Schweiz
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«Dann explodiert eine Bombe»: So bekämpft Operation Libero die No-Billag-Initiative

05.12.17, 12:36 05.12.17, 13:03


Für die Operation Libero ist die No-Billag-Initiative ein Angriff auf die Medienvielfalt in der Schweiz und damit «ein Anschlag auf die Demokratie». Die Organisation hat deshalb ein Crowdfunding lanciert, um die Initiative «mit aller Kraft» zu bekämpfen.

Dabei will die Operation Libero im Dezember mindestens 284'981.59 Franken zusammenbringen. Das sei genau der Betrag, der zur erfolgreichen Bekämpfung der Durchsetzungsinitiative nötig gewesen sei, teilte Operation Libero am Dienstag mit.

Sie engagierten sich, wenn für die Schweiz viel auf dem Spiel stehe, sagte die Co-Präsidentin von Operation Libero, Laura Zimmermann, vor den Medien in Bern. Denn sie seien Verfassungspatrioten. Und bei dieser Abstimmung gehe es um nichts weniger als um das Recht auf Information, das in Artikel 93, Absatz 2 der Verfassung verankert sei.

Laura Zimmermann, Co-Praesidentin Operation Libero, lanciert den Abstimmungskampf gegen die No Billag Volksinitiative mit Fahne und Plakat, am Dienstag, 5. Dezember 2017, in Bern. Die Volksabstimmung ueber die No Billag Initiative  findet am 4. Maerz 2018 statt. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Laura Zimmermann, Co-Präsidentin Operation Libero, lanciert in Bern den Abstimmungskampf gegen die «No Billag»-Volksinitiative Bild: KEYSTONE

Starke Medien als Garant

Die Verfassung stelle sicher, dass sich die Schweizerinnen und Schweizer frei informieren könnten. Das sei nötig in einer direkten Demokratie, denn die Bürgerinnen und Bürger trügen viel Verantwortung. Dazu aber bräuchten sie möglichst vielfältige Informationen – starke Medien seien der Garant dafür.

Die Initiative schwäche mutwillig das Schweizer Mediensystem. Es sei naiv zu glauben, dass Private in die Bresche sprängen, sollte der Servie public wegfallen, sagte Zimmermann. In einer für die Medien schwierigen Zeit setze die Initiative auf das «Wildwestprinzip».

«Von Genf über Langnau bis nach Widnau»

Natürlich gäbe es auch bei einer Annahme von No-Billag noch viele Zeitungen, Redaktionen und Journalisten, welche gute und kritische Arbeit machten, sagte Zimmermann. «Was aber fehlen würde, wäre das, was sich im Markt niemand leisten kann: eine umfassende Information von Mendrisio über Altdorf bis Zürich; von Genf über Langnau bis nach Widnau.»

Für die Initianten sei diese Medienvielfalt anscheinend unnötig, sie wollten nicht, dass die vier Sprachregionen berücksichtigt würden. Die Initiative sei damit nicht nur ein «Anschlag» auf die Medien sondern auf die Demokratie.

Die Operation Libero lanciert den Abstimmungskampf gegen die No Billag Volksinitiative mit einem Plakat, am Dienstag, 5. Dezember 2017, in Bern. Die Volksabstimmung ueber die No Billag Initiative  findet am 4. Maerz 2018 statt. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Mit diesem Plakat wirbt Operation Libero für ihr Anliegen. Bild: KEYSTONE

Nicht pro SRG

Der Operation Libero gehe es nicht um die SRG als Institution, nicht um die Frage, ob es mehr oder weniger Staat oder Gebühren brauche, sondern um das Recht auf Information. Wer diese Aufgabe wahrnehme, sei ihnen egal. Nicht egal sei ihnen aber das Ziel der Initiative, «denn die Konsequenzen wären wahnsinnig krass», sagte Zimmermann.

Das sollten auch diejenigen Menschen nicht gleichgültig lassen, die wenig oder gar kein Radio oder Fernsehen konsumierten. Es sei fünf vor zwölf. «Wenn wir jetzt nichts machen, explodiert am 4. März eine Bombe», ist Zimmermann überzeugt. (sda)

So wird «Wilder» aussehen, wenn dem SRF das Geld ausgeht

Video: watson/Emily Engkent, Lya Saxer, Angelina Graf

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159
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159Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dirk Leinher 06.12.2017 09:35
    Highlight Bei 40'000 Jahreseinkommen gibt eine Person mehr als 1% seines Einkommens der Billag.
    Nein, zur Cüpli- und Party- Gesellschaft SRG auf Kosten der Allgemeinheit.

