Schweiz
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Landsgemeinde in Appenzell. Die Idylle trügt. Nach Luxembourg leben in der Schweiz am meisten im Ausland geborene Menschen.  Bild: KEYSTONE

«Die Schweiz ist ihrem Charakter nach multikulturell»

Johan Rochel, Vizepräsident des jungen Thinktanks Foraus, will Liberalismus neu definieren und fordert klar definierte Werte für die Migrations- und Asylpolitik.

23.02.17, 13:14 24.02.17, 10:27


Sie sind Vizepräsident des Thinktanks Foraus. Was für Ziele verfolgt diese Denkfabrik?
Unser Schwerpunkt ist die Schweizer Aussenpolitik. Wir befassen uns mit Europa, Menschen und Völkerrecht und Umweltpolitik. Wichtig ist auch, dass wir eine sehr breite Basis haben. Foraus hat mehr als 1000 Mitglieder.  

Johan Rochel ist Lehrbeauftragter an der Universität St. Gallen und assoziiertes Miglied am Ethikzentrum der Universität Zürich. Er ist auch Vizepräsident des Thinktanks «foraus». Sein Buch «Die Schweiz und der Andere» ist im NZZ Verlag erschienen.

Sind das nicht primär Studenten?
Foraus wurde einst von Studenten gegründet, aber heute sind wir weit von einer Studentenorganisation entfernt. Wir sind gewachsen, haben zwei Geschäftsstellen in Zürich und Genf und an Professionalität gewonnen.  

«Der Begriff Liberalismus muss heute neu besetzt werden.»

Sie sind eine Art Zwillingsorganisation von «Operation libero».
Die Gründer der Operation libero waren Foraus-Mitglieder. Es gibt zwei wichtige Unterschiede: Foraus beschränkt sich auf Aussenpolitik und ist nicht wie Libero in der Kampagnnearbeit aktiv. Wir wollen eine Denkfabrik bleiben und keine Parteipolitik betreiben. Um diese zu promoten arbeiten wir partnerschaftlich mit Libero zusammen.  

Jungstar der Schweizer Politik: Flavia Kleiner von der Operation Libero. Bild: KEYSTONE

Früher waren ausserparlamentarische Bewegungen meist links oder gar marxistisch unterwegs. Foraus hat sich den Liberalismus auf die Fahnen geschrieben. Weshalb?
Foraus engagiert sich für eine konstruktive Aussenpolitik. Wir glauben an die internationale Zusammenarbeit, um Herausforderungen zu meistern. Zwei Drittel unserer Bewegung gehören keiner Partei an. Die Bandbreite derjenigen, die in einer Partei mitmachen, reicht von SP bis zu BDP. Bei Libero ist das anders, die sind liberaler. Für mich persönlich ist der Liberalismus ebenfalls sehr wichtig. Er steht für mich als Gegenbegriff für eine andere Schweiz, für persönliche Freiheit, aber auch – und das ist der Gegensatz etwa zur FDP – für Gleichheit. Der Begriff Liberalismus muss heute neu besetzt werden.  

Es gibt bereits mehrere liberale Thinktanks in der Schweiz. Meistens findet man dort ältere Männer, die von Ludwig von Mises und Friedrich Hayek schwärmen, einen Nachtwächter-Staat wollen und für tiefere Steuern plädieren. Wie unterscheiden Sie sich von diesen?
Dieses Verständnis von Liberalismus macht den Fehler, alles der individuellen Freiheit und dem Markt unterzuordnen. Wir wollen mehr. Für mich gehört, wie erwähnt, die Gleichheit ebenfalls zum Liberalismus, genauso wie Verantwortung und Solidarität. Diese zentralen Werte des Liberalismus zusammen zu denken ist sicher nicht einfach – aber es ist die Aufgabe der Liberalen. Und zwar jetzt.

Wir leben im Zeitalter von Trump und Rechtspopulisten. Stehen Sie mit Ihrem humanistischen Liberalismus nicht auf verlorenem Posten?
Es gibt nach wie vor eine Berechtigung für einen echten Liberalismus, nicht für einen Neoliberalismus, wo der Markt alles lösen soll. Es braucht heute dringend Kräfte, die in der politischen Mitte progressiv und konstruktiv wirken.  

«Ich hätte gerne eine Schweiz, die stolz sagen kann: Wir haben unseren Beitrag zur Flüchtlingspolitik geleistet.»

Doch auch der politische Liberalismus – Toleranz und Respekt für anders Denkende – ist derzeit mega-out. Der Trend geht Richtung Nationalismus und Staatskapitalismus.
Gerade deshalb müssen wir Gas geben. Es gibt viele Leute, die liberal-progressiv denken, und zwar in vielen Parteien von rechten Sozialdemokraten bis linken Freisinnigen. Es braucht jetzt ein kohärentes Programm und eine kohärente Vision für dieses Land. Diese Vision müssen nachher alle liberalen Kräfte tatkräftig mittragen.  

Flüchtlinge vor der Küste von Italien.

In Ihrem Buch plädieren Sie für eine liberale Migrationspolitik, das wohl brisanteste Thema der Gegenwart. Wie sieht diese Politik aus?
Wenn uns Freiheit und Gleichheit wichtig sind – und so steht es in der Verfassung –, dann dürfen diese Werte nicht an der Grenze aufhören.  

Was heisst das? Offene Grenzen?
Nicht zwingend, wir müssen die Freiheit der Migranten respektieren, aber wir haben ebenfalls ein Anrecht auf Freiheit. Die Einwohner dieses Landes dürfen zusammen entscheiden, wohin die Reise führt. Die wohl grösste Herausforderung der Migrationspolitik ist für mich: Wie können wir eine faire Balance zwischen den zwei Facetten dieser Freiheit finden?

In den letzten Jahren hatten wir regelmässig eine Nettozuwanderung zwischen 70'000 und 100'000 Personen. Auf die Dauer ist dies nicht aufrecht zu erhalten.
Migration ist nicht gleich Migration. Asylbereich und Personenfreizügigkeit sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Im Asylbereich sind wir gefordert. Das gilt derzeit etwa für Flüchtlinge aus Syrien, aber auch aus Eritrea. Da können und müssen wir etwas unternehmen. Wir haben die Mittel dazu, und ich hätte gerne eine Schweiz, die stolz sagen kann: Wir haben unseren Beitrag geleistet.  

«Wir können Muslime nicht grundsätzlich ablehnen.»

Was ist mit so genannten Wirtschaftsflüchtlingen?
Die Grenzlinie ist sehr schwierig zu ziehen und dieser Begriff gefährlich. Es sind eben nicht auf der einen Seite die «guten» Flüchtlinge und auf der anderen die «schlechten». Wem wir Asyl geben wollen ist eine höchst politische Frage. Und die sollten wir uns stellen können: Welche Gefahrensituationen für die Menschen wollen wir als prioritär behandeln? Es gibt viele schlimme Situationen auf der Welt, welche ist aber so dringend, dass wir Asyl gewähren sollten? Die gültige Regelung, dass Asyl nur für politisch Verfolgte möglich ist, muss deshalb neu überdacht werden. Es gibt ja auch Menschen, die vor Umweltveränderungen fliehen. Gerade mit dieser neuen Situation kommen Aufgaben auf uns zu, welche die Schweiz nicht im Alleingang wird lösen können.

Die Schweizerinnen und Schweizer, auch die jungen, wollen grossmehrheitlich keinen Zehn-Millionen-Stadtstaat. Engt das den Spielraum nicht ein?
Im Asylwesen kommen ja nicht die grossen Massen. Die Mehrheit kommt im Kontext der Personenfreizügigkeit. Moralisch-politisch gesehen ist dies nicht mit der Asylpolitik zu vergleichen. In Bezug auf die Personenfreizügigkeit bin ich der Meinung, dass jedes Land das Recht hat, seine eigenen Interessen zu verfolgen und Limiten zu setzen.  

