grundversicherung bezahlt wird, auch schulmedizinische Methoden und Medikamente, erfüllt diese Norm nicht. Das finde ich stossend. Das BAG müsste dort mal ausmisten.
    • Juliet Bravo 05.12.2017 23:08
      Highlight Highlight Kannst du das etwas ausführen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • 2r music 05.12.2017 18:45
    Highlight Highlight Unsere Trumppartei will also die AHV, SRG und KK bodigen. Im SVP Blatt namens Baslerzeitung fordern sie die AFD in die BRD Regierung. Bringt natürlich alles Vorteile für die Oligarchen. Die Normalbürger sterben früher, das schont die AHV. Die Medien und Werbeindustrie in eigenen Hände etc.
  • Urs457 05.12.2017 18:44
    Highlight Highlight Tolle Idee. Alle SVP-Sympathisanten sollen doch schon mal aus der KK austreten 😂! Und wir beobachten derweil wie sich die Dinge entwickeln.
    • Heimwerkerkönig 05.12.2017 19:10
      Highlight Highlight 🤣 made ma day
  • Keine grösseren Probleme...? 05.12.2017 18:42
    Highlight Highlight Ich nehme an, dass das Volk darüber abstimmen würde wie, was und wann.
    "He nu", wenn die Bürgerlichen soooo scharf darauf sind, wieder eine Abstimmung zu verlieren, dann halt.
    Sogar die Amerikanische SVP war so schlau, Otto Normal nicht zu grounden!
    • Trasher2 05.12.2017 19:49
      Highlight Highlight Mittlerweile bin ich so weit, dass ich befürchte es fände sich eine Mehrheit, welche sich mit dem Argument „du bezahlst soooo viel und brauchst es eh nie“ zu einer Abschaffung der KK Pflicht begeistern liesse....
  • Bucky 05.12.2017 18:40
    Highlight Highlight Es gibt Länder, in denen die medizinische Versorgung kostenlos ist oder extrem günstig. Das heisst: es gibt noch fortschrittlichere Modelle als das Schweizerische, die funktionieren. Ausserdem: Breiten sich infolge Antibiotika-Resistenzen wieder Krankheiten aus, die zur Zeit "unter Kontrolle" sind, braucht es erst recht medizinische Prävention und Behandlung (zu meinen, Epidemien orientieren sich bei der Wahl der Wirte an deren Portemonnaie, ist naiv). Bleibt die "armengenössige" Schicht mangels Krankenkasse unbehandelt, breiten sich Epidemien rasant aus. Wie die SVP-Lösung dafür aussieht?
    • ARoq 05.12.2017 19:11
      Highlight Highlight Wo ist die Versorgung kostenlos und wovon lebt dort das Personal im Gesundheitswesen?
    • will.e.wonka 05.12.2017 19:40
      Highlight Highlight kanada
    • Thom Mulder 05.12.2017 20:01
      Highlight Highlight In Ländern in denen man die Armee abgeschaft hat gab es plötzlich genug ressourcen für eine staatliche Krankenversorgung für alle.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Don Alejandro 05.12.2017 18:36
    Highlight Highlight Ja klar, machen wir es so wie in den USA wo ganze Gesellschaftsschichten an Krankheiten verrecken, weil die Reichen nicht das Solidarprinzip finanzieren wollen. Die Volkspartei ist halt nur für das vermögende Volk eine Volkspartei.
  • N. Y. P. D. 05.12.2017 18:35
    Highlight Highlight Leute,
    ich bin so verdammt froh, dass wir die direkte Demokratie haben !!
  • Joker86666 05.12.2017 18:34
    Highlight Highlight Langsam habe ich die Schnauze voll von diesen SVP-Politikern! Als wäre die Krankenkasseprämien unser grösstes Problem das wir haben. Man könnte zum Beispeil ein paar Kampfjets weniger kaufen um die Kosten zu decken. Oder ein paar Beamte entlassen, welche für Ihre Arbeit sowieso überbezahlt sind und von denen es eh schon viel zu viele gibt. Es wäre wirtschaftlich gesehen wahrscheinlich besser wenn die Hälfte der Beamten den Arbeitsplatz verlieren würde, als Leute die im Gesundheitsbereich arbeiten!
  • AJACIED 05.12.2017 18:34
    Highlight Highlight Nein das ist unsolidarisch und falsch???
    Ich soll solidarisch sein für Leute die 45! Tage krank machen oder sind ect pp!
    Zählt doch euren Solidarität Mist doch selber
    • screnbrake 05.12.2017 18:53
      Highlight Highlight Schön für dich, dass du offenbar weder Probleme mit Geld hast, noch betroffen von Krankheiten bist. Für gewisse Leute ist das nämlich nicht so.
    • Fabio74 05.12.2017 18:55
      Highlight Highlight Du bist ein widerlicher Egoist. Jene, die krank machen sind eine kleine Minderheit.
      Es geht um all jene die chronisch Krank sind . Um jene die sich OPs nicht leisten können.
    • Eine_win_ig 05.12.2017 18:57
      Highlight Highlight Gut. Und falls du dann Krebs hast, zahl die ca. CHF 4500.- Medikamente pro Monat auch selber!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Echo der Zeit 05.12.2017 18:32
    Highlight Highlight Inspiration - by Trump
  • marcog 05.12.2017 18:30
    Highlight Highlight Und ehe Frau ein Kind kriegt, meldet sie sich noch kurz bei einer KK und kündigt nachher auch gleich wieder? Das wurde auch schon alles probiert. Und funktioniert hat es noch schlechter als das jetztige System. (sorry an die Frauen, mir ist gerade kein passenderes Beispiel eingefallen)
  • ostpol76 05.12.2017 18:28
    Highlight Highlight Eine blöde Idee das ganze...

