Wirtschaft
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Hey Wirtschaftsverbände: Warum seid Ihr nicht stolz auf eure grünen Unternehmer?

Die Kampagne gegen die Initiative «Grüne Wirtschaft» strotzt vor längst überholten Vorurteilen. Dabei denken innovative Unternehmer längst grün.



Des personnes passen devant des affiches sur les differents themes des votations federales et cantonales, les initiative populaire, pour une economie durable et fondee sur une gestion efficiente des ressources (ecomonive verte), AVSplus pour une AVS forte, sur la loi federale sur le renseignement (LRens) et pour la votation cantonale la loi constitutionnelle modifiant la constitution de la Republique et canton de Geneve (Cst-GE) elections au systeme majoritaire et ainsi que loi sur l’imposition des personnes physique (LIPP) deduction des frais de deplacement, ce mercredi 7 septembre 2016 a Geneve. Les citoyens genevois se prononceront le 25 septembre sur differents objets en votations federale et cantonale. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Steinzeit-Propaganda gegen die grüne Wirtschaft. Bild: KEYSTONE

Nachhaltige Energie ist schön und gut, solange die Wirtschaft brummt. Dann dürfen grüne Romantiker ein paar Solarzellen auf die Dächer schrauben und ein paar Windräder aufstellen. Wird es jedoch eng, dann müssen die Pragmatiker wieder ans Werk und mit Atomkraft, Öl und Gas dafür sorgen, dass der Laden läuft.

Längst überholte Vorurteile

Diese Denkweise ist hierzulande noch weit verbreitet, vor allem bei den Vertretern der Generation ü50. Hören sie «Energiewende» oder «nachhaltige Energie», dann denken sie reflexartig an Kaiseraugst und Waldsterben und die damit verbundenen Stereotypen: Solar- und Windenergie sind unrentabel und ihre Vertreter haben von Wirtschaft keine Ahnung.

Mehr als 30'000 Menschen nehmen an der groessten Anti-AKW Demonstration der Schweiz in Goesgen teil, aufgenommen am 22. Juni 1986. Die Demonstranten versammeln sich auf dem Gelaende beim Atomkraftwerk, im Hintergrund der maechtige Kuehlturm des Kernkraftwerks. Das Transparent im Vordergrund sagt

Protest gegen das geplante Atomkraftwerk Kaiseraugst 1986 in Gösgen. Bild: KEYSTONE

Inzwischen sind Solar- und Windenergie konkurrenzfähig geworden. Im Cleantech-Bereich werden mehr und hochwertigere Arbeitsplätze geschaffen als bei den fossilen Brennstoffen. Elon Musk ist im Begriff, mit Tesla und SolarCity die wohl imposanteste unternehmerische Leistung des 21. Jahrhunderts zu vollbringen und wird zu Recht bereits mit Thomas Edison und Steve Jobs verglichen.

Wer Planwirtschaft sucht, wird bei der Atomwirtschaft fündig. Der französische Atommeiler-Bauer Areva beispielsweise ist zum Inbegriff von unternehmerischer Inkompetenz geworden. Seit 2007 hat Areva kein einziges Werk mehr verkaufen können. Seit 2011 hat Areva, das mittlerweile vom Staatskonzern EDF übernommen werden musste, Verluste in der Höhe von sieben Milliarden Euro eingefahren.

FILE PHOTO --  Elon Musk, Chairman of SolarCity and CEO of Tesla Motors, speaks at SolarCityÕs Inside Energy Summit in Manhattan, New York October 2, 2015. SolarCity on Friday said it had built a solar panel that is the most efficient in the industry at transforming sunlight into electricity.    REUTERS/Rashid Umar Abbasi/File Photo

Wird bereits mit Steve Jobs verglichen: Elon Musk. Bild: RASHID UMAR ABBASI/REUTERS

Wegen Konstruktionsfehlern können die Werke in Finnland und Frankreich nicht in Betrieb genommen werden. Gegen das geplante Werk in Hinkley laufen selbst die renommierten Zeitungen «Financial Times» und «Economist» Sturm.

Mit Betonköpfen gegen nicht vorhandene Gefahren

Heute sind es innovative Unternehmer, welche die Wirtschaft vorantreiben. Für sie ist Cleantech längst kein ideologisches Schlachtfeld mehr, sondern das Geschäft der Zukunft. Ob Elektroauto oder Blockchain, ob Solarenergie oder Smart Grid: Mit den neuen Technologien lässt sich Geld verdienen und umweltgerecht wirtschaften.

So gesehen ist die Angstkampagne der Wirtschaftsverbände gegen die Initiative «Grüne Wirtschaft» schwer verständlich. Sie knüpft an die Feindbilder des letzten Jahrhunderts an und wirkt deshalb nur noch lächerlich. Was soll der Unsinn mit Cervelats und kalt Duschen?

Image

Abstimmungsplakat gegen die grüne Wirtschaft. 

Warum erkennt man das wirtschaftliche Potenzial nicht, das die grüne Wirtschaft bietet? Warum ist man nicht stolz auf Unternehmer, die beweisen, dass Umweltschutz und wirtschaftlicher Erfolg kein Gegensatz sein müssen? Warum trennt man sich nicht endlich von den Betonköpfen, die immer noch mit längst überholten Ideologien gegen nicht vorhandene Gefahren kämpfen?

