Wirtschaft

Hey Wirtschaftsverbände: Warum seid Ihr nicht stolz auf eure grünen Unternehmer?

Die Kampagne gegen die Initiative «Grüne Wirtschaft» strotzt vor längst überholten Vorurteilen. Dabei denken innovative Unternehmer längst grün.

12.09.16, 16:21 13.09.16, 17:20

Steinzeit-Propaganda gegen die grüne Wirtschaft. Bild: KEYSTONE

Nachhaltige Energie ist schön und gut, solange die Wirtschaft brummt. Dann dürfen grüne Romantiker ein paar Solarzellen auf die Dächer schrauben und ein paar Windräder aufstellen. Wird es jedoch eng, dann müssen die Pragmatiker wieder ans Werk und mit Atomkraft, Öl und Gas dafür sorgen, dass der Laden läuft.

Längst überholte Vorurteile

Diese Denkweise ist hierzulande noch weit verbreitet, vor allem bei den Vertretern der Generation ü50. Hören sie «Energiewende» oder «nachhaltige Energie», dann denken sie reflexartig an Kaiseraugst und Waldsterben und die damit verbundenen Stereotypen: Solar- und Windenergie sind unrentabel und ihre Vertreter haben von Wirtschaft keine Ahnung.

Protest gegen das geplante Atomkraftwerk Kaiseraugst 1986 in Gösgen. Bild: KEYSTONE

Inzwischen sind Solar- und Windenergie konkurrenzfähig geworden. Im Cleantech-Bereich werden mehr und hochwertigere Arbeitsplätze geschaffen als bei den fossilen Brennstoffen. Elon Musk ist im Begriff, mit Tesla und SolarCity die wohl imposanteste unternehmerische Leistung des 21. Jahrhunderts zu vollbringen und wird zu Recht bereits mit Thomas Edison und Steve Jobs verglichen.

Wer Planwirtschaft sucht, wird bei der Atomwirtschaft fündig. Der französische Atommeiler-Bauer Areva beispielsweise ist zum Inbegriff von unternehmerischer Inkompetenz geworden. Seit 2007 hat Areva kein einziges Werk mehr verkaufen können. Seit 2011 hat Areva, das mittlerweile vom Staatskonzern EDF übernommen werden musste, Verluste in der Höhe von sieben Milliarden Euro eingefahren.

Wird bereits mit Steve Jobs verglichen: Elon Musk. Bild: RASHID UMAR ABBASI/REUTERS

Wegen Konstruktionsfehlern können die Werke in Finnland und Frankreich nicht in Betrieb genommen werden. Gegen das geplante Werk in Hinkley laufen selbst die renommierten Zeitungen «Financial Times» und «Economist» Sturm.

Mit Betonköpfen gegen nicht vorhandene Gefahren

Heute sind es innovative Unternehmer, welche die Wirtschaft vorantreiben. Für sie ist Cleantech längst kein ideologisches Schlachtfeld mehr, sondern das Geschäft der Zukunft. Ob Elektroauto oder Blockchain, ob Solarenergie oder Smart Grid: Mit den neuen Technologien lässt sich Geld verdienen und umweltgerecht wirtschaften.

So gesehen ist die Angstkampagne der Wirtschaftsverbände gegen die Initiative «Grüne Wirtschaft» schwer verständlich. Sie knüpft an die Feindbilder des letzten Jahrhunderts an und wirkt deshalb nur noch lächerlich. Was soll der Unsinn mit Cervelats und kalt Duschen?

Abstimmungsplakat gegen die grüne Wirtschaft. 

Warum erkennt man das wirtschaftliche Potenzial nicht, das die grüne Wirtschaft bietet? Warum ist man nicht stolz auf Unternehmer, die beweisen, dass Umweltschutz und wirtschaftlicher Erfolg kein Gegensatz sein müssen? Warum trennt man sich nicht endlich von den Betonköpfen, die immer noch mit längst überholten Ideologien gegen nicht vorhandene Gefahren kämpfen?

