Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - In this Sunday, Sept. 10, 2017 file photo, Martina Hingis, of Switzerland, kisses the women's doubles championship trophy with parnter Chan Yung-Jan, of Taiwan, after beating Katerina Siniakova, of Czech Republic, and Lucie Hradecka, of the Czech Republic, in the women's doubles final of the U.S. Open tennis tournament. Hingis is back atop the women’s doubles rankings at the age of 37 nearly 20 years after becoming the youngest-ever No. 1. The Swiss player captured her eighth title of 2017 when she won the Wuhan Open with Chan Yung-jan on Saturday, Sept. 30, 2017. Hingis returns to top spot in the rankings for the first time since August 2016. (AP Photo/Julie Jacobson, File)

Martina Hingis verabschiedet sich zum dritten Mal von der grossen Tennisbühne. Dieses Mal wohl definitiv. Bild: AP/AP

Martina Hingis tritt zurück: «Es ist der richtige Zeitpunkt für mich»

Martina Hingis beendet ihre Karriere. Für die 37-jährige Ostschweizerin sind die WTA-Finals in Singapur das letzte Turnier auf der WTA-Tour.



23 Jahre nach ihrem ersten Auftritt auf der WTA-Tour in Zürich erklärte Hingis in Singapur ihren Rücktritt. Zweimal hatte sie sich vom Tennis-Zirkus temporär verabschiedet, ein erstes Mal verletzungsbedingt Ende 2002 und ein zweites Mal nach einer positiven Dopingprobe im November 2007. In der letzten Phase ihrer Karriere, die im März 2013 begonnen hatte, widmete sie sich fast ausschliesslich dem Doppel und Mixed. Und dies mit grossartigem Erfolg.

Die Karriere von Martina Hingis

In den letzten gut dreieinhalb Jahren gewann Hingis 27 Titel im Doppel und 5 im Mixed, darunter 10 bei Grand-Slam-Turnieren. Sie erweiterte ihre Sammlung an Major-Titeln auf 25. Nur neun Spielerinnen waren in der Tennis-Geschichte bei den wichtigsten Turnieren erfolgreicher als die in Kosice geborene Schweizerin. Im Einzel brillierte sie vor allem zwischen 1997 und 1999. Während dieser Zeit gewann sie dreimal das Australian Open und je einmal Wimbledon und das US Open.

«Es ist der richtige Zeitpunkt für mich», begründete Hingis ihren Entscheid. «Es ist besser, auf dem Höhepunkt aufzuhören und ich kann ja sagen, ich hatte eine sehr gute Zeit. Die Erfolge, die ich in den letzten drei Jahren hatte, waren super und es wird sowieso schwierig, dies zu toppen. Und auch meine Prioritäten ändern sich natürlich.»

Sixth-seeded Steffi Graf of Germany, right, poses with the trophy after she defeated top-seeded Martina Hingis of Switzerland, left, 4-6, 7-5, 6-2 in during the women's final tennis match at the French Open at Roland Garros stadium in Paris Saturday, June 5, 1999. (AP Photo/Michel Euler)

Eine der bittersten Niederlagen: Martina Hingis verliert gegen Steffi Graf im French-Open-Final die Nerven, die Manieren und das Spiel Bild: AP

Die jüngste Nummer 1 der Welt

1997 wurde Hingis mit 16 Jahren und 3 Monaten die jüngste Nummer 1 der Welt. 209 Wochen war sie an der Spitze der Einzel-Weltrangliste, im Doppel ist sie zusammen mit ihrer letzten Partnerin Chan Yung-Jan derzeit an der WTA-Spitze. Nachdem sie 2015 und 2016 mit der Inderin Sania Mirza überaus erfolgreich gewesen war, knüpfte sie mit der Taiwanesin Chan 2017 an diese Erfolge an. Im Mixed siegte sie in dieser Saison zusammen mit Jamie Murray in Wimbledon und beim US Open.

Martina Hingis holds her trophy, after defeating Jana Novotna in the Women's Singles final on the Centre Court at Wimbledon,  July 5, 1997. Hingis won the final 2-6, 6-3, 6-3, to become the youngest winner of the championship this century. Martina Hingis said Thursday Nov. 1, 2007  she has been accused of testing positive for cocaine at Wimbledon, and announced her retirement from professional tennis.  Hingis, a five-time Grand Slam champion and former Wimbledon winner, denied using cocaine. (AP Photo/File/Dave Caulkin)

Juli 1997: Martina Hingis gewinnt erstmals Wimbledon. Bild: AP

Hingis genoss den etwas weniger stressigen Alltag als Doppel-Spielerin. Ihr Ehrgeiz war allerdings immer intakt. Sie zögerte nicht, die Partnerin zu wechseln, wenn sich der Erfolg nicht einstellte. Nach der Trennung von Mirza hatte sie es zunächst mit der Amerikanerin Coco Vandeweghe an ihrer Seite versucht. Als die Siege rar wurden, tat sie sich Mitte Februar mit Chan zusammen.

