Wirtschaft
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European Commissioner for Trade Cecilia Malmstroem pauses before answering a journalists question during a media conference at EU headquarters in Brussels on Wednesday, March 7, 2018. The European Union will set out its strategy Wednesday on how to counter potential U.S. punitive tariffs on steel and aluminum. (AP Photo/Virginia Mayo)

Frustriert: EU-Handelskommissarin Cecilia Malmstroem. Bild: AP/AP

Trump meint es ernst mit seinem Handelskrieg

Der Präsident ist ein überzeugter Protektionist und hält nichts von Experten. Deshalb werden die Strafzölle wohl verhängt werden.

08.03.18, 13:29 08.03.18, 22:38


«Oh, what a lovely war» ist der Titel eines Musicals aus den 60er Jahren, das sich über den Ersten Weltkrieg lustig macht. Donald Trump ist offensichtlich im Begriff, zumindest einen kleinen lustigen Handelskrieg vom Zaun zu brechen, und die Parallelen zum Ersten Weltkrieg sind ebenfalls kaum zu übersehen.

epa04289334 Members of a Russian historical military club re-enact a World War I (WWI) battle during the 16th Annual Military-historical festival 'Dushonovskie maneuver' near the village Dushonovo, 50km from Moscow, Russia, 29June 2014. This year the Military-historical festival of 'Dushonovskie maneuver' commemorated the 100th anniversary of the beginning of WWI, or the Great War.  EPA/SERGEI ILNITSKY

Historische Nachbildung eines Gefechts im Ersten Weltkrieg.  Bild: EPA/EPA

Der Historiker Christoph Clark legt überzeugend dar, wie die nationalistisch aufgeheizten Länder schlafwandlerisch in diesen schrecklichen Krieg getaumelt sind. Chauvinismus, endlose Provokationen und einzelne Scharmützel haben schliesslich zu einer der schlimmsten Katastrophen in der Geschichte der Menschheit geführt.

Kleine Schritte, grosse Wirkung

Auch der sich anbahnende Handelskrieg fängt mit vermeintlich harmlosen kleinen Schritten an. Trumps Strafzölle sind eher unbedeutend. Derzeit exportiert etwa die EU Stahl und Aluminium im Wert von 2,8 Milliarden Euros. Umgekehrt kauft sie für rund 250 Milliarden Euro Waren und Dienstleistungen in den Vereinigten Staaten ein.

Diese ersten Schritte können jedoch eine verhängnisvolle Spirale in Bewegung setzen. Die EU kann es sich nicht leisten, nicht auf die amerikanische Provokation zu antworten. Deshalb hat sie bereits erklärt, ihrerseits Strafzölle auf amerikanische Jeans, Orangensaft und Erdnussbutter zu erheben. Auch Whiskey und Motorräder sind im Gespräch.

epa06585897 Director of the National Economic Council Gary Cohn responds to a question from the news media during the White House daily briefing at the White House in Washington, DC, USA, 28 September 2017 (issued 06 March 2018). The White House top economic adviser, Gary Cohn, announced his resignation. Cohn clashed with President Trump on recent trade policies.  EPA/SHAWN THEW

Aus Protest zurückgetreten: Wirtschaftsberater Gary Cohn. Bild: EPA/EPA

Trump seinerseits hat darauf gedroht, Autos mit Zöllen zu belegen. Schlimmstenfalls kann das gesamte Gefüge einer äusserst komplexen globalen Supply Chain der Wirtschaft so empfindlich gestört, ja gar zum Einsturz gebracht werden. Auch das Schicksal der Welthandelsorganisation WTO steht auf dem Spiel.

Protektionismus ist Trumps Herzensanliegen

Kein Wunder also, dass bei den Experten sämtliche Alarmglocken läuten. Es gibt derzeit kaum einen Ökonomen von Rang und Namen, der nicht in schrillsten Tönen vor diesen Strafzöllen warnt. Trumps Wirtschaftsberater Gary Cohn ist aus Protest zurückgetreten. Mehr als hundert republikanische Abgeordnete und Senatoren beschwören den Präsidenten in einem Appell, von seinen Vorhaben zu lassen.

Es wird wohl vergebliche Mühe bleiben. Trump mag sprunghaft und opportunistisch sein. Doch Protektionismus ist für ihn ein zentrales Anliegen, das er seit Jahrzehnten mit Vehemenz vertritt. Bereits in den 80er Jahren hat er deswegen sogar den heiligen Ronald Reagan mit ganzseitigen Inseraten in der «New York Times» angegriffen.

Manager sind lausige Politiker

Kommt dazu, dass Trump kein Politiker ist, sondern ein Businessmann. Er denkt im Schema: Was nicht rentiert, wird abgestossen, und Entscheide treffe ich allein. Das mag im Dschungel des New Yorker Immobilienmarkts Erfolg haben, in der Politik eher nicht.

Es hilft auch nicht, wenn sich dazu eine tiefe Verachtung für Experten gesellt. «Ich allein kann es richten», hat Trump im Wahlkampf erklärt. Er meint es genauso. Deshalb brüskiert er seinen Wirtschaftsberater und hört stattdessen auf einen drittklassigen Ökonomen, der ihn in seinen Ansichten bestätigt. «Was haben die Experten in China und im Irak gebracht?», soll er im kleinen Kreis spotten.

Experten und Parteifreunde werden daher Trump kaum umstimmen können. Selbst wenn es noch nicht zu einem ausgewachsenen Handelskrieg kommen sollte, werden die Strafzölle auf jeden Fall Schaden anrichten. Der Prozess der Deglobalisierung wird sich beschleunigen, das in mühseliger und jahrzehntelanger Arbeit gewobene Netz von internationalen Handelsverträgen droht, zerrissen zu werden.

Die Amerikaner schiessen sich dabei ins eigene Knie. Der Rest der Welt wird sich nicht kampflos Trumps nationalistischer Wirtschaftspolitik beugen. In Asien haben die elf Länder des TPP beschlossen, das Freihandelsabkommen ohne die USA durchzuführen.

