Schweiz
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So versteuerst du deine Kryptowährungen korrekt



2017 war das Jahr, als Kryptowährungen salonfähig wurden.

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Unser Experte Thomas Linder arbeitet bei MME, einem integrierten Anwalts-, Steuer- und Compliance Unternehmen, das unter anderem die Ethereum-Gründer bei der Bildung der Stiftung in Zug begleitete. bild: MME

Die Professorin, der Taxifahrer und auch sein Schwippschwager haben alle in irgendeiner Form in Kryptowährungen investiert. Doch muss man Bitcoins, Litecoins, Ethers und Co. in der Schweiz versteuern – und wenn ja wie?

Wir haben mit einem Experten verschiedene Fälle angeschaut. Ganz so einfach und eindeutig ist es nämlich nicht:

«Bitte beachtet, dass sich je nach Ausgestaltung des Tokens und der damit zusammenhängenden Rechte die steuerliche Qualifikation unterschiedlich ausfallen kann. Was aussieht wie ein Bitcoin, muss nicht automatisch wie ein Bitcoin behandelt werden! Eine genaue Analyse und Qualifikation der Funktionen eines Tokens sind daher für jeden Nutzer unumgänglich!»

Thomas Linder

Du verstehst in Sachen Kryptos nur Bahnhof? Dann lies das hier:

Die Hodlerin

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Und so muss Anastasia-Lynn ihre Kryptos versteuern:

Der Pechvogel

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Und so muss Frankie X seine Kryptos versteuern:

Der «dynamische» private Vermögensverwalter

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Und so muss Hans-Jörg seine Kryptos versteuern:

Der anderweitig berufstätige Hobbytrader 

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Und so muss Marc-André Pölsterli seine Kryptos versteuern:

Der Profi

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Und so muss Ken seine Tätigkeiten angeben:

Die Minerin

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Und so muss Ciny P. ihre Anlage und Kryptos versteuern:

Die Zinshamsterin

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Und so muss Petra Ponzi ihren Gewinn versteuern:

Der vergessliche Oldtimer

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Und das muss Lukas Earlybird nun tun:

Der Oberprofi

Und der Oberprofi?

Der Aussteiger

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Was muss Beau Bollywood korrekterweise tun?

Die Programmiererin

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Wie muss Michaela Pearl ihr Bitcoin-Einkommen angeben?

Bonus-Fall: Die Detailhändlerpunkte-Sammlerin

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Muss Ruthli M. ihre Detailhändlerpunkte in der Steuererklärung angeben?

Und wie gebe ich meine «geschenkten» Coins aus den Bitcoin-Hardforks an?

Kryptowährungen

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    Alle Leser-Kommentare
  • Drusbert 21.02.2018 07:24
    Highlight Highlight Rechte haben will jeder aber bei den Pflichten drücken wo man nur kann. Jemand der den Staat und somit alle Mitmenschen beklaut, sollte allen rechten entnommen und unwiederruflich des Landes verwiesen werden.
  • Raffaele Merminod 20.02.2018 18:21
    Highlight Highlight Und was sollen die jetzt machen die ein paar hundert Franken für Bitkoins ausgegeben haben aber hier nur Bahnhof verstehen?
    Ich kenne viele die Ende 2017 2 oder 300 Fr dafür ausgegeben haben (und momentan weniger besitzen).
    • Patrick Toggweiler 21.02.2018 07:28
      Highlight Highlight Im Privatvermögen angeben.
    • rodman 21.02.2018 07:47
      Highlight Highlight Wobei ich ja überrascht bin. Wer Patrick Tpggweilers eiserne Grundsätze befolgt hätte, müsste die Blockchain und die Kryptowährungen verstehen. Dies ist eine höchstkomplexe Materie. Wer diesen Artikel hier nicht versteht, hatte mit grosser Wahrscheinlichkeit null Ahnung. In was er investiert...

      Lucky Punch erzielt, was? :-)
    • Raffaele Merminod 21.02.2018 07:58
      Highlight Highlight Genau deshalb Frage ich. Als Ende 2017 überall von Bitkoin die rede war, haben etliche ohne Wissen einfach Bitkoin gekauft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Tom 20.02.2018 17:46
    Highlight Highlight Diverse Finanzminister und andere Politiker motzen über Bitcoin und co und sehen sie nicht als Geld. Steuern wollen sie trotzdem kassieren?
  • TheGoon 20.02.2018 17:17
    Highlight Highlight ..und im nächsten Beitrag dann die zk-SNARK's, Ring-Signatures, Atomic-Swaps und den Jumblr

  • El Pepe 20.02.2018 16:29
    Highlight Highlight versteuern? gehts noch XD neimals!!!
  • TheGoon 20.02.2018 16:27
    Highlight Highlight PS: Lykke bietet einen Tax-Report an.

    https://www.lykke.com/company/news/taxreports-2017
  • TheGoon 20.02.2018 16:21
    Highlight Highlight prima! dafür von mir ein HODL :-)
    Benutzer Bild
    • droelfmalbumst 21.02.2018 10:01
      Highlight Highlight awwww Angelina... hrrrrrr
  • Anonymer 20.02.2018 16:02
    Highlight Highlight Frage: Was ist mit quellenbesteuerten Personen?
  • fadnincx 20.02.2018 16:00
    Highlight Highlight Wie will das Steueramt wissen, dass ich überhaupt bitcoins/ether/etx. habe?
    • Madison Pierce 20.02.2018 16:52
      Highlight Highlight Je nachdem wie viel Du gekauft hast, sehen sie, dass Geld auf Deinen normalen Konten "fehlt". Du hast weniger Geld auf dem Konto, aber kein neues Auto oder Haus. Dann verlangen sie eine Begründung.

