Schweiz
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ZUM STELLENABBAU BEI DER SRG STELLEN WIR IHNEN AM DIENSTAG, 6. OKTOBER 2015, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG -  Montage des neuen Logos SRG SSR beim Schweizer Fernsehen in Zuerich am Mittwoch, 2. Maerz 2011. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Swiss Pop macht seit Ende Jahr ihre Hörer darauf aufmerksam, dass sie ein Programm der SRG sind. Bild: KEYSTONE

Hey, wir sind auch von der SRG: Kurz vor No Billag hat Radio Swiss Pop einen neuen Jingle

Radio Swiss Pop und Swiss Classic haben einen neuen Jingle. Dieser macht ihre Hörer darauf aufmerksam, dass sie einen Sender der SRG eingeschaltet haben.



Wer Radio Swiss Pop hört, tut dies vielfach aus einem Grund: Keine Werbung, keine Moderatoren, keine Nachrichten – einfach nur ununterbrochen Musik geniessen. Mit einer Einschränkung: Nach jedem dritten Lied wird ein Jingle abgespielt. Beispielsweise einfach nur: «Radio Swiss Pop». Oder auch: «Alle gespielten Songs von Radio Swiss Pop im Überblick finden Sie online auf radioswisspop.ch.»

Die verschiedenen Jingles wechseln sich ab, damit «diese von der grossen Mehrheit unserer Hörer nicht als zu häufig gespielt empfunden werden», ist auf der Website des Radiosenders zu lesen.

Aufmerksamen Zuhörern ist in den letzten Wochen aber dennoch nicht entgangen: Ein neuer Jingle ist frisch dazu gekommen. Seit Ende Dezember heisst es immer mal wieder: «Swiss Pop, ein Musikprogramm der SRG SSR». Das Timing der Änderung ist auffällig.

Der neue Jingle auf Radio Swiss Pop

In zwei Monaten, am 4. März, entscheiden die Schweizer Stimmbürger über die No-Billag-Initiative. Ein schicksalhafter Tag für die SRG. Ein Ja wäre gleichbedeutend mit dem Ende des Medienunternehmens, zumindest so wie wir es heute kennen. 

Lässt sich der «Plan B» der Befürworter finanzieren?

Fest steht: Bei einer Annahme der Initiative würden zumindest viele der heutigen Angebote und Sender wegfallen: Damit ist neben den Fernsehkanälen auch die Zukunft der 17 Radioprogramme der SRG ungewiss. Darunter Radio Swiss Pop, den gemäss Mediapulse täglich 507'000 Menschen hören.

«Das Publikum hat das Recht zu wissen, wer dieses Programm verantwortet.»

Daniel Steiner, Sprecher SRG

Diese sollen nun anscheinend dafür sensibilisiert werden, dass auch ihr Sender von den Gebühren abhängt. Dies betrifft auch Hörer von Radio Swiss Classic. Ab dem 1. Februar wird der Jingle auch hier zu hören sein.

SRG Mediensprecher Daniel Steiner will nichts von einem Zusammenhang mit der Initiative wissen. Die neue Leitung der Satelliten-Programme habe die Jingle-Entscheidung im letzten Sommer beschlossen, «unabhängig von No-Billag». Steiner begründet den Entscheid wie folgt: «Das Publikum hat das Recht zu wissen, wer dieses Programm verantwortet.» Denn in einem Programm ohne Moderation werde – anders als in moderierten Programmen – sonst nie auf die Herkunft hingewiesen.

Steiner betont zudem, dass es sich eigentlich um eine Wiedereinführung handle. Bis 2014 waren auf allen drei Satelliten-Radios SRG Jingles zu hören, welche die Hörer auf das Unternehmen hinter dem Sender aufmerksam machten. 2014, im Zuge der Konvergenz mit dem Fernsehen, verzichteten Swiss Pop und Swiss Classic darauf, die Jingles weiter auszustrahlen. Anders auf Swiss Jazz: Hier wurde der Jingle nie abgesetzt.

