Wirtschaft
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European Commissioner for Trade Cecilia Malmstroem pauses before answering a journalists question during a media conference at EU headquarters in Brussels on Wednesday, March 7, 2018. The European Union will set out its strategy Wednesday on how to counter potential U.S. punitive tariffs on steel and aluminum. (AP Photo/Virginia Mayo)

Frustriert: EU-Handelskommissarin Cecilia Malmstroem. Bild: AP/AP

Analyse

Trump meint es ernst mit seinem Handelskrieg

Der Präsident ist ein überzeugter Protektionist und hält nichts von Experten. Deshalb werden die Strafzölle wohl verhängt werden.



«Oh, what a lovely war» ist der Titel eines Musicals aus den 60er Jahren, das sich über den Ersten Weltkrieg lustig macht. Donald Trump ist offensichtlich im Begriff, zumindest einen kleinen lustigen Handelskrieg vom Zaun zu brechen, und die Parallelen zum Ersten Weltkrieg sind ebenfalls kaum zu übersehen.

epa04289334 Members of a Russian historical military club re-enact a World War I (WWI) battle during the 16th Annual Military-historical festival 'Dushonovskie maneuver' near the village Dushonovo, 50km from Moscow, Russia, 29June 2014. This year the Military-historical festival of 'Dushonovskie maneuver' commemorated the 100th anniversary of the beginning of WWI, or the Great War.  EPA/SERGEI ILNITSKY

Historische Nachbildung eines Gefechts im Ersten Weltkrieg.  Bild: EPA/EPA

Der Historiker Christoph Clark legt überzeugend dar, wie die nationalistisch aufgeheizten Länder schlafwandlerisch in diesen schrecklichen Krieg getaumelt sind. Chauvinismus, endlose Provokationen und einzelne Scharmützel haben schliesslich zu einer der schlimmsten Katastrophen in der Geschichte der Menschheit geführt.

Kleine Schritte, grosse Wirkung

Auch der sich anbahnende Handelskrieg fängt mit vermeintlich harmlosen kleinen Schritten an. Trumps Strafzölle sind eher unbedeutend. Derzeit exportiert etwa die EU Stahl und Aluminium im Wert von 2,8 Milliarden Euros. Umgekehrt kauft sie für rund 250 Milliarden Euro Waren und Dienstleistungen in den Vereinigten Staaten ein.

Diese ersten Schritte können jedoch eine verhängnisvolle Spirale in Bewegung setzen. Die EU kann es sich nicht leisten, nicht auf die amerikanische Provokation zu antworten. Deshalb hat sie bereits erklärt, ihrerseits Strafzölle auf amerikanische Jeans, Orangensaft und Erdnussbutter zu erheben. Auch Whiskey und Motorräder sind im Gespräch.

epa06585897 Director of the National Economic Council Gary Cohn responds to a question from the news media during the White House daily briefing at the White House in Washington, DC, USA, 28 September 2017 (issued 06 March 2018). The White House top economic adviser, Gary Cohn, announced his resignation. Cohn clashed with President Trump on recent trade policies.  EPA/SHAWN THEW

Aus Protest zurückgetreten: Wirtschaftsberater Gary Cohn. Bild: EPA/EPA

Trump seinerseits hat darauf gedroht, Autos mit Zöllen zu belegen. Schlimmstenfalls kann das gesamte Gefüge einer äusserst komplexen globalen Supply Chain der Wirtschaft so empfindlich gestört, ja gar zum Einsturz gebracht werden. Auch das Schicksal der Welthandelsorganisation WTO steht auf dem Spiel.

Protektionismus ist Trumps Herzensanliegen

Kein Wunder also, dass bei den Experten sämtliche Alarmglocken läuten. Es gibt derzeit kaum einen Ökonomen von Rang und Namen, der nicht in schrillsten Tönen vor diesen Strafzöllen warnt. Trumps Wirtschaftsberater Gary Cohn ist aus Protest zurückgetreten. Mehr als hundert republikanische Abgeordnete und Senatoren beschwören den Präsidenten in einem Appell, von seinen Vorhaben zu lassen.