    14 13 Melden
  • KarlWeber 05.12.2017 19:49
    Highlight Wenn ich Ja stimme, kommt dann Frauentausch endlich in die Schweiz ?
    27 9 Melden
    • Oban 05.12.2017 20:07
      Highlight Ja inkl. Bern Tag und Nacht, die Allestester CH-Edition oder und Schlag den Eppiney.
      Natürlich produziert durch Deutsche Produktionsfirmen die für die vorproduzierten Inhalte nur wenn sie unbedingt müssen in die Schweiz kommen.
      29 5 Melden
    • Hieronymus Bosch 05.12.2017 22:15
      Highlight Hoho, kommt mal ab dem hohen Ross... Landfrauenchochi, Bauer sucht... , Samschtigsjass und Glanz&Gloria sind keinesfalls besser als die deutsche seichte Unterhaltung. Und vorallem: im Gegensatz zu den deutschen Schrottsendungen, kostet das Schweizer "Unterhaltungsprogramm" satte 440 CHF! Man konnte keinen Kompromis finden, dann muss es mal auf dem harten Weg. Die schweiz wird dadurch nicht auseinander fallen!
      58 22 Melden
    • α Virginis 05.12.2017 22:35
      Highlight @Oban: Watson muss da auch mitmachen, mit ner Sendung "Schlag den Huber" oder so *g*
      7 1 Melden
  • Passierschein A38 05.12.2017 19:43
    Highlight Hab grad 100 Stutz eingezahlt!
    42 26 Melden
    • Spooky 05.12.2017 21:19
      Highlight Der ist gut 😂😂😂!!!
      7 17 Melden
  • Flughund 05.12.2017 19:25
    Highlight So so eine Abstimmung ist also ein Anschlag.
    39 32 Melden
    • Troxi 06.12.2017 10:06
      Highlight Es geht hier weniger um die Abstimmung selber, sondern mehr um dessen Inhalt. Kleiner aber feiner Unterschied.
      8 8 Melden
  • Urs457 05.12.2017 19:12
    Highlight Danke Operation Libero! Wer glaubt, NoBillag bringe uns das private TV- und Radio-Paradies, soll die Geschichte der CH-Presse lesen und nochmals gut nachdenken, wieso es bei den elektronischen Medien ganz anders laufen soll. https://www.infosperber.ch/Medien/Schweiz-Medienkonzentration-Ringier-NZZ-Blocher-Tamedia-AZ
    35 26 Melden
  • blond, deep blond 05.12.2017 18:27
    Highlight SRF hat nicht das schlechteste Angebot. Die Dokumentationen und Reportagen sind teilweise überdurchschnittlich. Ein Fernsehen, das nicht zu hundert Prozent dem kommerziellen Druck ausgesetzt ist und alle Sprachen und Regionen bedient - auch gut. Aber...
    Zu teuer! Ich bin nicht gegen eine Gebühr. Aber dem Verhältnis zum meinem Nutzen angepasst, wären 50.- im Jahr, fair und genug. Zumal ich mir die ellenlangen Werbeblöcke immer noch anschauen muss!
    38 23 Melden
    • werner weber 05.12.2017 22:54
      Highlight Das Dumme ist nur, die Initiative verbietet auch eine gerechtere Finanzierung durch Steuern.
      8 5 Melden
    • phreko 05.12.2017 23:43
      Highlight Was du im TV erhälst kostet auch bloss knapp über 100.- . Teuer ist die Viersprachigkeit unseres Landes. Wer da was ändern will, soll mit einer Initiative unsere Lamdesgrenzen verändern.
      10 7 Melden
  • Ron Collins 05.12.2017 18:22
    Highlight UUiii....jetzt bin ich schon ein Terrorist wenn ich NoBillag zustimme? Krass! Aber von mir aus...
    Peinlich diese Libero-Tante und ihre ehrenwerten Anhänger.
    57 86 Melden
    • äti 05.12.2017 18:56
      Highlight ... lies mal den Initiativ-Text
      48 23 Melden
    • René Obi (1) 05.12.2017 18:58
      Highlight Terrorist nicht. Aber es ist dir anscheinend egal, keine von der Wirtschaft, von Investoren unabhängige Informationen mehr zu erhalten.
      48 17 Melden
    • Ron Collins 05.12.2017 21:09
      Highlight Ha ha der war gut Röne! Unabhängig!!
      22 38 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • amazonas queen 05.12.2017 18:01
    Highlight Wer in der Zukunft nur noch #realNews aus dem Haus Rickli/Bücher lesen will, soll ja stimmen.
    41 34 Melden
    • Ron Collins 05.12.2017 18:24
      Highlight Ja klar, super argument. Unfähigkeit der SRG Leitung gleich die Rickli herholen als Schuldige, oder den Blocher! gell? Steck deinen kopf in den Sand.
      Wer in Zukunft weiter abgezockt werden will, nur zu...sagt NO zu NObillag. mannomann...
      31 63 Melden
    • Fabio74 06.12.2017 08:58
      Highlight @ron Lern mal Respekt und Anstand
      5 8 Melden
    • Roterriese 06.12.2017 12:03
      Highlight @amazonas queen, vor allem "lesen". Es geht hier und TV und Radio und nicht um Zeitungen.
      3 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • andyv 05.12.2017 18:01
    Highlight Ich werde je länger ein klares JA in die Urne legen.
    Wer Fussballspiele sehen will, oder SKI-Rennen oder Tennis oder Kochsendungen oder was auch immer, der soll dafür zahlen, was er schauen möchte.