Kein Vorbild für die Schweiz: Der Stadtstaat Singapore. bild: Shutterstock

Es ist also okay, wenn der Staat Obergrenzen oder Kontingente festsetzt?
Obergrenzen sind in der Europapolitik in erster Linie kein ethisches Problem. Wir müssen aber das politische Machbare berücksichtigen. Will heissen: Was machen wir, wenn die EU die bilateralen Verträge aufkündigt? Abgesehen davon gibt es aber auch ethische Einschränkungen. Wir können beispielsweise nicht sagen: Wir nehmen nur Weisse auf aber keine Schwarzen. Oder wir können nicht Muslime grundsätzlich ablehnen. Das wäre inkonsistent mit den Werten, die wir als grundlegend bezeichnen. Wir müssen eine Begründungskultur entwickeln und dürfen Migranten an der Grenze nicht willkürlich zurückweisen.

Was heisst das konkret?
Zuerst konkret: Migration ist heute für die Schweiz eine positive Sache. Wir verdienen als Gesellschaft viel daran. Falls es in der Zukunft anders wäre, dürften wir die Grenze dicht machen, wenn wir eine plausible Begründung hätten, dass legitime Interessen verletzt werden. Beispielsweise wenn die Arbeitslosigkeit sehr hoch wäre, wenn die Staatskasse leer wäre, oder wenn wir keinen Platz mehr hätten.

Asylsuchende zeigen, was sie an der Schweiz besonders schätzen

Das sind dehnbare Kriterien, um es höflich auszudrücken.
Deshalb müssen wir intern politisch darüber diskutieren. Aber der ethische Kontext ergibt sich aus den Werten, die wir selber bestimmt haben. Eine Ablehnung muss auf jeden Fall empirisch gut belegt und kohärent begründet sein.

Dichtestress allein genügt nicht?
Nein. New York ist flächenmässig etwa gleich gross wie der Kanton Freiburg – und hat rund 12 Millionen Einwohner. Es ist eine politische Frage, aber nicht primär eine Migrationsfrage: welche Schweiz wollen wir? Wie wollen wir wohnen? Auf wieviele Quadratmeter haben wir Anrecht?  

«Schweizerin oder Schweizer ist man, weil man mit verschiedenen Menschen etwas gemeinsam schaffen will.»

Apropos New York: Analog zur amerikanischen Green Card schlagen Sie eine schweizerische Red Card vor. Wie soll dies funktionieren?
Diese Red Card wäre für Menschen aus Drittstaaten gedacht, die nicht unter die Personenfreizügigkeit fallen. Derzeit haben sie kaum Möglichkeiten, legal in die Schweiz einzuwandern, es sei denn, sie haben sehr spezielle Fähigkeiten und werden von einem speziellen Unternehmen wie Google angestellt. Für die anderen Menschen sollten wir legale Möglichkeiten schaffen. Ein Teil dieser Einwanderung findet statt, egal ob wir es gut oder schlecht finden. Die Leute befinden sich als Sans Papiers illegal in der Schweiz. Wichtig dabei: wir alle verlieren daran.

New York City: Green Card als Vorbild. Bild: JUSTIN LANE/EPA/KEYSTONE

Wie? Mit jährlichen Verlosungen eines bestimmten Kontingents wie in den USA?
Ich finde das kein sinnvolles System. Man könnte eine Red Card an die Entwicklungshilfe koppeln und sagen: Wir nehmen Menschen aus ganz bestimmten Ländern auf und setzten damit eine positive Entwicklung in Gang. Geld wird zurückgeschickt, Kontakte werden geknüpft, Kompetenzen werden erworben. Oder wir suchen gezielt nach Branchen, etc. Wichtig ist, dass wir erkennen, dass wir auf diese Zuwanderer angewiesen sind. Die Demographie zeigt uns klar: wir werden in Zukunft aktiv Menschen anwerben müssen.

«Ich will einen Patriotismus der Freiheit.»

Sie sprechen sich dafür aus, dass wir Ausländer viel schneller einbürgern sollten. Weshalb?
Mir liegt eine pluralistische Gesellschaft sehr am Herzen. Das hat nicht nur mit der Migration zu tun, sondern mit Freiheit. Wenn sich die Menschen frei entfalten können, dann entsteht eine liberale und freie Gesellschaft. Und nicht alle ticken gleich – glücklicherweise.

Multi-kulti ist heute jedoch eher ein Schimpfwort geworden.
Das bedaure ich. Die Schweiz ist dem Charakter nach multikulturell. Wir haben verschiedene Sprachen, Religionen. Wir sind eine Willensnation und hätten damit die besten Karten, Champion in Sachen Integration und Teilhabe zu werden.

Doch auch hierzulande spricht man wieder von «Eidgenossen», die keine «Papierli-Schweizer» sind.
Ich verstehe das nicht, und ich kämpfe dagegen an. Schweizerin oder Schweizer ist man, weil man mit verschiedenen Menschen etwas gemeinsam schaffen will. Willensnation eben.

Die Suche nach Identität und Individualität wird verpönt. Es gehe nicht so sehr darum, wer welche Toilette aufsuchen dürfe, sondern wie wir wieder Gemeinschaft stiften können, heisst es. Das verträgt sich schlecht mit multi-kulti.
Wir brauchen einen Diskurs darüber, was uns zu einer Gemeinschaft macht. Ich will einen Patriotismus der Freiheit. Das heisst: was die Schweiz zusammen hält, ist das Bewusstsein, dass wir uns gegenseitig Freiheiten garantieren. Aus diesem Grund sind wir eine Gemeinschaft, eine Willens-und Freiheitsnation. Das soll gleich Vision des Landes werden.

Tönt ein bisschen kopflastig.
Wirklich? Ich glaube, die Schweizerinnen und Schweizer haben sehr viel Verständnis dafür, dass jeder nach seiner Façon leben darf, und dass genau das uns als Gemeinschaft auszeichnet. Eine homogene Schweiz, in der alle nach den gleichen Standards leben, wäre für mich ein Albtraum.

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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117Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • atomschlaf 25.02.2017 20:07
    Highlight "Migration ist heute für die Schweiz eine positive Sache. Wir verdienen als Gesellschaft viel daran."
    Wenn der Vertreter eines "Think Tanks" derart undifferenzierten Unsinn rauslässt, kann es mit dem "Think" nicht weit her sein!
    Migration war in der Tat lange eine Erfolgsgeschichte für die Schweiz. Genau so lange, wie die Einwanderung autonom gesteuert wurde.
    Seit der PFZ überwiegen die negativen Effekte. Es profitieren die Immobilienbesitzer und ein Teil der Unternehmen. Arbeitnehmer leiden unter stagnierenden Löhnen, explodierenden Wohnkosten und immer prekäreren Verkehrsverhältnissen.
    5 8 Melden
    • butternose 26.02.2017 02:12
      Highlight Woher hast du diese Infos?
      2 4 Melden
  • stadtzuercher 25.02.2017 11:11
    Highlight glaube eher, dass die schweiz traditionell kulturell sehr homogen ist. viele immigranten, ja, aber stark integriert. die juden im kreis 3 in züri, die ihre eigene kultur pflegen, würde wohl niemand als extrem schweizerisch bezeichnen, sie leben isoliert in ihrer eigenen kultur, haben eigene schulen etc. typisch schweizerisch ist aber gerade, dass sich fremde kulturen, zbsp kinder via volksschule, integrieren.
    sehen wirs realistisch, eine gesellschaft, wo menschen zusammenleben, aber nicht grundsätzlich dieselben werte teilen, wird nie so funktionieren wie die schweiz der letzten jahrzehnte.
    11 4 Melden
  • Maria B. 23.02.2017 22:34
    Highlight "Das gilt derzeit etwa für Flüchtlinge aus Syrien, aber auch aus Eritrea. Da können und müssen wir etwas unternehmen. Wir haben die Mittel dazu, und ich hätte gerne eine Schweiz, die stolz sagen kann:Wir haben unseren Beitrag geleistet."

    Ob der gute Mann ernsthaft an die Umsetzung seiner visionären lllusionen glaubt :-/?! Erstens hat unser Land mehr getan als die meisten EU-Länder, darum leben wir ja auch mehrheitlich multikriminell.