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    Alle Leser-Kommentare
  • paper 11.01.2018 17:27
    Highlight Highlight Einmal mehr: ich habe nichts gegen die SRG und dass die durch die Öffentlichkeit finanziert wird. Aber dafür braucht es keine überteuerte, private BillAG.
    Die Gebühren sind via Bundessteuern zu erheben.
    • Hackphresse 11.01.2018 18:37
      Highlight Highlight Dann haben sie den Initiativtext nicht gelesen.
      Entweder wäre es dann eine Gebühr oder eine staatlich betriebene Fernseh-/Radiostation.
      Das heisst keine Billag keine SRG.
      Darüber hinaus wenn die Gebühren via Steuern erhoben würde, wäre die SRG nicht mehr vom Staat unabhäbgig und das Parlament/Volk müsste/würde über Inhalt bestimmen.
      Besser wäre es gewesen die Gebühr beim verkauf gebührenpflichtiger Geräte zu erhebn. ZBsp 10 oder 20 Fr. Auf jedes Tablet, Smartphone, Radio, TV und alles andere internet oder DAB fähige gerät zu erheben.
      Aber ebä. D'Lüüt denket zwenig über so sache nah. 😐
      User Image
    • greystoke 11.01.2018 18:59
      Highlight Highlight Darum geht es aber nicht in der Abstimmung. Nach einem Ja wird es nichts mehr mit Bundessteuern oder ähnlichen Ideen. Deshalb Nein zu dieser dummen Initiative
    • paper 11.01.2018 19:26
      Highlight Highlight Ich habe ja nicht für No-Billag votiert, sondern eben angemerkt, dass meine bevorzugte Variante gar nicht zur Abstimmung steht.
      Das Argument mit der Unabhängigkeit sehe ich nicht ganz, andere staatlich finanzierte Unternehmen haben auch genügend Freiraum.
  • MSpeaker 11.01.2018 16:05
    Highlight Highlight Kann jemand mal eine ungefähre Zahl nennen was zB Radio SwissPop kostet? Leider findet man dazu keinerlei Infos.

    Klar ist denke ich, dass die Kosten einiges höher sind als die gratis Webradios die hier teils erwähnt wurden. Die Webradios werden nämlich einerseits anders abgerechnet als DAB+ Sender und andererseits zahlt man dort immer pro Zuhörer was bei Webradios sehr kleine Zahlen sind. Deshalb ist es auch egal ob man 1 oder 50 Sender betreibt, denn die Kosten bleiben die gleichen.
  • Thinktank 11.01.2018 13:47
    Highlight Highlight Kann man Radio Swiss Classic und Swiss Pop einfach mal eine Woche abschalten und dann den paar Leuten, die sich beklagen werden, ein Spotify Abo schenken?
    • Fabio74 11.01.2018 14:25
      Highlight Highlight Nein
    • Alnothur 11.01.2018 14:53
      Highlight Highlight Doch, natürlich.
    • marha 11.01.2018 16:02
      Highlight Highlight Wir rechnen mal nach.
      Radio Swiss Classic: 168'000 Hörer / Tag
      Radio Swiss Pop: 507'000 Hörer / Tag
      = 675'000 Hörer / Tag

      Ein Spotify-Abo kostet pro Monat (nach Ablauf des Testmonats) 12.95 / Monat.

      Das gäbe dann kosten von 8'741'250.- pro Monat ... oder 104'895'000.- pro Jahr. Und die Kosten für den Internetanschluss (welcher auch nicht jeder hat) sind hier noch nicht inbegriffen ...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nominator 11.01.2018 13:24
    Highlight Highlight Die Musik kommt via Internet. Und statt Bestatter läuft momentan DSDS und der Bachelor. Keine Zeit für SRG % Co.
    No Billag - No Problem,
    • Fabio74 11.01.2018 14:26
      Highlight Highlight Am TV Udch-TV und die Musik ist eh gratis, weil keine Kosten da sind um sie zu produzieren
    • marha 11.01.2018 16:13
      Highlight Highlight Bei DSDS gibt's ja so viel gute Musik.
      *Ironie off*
    • Fabio74 11.01.2018 16:44
      Highlight Highlight @mich selbst Sollte natürlich Uschi-TV heissen
  • piedone lo sbirro 11.01.2018 12:46
    Highlight Highlight bei der intitiative geht es nicht um die 365.-, die ein haushalt bezahlen muss. es geht um die abschaffung des service public.