    SRG und Billag verschleudern seit Jahren Geld, mein Geld. Es ist an der Zeit, dass die Medienlandschaft lernt Marktorientiert aufzutreten und zu Produzieren was der Kunde auch will und bereits ist zu zahlen.

    Für einen Service Publik bin ich gerne bereit CHF 50.00 Jahr zu bezahlen, aber nicht CHF 365! Warum müssen Firmen zusätzlich zahlen, die Angestellten zahlen ja schon!
    45 66 Melden
    • Snowy 05.12.2017 18:29
      Highlight Wenn Sie "Ja" stimmen bezahlen sie nicht CHF 50.- sondern gar nichts mehr.
      Der Initiativtext ist hier eindeutig: Dem Bund wird es untersagt irgendeine Mediensteuer einzufordern.
      35 5 Melden
    • derlange 05.12.2017 18:53
      Highlight Mehrwert bieten!
      Der wird bezahlt!
      16 27 Melden
    • äti 05.12.2017 19:00
      Highlight ... No-SBB, NO-Autobahn, NO-Strassenreinigung, NO-Trottoir etc etc. Brauch ich alles eher weniger und wenn ich tot bin sowieso nicht. Jetzt blechen für 'andy's? Nein, nie. :)
      39 19 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • cobris 05.12.2017 17:55
    Highlight Nun setzt sich operation libero (ol) also zum Erhalt von Zwangsgebühren und Medienbevormundung ein? Bekommt ol selber Subventionen aus dem Bundestopf oder wer finanziert diese unglaubwürdige Aktion mit zweifelhaften Argumenten? Eine solche Form von Opportunismus ist wohl offensichtlich und die Systemprofiteure wie ol manövrieren sich selber ins Abseits. Warum wird ein so heisses Thema nicht im libero eigenen Blog zur Diskussion frei gegeben? Hat da jemand Schiss vor gegensätzlichen Kritiken? Weil die Aktion alles andere als liberal ist, sondern Züge einer kommunistischen Propaganda trägt?
    38 54 Melden
    • äti 05.12.2017 19:03
      Highlight Cobris, die Finanzierung steht im Text. Die Argumente übrigens auch. Und was sie nicht unterstützen sogar auch. Alles im Text. Evtl Siri einschalten wenn lesen problematisch.
      26 12 Melden
    • Passierschein A38 05.12.2017 19:47
      Highlight Wie schon erwähnt - ich finanziere sie mit! Operation Libero wird je länger je mehr das Sprachrohr der vernünftig und erwachsen denkenden Menschen!
      34 20 Melden
  • wasylon 05.12.2017 17:19
    Highlight Warum nicht glich so. Drama baby Drama🤣
    27 18 Melden
  • Dagobert Duck 05.12.2017 17:13
    Highlight Ist ja alles gut und recht. ABER: Der Konzern SRF hat den Bogen überspannt. Was die machen, hat zu 80 % nichts mit Information zu tun, sondern dient der Einschaltquote. Und das ist eine totale Verdrehung des ursprünglichen Auftrags. Wenn No Billag durchfällt, wovon auszugehen ist, dann wird, dann muss der Auftrag des SRF auf den Tisch. Denn die Initiative wird nur deshalb so heiss diskutiert, weil man im Leutschenbach den Hals nicht vollkriegen konnte.
    41 27 Melden
    • Fabio74 05.12.2017 20:08
      Highlight Was ist dann der genaue Auftrag der SRG?
      11 14 Melden
    • Ron Collins 05.12.2017 21:22
      Highlight Service Püüblickkk!??? Whatever it means;))
      5 16 Melden
    • satyros 05.12.2017 22:51
      Highlight Art. 93 Abs. 2 der Bundesverfassung hilft weiter.
      13 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bijouxly 05.12.2017 16:56
    Highlight Gut geschrieben Rede, aber bitte streicht das "libero" aus eurem Namen...
    Den Vergleich mit der in die Luft gehenden Bombe und den "Radikalen" fand ich sehr geschmacklos. Das ist nichts, das man politisch stilisieren muss.
    35 63 Melden
    • α Virginis 05.12.2017 17:30
      Highlight Das muss nicht "politisch stilisiert" werden, das IST Politik. Und es sind durchaus Radikale, wenn auch nicht unbedingt diejenigen, die Du erwarten würdest, welche eine Grundlage der Öffentlich Rechtlichen mit dem Grundsatz der Informations- und Unterhaltungsvermittlung. Ausserdem lebt ein guter Teil der Filmschaffenden in der Schweiz davon. Naja, das sind ja alle "Linke", also ohne Existenzberechtigung? Ich weiss nicht so recht...
      22 19 Melden
    • Fabio74 05.12.2017 17:43
      Highlight Warum? Darf nur die SVP provozieren mit ihren Kampagnen?
      31 28 Melden
    • Ron Collins 05.12.2017 18:30
      Highlight ach Fabio74...
      22 26 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • m. benedetti 05.12.2017 16:54
    Highlight Sorry, aber Zwangsgebühren für alle Haushalte gleich hoch, egal ob arm oder reich, haben nichts mit Demokratie zu tun, eher mit Sozialismus.
    49 84 Melden
    • Dominik Treier (1) 05.12.2017 17:04
      Highlight Wenn Gebüren die für jeden, unabhängig seiner Finanzkraft (Was ich bei einer obligatorischen Gebür übrigens ebenfalls überhaupt nicht unterstütze), gleich sind, für Sie sozialismus darstellen, dann empfehle ich Ihnen sich zu informieren was dieses Wort überhaupt bedeutet...
      37 10 Melden
    • phreko 05.12.2017 17:10
      Highlight Nein. Das ist Neoliberalismus. Schutz der Reichen.
      18 4 Melden
    • Sportfan 05.12.2017 17:37
      Highlight Das ist Demokratie pur! Wurde genau so vor 2 Jahren angenommen - Revision RTVG. Das die Gebühr einkommensabhängig erhoben werden soll, war damals Null Thema. Wird jetzt, weil man keine Argumente hat gebracht!
      27 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Silent_Revolution 05.12.2017 16:41
    Highlight Ein primitives Plakat und schon jubeln sie wieder den liberalen Populisten zu.