In Europa wächst die Einsicht, dass Angela Merkel mit ihrer Warnung Recht gehabt hat. Nach den katastrophalen Begegnungen mit Trump am NATO-Gipfel und dem G7-Treffen hatte die Kanzlerin gewarnt: «Wir Europäer müssen unser Schicksal in die eigenen Hände nehmen.»

Die Republikaner werden zum Front National

In den USA schwindet derweil die Hoffnung, dass die «Erwachsenen» im Weissen Haus Trumps Dummheiten verhindern können. Nach dem Abgang von Wirtschaftsberater Gary Cohn wird bereits spekuliert, wie lange sich Sicherheitsberater H.R. McMaster und Stabschef John Kelly noch vom Präsidenten vorführen lassen wollen.

Trotz Protesten ist auf die Republikaner kein Verlass. Ihre Vertreter haben hinlänglich bewiesen, dass sie offensichtlich ohne Rückgrat auf die Welt gekommen sind. «Die stetige Transformation der Partei in eine amerikanische Version des Front National ist wohl nicht mehr zu verhindern», seufzt deshalb «New-York-Times»-Kolumnist Bret Stephens resigniert.

Lieber Steve Bannon ...

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Donald Trumps Personalkarussell

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
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101
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    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 09.03.2018 07:46
    Highlight Wir stecken bei "Freihandelsabkommen versus Agrarschutz" in einem ähnlichen Dilemma:
    Was für die Exporteure gut sein soll, wirkt sich für die Ernährer katastrophal aus und umgekehrt.
    Besonders fatal an Trump's Protektionismus ist seine Nationalistische Stossrichtung, welche die Welt auseinander dividiert in miteinander rivalisierende Imperien.
    Mir schwebt aber eine Art von Protektionismus vor, der die Welt zusammenführt im Projekt "Qualität statt Quantität"!
    Menschen weltweit grenzen sich ab von sozial- und ökologisch schädlichen Produkten und "Dienstleistungen". (Rot-Grünes Primat)
    2 2 Melden
  • Chatzegrat Godi 09.03.2018 07:03
    Highlight Mag ja alles so sein, was Herr Löpfe da schreibt. DT aber ist einer der Wenigen, der seine Wahlversprechen nun auch einlöst. Hat sich btw schon jemand überlegt, dass Trump mit seiner Zollerhöhung, ob absichtlich oder nicht, auch gewisse afrikanische Staaten von weiterer Ausbeutung etwas schützt? Das Reich der Mitte ist mittlerweile der potenteste Kolonialist.........
    5 2 Melden
  • Spooky 09.03.2018 03:18
    Highlight "Es gibt derzeit kaum einen Ökonomen von Rang und Namen, der nicht in schrillsten Tönen vor diesen Strafzöllen warnt."

    Welche Oktave?
    0 2 Melden
  • Luchs 08.03.2018 20:12
    Highlight Habe Heute eine, gute, schöne, qualitative, Jeans aus Bangladesch für 39.95.- Chf gekauft.
    Geil, bitte kein Protektionismus mein Konsum von Luxusgüter geht sonst drauf.
    7 6 Melden
    • rodolofo 09.03.2018 07:50
      Highlight Ist sie im Sandstrahl-Verfahren hergestellt worden?
      Damit unsere Jeans "cool gebraucht" aussehen, ruinieren sich die Indischen Kulis ihre Lungen und ihre Gesundheit.
      Ein weiteres perverses Beispiel dafür, wie zur Zeit "Frei"-Handel funktioniert, nämlich als moderne Form von Sklaverei...
      7 1 Melden
  • 7immi 08.03.2018 19:32
    Highlight die amis betreiben schon lange einen wirtschaftskrieg. so muss man als exporteur fertigungspläne und zutatenlisten (lebensmittel) offenlegen wegen der "nationalen sicherheit". eigentlich ist es legale wirtschaftsspionage... daher handeln auch nicht alle mit den usa oder nutzen schlupflöcher...
    17 1 Melden
  • Simonetta 08.03.2018 18:33
    Highlight Die USA haben schon immer starken Protektionismus betrieben, mal mehr, mal weniger, aber immer zu ihrem Nutzen.

    Protektionismus ist das Schmiermittel, ohne das der freie Handel nicht auskommt.
    Denn der freie Handel kann nicht dauerhaft funktionieren, weil er in einem fundamentalen Marktangebot global unfrei ist: dem Wohnort.

    Die Arbeitskräfte sind global kaum mobil wegen der Aufenthaltsrechte, während Devisen und Handelswaren es sind. Dies schafft kriegauslösende Ungleichgewichte unter den Ländern.

