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Welche Begriffe verstecken sich in der Stadt am Rhein, aka der Stadt am «Rossbollemississippi»? Bild: flickr

Von Dittistùùbe bis Fazeneetli: Kennst du diese 16 Basler Kult-Begriffe?

Dies ist keine Wertung eines sonderbaren Dialekts, sondern die Würdigung dessen und gleichzeitig ein Beitrag zur interkantonalen Verständigung. Wir präsentieren euch eindrückliche Ausdrücke des Basel-Städter-Dialekts.

10.05.17, 20:12 11.05.17, 07:34

Nicht alle dieser Begriffe und Ausdrücke mögen im zeitgenössischen, aktiven Stadt-Basler Sprachgebrauch sein, zumal sie teils eher alte Begriffe sind. Doch gerade darin ist der Charme zu finden, der einem ein Schmunzeln in die Mundwinkel zaubert. Rate mit, wenn wir dir einige der kultigsten Begriffe des Stadt-Basler Dialekts präsentieren:

So geht's:

Durch einen Klick aufs Bild wird die Lösung sichtbar. Am Ende findest du eine säuberliche Liste mit allen Begriffen und den dazugehörigen Bedeutungen. Aber hey, nicht schummeln!

Was ist ein «Schwööbli»?

Bild: commons.wikimedia

Ein weiterer Begriff wäre «Dilldapp». Kennst du einen davon?

gif: giphy

Was versteht man in Basel unter «Dittistùùbe»?

Bild: flickr

Hey, zeig mal deine «Saggladäärne»!

Was meinen Basler, wenn sie von «Büggse» sprechen?

Bild: pixabay

Schon mal was vom Begriff «Fliegeschlyffi» gehört?

Bild: pixabay

Vielleicht wärst du gerne eine «Gäggsnaase»?

GIF; GIPHY

Was könnte man unter «Fangyyse» verstehen?

Bild: pixabay

Oder unter «Gellerettli»?

Bild: pixabay

Wie wär's mit einem «Gläpper»?

Gif: giphy

Ne Ahnung was mit «Ginggernillis» gemeint sein könnte?

Bild: pixabay

Welchen Beruf übt man wohl als «Schugger» aus?

gif: giphy»

Und was ist denn bitteschön ein «Fazeneetli»?

Bild: pixabay

Hast du womöglich ein «Dänggbyybeli»?

Bild: pixabay

Was ist wohl mit «Haafekääs» gemeint?

Magst du «Käpseliwasser»?

Bild: publicdomainpictures

Na, wie viele Begriffe davon hast du verstanden? Die schriftliche Auflösung findest du hier:

Begriffe und ihre Bedeutungen

Rossbollemississippi = Rhein

Schwööbli = Weggli

Dilldapp = Dummkopf

Dittistùùbe = Puppenhaus

Saggladäärne = Taschenlampe

Büggse = Herrenanzug

Fliegeschlyffi = Glatze

Gäggsnaase =  eingebildetes, vorlautes, meist junges,
weibliches Wesen

Fangyyse = Ehering

Gellerettli = Uhr (von «Quelle heure est-il?»)

Gläpper (ebenso: aim e Hampfle Finger ins Gsicht wäärfe)   = Ohrfeige

Ginggernillis (auch Giggernillis) = Krimskrams

Schugger = Polizist

Fazeneetli = Taschentuch (Nastuch)

Dänggbyybeli = Kopf

Haafekääs = Unsinn, etwas Unwahres oder Unbedeutendes

Käpseliwasser = Mineralwasser mit Gas

basel-deutsch

Welche Begriffe haben wir vergessen? Liebe Basler, zeigt was ihr draufhabt!

Weil die deutsche Sprache eben auch einmalig ist: 20 Begriffe, die es nur im Deutschen gibt