    Ein privates Unternehmen mit einer staatlich legitimierten Sonderberechtigung zur Geldeintreibung und Verfahrenseinleitung wird plötzlich als alternativlos dargestellt.
    Zu lange hält sich dieses fragwürdige Konstrukt schon am Leben, denn eine Gebühr bedarf zwingend und in jedem Fall einer direkten Gegenleistung.

    Man hätte Zeit gehabt das Ganze als Kollektivfinanzierung ins Bundesbudget einzuplanen, aber man hat sich ja bei der Revision lediglich auf Kostensenkung und Unternehmensentlastungen fixiert.
    48 67 Melden
    • äti 05.12.2017 19:12
      Highlight .. "bedarf zwingend und in jedem Fall einer direkten Gegenleistung" - die gibts allerdings schon, sie gefällt eben nicht jedem. Demokratie à Go-Go gibt es nicht.
      11 12 Melden
    • Silent_Revolution 05.12.2017 19:38
      Highlight Inwiefern erhält jemand der kein Radio, für Unterhaltung Netflix, für Sport Dazn und für sonstige Informationen Billag unabhängige, gebührenpflichtige, oder "freie" werbefinanzierte Portale nutzt eine direkte Gegenleistung zu den erhobenen Gebühren?

      Rechtfertigt der z.T eingeblendete Teletext auf Watson vielleicht 400 Stutz?

      Die "Gegenleistung" ist nunmal frei verfügbar und wird auch dementsprechend verbreitet, was eben nicht sein sollte.