    Protektionismus gleicht das aus, indem es Geld und Ware international weniger mobil macht.
    7 15 Melden
    • Datsyuk 08.03.2018 20:19
      Highlight Dank Protektionismus kein Krieg? Oder was willst du damit sagen?
      6 1 Melden
    • rodolofo 09.03.2018 07:57
      Highlight Interessante Überlegungen!
      Aber an "Nicht mobiles Geld" glaubt seit dem Datenleck mit den Panama-Papers niemand mehr.
      Trump's Protektionismus soll seiner Wählerschaft vorgaukeln, dass er etwas für sie tut.
      In Wirklichkeit wendet er nur einmal mehr das Herrschaftssystem-Prinzip von Machiavelli an:
      "Teile und herrsche!"
      (Hetze die Leute gegeneinander! Wenn sie sich gegenseitig bekämpfen, hast Du Ruhe vor ihnen und kannst Deinen lukrativen Geschäften nachgehen, unter anderem mit Waffen-, Drogen- und Menschenhandel.)
      Es grüsst Dich grinsend
      Deine Mafia
      4 1 Melden
    • Simonetta 09.03.2018 08:34
      Highlight Es gibt noch andere Gründe für Krieg.
      Aber Ungleichheit ist eine der stärksten Faktoren.
      1 1 Melden
  • mrmikech 08.03.2018 18:10
    Highlight Halb so schlimm für EU und China. Wird noch am schlimmsten für USA sein.
    14 4 Melden
    • Simonetta 09.03.2018 09:04
      Highlight Nein, weil die USA der grösste Kunde der Welt ist.
      Die USA haben seit Jahrzehnten eine negative Handelsbilanz. Sie leben auf Pump. Und ein hübscher Teil des gepumpten Geldes fliesst dabei nach Asien und Europa.
      Die USA haben daher in Handelskriegen nichts zu verlieren im Gegensatz zu Asien und Europa. Und sollte den USA trotzdem eine Ressource gefährlich knapp werden, dann entsenden sie zur Beschaffung der Ressourcen ihre Armee.
      Jede Nation weiss das. Und darum werden alle nach lautem Bellen leise kuschen.
      4 1 Melden
  • dan (1) 08.03.2018 18:08
    Highlight Offensichtlich steht das Publikum hinter Trump. Genau wie die 52% die Brexit als eine Befreiung sahen.
    Aufräumen muss sowieso der Nächste (m/w) und die Verlierer sind wieder die Armen.
    So ein Kommentar wird als Liberal oder Elitär gewertet - wie oder genauer, wer wird sich gegen dieses krasse Populismus wehren...
    gleichzeitig ermöglichen wir Neo Nazis wie Bannon ein Platform in der Schweiz, weil wir „offen und tolerant“ sind.....
    15 3 Melden
    • Fulehung1950 08.03.2018 21:59
      Highlight nein, die Plattform kriegt er, weil wir es zugelassen haben, dass SVP und WW das Neonazitum salonfähig machen konnten.
      9 4 Melden
    • rodolofo 09.03.2018 08:00
      Highlight @ Fulehung1950
      Gut, dass Du so etwas hier noch sagen darfst.
      Zwei ähnlich gelagerte Kommentare von mir wurden vorgestern und gestern nicht freigeschaltet, weil darin die Worte "Riesenmeerschweinchen", "Giftkröte" und "Schwitzender Raclettekäse" vorkamen...
      2 1 Melden
  • dan (1) 08.03.2018 18:00
    Highlight An utter Cockwomble.
    5 3 Melden
  • Vanessa_2107 08.03.2018 17:44
    Highlight Hilfe ich kann keine Bilder mehr hochladen???!!!
    2 3 Melden
    • Fulehung1950 08.03.2018 21:59
      Highlight Maximal ein Einzelschicksal.....🤔
      1 0 Melden
  • alessandro 08.03.2018 16:20
    Highlight Hat bislang das Fussvolk wirklich vom Freihandel in all seinen Aspekten profitiert?
    14 18 Melden
    • loquito 08.03.2018 17:21
      Highlight Nein, der rest der Welt nicht, nur der Norden. Aber die USA ist eine der ganz grossen Gewinner der Globalisierung... mal schauen ob am Ende Amerika wieder great ist oder eher alle anderen ein birebizeli greater...
      29 2 Melden
    • Klaus07 08.03.2018 18:03
      Highlight Nicht richtig loquito. In den letzten Jahren haben durch die Globalisierung vorallem Entwicklungs und Schwellenländer profitiert. Viele Länder konnten durch den freien Zugang zum Internationalen Markt ihr BIP erhöhen, dies führt zu höheren Löhnen und eine Verringerung der Armut.
      8 4 Melden
    • loquito 08.03.2018 19:23
      Highlight BIP ist kein Argument. Schon was vom Zentrum der Periferie gehört? Die ist winzig klein (in Mexiko sind es 3 Familien) und verdient als einzige mit dem Zentrum (Europa, USA) mit...
      3 4 Melden
    • Klaus07 08.03.2018 19:56
      Highlight Dann halt der HDI, (Human Development Index), Ich weiss nicht was Sie noch brauchen um zu Begreifen, das Globalisierung was gutes ist. Und Zentrum der Peripherie, hat nichts mit der Vermögensverteilung innerhalb einer Volkswirtschaft zu tun sondern ist ein Modell um die Abhängigkeiten zwischen Zentren (Stadt oder Industriestaat) und Semiperipherie oder Peripherie (Land oder Schwellen oder Entwicklungsländer) zu erklären. Oligarchen gibt es überall auf der Welt, 1% der Menschen besitzen 90% des Vermögens. Hier muss unbedingt was geändert werden.
      8 2 Melden
    • Fulehung1950 08.03.2018 22:08
      Highlight Klaus07: hinter jedem vordergründig erfolgreichen Entwicklungsland stehen die Grosskonzerne der Industrienationen und klauen den Entwicklungsländer ihren Wohlstand unter dem Arsch weg, bevor sie davon profitieren können.

      Kaffee, Kakao, Gold, Diamanten, Metalle der seltenen Erden etc. gehören nicht „uns“, sondern meist den Drittweltländern, die damit zu Reichtum und Wohlstand kämen. Wenn man sie denn liesse! Aber wir beuten sie aus wie zur Hochzeit von Kolonialismus und Sklavenhandel.