Es wird wohl vergebliche Mühe bleiben. Trump mag sprunghaft und opportunistisch sein. Doch Protektionismus ist für ihn ein zentrales Anliegen, das er seit Jahrzehnten mit Vehemenz vertritt. Bereits in den 80er Jahren hat er deswegen sogar den heiligen Ronald Reagan mit ganzseitigen Inseraten in der «New York Times» angegriffen.

Manager sind lausige Politiker

Kommt dazu, dass Trump kein Politiker ist, sondern ein Businessmann. Er denkt im Schema: Was nicht rentiert, wird abgestossen, und Entscheide treffe ich allein. Das mag im Dschungel des New Yorker Immobilienmarkts Erfolg haben, in der Politik eher nicht.

Es hilft auch nicht, wenn sich dazu eine tiefe Verachtung für Experten gesellt. «Ich allein kann es richten», hat Trump im Wahlkampf erklärt. Er meint es genauso. Deshalb brüskiert er seinen Wirtschaftsberater und hört stattdessen auf einen drittklassigen Ökonomen, der ihn in seinen Ansichten bestätigt. «Was haben die Experten in China und im Irak gebracht?», soll er im kleinen Kreis spotten.

Experten und Parteifreunde werden daher Trump kaum umstimmen können. Selbst wenn es noch nicht zu einem ausgewachsenen Handelskrieg kommen sollte, werden die Strafzölle auf jeden Fall Schaden anrichten. Der Prozess der Deglobalisierung wird sich beschleunigen, das in mühseliger und jahrzehntelanger Arbeit gewobene Netz von internationalen Handelsverträgen droht, zerrissen zu werden.

Die Amerikaner schiessen sich dabei ins eigene Knie. Der Rest der Welt wird sich nicht kampflos Trumps nationalistischer Wirtschaftspolitik beugen. In Asien haben die elf Länder des TPP beschlossen, das Freihandelsabkommen ohne die USA durchzuführen.

In Europa wächst die Einsicht, dass Angela Merkel mit ihrer Warnung Recht gehabt hat. Nach den katastrophalen Begegnungen mit Trump am NATO-Gipfel und dem G7-Treffen hatte die Kanzlerin gewarnt: «Wir Europäer müssen unser Schicksal in die eigenen Hände nehmen.»

Die Republikaner werden zum Front National

In den USA schwindet derweil die Hoffnung, dass die «Erwachsenen» im Weissen Haus Trumps Dummheiten verhindern können. Nach dem Abgang von Wirtschaftsberater Gary Cohn wird bereits spekuliert, wie lange sich Sicherheitsberater H.R. McMaster und Stabschef John Kelly noch vom Präsidenten vorführen lassen wollen.

Trotz Protesten ist auf die Republikaner kein Verlass. Ihre Vertreter haben hinlänglich bewiesen, dass sie offensichtlich ohne Rückgrat auf die Welt gekommen sind. «Die stetige Transformation der Partei in eine amerikanische Version des Front National ist wohl nicht mehr zu verhindern», seufzt deshalb «New-York-Times»-Kolumnist Bret Stephens resigniert.

Lieber Steve Bannon ...

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Video: watson/Knackeboul, Emily Engkent, Lya Saxer

Donald Trumps Personalkarussell

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96Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 09.03.2018 07:46
    Highlight Highlight Wir stecken bei "Freihandelsabkommen versus Agrarschutz" in einem ähnlichen Dilemma:
    Was für die Exporteure gut sein soll, wirkt sich für die Ernährer katastrophal aus und umgekehrt.
    Besonders fatal an Trump's Protektionismus ist seine Nationalistische Stossrichtung, welche die Welt auseinander dividiert in miteinander rivalisierende Imperien.
    Mir schwebt aber eine Art von Protektionismus vor, der die Welt zusammenführt im Projekt "Qualität statt Quantität"!
    Menschen weltweit grenzen sich ab von sozial- und ökologisch schädlichen Produkten und "Dienstleistungen". (Rot-Grünes Primat)
  • Chatzegrat Godi 09.03.2018 07:03
    Highlight Highlight Mag ja alles so sein, was Herr Löpfe da schreibt. DT aber ist einer der Wenigen, der seine Wahlversprechen nun auch einlöst. Hat sich btw schon jemand überlegt, dass Trump mit seiner Zollerhöhung, ob absichtlich oder nicht, auch gewisse afrikanische Staaten von weiterer Ausbeutung etwas schützt? Das Reich der Mitte ist mittlerweile der potenteste Kolonialist.........
  • Spooky 09.03.2018 03:18
    Highlight Highlight "Es gibt derzeit kaum einen Ökonomen von Rang und Namen, der nicht in schrillsten Tönen vor diesen Strafzöllen warnt."