    Wer zweitens noch vermehrter Aufnahme eritreeischer Wirtschaftsmigranten das Wort redet, dem wünscht man, zumal in der heutigen Zeit, einen fähigen Psychiater.
    114 124 Melden
    • piedone lo sbirro 24.02.2017 10:06
      Highlight @Maria B.

      multikriminell?
      wie verbittert sie über ihr leben auch sein müssen.

      rechtspopulismus und nationales völkertum appellieren an die niedrigsten instinkte der menschen, nämlich an angst&hass.

      der SVP-geldelite sind ausländer-themen eigentlich egal, sondern nur mittel zum zweck, sie (miss)-brauchen die völkischen nur für steuergeschenke an ausländische firmen&reiche.

      mit speck fängt man mäuse, oder mit "ausländer raus" -hetze die völkischen.

      ein bisschen weniger hass, dafür ein bisschen mehr verstand und empathie würde auch einem rechtsnationalen herz wie ihnen nicht schaden.
      101 97 Melden
    • Palmenwedler 24.02.2017 11:31
      Highlight Multikriminell habe ich jetzt auch noch nie gehört. Was beinhaltet das? Wissen Sie, die Schweiz hat andere Probleme, bei denen man tatsächlich etwas tun sollte, aber die Kriminalität ist in der Schweiz wirklich nicht ein Problem. Seit Jahren sinkt die Kriminalitätsrate und nur weil Sie ab und zu ein paar Leute am Bahnhof herumsitzen sehen, die Sie vielleicht als Wirtschaftsflüchtlinge bezeichnen, heisst das nicht, dass diese Menschen kriminell sind.
      32 27 Melden
    • Maria B. 24.02.2017 12:12
      Highlight Hier geht es weder um Hass, noch um "Rechtspopulismus", sondern bloss um die schlichte Beherrschung der einfachsten Grundrechnungsarten, vorab jene der nicht endenwollenden Multiplikation ;-)!

      Und so darf ich den Hinweis auf Verstand gerne an Sie zurückreichen, zumal der grossen Mehrheit der CH-Bevölkerung die Empathie für reine und jahrelang die ausblutenden Sozialwerke plündernden Wirtschaftsmigranten aus halb Afrika immer mehr abhanden kommt.

      Es verwundert immer mal wieder, dass die Linken offenbar bereit sind, die bedrohte Sozialhilfe für die eigenen Landsleute den Illegalen zu opfern...
      90 94 Melden
    • Fabio74 24.02.2017 12:41
      Highlight Multikriminell gehts nicht noch billiger mit dem Hass auf alles?
      39 69 Melden
    • piedone lo sbirro 24.02.2017 15:31
      Highlight @Maria B.

      die SVP schafft es immer wieder, der frust der wutbürger nach unten zu kanalisieren - nach oben buckeln, nach unten treten.

      wenn die frustrierten, hasserfüllten bürger wie sie irgendwann begreifen würden, dass nicht flüchtlinge und sozialhilfe bezüger an ihrer misere schuld sind, wäre dies das ende dieser partei!

      eine briefkastenfirma am zugersee und der afrikaner aus dem urwald ist der SVP plötzlich willkommen. hat er zusätzlich noch 20 millionen vermögen gibts eine niederlassungs-bewilligung ohne deutschkenntnisse bzw. eine steuererleichterung!

      überdenken sie ihr fremdenhass.
      25 29 Melden
  • seventhinkingsteps 23.02.2017 20:48
    Highlight Der Typ hört sich an, wie wenn er ums Verrecken nicht zugeben will, dass er links ist. Ich glaube, ich habe noch nie soviel Stellvertreter-Begriffe für "Sozialdemokratie" gelesen wie in diesem Interview
    68 38 Melden
  • Scott 23.02.2017 17:33
    Highlight Wie soll unsere stets gepriesene Freiheit bewahrt werden, wenn intoleranten Menschen aus anderen Kulturen hier gestattet wird ihre mitgebrachten (Un-)Sitten frei auszuleben?
    113 34 Melden
    • Lowend 23.02.2017 17:52
      Highlight Kurze Gegenfrage:

      Wie soll unsere stets gepriesene Freiheit bewahrt werden, wenn intoleranten Menschen aus unserer Kultur hier gestattet wird ihre (Un-)Sitten frei auszuleben?
      41 98 Melden
    • Scott 23.02.2017 18:46
      Highlight @lowend
      Sie profitieren doch gerade jetzt davon.
      49 14 Melden
    • Majoras Maske 23.02.2017 18:59
      Highlight Ist es liberal, anderen Menschen zu verbieten, andere Sitten frei aus zu leben?

      Welche Werte sind uns - realistisch gesehen - unbestreitbar so heilig, dass Sitten, die dagegenlaufen, sanktioniert werden können?
      11 32 Melden
    • Fabio74 23.02.2017 19:05
      Highlight Du meinst es reichen die Intoleranten von der SVP-Heimatfront schon?
      16 60 Melden
    • poga 23.02.2017 19:55
      Highlight @Majoras Maske du hast die richtigen Fragen gestellt. Jetzt brauchen wir nur noch die Antworten.....
      46 18 Melden
    • seventhinkingsteps 24.02.2017 06:55
      Highlight Quelle?
      3 13 Melden
    • Scott 24.02.2017 06:59
      Highlight Durst?
      51 4 Melden
    • atomschlaf 25.02.2017 20:10
      Highlight "Welche Werte sind uns - realistisch gesehen - unbestreitbar so heilig, dass Sitten, die dagegenlaufen, sanktioniert werden können?"

      Z.B. dass Frauen leicht bekleidet durch die Stadt laufen können, ohne als Freiwild betrachtet zu werden.

      6 4 Melden
  • Griffin 23.02.2017 16:47
    Highlight Intressantes Interview. Das scheint ein intelligenter Mensch zu sein. Viele Probleme, die angesprochen werden sind mir auch sehr wichtig, bei den Lösung(sansätzen) habe ich als Linker wohl weniger Gemeinsamkeiten.
    Aber sicher jemand zum im Auge behalten.

    Bei der zweitletzten Frage musste ich aber lachen, Individualität sei verpönt? Ich glaube wir leben nicht in derselben Schweiz, Herr Löpfe. ^_^

    In meiner Wahrnehmung ist Individualität im gesellschaftlichen Konsens das Nonplusultra, und eher alles kollektivistische &solidarische verpönt.

    Siehe ständige Kürzungsdebatte zum Wohlfahrtstaat..
    21 28 Melden
  • Wilhelm Dingo 23.02.2017 15:57
    Highlight Die Frage ob wir multikulturell sind oder nicht zielt an den Problemen komplett vorbei. Es geht ausschliesslich darum, WIEVIELE und WELCHE Migranten wir in unser System lassen wollen.
    85 14 Melden
    • butternose 26.02.2017 02:17
      Highlight Ist Maria Bitterli = Maria B?

      Trollalarm!
      1 5 Melden
  • Ohniznachtisbett 23.02.2017 15:52
    Highlight Liberalismus ist doch so ein Wort, das jeder gerne für sich selber etwas interpretiert. Der oben beschriebene L. ist für mich so eine Eierlegendewollmilchsau. "Allen-gehts-gut-alle-für-alle-und-jeder-darf-alles-und-wir-sind-alle-soooo glücklich".
    Fakt ist: L. heisst eben vorallem auch Eigenverantwortung. Wir sind wohl das solidarischste Land der Welt. Wenn jetzt diese (links)-"liberalen" Ideen umgesetzt würden, wären wir wieder ganz Links angelangt, weil dann müsste man die Reichen und den ganzen oberen Mittelstand enteignen (krass besteuern) Schwedens Sozialstaatexperiment lässt grüssen...
    22 44 Melden
    • karl_e 24.02.2017 11:14
      Highlight Schweden soll gar nicht so übel sein, sagt man. Dort gibt es sogar noch etliche ganz reiche Bonzen wie die Wallensteins, und sogar der geizige Kamprad ist meines Wissens wieder in jene sozialistische Hölle zurückgekehrt.
      3 13 Melden
    • Ohniznachtisbett 24.02.2017 13:05
      Highlight Ich habe nie gesagt, Schweden sei eine Sozialistische Hölle. Schwedens Wohlfahrtsstaat-Modell ist einfach gescheitert, Schweden ist fast Pleite gegangen und hat nun mit einigen Reformen, eine sehr gute Mischung gefunden. Aber das ursprüngliche Modell war einfach zu teuer. Ich habe gar nichts gegen Schweden, im Gegenteil. Neben Norwegen und unserer schönen Schweiz, gefällt mir Schweden mit Abstand am besten. Und ich habe doch schon viele Länder gesehen...
      11 1 Melden
  • JJ17 23.02.2017 15:05
    Highlight «Ich hätte gerne eine Schweiz, die stolz sagen kann: Wir haben unseren Beitrag zur Flüchtlingspolitik geleistet.»