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    Alle Leser-Kommentare
  • zigi97 20.09.2016 12:44
    Highlight Wie Sie sehr gut erkannt haben, bewegt sich die Wirtschaft von selbst in eine gute Richtung. Die innovativen Unternehmer investieren bereits freiwillig in den Umweltschutz. Unter anderem deshalb werden erneuerbare Energien immer günstiger und werden wohl in nicht allzu ferner Zukunft günstiger sein als fossile/atomare Energieträger. Dazu kommt noch das steigende Umweltbewusstsei bei den Konsumenten (wie unter anderem auch diese Initiative belegt). Die Unternehmen werden in Zukunft auf erneuerbare setzen müssen um zu überleben. Genau deshalb ist die Initiative überflüssig.
    1 1 Melden
  • teufelchen7 13.09.2016 13:33
    Highlight wirtschaft, politik etc. steigen langsam auf den zug auf. aber die grösste macht haben die konsumenten! wenn sich das kaufverhalten ändert, dann geht in der grünen wirtschaft die post ab... ob die politiker und wirtschaftsverbände wollen oder nicht.

    ich bin kein natur fanatiker, aber abfälle reduzieren, strom sparen, mehr zu fuss statt mit auto etc. kann jeder mensch ohne grosse anstrengung. ressourcen verhältnismässig nutzen ist wichtig! die nächste generation will auch überleben.
    16 2 Melden
    • rodolofo 13.09.2016 21:53
      Highlight Ja, die KonsumentInnen sollten wenigstens ihre Zweitjacht nach Baubiologischen Grundsätzen bauen!
      Natürlich können KonsumentInnen bewusst "grün" konsumieren. Aber gleichzeitig müsste auch mehr Umverteilung von Oben nach Unten stattfinden, dass die Kaufkraft der Allgemeinheit vergrössert werden kann!
      Sonst ist vor allem die Unterschicht gezwungen, billigen Massenschrott zu konsumieren, weil's einfach nicht für mehr reicht.
      Die Mittelschicht könnte sicher mehr tun!
      Am meisten Möglichkeiten haben aber die Reichen und Super-Reichen.
      Doch die Ärmsten sind gezwungen, untereinander zu protzen...
      4 0 Melden
    • teufelchen7 14.09.2016 00:16
      Highlight das mit dem umverteilen würde ich mir auch wünschen! vorallem dass die unterschicht den lohn erhalten würden, die ein leben würdig macht! aber das ist wiederum ein anderes thema.

      die grosszahl von konsumenten ist immer noch in der mittelschicht. hier könnte es durchaus mehr kundschaft geben. der reichen kaufen wahrscheinlich im ausland ein. an denen verdienen wir eh wenig...

      "grün" ist leider ein negatives wort geworden. es geht doch hier um nachhaltigkeit, die natur unterstützen. da kann doch jeder etwas dazu beitragen. auch wenn es nur etwas kleines ist...
      2 0 Melden
  • E7#9 12.09.2016 23:00
    Highlight Es ist doch wunderbar wenn Unternehmen die Lukrativität einer grünen Wirtschaft von selbst erkennen und sich durch ihre Innovationen Vorteile im Markt verschaffen. Wenn das die Zukunft ist, dann sollten wir sie innovativ sein lassen und nicht durch staatliche Vorschriften Handschellen anlegen. Wenn, wie Herr Löpfe sagt, Wind- und Solarenergie konkurrenzfähig ist und Cleantech wirtschaftlicher als anderes, wieso dann diese Vorschriften? Lassen wir doch der Innovation freien Lauf und hemmen sie nicht durch nichtinnovative Vorlagen, Vorschriften und Einmischungen von Politiker. Verstehe es nicht.
    29 28 Melden
    • E7#9 12.09.2016 23:21
      Highlight Hierzu stören mich besonders folgende Punkte im Initiativtext:

      1. Der Bund kann Vorschriften für Produktionsprozesse erlassen.
      2. Der Bund entscheidet welche Forschung, Innovation und Vermarktung er fördert.