      Es lebe die Zentralisierung des Wohlstands durch Globalisierung der Ausbeutung!
      4 1 Melden
    • rodolofo 09.03.2018 08:11
      Highlight @ Klaus07
      Du bist ein Theoretiker!
      Geh mal aus Deinem Ökonomen-Elfenbeinturm raus und stürz Dich ins Gewühl einer 3.Welt-Metropole wie Manila, die sich als unkontrolliert wuchernder Moloch ins Hinterland hineinfrisst und die wunderbare Natur der Tropen in ein lärmiges, stinkendes Slum verwandelt, mit täglich kollabierender Verkehrslawine und mit einem Meer aus irgendwie zu überleben versuchenden, ausgemergelten Menschlein!
      Dein "Wirtschaftswunder" entpuppt sich vor Ort als "Darwin's Extremisten-Küche", in der etwas rauskommt, was sogar dem "Islamischen Staat" Angst einflössen könnte...
      4 1 Melden
  • The Writer Formerly Known as Peter 08.03.2018 16:15
    Highlight Die Chancen stehen heute 50:50 das die EU reagiert. Bin echt gespannt. Denn die haben viel zu viel Angst, dass (das) Trump dann Zölle auf Ihre Autos und andere Produkte haut. Und im Moment hat immer noch die EU einen Handelsbilanzüberschuss mit den USA und nicht umgekehrt. Die haben viel mehr zu verlieren.
    15 18 Melden
    • loquito 08.03.2018 17:24
      Highlight Heisst so ein Überachuss nicht, dass die USA die EU mehr braucht als umgekehrt? oder haben die USA einfach als Entwicklungszusammenarbeitsprojekt Rohstoffe und Maschinen etc. gekauft. Ich cheggs nicht ganz, also Ihre Logik...
      12 6 Melden
    • Klaus07 08.03.2018 18:16
      Highlight Nein Ioquito. Weniger Export für die EU ergibt weniger Umsatz oder kleinere Margen dies führt zu Jobabbau und geringeres Investitionsvolumen. Das BIP sinkt. Die USA versucht die Produktion im Innland zu erhöhen, was teilweise auch gelingt, jedoch wird es zu einer Teuerung führen. Die Kaufkraft des Volkes sinkt, der Konsum sinkt. Die EU kann seine Produkte in anderen Märkten anbieten und den Verlust Teilweise ausgleichen, die USA nicht. Bei einem Zollkrieg verlieren beide Parteien.
      8 3 Melden
    • Oberon 08.03.2018 18:34
      Highlight Naja, ich bin mal gespannt wie lange es die USA dieses mal aushalten. Die ca. 12 Monate vom letzten Versuch werden wohl nicht erreicht. ;)

      Du schiesst dich auch völlig auf die falschen ein, viel wichtiger wird es sein wie Kanada, Mexico, Japan und China reagieren.

      Die EU reagiert im Moment sogar sehr besonnen, die Zeit läuft für uns Europäer.
      4 1 Melden
    • Simonetta 08.03.2018 18:48
      Highlight @loquito
      D. h. dass im Handel zwischen der EU (sprich Deutschland) und den USA mehr Geld von den USA in die EU fliesst.
      Würde dieser Handel geschmälert, dann hätte die EU weniger Einkünfte und ihr Schuldenproblem vergrösserte sich. Die EU verlöre viel.
      Den USA ist das Wurscht. Entweder macht sie Mehreinnamen durch höhere Einfuhrzölle, oder es wird weniger importiert dafür mehr in den USA produziert, was direkt die Steuereinnahmen erhöht, weil die Unternehmen mehr Gewinne versteuern, und auch indirekt durch mehr Arbeitsplätze und damit mehr Einkommenssteuern von Privaten.
      4 4 Melden
    • Klaus07 08.03.2018 19:43
      Highlight @Simonetta, vergessen Sie bitte nicht die Inflationsgefahr. Viele produzierende Unternehmen benötigen billigen Stahl und Aluminium um überhaupt Marktgerechte Preise zu generieren. Müssen die Firmen höhere Preise bezahlen, haben Sie Möglichkeiten, Verkaufspreise erhöhen oder Kosten sparen also Jobabbau. Mehr Umsatz heisst nicht mehr Gewinn, im Gegenteil, Gewinne können wegbrechen und die Steuereinnahmen nicht wie Trump glaubt steigen. Diese Rechnung ist schon oft nicht aufgegangen. Auch die Privaten werden unter Druck kommen sobald die Preise anziehen. Fertig Lustig.
      7 3 Melden
    • B-Arche 08.03.2018 20:18
      Highlight Tja Simonetta so einfach ist es halt nicht. Die meisten Produkte heutzutage enthalten Teile die in allen Herren Länder produziert werden. Die meisten Firmen sind international vernetzt. Wenn da einer ausschert wie Trump jetzt werden sich die anderen Substituenten suchen. Und die bleiben auch da sollte Trump Geschichte werden und wieder jemand staatsmänisches kommen der nicht die Möchtegern-Machos aus den Trailerparks und die christlichen Fundamentalisten repräsentiert.

      Das Ende vom Lied wird sein EU handelt mehr mit Asien, Südamerika und Afrika, die USA wird eine Rezession erleben.
      3 1 Melden
    • Fulehung1950 08.03.2018 22:30
      Highlight @Simonetta: die Frage, die sich doch stellt ist: warum exportiert die EU soviel mehr in die USA als die USA in die EU?

