Schweiz
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Roger de Weck, Generaldirektor der SRG, spricht an einem Medienfruehstueck ueber den Service Public von SRG SSR, am Dienstag, 4. Oktober 2016, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

SRG-Sprecher Estermann findet die Ansage, eine SRG könne auch ohne Billag-Gebühr erhalten bleiben, unehrlich. Bild: KEYSTONE

«Das ist einfach nicht ehrlich» – SRG-Sprecher erbost über Biglers «Ja SRG: No-Billag Ja»

Der Schweizerische Gewerbeverband lanciert ab dem 9. Januar den Abstimmungskampf für die No-Billag-Initiative mit dem neuen Slogan: «Ja SRG: No-Billag Ja». SRG-Sprecher Edi Estermann zeigt sich wenig erfreut über diese Taktik.



Der neue Slogan der No-Billag-Befürworter, «Ja SRG: No-Billag Ja», sorgt für rote Köpfe. Die Aussage, eine SRG könne auch ohne Gebühren betrieben werden, ist höchst umstritten. Die Befürworter der Initiative aber meinen, eine Finanzierung durch Werbung oder Pay-TV sei möglich.

SRG-Sprecher Edi Estermann ist anderer Meinung: «Diese Aussage ist einfach nicht ehrlich. Es ist unmöglich, ohne öffentliche Mittel das SRG-Angebot in allen Sprachregionen am Markt zu finanzieren.»

Einzelne private Initiativen in den Regionen seien zwar denkbar, die SRG sei aber «ein vollständiger Dienst für die gesamte Öffentlichkeit, die mit der Annahme von ‹No Billag› nicht fortbestehen könnte.»

No-Billag Ja SRG: No-Billag Ja

Dieser Slogan und die dazugehörige Anzeige haben für Diskussion gesorgt. Bild: watson

Beschwerde wäre möglich

Im Falle der undeklarierten Werbung in einem Beiheft im «Tages-Anzeiger» wäre sogar eine Lauterkeits-Beschwerde möglich: «Die Grundsätze der Lauterkeitskommission sind auch auf politische Propaganda im Vorfeld von Abstimmungen anwendbar, wenn diese wirtschaftliche Fragen betreffen», sagt Dominique Strebel, MAZ-Dozent für Medienethik.

Denn: Ob die Schweizer Medienlandschaft einen wichtigen Player mit Gebührengeldern finanziert, sei auch eine wirtschaftliche Frage.

Trotzdem will die SRG nicht auf eine Beschwerde bei der Lauterkeitskommission setzen. «Irreführende Aussagen sind in einem Abstimmungskampf wohl leider üblich. Wir zählen auf die Intelligenz der Schweizerinnen und Schweizer», so Estermann. 

Lancierung am 9. Januar

Auch auf watson selbst wird über die Lauterkeitsfrage diskutiert. Einige User meinen, der Slogan würde Unwahrheiten transportieren:

Andere fanden den Slogan in Ordnung:

Und wieder andere haben den Faden verloren:

Der Schweizer Gewerbeverband hat die schweizweite Lancierung der Kampagne und damit auch des Slogans auf den 9. Januar angekündigt. SRG-Sprecher Estermann bleibt aber positiv: «Es haben sich die letzten Monate namhafte Komitees gebildet, welche sich vehement für eine unabhängige und solidarische Medienlandschaft Schweiz stark machen.»

So wird «Wilder» aussehen, wenn dem SRF das Geld ausgeht:

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Video: watson/Emily Engkent, Lya Saxer, Angelina Graf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 10.01.2018 06:32
    Highlight Highlight Die Argumentation des NoBillag Komitees passt mir auch nicht. Ich will eine starke, aber schlankere und ethisch verantwortungvollere SRG mit Gebühren. Wenn die SRG im Vorfeld angekündigt hätte, in Zukunft auf die Hälfte der Krimi-, Gewalt- und Zynikerfilme und die Hälfte der Sportsendungen zu verzichten und Satiriker aus allen politischen Lagern zum Zuge kommen zu lassen und dafür die Gebühreneinnahmen entsprechend zu senken, hätten wir jetzt diese unsägliche Abstimmungsdiskussion nicht. Aber die SRG und die damit verbandelten PolitikerInnen bewegen sich nicht.
    4 8 Melden
  • Gsnosn. 09.01.2018 22:37
    Highlight Highlight Finde immer die Argumente von der Gegner lust, nee, eigentlich traurig!

    Ohne SRF schaue ich halt ARD oder ORF und Sport sowiso nur auf Rai!

    Oder, 3+ kann auch ohne Bilag! WOW, was für ein Refernz

    SRF kann sich ja über Pay TV finanzieren.

    1 9 Melden
    • äti 10.01.2018 12:11
      Highlight Highlight Vielleicht haben andere Bedürfnisse als Bachelor. Manche möchten Schweizer-Information und Schweizer-Programm.
      7 1 Melden
  • fischolg 09.01.2018 19:12
    Highlight Highlight Das Letzte worauf man zählen kann, ist die Intelligenz der Schweiz. Zumindest die der wählenden Schweizer. Hat sich bereits oft genug gezeigt.

    Die ganze Diskussion um die Finanzierung ist ein Witz, niemand weiss, wie es dann wirklich kommt. Es ist nicht unmöglich, dass die SRG sich selbst finanziert. Es ist auch nicht unmöglich, dass die SRG untergeht. So oder so, es wird etwas neues kommen.
    6 4 Melden
  • mly 09.01.2018 15:21
    Highlight Highlight Das Thema scheint durchaus komplex zu sein und Eine reine glaubensfrage des Vertrauens:
    Bedauerlicherweise werde ich mir wohl eine Wahlentscheidungs-Eselbrücke bauen müssen:
    Jedes mal, wenn sich der Bundesrat in, insbesonders Frau Leuthard etwas duchboxen will, geht es schief; ich habe es satt, nur noch Vorschläge vom Bund unterbreitet zu bekommen, welch weder fertig gedacht sind, unter dem Motto "irgendwie wird es wohl dann richtig kommen ..." (wie z.B. Energie-Gesetz).