      Netflix kann den Dienst auch nicht unverschlüsselt für jeden frei verfügbar machen und mit dieser Rechtfertigung von jedem Haushalt Gelder eintreiben.
      9 7 Melden
    • MeinSenf 05.12.2017 23:13
      Highlight Naja, die Gebühr geht ja nicht nur ans SRF, sondern auch an viele Private, an die SDA und Kulturschaffende. Ich bezweifle, dass Sie auf werbefinanzierten Portalen noch nie einen Artikel der SDA konsumiert haben...
      Braucht man eine nicht-gewinnorientierte Finanzierung? Ja. Muss sie geändert werden? Warum nicht... aber über letztere Frage wird NICHT abgestimmt.
      7 4 Melden
  • Flughund 05.12.2017 16:38
    Highlight Irgendwie goldig. Die Bewegung heisst Operation Libero kämpft aber für hohe Zwangsgebühren.
    Ich habe immer gemeint, libero heisse auf deutsch frei oder kostenlos.
    53 79 Melden
    • Ha! Bermas. 05.12.2017 16:57
      Highlight Irgendwie goldig. Du denkst, die Abschaffung dieser Zwangsgebühren führe zu mehr Freiheit.
      87 37 Melden
    • Nick Name 05.12.2017 17:13
      Highlight Falsch: Die Operation Libero kämpft nicht für «hohe Zwangsgebühren», sondern gegen eine bescheuerte Initiative. (Steht übrigens (jaja, nicht ganz wörtlich ;-) ) auch im Artikel, s. zweitletzter Abschnitt.)
      Nein, das ist nicht dasselbe.
      36 19 Melden
    • Luzi Fair 05.12.2017 17:36
      Highlight Ob goldig oder nicht. Nach der Abschaffung habe ich die Freiheit für Medien zu bezahlen, welche es mir wert sind.
      22 28 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • derlange 05.12.2017 16:21
    Highlight Bietet Mehrwert und verkauft euer Produkt auch in der 4 sprachigen Schweiz möglich!
    10 26 Melden
  • patnuk 05.12.2017 16:20
    Highlight Ja, die SRG war die einzige Informationsquelle in Gondo oder andere von Naturgewalt betroffene Gebiete, nach ein paar Tage wandern die anderen privaten News Channel bereits ab, da es nicht mehr genug Einschaltquoten gab.
    51 20 Melden
    • andyv 05.12.2017 18:03
      Highlight und was ist daran schlecht? Wenn es keinen mehr interessiert, dann trotzdem senden? Genau das ist das Problem der SRG - daher klares JA
      18 25 Melden
    • äti 05.12.2017 19:20
      Highlight @andy, wer ist *keiner*? Könntest du sein.
      13 7 Melden
  • Tepesch 05.12.2017 15:58
    Highlight Hoffentlich schauen die Billag Gegner auch kein ZDF, ARD, ORF, Arte, etc. Dass sind nähmlich alles Sender die über Rundfunkgebühren finanziert werden.
    87 27 Melden
    • Roterriese 05.12.2017 16:18
      Highlight Nein, obs du es glaubst oder nicht. Es lebt sich super ohne TV-Anschluss
      30 59 Melden
    • Saraina 05.12.2017 17:06
      Highlight Ja genau, roterriese, und was du nicht brauchst, brauchtvesbauch nicht. Drum bin ich gegen Schulen (Kinder sind erwachsen), Fernstrassen (habe kein Auto), Hallenbäder (Nasswerden im Winter ist wäh!), Fussballplätze, Parkhäuser, Bibliotheken. Nur so als Beispiel. Es lebt sich super ohne den Mist.
      37 15 Melden
    • Fabio74 05.12.2017 17:45
      Highlight @Roterriese Schön für dich. Breitbart und Onkel Christophs-TV ist auch im Internet zu sehen
      30 19 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 05.12.2017 15:40
    Highlight Natalie,
    dieses Bild der Operation Libero wird sich in den Köpfen der Unentschlossenen einbrennen. EINBRENNEN.
    Du und Deine Adlaten müssen jetzt den Finger rausnehmen..
    25 32 Melden
    • wasylon 05.12.2017 20:15
      Highlight @NYP Frau Rickli ist nicht mal im Komitee von No Billag. Offenbar verbreitet Du #FakeNews.
      10 6 Melden
  • N. Y. P. D. 05.12.2017 15:29
    Highlight Wow !

    Beeindruckend euer Plakat. 2 Sekunden beaugapfeln. Und schon ist eigentlich alles klar.

    Danke, dass ihr euch engagiert.
    Nochmals : Das ist ein Hammerplakat.
    Es geht den Adlaten von Christoph darum, die Medienvielfalt einzuäschern. Es gilt diese Initiative abzuschmettern. Danach gilt es dem SRF Beine zu machen, endlich zu sparen.

    Dass das SRF mit 100 ! Leuten in Bern vor Ort war, als ein simpler Bundesrat gewählt wurde, ist voll daneben.