    Welche Oktave?
  • Luchs 08.03.2018 20:12
    Highlight Highlight Habe Heute eine, gute, schöne, qualitative, Jeans aus Bangladesch für 39.95.- Chf gekauft.
    Geil, bitte kein Protektionismus mein Konsum von Luxusgüter geht sonst drauf.
    • rodolofo 09.03.2018 07:50
      Highlight Highlight Ist sie im Sandstrahl-Verfahren hergestellt worden?
      Damit unsere Jeans "cool gebraucht" aussehen, ruinieren sich die Indischen Kulis ihre Lungen und ihre Gesundheit.
      Ein weiteres perverses Beispiel dafür, wie zur Zeit "Frei"-Handel funktioniert, nämlich als moderne Form von Sklaverei...
  • 7immi 08.03.2018 19:32
    Highlight Highlight die amis betreiben schon lange einen wirtschaftskrieg. so muss man als exporteur fertigungspläne und zutatenlisten (lebensmittel) offenlegen wegen der "nationalen sicherheit". eigentlich ist es legale wirtschaftsspionage... daher handeln auch nicht alle mit den usa oder nutzen schlupflöcher...
  • Simonetta 08.03.2018 18:33
    Highlight Highlight Die USA haben schon immer starken Protektionismus betrieben, mal mehr, mal weniger, aber immer zu ihrem Nutzen.

    Protektionismus ist das Schmiermittel, ohne das der freie Handel nicht auskommt.
    Denn der freie Handel kann nicht dauerhaft funktionieren, weil er in einem fundamentalen Marktangebot global unfrei ist: dem Wohnort.

    Die Arbeitskräfte sind global kaum mobil wegen der Aufenthaltsrechte, während Devisen und Handelswaren es sind. Dies schafft kriegauslösende Ungleichgewichte unter den Ländern.

