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ARCHIV – ALS VORSCHAU ZU DEN ENTSCHEIDUNGSSPIELEN DER SCHWEIZER NATIONALMANNSCHAFT FUER DIE FUSSBALL WM 2018 AM SAMSTAG, 7. OKTOBER UND DIENSTAG, 10 OKTOBER 2017, STELLEN WIR IHNEN EIN BEST-OF AUS DER LAUFENDEN WM-QUALIFIKATION ZUR VERFUEGUNG – Swiss forward Josip Drmic, center, celebrates his goal after scored the 1:0 during the 2018 Fifa World Cup Russia group B qualification soccer match between Switzerland and Latvia, at the stade de Geneve stadium, in Geneva, Switzerland, Saturday, March 25, 2017. (KEYSTONE/Cyril Zingaro)

Die Schweizer Nationalspieler wollen auch am Dienstag gegen Portugal jubeln. Bild: KEYSTONE

Die Finalissima gegen Portugal ist absurd – aber die Euphorie berechtigt

Etienne Wuillemin, lissabon



Eigentlich ist es absurd. Das Schweizer Fussball-Nationalteam eilt von Erfolg zu Erfolg. Zehn Siege in Serie sind es mittlerweile, neun davon in der WM-Qualifikation. Das ist längst Rekord. Und trotzdem reichen die Siege noch nicht, um sicher an der Weltmeisterschaft im kommenden Sommer in Russland dabei zu sein. Am Dienstag braucht die Schweiz in Portugal mindestens ein Unentschieden, sonst wird sie vom Europameister in letzter Sekunde noch überflügelt und muss im November die WM-Playoffs bestreiten.

Und trotzdem ist eine leise Euphorie schon jetzt berechtigt. Die nackten Resultate sind das eine. Die Art und Weise der Siege das andere. Mit jedem Schweizer Auftritt wächst der Eindruck, dass dieses Team an Reife zugelegt hat. Die frische und dominante Spielweise ist bemerkenswert. Umso mehr, weil sie völlig selbstverständlich wirkt. Das kommt beim Publikum an. Es honoriert die Siege ausgelassener als auch schon. Der Samstag war bestes Beispiel dafür. Ein lustvolles 5:2 in einem Heimspiel einer Qualifikation, nicht etwa gegen einen Fussballzwerg, sondern gegen Ungarn, immerhin auch EM-Achtelfinalist – wann hat es das zuletzt gegeben?

Mit jedem Schweizer Auftritt wächst der Eindruck, dass dieses Team an Reife zugelegt hat. Die frische und dominante Spielweise ist bemerkenswert.

Grossen Anteil am Aufschwung hat Trainer Vladimir Petkovic. Er selbst hat sich als Trainer stark entwickelt. Ist zur stoischen Persönlichkeit gereift, die dieses Team benötigt. Er schenkt seinen Spielern Vertrauen. Vor allem aber strahlt er Zuversicht aus anstatt Zweifel wie früher. Im Sommer hat der Verband den Vertrag mit Petkovic verlängert. Es war das richtige Zeichen. Ein Zeichen für die Freude am Schweizer Fussball.

Ein Scheitern der Schweizer wäre einzigartig

Der Schweizer Nati droht ein Rekord, den sie lieber nicht aufstellen möchte. Im Extremfall kommen die Schweizer trotz neun Siegen in der Qualifikation nicht an die WM-Endrunde in Russland. Bei einer Niederlage in Portugal würde die Schweizer Nationalmannschaft in der WM-Qualifikation in die Barrage verwiesen, obwohl sie die Gruppenspiele mit 27 von 30 möglichen Punkten abgeschlossen hätte.

Noch nie war eine Nation mit einem derart guten Durchschnitt (2,7 Punkte pro Spiel) nicht direkt für eine Endrunde qualifiziert respektive direkt ausgeschieden. Seit der WM 1994 und der Aufnahme verschiedener neuer UEFA-Mitgliedsländer wird die europäische Qualifikation in Gruppen von fünf oder mehr Mannschaften ausgetragen.

