Schweiz

Schweizer Bevölkerung optimistischer als noch vor einem Jahr

08.01.18, 09:44 08.01.18, 09:55

Bild: KEYSTONE

Konsumenten fühlen den Wirtschaftsaufschwung offenbar kommen. Fast ein Drittel der Bevölkerung geht davon aus, dieses Jahr finanziell besser zu fahren.

Damit sind die Konsumenten etwas zuversichtlicher als im Vorjahr: Damals rechneten nur 29 Prozent mit Verbesserungen. 17 Prozent der Schweizer Bevölkerung gehen davon aus, dass sich ihre Finanzen 2018 negativer entwickeln werden als 2017. Im Vorjahr waren es noch 18 Prozent.

Dies hat das Vergleichsportal comparis.ch in einer Umfrage ermittelt. Zwei Drittel der Befragten können sich fast alles leisten oder sind zumindest zufrieden mit ihren Finanzen, heisst es in der Mitteilung vom Montag.

Zugleich muss sich ein Viertel stärker einschränken, um alle Rechnungen zu bezahlen. Gemäss Umfrage wird am ehesten bei den Spontankäufen gespart, bei elektronischen Geräten, Restaurantbesuchen und beim Ausgang. Für sieben Prozent der Bevölkerung reicht das Geld nicht aus, um den finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Am optimistischsten sind die Deutschschweizer. Hier rechnet ein Drittel mit Verbesserungen der Finanzen, in der Romandie sind es 26 Prozent, im Tessin 20 Prozent.

Von finanziellen Engpässen scheinen besonders Tessiner betroffen. Dort gab jeder Zweite an, die Ausgaben nicht oder nur knapp bestreiten zu können. In der Deutschschweiz kämpft nur jeder Dritte mit den Finanzen, in der Romandie sind es rund 40 Prozent.

Mit Blick auf die Geschlechter zeigt sich, dass die Männer etwas zuversichtlicher sind als die Frauen. 36 Prozent rechnen mit einer besseren finanziellen Situation als noch vor einem Jahr. Bei den Frauen sind es 25 Prozent.

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Besonders optimistisch sind die Jungen: Jeder zweite unter 36-Jährige gab an, dass seine finanzielle Situation im neuen Jahr besser sein wird als noch 2017.

Die Befragung wurde vom Marktforschungsinstitut Innofact im Auftrag von comparis.ch bei 1034 Personen in allen Regionen der Schweiz durchgeführt und wurde repräsentativ nach Geschlecht, Alter und Wohnregion quotiert. (sda)

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