      Lasst doch die Unternehmen selber entscheiden. Es reicht zu belohnen wo der Fussabdruck verbessert wird und Lenkungsabgaben dort zu erheben, wo natürliche Ressourcen übermässig verbraucht werden. Andere Einmischungen hemmen doch eher die Innovation.
      23 11 Melden
    • rodolofo 12.09.2016 23:35
      Highlight Irgendwann, wenn kaum noch etwas wächst, werden die wenigen Bauern, die es dann noch gibt, stinkreich, weil infolge des knappen Angebots an Lebensmitteln, aber einer immensen Nachfrage von Hungrigen die Preise für Lebensmittel explodieren!
      Genau das geschieht gegenwärtig mit dem Wasser:
      Multis wie Néstlé werden stinkreich, indem sie Quellen aufkaufen und Mineralwasser in trockenen Gegenden mit maroder Wasser-Infrastruktur verkaufen. So wird den Verdurstenden noch das letzte Geld aus der Tasche gezogen...
      Immer mehr Leute haben die Nase voll von dieser Art von "Freier Marktwirtschaft"!
      36 7 Melden
    • E7#9 13.09.2016 00:46
      Highlight rodolofo: Versuch doch einfach meinen Kommentar zu verstehen. Willst du sinnvolle Innovationen in alle Richtungen, die schliesslich eine bessere Welt schaffen, oder geht es dir einfach darum, mit dem Finger auf böse Schuldige zeigen zu können. Glaubst du wirklich es besser zu wissen und entscheiden zu können welche Forschung zu guten Lösungen führen wird? Was hat mein Kommentar mit der verwerflichen Wasserpolitik von Nestle zu tun? Hast ja recht, aber du hast meinen Kommentar ja nicht mal im Ansatz verstanden. Wir brauchen Lösungen, nicht Menschen die überall nur Schuldige suchen und anklagen.
      19 5 Melden
    • rodolofo 13.09.2016 08:10
      Highlight Jede Maschine hat ein Steuerung-System.
      Warum sollte die "Maschine Gesellschaft" kein (demokratisches) Steuerungs-System haben?
      Zum Beispiel die Heizung:
      Wenn die Raumtemperatur auf einen gewissen Wert absinkt, schaltet der Brenner ein, wenn sie einen eingestellten Temperaturwert erreicht, schaltet der Brenner wieder aus.
      Der Staat ist also nicht mit dem Brenner, oder dem Öltank, oder dem Öl, oder den Pellets zu vergleichen, sondern mit der Steuerung!
      Elektroboiler werden heute schon ferngesteuert durch die EW's in der Nacht aufgeheizt.
      Sie könnten in Zukunft Solarstrom tagsüber speichern.
      4 3 Melden
    • Chroneburger 13.09.2016 08:45
      Highlight @ E7#9: Um hoch gesteckte Ziele (ökologischer Fussabdruck der Schweiz auf ein verträgliches Mass dezimieren) einzuhalten, braucht es Massnahmen und Disziplin (ist übrigens auch im Alltag so). In diesem Fall braucht es den Staat, der dafür sorgt, dass dieses Ziel eingehalten wird.