    Also aus meiner Sicht lebe ich in einer Schweiz, welche stolz sagen kann, dass sie ihren Beitrag zur Flüchtlingspolitik geleistet hat.
    71 21 Melden
    • gusg 23.02.2017 17:29
      Highlight @JJ17: Die Aussage hat mich auch verwirrt. Jahrezehntelang war die Schweiz eines der europäischen Länder welche pro Kopf am meisten Flüchtlinge aufgenommen hat. Im den letzten eins zwei Jahren hat sich dies aufgrund anderer Fluchtrouten verändert. Trotzdem werden nach wie vor viele Flüchtlinge aufgenommen.
      29 4 Melden
    • seventhinkingsteps 24.02.2017 07:22
      Highlight Schau mal nach Como...
      5 29 Melden
    • gusg 24.02.2017 08:03
      Highlight @seventhinkingsteps: Como liegt in Italien.
      28 4 Melden
    • JJ17 24.02.2017 08:56
      Highlight @seventhinkingsteps: Was kann die Schweiz dafür, wenn die Italiener ihre Arbeit nicht machen?
      28 6 Melden
  • rudolf_k 23.02.2017 14:50
    Highlight 93% der Bevölkerung wollen keine 10-Millionen-Schweiz. Deshalb sollten wir neue legale Möglichkeiten schaffen, damit Leute hierher migrieren können. Mol mol, tönt für mich nach einem erfolgsversprechenden politischen Programm.
    54 17 Melden
    • karl_e 24.02.2017 11:16
      Highlight Wer importiert am meisten Ausländer in die Schweiz? Sind die betreffenden Arbeitgeber linke Gutmenschen?
      5 14 Melden
  • Kookaburra 23.02.2017 14:05
    Highlight Und wann ists genug? Heute haben bereits etwa die Hälfte der Bevölkerung einen "Migrationshintergrund" oder sind Ausländer... Wieso soll das gut sein? Gibt es irgend einen Beweis, dass "Migration für die Schweiz tatsächlich eine positive Sache ist"? Ist die Schweiz nur der "Wirtschaftsraum"? Nur die Reichen? Wieso soll Zersiedelung und Zubetonierung wie New York erstrebenswert sein?
    Wieso dürfen unsere Kinder in Zukunft nicht die gleichen Chancen auf ein EFH haben, wie die Babyboomer? Was bringts, wenn der Bev. Überschuss der Emmigranten-staaten unser Erbe und die Zukunft geschenkt bekommen?
    84 46 Melden
    • Kookaburra 23.02.2017 14:22
      Highlight Die Situation ist vergleichbar mit der Ausbeutung der fossilen Brennstoffe.
      Die endliche Ressource "Raum" wird für einen kurzzeitigen Gewinn verschleudert, was nicht nachhaltig ist und auf Kosten der Zukunft geht. Die Nebeneffekte (bei der fossilen Ressourcenausbeutung die Schäden an Natur und Erde) sind bei der Immigration für Links und Grün irgendwie noch nicht fassbar, werden aber genauso gross sein, einfach an der Gesellschaft...
      Wie kann man bloss so egoistisch gegenüber unseren Nachkommen sein?
      Alles das wir nun an Immigranten verschenken, stehlen wir gleichzeitig unseren Kindern...
      48 39 Melden
    • Radesch 23.02.2017 14:24
      Highlight Na und? Wenn jeman Schweizer ist, dann ist er Schweizer (oder Eidgenosse) egal ob mit oder ohne Migrationshintergrund.

      Dem Rest ihrer Meinung kann ich zumindest nachvollziehen, ja Zersiedelung ist nicht unbedingt erstrebenswert, aber so funktioniert nun mal Wirtschaftswachstum, immer besser, immer mehr...
      35 37 Melden
    • Posersalami 23.02.2017 14:37
      Highlight Oh jeh, schon wieder einer der alles mögliche durcheinander würfelt!

      Zunächst einmal, NY ist das exakte Gegenteil von Zersiedelung! Evtl. erst die Begriffe lernen vor dem Motzen. Dann haben Sie selbstverständlich auch einen Migrationshintergrund. Alles eine Frage der zeitlichen Perspektive. Ohne Migration wäre sie nicht hier, sonder irgendwo in Afrika auf einem Baum!
      Die Chancen auf ihr urchiges EFH waren schon IMMER schlecht, auch vor den BB. Die Eigentumsquote in der Schweiz war schon IMMER tief, die Migration hat damit erstmal nichts zu tun. Geschenkt bekommt auch keiner was..
      52 52 Melden
    • Radesch 23.02.2017 16:07
      Highlight @Trader
      Völlig unabhängig von der derzeitigen wirtschaftlichen und politischen Situation will ich dir(Ihnen?) eins sagen:

      "was bringen Leute, die hier herumhängen und die sozialen Vorrichtungen belasten - über 20'000 Asylanten sind Sozialempfänger - die Hälfte aus Eritrea."

      Diesen Menschen wird geholfen. Bei Hilfe fragt man nicht, was man zurück bekommt sondern man hilft.

      Ob man das gut oder schlecht findet, darüber lässt sich gerne streiten ;).
      20 32 Melden
    • Posersalami 23.02.2017 16:17
      Highlight Bitte definieren sie "schweizerische Eigenheiten" und "ursprüngliche Bevölkerung".

      Jetzt bin ich wirklich gespannt.
      30 27 Melden
    • Posersalami 23.02.2017 16:19
      Highlight @Lynx lynx: Zu viel braune Sosse gegessen oder waren die Drogen schlecht? Das ist ja wirklich eine Anklage an unser Bildungssystem, wenn sie so wenig wissen.
      20 37 Melden
    • piedone lo sbirro 23.02.2017 16:26
      Highlight @Trader

      "...was bringen Leute, die hier herumhängen und die sozialen Vorrichtungen belasten - über 20'000 Asylanten sind Sozialempfänger..."

      ach ... wenn es sie nicht gäbe.

      die hetzparolen der SVP waren wohl der soundtrack ihrer kindheit - jetzt wo sie erwachsen sind, sollten sie diese auch mal hinterfragen!

      wenn die frustrierten, hasserfüllten bürger irgendwann begreifen würden, dass nicht flüchtlinge und sozialhilfe bezüger an ihrer misere schuld sind, wäre dies das ende dieser partei!
      59 53 Melden
    • Moti_03 23.02.2017 17:21
      Highlight @piedone ; wieder mal ein sehr einfaches Weltbild was sie haben. Begreift mal, die Schweiz ist nicht zuständig für andere länder. Jetzt aufnehmen, irgendwann zu viel und nicht mehr finanzierbar, und dann? Sowieso alles dann ausweisen? Denke das ist die blödste lösung..?
      37 59 Melden
    • poga 23.02.2017 17:22
      Highlight @piedone Was bringt es eine Frage zu beantworten? Du bist der Meinung, dass man sich diese Frage nicht stellen sollte. Gut, das ist dein Recht. Es ist aber erbämlich, einen Kommentar damit zu beantworten, dass man der anderen Person nur schlechte Eigenschaften zuschreibt. Kleiner Effekt nebenbei, du zeigst damit indirekt, dass es in dieser Frage keine dir passende Antwort gibt. Damit dienst du deiner Sache keineswegs. Du diffamierst dich damit nur selber.
      33 66 Melden
    • Macke 23.02.2017 18:31
      Highlight @ Lynx Lynx: Wie definierst du diesen Migrationshintergrund? Ein Teil meiner Großeltern sind aus Deutschland, dazu kommt ein italienischer Urgrossvater, tschechisch-jüdische Verwandte, die im zweiten Weltkrieg ermordet wurden etc. Meine Eltern und ich besitzen von Geburt an den Schweizer Pass. Habe ich nun auch einen Migrationshintergrund in deinen Augen? Oder hat den meine Cousine, die einen kurdischen Vater hat? Bis zu wie vielen Generationen zurück muss ich mein Schweizerisch-Sein belegen? Und soll ich mir einen Stern anheften, damit man mir meinen Migrationshintergrund ansieht?
      18 15 Melden
    • Posersalami 23.02.2017 18:43
      Highlight @ Macke: Natürlich haben sie mit ihrer Geschichte einen Migrationshintergrund. Ich habe eine ähnliche Familiengeschichte, die Mehrheit in diesem Land hat so eine Familiengeschichte. Sogar die Bio-SuperSVP-Schweizer mit Stammbaum bis ins 15J.h sind irgendwann einmal hier zugewandert. Darum ist es auch so lächerlich, damit zu argumentieren. Noch lächerlicher ist es dann, mit sog. "typischen Schweizer Eigenschaften" zu argumentieren ohne sie benennen zu können. "Argumente" aus dem Bauch und für den Bauch, einfach nur lächerlich.
      15 28 Melden
    • Makatitom 23.02.2017 18:50
      Highlight Mal ein Gleichnis für alle, die meinen, die bösen Flüchtlinge wären an allem schuld: Blocher, ein Schweizer Büetzer und ein Flüchtling sitzen an einem Tisch. Auf dem Tisch hat es 12 Kekse, Blocher nimmt sich 11 davon und sagt zum Schweizer Büetzer: Pass auf, der nimmt dir deinen Keks weg.
      Und dann wäre es nicht schlecht, ihr würdet euch auch mal das Bild von Ellies Island anschauen und überlegen, dass dort auch Schweizer dabei waren, die von den Gemeinden abgeschoben wurden, weil die Passage billiger war als die "Armengenössigen" zu unterstützen
      11 21 Melden
    • piedone lo sbirro 24.02.2017 09:30
      Highlight @poga
      @Moti_03