    die initiative macht die SRG nicht schlanker, sie macht das angebot nicht besser. die initiative verbietet in der verfassung den service public grundsätzlich.

    es gäbe einen plan B, der dann doch noch service public ermögliche. falsch, der initiativtext ist eindeutig. es gibt auch keine anderen player, die den service public leisten könnten. für die kantone ist das finanziell nicht zu stemmen.

    die SRG wird kein CH-fernsehen mehr sein, sondern ein privatsender!
  • piedone lo sbirro 11.01.2018 12:45
    Highlight Highlight in einer demokratie ist information das fundament, auf dem unsere abstimmungen und wahlen stattfinden. schafft man die kontrolle über die SRG ab, gibts keine medien mehr, die ausgeglichen berichten müssen.

    die lizenzen für TV&radio würden an den meistbietenden versteigert. so würden privatsender und private milliardäre bestimmen, was bei uns im radio&TV an informationen verbreitet wird.
    wir können die informationshoheit nicht nur wirtschaftlichen interessen und politischen playern überlassen, ohne unserer demokratie nachhaltig schaden zuzufügen.

    ++die SRG gehört uns, der bevölkerung++
  • Noahb 11.01.2018 12:29
    Highlight Highlight Ein paar Tage nachdem Bigler und Co behaupten, die SRG bestünde weiterhin, heisst es auch in watson-Artikeln plötzlich, "dass zumindest viele Angebote wegfallen". Wieso relativiert ihr den Einschnitt, den diese Intiative bedeutet und macht damit genau das, was die Lügenkampagne der Befürworter bezwecken wollte?
  • El Pepe 11.01.2018 12:01
    Highlight Highlight die billag muss weg! schade für diverse kulturarbeitende aber es wird zeit das zu ändern da es einfach nicht mehr zeitgemass ist! ich beziehe keine srg angebote da ich einfach bessres im internet kriege ich zahle da klar geld dafür aber ich muss nicht zhalen wenn cih das zeugs nicht will. ich habe nie werbung, es kommt das wo ich will und ich finanziere keine schlawinski oder sonstige leute damit wo meiner meinung nach mein geld einfach nicht verdient haben! wer qualität will bezahlt auch dafür. bei der srg kriege ich überteurete qualität in berreichen die mich nciht intressieren!
    • a-minoro 11.01.2018 14:19
      Highlight Highlight Dein Name scheint Programm zu sein...
    • Fabio74 11.01.2018 14:27
      Highlight Highlight 1 Fr pro Tag überteuert? Manchem täte das Leben ausserhalb der Filterblase gut. Mal über den Tellerrand schauen, was es noch so gibt in der Welt
  • Scaros_2 11.01.2018 11:20
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht warum die SRG nicht konplett für 1 woche den stecker zieht. Alles was von einem Ja betroffen ist für 1 woche runterfahren.

    Somit wäre das ausmass bekannt, die zeitungen voll damit usw.

    Wäre ein mitiger und riskanter schritt aber evtl. notwendig.


    Nicht wie beim Brexit danach feststellen das man es so nicht wollte
    • _stefan 11.01.2018 13:55
      Highlight Highlight Nein, bitte nicht. Dann wäre auch die Krisen-Kommunikation (ICARUS) im Notfall nicht mehr gewährleistet.