      Mag sein, dass einige Unternehmen innovativer werden und umweltfreundlicher produzieren, doch viele Unternehmen würden so weitermachen wie bisher. So könnte der ökologische Fussabdruck der Schweiz bis 2050 niemals auf ein erträgliches Mass reduziert werden.
      13 4 Melden
    • Nick Name 13.09.2016 08:52
      Highlight Rahmenbedingungen gibt es seit jeher. Trotzdem hat sich der Mensch entwickelt. Pauschal zu sagen, Vorschriften vom Staat würden Innovationen behindern, ist also nicht gerechtfertigt.
      "... zu belohnen wo der Fussabdruck verbessert wird und Lenkungsabgaben dort zu erheben, wo natürliche Ressourcen übermässig verbraucht werden": Tönt gut. Wer aber wird als Erstes dagegen kämpfen? Und falls es doch einmal wirklich richtig gemacht würde: Wer zahlt es? Der Punkt mit den Ressourcen ist reichlich tricky...
      Und Freiwilligkeit klappt nicht: Auswirkungen von Raubbau treffen kaum direkt die Verursacher.
      7 1 Melden
    • rodolofo 15.09.2016 08:31
      Highlight Es ist wie in der Erziehung:
      Am liebsten wollen wir uns zurücklehnen und die Kleinen einfach machen lassen, so dass sie die Dinge selbst untereinander regeln.
      Dann sehen wir die ganz Kleinen weinen, weil sie unter den Hammer der Grösseren geraten sind.
      Und dann können wir gar nicht anders, als einzuschreiten!
      E voila: Die "Staatliche Regulierung" ist geboren.
      0 0 Melden
  • RobertQWEC 12.09.2016 22:36
    Highlight Initiative kommt eh nicht durch. Typisch für die Grünen/SP. Salami-Taktik kennen die nicht, die gehen immer gleich aufs Ganze. Seit Jahren versagen sie immer wieder und sie haben es immer noch nicht gelernt. Schade, weil Lohnschere und BEG würde ich befürworten, wenn die Verhältnisse realistischer wären.
    18 20 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.09.2016 22:07
    Highlight Ich wünschte mir es gäbe mal ne Initiative die das übertriebene ``schutzgetue``des Orts/landschafts-Bildes wegen Solar auf den Dächern lockert. Oder es gäbe endlich mal Solardächer die man gar nicht erkennen könnte! (Schritte dazu haben wir ja schon getan) Jetzt müssen Rahmenbedingugen geschaffen werden, die es ermöglichen in fahrt zu kommen. Ich will Solar auf allen Dächern. Sonne ist da und bleibt. Wir verbauen uns unsere Möglichkeiten wenn wir nicht toleranter mit unserer Umgebung umgehen können. Der gute Wille ist vielerorts vorhanden, wird aber zu oft noch blockiert.
    52 5 Melden
    • Regas 12.09.2016 22:43
      Highlight Einfach Solaranlagen zubauen und den überschüssigen Strom ins Netz einspeisen. Im Winter, bei Dauernebel kommt dann die Energie für die Wärmepumpe einfach aus dem Netz. So geht das, bis alle Sicherungen rausfliegen. Profitieren werden vor allem die Hausbesitzer. Die SP sollte eigentlich gegen die Grüne Wirtschaft antreten weil die ärmeren Bevölkerungsschichten wieder einmal das Nachsehen haben.
      8 24 Melden
    • Sir Jonathan Ive 13.09.2016 09:36
      Highlight @ratson
      FInde ich auch. Wir dürfen auf unserem Dach auch keine Anlage installieren, obwohl wir gerne würden.
      10 1 Melden
  • Zeit_Genosse 12.09.2016 21:11
    Highlight Wo und wie leben Menschen mit einem Erden-Fussabdruck? Ich möchte mir das Ziel konkret vorstellen. Denn das Bild würde neu in die Verfassung geschrieben mit dem Unterschied, dass wir in 34 Jahren eine Entwicklung machen, die es ermöglicht bei wachsender Population die Ressourcenallokation um 2/3 zu senken. Doch der Schweizerische Alleingang wird weder Signalwirkung noch wirklich Wirkung für den Planeten mit den Menschen drauf haben. China, USA & Co. müssen etwas mehr tun und evtl. die Schweiz etwas weniger radikal mit der Selbstbeschränkung umgehen.
    12 40 Melden
    • rodolofo 12.09.2016 21:31
      Highlight Interessanterweise sagen genau diejenigen Leute, die für einen Alleingang der Schweiz sind, dass mit einem Alleingang der Schweiz dieses und jenes nicht möglich sei...
      Wollt Ihr jetzt etwas erreichen, oder wollt Ihr möglichst nichts erreichen?
      30 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.09.2016 21:36
      Highlight Mein Fussabdruck liegt bei 1,3. Dafür werd ich ständig von Leuten verhöhnt, deren Fussabdruck bei 2, 4 oder gar 7 liegt. Scheissiger Gutmensch, hält sich für was Besseres, Fanatiker, Baumumarmer, etc. Mir egal. Ich tu, was ich für richtig halte.

      Wenn diese Rechner noch detaillierter wären, käme ich vermutlich auch auf 1 runter. Da steht z.B. nur "Wie oft sind sie in den letzten Jahren geflogen?" Ich bin aber aus Umweltschutzgründen noch gar nie geflogen (scheissiger Gutmensch). Etc. etc.
      36 11 Melden
    • rodolofo 12.09.2016 21:49
      Highlight @ Rhabarber
      Ich war auch mal ein solcher Öko-Fundi und konsequenterweise Kalt-Duscher.
      Heute bin ich teilweise regelrecht allergisch auf das Wort "Öko" und hypersensibel, was die Wassertemperatur betrifft.
      Warum? Wenn wir das mit dem "Öko" und "Von der Region für die Region" übertreiben, sind wir auf einem Umweg über "Linksextrem" genau dort gelandet, wo wir niemals hinwollten, nämlich bei den Rechtsextremen!
      Wer mit dem Flugzeug fliegt, der soll auch etwas aus seiner weiten Reise machen!
      Nachher nur herausgefunden haben, dass die Toiletten nicht so sauber waren, gilt nicht!
      15 26 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.09.2016 22:04
      Highlight Ich bin kein Öko-Fundi. Ich streifte schon als Fünfjährige allein durch den Wald. Es liegt mir, dieses Dinge zu tun, bzw. nicht zu tun. Ich habe nicht das Gefühl etwas zu verpassen. Ich zwinge mich zu nichts. Ich bin so. Ich liebe mein Leben.

      Ich verlange nicht, dass andere sich so verhalten müssen wie ich. Menschen sind nun mal verschieden.

      Nur diejenigen, die rücksichtslos auf die andere Seite übertreiben find ich asozial. Und diejenigen, die versuchen, Leute wie mich abzuwerten oder zu beleidigen.