      ihre hilflosigkeit mit der sie versuchen meine argumente zu wiederlegen bzw. ihre partei in schutz zu nehmen könnte spürbarer nicht sein.

      wenn SVP wähler dünnhäutig werden, kommen mir die tränen - die selbsternannte volkspartei hetzt seit 30 jahren pauschal gegen ausländer, da können die plakate nicht niveaulos genug sein.
      hinter den kulissen feilt man aber gleichzeitig an steuergeschenken für reiche ausl. und ausl. firmen, um die zuwanderung weiter anzuheizen.
      die sozialkosten sind der steigenden anzahl von personen die ergänzungsleistungen beanspruchen müssen geschuldet.

      37 31 Melden
    • poga 24.02.2017 12:08
      Highlight @piedone erstens, habe ich dir an einem anderen Ort geschrieben, dass mir die SVP egal ist. Zweitens würde ich gerne versuchen deine Argumente zu widerlegen, wenn du nur welche bringen würdest.
      21 42 Melden
    • Moti_03 24.02.2017 16:46
      Highlight @ biro oder wie auch immer: meine Partei? Was ist dann meine Partei? Fangen sie jetzt bitte auch nicht so an wie ihr Kollege lowend. Wenn man nicht deiner Meinung ist, ist man automatisch rechts? Was ist das für eine Logik?
      11 19 Melden
    • piedone lo sbirro 24.02.2017 16:54
      Highlight @poga

      ihre kommentare sind mir bekannt, woher stammt eigentlich ihr fremdenhass? welche persönlichen negativen erfahrungen haben sie denn mit ausländern gemacht, dass sie ständig die pauschalen vorurteile der SVP nachplappern?
      wie kommen sie eigentlich darauf, dass sie etwas besseres sind als die ausländer?

      unser wohlstand haben wir auch den vielen gastarbeitern zu verdanken, die sie und ihre SVP pauschal als kriminelle und messerstecher betiteln.
      16 14 Melden
    • Moti_03 24.02.2017 18:41
      Highlight @birro ; ich denke eher sie haben ein svp Trauma oder leiden an Verfolgungswahn. Jeder Kommentar von ihn immer was mit der svp, keinen anderen Kommentar von Ihnen gefunden. Wollen Sie darüber sprechen? Könnten sie auch mal was sachliches zum Thema beitragen? Reisserische spüche hetzen kann jeder. Leider lese ich immer einen Hass in ihren Postings, nicht bei den anderen. Wie gesagt, das Angebot mit darüber sprechen besteht immer noch.
      10 18 Melden
    • poga 24.02.2017 18:55
      Highlight @piedone nochmals mir ist die SVP egal. Wenn sie eine Initiative haben die mir zusagt, dann gibt es ein Ja ansonsten ein Nein. Was ich gegen Fremde habe? Gar nichts. Meine Bedenken dabei sind eher Systembedingt. Ein Punkt, ist der Umstand, dass wir von Gesetzes wegen für diese Fremden verantwortlich sind. Dies ist ja kein Problem solange dies auch gewürdigt wird. Ich habe aber kein Bock darauf mein Herz meinen Platz und mein Geld mit jemandem zu teilen der dies Schamlos ausnutzt. Dies gilt übrigens auch für Schweizer Zeitgenossen. Bin ich jetzt deswegen ein Fremdenhasser?
      11 18 Melden
    • poga 24.02.2017 19:00
      Highlight Ich denke nicht. Ich habe auch bedenken, wenn wir immer mehr Leute werden in der Schweiz und die Tendenz zu immer weniger vorhandener Arbeit geht(Industrie 4.0). Macht mich das jetzt zu einem Rassisten? Ich denke nicht. Ich mache mir auch Gedanken ob eine Gleichstellung der Frau machbar ist, wenn wir zulassen, dass gewisse Kulturkreise Zuwandern bei dehnen die Frau keine öffentliche Rolle spielt. Bin ich deswegen Menschen verachtend? Nein. Ich nerve ich wenn jemand unsere Sozialsysteme ausnutzt und sich trotz Faulheit durchs Leben mogelt. Bin ich deswegen ein Neider? Wohl kaum.
      12 18 Melden
    • poga 24.02.2017 19:04
      Highlight Glaube ich dass ich was besseres bin als ein Ausländer? Nein. Glaube ich dass ich was besseres bin als ein Sozialhilfe Bezüger? Nein. Schere ich all diese Leute über einen Kamm? Nein. Ich bin mir durchaus bewusst, dass es diese und diese gibt. Und jetzt frage ich dich. Ist dir das auch bewusst? Weist du dass es Leute gibt die gegen unkontrollierte Zuwanderung sind, aber sehr wohl differenzieren? Ist dir bewusst dass es SVP Wähler gibt, die nicht bei der erstbesten Möglichkeit jeden der keinen roten Pass hat ausschaffen möchten? Weist du, dass es Leute gibt die nicht blind einer Partei folgen?
      12 17 Melden
    • poga 24.02.2017 19:05
      Highlight Wenn ich deine Kommentare lese zweifle ich massiv daran.
      13 18 Melden
    • Andi Amo 27.02.2017 07:06
      Highlight @poga
      Wow, das war knackig und ich kann mich 1:1 damit identifizieren. Man kriegt heute ungemein schnell einen riesen Stempel (z.B. SVP-Parolen-Nachplapperer oder Fremdenfeind usw.) aufgedrückt, nur wenn man sich kritisch über gewisse Dinge äussert!
      5 18 Melden
    • piedone lo sbirro 27.02.2017 11:36
      Highlight @poga

      UNKONTROLLIERTE Zuwanderung bzw MASSEN-einwanderung gibt es keine.
      wenn sie schon kein SVP`ler sein wollen, dann plappern sie nicht ständig dessen hetz-parolen nach. entlarvend.
      6 5 Melden
    • piedone lo sbirro 27.02.2017 11:40
      Highlight @poga

      tiefere steuern für konzerne (USR I-III) = neue (ausländische) firmen = neue stellen = fachkräftemangel = zuwanderung von expats!
      dazu steigende mieten/steuern für den mittelstand.