      In allen Sektoren ist das so, selbst bei den Dienstleistungen. Bei mir kommt der Verdacht auf, dass die US-Konsumgüter-Industrie nicht in der Lage ist, die Bedürfnisse ihrer Konsumenten in der heute gängigen Qualität zu befriedigen. Ich meine, wenn ich dort drüben die Infrastruktur in neuen Top-Hotels mit der einer gut in Schuss gehaltenen Pension in Europa vergleiche, wird mir ja schon schlecht.....
      4 3 Melden
    • B-Arche 08.03.2018 22:58
      Highlight @Fulehung1950: Genau. In Europa verkaufen sich halt Hummers so schlecht, und auch Elektroherde mit freiliegenden Heizspiralen die rot aufheizen sind hier auch seit den 1960ern nicht mehr so der Hit.
      Von der kupferverschwenderischen 120V-Verkabelung mal abgesehen.
      3 1 Melden
    • rodolofo 09.03.2018 08:21
      Highlight Irgendwer und irgendwas MUSS die Wirtschaft abbremsen, da sie mit ihrem zwanghaften Wachstum unseren Planeten mit all seinen Ressourcen buchstäblich auffrisst (und uns mit dazu)!
      Aber Nationalismus ist der falsche Weg!
      Es sollte um DIE ART von Produkten und Dienstleistungen gehen, und nicht um deren Herkunft!
      Genau das hat Regula Ritz (Grüne) in der Arena-Debatte um "Freihandel versus Agrarschutz" deutlich zu machen versucht:
      Der Handel soll frei sein, aber kriminell erzeugte Güter für kriminelle Handlungen sollen mit Zöllen bestraft werden!
      Bio/Fair Trade statt Freie Kriminalität!
      3 1 Melden
    • Simonetta 09.03.2018 08:45
      Highlight @Fulehung1950:
      "Bei mir kommt der Verdacht auf, dass die US-Konsumgüter-Industrie nicht in der Lage ist, die Bedürfnisse ihrer Konsumenten in der heute gängigen Qualität zu befriedigen."
      Glaube ich nicht.
      Die Produktion wurde aus Profitgier der Konzernenach Asien ausgelagert. Das Knowhow ist in den USA. Silicon Valley lässt grüssen!
      Das hat viel Steuersubstrat gekostet, weil eine grosse, langandauernde Arbeitsosigkeit verursachte. Deswegen fehlt nun das Geld für die Infrastruktur des Landes.
      2 1 Melden
    • Simonetta 09.03.2018 08:51
      Highlight @Klaus07:
      Nirgends ist die private Verschuldung so hoch, wie in den USA. So dass kaum ein Bürger nicht von der Inflaton profitieren würde, weil sie die Last der Schulden reduzieren würde,
      Die meisten US-Bürger haben keine Ersparnisse, kein Nettovermögen. Sie kratzt Inflation herzlich wenig.
      Als gutsituierter Schweizer mit religiösem Verhältnis zum Sparen ist das freilich schwer einsehbar.
      2 2 Melden
    • Simonetta 09.03.2018 09:16
      Highlight @rodolofo
      Nationalismus ist die logische Folge des Freihandels, wie wir ihn kennen. Weil er nicht wirklich frei ist. Der Arbeitsmarkt ist, global betrachtet, extrem unfrei. Das schuf Abermillionen von Globalisierungsverlierern. Und weil diese Globalisierungsverlierer wie Leibeigene gezwungen sind auf ihrer Scholle zu bleiben, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als ihre Scholle vor schädlichen Einwirkungen abzuschotten. Darum sind populistische Parteien in ganz Europa im Aufschwung (Die Linke, AfD, Movimento 5 Stelle, Front National, u. v. a. m.)
      2 0 Melden
    • rodolofo 09.03.2018 10:43
      Highlight @ Simonetta
      Das wäre aber extrem beunruhigend, wenn ausgerechnet die an ihre Scholle gebundenen "Leibeigenen" ihr eigenes sowohl körperliches-, als auch geistiges Gefängnis errichten und bauen würden!
      Aber es stimmt natürlich, dass ein Gefängnis-Insasse sich mit der Zeit so sehr an die Mauern, Gitterstäbe, Überwachungskameras, regelmässigen Essens- und Arbeitszeiten und an die öden Spaziergänge im Innenhof gewöhnt, dass er davon träumt, in diesem Gefängnis bis zu seinem Ableben zu funktionieren, ohne zu träumen, und vielleicht sogar eine Kariere als Gefängniswärter zu absolvieren...
      1 1 Melden
    • rodolofo 09.03.2018 10:50
      Highlight @ Simonetta
      deinem Kommentar an Klaus07 kann ich allerdings nicht folgen.
      Es stimmt schon, dass die USA als ganzes den Wert ihrer Schulden reduzieren, indem sie Geld drucken und die Inflation anheizen, solange der Dollar Welt-Leitwährung bleibt.
      das bedeutet allerdings nicht, dass ein Individuum unter der Last seiner gemachten Schulden zusammenbrechen kann.
      Die USA sind sozusagen "Too Big To Fail".
      Der zahlungsunfähig gewordene, kleine US-Schulden-Junky hingegen verliert Haus, Job und Familie.
      Der Geschäftsmann Donald Trump wiederum war als Bankrotteur ebenfalls "To Big To Fail"...
      2 1 Melden
    • rodolofo 09.03.2018 11:17
      Highlight Korrektur:
      "... das bedeutet allerdings nicht, dass ein Individuum NICHT unter der Last seiner gemachten Schulden zusammenbrechen kann."
      Nicht nicht, also schon.
      2 1 Melden
    • Simonetta 10.03.2018 12:15
      Highlight @rodolofo:
      Selbstverständlich können Private wegen ihrer Schulden bankrott gehen und per Zwangsversteigerung all ihrer Habe in's materielle Nichts gestürzt.
      Inflation bedeutet das alle Preise stetig steigen, namentlich die Konsumpreise und die Löhne (Preis der Arbeit). Für Sparguthaben bedeutet die Inflation das Wegschmelzen deren Kaufkraft. Für Schulden aber wirkt die Inflation dämpfend auf die Schuldendlast. Weil auch der Wert der Schulden und der Schuldzinsen sinkt. Inflation ist gut für Schuldner und schlecht für (Geld-)Sparer.
      1 0 Melden
    • rodolofo 10.03.2018 13:18
      Highlight @ Simonetta
      Ja, das dürfte in etwa zutreffen.
      Allerdings sage ich mal aus dem Bauch heraus, dass Schulden immer irgendwie unangenehm sind.
      1 1 Melden
  • Emperor 08.03.2018 16:05
    Highlight Ich bin kein Fan von diesen Handelskriegen, wenn es aber dazu führt, dass die Neoliberale WTO ihr Ende findt hätte Trump wenigstens etwas gutes getan.
    12 42 Melden
    • B-Arche 08.03.2018 16:18
      Highlight Ohne WTO als gemeinsame Organisation dürfte die Schweiz mit allen Ländern einen Extra Vertrag machen wie der Handel zwischen beiden aussehen soll. Und jedes Land wird erwarten nicht übervorteilt zu werden.
      Da dieser Ansatz nicht skaliert könnte man eine Organisation gründen in der alle Länder vertreten sind und diese GATT nennen und sie ein paar Jahre umbenennen in WTO... ;-)
      37 3 Melden
    • Fulehung1950 08.03.2018 22:34
      Highlight Emperor: die WTO hat mit Neoliberalismus nichts zu tun. Wenn Du sie ersetzen willst, nur zu: dann hat jedes Land halt dann soviele Handelsverträgewie es interessante grosse Handelspartner hat. Die kleinen und armen Länder schauen dann einfach noch mehr zu, wie es bei den andern wie geschmiert läuft.
      3 0 Melden
  • G. Schmidt 08.03.2018 16:02
    Highlight Super. Jetzt merken mal die Schlaumeier, die ständig gegen Markt und für Staatsinterventionen sind, welche Auswirkungen dies hat.
    7 37 Melden
    • loquito 08.03.2018 17:25
      Highlight Es gibt viele Arten der staatlichen Intervention... diese ist auch für Linke und Antiglobalisierer jedoch mur dumm
      15 0 Melden
    • sgrandis 08.03.2018 17:55
      Highlight AHV abschaffen? Kinderarbeit wieder einführen? Armee, Schulen, Autobahnen und Bahn privatisieren? Staatliche Intervention stellt sicher dass wir nicht in einer gewaltzerfressenen Gesellschaft leben, in der die Starken die Schwachen ausbeuten.
      29 0 Melden
    • aglio e olio 08.03.2018 18:06
      Highlight Welche Auswirkungen erwarten uns?
      0 0 Melden
    • G. Schmidt 08.03.2018 18:14
      Highlight @sgrandis
      Gemäss Trump beutet der Rest der Welt die Vereinigten Staaten aus...