      Es wäre nett, wenn du mich so sein lässt, wie ich glücklich bin. Ich schade dir ja nicht.
      40 6 Melden
    • rodolofo 12.09.2016 22:20
      Highlight Ich meine auch nicht Dich!
      Ich lebe auch gerne Naturverbunden und konsumiere minimalistisch, weil ich nicht viel von all dem Zeug brauche.
      Die Natur ist für mich das Allerschönste!
      Aber ich bin auch gerne geflogen.
      Auf solchen Flügen klebe ich regelrecht am Flugzeugfenster und betrachte unseren Blauen Planeten aus der Flugzeugperspektive!
      Das ist atemberaubend und wunderbar!
      Aber immer reklamiert irgend jemand.
      Diese Person will schlafen und verlangt von mir, dass ich die Fensterklappe runterschieben soll.
      Ja, solche Ignoranten sollten besser nicht fliegen!
      Denn sie haben ja gar nichts davon.
      12 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.09.2016 22:29
      Highlight Das hingegen kann ich dann sehr gut verstehen :-)
      6 3 Melden
    • Lami23 13.09.2016 00:07
      Highlight Es gibt eben auch Leute, die bei einem 17 Stunden Flug nicht dauernd das Bedürfnis haben, am Fenster zu kleben ;-)
      Ich muss sagen, fliegen ist und bleibt meine grosse umweltsünde, die ich auch mit autolos fleischarm etc nicht ganz werde kompensieren können...
      2 0 Melden
    • Firefly 14.09.2016 12:02
      Highlight Kalt duschen ist gesund, für Kreislauf und Haut... spart auch Arztkosten, nicht nur Heizkosten.
      0 1 Melden
    • rodolofo 15.09.2016 08:16
      Highlight @ Firefly
      Gesunde müssen leiden...
      (ähnlich wie die Schönen)
      0 0 Melden
  • rodolofo 12.09.2016 20:45
    Highlight Ja genau, wenn wir von Wirtschafts-Verbänden hören, müssen wir immer nachfragen: "Welche Art von Wirtschaft vertreten sie denn?
    In der Wirtschaft sind unterschiedlichste Arten von Unternehmungen tätig.
    Das Problem heutzutage besteht darin, dass Unternehmungen, welche die Umwelt schädigen, oder destruktive Produkte produzieren, wie Drogen und Waffen, die Kosten von Umweltzerstörung, Kriminalität und Degeneration der Allgemeinheit aufbürden können, ohne dafür belangt zu werden!
    Gegen die Abgeltung solcher "Externer Kosten" durch Lenkung-Abgaben wehrt sich diese "Konventionelle Wirtschaft".
    20 3 Melden
    • demokrit 12.09.2016 22:22
      Highlight Nestle kauft die ganzen Palmölplantagen und Wasserquellen leider im Ausland auf. Glencore die Goldminen unter der Hand von korrupten Diktatoren im Kongo. Ich sehe nicht, inwiefern der Artikel daran etwas verändern sollte.
      6 4 Melden
  • Lami23 12.09.2016 20:39
    Highlight Bezüglich Kostenargument: Ja das will ich gar nicht schön reden. Es wird etwas kosten, Überraschung, Überraschung, die Umwelt bewahren ist nicht gratis (darum ist es ja auch für viele nicht attraktiv). Für eure Ferien, fürs Kino etc reut das Geld nicht. Aber für die Umwelt, für umweltschonende Produkte etc schon. Traurig.
    28 7 Melden
  • demokrit 12.09.2016 20:28
    Highlight Ich bin nicht überzeugt von dieser Initiative und denke, dass sie vor allem die Verwaltungsbürokratie massiv ausbauen wird. Fossile Treibstoffe könnte man direkt angehen. Es ist auch völlig unklar, ob die Importe hier überhaupt angegangen werden, die ganze Frachtkette (die Umweltbelastung durch globalisierte Produktion) fällt ja vor allem im Ausland an.

    Sinnvoller wäre es hier über faire(re) Unternehmen zu lernen. Wen gibt es?

    In Sachen Textilproduktion kenne ich Manomama-Jeans aus Deutschland (hatte aber noch keine), American Apparel aus den USA für Shirts (zumindest in der Endkonfektion).
    12 14 Melden
  • pamayer 12.09.2016 19:29
    Highlight Beton in hausern, bunkern und brücken,
    Beton in köpfen.

    Keine angst, die teppichetage wird weder ais palmblatttellern essen müssen, noch leinenunterwäsche tragen müssen.