    Trotzdem : no billag NEIN
    66 37 Melden
    • Ron Collins 05.12.2017 18:39
      Highlight Trotzdem Ja zu Nobillag! Danke!
      12 17 Melden
    • N. Y. P. D. 05.12.2017 19:28
      Highlight Nein, @Ron Collins,
      es bleibt bei einem NEIN.

      Danke Dir.
      14 8 Melden
    • Ron Collins 05.12.2017 23:45
      Highlight Blitz!!;)
      3 4 Melden
  • Dogbone 05.12.2017 14:53
    Highlight Verfassungspatrioten...😂 Haben die zuviel „Watchmen“ oder vielleicht „Wanted“ gschaut? Operieren natürlich im Hintergrund und nur, wenn die Schweiz in Gefahr ist. Puuh! Irgendwie scheint mir deren Programm leicht hysterisch...
    55 75 Melden
    • kettcar #lina4weindoch 05.12.2017 16:19
      Highlight Du meinst wie andere, die sich aus reinem Pflichtgefühl und weil die Schweiz in Gefahr ist allenfalls doch noch als Bundesrat opfern würden? :)
      23 10 Melden
  • Adrian Huber 05.12.2017 14:52
    Highlight Gut investiertes Geld, auch wenn es nur 20 oder 50 Franken sind. Steter Tropfen höhlt den Stein. Danke „Operation Libero“! Das ist mindestens so wichtig wie damals gegen die Durchsetzungsinitiative.
    78 39 Melden
  • mille_plateaux 05.12.2017 14:48
    Highlight Ich hab das Heu nicht auf der selben Bühne wie die OpLib, schätze aber ihre pragmatische Herangehensweise.

    Während sich das Gros aus SP, FDP und CVP in irrelevante Wortgefechte um die ohnehin unbeliebte SRG verstricken lassen, identifizieren und benennen die Pinken den Kern dieser schädlichen Initiative. Man muss nicht die SRG verteidigen. Sondern Teile unseres demokratischen Fundaments.

    Wie schon bei der DSI ist’s ein Armutszeugnis für die strategischen Köpfe der übrigen Parteien: Auch nach 30 Jahren Erfahrung mit dem «Blocher’schen Diskurs» werden die immer selben Fehler gemacht.
    77 23 Melden
    • Majoras Maske 05.12.2017 16:34
      Highlight Ja, ihre Kommunikation ist wirklich erfrischend gut, klar und intilligent. Und sie ist dringend nötig. Mitte-Links ist zu so etwas irgendwie nicht fähig, was mehr als bedauerlich ist...
      20 12 Melden
  • DJ77 05.12.2017 14:12
    Highlight Der Operation Libero gehe es nicht um die SRG als Institution, nicht um die Frage, ob es mehr oder weniger Staat oder Gebühren brauche, sondern um das Recht auf Information.
    Die SRG behauptet aber nicht weiter existieren zu können wenn keine BILLAG Millionen mehr fliessen...bin verwirrt!
    31 67 Melden
    • screnbrake 05.12.2017 15:35
      Highlight Ganz einfach, folgendes gehört neben der Abschaffung der Gebühren auch noch zur Initiative:

      «Der Bund betreibt in Friedenszeiten keine eigenen Radio- und Fernsehstationen.»
      48 8 Melden
    • Pisti 05.12.2017 16:55
      Highlight Dann machens halt die Privaten, so what? Die Reuters News können Private ziemlich sicher günstiger anbieten als das SRF. Und Sendungen wie die Rundschau mit hohen Quoten, wird auch jemand ausstrahlen.
      12 41 Melden
    • Schlumpfinchen 05.12.2017 17:30
      Highlight Das schlimme an der Initiative ist nicht, dass der Bund nur noch in Krieg- oder Krisenzeiten ein Radio oder Fernsehen betreiben darf, sondern dass die privaten Anbieter dann nicht mehr informieren müssen und es keine Beschwerdestelle mehr geben muss.
      Das kam viel zu wenig zur Sprache bis es die Operation Libero in ihre Kampagne aufgenommen hat.
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  • Radesch 05.12.2017 14:01
    Highlight 2/2

    Die höhe der Gebühren wurde ja gesenkt. Wenn man will, dass diese noch tiefer werden, dann lanciert man doch nicht eine Initiative welche die SRG komplett vernichten wird. Informationssendungen haben eben leider nicht genügend Einschaltquoten um rentabel zu sein.

    Und das Internet ist übrigens auch nicht so unabhängig wie man meint, aber das ist ein anderes Thema.

    Viel wichtiger ist, dass im Art. 93 der bisherige Abs. 2 weg fällt. Ausserdem ist der neu geforderte Abs. 6 definitiv das Ende der SRG.