Seither wurde nur eine Nation mit einem ähnlich guten Punktedurchschnitt nicht Gruppensieger: Griechenland bilanzierte in der Qualifikation für die WM 2014 acht Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage, was 2,5 Punkten pro Partie entsprach. Dies reichte nur zum 2. Platz hinter Bosnien-Herzegowina. In der darauffolgenden Barrage setzte sich Griechenland gegen Rumänien durch. (sda)

Die Noten der Nati bei der Gala gegen Ungarn

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    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 09.10.2017 20:49
    Highlight Highlight Ich hoffe, dass sich bei den Schweizern nicht das typisch Schweizerische "Weiche Knie - Syndrom" einstellt, wenn im entscheidenden Spiel gegen Portugal der grosse Erfolg winkt!
    Für einmal bin ich recht zuversichtlich, weil die vielen Secondos im Team das "Weiche Knie - Syndrom" von typischen Schweizern von zu Hause aus gar nicht kennen!
    Anstatt sich in der unauffälligen Durchschnittlichkeit angepasster Normalverbraucher zu verstecken, spielen sie unbekümmert und frech in Richtung gegnerisches Tor!
    Und diese Unbekümmertheit und Frechheit ist unser grösster Trumpf, nebst Embolo und Co.
  • patnuk 09.10.2017 15:39
    Highlight Highlight Deutschland bricht mit Punkte Maximum Rekorde, und die Schweiz mit 3 Punkten weniger muss die WM vielleicht von Zuhause ansehen, was für eine verkehrte Welt bei der FIFA.
  • Theor 09.10.2017 09:44
    Highlight Highlight Ich fürchte mich schon vor dem Aus in der Barrage gegen Italien....
    • Reto Fehr 09.10.2017 11:00
      Highlight Highlight Da musst du keine Angst haben. Die Schweiz wäre, wie auch Italien, in der Barrage gesetzt.

      Mögliche Gegner sind eher Nordirland, Griechenland, Bosnien, Irland, Dänemark, Schweden oder die Ukraine. Ist aber alles noch offen, wer sich denn auch wirklich für die Barrage qualifiziert und wer im FIFA-Ranking am 16. Oktober zu den vier besten europäischen Teams gehört.
    • Fulehung1950 09.10.2017 11:06
      Highlight Highlight Zu diesem Spiel wird es nicht kommen: Italien ist gesetzt, die Schweiz wäre es auch. Infrage kommen Stand heute: DEN, SWE, NIR, GRE, denn POR/SUI, ITA, WAL, SVK sind gesetzt. Je nachdem kann CRO noch in die 8 besten Zweiten rutschen, dann wären die gesetzt. Wohl anstelle von SVK, die dann 9. würden.
  • Lümmel 09.10.2017 09:09
    Highlight Highlight Bei allem Respekt gegenüber den Leistungen der Nati, wir sprechen hier immer noch von der Qualifikation und noch nicht von der Weltmeisterschaft.

    Falls man mal über die Viertelfinals rauskommt werde ich dann eventuell auch ein bisschen Euphorisch.
    • bokl 09.10.2017 09:23
      Highlight Highlight @Lümmel
      Nein, bitte lass es auch dann. Erfolgs-Fans wie dich braucht kein Team!
    • Amboss 09.10.2017 09:56
      Highlight Highlight Du bist sicher Fan von Deutschland, Bayern München, Real Madrid (letzte Saison) und FC Barcelona (diese Saison)
    • Fulehung1950 09.10.2017 11:07
      Highlight Highlight Nein, Lümmel ist diese Saison BVB-Fan....
    Weitere Antworten anzeigen

Doppelbürger nicht mehr fördern? Was für eine Schnapsidee

Der Generalsekretär des Schweizerischen Fussballverbundes (SFV), hat in einem Interview geäussert, dass man Probleme schaffe, in dem man die Mehrfachnationalität ermögliche. Doppelbürger deshalb nicht mehr zu fördern, ist eine Schnapsidee.

Während aus dem Kreis der Nationalmannschaft immer wieder betont wurde, dass die «Doppeladler-Affäre» intern für keine Diskussionen sorgte, erzählte SFV-Generalsekretär Alex Miescher gestern in einem Interview mit der NZZ, «dass die Vorfälle gezeigt haben, dass es eine Problematik gibt.» Man schaffe Probleme, in dem man die Mehrfachnationalität ermögliche. Nicht nur auf den Fussball bezogen.

Miescher ging noch weiter und erklärte: 

Miescher buddelt damit eine Thematik wieder aus, die man …

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