      Leider sind sich viele das Ausmass dieser Verfassungsänderung nicht bewusst...
    • Alnothur 11.01.2018 14:54
      Highlight Highlight "Dann wäre auch die Krisen-Kommunikation (ICARUS) im Notfall nicht mehr gewährleistet." - Doch...
    • Scaros_2 11.01.2018 15:35
      Highlight Highlight So was könnte man die absolute Ausnahme nennen falls in dieser Woche ja per zufall gerade eine Krise ist die ICARUS abverlangt. Aber ansonsten wäre es die Möglichkeit.

      Wie viele alte Säcke kenne ich die keine Billag zahlen möchten aber nicht verstehen das die Tageschau davon abhängt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chaose 11.01.2018 11:06
    Highlight Highlight Wow, eine neuer Jingle... Wahnsinn, was im Vorfeld der Abstimmung alles zur Geschichte wird! Ein Schelm, wer dahinter Stimmungsmache eines Verlags vermutet.
    • Fabio74 11.01.2018 13:03
      Highlight Highlight Wird dieses platte Sprüchlein "ein Schelm wer..." nicht langsam langweilig?
      Grundsärzlich sollen alle SRG-Produkte erkennbar sein.
    • Chaose 11.01.2018 15:57
      Highlight Highlight Ja, Fabio74, natürlich ist es unsäglich platt. Aber an der Aussage ändert diese Formalität nichts. Und immer gleich "Boring!" schreien ist übrigens auch nicht gerade der Gipfel der Kreativität ;-)
    • Fabio74 11.01.2018 16:46
      Highlight Highlight Hab auch nicht boring geschrieben, sondern langweilig, weil Anglizismen unnötig sind.
      Es gibt ja nie den Zeitpunkt für eine Änderung. Weil die Frustrierten sowieso nörgeln
    Weitere Antworten anzeigen
  • c_meier 11.01.2018 10:56
    Highlight Highlight habt ihr jetzt bei watson auch den Auftrag jeden Tag einen Artikel über srf zu schreiben? ;)

    PS. Falls im Büro bei euch über den Bestatter oder Wilder gesprochen wird, da genügt eigentlich ein Hinweis, dass es diese Serien bei einer Annahme sicher nicht mehr geben würde und man hat 3 Stimmen mehr für ein Nein.
    • Lichtblau 11.01.2018 18:36
      Highlight Highlight Sind Ihre Kollegen wirklich so schlicht, c_meier?
  • sheimers 11.01.2018 10:47
    Highlight Highlight Zur Erklärung: Diese Musiksender sind nicht neu. Die sind ein Ersatz für den Telefonrundspruch, der in den 1930er Jahren eingeführt und in den 1990ern wegen ADSL wieder abgeschafft wurde. Das Klassikprogramm gab es schon auf dem Telefonrundspruch. Swiss Jazz und Swiss Pop sind wohl ein Ersatz für das abgeschaltete TR-Light (leichte Unterhaltungsmusik). Man hat nun also nur ein Musikprogramm mehr als früher. Dafür wurde TR-International eingestellt. http://www.biennophone.ch/telefonrundspruch.htm
  • rosen nell 11.01.2018 10:02
    Highlight Highlight allen die wegen dieser meldung bereits wieder den 180er puls schwingen sei erklärt: hier wurde ein signet verändert. gibt KEINE neue sender, KEINE neue kosten die den steuerzahler belasten. so etwas interessiert (normalerweise) keinen, nicht mal radio fans. leute, checkt doch mal die relationen über WAS genau ihr euch hier aufregt.
  • Mia_san_mia 11.01.2018 09:44
    Highlight Highlight Das ist voll ok, dass die das so machen.
  • Butschina 11.01.2018 09:15
    Highlight Highlight Ui, das sind etwas gar teure Abonnements. Ich glaube nicht, dass dies funktionkieren wird. Viele AHV-Bezüger werden sich das nicht leisten können.
    Ich hoffe dass die Initiative bach ab geht.
  • N. Y. P. D. 11.01.2018 09:14
    Highlight Highlight Herr Bigler

    Gestern mussten Sie ordentlich einstecken. Heute geht es nur um einen Jingle. Entspannen Sie also heute.
    Ein schönes Wochenende wünsche ich Ihnen noch.
    Aber ab Montag gibts wieder ordentlich auf den Deckel..
  • Snowy 11.01.2018 09:13
    Highlight Highlight Ist für mich als Vielautofahrer (und darum Viel-Radiohörer) mit ein Hauptgrund zur Ablehnung der No-Billag: Privat-Radioprogramme mit 12(!) Minuten Werbung pro Stunde und Non-Stop Sauglattismus-Halligalli wären mir ein Graus.