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  • zigi97 20.09.2016 12:44
    Highlight Highlight Wie Sie sehr gut erkannt haben, bewegt sich die Wirtschaft von selbst in eine gute Richtung. Die innovativen Unternehmer investieren bereits freiwillig in den Umweltschutz. Unter anderem deshalb werden erneuerbare Energien immer günstiger und werden wohl in nicht allzu ferner Zukunft günstiger sein als fossile/atomare Energieträger. Dazu kommt noch das steigende Umweltbewusstsei bei den Konsumenten (wie unter anderem auch diese Initiative belegt). Die Unternehmen werden in Zukunft auf erneuerbare setzen müssen um zu überleben. Genau deshalb ist die Initiative überflüssig.
  • teufelchen7 13.09.2016 13:33
    Highlight Highlight wirtschaft, politik etc. steigen langsam auf den zug auf. aber die grösste macht haben die konsumenten! wenn sich das kaufverhalten ändert, dann geht in der grünen wirtschaft die post ab... ob die politiker und wirtschaftsverbände wollen oder nicht.

    ich bin kein natur fanatiker, aber abfälle reduzieren, strom sparen, mehr zu fuss statt mit auto etc. kann jeder mensch ohne grosse anstrengung. ressourcen verhältnismässig nutzen ist wichtig! die nächste generation will auch überleben.
    • rodolofo 13.09.2016 21:53
      Highlight Highlight Ja, die KonsumentInnen sollten wenigstens ihre Zweitjacht nach Baubiologischen Grundsätzen bauen!
      Natürlich können KonsumentInnen bewusst "grün" konsumieren. Aber gleichzeitig müsste auch mehr Umverteilung von Oben nach Unten stattfinden, dass die Kaufkraft der Allgemeinheit vergrössert werden kann!
      Sonst ist vor allem die Unterschicht gezwungen, billigen Massenschrott zu konsumieren, weil's einfach nicht für mehr reicht.
      Die Mittelschicht könnte sicher mehr tun!
      Am meisten Möglichkeiten haben aber die Reichen und Super-Reichen.
      Doch die Ärmsten sind gezwungen, untereinander zu protzen...
    • teufelchen7 14.09.2016 00:16
      Highlight Highlight das mit dem umverteilen würde ich mir auch wünschen! vorallem dass die unterschicht den lohn erhalten würden, die ein leben würdig macht! aber das ist wiederum ein anderes thema.

      die grosszahl von konsumenten ist immer noch in der mittelschicht. hier könnte es durchaus mehr kundschaft geben. der reichen kaufen wahrscheinlich im ausland ein. an denen verdienen wir eh wenig...

      "grün" ist leider ein negatives wort geworden. es geht doch hier um nachhaltigkeit, die natur unterstützen. da kann doch jeder etwas dazu beitragen. auch wenn es nur etwas kleines ist...
  • E7#9 12.09.2016 23:00
    Highlight Highlight Es ist doch wunderbar wenn Unternehmen die Lukrativität einer grünen Wirtschaft von selbst erkennen und sich durch ihre Innovationen Vorteile im Markt verschaffen. Wenn das die Zukunft ist, dann sollten wir sie innovativ sein lassen und nicht durch staatliche Vorschriften Handschellen anlegen. Wenn, wie Herr Löpfe sagt, Wind- und Solarenergie konkurrenzfähig ist und Cleantech wirtschaftlicher als anderes, wieso dann diese Vorschriften? Lassen wir doch der Innovation freien Lauf und hemmen sie nicht durch nichtinnovative Vorlagen, Vorschriften und Einmischungen von Politiker. Verstehe es nicht.
    • E7#9 12.09.2016 23:21
      Highlight Highlight Hierzu stören mich besonders folgende Punkte im Initiativtext:

      1. Der Bund kann Vorschriften für Produktionsprozesse erlassen.
      2. Der Bund entscheidet welche Forschung, Innovation und Vermarktung er fördert.