    Protektionismus gleicht das aus, indem es Geld und Ware international weniger mobil macht.
    • ChlyklassSFI 08.03.2018 20:19
      Highlight Highlight Dank Protektionismus kein Krieg? Oder was willst du damit sagen?
    • rodolofo 09.03.2018 07:57
      Highlight Highlight Interessante Überlegungen!
      Aber an "Nicht mobiles Geld" glaubt seit dem Datenleck mit den Panama-Papers niemand mehr.
      Trump's Protektionismus soll seiner Wählerschaft vorgaukeln, dass er etwas für sie tut.
      In Wirklichkeit wendet er nur einmal mehr das Herrschaftssystem-Prinzip von Machiavelli an:
      "Teile und herrsche!"
      (Hetze die Leute gegeneinander! Wenn sie sich gegenseitig bekämpfen, hast Du Ruhe vor ihnen und kannst Deinen lukrativen Geschäften nachgehen, unter anderem mit Waffen-, Drogen- und Menschenhandel.)
      Es grüsst Dich grinsend
      Deine Mafia
    • Simonetta 09.03.2018 08:34
      Highlight Highlight Es gibt noch andere Gründe für Krieg.
      Aber Ungleichheit ist eine der stärksten Faktoren.
  • mrmikech 08.03.2018 18:10
    Highlight Highlight Halb so schlimm für EU und China. Wird noch am schlimmsten für USA sein.
    • Simonetta 09.03.2018 09:04
      Highlight Highlight Nein, weil die USA der grösste Kunde der Welt ist.
      Die USA haben seit Jahrzehnten eine negative Handelsbilanz. Sie leben auf Pump. Und ein hübscher Teil des gepumpten Geldes fliesst dabei nach Asien und Europa.
      Die USA haben daher in Handelskriegen nichts zu verlieren im Gegensatz zu Asien und Europa. Und sollte den USA trotzdem eine Ressource gefährlich knapp werden, dann entsenden sie zur Beschaffung der Ressourcen ihre Armee.
      Jede Nation weiss das. Und darum werden alle nach lautem Bellen leise kuschen.
  • dan (1) 08.03.2018 18:08
    Highlight Highlight Offensichtlich steht das Publikum hinter Trump. Genau wie die 52% die Brexit als eine Befreiung sahen.
    Aufräumen muss sowieso der Nächste (m/w) und die Verlierer sind wieder die Armen.
    So ein Kommentar wird als Liberal oder Elitär gewertet - wie oder genauer, wer wird sich gegen dieses krasse Populismus wehren...
    gleichzeitig ermöglichen wir Neo Nazis wie Bannon ein Platform in der Schweiz, weil wir „offen und tolerant“ sind.....
    • Fulehung1950 08.03.2018 21:59
      Highlight Highlight nein, die Plattform kriegt er, weil wir es zugelassen haben, dass SVP und WW das Neonazitum salonfähig machen konnten.
    • rodolofo 09.03.2018 08:00
      Highlight Highlight @ Fulehung1950
      Gut, dass Du so etwas hier noch sagen darfst.
      Zwei ähnlich gelagerte Kommentare von mir wurden vorgestern und gestern nicht freigeschaltet, weil darin die Worte "Riesenmeerschweinchen", "Giftkröte" und "Schwitzender Raclettekäse" vorkamen...
  • dan (1) 08.03.2018 18:00
    Highlight Highlight An utter Cockwomble.
  • Vanessa_2107 08.03.2018 17:44
    Highlight Highlight Hilfe ich kann keine Bilder mehr hochladen???!!!
    • Fulehung1950 08.03.2018 21:59
      Highlight Highlight Maximal ein Einzelschicksal.....🤔
  • alessandro 08.03.2018 16:20
    Highlight Highlight Hat bislang das Fussvolk wirklich vom Freihandel in all seinen Aspekten profitiert?
    • loquito 08.03.2018 17:21
      Highlight Highlight Nein, der rest der Welt nicht, nur der Norden. Aber die USA ist eine der ganz grossen Gewinner der Globalisierung... mal schauen ob am Ende Amerika wieder great ist oder eher alle anderen ein birebizeli greater...
    • Klaus07 08.03.2018 18:03
      Highlight Highlight Nicht richtig loquito. In den letzten Jahren haben durch die Globalisierung vorallem Entwicklungs und Schwellenländer profitiert. Viele Länder konnten durch den freien Zugang zum Internationalen Markt ihr BIP erhöhen, dies führt zu höheren Löhnen und eine Verringerung der Armut.
    • loquito 08.03.2018 19:23
      Highlight Highlight BIP ist kein Argument. Schon was vom Zentrum der Periferie gehört? Die ist winzig klein (in Mexiko sind es 3 Familien) und verdient als einzige mit dem Zentrum (Europa, USA) mit...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 08.03.2018 16:15
    Highlight Highlight Die Chancen stehen heute 50:50 das die EU reagiert. Bin echt gespannt. Denn die haben viel zu viel Angst, dass (das) Trump dann Zölle auf Ihre Autos und andere Produkte haut. Und im Moment hat immer noch die EU einen Handelsbilanzüberschuss mit den USA und nicht umgekehrt. Die haben viel mehr zu verlieren.
    • loquito 08.03.2018 17:24
      Highlight Highlight Heisst so ein Überachuss nicht, dass die USA die EU mehr braucht als umgekehrt? oder haben die USA einfach als Entwicklungszusammenarbeitsprojekt Rohstoffe und Maschinen etc. gekauft. Ich cheggs nicht ganz, also Ihre Logik...
    • Klaus07 08.03.2018 18:16
      Highlight Highlight Nein Ioquito. Weniger Export für die EU ergibt weniger Umsatz oder kleinere Margen dies führt zu Jobabbau und geringeres Investitionsvolumen. Das BIP sinkt. Die USA versucht die Produktion im Innland zu erhöhen, was teilweise auch gelingt, jedoch wird es zu einer Teuerung führen. Die Kaufkraft des Volkes sinkt, der Konsum sinkt. Die EU kann seine Produkte in anderen Märkten anbieten und den Verlust Teilweise ausgleichen, die USA nicht. Bei einem Zollkrieg verlieren beide Parteien.
    • Oberon 08.03.2018 18:34
      Highlight Highlight Naja, ich bin mal gespannt wie lange es die USA dieses mal aushalten. Die ca. 12 Monate vom letzten Versuch werden wohl nicht erreicht. ;)

      Du schiesst dich auch völlig auf die falschen ein, viel wichtiger wird es sein wie Kanada, Mexico, Japan und China reagieren.