    Aber unsere kinder und Kindeskinder werden hoffentlich witer Leitungswasser trinken können und Schmetterlinge nicht nur noch im naturlexikon oder auf youtube sehen können.
    27 9 Melden
    • atomschlaf 12.09.2016 20:32
      Highlight Keine Sorge, die Teppichetage müsste nicht leiden. Genau so wie z.B. "Klimapapst" Al Gore für den Rest der Menschheit Verzicht predigt, aber sich selbst riesige Anwesen und Privatfliegerei leistet.

      Unsere Kinder werden auch ohne diese dirigistische, planwirtschaftliche Initiative weiterhin Leitungswasser trinken und Schmetterlinge bewundern können. Genau dafür hat die Schweiz heute schon eine strenge Umweltgesetzgebung.
      13 14 Melden
    • rodolofo 12.09.2016 21:41
      Highlight @ atomschlaf
      Planwirtschaft hatten wir mal in der Schweizer Landwirtschaft.
      In einer "Grünen Wirtschaft" geht es aber nicht darum, Betriebe zu verstaatlichen und in einem leninistischen Zentralismus zu führen.
      Es geht darum, private Betriebe demokratisch zu lenken, so dass die Wirtschaft den Menschen dient.
      Heute sind die Menschen von der Wirtschaft versklavt und kompensieren diese Versklavung mit Suchtverhalten in der Freizeit.
      Als Bild dient die Reiterin mit ihrem Pferd.
      Wenn sie das Pferd einfach machen lässt, dann wird es Gras fressen, oder wild und bockig herum springen, wie ein Rodeoross
      11 9 Melden
    • Jol Bear 12.09.2016 22:23
      Highlight Planwirtschaft haben wir in der Landwirtschaft noch immer. Weil versucht wird, private Landwirtschaftsbetriebe durch politische Entscheide "demokratisch zu lenken". Das Ergebnis: ständig ansteigende Subventionierung, weil die allermeisten staatlichen Entscheide zur Lenkung dort, wo sie sollten, nur ein wenig wirken und dort, wo es nicht vorhersehbar war, auch noch wirken und zur Korrektur dann weitere, neue staatliche Regelungen und Subventionierungen nach sich ziehen. Endloser, sich selbst antreibende Regulierungsdichte-Dschungel, wo kaum einer mehr durchsieht.
      5 3 Melden
    • rodolofo 12.09.2016 22:39
      Highlight Über die Art der Lenkung können wir uns streiten.
      Sollen wir Ökologische Leistungen belohnen, oder sollen wir die strenge Arbeit im Berggebiet belohnen?
      Beides tun wir, weil uns der Erhalt unserer Landwirtschaft wichtig ist!
      Wären die KonsumentInnen bereit, solche Leistungen der Bauern über die Produktpreise zu honorieren, wären diese Subventionen nicht nötig.
      Doch die Erfahrungen zeigen, dass beim Kaufentscheid der kurzsichtige Egoismus siegt.
      Wenn wir diesen kurzsichtigen Egoismus machen liessen, hätten wir heute nur noch einige wenige Agro-Fabriken und verwilderte Berg- und Randregionen...
      3 1 Melden
    • atomschlaf 12.09.2016 23:41
      Highlight @rodolofo: Es wird natürlich nicht zu einer klassischen Planwirtschaft mit 5-Jahres-Plänen und dergleichen kommen.
      Aber wenn man den Initiativtext liest und feststellt, dass künftig Bundesbeamte über Produktionsprozesse(!) bestimmen können sollen, dann packt einen das nackte Grausen!