    Zudem ist ja alles gar nicht so schlimm, mit den eingeführten Netzsperren kann ja nun auch Netflix & Co. geschaltet werden.
    4 12 Melden
  • äti 09.01.2018 13:57
    Highlight Highlight Kann mir ein NoBillag-Befürworter dies klipp und klar beantworten:

    Wo und wie bekomme ich dann meinen equivalenten Medienkonsum mit gleichem schweizerischem Informationsgehalt und gleicher Qualität und wieviel wird mich das kosten?
    30 4 Melden
    • sigma2 10.01.2018 10:16
      Highlight Highlight Dein Medienkonsum ist deine Privatsache und somit dein Problem. Weshalb sollte ich mich in dein Privatleben einmischen? Ich schreibe dir ja auch nicht vor, was du essen musst oder wohin du in die Ferien fahren musst.

      Ob es das von dir gewünschte nachher noch gibt, weiss niemand. Ist mir aber auch egal. Deshalb stimme ich JA. Dir ist das offenbar wichtig, darum wirst du wohl NEIN stimmen. Ganz einfach.

      1 7 Melden
    • Radesch 10.01.2018 11:02
      Highlight Highlight @sigma2

      Deine Krankheit ist deine Privatsache...
      Deine Bildung ist deine Privatsache...

      Wo kämen wir denn da hin? Die SRG ist Service Public. Über die Gebühren und den Auftrag kann gerne diskutiert werden, aber darüber stimmen wir ja gar nicht ab...
      8 0 Melden
    • äti 10.01.2018 12:46
      Highlight Highlight @sigma, ja klar. Man bricht doch auch eine Autobahnbrücke ab, ohne sich zu überlegen was mit dem Verkehr passiert.

      Die Initianten haben nicht den Hauch von machbaren Alternativen erarbeitet. Entweder ist ihnen der Aufwand zuviel oder es gibt keine.
      7 0 Melden
  • Fly Baby 09.01.2018 13:44
    Highlight Highlight Vielleicht gibt es die SRG weiterhin, nur mit dem Unterschied, dass es ein Privatfernsehen sein wird. Und was passiert dann? Ganz einfach, der Konsum regelt das Angebot. Wie beim immer billigeren Pouletfleisch, weil es die Konsumenten anscheinend so wollen, wird dann auch "billiges" Fernsehen produziert. Keine Programme mehr für Taubstumme, keine für Sehbehinderte, keine Dokus, keine Tagesschau, einfach nur noch billiger Mist. So wie mancher private Anbieter, welche "How I met your Mother" vier mal an einem Tag senden.
    Der Besitzer will Kohle machen!
    23 3 Melden
  • Zarzis 09.01.2018 13:37
    Highlight Highlight Habe kürzlich mit einem NoBillag Beführworter gesprochen. Man das war Erschreckend!
    Der war für No Billag, da er sich göttlich über all die Sender Aufregte die in der Nacht, Mika Shiva und Sex Werbung zeigten. Das gehe nicht, das sei Verblödung.
    Ja, aber das ist das Programm der Privaten. Das er wenn er Ja zu NoBillag stimmt, genau noch mehr davon bekomme!
    Dass das, das zukünftige Gebührenfreie SRG Nachtprogramm ist.
    Also Ihr Befürworter, wollt Ihr wirklich im Nachtprogramm mehr Mike Shiva und "Ruf Mich An" mist? Ist das echt euer Ernst?
    26 7 Melden
    • Maragia 09.01.2018 16:31
      Highlight Highlight Schliesse von einem Deppen-Freund auf alle Befürworter. Ist das dein Ernst?
      10 7 Melden
    • Fabio74 09.01.2018 19:32
      Highlight Highlight @maragia man lese die Kommentare der Befürworter hier als abschreckendes Beispiel
      3 0 Melden
    • sigma2 10.01.2018 10:17
      Highlight Highlight Aber das mit den Oberweiten war im SRF TV. Und die Kandidatenbeleidigung von Kilchsperger auch.
      0 5 Melden
  • M. Cuttat 09.01.2018 13:27
    Highlight Highlight War Bigler schon mal ehrlich? Würde gern wissen, warum der Typ so ein Frusthaufen ist.
    Eigentlich macht er ja einen Aufruf im Ausland zu posten, denn da gelten die selben Argumente.
    16 3 Melden
  • Snowy 09.01.2018 13:25
    Highlight Highlight Heute (am 9. Januar) wollte Bigler doch mit seinem Plan auftrum(f)pen...!?

    Bin gespannt.
    5 1 Melden
  • Sportfan 09.01.2018 13:00
    Highlight Highlight So, ich habe gerade auf der Homepage vom Gewerbeverband den sagenumwobenen Plan B von Bigler gelesen:

    https://www.sgv-usam.ch/fileadmin/user_upload/deutsch/2018/kampagnen/no-billag/musterartikel/20171219_musterartikel_starke-srg_mit-plan-b_de.docx

    Das ist der bodenlose Hammer. Sein Plan B: Mehr Werbung, mehr PayTV und der Bund kann ja weiterhin die Sprachregionen fördern.

    Soll jeder selber lesen und sich seine Gedanken machen. Ich habe sie für mich gemacht. Nur leere, marktfremde Versprechungen und am Ende muss es der Bund wieder lösen. Danke merci, der nächste Grosskotz bitte!
    24 6 Melden
    • Snowy 09.01.2018 14:35
      Highlight Highlight Was für eine Frechheit. Und diesen "Plan B" hat er auch noch gross als revolutionären Plan angekündigt.
      16 4 Melden
  • Adrian Huber 09.01.2018 12:52
    Highlight Highlight Lügen-Bigler hat wieder zugeschlagen. Der Typ ist für die FDP untragbar. Bis jetzt habe ich stets auch FDP-Leute auf die Liste genommen. Das werde ich nicht mehr tun, solange Lügen-Bigler im Parlament sitzt.
    20 3 Melden
  • sheimers 09.01.2018 12:04
    Highlight Highlight NoBillag verlangt die Konzessionen ab 2019 zu versteigern, will also auf Kosten der privaten Medienunternehmer Geld in die Bundeskasse spülen. Nein zu dieser Abzocke auf Kosten der Medien-KMUs!
    18 12 Melden
    • mogad 09.01.2018 13:39
      Highlight Highlight Dieses Geld würde sehr schnell verdampfen. Siehe Steuerausfälle bei Einführung der Steuerreform 2017 (Nachfolgerin der abgelehnten USRII).
      5 1 Melden
  • piedone lo sbirro 09.01.2018 11:40
    Highlight Highlight bei einem wegfall der gebühren dürften auch die werbeeinnahmen rapide sinken.