    Immer wenn ich mal wieder kurz in Radio Energy, Sunshine oder wie sie alle heissen reinzappe, frage ich mich wie sich erwachsene Menschen das freiwillig antun können...
    • N. Y. P. D. 11.01.2018 09:47
      Highlight Highlight Ich habe meinen Sender vor Jahren gefunden. Couleur 3.
      Die Moderatoren sind nicht sauglatt und krampfhaft originell, sondern angenehm entspannt. Auch die Musik kommt gänzlich ohne Hitparade aus..
    • Driver7 11.01.2018 09:57
      Highlight Highlight Jepp.. geht mir oft gleich.. klicke mich frustriert im minutentakt durch alle Radiosender die reinkommen.. und verbinde dann doch das Handy um Spotify zu hören..
    • Snowy 11.01.2018 10:18
      Highlight Highlight ..oder ich hör mir die gewünschten Radioformate im Auto als Podcast an (Echo der Zeit, Input etc).

      Nur einmal täglich muss das Radio live on Air sein: Um 07:50 und zwar auf A, B, C..SRF3!

      Meine Morgenroutine schlechthin - habe deswegen sogar schon Anrufe abgewiesen... :-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • ubu 11.01.2018 09:11
    Highlight Highlight Hey Watson! Berichtet doch drüber, dass Bigler seine Zahlen aus einem (eher spekulativen) Kurt-W-Zimmermann-Artikel der Weltwoche abgeschrieben hat.

    https://www.facebook.com/sendeschlussnein/posts/792894940894127

    Gemäss Twitter überlegt sich Zimmermann wegen Plagiats gegen den SGV vorzugehen.
    • dan2016 11.01.2018 10:06
      Highlight Highlight bei der Weltwoche muss man auch nicht rechnen können, da gibt es ja die Sugardaddies
    • Sportfan 11.01.2018 11:01
      Highlight Highlight @ubu:
      Habe es mir doch gedacht, ein zweifacher SVP Bundesratskandidat und ein FDP Nationalrat alleine reichen nicht, um solchen Mist zu erdenken.

      Nun ist mir klar, sie hatten Hilfe von der Weltwoche.



    • Kaffo 11.01.2018 13:27
      Highlight Highlight Also ich würde die NoBilag zurückziehen. Jetzt wo klar ist, dass die Weltwoche auch noch mitmischelt, ist die Abstimmung schon fast gelaufen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • meine senf 11.01.2018 08:53
    Highlight Highlight Diese Sender sind die absolut unnötigsten der SRG. Genau sowas bereitete den Boden für No-Billag, was nun die ganzen wertvolleren Inhalten gefährdet.

    Wenn ich die wäre, würde ich es für die Abstimmung eher sinnvoll finden, *nicht* gross an die Glocke zu hängen, wem diese Sender gehören.

    Eine Zufallsplaylist mit Fahrstuhlmusik und ohne jegliche redaktionelle Inhalte automatisch abspielen kann heute jeder, dafür braucht es keinen Radiosender.