      Lasst doch die Unternehmen selber entscheiden. Es reicht zu belohnen wo der Fussabdruck verbessert wird und Lenkungsabgaben dort zu erheben, wo natürliche Ressourcen übermässig verbraucht werden. Andere Einmischungen hemmen doch eher die Innovation.
    • rodolofo 12.09.2016 23:35
      Highlight Highlight Irgendwann, wenn kaum noch etwas wächst, werden die wenigen Bauern, die es dann noch gibt, stinkreich, weil infolge des knappen Angebots an Lebensmitteln, aber einer immensen Nachfrage von Hungrigen die Preise für Lebensmittel explodieren!
      Genau das geschieht gegenwärtig mit dem Wasser:
      Multis wie Néstlé werden stinkreich, indem sie Quellen aufkaufen und Mineralwasser in trockenen Gegenden mit maroder Wasser-Infrastruktur verkaufen. So wird den Verdurstenden noch das letzte Geld aus der Tasche gezogen...
      Immer mehr Leute haben die Nase voll von dieser Art von "Freier Marktwirtschaft"!
    • E7#9 13.09.2016 00:46
      Highlight Highlight rodolofo: Versuch doch einfach meinen Kommentar zu verstehen. Willst du sinnvolle Innovationen in alle Richtungen, die schliesslich eine bessere Welt schaffen, oder geht es dir einfach darum, mit dem Finger auf böse Schuldige zeigen zu können. Glaubst du wirklich es besser zu wissen und entscheiden zu können welche Forschung zu guten Lösungen führen wird? Was hat mein Kommentar mit der verwerflichen Wasserpolitik von Nestle zu tun? Hast ja recht, aber du hast meinen Kommentar ja nicht mal im Ansatz verstanden. Wir brauchen Lösungen, nicht Menschen die überall nur Schuldige suchen und anklagen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • RobertQWEC 12.09.2016 22:36
    Highlight Highlight Initiative kommt eh nicht durch. Typisch für die Grünen/SP. Salami-Taktik kennen die nicht, die gehen immer gleich aufs Ganze. Seit Jahren versagen sie immer wieder und sie haben es immer noch nicht gelernt. Schade, weil Lohnschere und BEG würde ich befürworten, wenn die Verhältnisse realistischer wären.
  • Zeit_Genosse 12.09.2016 21:11
    Highlight Highlight Wo und wie leben Menschen mit einem Erden-Fussabdruck? Ich möchte mir das Ziel konkret vorstellen. Denn das Bild würde neu in die Verfassung geschrieben mit dem Unterschied, dass wir in 34 Jahren eine Entwicklung machen, die es ermöglicht bei wachsender Population die Ressourcenallokation um 2/3 zu senken. Doch der Schweizerische Alleingang wird weder Signalwirkung noch wirklich Wirkung für den Planeten mit den Menschen drauf haben. China, USA & Co. müssen etwas mehr tun und evtl. die Schweiz etwas weniger radikal mit der Selbstbeschränkung umgehen.
    • rodolofo 12.09.2016 21:31
      Highlight Highlight Interessanterweise sagen genau diejenigen Leute, die für einen Alleingang der Schweiz sind, dass mit einem Alleingang der Schweiz dieses und jenes nicht möglich sei...
      Wollt Ihr jetzt etwas erreichen, oder wollt Ihr möglichst nichts erreichen?
    • rodolofo 12.09.2016 21:49
      Highlight Highlight @ Rhabarber
      Ich war auch mal ein solcher Öko-Fundi und konsequenterweise Kalt-Duscher.
      Heute bin ich teilweise regelrecht allergisch auf das Wort "Öko" und hypersensibel, was die Wassertemperatur betrifft.
      Warum? Wenn wir das mit dem "Öko" und "Von der Region für die Region" übertreiben, sind wir auf einem Umweg über "Linksextrem" genau dort gelandet, wo wir niemals hinwollten, nämlich bei den Rechtsextremen!
      Wer mit dem Flugzeug fliegt, der soll auch etwas aus seiner weiten Reise machen!
      Nachher nur herausgefunden haben, dass die Toiletten nicht so sauber waren, gilt nicht!
    • rodolofo 12.09.2016 22:20
      Highlight Highlight Ich meine auch nicht Dich!
      Ich lebe auch gerne Naturverbunden und konsumiere minimalistisch, weil ich nicht viel von all dem Zeug brauche.
      Die Natur ist für mich das Allerschönste!
      Aber ich bin auch gerne geflogen.
      Auf solchen Flügen klebe ich regelrecht am Flugzeugfenster und betrachte unseren Blauen Planeten aus der Flugzeugperspektive!
      Das ist atemberaubend und wunderbar!
      Aber immer reklamiert irgend jemand.
      Diese Person will schlafen und verlangt von mir, dass ich die Fensterklappe runterschieben soll.
      Ja, solche Ignoranten sollten besser nicht fliegen!
      Denn sie haben ja gar nichts davon.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 12.09.2016 20:45
    Highlight Highlight Ja genau, wenn wir von Wirtschafts-Verbänden hören, müssen wir immer nachfragen: "Welche Art von Wirtschaft vertreten sie denn?
    In der Wirtschaft sind unterschiedlichste Arten von Unternehmungen tätig.
    Das Problem heutzutage besteht darin, dass Unternehmungen, welche die Umwelt schädigen, oder destruktive Produkte produzieren, wie Drogen und Waffen, die Kosten von Umweltzerstörung, Kriminalität und Degeneration der Allgemeinheit aufbürden können, ohne dafür belangt zu werden!
    Gegen die Abgeltung solcher "Externer Kosten" durch Lenkung-Abgaben wehrt sich diese "Konventionelle Wirtschaft".
    • demokrit 12.09.2016 22:22
      Highlight Highlight Nestle kauft die ganzen Palmölplantagen und Wasserquellen leider im Ausland auf. Glencore die Goldminen unter der Hand von korrupten Diktatoren im Kongo. Ich sehe nicht, inwiefern der Artikel daran etwas verändern sollte.
  • Lami23 12.09.2016 20:39
    Highlight Highlight Bezüglich Kostenargument: Ja das will ich gar nicht schön reden. Es wird etwas kosten, Überraschung, Überraschung, die Umwelt bewahren ist nicht gratis (darum ist es ja auch für viele nicht attraktiv). Für eure Ferien, fürs Kino etc reut das Geld nicht. Aber für die Umwelt, für umweltschonende Produkte etc schon. Traurig.
  • demokrit 12.09.2016 20:28
    Highlight Highlight Ich bin nicht überzeugt von dieser Initiative und denke, dass sie vor allem die Verwaltungsbürokratie massiv ausbauen wird. Fossile Treibstoffe könnte man direkt angehen. Es ist auch völlig unklar, ob die Importe hier überhaupt angegangen werden, die ganze Frachtkette (die Umweltbelastung durch globalisierte Produktion) fällt ja vor allem im Ausland an.