    die besondere pointe, an der die heimatfreunde von der SVP arbeiten: vermutlich würde die verbleibende werbung an ausländische sender gehen. die grosse gewinnerin wäre goldbach media, für die natalie rickli bisher arbeitete.

    eine weitere finanzierungsmöglichkeit sind abos. dass diese kaum günstiger ausfallen als die gebühren, zeigt das beispiel sport und ein blick nach DE: wer dort ab sommer 2018 sämtliche spiele der bundesliga sowie der champions league live sehen will, wird pro jahr mehr als 500 euro bezahlen!
    39 10 Melden
  • Christian Mueller (1) 09.01.2018 11:33
    Highlight Highlight ICh würde eher sagen: Nein SRG, und Nein No-Billag
    16 12 Melden
  • piedone lo sbirro 09.01.2018 11:26
    Highlight Highlight die no-billag-initiative ist nicht einfach ein bisschen SRG-kritik.

    sie ist die totale deregulierung des heutigen mediensystems, das sich im kollektiven besitz befindet.

    es wäre, wie wenn man den SBB die züge von den schienen nähme, die schienen gleich auch noch versteigerte und künftig jeden öffentlichen verkehr verbieten würde: sollen doch alle mit dem auto kommen.

    wie wenn man den AHV-fonds auflösen, die rentenzahlungen einstellen und künftig jede kollektive altersvorsorge verbieten würde. sollen doch alle selber schauen.

    welcome to SVP!
    63 22 Melden
    • Roterriese 09.01.2018 11:57
      Highlight Highlight Fake news. Die Initiative ist nicht von der SVP sondern von einzelnen JSVP und JFDP-Mitglieder. Heisst es jetzt Welcome to FDP? https://nobillag.ch/ueber/
      11 27 Melden
    • Sportfan 09.01.2018 12:38
      Highlight Highlight @roterriese: Einfach mal den Ball flach halten. Ob JSVP oder SVP ist das gleiche, eben SVP. Ein JungMensch ist auch ein Mensch, oder ein JungProfi ist auch ein Profi. Also, mal einatmen zuerst.

      Dann, die JFDP verabschiedet sich ziemlich von der NoBillag Truppe:

      https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/zoff-bei-no-billag-befuerwortern-jungfreisinnigen-chef-silberschmidt-kritisiert-haudrauf-stil-131871330

      JFDP Silberschidt kritisiert das Kommitee und sagt: "«Er ist oft zu aggressiv, zu Haudrauf, zu stark von der Jungen SVP geprägt.»"

      Da ist also sehr sehr viel SVP drinn!
      22 7 Melden
    • Obey 09.01.2018 12:44
      Highlight Highlight So etwas kommt einzig und alleine von einem deutschen "Papierlischweizer", welcher seit Jahrzehnten Schaden in der Schweiz anrichtet und das Volk spaltet und sich als Superschweizer aufführt. NICHTS aber auch garnichts findet rechts von der Mitte statt ohne das er das absegnet und die entsprechenden Leute einsetzt die sich darum kümmern. Das letzte Mal als in dieser Partei jemand selbstständig mitgedacht hat, war als sich der geistig halbwegs gesunde Teil entschloss auszutreten und die BDP zu gründen.
      25 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • piedone lo sbirro 09.01.2018 11:25
    Highlight Highlight entlarvend widersprüchlich ist, dass kräfte, die gern den einheitspatriotismus propagieren, die nationale identität auf ihre fahne schreiben und sich gerne als verteidiger der demokratie ausgeben, in diesem fall für die etablierung von ego-medien und für die beseitigung der medialen demokratie weibeln. sie tun es einerseits aus wirtschaftlichen interessen. sie tun es aber auch, weil sie damit leichter ihre beschränkten politischen botschaften an den mann und die frau bringen können.
    egoismus beschädigt das eigene leben, grosszügigkeit gegenüber anderen verbessert die eigene lebensqualität.
    44 14 Melden
  • piedone lo sbirro 09.01.2018 11:23
    Highlight Highlight der eine mächtige gegner der SRG ist klar: christoph blocher.

    sein gesamtes medienengagement hat eine aufgabe: den meridian des gesellschaftlichen konsenses und des politischen anstands von der mitte deutlich nach rechts zu verschieben.

    die SVP-extrempositionen sollen zunehmend normal und endlich mehrheitsfähig werden. die SRG setzt in vielen fragen eine gesellschaftlich akzeptierte, eingemittete richtschnur. also muss sie weg!
    44 14 Melden
  • Kecko 09.01.2018 11:22
    Highlight Highlight Das Problem ist, dass die unteren Schichten auf die Programme der SRG verzichten können, aber die «Oberen» nicht auf das Geld der «Unteren». Für Informationen gibt es das Internet, da braucht es heute keine Newsaufbereiter (Zensierer/Verpixeler) und Vorleser mehr. Und Unterhaltung können die Privaten (Deutsche) besser, dass muss ich als Schweizer neidlos zugestehen. Dass Arm und Reich sich würgt ist noch lange nicht vorbei. Das nächste grosse Thema nach der Flüchtlingskrise werden Inflation und bürgerkriegsähnliche Zustände sein. Ich bin Hellseher (im Dunkeln sehe ich nichts).
    8 46 Melden
    • Sportfan 09.01.2018 12:29
      Highlight Highlight @Kecko:
      Dass es keinen Vorleser mehr braucht. Da bin ich ziemlich anderer Meinung. Gerade weil alles im Internet liegt, gutes, wahres, schlechtes usw. brauche ich Menschen, die den ganzen Tag nichts anderes tun, als den Berg zu untersuchen und für mich versuchen herauszufinden, was rellevant ist und was nicht. Nachher kann ich mich dann genauer damit befassen und vielleicht selber recherchieren. Vorher werde ich vom Netz erdrückt und bleibe in meiner Bubble.