    Aber Hallo ihr Linken... habt ihr eigentlich keine eigenen Ideen mehr um ein Problem zu lösen?
    Seit 2 Jahren hört man nur noch ein Argument von euch:
    "Man senkt die Steuern für die Reichen, macht Steuergeschenke an Firmen..."

    und aus Trotz müssen jetzt keine anderen Kosten mehr gesenkt werden.
    • Heimwerkerkönig 05.12.2017 19:00
      Highlight Highlight Du bringst ja aber auch nur Scheinlösungen. Mit dem Wegfall der obligatorischen KK werden nur neue Problemfelder geöffnet.
    • Fabio74 05.12.2017 20:03
      Highlight Highlight Wovon schwafelst du eigentlich genau?
    • almlasdn 05.12.2017 21:16
      Highlight Highlight Das Argument ist leider nicht verflogen und ist immernoch alktuell...
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilas 05.12.2017 18:25
    Highlight Highlight Murica lässt grüssen!
  • Halimasch 05.12.2017 18:25
    Highlight Highlight Unglaublich und völlig unsozial! Nicht genug, dass die SVP sich nur für die Reichen einsetzt, nun will sie offensichtlich auch die Unterschicht wieder in Armut und Elend stürzen! Die SVP ist die Partei des Rückschritts!
  • Jerry Cad 05.12.2017 18:23
    Highlight Highlight Will die SVP jetzt den Republikanern nacheifern, oder was?
    Das dueser Vorschlag aus dem reichenKanton Zug kommt ist ja mal klar
    • FrancoL 05.12.2017 19:24
      Highlight Highlight Nein sie will sie rechts überholen.
  • amore 05.12.2017 18:22
    Highlight Highlight Mit den besten Empfehlungen von Donald Trump.
  • kettcar #lina4weindoch 05.12.2017 18:21
    Highlight Highlight Wow, jetzt haben sie alle Hemmungen verloren. ‚Analog der Sozialhilfe‘ find ich schön. Die Armen noch mehr zum Bittsteller degradieren und diskriminieren. Es klappt ja schon so gut mit der Sozialhilfe, wo man betteln, kämpfen und sich wehren muss, damit man nicht auf der Strecke bleibt. Dazu kommt dann noch die systematische betriebene Stigmatisierung.
  • Posersalami 05.12.2017 18:20
    Highlight Highlight „Bei einem Wegfall des Versicherungsobligatoriums wäre es ihm zufolge etwa denkbar, dass die Steuerzahler für die Krankenkosten von schlecht Verdienenden aufkommen“