    Sinnvoller wäre es hier über faire(re) Unternehmen zu lernen. Wen gibt es?

    In Sachen Textilproduktion kenne ich Manomama-Jeans aus Deutschland (hatte aber noch keine), American Apparel aus den USA für Shirts (zumindest in der Endkonfektion).
  • pamayer 12.09.2016 19:29
    Highlight Highlight Beton in hausern, bunkern und brücken,
    Beton in köpfen.

    Keine angst, die teppichetage wird weder ais palmblatttellern essen müssen, noch leinenunterwäsche tragen müssen.

    Aber unsere kinder und Kindeskinder werden hoffentlich witer Leitungswasser trinken können und Schmetterlinge nicht nur noch im naturlexikon oder auf youtube sehen können.
    • atomschlaf 12.09.2016 20:32
      Highlight Highlight Keine Sorge, die Teppichetage müsste nicht leiden. Genau so wie z.B. "Klimapapst" Al Gore für den Rest der Menschheit Verzicht predigt, aber sich selbst riesige Anwesen und Privatfliegerei leistet.

      Unsere Kinder werden auch ohne diese dirigistische, planwirtschaftliche Initiative weiterhin Leitungswasser trinken und Schmetterlinge bewundern können. Genau dafür hat die Schweiz heute schon eine strenge Umweltgesetzgebung.
    • rodolofo 12.09.2016 21:41
      Highlight Highlight @ atomschlaf
      Planwirtschaft hatten wir mal in der Schweizer Landwirtschaft.
      In einer "Grünen Wirtschaft" geht es aber nicht darum, Betriebe zu verstaatlichen und in einem leninistischen Zentralismus zu führen.
      Es geht darum, private Betriebe demokratisch zu lenken, so dass die Wirtschaft den Menschen dient.
      Heute sind die Menschen von der Wirtschaft versklavt und kompensieren diese Versklavung mit Suchtverhalten in der Freizeit.
      Als Bild dient die Reiterin mit ihrem Pferd.
      Wenn sie das Pferd einfach machen lässt, dann wird es Gras fressen, oder wild und bockig herum springen, wie ein Rodeoross
    • Jol Bear 12.09.2016 22:23
      Highlight Highlight Planwirtschaft haben wir in der Landwirtschaft noch immer. Weil versucht wird, private Landwirtschaftsbetriebe durch politische Entscheide "demokratisch zu lenken". Das Ergebnis: ständig ansteigende Subventionierung, weil die allermeisten staatlichen Entscheide zur Lenkung dort, wo sie sollten, nur ein wenig wirken und dort, wo es nicht vorhersehbar war, auch noch wirken und zur Korrektur dann weitere, neue staatliche Regelungen und Subventionierungen nach sich ziehen. Endloser, sich selbst antreibende Regulierungsdichte-Dschungel, wo kaum einer mehr durchsieht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jol Bear 12.09.2016 19:15
    Highlight Highlight Gemäss Artikel sind Sonnen-, Windenergie & Co. konkurrenzfähig, boomen, sind demnach also wirtschaftlich interessannt. Wieso braucht es in diesem Fall denn eine Initiative für grüne Wirtschaft mit planwirtschaftlichen Regulierung durch den Staat, gleich wie (das hat Hr. Löpfe richtig erkannt) bei der Atomkraft?
    • Flexon 12.09.2016 20:29
      Highlight Highlight @Bear
      Warum braucht es eine Schulpflicht, wenn es doch allen klar ist, dass der Wohlstand durch Bildung steigt?
    • ast1 12.09.2016 21:35
      Highlight Highlight Bei der Initiative geht es weniger um Subventionierung als um eine allgemeine Zielsetzung für unsere Wirtschaft. Wenn wir uns auf diese einigen, können wir auch ein gemeinsames Ziel verfolgen, das ist effizienter als wenn nach wie vor die sturen Bosse gegen die grüne Wirtschaft zu kämpfen versuchen.
  • Flexon 12.09.2016 19:04
    Highlight Highlight Es geht um:
    - aufhalten des Klimawandels
    - Unabhängigkeit von ausländischen Ressourcen
    - günstigere zukünftige Energie
    - Entwicklung und Optimierung von technischen Errungenschaften (in CH)
    - Investitionen, die im Land bleiben (statt fossile Energie aus dem Ausland)
    - neue Arbeitsplätze
    - bessere Luft
    - weniger atomares Restrisiko
    - eine wettbewerbsfähige Wirtschaft u. Gesellschaft
    - letztlich um niedrigere Produktionskosten weil Energie unendlich günstig werden wird, wenn alle Möglichkeiten von Cleantech in hochskaliertem Massstab angewendet werden.