      Und ja, die Deutschen spielen auch besser Fussball ... und?
      27 1 Melden
    • äti 09.01.2018 13:43
      Highlight Highlight @kecko, da kannst du mir ganz konkret helfen:

      Wo und wie bekomme ich meinen equivalenten Medienkonsum mit gleichem schweizerischem Informationsgehalt und gleicher Qualität und wieviel wird mich das kosten?
      12 2 Melden
    • sigma2 10.01.2018 10:25
      Highlight Highlight Weshalb sollte mich dein privater Medienkonsum interessieren? Also nochmal: Ich will kein Staatsfernsehen mit Zwangsgebühren. Was du bei einer Annahme der Initiative machst, ist mir egal und geht mich nichts an.
      0 3 Melden
  • piedone lo sbirro 09.01.2018 11:21
    Highlight Highlight die profiteure der no-billag wären nicht wie ersehnt die heimischen medien, sondern die internationale konkurrenz, die sich ins fäustchen lacht, wenn nach einem historisch einmaligen eigentor die grossen werbebudgets abwandern und bei den bereits heute übermächtigen giganten landen.

    die hoffnung auf plötzlich erblühende privatsender ist trügerisch.
    man schaue nur einmal bei berlusconi fern.

    https://www.infosperber.ch/Artikel/Medien/No-Billag-SRF-Wenn-die-SRG-weg-ist-ist-sie-weg

    36 9 Melden
  • piedone lo sbirro 09.01.2018 11:20
    Highlight Highlight die schweiz-zerstörer von rechts aussen:

    diese kreise haben nicht nur die SRG im visier: sie kämpfen mit den wirtschaftsverbänden und deren neoliberaler propagandazentrale avenir suisse, von innen gegen fast alle säulen des schweizer erfolgs.

    AHV, swisscom sowie die postfinance oder die suva haben die privatisierungs-ideologen indes auch im visier.
    und die SBB. bei der dann aber nur die liegenschaften und die bahnhöfe, wo satte gewinne winken.

    auf kantonaler ebene sind sie derweil scharf auf das geschäft mit obligatorischen gebäudeversicherungen.
    42 16 Melden
    • Dharma Bum(s) 09.01.2018 11:34
      Highlight Highlight "neoliberaler propagandazentrale" ein bisschen Klassenkampf zum Frühstück? Süss ... aber achtung, gibt Plattfüsse ...
      18 36 Melden
    • Dharma Bum(s) 09.01.2018 11:36
      Highlight Highlight Die obligatorischen Gebäudeversicherungen auf vernünftige Grösse zu trimmen kommt aus der GLP. Aber bei dir is alles rechts der Kommunisten "Rechts Aussen"
      20 23 Melden
    • mogad 09.01.2018 12:34
      Highlight Highlight @Bum(s) den Dharm. Klassenkampf! Ojemine, was für ein Uraltbegriff aus der marxistischen Mottenkiste. Wie alt sind Sie denn!? Wir wollen einfach nicht unser Volkseigentum SRG den neoliberalen Raffzähnen schenken. Fertig Schluss. Die wollen ja alles privatisieren, auch unsere Altersvorsorge. Ende Halbironie.
      19 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • _helmet 09.01.2018 11:14
    Highlight Highlight Wenn ich ein Gewerbler wäre, ich würde sofort aus dem Gewerbeverband austreten, oder mich stark dafür einsetzen, dass Bigler verschwindet.
    Diese unredliche Lügerei und der Einsatz zur Abschaffung einer der wichtigen Schweizer Institutionen geht gar nicht und bringt m.A. nach auch dem Gewerbe nichts.
    50 7 Melden
    • mogad 09.01.2018 12:39
      Highlight Highlight Und wenn Herr Bigler sich für die Gewerbler und nicht für die börsenkotierten Raffkes einsetzen würde, wüsste er, dass die allerwenigsten Gewebler Billag werden zahlen müssen. Herr Bigler sollte sich Mal um die Sorgen der Kleinstgewerbler (von 1 bis 20 Mitarbeiter) kümmern, die mehr als die Hälfte aller Arbeitsplatze schaffen und wo die Chefs kaum mehr verdienen als ihre Angestellten.
      18 0 Melden
  • hävi der spinat 09.01.2018 11:13
    Highlight Highlight Liebes Watson Team. Könntet ihr nicht mal einen Beitrag, ein Interview machen, mit einer Stimme, die diese Initiative begrüsst?
    Dies würde mich, und viele andere Leser hier, sehr freuen.
    Vielen Dank.
    19 41 Melden
    • dan2016 09.01.2018 11:34
      Highlight Highlight https://www.watson.ch/Schweiz/Interview/664003964-So-will-Gewerbeverbands-Bigler-No-Billag-salonf%C3%A4hig-machen