    NEIN

    Wieso kann die SVP nicht wenigstens einmal etwas sinnvolles vorschlagen?
    • AJACIED 05.12.2017 18:39
      Highlight Highlight Schlage du mal was vor anstatt wieder gegen die SVP zu pöbeln! 🙈
      Immer mit dem motzerstrom schwimmen was!
    • Fabio74 05.12.2017 20:04
      Highlight Highlight @ajacied simpel. Das Obligatorium bleibt. Punkt.
  • N. Y. P. D. 05.12.2017 18:19
    Highlight Highlight Siehe USA. Die Republikaner lassen die armen Leute verrecken, weil diese benachteiligten Menschen sich die Krankenkassen nicht mehr leisten können. Oder noch nie konnten.

    2-Klassengesellschaft !

    Weil bei uns das Gesundheitswesen vor der Kernschmelze steht und die SVP Zug nicht weiter mit Steuergeld die Benachteiligten (zum Beispiel KK-Prämie) unterstützen will, will sie die Benachteiligten in die Freiheit entlassen.

    Soll jeder selber schauen, wo er seinen Lungenkrebs behandelt. Die SVP Zug braucht das Geld um die Unternehmenssteuern zu senken.

  • Dagobert Duck 05.12.2017 18:18
    Highlight Highlight ... Tja, nur leider hat die SP auch keine schlaue Antwort auf die Misere. Wessen Partei gehört der amtierende Gesundheitsminister nochmals an? ACH JA, DER SP! Soll nicht heissen, dass die SP Schuld am Debakel hat. Nur leider scheint mir hüben wie drüben die Motivation für Massnahmen zur Kostensenkung sehr gering zu sein.
    • Hashtag 05.12.2017 18:39
      Highlight Highlight Die SP reichte eine Initiative ein, soviel zur fehlenden Motivation.
    • Juliet Bravo 05.12.2017 18:42
      Highlight Highlight Einheitskasse?
  • Menel 05.12.2017 18:18
    Highlight Highlight Sozial Abbau und Steuern senken; noch ein paar Jahre und wir haben hier USA Verhältnisse; die pervertierte Form der Marktwirtschaft.
  • evand 05.12.2017 18:17
    Highlight Highlight Ja doch, fürs Volk politisiert diese Partei 🙈
  • Linus Luchs 05.12.2017 18:16
    Highlight Highlight Da bleibt mir ja die Luft weg. An diesem Vorschlag sehen wir, wie der Trumpismus in die Schweiz drängt. Das Krankenkassenobligatorium ist ein enorm wichtiger Schutz für alle Menschen, die finanziell knapp dran sind. Wieder einmal ist der Name "Volkspartei" der blanke Hohn. Niemand sonst bedroht das Wohlergehen der breiten Bevölkerung so heftig, wie die SVP. Medien unter Druck setzen, bindendes Völkerrecht in Frage stellen, obligatorische Krankenversicherung abschaffen... – einfach nur schlimm, diese Bande.
  • Sauäschnörrli 05.12.2017 18:15
    Highlight Highlight Also können sich alle Gesunden die KK sparen, Leute mit vielen Erbkrankheiten oder ungesundem Lebenswandel bleiben besser einmal versichert und den armen zahlen wir die Behandlung im Notfall über die Steuern. Sehe ich es falsch oder würden genau diese wegfallen die mehr einzahlen als sie beziehen? Wie soll es dann günstiger werden?
    • Dewar 05.12.2017 19:10
      Highlight Highlight Es geht noch weiter: Die KK nehmen die Kranken erst gar nicht mehr auf, da sie nicht müssen, oder kündigen den Patienten, sobald sie einmal grössere Leistungen beziehen mussten (siehe Zusatzversicherung im heutigen System). Unter dem Strich würde es dann natürlich schon günstiger werden, weil sich nur noch die Reichen teuren Behandlungen unterziehen und alle anderen nur das Wenige beziehen, was sie aus dem Sack bezahlen können. Also der feuchte Traum der SVP.