    (Andererseits kann es natürlich auch sein, dass diese Sender sehr günstig zu betreiben sind, da praktisch kein Personal nötig).
    • Amboss 11.01.2018 09:05
      Highlight Highlight Das sehe ich genau gleich. Genau diese Sender sind doch das Symbol für die stets wachsende SRG. Bei der Gründung 1998 gabe es noch kein Internetradio, kein Youtube, kein Streaming, da waren diese Sender durchaus ein Bedürfnis. Aber heute schlichtweg nicht mehr. Aber einstellen? Nein, das dann doch nicht. Kostet ja sooooo wenig.
      Gleichzeitig hat die SRG das Onlineangebot in der Zeit stark auf-/ ausgebaut.
    • Bätzi 11.01.2018 09:06
      Highlight Highlight Wieso unnötig?
      Absolut Nötig schon mal überlegt wo die Musik herkommt wenn du Einkaufst oder dein Auto tankst hier wird oft auf diese Sender zurückgegriffen da sie keine Werbung und auch kein Kommentar senden.

      Ich benutze den Sender SwissPop auch oft wenn ich Gäste habe als Hintergrundmusik.

      Ergo unbedingt nötig
    • hcb78 11.01.2018 09:23
      Highlight Highlight Mol mol...

      507'000 Personen pro Tag = unnötig!

      gut gebrüllt mein Senf.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Howard271 11.01.2018 08:47
    Highlight Highlight Ist doch nur fair und in Ordnung, dass man das deklarieren darf.
  • herschweizer 11.01.2018 08:38
    Highlight Highlight Ach toll. Eine Playlist. Extrem neu und innovativ. Es gibt 7000 Internetradios. Soll das jetzt der Grund sein eine neue Steuer einzuführen?
    • Raembe 11.01.2018 09:24
      Highlight Highlight Wieso eine neue Steuer, verstehe gerade den Zusammenhang nicht
    • aglio e olio 11.01.2018 09:36
      Highlight Highlight Mehr als eine Playlist. Hintergrundinformationen zur gespielten Musik etc.
      Künstler die man sonst kaum zu hören bekommt.
    • Mia_san_mia 11.01.2018 09:48
      Highlight Highlight @herschweizer: Was für eine neue Steuer?? Weisst Du überhaupt um was es geht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • MM 11.01.2018 08:36
    Highlight Highlight "Ein Nein wäre gleichbedeutend mit dem Ende des Medienunternehmens, zumindest so wie wir es heute kennen."

    Falsch, es ist umgekehrt. ;-)
    • Raembe 11.01.2018 09:25
      Highlight Highlight Es wäre der Beginn des Medienunternehmens wie wir es heute kennen???
    • Dr Barista 11.01.2018 09:44
      Highlight Highlight @Raembe: Das ist eben wieder das Problem mit der Formulierung. Ist man GEGEN die Billag (also gegen das Medienunternehmen SRG wie wir es heute kennen) muss die Initiative mit JA beantworten. Wer für die Billag ist muss die Initiative mit NEIN beantworten. Es wäre also das JA, dass die SRG in Schwierigkeiten bringen würde...

      Ist aber nicht das erste mal, bei dem sicherlich einige ein JA einlegen werden, wenn sie eigentlich gegen die Initiative aber für die SRG sind und umgekehrt...
    • aglio e olio 11.01.2018 09:44
      Highlight Highlight Der "Ja SRG - No Billag" Slogan wirkt schon, wie man am Herz/Blitz Verhältnis 17/38 sehen kann.