      gerne hat Dir Watson diese Freude gemacht. Und als Gewerbler wärs mir halt peinlich....
      28 6 Melden
    • äti 09.01.2018 13:38
      Highlight Highlight @häfi, sag mir schnell:
      Wo und wie bekomme ich dann meinen equivalenten Medienkonsum mit gleichem schweizerischem Informationsgehalt und gleicher Qualität und wieviel wird mich das kosten?
       #NoBillagNO
      7 5 Melden
  • TanookiStormtrooper 09.01.2018 11:09
    Highlight Highlight Wenn sich ein Nachrichtensender über Pay-TV finanzieren liesse, warum gibt es dann Weltweit nicht einen einzigen Pay-TV-Nachrichtensender? Das ganze über Werbung zu finanzieren ist in der Schweiz auch illusorisch, sowas kann ein Sender mit grosser Reichweite wie z.B. CNN machen, aber sicher kein schweizer Sender mit einer Zielgruppe von maximal lächerlichen 7 Mio. Der Markt für die Tessiner und Welschen ist so klein, dass man da niemals Gewinn machen würde, also wird das kein Privater machen. Mit No-Billag gewinnen am Ende die EU-Sender, dann wird das Volch bald von Deutschland aus informiert.
    52 6 Melden
    • mogad 09.01.2018 12:44
      Highlight Highlight Abgesehen davon: wenn die Gebühren wegfallen, kann SRG Vieles nicht mehr produzieren, verliert an Bedeutung und Reichweite und dann schrumpft auch die Werbung.
      16 1 Melden
    • sigma2 10.01.2018 10:28
      Highlight Highlight Je weniger die SRG produziert, desto besser.
      0 1 Melden
  • jen23 09.01.2018 10:52
    Highlight Highlight Habe echt genug von Beiträgen zur Billag jeden Tag... Die Kommentarspalten werden ja sowieso von den “Freiwilligen” der Operation Libero dominiert. Ich traue weder der Pro- noch der Gegenfraktion zu diesem Thema. Alle Artikel scheinen mir in die eine oder andere Richtung parteiisch zu sein.
    21 52 Melden
    • aglio e olio 09.01.2018 11:07
      Highlight Highlight "Alle Artikel scheinen mir in die eine oder andere Richtung parteiisch zu sein."

      "Die Kommentarspalten werden ja sowieso von den “Freiwilligen” der Operation Libero dominiert."

      Und du willst den Anschein erwecken, neutral die Berichterstattung zu kritisieren, während du die Initiativgegner angreifst.
      😑
      37 8 Melden
    • Fabio74 09.01.2018 11:30
      Highlight Highlight Dann lies es nicht und stimme Nein.
      Zum Glück gibt es Stimmen, die dagegen halten, gegen den Versuch von Rechts alles zu demontieren, was mit dem Staat zu tun hat
      25 12 Melden
    • dan2016 09.01.2018 11:38
      Highlight Highlight kleiner Tip, man muss nicht alles lesen. Und, bald wirst Du sicher ein Blättli vom Lügenbigler bekommen und da wirst du garantiert nicht von Libero-belogen.
      20 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • mrmikech 09.01.2018 10:45
    Highlight Highlight Vielleicht wäre das Holländische System ewas für die Schweiz.

    Der niederländische öffentlich-rechtliche Rundfunk ist in seinem Aufbau im Vergleich zu anderen Ländern einmalig.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Nederlandse_Publieke_Omroep
    14 3 Melden
    • Sportfan 09.01.2018 11:10
      Highlight Highlight Vielleicht, aber lassen wir sie mal ein paar Jahre Erfahrung sammeln und schauen was passiert. Ich kenne das System zu wenig, aber so wie ich das sehe, ist das erst vor einem Jahr so gemacht worden. Allerdings weiss ich nicht, was das kostet usw.
      9 6 Melden
    • mrmikech 09.01.2018 11:18
      Highlight Highlight @sportfan: Funktioniert schon mehr als 35 jahre super.

      Die Haupt-Rundfunkgesellschaften sind allesamt Vereine mit Mitgliedern, die einen Mitgliedsbeitrag bezahlen. Von der Mitgliederzahl hängt ab, wie viel Geld eine einzelne Rundfunkgesellschaft vom niederländischen Staat und aus den gesamten Werbeeinnahmen des Publieke Omroep erhält.
      11 2 Melden
    • Paddiesli 09.01.2018 11:25
      Highlight Highlight Die Holländer müssen aber nur 1 Sprache bewirtschaften. Wir haben deren vier.
      21 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • äti 09.01.2018 10:42
    Highlight Highlight Wo und wie bekomme ich dann meinen equivalenten Medienkonsum mit gleichem schweizerischem Informationsgehalt und gleicher Qualität und wieviel wird mich das kosten?
     #NoBillagNO
    45 16 Melden
    • c_meier 09.01.2018 12:22
      Highlight Highlight Wenn du gleiche Qualität willst, musst du mindestens 1 Tageszeitung abonnieren, dazu ein je ein Abo für Eishockey (UPC MySports) und Fussball (Teleclub) (sonst nix Hockey-Playoffs oder Fussball.
      Somit zahlst du sicher schon mehr als die zukünftigen Fr. 365.00 im Jahr.
      Ski alpin gibts auf ORF oder Eurosport, aber Interviews der Schweizer Sportler siehst du dort wohl eher nicht.
      Ein Radio, wo ein Echo der Zeit oder Rendez-vous kommt gibts meines Wissens nicht, somit ist das Geschichte.
      Und regionale News bei deinem Lokal-TV wird es ohne Billag auch extrem schwer haben (ausser in Zürich).
      15 3 Melden
  • RETO1 09.01.2018 10:40
    Highlight Highlight uns sie sich bewegt doch! (noch)
    Ladina Heimgartner, die stellvertretende Generaldirektorin SRG, bestätigt,dass an einem Plan B gearbeitet werde für den Fall der Annahme der Initiative

    Alle Lügen, die behaupten, NoBillag sei das Ende der SRG
    16 56 Melden
    • _helmet 09.01.2018 11:10
      Highlight Highlight Ist das wirklich so schwer zu verstehen, dass mit freiwilliger Finanzierung nur ein kleiner Bruchteil, wenn überhaupt, der heutigen SRG-Angebote zustande käme (und dazu ohne Pflicht zu ausgewogenheit und Beschwerdemöglichkeit, d.h ohne öffentlichen Auftrag, d.h. es ist sowieso nicht mehr wie die SRG)?
      Klar, wenn man Berlin zerbombt, gibts die Ortsbezeichnung immer noch. Das, wofür der Ort steht, gibts jedoch definitiv nicht mehr.
      (Ps: ich bin von niemandem bezahlt und schreibe als Bürger aus persönlicher Initiative).