      Das ist aber erst bei höheren Summen der Fall. Ein paar kCHF lassen sich ja mit Ferien erklären.
    • p4trick 20.02.2018 17:30
      Highlight Highlight @fadnincx: Grundsätzlich weiss das Steueramt gar nichts über dein Vermögen, denn Grundsätzlich darfst du 100% deines Einkommens jedes Jahr ausgeben. Auch sind viele normale Bank Konten nicht Verechnungssteuer Pflichtig also weiss das Steueramt auch über diese normalen CH Konten nicht Bescheid.
      Grundsätzlich gilt, was du nicht angibst nennt sich Steuerhinterziehung. In anderen Worten Diebstahl am Staat.
      Dasselbe gilt für Bargeld, da weiss das Steueramt aucht nichts von.
    • Patrick Toggweiler 21.02.2018 07:31
      Highlight Highlight Wenn du damit grosse Gewinne realisierst, welche plötzlich in deinem Vermögen auftauchen, wird die Steuerbehörde anklopfen.
  • Madison Pierce 20.02.2018 15:43
    Highlight Highlight +1000 für die Namen und Bildtexte, habe herzhaft gelacht!

    Die Steuerthematik macht das "wild, unabhängig, frei"-Image, das Kryptowährungen anhaftet, schon etwas zunichte. Ich gehe davon aus, dass der Grossteil der Coins nicht angegeben wird.
  • Gaterde 20.02.2018 15:40
    Highlight Highlight Da fehlt:

    Der "Illegale":

    Er hat zwar Bitcoins, versteuert sie aber nicht, da ihm der Staat nämlich überhaupt nichts vorwerfen kann ;)
  • Asmodeus 20.02.2018 15:27
    Highlight Highlight Fall 13.

    Ich habe Bitcoins und das Steueramt weiss sowieso nichts davon und hat auch keine Möglichkeit es nachzuvollziehen.

    Es kann mich mal.
    • Thurgauo 20.02.2018 15:40
      Highlight Highlight Lieber als Vermögenswert deklarieren und um die 0.02% Vermögenssteuer bezahlen, als Gefahr zu laufen einen allfälligen, hohen Gewinn als Einkommen aufgerechnet zu bekommen. Dann reden wir schnell von 30% oder mehr die abgeliefert werden müssen. Das Steueramt stellt sehr schnell fragen, wenn die Vermögensentwicklung nicht stimmt.
    • Nasi 20.02.2018 15:56
      Highlight Highlight Jop und wenn du dir dann deine 20 Millionen während diesem Jahr auszahlen lässt merken sies auch nicht.
    • Pachyderm 20.02.2018 16:17
      Highlight Highlight Steuerhinterziehung ist halt schon geil. Sollen doch die, die hart für ihr Geld arbeiten deine Infrastruktur bezahlen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Slavoj Žižek 20.02.2018 15:23
    Highlight Highlight /me
    Benutzer Bild
    • rodman 20.02.2018 16:49
      Highlight Highlight Ich finde ja das Verhältnis Herzen zu Blitze interessant. Steuerhinterziehung scheint bei sich selber nicht so schlimm zu sein wie bei den pösen pösen Leuten, von denen man in der zeitung liest ;-)
  • Scaros_2 20.02.2018 15:18
    Highlight Highlight Danke! Habe sie wirklich vergessen 😂

    Btw. *Wir erwarten vom durchschnittlichen watson-User, dass er merkt, dass XYZ durch den Wohnkanton ersetzt werden muss.

    Bester Satz

Wie der Schweizer Arzt Ruedi Lüthy in Simbabwe tausende Menschen vor dem Aids-Tod rettete

Ruedi Lüthy war einer der Pioniere der Aids-Medizin in der Schweiz. Seit 2003 lebt er hauptsächlich in Harare, wo er eine Aids-Klinik aufgebaut hat. Im Interview mit watson spricht er über seine erste Begegnung mit der Krankheit, seinen Umgang mit afrikanischem Aberglauben und die Entwicklung in Simbabwe seit dem Sturz von Diktator Mugabe. 

Anfang der 80er-Jahre war Ruedi Lüthy (77) einer der ersten Ärzte in der Schweiz, der sich mit Aids auseinandersetzte. Als Leiter der Abteilung für Infektionskrankheiten am Universitätsspital Zürich musste er zunächst zusehen, wie seine HIV-positiven Patienten wegstarben, ohne dass er etwas dagegen tun konnte. In der zweiten Hälfte der 90er-Jahre war er mit dabei, als in der Schweiz grosse Fortschritte bei der Behandlung von HIV-positiven Menschen erzielt wurden.

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