      Schauen wir mit dem ausgebauten Sozialstaat in 20 Jahren. Wir sind schon jetzt eine Gesellschaft die auf Pump lebt. Glaube nicht das die nächste Generation, das noch finanzieren möchte...
      0 5 Melden
    • aglio e olio 08.03.2018 19:34
      Highlight G, die Gesellschaft lebt aber nicht wegen der Sozialsysteme auf Pump. Wir verschulden uns damit die "turbokapitalistische Maschine" weiterläuft.

      Irgendwie fehlt mir grad auch der Zusammenhang...
      3 0 Melden
    • B-Arche 09.03.2018 00:06
      Highlight @G.Schmid Und Ihre Alternative zum Sozialstaat sieht wie aus?

      - Wer nicht genug Geld erwirtschaftet muss halt sterben?
      - Wer keine Kinder gezeugt/geboren hat muss im Alter even verhungern? Schwule und Lesben haben also Pech?
      - Jung heiraten nach arrangierten Gesichtspunkten wichtiger als Liebe? Acker zu Acker, Geld zu Geld um Überlebensfähig zu sein?

      Die Acker zu Acker, Geld zu Geld Gealschichte und das Kinder machen müssen ist in den USA in der Mittelschicht schon wieder schwer im Kommen - und diese wählen Trump weil sie dieses Leben anerkannt haben wollen und nicht "die Liberals" bezahlen.
      1 0 Melden
  • Stigs 08.03.2018 15:25
    Highlight Alle Entscheidungen in der letzten Zeit aus dem Weissen Haus bzw. von Trump dürfte Russland gerade zu glücklich machen.
    Die USA steht allein gegen den Rest der Welt und provoziert weiter.
    Man könnte meinen Putin zieht die Fäden
    59 8 Melden
  • Crecas 08.03.2018 15:20
    Highlight Wer hat diesen Artikel geschrieben und was hast du mit Löpfe gemacht? Löpfe bricht keine Lanze für den Freihandel - niemals! Komm, sag schon, wer bist du? 😋
    17 8 Melden
    • Philipp Löpfe 08.03.2018 15:29
      Highlight Na ja, ich hatte mal den Ruf, ein neoliberaler Globalisierungsfreak zu sein...
      34 6 Melden
  • 有好的中国老虎 friendly chinese Tiger 08.03.2018 15:09
    Highlight Je länger Trump President ist, desto.mehr glaube ich an die Serie "Mr Robot". Dort wird erzählt, dass Trump von den Chinesen ins Weisse Haus installiert wurde um als chinesische Marionette zu dienen. Und genau das passiert gerade. Die USA sind auf dem Abstellgleis während die Chinesen heimlich zur Weltmacht mutieren.
    33 6 Melden
    • Simonetta 08.03.2018 18:51
      Highlight nein, nicht heimlich




      unheimlich
      3 1 Melden
    • Oberon 08.03.2018 18:58
      Highlight Wieso heimlich?
      0 0 Melden
  • meine senf 08.03.2018 14:59
    Highlight "Was haben die Experten in China (...) gebracht?"

    Nichts weiter, nur den Aufstieg von Steinzeit-Kommunismus zu einer der führenden Wirtschaftsmächte.
    34 3 Melden
  • kettcar #lina4weindoch 08.03.2018 14:51
    Highlight Trump kriegt bald die Juso-Ehrenmitgliedschaft für die (unfreiwillige) Überwindung des Kapitalismus :)
    113 12 Melden
    • phreko 08.03.2018 15:02
      Highlight Womit dann Marx recht gehabt hätte?
      24 1 Melden
    • sgrandis 08.03.2018 17:52
      Highlight jeder gute Marx-Schüler weiss: das System zerbricht an seinen internen Widersprüchen....
      6 1 Melden
    • Eine_win_ig 08.03.2018 18:09
      Highlight Nur will die JUSO glaub ich eher in die andere Richtung als zurück zum Merkantilismus. Aber super Spruch, habe herzlich gelacht. Danke!
      2 0 Melden
    • aglio e olio 08.03.2018 18:09
      Highlight Du hast den Internationalismus vergessen.
      1 0 Melden
  • Herbert Anneler 08.03.2018 14:38
    Highlight Leider dauert es etwas, bis sich die negativen Auswirkungen von Trumps Protektionismus fühlbar auswirken. Die Scherben müssen dann wieder die Demokraten sammeln und kitten. Wie schon so oft...
    139 17 Melden
  • Zeyben 08.03.2018 14:28
    Highlight Naivität kennt keine Grenzen. Es ist doch nicht nur Trump der diese Ideen hat. Das wird ihm so von der US-Wirtschaft zugetragen.
    14 48 Melden
    • Zeyben 08.03.2018 15:43
      Highlight Blitzer na sagt doch wie es sonst sein soll
      4 21 Melden
    • SemperFi 08.03.2018 16:57
      15 4 Melden
    • locogoa 08.03.2018 17:07
      Highlight Von welcher Wirtschaft sprichst du ?
      Ausser einigen Zweigen der US Wirtschaft die den Strukturwandel verpennt haben, will niemand Strafzölle
      Sogar das WSJ ( als einzige seriöse Zeitung die pro Trump ist) schreibt dagegen an ....
      10 2 Melden
    • Zeyben 08.03.2018 18:13
      Highlight Ihr seid dich einfach persönlich auf Ärger aus. Den muss man dann aber persönlich austragen. Wär kein Problem für mich
      1 11 Melden
    • Datsyuk 08.03.2018 20:22
      Highlight Zeyben, stell dich!