      Hinzu kommt, dass die Schweiz heute schon eine sehr strenge und umfassende Umweltgesetzgebung hat, die seit den Anfängen immer wieder den geänderten Verhältnissen und dem technischen Fortschritt angepasst wurde.
      Es ist schlicht nicht notwendig, mit der Brechstange dahinter zu gehen, wie die Initiative dies will
      9 1 Melden
    • rodolofo 13.09.2016 08:17
      Highlight @atomschlaf
      Mich packt nicht beim Wort "Bundesbeamter" das nackte Grausen, sondern dann, wenn ich mir bewusst mache, dass dieser "Bundesbeamte" mit hoher Wahrscheinlichkeit von "Rechtsbürgerlichen" Politikern ausgewählt wurde.
      Und so kommt es, dass solche Bundesbeamte sich sogar noch schlimmer verhalten, als "Private", bei denen Du mit "Persönlichen Beziehungen" etwas erreichen kannst.
      Solche "Rechtsbürgerliche Bundesbeamte" verhandeln knallhart, wollen möglichst viel Rendite erzielen, verkaufen grundsätzlich an den Meistbietenden und vergeben Aufträge an die Firma mit dem billigsten Angebot.
      3 2 Melden
  • Jol Bear 12.09.2016 19:15
    Highlight Gemäss Artikel sind Sonnen-, Windenergie & Co. konkurrenzfähig, boomen, sind demnach also wirtschaftlich interessannt. Wieso braucht es in diesem Fall denn eine Initiative für grüne Wirtschaft mit planwirtschaftlichen Regulierung durch den Staat, gleich wie (das hat Hr. Löpfe richtig erkannt) bei der Atomkraft?
    28 27 Melden
    • Flexon 12.09.2016 20:29
      Highlight @Bear
      Warum braucht es eine Schulpflicht, wenn es doch allen klar ist, dass der Wohlstand durch Bildung steigt?
      22 6 Melden
    • ast1 12.09.2016 21:35
      Highlight Bei der Initiative geht es weniger um Subventionierung als um eine allgemeine Zielsetzung für unsere Wirtschaft. Wenn wir uns auf diese einigen, können wir auch ein gemeinsames Ziel verfolgen, das ist effizienter als wenn nach wie vor die sturen Bosse gegen die grüne Wirtschaft zu kämpfen versuchen.
      10 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 12.09.2016 19:11
    Highlight Grüne Wirtschaft ist doch nicht verboten? Sie wird es auch bei Ablehnung der Initiative nicht. Sie wird auch nicht weniger gefördert als andere Wirtschaften. Im Gegenteil.

    Kann die grüne Wirtschaft ohne den starren Verfassungsartikel nicht gedeihen. Kann man ohne ihn nicht stolz auf sie sein?

    Sie sehen das zu eng, Herr Löpfe.
    25 33 Melden
    • rodolofo 12.09.2016 21:28
      Highlight Beispiel Waschmittel:
      Konventionelle Waschmittel sind billig, belasten aber via Abwasser unsere Bäche und Flüsse.
      Die Kläranlagen werden von der Öffentlichkeit bezahlt.
      Biologisch abbaubare Waschmittel sind teurer, belasten die Umwelt aber nicht. Die Kläranlagen können dieses Abwasser leicht reinigen.
      Im heutigen "altmodisch Kapitalistischen" System werden "Geiz und Geil"-KonsumentInnen belohnt. Die Allgemeinheit bezahlt die Zeche.
      In einer "Grünen Wirtschaft" werden mit Bonus/Malus-Systemen langfristig günstigere Produkte und Dienstleistungen gefördert.
      20 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 12.09.2016 22:01
      Highlight Und wenn ich trotzdem lieber die FREIE Wahl habe, bin ich nicht stolz auf Unternehmer, die beweisen, dass Umweltschutz und wirtschaftlicher Erfolg kein Gegensatz sein müssen?
      4 12 Melden
    • rodolofo 12.09.2016 22:31
      Highlight Du hättest ja weiterhin die freie Wahl und könntest Waschmittel kaufen, welche die Bäche und Flüsse belasten und die in den Kläranlagen nur mit zusätzlichen, teuren Reinigungsstufen wieder aus dem Abwasser raus zu holen sind!
      Aber Du müsstest auch den richtigen Preis für solche Produkte bezahlen, weil Dir die Allgemeinheit die Kosten, welches Dein Waschmittel verursacht, in Rechnung stellen würde!
      Das wäre der Unterschied zwischen der Freiheit für Umweltverschmutzer, welche jetzt herrscht, und der Freiheit von Schadstoffen, welche eine "Grün gelenkte Wirtschaft" bringen könnte.
      16 2 Melden
  • Flexon 12.09.2016 19:04
    Highlight Es geht um:
    - aufhalten des Klimawandels
    - Unabhängigkeit von ausländischen Ressourcen
    - günstigere zukünftige Energie
    - Entwicklung und Optimierung von technischen Errungenschaften (in CH)
    - Investitionen, die im Land bleiben (statt fossile Energie aus dem Ausland)
    - neue Arbeitsplätze
    - bessere Luft
    - weniger atomares Restrisiko
    - eine wettbewerbsfähige Wirtschaft u. Gesellschaft
    - letztlich um niedrigere Produktionskosten weil Energie unendlich günstig werden wird, wenn alle Möglichkeiten von Cleantech in hochskaliertem Massstab angewendet werden.