    No-Bilag Initiative:
    https://goo.gl/nyo4D5

    BV Art. 93:
    https://goo.gl/8jBV1E
    65 22 Melden
    • andyv 05.12.2017 18:10
      Highlight Was ist denn soooo schlimm wenn es SRG und Billag nicht mehr gibt? Es wird so oder so eine der Abstimmung werden, welche nicht wie das Folk es wünscht durchgesetzt wird. Also was sorgen wir uns? Wichtig wäre einfach dass die Initiative angenommen wird, damit was neues entstehen kann. Angenommen es gäbe weder SRG, noch lokale Radios und TV und es besteht das Bedürfnis, was denkt Ihr wie lange es geht bis ein anderer in den Startlöchern steht? Heute das nicht möglich, weil SRG allen in der Sonne steht!
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    • Radesch 05.12.2017 20:36
      Highlight @andyv

      Ich gebe dir soweit recht, dass die Gebür wahrscheinlich sowieso nicht ganz verschwinden wird. Die Schweiz hat selten Extremlösungen umgesetzt.

      Auch beim Alpenschutzartikel oder der MEI war das so. Das ist eben eine Art zusätzliche Sicherung, damit nicht alles bachab läuft. Undemokratisch? Vielleicht, aber undemokratisch wäre es auch 48,8% der Abstimmenden zu ignorieren. Deswegen sind Kompromisslösungen in der Regel besser.

      Es ist zwar niemand 100% zufrieden, aber auch niemand zu 100% gekränkt. So funktioniert dieses Land seit 1848.
      5 1 Melden
  • Radesch 05.12.2017 14:01
    Highlight 1/2

    Ich werde auch NEIN stimmen. Öffentlich rechtliche Medien sind sehr wichtig in einer Demokratie um eben diese aufrecht zu erhalten.

    Auch haben diese Medien eben einen Informations- UND Unterhaltungsauftrag. Wenn einem der zweite Teil nicht passt, dann hätte man den Auftrag neu definieren sollen und nicht ein mal mit der Abrissbirne alles kaputt machen das man sich aufgebaut hat.

    Abgesehen davon bräuchte ich das SRF ja auch nicht, aber wo ist denn bitteschön die Solidarität? Die Welschen, Tessiner und Rätoromanen haben dann nämlich gar keine inländische Informationsquelle mehr.
    191 74 Melden
    • just sayin' 05.12.2017 16:25
      Highlight @Radesch

      das war ja das problem: die srg und unsere regierung hat den unmut in der bevölkerung einfach ignoriert. sie haben die chance, ein effektives und unabhängiges informationssystem zu schaffen (anstatt eine bespassungs-und-gebühren-verschleuderungs-maschine) verpasst.

      wer jahrelang so an den zahlenden kunden (oder eben nicht-kunden) vorbeiproduziert, der wird abgesetzt.
      20 32 Melden
    • Fabio74 05.12.2017 17:47
      Highlight @justsayin noch immer seid ihr nicht das Volk.
      16 12 Melden
  • Spit 05.12.2017 13:47
    Highlight Gut so, Operation Libero! Für Medienvielfalt, unabhängige Informationskanäle und vor allem auch für die kulturelle und sprachliche Vielfalt der Schweiz!
    216 95 Melden
    • Redly 05.12.2017 17:31
      Highlight Stellt Euch vor, Trump würde staatlich finanzierte und kontrollierte Medien schaffen, die unabhängigen wenig Raum liessen.
      Bin sicher, das würden wir alle toll finden.

      Kann Spuren von Ironie und Konsistenz enthalten...
      11 17 Melden
    • cobris 05.12.2017 18:01
      Highlight Was hat denn der zwangsfinanzierte Medienbrei von zweifelhafter Qualität mit Medienvielfalt zu tun?? Und bist Du der naiven Vorstellung, dass von Subventionen abhängige Medien wirklich unabhängig sind? "Dessen Hand die mich füttert, beiss ich nicht ...".
      11 13 Melden
    • andyv 05.12.2017 18:15
      Highlight @ The M

      Was glaubst Du für wen Produziert man eine Sendung - genau für den Konsumenten. Wenn nicht Konsumenten da sind, weil es schlicht und ergreifen keiner sehen will, muss man mit fremden Mitteln das ganze finanzieren.

      Und das soll richtig sein?

      Wer finanziert mir meine Fürze und Ideen? Ich selber oder meine Kunden, aber weder Du, noch der Staat, noch sonst jemand gibt mir Geld!