      Ich finde des unglaublich, was der Gewerbeverband hier bietet.
      33 9 Melden
    • Sportfan 09.01.2018 11:17
      Highlight Highlight @Reto1: Nur weil die SRG an einem Plan B arbeitet, heisst das nicht, dass es diesen gibt. Ich arbeite auch an meiner ersten Million und gibt es die deshalb?

      Und klar muss sich die SRG Gedanken machen, was wäre. Schliesslich haben sie die Verantwortung über 6000 Mitarbeiter.

      Aber ja, es Lügen ja alle, nur natürlich die Befürworter nicht!
      25 8 Melden
    • mogad 09.01.2018 12:50
      Highlight Highlight Plan B könnte auch die "Abwicklung" von SRG beinhalten.
      3 2 Melden
  • Hans der Dampfer 09.01.2018 10:32
    Highlight Highlight Schon witzig. Als die No-Billag Initiative lanciert wurde, waren hier alle dafür. Nur Pro Kommentare. Heute haben die Medien die Leute schön zurecht gedreht weil alle schiss haben das kleine Stück dass sie vom Kuchen haben zu verlieren. Was für eine Farce hier.
    21 50 Melden
    • Roterriese 09.01.2018 11:11
      Highlight Highlight Nein es sind "freiwillige" Online-Warriors der Operation Libero, die versuchen die Meinung in den Kommentarspalten zu beeinflussen
      13 47 Melden
    • Walter Sahli 09.01.2018 11:28
      Highlight Highlight ...ganz im Gegensatz zu den Kommentatoren, die ihre Abstimmungsempfehlung im Nick tragen, nicht wahr, riese?

      Möglicherweise übersteigt es Dein Vorstellungsvermögen, aber es gibt tatsächlich auch Überzeugungstäter wie mich, die ohne Verbindung zu irgendeinem Verein oder einer Partei vehement gegen die Abschaffung/Privatisierung der SRG sind. Wenn ich schon Gebühren zahlen muss, dann lieber wenig (1.-/Tag) und an eine unabhängige Institution, die mich nicht mit Dauerwerbung zumüllt. Billiger ist so ein vielfältiges Angebot schlicht nicht zu haben!

      http://ZAHL
      31 5 Melden
    • Sportfan 09.01.2018 11:32
      Highlight Highlight Vielleicht haben auch die Menschen gesehen, dass die SRG wichtig ist und es für die 365.-- verdammt viel gibt und daran hängt.

      Weil langsam alle sehen, dass NoBillag auch heisst:

      NoSRG, NoSport, NoSDA, NoKultur, NoPrivatTV, NoSchweizerMusik usw.

      überspitzt ich weiss, aber diese Player haben sich gegen die Vorlage ausgesprochen. Und die wissen worüber sie sprechen.

      25 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Philomaniac 09.01.2018 10:21
    Highlight Highlight Sollte die No-Billag Initiative durchkommen, wird man in Zukunft noch zwischen Tele Blocher oder Breitbart wählen können... Der nächste Schritt wäre dann wohl die Demokratie mit Hilfe einer Initiative abzuschaffen! Wie schön doch die Zukunft der Schweiz/Welt aussieht.
    52 28 Melden
    • Sageits 09.01.2018 11:18
      Highlight Highlight Der nächste Schritt? No-öffentliche-Schulen oder ev. No-öffentliche-Spitäler. Da lässt sich doch auch noch Geld verdienen ......

      #NoBillagNo
      21 4 Melden
    • Paddiesli 09.01.2018 11:27
      Highlight Highlight Ja, und für die Tessiner und Welschen gäbs nur Untertitel - natürlich nur gegen eine monatliche Gebühr.
      16 1 Melden
    • dan2016 09.01.2018 11:45
      Highlight Highlight die öffentlichen Schulen gehen diskreter. Da kann man diskret die Qualität reduzieren.
      8 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • demian 09.01.2018 10:10
    Highlight Highlight Die Lügerei kotzt mich sowas von an!
    Ist es denn zuviel verlangt ehrlich zu sein?
    64 13 Melden
  • MaskedTruth 09.01.2018 09:46
    Highlight Highlight Eigentlich, war Bigler 2015 schon abgewählt... aber weil er auf den ersten „Nachrückplatz“ gesetzt war und Noser „dummerweise“ in den Ständerat gewählt wurde, rückte er nach! So funktioniert es in unserem Land! Die Oppurtunisten und Mediokren kommen voran. Mich wundert das überhaupt nicht. Aber ich hoffe die NoBillag schifft ab.
    67 17 Melden
    • Dharma Bum(s) 09.01.2018 10:05
      Highlight Highlight Die Mediokren schreiben ja auch die Kommentarre hier ...
      12 35 Melden
    • mogad 09.01.2018 13:01
      Highlight Highlight @Dharma Bum(s) Während Ihre verbalen Ohrfeigen von einem "stabilen Genie" und einen "Ab-durch-die-Decke-IQ" zeugen.
      6 0 Melden
  • Quacksalber 09.01.2018 09:45
    Highlight Highlight Lerne zu klagen ohne zu leiden ist die wichtigste Gewerblerregel. Gewerbe Bigler macht das schön vor.