      Die EU reagiert im Moment sogar sehr besonnen, die Zeit läuft für uns Europäer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Emperor 08.03.2018 16:05
    Highlight Highlight Ich bin kein Fan von diesen Handelskriegen, wenn es aber dazu führt, dass die Neoliberale WTO ihr Ende findt hätte Trump wenigstens etwas gutes getan.
    • B-Arche 08.03.2018 16:18
      Highlight Highlight Ohne WTO als gemeinsame Organisation dürfte die Schweiz mit allen Ländern einen Extra Vertrag machen wie der Handel zwischen beiden aussehen soll. Und jedes Land wird erwarten nicht übervorteilt zu werden.
      Da dieser Ansatz nicht skaliert könnte man eine Organisation gründen in der alle Länder vertreten sind und diese GATT nennen und sie ein paar Jahre umbenennen in WTO... ;-)
    • Fulehung1950 08.03.2018 22:34
      Highlight Highlight Emperor: die WTO hat mit Neoliberalismus nichts zu tun. Wenn Du sie ersetzen willst, nur zu: dann hat jedes Land halt dann soviele Handelsverträgewie es interessante grosse Handelspartner hat. Die kleinen und armen Länder schauen dann einfach noch mehr zu, wie es bei den andern wie geschmiert läuft.
  • G. Schmidt 08.03.2018 16:02
    Highlight Highlight Super. Jetzt merken mal die Schlaumeier, die ständig gegen Markt und für Staatsinterventionen sind, welche Auswirkungen dies hat.
    • loquito 08.03.2018 17:25
      Highlight Highlight Es gibt viele Arten der staatlichen Intervention... diese ist auch für Linke und Antiglobalisierer jedoch mur dumm
    • sgrandis 08.03.2018 17:55
      Highlight Highlight AHV abschaffen? Kinderarbeit wieder einführen? Armee, Schulen, Autobahnen und Bahn privatisieren? Staatliche Intervention stellt sicher dass wir nicht in einer gewaltzerfressenen Gesellschaft leben, in der die Starken die Schwachen ausbeuten.
    • aglio e olio 08.03.2018 18:06
      Highlight Highlight Welche Auswirkungen erwarten uns?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stigs 08.03.2018 15:25
    Highlight Highlight Alle Entscheidungen in der letzten Zeit aus dem Weissen Haus bzw. von Trump dürfte Russland gerade zu glücklich machen.
    Die USA steht allein gegen den Rest der Welt und provoziert weiter.
    Man könnte meinen Putin zieht die Fäden
  • Crecas 08.03.2018 15:20
    Highlight Highlight Wer hat diesen Artikel geschrieben und was hast du mit Löpfe gemacht? Löpfe bricht keine Lanze für den Freihandel - niemals! Komm, sag schon, wer bist du? 😋
    • Philipp Löpfe 08.03.2018 15:29
      Highlight Highlight Na ja, ich hatte mal den Ruf, ein neoliberaler Globalisierungsfreak zu sein...
  • 有好的中国老虎 friendly chinese Tiger 08.03.2018 15:09
    Highlight Highlight Je länger Trump President ist, desto.mehr glaube ich an die Serie "Mr Robot". Dort wird erzählt, dass Trump von den Chinesen ins Weisse Haus installiert wurde um als chinesische Marionette zu dienen. Und genau das passiert gerade. Die USA sind auf dem Abstellgleis während die Chinesen heimlich zur Weltmacht mutieren.
    Play Icon
    • Simonetta 08.03.2018 18:51
      Highlight Highlight nein, nicht heimlich




      unheimlich
    • Oberon 08.03.2018 18:58
      Highlight Highlight Wieso heimlich?
  • El Vals del Obrero 08.03.2018 14:59
    Highlight Highlight "Was haben die Experten in China (...) gebracht?"