    Das ist so sonnenklar.
    • Regas 12.09.2016 19:36
      Highlight Highlight @flexon
      Ist das Jetzt ironisch ?
      Mit solchen unbegründeten Stichworten macht man keine Energiewende. Einfach mal die Lobiisten Der Cleantch im Bundeshaus vergleichen. Es kann nicht sein dass man immer die Atomlobby verurteilt und selber nicht besser ist.
    • Flexon 12.09.2016 20:21
      Highlight Highlight @Ragas
      Ich mache keine Energiewende aber ich werde davon profitieren. Und ich interpoliere grob: Die global installierte PV- Leistung hat sich in den letzten 15 Jahren verzweihundertzwanzigfacht. Der Preis für schlüsselfertige PV-Anlagen ist in den letzten 10 Jahren um mehr als 60% gesunken. Coop beginnt im November mit dem Aufbau eines nationalen Wasserstofftankstellen-Netz. Toyota verkauft serienreife Wasserstoffautos. Wenn Elektrolysere so günstig geworden sind, dass jede Gemeinde damit überschüssigen Strom langfristig speichern kann, werden die meiste n unserer Energieprobleme gelöst sein.
  • Schneider Alex 12.09.2016 18:59
    Highlight Highlight Initiative „Grüne Wirtschaft“ JA
    So schludrig wie heute in unserer Schweiz mit Verfassungsbestimmungen umgegangen wird, kann man ohne Bedenken der gut gemeinten Volksinitiative „Grüne Wirtschaft“ zustimmen. Die Sache wird dann sowieso bei der Umsetzung im Sinne unserer Wirtschaftselite zurechtgebogen.
    • atomschlaf 12.09.2016 19:35
      Highlight Highlight Grundsätzlich einverstanden, das würde genau so ein Rohrkrepierer wie die Alpeninitiative.
      Dies ist aber kein Grund für ein Ja sondern einer für ein Nein!
      Wir sollten nicht noch mehr Initiativen annehmen, die nicht umsetzbar sind, sonst verkommt die Verfassung irgendwann endgültig zur Lachnummer.
    • trio 12.09.2016 23:38
      Highlight Highlight @atomschlaf Rohrkrepierer wie zum Beispiel die MEI?
    • Schneider Alex 13.09.2016 09:07
      Highlight Highlight Die Umsetzung von Verfassungsartikeln ist immer mit Spielraum verbunden. Was aber bei der Umsetzung der MEI vorgeschlagen wird, schlägt dem Fass den Boden aus. Brauchen wir wirklich noch ein Verfassungsgericht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maon 12.09.2016 18:31
    Highlight Highlight An einer Podiumsdisskusion in Basel haben die Bürgerlichen damit argumentiert, dass die Wirtschaft abwandern würde und Arbeitsplätze verloren gehen, würde die Initiative angenommen. Jetzt hat jedoch die Roche (bekanntlich eins der grössten Unternehmen und einer der grössten Arbeitgeber in Basel) bekannt gegeben, dass sie die "Grüne Wirtschaft" unterstützen... 😂
    • Firefly 12.09.2016 18:56
      Highlight Highlight Ja, das ist seit Jahren die selbe Angstmachrei von seiter der Wirtschaft, FTP und SVP. Wenn wir dieses oder jenes tun oder unterlassen, wandern die Reichen weg oder ist man nicht Wettbewerbsfähig... Sollen die Reichen doch wegziehen, wenn sie so von Geiz getrieben jeden Rappen umdrehen müssen und gegen Sklavenarbeit kann und muss man nicht konkurrenzfähig sein.
    • seventhinkingsteps 12.09.2016 20:48
      Highlight Highlight Ich kann denen sagen wegen welchen Initiativen die Unternehmen abwandern. Wegen so Schwachsinn wie einer MEI...
  • Hirnwinde 12.09.2016 18:23
    Highlight Highlight Eine Nachhaltige Existenz der Spezies Homo Sapiens ist nicht möglich, weil deren Population durch keine natürlichen Feinde zuverlässig auf ein ökoverträgliches Mass reduziert wird.
    Das einzige, was hülfe, wäre die Ausrottung von 999 Promille der gegenwärtigen Population. Das verschüfe der Erde eine mehrere Jahrtausendlange Verschnaufpause. Alles andere ist Nonsens.
    • OkeyKeny 12.09.2016 18:30
      Highlight Highlight Opferst du dich freiwillig?
    • Neokrat 12.09.2016 18:34
      Highlight Highlight Familienplanung.... ist es ein Begriff?
    • Hirnwinde 12.09.2016 18:48
      Highlight Highlight @Neokrat: funktioniert nicht einmal in China mit ihrer rigorosen Einkindpolitik zufriedenstellend.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Regas 12.09.2016 18:03
    Highlight Highlight Mit der Smart Grid Steuerung vom Stromnetz lässt sich gemäss einer Deutschen Studie höchstens 10% Strom einsparen. Mit was für Grünen Technologien soll den Geld verdient werden ? Etwa mit der Montage von Chinesischen Solarzellen und Deutschen Windrädern die hoch subventioniert sind ?