    Das Volk sagt am Ende hoffentlich: ja nein ja was jetzt? Dann im Zweifel nein.
    27 12 Melden
    • mogad 09.01.2018 13:02
      Highlight Highlight Wär ja schön wenn Herr Bigler die Klagen der Gewerbler hören wurde, aber er hört offenbar lieber auf die globalen Player und neoliberalen Staatszerstörer.
      5 0 Melden
  • the bøll 09.01.2018 09:42
    Highlight Highlight Also ich finde das ist wahrlich ein dummer Slogan. Sehr missverständlich.
    45 15 Melden
    • Paddiesli 09.01.2018 11:28
      Highlight Highlight Ich glaube, das war genau das Ziel.
      11 2 Melden
  • Mangi 09.01.2018 09:40
    Highlight Highlight "Wilder" sieht ohne Billag eigentlich natürlicher, wilder und farbiger aus. "Wilder" was ist das eigentlich?
    21 62 Melden
  • Roterriese 09.01.2018 09:40
    Highlight Highlight Und ich finde die Untergangsszenarien die die SRG verbreitet unehrlich. Die SRG hätte halt die Unmut der Bevölkerung ernst nehmen müssen.
    40 122 Melden
    • Walter Sahli 09.01.2018 09:54
      Highlight Highlight Du meinst mit Bevölkerung Dich und mit Unmut, Deinen Frust darüber, dass nicht immer genau das gesendet wird, was Du magst, nicht wahr?
      Oder gab es mal eine Abstimmung oder eine öffentliche, vielleicht sogar parlamentarische Diskussion über die Inhalte der SRG?
      81 16 Melden
    • Fabio74 09.01.2018 09:54
      Highlight Highlight Zum 100. Mal. Ihr Rechtsnationale seid nicht das Volk
      90 28 Melden
    • Roterriese 09.01.2018 10:17
      Highlight Highlight @Walter Sahli, wenn 57% der Befragten angeben, die Initiative anzunehmen, ist ein gewisser Unmut offenkundig (https://www.tagesanzeiger.ch/sonntagszeitung/standard/Die-No-BillagGegner-haben-verschlafen-/story/15220997)

      @Fabio74, ihr linksinternationalen auch nicht.
      24 48 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ass 09.01.2018 09:37
    Highlight Highlight Langsam wird es mit dem Lügen gefährlich. Irgendwann ruft so ein Prolet zum Mord auf. So hat es schon Bürgerkriege gegen. Man braucht nur die richtigen Jünger.
    50 21 Melden
  • Lowend 09.01.2018 09:34
    Highlight Highlight Wenn man Biglers Rezept auf die Landwirtschaft umlegt, müssten wir einfach nur die 2‘000.-, die jeder Bürger pro Jahr an diese Industrie zahlt, radikal streichen und damit hätten die Schweizer Bauern den nötigen Druck, um sich dem Markt anzupassen.

    Ich glaube da würde der grösste Vollidiot sehen dass dies totaler Humbug ist, denn eine solche Vorgehensweise würde bestenfalls zu einem grossen Bauernsterben führen und die Regale der Grosshändler wären hinterher voll mit Waren aus dem EU Raum!

    An diesem Beispiel sieht man deutlich, wie hinterhältig und verlogen die Initianden argumentieren!
    105 19 Melden
    • Maragia 09.01.2018 10:51
      Highlight Highlight @lowend: Wollen das denn nicht genau die Linken immer? Die Subventionen der Bauern streichen und Marktwirtschaft walten lassen?
      8 28 Melden
    • Fabio74 09.01.2018 11:38
      Highlight Highlight @maragia lüg nicht. Es gab NIE Vorstösse zu diesem Thema!
      Nur wen ihr Rechten den Markt über allws stelmt. Dann überall
      10 2 Melden
    • Burkis 09.01.2018 12:14
      Highlight Highlight @ maragia: Ich wage zu behaupten das weit mehr links orientierte Menschen direkt bei den Bauern und Produzenten einkaufen und diese direkt unterstützen als der Rest...
      10 0 Melden
  • alterecht? 09.01.2018 09:19
    Highlight Highlight Bigler macht seinem Image mal wieder alle Ehre.

    Traurig finde ich besonders das es dem Gewerbeverband offenbar egal ist wenn er immer wieder durch die kreative Wahrheitsauslegung seines Präsidenten diskreditiert wird.
    81 9 Melden
  • Dharma Bum(s) 09.01.2018 09:18
    Highlight Highlight unfair! Mimimimi --> rennt zu Mama

    Ist ja wohl klar das der Gewerbeverband Stuss erzählt, aber die SRG malt auch eine fiese Apokalypse an die Wand.

    Also wer austeilt, kann auch einstecken und sonst bei Mama unter dem Rock bleiben.
    33 100 Melden
    • Posersalami 09.01.2018 09:45
      Highlight Highlight Welche fiese Apokalypse? Dass kein Unternehmen der Welt innerhalb von 1 Jahr 75% seiner Einnahmen neu organisieren kann?

      Ich weiss nicht was sie so machen, aber das sollte wirklich jedem klar sein, dass das nicht gut gehen kann.
      67 15 Melden
    • Fabio74 09.01.2018 09:55
      Highlight Highlight Kindergarten Niveau.
      Offenbar darf man Lügen verbreiten wenn es die Rechten tun.
      36 16 Melden
    • Dharma Bum(s) 09.01.2018 10:04
      Highlight Highlight Dass die SRG extrem redimensioniert wird ist klar, dass danach aber keine lebendige Medienlanschaft bleibt/entsteht ist einfach eine Lüge um das MONOPOL der SRG zu schützen.
      23 54 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • ricardo 09.01.2018 09:13
    Highlight Highlight Nicht wirklich überraschend. Bigler hatte schon früher ein sonderbares Verhältnis mit der Wahrheit und ist ein Meister darin, Tatsachen zu verdrehen. Man fragt sich, wie lange die Mitglieder des Gewerbeverbands dieses Spiel noch mitmachen wollen. Immerhin haben sich grosse Mitglieder wie Gastrosuisse und der Hotellerie-Verband bereits gegen die No-Billag-Initiative ausgesprochen. Auch für die FDP wird der Mann allmählich zur Hypothek. Eigentlich untragbar.
    260 38 Melden
  • N. Y. P. D. 09.01.2018 09:12
    Highlight Highlight SRG-Sprecher Edi Estermann zeigt sich wenig erfreut über diese Taktik.

    Edi, auch ich bin für ein NEIN. Aber die Diskussion über dieses Inserat ist bereits erfolgt.

    Aufwachen !