      Also klares Ja in die Urne
      8 11 Melden
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  • Redly 05.12.2017 13:28
    Highlight Nehmen wir an, in China wird der grösste Medienkonzern staatlich kontrolliert. Er ist so gross, dass andere Medien nur in Nischen und mit Staatsgeldern überleben können.
    Und das soll Vielfalt und gute Information sicherstellen.

    Echt? Ahhh, der war wirklich gut 😂😂😂
    34 97 Melden
    • phreko 05.12.2017 14:51
      Highlight Wie überleben denn schweizer Medien, wenn nicht vom reichen Mäzen unterstützt?
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    • The M 05.12.2017 15:15
      Highlight Offensichtlich kennst du dich nicht aus in der Schweizer Medienlandschaft: Das SRF ist unabhängig vom Staat. Und genau deshalb hinkt dein Vergleich so massiv, dass er über deine neoliberale Denkblockade stolpert.

      In der Schweiz haben wir momentan eine optimale Situation für die mediale Unabhängigkeit:
      Privatmedien, die abhängig sind von Inserenten und Verleger
      Das SRF, das abhängig ist von allen Bürgerinnen und Bürgern (aka Gebührenzahler).
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    • Tepesch 05.12.2017 15:53
      Highlight @Redly
      Die SRG wird als Verein geführt und ist vom Staat unabhängig. Daher geschieht die Finanziehrung auch über eine separate Rundfunkgebühr und nicht über die Steuern.
      44 12 Melden
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  • piedone lo sbirro 05.12.2017 13:19
    Highlight vielen dank zum voraus der operation libero für ihren einsatz gegen den anschlag auf die demokratie!
    264 129 Melden
    • cobris 05.12.2017 17:58
      Highlight Also Du findest es demokratisch, wenn ich für eine Leistung, welche ich nicht bestellt habe Zwangsgebühren bezahlen muss und das Volk nichts zu den Inhalten der Staatsmedien zu sagen hat? Willkommen im Dritten Reich!
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    • thunder 05.12.2017 18:12
      Highlight Wo ist das Problem für die Demokrate, wenn ein tendenziöses, linkes Monopolfernsehen verschwindet?
      9 28 Melden
    • Urs457 05.12.2017 19:09
      Highlight @cobris und @thunder Schon vergessen, wir haben darüber abgestimmt!
      19 5 Melden
  • kuhrix 05.12.2017 13:17
    Highlight Gut engagiert sich endlich mal jemand ernsthaft gegen diese gefährliche "SRG Zerstörungsinitiative". Obwohl ich die Gebühren selber sehr hoch finde werde ich dagegen stimmen. Für neutralen Journalismus, für unsere Sprachminderheiten, für einheimische Serien und Filme, für SRF3, für die tollen Apps, für die Webseite, für Dok, für Fussball, für Skirennen, für die Tagesschau, für Kassensturz, für das Echo der Zeit und damit auch meine Grosseltern ihre Folklore-Sendungen weiterhin schauen können.
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    • sheshe 05.12.2017 14:43
      Highlight Und vergiss nicht die vielen kleinen Stationen wie RaBe, Stadtfilter etc. welche ohne Werbung senden und dennoch ein klein wenig andere Berichterstattungen bringen.
      38 13 Melden
    • Shabina 05.12.2017 16:26
      Highlight SRG ist nicht neutral sondern eher links angesiedelt, wie die meisten privaten Medien ebenfalls.
      Sogar Watson hat dies berichtet.
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    • Murky 05.12.2017 17:23
      Highlight Grundsätzlich neutral. Wenn einige ihrer Journalisten privat eher links sind hat das nichts mit dem Auftrag zu tun.
      7 3 Melden
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  • Paddiesli 05.12.2017 13:11
    Highlight Ich drücke Libero die Daumen und spende auch gleich etwas!
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Die «Arena» ist in der No-Billag-Falle – doch dann macht Student Christian alles klar

Im Leutschenbach streiten Politiker über die Zukunft des Schweizer Fernsehens. Da schaltet sich ein junger Mann aus dem Publikum ein. Seine Botschaft: Er wolle sich auch künftig nicht zwischen rechten und linken TV-Sendern entscheiden müssen.

Jonas Projer dürfte es zumute gewesen sein, als plane er seine eigene Beerdigung. Und müsste beim Totenmahl erst noch die Hälfte der Tische für seine Feinde reservieren. Die «Arena» zu einer Initiative zu moderieren, die wohl nicht nur das Aus dieser Sendung, sondern gleich der kompletten SRG bedeuten würde, muss als undankbare Aufgabe bezeichnet werden. Doch dazu gleich mehr.

Man werde über No Billag diskutieren «wie über jede andere Vorlage auch», versprach der Moderator zu Beginn. Um dann …

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