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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76
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76Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Lutschi da Imp 12.05.2017 00:21
    Highlight Do wär au no Platz für "d Furzgugge" - besser bekannt als Schloofsagg.
    4 0 Melden
  • Luki Bünger 11.05.2017 22:57
    Highlight Fuurzglogge (Nachthemd)
    3 0 Melden
  • Pasch 11.05.2017 17:41
    Highlight Schälledramper = Tramchaufeur
    3 0 Melden
  • gotthelf69 11.05.2017 14:14
    Highlight Zum Schwöbli e Chlöpfer ( Cervalat).
    3 1 Melden
    • Restless Lex 11.05.2017 17:57
      Highlight Zem Xhlöpfer gihts e Schlumbi, kei Schwöbli!
      5 2 Melden
  • martin_f 11.05.2017 12:35
    Highlight Fudischduube. Isch e Schdriplokal.
    5 0 Melden
    • Pasch 12.05.2017 10:28
      Highlight Aber dert gitz kei stützlisex!!!
      2 0 Melden
  • Oliver Fässler 11.05.2017 12:15
    Highlight Dr schöneri Begriff für e "Schwööbli" find ych eigentligg "Fuudi-Weggli"
    10 0 Melden
  • Ardi_Bacardi 11.05.2017 11:44
    Highlight hausgemachte basler läckerli hani gern. Susht bini ned sone fan vo de basler....(Dialekt ish fürchterlig) :))
    1 20 Melden
  • Asmodeus 11.05.2017 08:12
    Highlight Peinlich wenn man als gebürtiger Basler (naja Riehener) nur:

    Schwöbli
    Dittystube
    Schugger (der auch in Bern benutzt wird)
    Gläbber
    Haafekääs und
    Fangyyse kennt


    Gefehlt haben:
    Schofseggel
    Klöpfer
    Waggis
    Bitschgi
    Glucksi
    11 0 Melden
    • niklausb 11.05.2017 10:51
      Highlight S Bitschgi ghört nid uf Basel das isch s Kärnhyysli
      4 0 Melden
    • Martina Stadelmann 11.05.2017 15:23
      Highlight Bitte! Wir Riehener sind imfall auch Basel-Städter (;
      6 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 11.05.2017 07:53
    Highlight Ych mach d Erfaaryg as me au dr Grättimaa nit überall kennt...
    11 1 Melden
    • Lars Graf 11.05.2017 08:31
      Highlight wohl en grittibänz oder?
      7 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 11.05.2017 11:56
      Highlight Genau 😉
      2 0 Melden
  • azoui 11.05.2017 07:52
    Highlight Schparse = Spargle
    5 0 Melden
  • UncleHuwi 11.05.2017 06:47
    Highlight Nasevelo = Brille😎
    11 0 Melden
  • Matrixx 11.05.2017 06:16
    Highlight Die meischte hend für mich kei Sinn gä will ichs falsch betont han. Aber wenn mer Saggladäärne richtig betont, wird en Sacklaterne drus. Seems legit!
    12 2 Melden
  • niklausb 11.05.2017 01:41
    Highlight E Schwoobekäfer wäri e Kakerlake
    6 0 Melden
  • Altweibersommer 11.05.2017 01:02
    Highlight Usserdäm:
    -gumsle
    -waggis
    -rammel/rammbass
    -laaferi
    -glungge
    -ammedyysli