    Es geht um die Existenz des SRF. Jetzt müsst Ihr den Finger langsam rausnehmen. Bringt doch proaktiv einen Vorschlag, wo beim SRF man noch zusätzlich sparen könnte. Das würde entscheidende Prozente bringen.
    53 15 Melden
    • Walter Sahli 09.01.2018 09:20
      Highlight Highlight Es geht um die Existenz der SRG und diverser Privatsender, nicht nur um die Existenz des SRF.
      67 13 Melden
    • MaskedTruth 09.01.2018 09:51
      Highlight Highlight @Walter
      N.Y.P. Hat recht! Die SRG soll endlich den Finger raus nehmen und vom hohen Ross absteigen (v.a. die Kader und Direktion). Es bleibt nicht mehr viel Zeit
      16 12 Melden
    • Walter Sahli 09.01.2018 10:28
      Highlight Highlight RoWi, abgesehen davon, dass Du offenbar meinen Einwand nicht verstanden hast, würde es mich dennoch interessieren, inwiefern Du die Direktion auf einem hohen Ross ortest. Geht es darum, dass diese Leute Geld für ihre Arbeit kriegen? Oder geht es auch bei Dir nur darum, dass das Programm nicht ganz genau auf Dich zugeschnitten ist?
      23 7 Melden
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  • Walter Sahli 09.01.2018 09:12
    Highlight Highlight Frei nach Gewerbeverband:
    Ja zur Armee! Ja zur Abschaffung der Armeefinanzierung!

    Logisch, oder?
    261 41 Melden
    • MaskedTruth 09.01.2018 09:52
      Highlight Highlight Logisch! So läufts hier....
      15 5 Melden
    • sEribaZ 09.01.2018 10:13
      Highlight Highlight Find ich gut, würd ich so unterschreiben, danke. xD
      15 2 Melden
    • Fabio74 09.01.2018 11:42
      Highlight Highlight Ja zur Abschaffunf der Subventuonen für Bauern. Ja zur Abschaffung sämtlicher Dinabzausgleiche. Ja zu Roadpricing. Ja zur Abschaffung sämtlicher Kartelle und Einfuhrzölle
      7 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Töfflifahrer 09.01.2018 09:11
    Highlight Highlight War nicht mal Service Public etwas, das allen zu gute kam, auch etwas, das nur für eine Minderheit wichtig ist?
    Die Schweiz gründet zu einem grossen Teil auf dem Solidaritätsgedanken. Diese Solidarität wird jedoch nur noch in hohlen Politikerphrasen benutzt. In der realen Welt zähl doch nur noch der Egoismus, also das pure Gegenteil. Wie sieht ein Bundesstaat in 50 Jahren aus, wenn dieser Willen zum Zusammenhalt nicht mehr vorhanden ist?
    Es wäre schön würden diejenigen die Abstimmen gehen, das Bauchgefühl und die Stammtischparolen mal beiseite lassen und ganz einfach mal Nachdenken.
    88 13 Melden
    • MB777 09.01.2018 09:33
      Highlight Highlight Das Solidaritätsprinzip greift nicht bei entbehrlichem Konsumgut wie TV/Radio. Der Begriff wird hier also klar missbräuchlich verwendet.
      18 58 Melden
    • Sportfan 09.01.2018 09:56
      Highlight Highlight @MB777: Und warum greift er nicht? Neutrale Informationen, Bildung, "Kontrolle der Politik und Wirtschaft" sind mindestens so wichtig wie ein gut funktionierendes Busnetz.

      Fragen sie einmal die Türken wie wichtig es für sie wäre, wenn das grösste Medienhaus nicht kontrollierbar von der "AKP" wäre. Machen sie's und dann reden wir weiter.
      38 7 Melden
    • wasylon 09.01.2018 10:29
      Highlight Highlight @Sportfan für deine Bildung ist SRF verantwortlich? 🤣 Wer sich mit Glanz und Gloria, Top Secret und How I left my Schätzli weiterbildet schreibt wohl solche Kommentare....

      "Kontrolle der Politik und Wirtschaft". Ihr kontrolliert die Politik? Ah darum die Drohungen an Gerhard Pister. Macht mir irgendwie Angst. Möchtet ihr nicht gleich die Justiz übernehmen mit Grossinquisitor Brotz an der Spitze?
      9 28 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • ubu 09.01.2018 09:02
    Highlight Highlight Nur mal kurz die News von gestern: Die SDA streicht 20% der Stellen und die grösste Zeitung der Westschweiz (Le Matin) erscheint künftig nur noch online. Wenn auch die SRG verschwindet (und die No-Billag-Leute haben noch keinen Plan vorgelegt, wie das bei einem Ja verhindert wird) breiten sich in der Schweiz News-Wüsten aus.
    218 50 Melden
    • Dharma Bum(s) 09.01.2018 09:47
      Highlight Highlight Und in der Wüste wächst neues, der Dinosaurier SRG zerfält zu Dünger für neue Pflanzen.

      Was wir hier betreiben ist geistiger Heimatschutz für die 80er Jahre.
      13 66 Melden
    • Sportfan 09.01.2018 09:50
      Highlight Highlight @ubu:
      Bei einem Ja zu NoBillag wäre auch die SDA weg. Die sollten ab 2019 ebenfalls Gebühren bekommen und können ohne das Geld nicht weiter überleben. Dann will ich dann sehen, wie wir uns alle "Infos" aus dem Netz gratis holen wollen!
      41 11 Melden
    • Fabio74 09.01.2018 09:58
      Highlight Highlight @dharma in der Wüste wächst gar nichts
      36 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

Schimpftiraden und Buh-Rufe – Fragerunde mit Sommaruga läuft aus dem Ruder

Die Podiumsdiskussion mit prominenter Besetzung um die Selbstbestimmungsinitiative wurde zum Forum für wütende Beleidigungen und Gelächter über Sommaruga.

Die Diskussion dauert noch nicht einmal fünf Minuten, als Bundesrätin Simonetta Sommaruga trotz Mikrofon von lauten Buh-Rufen aus dem Publikum übertönt wird. Rund 400 interessierte Zuhörer haben sich im Zentrum Bärenmatte in Suhr eingefunden, als Notlösung haben die Veranstalter spontan zusätzliche Stühle im Foyer aufgestellt.

Die Besucher sind überwiegend männlich und weisslichen Hauptes. Die Arme verschränkt, die Mundwinkel unzufrieden nach unten geformt. Die Stimmung im Saal ist bereits …

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