      die steuergeschenkstrategie von SVP/FDP ist der grösste treiber der zuwanderung.
      die daraus folgende zuwanderung dient dann der SVP wiederum als grundlage für die nächste "ausländer-raus" hetze, bzw. als mittel zum zweck um die völkischen zu ködern.
      nur spardenker haben dieses system noch nicht durchschaut.
      5 4 Melden
    • piedone lo sbirro 27.02.2017 11:42
      Highlight @poga

      weshalb hat die SVP die USR III unterstützt, statt das referendum gegen die „nicht“ -umsetzung der MEI zu ergreifen? weil sie zuwanderung und keine MEI-umsetzung will!
      wieso wollen die wirtschafts & banken partein SVP/FDP die einwanderung nicht stoppen? Weil die zuwanderung unter anderem die immo&mietpreise kräftig in die höhe treiben, und ihre klientel kräftig daran verdient - auf dem buckel der bürger natürlich!
      die EU-hetze dient der SVP einzig um wähler zu ködern, denn blocher und die geldelite der SVP haben ihr vermögen dank der EU und der PFZ vervielfacht.
      5 4 Melden
    • piedone lo sbirro 27.02.2017 11:48
      Highlight @Moti_03
      @Trader
      @Andi Amo
      @poga

      wenn SVP wähler dünnhäutig werden, weil man ihnen den spiegel vorhält, kommen mir die tränen. die SVP hetzt seit dreissig jahren pauschal gegen ausländer, da können die plakate nicht niveaulos genug sein.

      kritik an der SVP ist bashing - das diffamieren, ausgrenzen und beleidigen der SVP hingegen ist konstruktive, demokratische politik - aha!

      respekt basiert auf gegenseitigkeit – man erntet was man sät.
      5 4 Melden
    • piedone lo sbirro 27.02.2017 11:49
      Highlight @Moti_03

      wer ist birro bzw. biro?
      5 4 Melden
  • pamayer 23.02.2017 14:03
    Highlight Die Schweiz ist schon in der Grundsubstanz multikulturell angelegt.
    Wie eigentlich die meisten Nationen.



    Mit Ausnahme von Jugoslawien, Deutschland, der USA, Russland, China,... 😂😂😂😂😂😂
    24 15 Melden
    • Posersalami 23.02.2017 14:39
      Highlight Gerade die USA ist doch der Inbegriff einer Nation, die auf Siedler und Migration beruht, genau wie Israel. Fragen sie mal die dortigen Ureinwohner..
      41 11 Melden
    • TheMan 23.02.2017 14:44
      Highlight Posersalami Israel, Migranten? Echt? Nein die Juden gingen in Ihr Land zurück, nachdem Sie von dort Vertrieben wurden. Von den Moslems. Israel ist mitnichten ein Mogrationsland.
      13 50 Melden
    • Posersalami 23.02.2017 16:15
      Highlight Herr "TheMan", extra für sie habe ich mir 2s Zeit genommen und Migration nachgeschlagen: "Als Migration wird eine auf Dauer angelegte räumliche Veränderung des Lebensmittelpunktes einer oder mehrerer Personen verstanden." https://de.wikipedia.org/wiki/Migration_(Mensch)
      Juden aus aller Welt migrierten nach Israel (Mittlerweile ist der Saldo aber schon negativ, weil die Politik dort für normale Menschen unzumutbar geworden ist). Die Juden wurden aus Palästina von den Moslems vertrieben? Wann soll das gewesen sein?
      30 10 Melden
    • TheMan 23.02.2017 16:50
      Highlight Israel wird zum ersten mal 4000V.Chr. Erwähnt mit den Juden. Sie wurden mehrmals von Israel vertrieben, durch die Römer usw. Zum letzten mal von den Moslems. Mohammed war nicht so Friedlich wie man Ihn dahrstellt. Er war ein Kriegverbrecher. Köpfte selber mehrere Hunderte Juden. Bei seinem Tot hatte er einen Wunsch. Die Sinaihalbinsel soll Frei von Juden bleiben.
      9 29 Melden
    • Posersalami 23.02.2017 17:11
      Highlight Nette Geschichte, gubts dazu Belege? Zumindest die Wikipedia weiss davon nix: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Jüdische_Diaspora
      Juden wurden oft verfolgt und getötet, hauptsächlich im christlichen Abendland. Von einer muslimischen Jagd auf Juden in Palästina sehe ich nichts.
      20 11 Melden
    • TheMan 23.02.2017 18:11
      Highlight Posersalami, Bibel? Und Juden verfolgt im Christlichen Abendländer? Wäre mir neu. Du meinst in Islamischen Ländern. Es werden mehr als 120Millione Judne und Christen verfolgt. Als erstes wird Nordkorea genannt. Nachher kommen nur noch Muslimische Länder. 63v.Chr. Römer übernehmen Israel. 135n.Chr Juden verbreiten sich auf der ganzen Welt. Israel wird umbenannt zu Palästina. 636 Israel wurde durch die Expansion des Islam, Islamisch. Der Rest kannst du unter: islamische Eroberung der Levante nachlesen.
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    • Posersalami 23.02.2017 18:48
      Highlight @TheMan: Kleiner Auszug aus der Wikipedia: "1171 Vertreibung der Juden aus Bologna" Frage an sie: ist daraus ein Recht abzuleiten, sich Bologna wieder anzueignen, um auf ihrem Niveau zu argumentieren? Dabei verkennen sie zudem, dass zur damaligen Zeit die Juden durchaus nicht wegen ihrer Religion verfolgt wurden. Die Wikipedia weiss dazu: "Die Muslime verhielten sich recht tolerant gegenüber (...) und Juden "https://de.wikipedia.org/wiki/Islamische_Eroberung_der_Levante#Eroberung_von_Pal.C3.A4stina