    • HansDampf_CH 12.09.2016 18:32
      Highlight Highlight Wie doof bist du denn?
      Diese kauft man 1x. Die Montage der panels kostet mehr als die solarpanels selbst.
      Die Subventionierung war am Anfang.. #ewiggestriger sicher einen Abschluss an der Hsg?
    • Flexon 12.09.2016 19:14
      Highlight Highlight Mit welchem Geld soll denn der Rückbau der so wirtschaftlichen AKWs finanziert werden? Ein Tip: das Geld wird mehr mit dir zu tun haben als dir lieb ist.
    • Regas 12.09.2016 19:19
      Highlight Highlight Die Einspeisevergütung von Strom aus Wind - und Solarenergie ist nach wie vor Subventioniert. Und der Strom aus einem Kraftwerk das Bandenergie liefert ist immer noch etwa 3* Wertvoller als Strom aus Solaranlagen. Dank der Einspeisegarantie kann Sonnenstrom beliebig produziert werden, auch wenn er nicht gebraucht wird. Leitungsnetzausbau und der Betrieb von unrentablen Speichrwerken sind nötig um den Strom zu Speichern. Es entstehen Kosten die die Vergütung von Sonnenstrom bei weitem übersteigen. Für Windanlagen gilt das gleiche. Wo bleibt die Inovation ?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 12.09.2016 18:01
    Highlight Highlight Manchmal ist es schwierig, das Timing richtig hin zu bekommen. Deutschland hat abgekackt und hunderte Milliarden falsch investiert (verbraten) und gar negative Effekte produziert. Es gibt keine Eile, speziell nicht als kleine Volkswirtschaft. Musterschüler zu sein darf keine Strategie sein, im Gegenteil. Falsch allokierte Mittel werden fehlen. Ruhig Blut. Aktivismus ablehnen.
    • Philipp Löpfe 12.09.2016 18:27
      Highlight Highlight Deutschland hat sicher auch Fehler gemacht. Aber hunderte von Milliarden verkackt? Toerpe Zwerg get real! Du bist doch sonst von der gut informierten Truppe.
    • wasylon 12.09.2016 18:54
      Highlight Highlight Deutschland sollte sein Stromnetz endlich mal ausbauen. Die bekommen den Windstrom vom Norden nicht in den Süden Deutschlands. Wenn sich das noch lange verzögert wird es richtig teuer für die Wirtschaft. http://www.huffingtonpost.de/2016/06/07/stromtrasse-energiewende-verzoegerung_n_10333668.html
    • Toerpe Zwerg 12.09.2016 20:51
      Highlight Highlight Die Frage kann nur lauten, wieviele hundert Milliarden es bislang sind.

      Die Strom-Erzeuger-Preise liegen in D bei ca. 0.08 EUR/kwh. Die Endverbraucherpreise bei 0.3. Wohin fliesst die Differenz?

  • Regas 12.09.2016 17:58
    Highlight Highlight Bei Annahme der Grünen Wirtschaft wird die Bundesverfassung mit einem neuen Zwangsartikel bereichert. Ab 2050 soll die Schweiz nur noch ein "ökologischer Fussabdruck" verbrauchen. Ohne Abstimmung mit dem Ausland wird die Schweiz niemals in der Lage sein dieses Gesetz zu erfüllen. Jede Forderung für mehr CO2 abgaben, Treibstoffzulagen, usw. wird bei Annahme der Initiative mit dem Argument auf diesen Verfassungsartikel leichter durchzubringen sein.
    • legis 12.09.2016 19:30
      Highlight Highlight so, what!? Solange es der Umwelt hilft und Effizienz fördert?
      Haallooo habt ihrs immer noch nicht gecheckt? Es steht hier auf dem blauen Planeten kurz vor 12, glaubt doch mal daran, auch etwas zum Guten verändern zu können!!
    • Lami23 12.09.2016 20:34
      Highlight Highlight Nein, dass ist nicht in Ordnung, niemand darf uns zwingen der Erde etwas gutes zu tun. Ausserdem machen wir doch schon viiiiiel mehr als all die bösen Amis, die müssen jetzt zuerst! *Ironie off.
  • TodosSomosSecondos 12.09.2016 17:53
    Highlight Highlight und Politikern, welche sich trotz der offensichtlichen Tatsache, dass wir kurz vor einem Point of no return stehen, gegen griffige Massnahmen einsetzen, sollte der Prozess gemacht werden
    • HansDampf_CH 12.09.2016 18:34
      Highlight Highlight Ja die denken Sie leben eh nicht lange genug um das mitzuerleben also lieber jetzt kurzfristig denken
    • Lami23 12.09.2016 20:34
      Highlight Highlight Die Wiederwahl und die persöhnliche Bequemlichkeit sind da schon eher die Prioritäten.
    • E7#9 13.09.2016 01:47
      Highlight Highlight Nichts gegen Lenkungsabgaben auf den Verbrauch natürlicher Ressourcen oder Starthilfe (Subventionen) bei guten Innovationen. Es fragt sich jedoch wie griffig und innovativ es sein wird, wenn Politiker Produktionsprozesse bestimmen dürfen. Das dürfen sich auch diejenigen fragen, die für eine grüne Wirtschaft sind.
  • TodosSomosSecondos 12.09.2016 17:50
    Highlight Highlight Wenn ich wieder die ganzen Allgemeinplätze, die hier herumgereicht werden, lese, kommt mir das kotzen. Seid ihr wirklich so naiv zu glauben, dass die Unternehmen, die nur ein Prinzip kennen, nämlich die Maximierung des Shareholdervalue, irgendwann freiwillig oder durch kleine Goodies gelockt, sauber werden?

    Ganz sicher nicht. Umweltfreundliche Produktion wird immer teurer sein als "dreckige" und somit Marge wegfressen. Unsere unregulierte Wirtschaft kann sich gar nicht selber verbessern ausser man stellt den Unternehmen die verursachten Kosten in Rechnung mit saftigen Steuern.
    • HansDampf_CH 12.09.2016 18:35
      Highlight Highlight Stimmt. Das ist das Kredo.
    • UlrichVoZürich 12.09.2016 18:37
      Highlight Highlight Die nachhaltige Produktion eines Gutes stärkt ja auch das Image der entsprechenden Firma. Somit können sie ihre Produkte etwas teurer verkaufen und sich anhand der "grünen Herstellung" wahrscheinlich auch über mehr Kunden freuen.