    Nichts weiter, nur den Aufstieg von Steinzeit-Kommunismus zu einer der führenden Wirtschaftsmächte.
  • kettcar #lina4weindoch 08.03.2018 14:51
    Highlight Highlight Trump kriegt bald die Juso-Ehrenmitgliedschaft für die (unfreiwillige) Überwindung des Kapitalismus :)
    • phreko 08.03.2018 15:02
      Highlight Highlight Womit dann Marx recht gehabt hätte?
    • sgrandis 08.03.2018 17:52
      Highlight Highlight jeder gute Marx-Schüler weiss: das System zerbricht an seinen internen Widersprüchen....
    • Eine_win_ig 08.03.2018 18:09
      Highlight Highlight Nur will die JUSO glaub ich eher in die andere Richtung als zurück zum Merkantilismus. Aber super Spruch, habe herzlich gelacht. Danke!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Herbert Anneler 08.03.2018 14:38
    Highlight Highlight Leider dauert es etwas, bis sich die negativen Auswirkungen von Trumps Protektionismus fühlbar auswirken. Die Scherben müssen dann wieder die Demokraten sammeln und kitten. Wie schon so oft...
  • Zeyben 08.03.2018 14:28
    Highlight Highlight Naivität kennt keine Grenzen. Es ist doch nicht nur Trump der diese Ideen hat. Das wird ihm so von der US-Wirtschaft zugetragen.
    • Zeyben 08.03.2018 15:43
      Highlight Highlight Blitzer na sagt doch wie es sonst sein soll
    • SemperFi 08.03.2018 16:57
    • locogoa 08.03.2018 17:07
      Highlight Highlight Von welcher Wirtschaft sprichst du ?
      Ausser einigen Zweigen der US Wirtschaft die den Strukturwandel verpennt haben, will niemand Strafzölle
      Sogar das WSJ ( als einzige seriöse Zeitung die pro Trump ist) schreibt dagegen an ....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chrigi-B 08.03.2018 14:20
    Highlight Highlight Diese Tarife werden eventuell für China kommen. Für den Rest der Welt? Eher nicht. Er will damit einfach Kanada/Mexiko in den bereits laufenden Verhandlungen unter Druck setzen.
  • TanookiStormtrooper 08.03.2018 14:10
    Highlight Highlight Also ganz ehrlich... Trump ist auch ein beschissener Businessman. Wie oft ging er bankrott? Auch mit Bauen hat er eigentlich gar nicht so viel am Hut, er verkauft lediglich seine Namensrechte für irgendwelchen Scheiss. Von Vodka über Krawatten bis zu Steaks und Brettspielen, Trump ist nur eine "Livestyle"-Marke eines Reality-TV-Stars. Trump vermarktet sich zwar als grosser Geschäftsmann und Baulöwe, und viele Idioten fallen auch darauf rein, aber am Ende ist er nicht viel mehr als eine der hohlen Kardashians.
    • bcZcity 08.03.2018 15:45
      Highlight Highlight Joa, wäre spannend was klein Donald gerissen hätte, wäre sein Daddy nicht gewesen. Respekt vor Leuten welche sich ein Vermögen mit harter Arbeit selber aufgebaut haben, zumindest wenn es soweit sauber und mit Skrupel abgelaufen ist.

      Das Problem ist immer. Wer viel Geld hat kann auch viel Geld machen, ohne dafür besonders klug sein zu müssen. Mit einem Millionenpolster verkraftet man Verluste auch besser.