      Und nun?
      8 5 Melden
    • Posersalami 23.02.2017 18:51
      Highlight @ TheMan: Am besten befassen sie sich einmal ernsthaft mit Geschichte. Was soll ihr Verweis auf die Bibel? Ich bin gespannt auf die Nennung EINER Stelle, wo in der Bibel Moslems Juden vertrieben haben sollten. Kleiner Hinweis für sie: als die Bibel geschrieben wurde, gab es noch gar keinen Islam. Der kam erst 600 Jahre nach dem Tod von Jesus. Zumindest Wikipedia könnte man schon quer lesen, bevor man etwas postet wo man nix drüber weiss.
      8 2 Melden
    • Makatitom 23.02.2017 18:56
      Highlight Gehen wir dich mal zu Philipp dem Schönen zurück, als grosse Teile Spaniens noch muslimisch waren. Toledo war eine Stadt, die weltweit für ihre Gelehrten bekannt war und die Muslime, Christen und Juden konnten auf dem ganzen "Staatsgebiet" friedlich zusammen leben und ihre jeweilige Religion ausüben. Aus Machtgeilheit wurde dieses friedliche Zusammenleben durch den Christen zerstört. dann zu Mohammed, der Juden geköpft haben soll: Gut möglich, habe auf die Schnelle keine Quellen gefunden. Aber das war normal damals, und wie viele Sachsen hat Karl der Grosse im Namen Jesu geköpft?
      3 4 Melden
    • TheMan 23.02.2017 19:49
      Highlight Posersalami, nach Ihnen gabs den Genozid an den Juden also nicht. In der Bibel steht, das die Juden, Israel gegründet haben. Und der Rest steht oben. Aber lesen ist bei Ihnen ja so eine Sache. Sie glauben ja, das der Islam so Friedlich ist.
      4 8 Melden
    • TheMan 23.02.2017 19:53
      Highlight Makatitom hat das Jesus befohlen? Und die Besetzung von Spanien durch Muslime war alles andere als Friedlich. Haben Bücherfunde bestätigt. Da die Muslime als sie Spanien verliesen, fast allelBücher verbrannte, in Welchen Ihre Gräueltaten drin stehen. Dachten Sie, man nehme diese Besetzung später als Friedlich. Die Christen haben aber ohne Befehl von Jesus gemordet. Sprich weil sie es selber wollten. Sie nammen den Namen Christus als vorwand. Oder war Jesus ein Mörder? Nein Mohammed aber schon. Er Steinigt ja auch Ehebrecherinnen. Und von Aisha müssenmwir nicht reden.
      7 7 Melden
    • Makatitom 23.02.2017 20:06
      Highlight Stimmt, ich habe mich falsch ausgedrückt, zur Verbreitung des christlichen Glaubens hat der grosse Käru die Sachsen geköpft.
      5 0 Melden
    • Makatitom 23.02.2017 20:08
      Highlight Und im Namen Jesu wurde viel, sehr viel gemordet, auch von leuten, die danach heilig gesprochen wurden. Und genau, wir müssen nicht über Aisha reden, aber vielleicht darüber, dass Heirat in so jungem Alter damals (7.Jhd) auch in Europa durchaus üblich war
      4 1 Melden
    • Posersalami 23.02.2017 20:43
      Highlight @TheMan: ähm.. wo habe ich einen Genozid geleugnet? Vor allem, welchen Genozid genau meinen sie? Und vor allem, was hat all das mit der Bibel und der Frage zu tun, wer was wo und wann gegründet hat?
      9 1 Melden
    • Soli Dar 23.02.2017 21:11
      Highlight @Theman wer glaubt, was du glaubst wird selig!
      1 6 Melden
    • TheMan 23.02.2017 21:55
      Highlight Makatitom Jesus hat nie einen Mord befohlen. Mohammen über 600Feldzüge und 100hat er selber mitgemacht. Sogar im Koran steht wie man mit Juden und Christen umgehen soll. Hunden und Affen sind die. Und im Namen Mohammed wird heute noch gemordet. Ja und als sie 8war hat er die Ehe vollzogen. Und es gibt Muslime die Mohammed nacheifern und immer noch kleine Mädchen Heiraten usw. Das heute noch. Posersalami. Jerusalem ist eine Jüdische Stadt. Israel von den Juden gegründet noch bevor es den Islam gab. Quelle Bibel.
      5 5 Melden
    • karl_e 24.02.2017 11:24
      Highlight The Man, Deine Geschichtskenntnisse sind beklagenswert. Es waren die Römer, welche die Juden nach der Zerstörung Jerusalems in alle Welt zerstreuten. Die Muslime hatten damit gar nichts zu tun, die gabs damals noch gar nicht. Uebrigens könnten noch ganz viele andere Völker Ansprüche auf ehemalige Siedlungsgebiete erheben, so z.B. die nordamerikanischen Indianer auf das Land, das man ihnen gestohlen hat und immer noch stiehlt.
      5 1 Melden
    • TheMan 24.02.2017 13:01
      Highlight karl_edie Römer, waren nur eine Unter vielen Besetzermächte von Israel. Aber Israel wurde immer wieder von den Israelis und den Christen Besiedelt. Da fehlt dir aber Geschichtswissen. Und das mit den Indianer, da laufen nach wie vor Gerichtsfälle auch in Australien usw.
      3 1 Melden
    • TheMan 24.02.2017 13:54
      Highlight Und ich geb dir einen Tip. Sogar im Koran steht, wem Israel gehört. Den Juden. „Und gedenke, als Moses zu seinem Volk sprach: ‚O Leute, gedenket der Gnade Allahs gegen euch, da er unter euch Propheten erweckte und euch Könige einsetzte und euch gab, was er keinem von aller Welt gegeben. O Volk, betritt das heilige Land, das Allah euch bestimmte; und kehret nicht den Rücken, auf dass ihr nicht als Verlorene umkehrt“ (Sure 2,20 und 21.. Das Heilige Land ist Israel.
      3 1 Melden
    • karl_e 24.02.2017 14:36
      Highlight The Man: wen meinte der gute Allah mit "euch"??
      2 1 Melden
    • TheMan 24.02.2017 19:10
      Highlight Juden den die Juden gelten als Kinder Israels. Und Gott hat nach der Bibel, den Juden Das geheiligte Land gegeben.
      1 3 Melden
  • Thinktank 23.02.2017 13:41
    Highlight Mir persönlich ist es egal, wenn man in Zürich 500 oder mehr Wolkenkratzer errichtet und dort ein Multikulti-Paradies für Hipsters errichtet mit 10 Millionen Menschen. Was aber nicht geht ist, dass man mir mein Einfamilienhäuschen auf dem Land verbieten will, weil es nicht zur Lebenseinstellung von Liberalen passt und dass sich die Zuzüger nicht an den Infrastrukturkosten beteiligen müssen. Es ist teurer einem Golfclub beizutreten, als Schweizer zu werden.
    43 56 Melden
    • Radesch 23.02.2017 14:25
      Highlight Es zahlt jeder der in der Schweiz lebt und ein bestimmtes Einkommen hat Steuern, wer soll sich also nicht beteiligen?
      34 11 Melden
    • Posersalami 23.02.2017 14:42
      Highlight Gerne dürfen sie ihr EFH bauen! Aber tragen sie auch bitte die Kosten, wenn sie schon davon schwadronieren! Die Werkleitungen und Strassen bis an ihren Jägerzaun bezahlen nämlich alle mit, ebenso muss ich immer weiter aus der Stadt raus wenn ich mal Natur sehen will weil ihr konservativen Bünzlis alles mit hässlichen EFHs zupflastern müsst. Wer die Natur liebt, muss in die Stadt ziehen, weil nur die Stadt Natur schützt. Mit ihrer Einstellung zerstören sie, was sie zu lieben vorgeben.
      37 17 Melden
    • Lowend 23.02.2017 15:02
      Highlight Es zahlt sogar jeder der in der Schweiz Geld umsetzt Steuern, nämlich Mehrwertsteuer und die betrifft die kleinen Einkommen sogar überproportional, genau wie all die Gebühren, die für Leistungen bezahlt werden, die früher über die Steuern abgerechnet wurden!
      31 14 Melden
    • Scott 23.02.2017 17:00
      Highlight @lowend
      Der rauchende Sozialhilfebezüger leistet sogar seinen Beitrag zur AHV.
      19 2 Melden
  • Lowend 23.02.2017 13:41
    Highlight Danke für dieses Interview!

    Ich unterstütze sowohl "foraus" als auch die "Operation Libero" seit ihrem Entstehen, denn ihre Definition von Liberalismus deckt sich zu 100% mit der meinigen.

    Gerade in der Migrationspolitik sieht man es schön, dass die ganzen anderen Altherrenclubs, die sich liberal nennen und liberal eher als sozialdarwinistisch verstehen, eigentlich nur Heuchler sind, denn was entspricht deren angeblichen Werten mehr, als ein Emigrant, der sein Schicksal in die eigenen Hände nimmt und in der Fremde sein Glück sucht, aber genau die werden dann von solchen Hypokriten bekämpft.
    30 55 Melden
    • Lowend 23.02.2017 15:31
      Highlight Sie probieren es mit Polemik und Vorverurteilungen, aber das Recht, sich selber sein Glück zu suchen und es zu finden gehört zu den universellen Menschenrechten, egal welche Herkunft, Religion, oder was auch immer!

      Es gibt nichts liberaleres oder selbstverantwortlicheres, als sich diese Freiheit zu nehmen und genau dass propagieren ja die rechten Parteien immer, bloss warum sollen dann ausgerechnet nur wir reichen Schweizer dieses Recht geniessen?
      23 22 Melden
    • TobaFett 23.02.2017 15:56
      Highlight @Trader
      Ich hoffe doch, da sie Eritreer als disziplinlos bezeichnen, eine schlecht bezahlte Stelle als Soldat bei der der Armee haben, bei der sie nicht wissen, wann sie endet und ob sie nicht mal auf ihre Familie schiessen müssen. Wenn nicht, sind sie genauso disziplinlos...
      29 17 Melden
    • poga 23.02.2017 15:58
      Highlight @Lowend nein. Das Glück zu finden ist definitiv kein Menschenrecht. Und ich sehe nicht wie wir als Gesellschaft für das Glück anderer verantwortlich sein sollen. Vor allem, wenn der andere noch keinen Beitrag an die Gesellschaft geleistet hat.
      24 15 Melden
    • Stellklaus 23.02.2017 16:13
      Highlight Genau so ist es ein Menschenrecht im eigenen Land Wohlstand zu erzeugen und diesen auch zu konsumieren.
      Ihre Form von "Liberalität" mag funktioniert haben, als es keine massive staatliche Umverteilung gab. Heute müssen die Steuerzahler sämtliche entstehenden Kosten der Migration tragen und wenn die Migranten, zum Beispiel über die Asylschiene, grösstenteils sehr schlecht gebildet sind, sich aus den Sozialtöpfen bedienen, zu hundert Prozent von Gesundheitswesen, der Bildung, Infrastruktur etc profitieren, ist das eine Zwangsumverteilung die mit Liberalität mal so überhaupt nichts zu tun hat.
      19 9 Melden
    • Lowend 23.02.2017 16:25
      Highlight Schwachsinn poga! Lesen Sie besser mal die Menschenrechte durch. Dort steht neben anderen Rechten, die wir und andere reiche, angeblich liberale Staaten gerne mit Füssen treten:

      Artikel 13 (Freizügigkeit und Auswanderungsfreiheit)
      Jeder hat das Recht, sich innerhalb eines Staates frei zu bewegen und seinen Aufenthaltsort frei zu wählen.
      Jeder hat das Recht, jedes Land, einschließlich seines eigenen, zu verlassen und in sein Land zurückzukehren.