      Ich weiss, was ich abstimmen werde. Immerhin sollen meine Kinder und Enkel auch noch einen Gletscher in der Schweiz sehen oder durch Venedig schlendern können.
    • legis 12.09.2016 19:27
      Highlight Highlight Es gibt z.B unzählige Firmen die, Energie in Form von Abwärme loswerden müssen, man stelle sich nur mal vor...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Widmer 12.09.2016 17:46
    Highlight Highlight Man nehme ein extremes politisches Ziel und setze eine lange Frist, dann wird einem suggeriert, alles sei machbar, und wer sich gegen solche unvernünftige Forderungen wehrt, ist ein unverbesserlicher rückständiger Unternehmer. Die Schweiz ist keine Insel und muss weltweit konkurrenzfähig bleiben. Somit: neun zur Intitative grüne Wirtschaft.
    • OkeyKeny 12.09.2016 18:32
      Highlight Highlight Ich sage: zehn zur Initiative grüne Wirtschaft.
    • HansDampf_CH 12.09.2016 18:36
      Highlight Highlight Ja neun schon klar! neun
    • Weissenstein 12.09.2016 18:45
      Highlight Highlight jawohl, neun zur grünen Wirtschaft.
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  • skorpi 12.09.2016 17:38
    Highlight Highlight Ist halt einfacher über den starken Franken zu jammern als innovativ zu sein. Da zwinge ich gerne etwas ;)
    Aber mal ehrlich, solange ein umweltbelastendes Verfahren billiger ist als das ökologische wird kaum eine Firma umstellen. Nur wenn da durch die Politik gelenkt wird, und sich die Innovation lohnt wird etwas geschehen. Oder zumindest das Entwicklungskapital gesprochen.
    Lieber grüne Wirtschaftssubventionen als subventioniertes Erdöl (und damit indirekt die ganzen problematischen Erdölreichen Staaten fördern)
  • MaskedTruth 12.09.2016 17:31
    Highlight Highlight "Diese Denkweise ist hierzulande noch weit verbreitet, vor allem bei den Vertretern der Generation ü50." Ich bin schockiert!
    Herr Löpfe, ich sehe mich nicht so und Dank einigen Tausenden, zu denen ich mich auch stolz zählen darf, gibt es kein Kaiseraugst!
    Aber sie haben Recht: die Schweiz, ein uneinig Volk von Nein-Sagern... und dass es dabei um die Besitzstandswahrung geht, wie hier treffend bemerkt wird, ist ja wohl klar - wenn der Wind des Wandels weht, bauen einige Mauern; andere hingegegen Windräder!
    • Ürsu 12.09.2016 18:12
      Highlight Highlight Das ü50 hat mich im ersten Moment auch genervt. Wenn ich aber in den Beizen im Quartier die Stammtischtiraden über Grüne höre, muss ich sagen es ist leider so
    • HansDampf_CH 12.09.2016 18:37
      Highlight Highlight Ja stimmt und die AHV höhlt ihr uns auch aus!
    • MaskedTruth 12.09.2016 18:44
      Highlight Highlight Also - in den Baizen wo ich verkehre, ist das eher nicht der Fall - aber ich gebe Dir Recht Ürsu - und das finde ich ziemlich beängstigend 😧
    Weitere Antworten anzeigen
  • Theor 12.09.2016 17:21
    Highlight Highlight Ich bin ein absoluter Befürworter von grüner Wirtschaft. Aber den Wandel muss man durch Förderung und nicht durch Zwang herbeiführen. Letzteres führt nur zu Wettbewerbsnachteilen ohne den Raum zu lassen, um Inovationen voran zu treiben.
    • Energize 12.09.2016 18:05
      Highlight Highlight Die Schweiz verliert im Cleantech-Bereich zunehmend an Bedeutung. Im Internationalen Kontext wird Sie in der Forschung beachtet, aber nicht was die (grünen) Produkte und Dienstleistungen angeht. Die Initiative Grüne Wirtschaft zwingt unserer Wirtschaft dieses Denken auf (für alle welche es noch nicht begriffen haben). Unser Standort erfährt somit Mittel bis Langfristig deutliche Vorteile, weil wir dadurch auch so im Ausland wahrgenommen werden.
    • Lami23 12.09.2016 20:36
      Highlight Highlight Ja, nur leider funktioniert es ohne Zwang bis jetzt nicht oder nur so halbpatzig als kurze Imageaufpolierung.
  • Maett 12.09.2016 17:01
    Highlight Highlight "Warum erkennt man das wirtschaftliche Potenzial nicht, das die grüne Wirtschaft bietet?" - weil's (noch?) nicht vorhanden ist.

    Die einzigen Unternehmen, die hier als "vorbildlich" verkauft werden, sind visionäre Startups, die nur dank Risikokapital überlebensfähig sind und es in den Sternen steht, ob die jemals Gewinn schreiben werden.
    Das ist ein typisch amerikanisches, aber kein typisch schweizerisches Geschäftsmodell.