      Überflogen, missverstanden & reflexartig bewertet.
      Schwach, Leute.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Beggride 11.01.2018 08:32
    Highlight Highlight Ob mit oder ohne NoBillag, man muss den Leuten schon zeigen, was sie nachher alles nicht mehr haben. Einige scheinen sich dessen kaum bewuust zu sein... Egal wie die Befürworter ein neues Programm über fünf Ecken finanzieren wollen, einen Radiosender ohne Werbung wird es danach sicherlich nicht mehr geben!
    • kupus@kombajn 11.01.2018 09:49
      Highlight Highlight Ich bin mir sicher, dass es nicht nur einige sondern sehr viele Befürworter sind, welche sich dessen gar nicht bewusst sind, was alles von einem Wegfall der Gebühr betroffen ist. Es sind ja nicht einmal nur die ganzen Sender und deren Sendungen, es sind auch viele Künstler, Veranstaltungen, etc. Ich kann mir z.B. kaum vorstellen, dass alle unsere Comedians ohne SRG genug verdienen würden, dass sie davon leben könnten. Oder das eidg. Schwingfest. Es generiert viel mehr Werbeeinahmen, weil die Werber wissen, dass ihre Werbung im TV gesehen wird. Bsp.: 1 Mio. TV-Zuschauer 2013 in Burgdorf.
    • Driver7 11.01.2018 09:51
      Highlight Highlight ich hab ein Spotify Abo :-)
    • Kaffo 11.01.2018 11:24
      Highlight Highlight Gibt es noch viele von diesen Träumer, die glauben was im Internet kommt einfach so aus den Wolken gesogen wird?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ihr Kommentar hat 20min Niveau 11.01.2018 08:28
    Highlight Highlight Egal ob gegen oder für No-Billag, oder ob die Änderung nun mit oder ohne Einfluss dessen getroffen ist, das Timing dieser Änderung ist jetzt grad wirklich nicht so passend. Man sollte wirklich davon ausgehen können das grad jetzt das eine mit dem anderen assoziiert wird.
    • Bätzi 11.01.2018 09:10
      Highlight Highlight Na Und!
      wenn jucktz die meisten hören den Jingle sowieso nicht da die Musik oft nur als Hintergrund Musik läuft
    • Mia_san_mia 11.01.2018 09:49
      Highlight Highlight @Prolet: Hallo? Klar ist die Änderung im Zusammenhang mit der Abstimmung entstanden.Und genau darum ist es passend, die machen das richtig.
    • Fabio74 11.01.2018 14:33
      Highlight Highlight Warum? Einen Zeitpunkt der allen passt gibt es nie
    Weitere Antworten anzeigen
  • bcZcity 11.01.2018 08:28
    Highlight Highlight Wahlkampf, nicht mehr und nicht weniger.
    • Mia_san_mia 11.01.2018 09:49
      Highlight Highlight Ja und wo ist das Problem?
    • Makatitom 11.01.2018 13:30
      Highlight Highlight Und für welchen Job kandidiert die SRG? Will die SRG National- oder Ständerat werden? Oder gar Bundesrichter? Hattest du in Staatskunde einen Fensterplatz? Es ist KEIN Kampf, und wenn es einer wäre, wäre es ein Abstimmungskampf
    • bcZcity 11.01.2018 14:04
      Highlight Highlight @Mia_san_mia
      Kein Problem, wollte ich nur loswerden.

      @Makatitom
      Deine überhebliche Antwort hättest du Dir sparen können. Es hätte gereicht wenn Du einfach darauf hingewiesen hättest, dass man dazu Abstimmungskampf sagt. Aber evtl. habe ich hier bei einem SRG Verfechter einen wunden Punkt erwischt, so dass er sich herablassend äussern muss. Und doch, es wird ein Kampf....wenn das die SRG noch nicht bemerkt hat, dann ist es schon zu spät.
    Weitere Antworten anzeigen

Nach der Hornkuh-Initiative jetzt die Geissen: Grünen-Kälin fordert Enthornungsverbot

In der Schweiz gibt es etwa 85'000 Ziegen. Wie viele von ihnen ohne Hörner leben, ist mangels Statistik unbekannt. Eine Motion verlangt jetzt – nach der Ablehnung der Hornkuh-Initiative – ein Enthornungsverbot für Geissen.

«Für mich ist es eine Frage der Würde eines Lebewesens, aber auch eine Frage des Anstandes.» Deswegen, so die grüne Aargauer Nationalrätin Irène Kälin, verlange sie mit ihrer Motion das Enthornungsverbot für Ziegen.

Die Islamwissenschaftlerin und hauptberuflich Präsidentin des kantonalen Arbeitnehmer-Dachverbandes «Arbeit Aargau» verlangt vom Bundesrat eine Änderung der zutreffenden Verordnung des Tierschutzgesetzes. Diese erlaubt heute ein Enthornen ausdrücklich. Die Anwältinnen der …

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