      Bring doch einfach Argumente. "Schlegele" bringt doch nichts...
      2 1 Melden
    • locogoa 08.03.2018 21:25
      Highlight ???
      0 0 Melden
  • Chrigi-B 08.03.2018 14:20
    Highlight Diese Tarife werden eventuell für China kommen. Für den Rest der Welt? Eher nicht. Er will damit einfach Kanada/Mexiko in den bereits laufenden Verhandlungen unter Druck setzen.
    9 36 Melden
  • TanookiStormtrooper 08.03.2018 14:10
    Highlight Also ganz ehrlich... Trump ist auch ein beschissener Businessman. Wie oft ging er bankrott? Auch mit Bauen hat er eigentlich gar nicht so viel am Hut, er verkauft lediglich seine Namensrechte für irgendwelchen Scheiss. Von Vodka über Krawatten bis zu Steaks und Brettspielen, Trump ist nur eine "Livestyle"-Marke eines Reality-TV-Stars. Trump vermarktet sich zwar als grosser Geschäftsmann und Baulöwe, und viele Idioten fallen auch darauf rein, aber am Ende ist er nicht viel mehr als eine der hohlen Kardashians.
    243 26 Melden
    • bcZcity 08.03.2018 15:45
      Highlight Joa, wäre spannend was klein Donald gerissen hätte, wäre sein Daddy nicht gewesen. Respekt vor Leuten welche sich ein Vermögen mit harter Arbeit selber aufgebaut haben, zumindest wenn es soweit sauber und mit Skrupel abgelaufen ist.

      Das Problem ist immer. Wer viel Geld hat kann auch viel Geld machen, ohne dafür besonders klug sein zu müssen. Mit einem Millionenpolster verkraftet man Verluste auch besser.

      Vor Leuten die von Beruf "Erben" sind, dann ein wenig Monopoly spielen und sich als smarte Business People ausgeben, habe ich keinen grossen Respekt.
      25 2 Melden
    • Negan 08.03.2018 15:56
      Highlight Sagt der über erfolgreiche TanookiStormt.. Nun, jedem seine Meinung. Jeder kann/soll ja halten von Trump was er will. Aber wieviele hier in der CH das Gefühl haben sie kennen Trump und auch noch über ihn urteilen, obwohl sie selbst nichts zustande bringen.... ist einfach peinlich. Ich mag ihn auch nicht, würde mir aber nie anmassen solchen Sh** rauszulassen und irgendwelche Unterst. zu verbreiten nur weil es gerade In ist. Zumal alles was wir über Trump meinen zu wissen von unseren Medien stammt. Da diese mittlerweile nur noch Propaganda vom Stapel lassen sind solche Komm. einfach nur peinlich
      9 53 Melden
    • The Writer Formerly Known as Peter 08.03.2018 16:12
      Highlight Hmm, ja vielleicht. Aber ich würde meinen Namen auch verkaufen. Trotzdem war noch niemand interessiert. Wenn du Recht hast, müsste man Fragen warum kaufen die Leute seinen Namen? Und das bevor er Präsident war.
      7 1 Melden
    • Cubbie 08.03.2018 16:33
      Highlight "obwohl sie selbst nichts zustande bringen.... ist einfach peinlich."

      ,sagt der obererfolgreiche Negan.

      Mit deinem Kommentar disqualifizierst du dich doch selber. Du hast wirklich Null Ahnung wie erfolgreich/erfolglos die Schreiberlinge hier sind und lässt so einen Spruch raus.

      Und übrigens, TD Erfolge/Misserfolge sind sehr leicht herauszufinden. Dass er dreimal Konkurs ging ist kein Geheimnis. Ebensowenig das Desaster mit seinem Casino. Banken haben ihn mehrmals gerettet und mit dem Namen Trump Kohle gemacht.

      Und um das herauszufinden muss man DT nicht persönlich kennen.
      29 0 Melden
    • m4in CS 08.03.2018 16:44
      Highlight @Negan: Das Trump die meisten seiner Projekte in den Sand gesetzt hat und er auch schon mehrere Pleiten produziert hat, ist nun mal Fakt. Da können Sie noch lange so kindisch kommentieren und von den Fakten ablenken. Ohne Trump sen. wäre Donald auf keinen Fall "erfolgreich".
      24 0 Melden
    • Vanessa_2107 08.03.2018 17:40
      Highlight @Negan - ja, nimmt mich schon Wunder, woher du weisst, dass die Kommentatoren selber nichts zu Stande bringen? Und selber?
      Und was Trump treibt, wie er denkt und selber tickt, wissen wir nicht nur durch die Medien, sondern er verrät es uns täglich durch seine oft blöden und peinlichen Twitter-Tweets selber. Wenn ich du wäre, würde ich einmal selber einen Arroganz-Gang runterschalten. Schönen Abend 😁
      16 1 Melden
    • walsi 08.03.2018 17:49
      Highlight Trump mag von seinem Vater Starthilfe bekommen haben, aber dennoch ist er Milliardär. Wie viele andere haben von ihrem Vater auch Starthilfe bekommen, so wie Trump, und wurde nicht Milliardäre?
      5 16 Melden
    • TanookiStormtrooper 08.03.2018 18:17
      Highlight Nehmen wir das Beispiel Paris Hilton:
      Sie hat von Papa weit weniger "Startkapital" bekommen als Donald und hat dieses in kürzerer Zeit mehr vermehrt als Donald seine "Starthilfe". Paris Hilton ist also eine bessere Geschäftsfrau als Trump. Und das in etwa demselben Feld, den eigenen Namen vermarkten und Reality-TV.
      13 0 Melden
    • bcZcity 08.03.2018 18:20
      Highlight @walsi
      Starthilfe ist aber nett ausgedrückt, besser mal nachlesen womit der gute Herr reich geworden ist. Man darf sicher sagen, dass er seine kohle durch diverse Steuertricks geschickt vermehrt hat.