  • BenFränkly 05.12.2017 18:13
    Highlight Highlight An den steigenden Krankenkassen verdienen vor allem die Reichen: In Spitälern und Pharmafirmen wird gewinnorientiert (zugunsten voller Kasse und nicht zugunsten gesunder Patienten) gearbeitet. Abschöpfen tun die BigBosses - defakto also die Reichen. Die gehören höher besteuert. Und lasst euch bei Abstimmung nicht von irgendwelcher Propaganda einschüchtern. Die ist nämlich von dem Promill reicher Menschen bezahlt, die weiter profitieren wenn solche Steuervorlagen bachab gehen.
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 05.12.2017 18:30
      Highlight Highlight Wer sind dann die "BigBosses" in den Spitälern?
      Diese sind grossteils im Besitz der Gemeinden oder Kantone. Wie wird da nochmals Gewinn "abgeschöpft?
      Siehe Zürich, das Triemlie muss gerade mt hunderten von Millionen gestütz werden.
    • alessandro 05.12.2017 19:22
      Highlight Highlight Beteiligungen an Spitälern ist ein sehr lukratives Geschäft. Jede Praxis welche im Spital sitzt macht in der Regel viel Geld. Ein tolles System das unter anderem mittels Pharmalobby aufrecht erhalten wird und auf die dummen Prämienzahler abgewälzt wird.
    • murrayB 05.12.2017 19:59
      Highlight Highlight Neid neid neid - defakto bezahlen jetzt schon die 10% der reichsten 80% der Steuern...
    Weitere Antworten anzeigen
  • DonCamillo 05.12.2017 18:11
    Highlight Highlight Die haben doch einen an der Waffel sorry! Bei den Reichen wird überall versucht, Steuern zu senken, dort ein Schlupfloch zu schaffen etc aber die, die es wirklich nötig haben dürfen am Schluss bluten. Pfui!
    • Fabio74 06.12.2017 10:53
      Highlight Highlight @peter aber zu 100% korrekt die Aussage
  • Execave 05.12.2017 18:09
    Highlight Highlight Warum gibt es eig. keine Staatliche KK mit angemessenen stabilen Preisen?
    • _kokolorix 05.12.2017 18:24
      Highlight Highlight Weil das blöde Stimmvolch eine entsprechende Initative deutlich verworfen hat. Die Abschaffung des Obligatoriums hingegen hat gute Aussichten, weil sich viele eine günstigere Prämie ausrechnen wenn die Ärmsten keinen Zugang mehr zum Gesundheitswesen haben...
    • derlange 05.12.2017 19:09
      Highlight Highlight Nicht die ärmsten belasten die Krankenkasse.... die haben Angst ihren Job zu verlieren wenn Die krank geschrieben sind.
    • RedWing19 05.12.2017 20:33
      Highlight Highlight Weil eine staatliche KK die Probleme mit den hohen Prämien nicht löst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fabio74 05.12.2017 18:06
    Highlight Highlight Der Plan geht in die richtige Richtung für die Rechtsnationalen. Solidarität war gestern. Heute soll der Arme betteln oder krepieren
    • Gru 06.12.2017 06:58
      Highlight Highlight Das traurige daran ist dass "die Armen" den grossen Teil der Schweizer Bevölkerung meint der sehr wohl auch arbeitet und darum kämpft ohne staatliche Unterstützung zu überleben.
    • Ms. Song 06.12.2017 14:22
      Highlight Highlight noch trauriger ist, dass genau diese Leute einen Grossteil der Wählerschaft der Rechten ausmachen. Sie denken, dass diese Parteien ihr Wohl im Sinn hat....

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

Auch die Zürcher Sektion der Bewegung berichtet von …

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