    Und s wichtigschde:
    Jääs
    11 0 Melden
    • Maon 11.05.2017 07:17
      Highlight Gugummere nid vergässe
      4 0 Melden
    • Asmodeus 11.05.2017 08:13
      Highlight Laaferi benutze numme mir? Jo nundefahne...
      7 1 Melden
  • Altweibersommer 11.05.2017 00:54
    Highlight Haha Rossbollemississippi
    Do jaggts mer glatt dr nuggi uuse!
    12 0 Melden
  • Hinkypunk 11.05.2017 00:30
    Highlight Myggeli
    11 1 Melden
  • Seebär 11.05.2017 00:18
    Highlight Tschöss = WOW
    4 1 Melden
  • niklausb 11.05.2017 00:06
    Highlight E Kümmiknüpfer wäri e au no glatt zum luege ob s öbber kennt
    4 0 Melden
  • niklausb 11.05.2017 00:05
    Highlight Dränebläch isch au no sone super Wort
    3 1 Melden
  • Löckypöntsch 10.05.2017 23:38
    Highlight Gugge! Für alli andere: Sagg oder je nach däm au Tüte....
    7 1 Melden
  • Fulehung1950 10.05.2017 23:25
    Highlight Das Gellerettli ist eigentlich eine Taschenuhr. Der Begriff stammt aus der Zeit, als Napoleon die Eidgenossen unter der Fuchtel hatte. Er ist eine schweizerdeutsche Verballhornung der Frage "Quelle heure est-il?". Aus dieser Zeit stammen auch Begriffe wie "Gloschli" (langer Unterrock in Glockenform - la cloche) .
    26 1 Melden
    • Markus Hofstetter 13.05.2017 17:24
      Highlight Und ich habe gedacht, es hätte etwas mit dem Gellert-Quartier zu tun.
      3 0 Melden
  • sup3rfish 10.05.2017 23:15
    Highlight Affeglepfer = Banane
    24 0 Melden
  • Menel 10.05.2017 23:08
    Highlight Ich hätte da noch: Helge, Hornig, Gnai, Amediesli, Hörlifilzer
    10 0 Melden
  • pedrinho 10.05.2017 23:05
    Highlight unds schuggermüüsli aifach vergässe - s isch zem ryysneegel schysse.
    10 1 Melden
  • UncleHuwi 10.05.2017 22:46
    Highlight e Yyglemmts= Sandwich
    21 0 Melden
    • megge25 10.05.2017 23:39
      Highlight Guet das weiss jede ;)
      6 3 Melden
  • UncleHuwi 10.05.2017 22:45
    Highlight Rhyschwalbe=Prostituierte
    15 0 Melden
    • megge25 10.05.2017 23:40
      Highlight Das hätti ned gwüsst
      3 1 Melden
    • db13 11.05.2017 09:02
      Highlight Isch das nid eher e Drotwaramsle (Trotoiramsle)?
      7 0 Melden
  • John Smith (2) 10.05.2017 22:43
    Highlight Der gute Jodok Meier hat ganz offensichtlich einfach ein paar für seine Ohren originell klingende Wörter aus irgendeinem «Baseldeutsch-Wörterbuch» abgeschrieben, denn einige dieser Ausdrücke sind auch vielen heutigen Baslern unbekannt, geschweige denn in aktivem Gebrauch. (Einige dieser Wörter waren vermutlich sogar von Beginn weg nur ganz kurzlebige Modewörter.) Aber was will man schon erwarten, wenn ein Zürcher über Basel schreibt – immerhin weiss er, dass es existiert, und das ist doch schon mal ein guter Anfang.
    9 30 Melden
    • Jürg Müller #BringBackHansi #NEIN zu nobillag 10.05.2017 23:45
      Highlight Einleitung auch gelesen ?
      8 0 Melden
    • niklausb 11.05.2017 00:08
      Highlight Hösch gots no? die Wörter sin alli allewyyl in gebruch gsi.
      16 0 Melden
    • John Smith (2) 11.05.2017 01:40
      Highlight @Niklausb: Hast Du jemals im echten Leben jemanden Gellerettli oder Fazeneetli sagen gehört? Ich meine jetzt so im normalen Gespräch, nicht auf einem Fasnachtszeedel, wo auch immer wieder solche antike Wörter ausgegraben werden. Also ich nicht. Schwöbli, Dittistuube, Gingernillis allemal, aber Rossbollemississippi eher nicht.
      3 9 Melden
    • Thanatos 11.05.2017 07:06
      Highlight Du bisch mr doch e hoseglunggi,gopfrdeggel!
      11 0 Melden
    • Scalina58 11.05.2017 10:12
      Highlight es git no viel älteri Lüt no vom sogenannte Basler Daig wo no eso rede 😃 die sage zbsp nid schön nai, sie sage scheen