      Vor Leuten die von Beruf "Erben" sind, dann ein wenig Monopoly spielen und sich als smarte Business People ausgeben, habe ich keinen grossen Respekt.
    • Negan 08.03.2018 15:56
      Highlight Highlight Sagt der über erfolgreiche TanookiStormt.. Nun, jedem seine Meinung. Jeder kann/soll ja halten von Trump was er will. Aber wieviele hier in der CH das Gefühl haben sie kennen Trump und auch noch über ihn urteilen, obwohl sie selbst nichts zustande bringen.... ist einfach peinlich. Ich mag ihn auch nicht, würde mir aber nie anmassen solchen Sh** rauszulassen und irgendwelche Unterst. zu verbreiten nur weil es gerade In ist. Zumal alles was wir über Trump meinen zu wissen von unseren Medien stammt. Da diese mittlerweile nur noch Propaganda vom Stapel lassen sind solche Komm. einfach nur peinlich
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 08.03.2018 16:12
      Highlight Highlight Hmm, ja vielleicht. Aber ich würde meinen Namen auch verkaufen. Trotzdem war noch niemand interessiert. Wenn du Recht hast, müsste man Fragen warum kaufen die Leute seinen Namen? Und das bevor er Präsident war.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kip_Organa 08.03.2018 13:59
    Highlight Highlight Der Name des Historikers und Autors von "The Sleepwalkers" lautet Christopher Clark nicht Christoph Clerk.
    • Philipp Löpfe 08.03.2018 14:01
      Highlight Highlight Klar. Thanx.
    • Kip_Organa 08.03.2018 14:04
      Highlight Highlight Empfehlenswert ist übrigens auch sein Werk über Preussen: Iron Kingdom ;)
  • Jupiter Jones 08.03.2018 13:46
    Highlight Highlight Seit Jahren werden die Nachteile einer (zu) globalisierten, zunehmend entfesselten Wirtschaft immer wieder diskutiert. Kaum kommt einer wie Trump daher und kritisiert den internationalen Freihandel ebenfalls, schon ist für die ehemals härtesten Kritiker die globalisierte Wirtschaft plötzlich das Allergrösste.
    • s_rosenthaler 08.03.2018 14:33
      Highlight Highlight Ich denke ein globaler Freihandel per se ist nicht schlecht, allerdings gelten keine einheitlichen Regeln (gilt nun internationales oder nationales Recht) und dies führt dazu, dass die Grössten (seien dies nun Firmen oder Privatpersonen) den grösstmöglichen Profit zu erzielen versuchen und auch die Mittel hierfür haben (Steueranwälte). Auf der Strecke bleibt der kleine Mann/die kleine Frau. Man sollte sich auf ökologisch, soziale Grundregeln verständigen, die dann auch für alle gelten. Aber das wird die selbstzerstörerische Spezies Mensch wohl erst merken, wenn es zu spät ist.
    • dmax 08.03.2018 14:41
      Highlight Highlight jupiter, die globalisierung kann nicht mehr aufgehalten werden, sowieso nicht im zeitalter des internet!
      strafzölle sind keine hilfe, die globalisierung zu verhindern!
      man müsste billig im eigenen land produzieren können.... aber wie das mit den hohen löhne in den westlichen länder?
      gukk dir mal das video an. eine sehr gut erklährt...

      Play Icon

    • s_rosenthaler 08.03.2018 16:46
      Highlight Highlight Hier liegen die nächsten Probleme Nationalstaaten und Währungen. Die USA versucht den US-Dollar als Weltwährung zu verteidigen, an diesem orientieren sich praktisch alle Währungen weltweit. Hier wäre der Schritt hin zu einer globalen einheitlichen Währung (Bitcoin?) ein erster Schritt. Als nächstes müssten kleinere Verwaltungssystemen weg von Nationalstaaten etabliert werden. Kleinere Einheiten könnten so untereinander wieder vermehrt Geschäfte tätigen, mit gemeinsamen Regeln. Würden nun noch ökologische Aspekte in den Vordergrund rücken, würden die Lieferwege sicherlich auch kürzer.

Die heimlichen Lobbyisten – wie (bis zu) 424 Ex-Parlamentarier im Bundeshaus weibeln

Über 400 Ex-Parlamentarier haben ungehinderten Zugang zum Bundeshaus. Wie viele Lobbying betreiben, weiss niemand. Müssen ehemalige Ratsmitglieder bald ihre Interessen offenlegen?

Zum Beispiel Regina Ammann. Die Juristin zählt zu den erfahrensten Lobbyisten im Bundeshaus. Sie verantwortete die politische Kommunikation der Grossbank Credit Suisse, war Leiterin «Bundeshausgeschäfte» bei Economiesuisse und ist nun Public-Affairs-Chefin des Agrochemiekonzerns Syngenta.

Für ihre Arbeitgeber versucht sie jeweils Parlamentarier davon zu überzeugen, sich für oder gegen eine Sache einzusetzen. Dasselbe macht Kathrin Amacker. Sie sitzt in der Konzernleitung bei den SBB und pflegt …

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