      Die Geschichte vom Startkapital und dem Self-Made Milliardär verkauft sich gut an Seminaren für angehende Gordon Gekkos.
      9 0 Melden
    • Vanessa_2107 08.03.2018 18:33
      Highlight @walsi - wieviel davon auf legalem Weg erwirtschaftet, wissen allerdings die Götter...
      3 0 Melden
    • walsi 08.03.2018 18:57
      Highlight Das was hier ab geht ist lächerlich. Der Mann hat sich mit ein einer Starthilfe von ein paar Millionen zum Milliardär hochgearbeitet. Das ist einfach nur Fakt. Das kann mögen oder nicht, es bleibt aber Fakt. Das macht ihn als Person nicht sympathischer. Aber er hat das geschafft was viele mit gleicher Voraussetzung nicht geschaft hat.
      3 9 Melden
    • alessandro 09.03.2018 06:45
      Highlight Es gab mal das Rechenbeispiel, dass jetzt mehr Geld vorhanden wäre, wenn die 200 Millionen Startkapital seit damals einfach in einem Fond gelegen hätten. So viel zu "guter Geschäftsmann".
      Konkurs gehen ist an sich nichts Schlimmes. Krass ist die Art wie er es jeweils geschafft hat.
      1 0 Melden
    • walsi 09.03.2018 08:36
      Highlight @Alessandro die 200 Mio sind das Erbe des Vaters als er in den 90er Jahren starb. Da war Trump schon Milliardär. Trump hatte damals von seinem Vater Starthilfe, es waren aber nicht 200 Mio.
      1 3 Melden
    • Sarkasmusdetektor 09.03.2018 09:16
      Highlight Wenn gute Geschäftmänner schlechte Politiker sind, würde das dann wohl heissen, dass Trump ein guter Politiker ist. oO
      1 1 Melden
  • Kip_Organa 08.03.2018 13:59
    Highlight Der Name des Historikers und Autors von "The Sleepwalkers" lautet Christopher Clark nicht Christoph Clerk.
    22 0 Melden
    • Philipp Löpfe 08.03.2018 14:01
      Highlight Klar. Thanx.
      22 2 Melden
    • Kip_Organa 08.03.2018 14:04
      Highlight Empfehlenswert ist übrigens auch sein Werk über Preussen: Iron Kingdom ;)
      18 0 Melden
  • Jupiter Jones 08.03.2018 13:46
    Highlight Seit Jahren werden die Nachteile einer (zu) globalisierten, zunehmend entfesselten Wirtschaft immer wieder diskutiert. Kaum kommt einer wie Trump daher und kritisiert den internationalen Freihandel ebenfalls, schon ist für die ehemals härtesten Kritiker die globalisierte Wirtschaft plötzlich das Allergrösste.
    28 57 Melden
    • s_rosenthaler 08.03.2018 14:33
      Highlight Ich denke ein globaler Freihandel per se ist nicht schlecht, allerdings gelten keine einheitlichen Regeln (gilt nun internationales oder nationales Recht) und dies führt dazu, dass die Grössten (seien dies nun Firmen oder Privatpersonen) den grösstmöglichen Profit zu erzielen versuchen und auch die Mittel hierfür haben (Steueranwälte). Auf der Strecke bleibt der kleine Mann/die kleine Frau. Man sollte sich auf ökologisch, soziale Grundregeln verständigen, die dann auch für alle gelten. Aber das wird die selbstzerstörerische Spezies Mensch wohl erst merken, wenn es zu spät ist.
      41 1 Melden
    • dmax 08.03.2018 14:41
      Highlight jupiter, die globalisierung kann nicht mehr aufgehalten werden, sowieso nicht im zeitalter des internet!
      strafzölle sind keine hilfe, die globalisierung zu verhindern!
      man müsste billig im eigenen land produzieren können.... aber wie das mit den hohen löhne in den westlichen länder?
      gukk dir mal das video an. eine sehr gut erklährt...


      19 1 Melden
    • s_rosenthaler 08.03.2018 16:46
      Highlight Hier liegen die nächsten Probleme Nationalstaaten und Währungen. Die USA versucht den US-Dollar als Weltwährung zu verteidigen, an diesem orientieren sich praktisch alle Währungen weltweit. Hier wäre der Schritt hin zu einer globalen einheitlichen Währung (Bitcoin?) ein erster Schritt. Als nächstes müssten kleinere Verwaltungssystemen weg von Nationalstaaten etabliert werden. Kleinere Einheiten könnten so untereinander wieder vermehrt Geschäfte tätigen, mit gemeinsamen Regeln. Würden nun noch ökologische Aspekte in den Vordergrund rücken, würden die Lieferwege sicherlich auch kürzer.
      3 3 Melden

Nach nur 31 Stunden – Allianz gegen Waffenexporte hat 25'000 Unterstützer zusammen

Die Allianz gegen Waffenexporte in Bürgerkriegsländer hat 25'000 Unterstützer beisammen. Diese erklärten sich bereit, je vier Unterschriften für die Korrektur-Initiative zu sammeln. Das Volksbegehren kann damit starten.

Die 25'000 Unterstützungswilligen erklärten sich innert zwei Tagen zu ihrem Einsatz bereit, die die überparteiliche Allianz am Dienstag mitteilte. Das zeige den massiven Unmut der Bevölkerung über die Bundesratspläne für eine Lockerung der Ausfuhrvorschriften.

Auch wenn die …

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