Nun tritt Hingis als Weltranglisten-Erste im Doppel ab. Gedanken über den richtigen Moment für den endgültigen Abgang hatte sie sich schon seit mehreren Monaten gemacht. Nach dem US Open gab sie zu verstehen, dass es unter Umständen ihre letzte Saison auf der Tour sein könnte. Noch bevor sie nach Singapur reiste, war ihr Entscheid gefallen, nach den WTA-Finals das Racket an den Nagel zu hängen. (fox/sda)

Wawrinka beisst sich im Quiz über sich selbst die Zähne aus

Play Icon

Video: watson

Alle Schweizer Tennisspielerinnen und Tennisspieler, die es in die Top 10 schafften

Das könnte dich auch interessieren:

Brexit – diese unbarmherzigen Cartoons bringen das Chaos auf den Punkt

Link to Article

Solidarität mit «Gilets Jaunes»: Wenn Linke das Wutbürgertum «umarmen»

Link to Article

Wie Bush senior sich den Broccoli vom Halse hielt

Link to Article

Danach suchen Schweizer und Schweizerinnen auf Pornhub am meisten

Link to Article

Selbst Trump spricht nun von einem Impeachment

Link to Article

Mit diesem einfachen Trick kannst du günstiger auf ausländischen Webseiten einkaufen

Link to Article

Ein Bild, viel zu schade fürs Archiv: So reiste die Fussball-Nati vor über 20 Jahren

Link to Article

«14 Uhr: Claras Haut ist rot»: Kitas informieren Eltern neu per Liveticker über ihre Kids

Link to Article

Vergiss Partys, Speed-Dating und Tinder: Bei Glühwein lernt man sich kennen!

Link to Article

In diesem Land wohnt nur ein einziger Schweizer. Wir haben mit ihm gesprochen

Link to Article

Das tun die Kantone im Kampf gegen den Terrorismus

Link to Article

Fahrplanwechsel und 7 weitere Dinge, die nur uns Schweizer ernsthaft beschäftigen

Link to Article

Tumblrs neuer Pornofilter ist ein riesiger Fail – wie diese 19 Tweets beweisen

Link to Article

«Hi-Tech-Roboter» in russischer Fernsehshow entpuppt sich als verkleideter Mensch

Link to Article

Per Rohrpost auf den Friedhof – wie die Wiener ihr Leichenproblem «begraben» wollten

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Themen
5
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • azoui 26.10.2017 19:24
    Highlight Highlight @watson, macht dieses "neuste leserkomentare " zeug weg - bitte
    • Angelo C. 26.10.2017 21:38
      Highlight Highlight Schliesse mich an, total nervig - und somit völlig verzichtbar 🤓!

      Nicht alle Innovationen sind tatsächlich ein Fortschritt und gelungen...
    • Sapere Aude 27.10.2017 01:49
      Highlight Highlight Dann lieber ein drop down Menue wo sich jeder das anzeigen lassen kann, was er möchte.
  • Micha Moser 26.10.2017 16:39
    Highlight Highlight Schöned Ende :) Sie hat die letzten Jahre wirklich alles nach belieben gewonnen im Doppel ob nun Mixed oder nicht. Beeindruckend
  • Angelo C. 26.10.2017 16:33
    Highlight Highlight Alle Achtung - eine wahrhaft tolle Karriere 👏🏽 !

    Besonders ergiebig erscheinen auch Martinas Grandslam- und Turniersiege der letzten Jahre in Doppel und Mix 😇

Die ZSC Lions und die ewige Versuchung, den Trainer zu feuern

Siege wie Räusche, Niederlagen wie Untergänge – die ZSC Lions sind wieder mal «uncoachbar». Und schuld ist immer der Trainer.

Vor bald einem Jahr haben die ZSC Lions Trainer Hans Wallson (52) gefeuert. Der Schwede musste in der Altjahrswoche seinen Platz Hans Kossmann (56) überlassen. Die Begründung habe ich noch im Ohr: keine Entwicklung der Mannschaft und fehlender sportlicher Erfolg. Und tatsächlich: Hans Kossmann hat sodann die Meisterschaft gewonnen. Es liegt also am Trainer. Oder?

Ach, was haben wir über die schwedische «Hockey-Irrlehre» gespottet. Über zu viel System und zu wenig Spielfreude. Zu …

Artikel lesen
Link to Article