    Sobald man damit Geld verdient, steigen auch Schweizer Unternehmen ein. So war's immer. Politischer Zwang ist aber kontraproduktiv.
    • HansDampf_CH 12.09.2016 18:38
      Highlight Highlight Amen die Erde ist eine Scheibe. Schon klar. Gewinnen tun die die vorne sind.
  • Kronrod 12.09.2016 16:57
    Highlight Highlight Der Unterschied ist schnell erklärt: staatlich verordnete Programme wie die "grüne Wirtschaft"-Initiative funktionieren selten. Viel besser sind private Initiativen von Pionieren wie dem erwähnten Elon Musk.
    • demokrit 12.09.2016 17:06
      Highlight Highlight Musk hat seine Projekte massgeblich aus staatlichen Subventionstöpfen finanziert.

      "In 2015, Musk's statements came under further scrutiny after an LA Times article claimed that SpaceX, Tesla Motors and SolarCity had or was projected to receive together an estimated US$4.9 billion in government subsidies."

      https://en.wikipedia.org/wiki/Elon_Musk#Subsidies
    • fcsg 12.09.2016 17:20
      Highlight Highlight Ohne staatliche Zielsetzung funktioniert ein solches Konzept nicht. Private Initiativen sind schön und gut, aber sie führen nicht zum Ziel. Da die Wirtschaft beim Ressourcenverbrauch, nicht mit den realen Kosten (externe Kosten) konfrontiert ist, funktioniert die Umsetzung ohne staatliche Anreize nicht.
    • gaga 12.09.2016 17:32
      Highlight Highlight Sind wir ehrlich,
      die "grüne Wirtschaft" ist eine gute Idee, jedoch muss auch jedem klar sein, dass dies jedem Konsumenten mehr kostet.
      Leider ist es in unserem Land ca.60% der Bevölkerung nicht möglich, dafür mehr zu bezahlen.
      Schon jetzt ist es möglich Lebensmittel und Leistungen von Firmen zu beziehen, die Umweltfreundlich produzieren.
      Sie machen damit auch explizit Werbung.
      Jeder kann schon jetzt, wenn er es will und vermag so leben.
      Aber bitte nicht mit Gesetz, auf Kosten der "Schwächeren".
      Die sicher auch gerne möchten aber leider nicht können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • legis 12.09.2016 16:49
    Highlight Highlight "Warum trennt man sich nicht endlich von den Betonköpfen, die immer noch mit längst überholten Ideologien gegen nicht vorhandene Gefahren kämpfen?"

    Weil ein paar wenige in ganz bestimmten wirtschaftlichen Segmenten Angesiedelte Angst haben, im nächsten Jahr weniger zu verdienen.
    Ahja die Ignoranz bestimmter Stimmbürger spielt da auch noch mit, aber eigentlich können die nichts dafür, da dieser Ignoranz durch Angstmache zünftig unter die Arme gegriffen wird!
  • bokl 12.09.2016 16:44
    Highlight Highlight "Elon Musk ist im Begriff, mit Tesla und SolarCity die wohl imposanteste unternehmerische Leistung des 21. Jahrhunderts zu vollbringen und wird zu Recht bereits mit Thomas Edison und Steve Jobs verglichen."

    - Bis jetzt verbrennt er in atemberaubendem Tempo Geld. Ob er den Turnaround schafft ist alles andere als sicher, auch wenn ich es ihm gönnen würde.
    - Der Vergleich mit Edison ist lächerlich. Musk ist nicht der Erfindern, sondern der Verkäufer. Da ist Jobs als vergleich schon passender. Auch der hat selber nix erfunden, aber war aussergewöhnlich als Verkäufer und Visionär.
  • Kookaburra 12.09.2016 16:40
    Highlight Highlight Wozu? Was nützt uns eine grüne Wirtschaft, wenn durch Zuwanderung sowieso jeder Fortschritt wieder verschenkt wird? Das ist doch eine Sisyphusarbeit. Für unsere Einschränkungen bekommen wir ja nicht mehr Natur, sondern es werden einfach mehr Menschen zusamengequetscht. Den Spekulanten ist es sowieso egal. Die investieren einfach dort wo die Kurse steigen. Ist halt gerade Hip. Und gut subventioniert.

    Wenn man ein Drittel der Bevölkerung als Öko-Faschisten verschreit - dann muss man sich solche Fragen nicht mehr stellen. Dann ist klar, dass die Löpfe Meinung eh nur ideologische Propaganda ist.
    • Vinnie 12.09.2016 16:50
      Highlight Highlight Kannst du mir den Zusammenhang zwischen Grüner Wirtschaft und Zuwanderung erklären?
    • legis 12.09.2016 16:51
      Highlight Highlight Na duuu hast aber einen breiten Horizont. "Schweiz macht grüne Wirtschaft, Schweiz nimmt viele Flüchtlinge auf, die die Natur wieder kaputt machen. Böse Flüchtlinge! Bringt eh alles nichts.
      Weil die Schweiz ist das Zentrum der Welt und eigentlich gibts gar nichts rundherum"
      Wie wärs mit Prävention um zukünftige Öko-Flüchtlingswellen vorzubeugen? Schonmal daran gedacht?
    • jhuesser 12.09.2016 16:51
      Highlight Highlight Wow. Immer wieder erstaunlich für was die pösen Ausländer alles Schuld sind...
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  • fcsg 12.09.2016 16:31
    Highlight Highlight Realitätsfremde Angstmacherei zieht eben immer noch und ermöglicht eine Argumentation fern von jeglicher Realität...

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