      3 0 Melden
    • niklausb 11.05.2017 10:53
      Highlight S einzig Wort woni sälber nid scho brucht ha isch dr Rossbollemissisipi
      3 0 Melden
    • niklausb 11.05.2017 12:48
      Highlight @ Scala58
      Nicht nur Daigaffe reden so auch andere. Auch Aadie also die eingebaseldeutschte version von adieu wird noch von einigen als begrüssung und nicht nur als abschied verwendet.
      4 0 Melden
  • Oakenfold 10.05.2017 22:20
    Highlight Sry, aber alles was nach de Limmat chunt verstaht niämmert wo Stil hät! ZH-Rules💪🏻
    4 79 Melden
    • Pasch 11.05.2017 00:01
      Highlight Ist die Limmat nicht die natürliche Grenze Schweiz-Österreich??
      37 0 Melden
    • Dominik Treier (1) 11.05.2017 00:27
      Highlight Ich weiss jo nid öb me mit zwenig Hirn alles beherrscht xD.... Ausserdem fliesst das Wasser aus der Limmet ka auch in Basel vorbei ;)....
      8 3 Melden
  • moccabocca 10.05.2017 22:15
    Highlight S'Schuggermyysli = Polizistin
    12 0 Melden
  • lilas 10.05.2017 22:15
    Highlight Trottoiramsle, Durlips, Drodüül
    4 0 Melden
  • ohjaja! 10.05.2017 22:10
    Highlight Oder s äärchdberidärchdli für es ärdbeertörtli
    2 2 Melden
    • niklausb 11.05.2017 00:11
      Highlight Eifach ohni d "ch" oder soll das phonetisch si?
      7 0 Melden
  • ohjaja! 10.05.2017 22:09
    Highlight Drch "baareblui" hani no vermisst: rägeschirm vo frz. parapluit
    18 0 Melden
  • Klangkartoffel 10.05.2017 21:50
    Highlight Als Exilberner in Basel find ichs einfach toll, vor allem älteren Leuten zuzuhören, die noch viel mehr 'singen'.
    Ich mag euch hier : )
    49 2 Melden
    • Hinkypunk 11.05.2017 00:32
      Highlight Und ich mag als Basler sBärndüütsch extrem gut. Platz 1 vor den Bündnern.
      16 2 Melden
  • Sille 10.05.2017 21:27
    Highlight Spiessli für e Köpfler ins Wasser
    21 3 Melden
    • Asmodeus 11.05.2017 08:15
      Highlight Wie soll man das sonst nennen? :)
      1 0 Melden
    • niklausb 11.05.2017 10:55
      Highlight En Chöpfler wird es sonst genannt
      2 0 Melden
  • Tilman Fliegel 10.05.2017 21:02
    Highlight Min Liebling isch Ilp!
    7 2 Melden
    • niklausb 10.05.2017 22:18
      Highlight Das schribt me mit Y
      5 2 Melden
  • Tilman Fliegel 10.05.2017 21:01
    Highlight Also in Züri verstöhn sie nit emol Klöpfer oder Gugge. OK, fir e Basler heysts sogar Glepfer. Aber so ganz ussem Daig bini au nid.
    46 3 Melden
  • SirDavid 10.05.2017 20:47
    Highlight Dr gwäggi hädd jezz do sicher au no iine miesse.
    26 1 Melden
    • niklausb 10.05.2017 22:18
      Highlight Und dr Gwäägi au
      3 2 Melden
  • Timon Zingg 10.05.2017 20:44
    Highlight D'Guggumere!
    33 1 Melden
  • azoui 10.05.2017 20:39
    Highlight fazeneetli hanni au nidd kennt, gopferdorri nomol!
    15 3 Melden
    • bud 10.05.2017 21:31
      Highlight als innerschwiizer isch fazeneetli no s einzige gsii woni ha chönne wüsse
      17 1 Melden
  • vaiindruu 10.05.2017 20:35
    Highlight merke: Schwööbli sieht aus wie zwei Arschbacken. Und unsere lieben Schwoben? Arschbacken. :-)
    26 4 Melden
    • Asmodeus 11.05.2017 11:48
      Highlight Fudibacke
      1 0 Melden
  • Trouble 10.05.2017 20:29
    Highlight Binggis
    28 2 Melden
  • The oder ich 10.05.2017 20:24
    Highlight Das "Schwööbli" ist gleichzeitig auch die Bezeichnung für die weiblichen Pudenda (ja, guckt das nur nach), wohl wegen der Form.
    14 2 Melden
    • auslandbasler 10.05.2017 21:05
      Highlight Ryysblei.... Für Bleistift
      18 3 Melden
    • schränzgritte 10.05.2017 21:25
      Highlight wie wärs mit glugger? miggeli odr gritte:) und viel anders:) stritzi ev. au no, abr velicht kenne das au anderi dialäggt...
      17 1 Melden
    • ohjaja! 10.05.2017 22:08
      Highlight Mä nennts au fuudiweggli drum schwöbli ;-p
      8 0 Melden
    • ohjaja! 10.05.2017 22:21
      Highlight Oder schränzgritte ;-P
      5 0 Melden
    • niklausb 10.05.2017 22:22
      Highlight Das han i jetzt in däm zämmehang no nie ghört.
      0 0 Melden

Bist du so romantisch wie Goethe, Lennon und Co.? Bei 8 Punkten kriegst du eine Rose 😏

Denkst du, du kannst in Sachen Romantik mit den ganz, ganz Grossen mithalten? Mit all den Philosophen, Künstlern und sonstigen Grössen der Weltgeschichte? Finde heraus, wie viel Voltaire oder Hemingway in dir steckt!

So oder ähnlich (ziemlich sicher eher ähnlich als so) läse sich der Einstieg, wenn ich Jodokus Caius Lafayette ein grosser Dichter geworden wäre. Zumindest glaube ich dies nach der Lektüre des Sammelbands «Liebesbriefe grosser Männer», der 50 Liebesbriefe von historischen Persönlichkeiten zusammengestellt hat. Die Einblicke sind teils sehr intim, teils äusserst romantisch und – wer hätte es gedacht – manchmal ein wenig kitschig.

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