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Allgemeine_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrechte
      9 22 Melden
    • poga 23.02.2017 17:06
      Highlight @Lowend "Jeder hat das Recht, sich innerhalb eines Staates frei zu bewegen und seinen Aufenthaltsort frei zu wählen." Dies bedeutet innerhalb eines Staates. Es steht hier nichts davon, dass die Ansässigen dafür verantwortlich sind, dass sie diese Wanderung machen können. So darf sich z.B. ein Asylant in der Schweiz niederlassen wo er möchte, sofern er die Erlaubnis hat sich in der Schweiz niederzulassen.
      16 7 Melden
    • Lowend 23.02.2017 18:03
      Highlight Abschnitt Zwei bewusst vergessen, oder leiden Sie an selektiver Wahrnehmung, denn es gilt auch:

      Artikel 2 (Verbot der Diskriminierung)
      Jeder hat Anspruch auf die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.

      Da steht nirgends, dass man in der Fremde plötzlich diskriminiert werden darf.
      8 17 Melden
    • Moti_03 23.02.2017 18:09
      Highlight Danke poga, Kollege lowend biegt sich alles zureczt wie es ihm passt ;-)
      12 12 Melden
    • poga 23.02.2017 18:36
      Highlight @Lowend ich dachte mir schon dass du das schreiben wirst. "Jeder hat Anspruch auf die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand." Da ich ausgeführt habe, dass es kein Menschenrecht ist sich dort auf der Welt nieder zu lassen wo man möchte(nur innerhalb eines Landes), überzeugt mich dein Kommentar nicht. Dies soll dieses Mal nicht als reiner Konter angesehen werden,
      12 4 Melden
    • poga 23.02.2017 18:36
      Highlight weil die Interpretation des ganzen tatsächlich in zweierlei Richtungen gehen könnte. Aus dem Wortlaut der Menschenrechte denke ich aber das ich recht habe.
      8 4 Melden
    • Moti_03 23.02.2017 18:37
      Highlight Und das steht bei rechtlicher Status ; Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte ist keine verbindliche Rechtsquelle des Völkerrechts.[5] Als solche sind sie nicht justitiabel, nicht einklagbar. Sie wurde mit der Resolution 217 A (III)[6] der UN-Vollversammlung eingeführt. Die Erklärung ist also kein völkerrechtlicher Vertrag und daher nicht als solcher verbindlich.
      Dies steht svhon ganz oben lowend.
      8 2 Melden
    • Stellklaus 23.02.2017 18:41
      Highlight Das Diskrimierungsverbot, welches übrigens auch in der BV steht, ist kein Recht auf freie Niederlassung. Man darf bei der Vergabe des Aufenthaltsrecht nicht nach Rasse, Religion, Geschlecht etc diskriminieren, aber selbstverständlich darf ein Land seine Migration selber steuern, nach Obergrenze, wirtschaftlichem Bedarf, Asylrichtlinen etc.

      Aus der Auswanderungsfreiheit eine weltweite Niederlassungsfreiheit abzuleiten ist, bei allem Respekt, völlig absurd.
      11 2 Melden
    • Lowend 23.02.2017 22:04
      Highlight Ich merke, Glück ist nur für die da, die es sich kaufen können und die widerlichen Kerle, die von rassisch reinen Schweizern träumen, glauben am Ende noch, dass sie in jedem Land der Welt willkommen sind, nur weil sie Kohle haben und sich das jeweilige Land, inklusive der Frauen kaufen können.

      Jedenfalls spürt man hier eine ganz widerliche Kollonialistenmentalität, die aus einigen Kommentaren trieft!
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    • poga 24.02.2017 06:35
      Highlight @Lowend du siehst hier kaum einen Kommentar, welcher Kolonialmentalität hat. Glück kann man sich nicht kaufen. Liebe kann man sich nicht kaufen. Und zu deiner Aussage, dass jeder der hier ein bisschen skeptisch ist, bald auswandert und da auch verlangt dass er im neuen Land nur geliebt wird, solltest du mal ein paar Fakten liefern. Die Diskussion um die Menschenrechte wurde hier gerade ziemlich sachlich geführt. Bis zu diesem Kommentar deinerseits. Schade das du deinen eigenen(immer wieder geforderten) Prinzipien untreu wurdest.
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    • atomschlaf 25.02.2017 20:23
      Highlight "Sie probieren es mit Polemik und Vorverurteilungen, aber das Recht, sich selber sein Glück zu suchen und es zu finden gehört zu den universellen Menschenrechten, egal welche Herkunft, Religion, oder was auch immer!

      Es gibt nichts liberaleres oder selbstverantwortlicheres, als sich diese Freiheit zu nehmen [...]"

      @Lowend: Das was Du schreibst, gilt vielleicht für Arbeitsmigranten, aber bestimmt nicht für jene, die via Asylverfahren einwandern und sich mangels Eigeninitiative und jeglicher arbeitsmarktrelevanter Skills über Jahre oder Jahrzente von der Sozialhilfe durchfüttern lassen.
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  • Waedliman 23.02.2017 13:30
    Highlight Multikulturell bedeutet nicht, dass Menschen aus verschiedenen kulturellen Hintergründen nebeneinander, sondern miteinander leben. Das funktioniert in der Schweiz nicht, bei der weit verbreiteten eigenbrötlerischen und xenophoben Tendenz, die im Land herrscht. Deshalb bleiben Expats und Deutsche unter sich - nicht, weil sie wollen, sondern weil man ihnen keine Alternative lässt.
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    • Chrigi-B 23.02.2017 14:56
      Highlight Für Expats habe ich Neuigkeiten: Lernt DEUTSCH! Aber ich und meine Freunde sprechen garantiert nicht Englisch weil jemand in der Gruppe unserer Sprache nicht mächtig ist. Viel Spass in Amerika oder England ohne Englisch. Das mit den Deutschen ist der Witz 7000. In meinem Freundeskreis hat es mindestens 3 Deutsche. Die sagen das min. die Hälfte der Deutschen selberschuld ist! Mann könnte sich auch mit den hiesigen Gegebenheiten bekannt machen. Bitte anstelle von ich krieg usw. In ein MMA Studio, Fussballverein etc. beitreten. Des Weiteren bleiben viele von Anfang an lieber unter sich.
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    • Closchli 24.02.2017 22:57
      Highlight Wenn du nach Rom gehst dann benimm dich wie ein Römer. Vielleicht sollte man Expats (DE und so, also nicht politische Flüchtlinge), die wohl nicht dazu gezwungen wurden Expats zu werden, daran erinnern. Aber wir sind so eigenbrötlerisch und xenophob, dass wir uns als "Zwergnation" gefälligst dafür schämen sollen unsere CH-Eigentümlichkeiten leben zu wollen. OK die grossen Fische fressen die kleinen. Ich habe es satt mich dauernd dafür entschuldigen zu müssen, in diesem Land zu leben. Ich gehe nach DE und ganz DE passt sich dann mich an, weil die dass besser können.
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    • Waedliman 25.02.2017 11:42
      Highlight @ the others: Es ist ein völlig dämliches Vorurteil gegenüber Deutschen, dass diese ständig "ich krieg" sagen. Mach ich nie, auch in Deutschland nicht. "Ich hätte gerne" ist für mich erste Wahl, oder "200 Gramm Gruyère, bitte". Aber wenn man natürlich nur hört, was man hören will, dann ist das nicht zu ändern. Und erneut Ausdruck dieses idiotischen Minderwertigkeitskomplexes, der hausgemacht ist und für den die Deutschen nun wirklich nichts können, den man ihnen aber gerne auch noch in die Schuhe schiebt.
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    • Chrigi-B 25.02.2017 11:51
      Highlight Meine deutschen Freunde nennen dies als Beispiel. Aber sie alle sagen: Wenns dir nicht passt hier, kannst du gerne zurück nach DE! Sie sagen sogar die Deutschen sollen gefälligst mal ihre Fre**** halten wenn sie in einem fremden Land sind.
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