    Das ist so sonnenklar.
    45 13 Melden
    • Regas 12.09.2016 19:36
      Highlight @flexon
      Ist das Jetzt ironisch ?
      Mit solchen unbegründeten Stichworten macht man keine Energiewende. Einfach mal die Lobiisten Der Cleantch im Bundeshaus vergleichen. Es kann nicht sein dass man immer die Atomlobby verurteilt und selber nicht besser ist.
      12 21 Melden
    • Flexon 12.09.2016 20:21
      Highlight @Ragas
      Ich mache keine Energiewende aber ich werde davon profitieren. Und ich interpoliere grob: Die global installierte PV- Leistung hat sich in den letzten 15 Jahren verzweihundertzwanzigfacht. Der Preis für schlüsselfertige PV-Anlagen ist in den letzten 10 Jahren um mehr als 60% gesunken. Coop beginnt im November mit dem Aufbau eines nationalen Wasserstofftankstellen-Netz. Toyota verkauft serienreife Wasserstoffautos. Wenn Elektrolysere so günstig geworden sind, dass jede Gemeinde damit überschüssigen Strom langfristig speichern kann, werden die meiste n unserer Energieprobleme gelöst sein.
      11 2 Melden
  • Schneider Alex 12.09.2016 18:59
    Highlight Initiative „Grüne Wirtschaft“ JA
    So schludrig wie heute in unserer Schweiz mit Verfassungsbestimmungen umgegangen wird, kann man ohne Bedenken der gut gemeinten Volksinitiative „Grüne Wirtschaft“ zustimmen. Die Sache wird dann sowieso bei der Umsetzung im Sinne unserer Wirtschaftselite zurechtgebogen.
    33 8 Melden
    • atomschlaf 12.09.2016 19:35
      Highlight Grundsätzlich einverstanden, das würde genau so ein Rohrkrepierer wie die Alpeninitiative.
      Dies ist aber kein Grund für ein Ja sondern einer für ein Nein!
      Wir sollten nicht noch mehr Initiativen annehmen, die nicht umsetzbar sind, sonst verkommt die Verfassung irgendwann endgültig zur Lachnummer.
      16 26 Melden
    • trio 12.09.2016 23:38
      Highlight @atomschlaf Rohrkrepierer wie zum Beispiel die MEI?
      3 3 Melden
    • Schneider Alex 13.09.2016 09:07
      Highlight Die Umsetzung von Verfassungsartikeln ist immer mit Spielraum verbunden. Was aber bei der Umsetzung der MEI vorgeschlagen wird, schlägt dem Fass den Boden aus. Brauchen wir wirklich noch ein Verfassungsgericht?
      1 3 Melden
    • trio 13.09.2016 10:19
      Highlight @Schneider und was sagst du zur Umsetzung der Alpenschutzinitiative?
      1 0 Melden
    • Schneider Alex 14.09.2016 07:15
      Highlight Auch die ist schludrig!
      0 0 Melden
  • Maon 12.09.2016 18:31
    Highlight An einer Podiumsdisskusion in Basel haben die Bürgerlichen damit argumentiert, dass die Wirtschaft abwandern würde und Arbeitsplätze verloren gehen, würde die Initiative angenommen. Jetzt hat jedoch die Roche (bekanntlich eins der grössten Unternehmen und einer der grössten Arbeitgeber in Basel) bekannt gegeben, dass sie die "Grüne Wirtschaft" unterstützen... 😂
    58 10 Melden
    • Firefly 12.09.2016 18:56
      Highlight Ja, das ist seit Jahren die selbe Angstmachrei von seiter der Wirtschaft, FTP und SVP. Wenn wir dieses oder jenes tun oder unterlassen, wandern die Reichen weg oder ist man nicht Wettbewerbsfähig... Sollen die Reichen doch wegziehen, wenn sie so von Geiz getrieben jeden Rappen umdrehen müssen und gegen Sklavenarbeit kann und muss man nicht konkurrenzfähig sein.
      38 8 Melden
    • seventhinkingsteps 12.09.2016 20:48
      Highlight Ich kann denen sagen wegen welchen Initiativen die Unternehmen abwandern. Wegen so Schwachsinn wie einer MEI...
      16 3 Melden
  • Hirnwinde 12.09.2016 18:23
    Highlight Eine Nachhaltige Existenz der Spezies Homo Sapiens ist nicht möglich, weil deren Population durch keine natürlichen Feinde zuverlässig auf ein ökoverträgliches Mass reduziert wird.
    Das einzige, was hülfe, wäre die Ausrottung von 999 Promille der gegenwärtigen Population. Das verschüfe der Erde eine mehrere Jahrtausendlange Verschnaufpause. Alles andere ist Nonsens.
    19 37 Melden
    • OkeyKeny 12.09.2016 18:30
      Highlight Opferst du dich freiwillig?
      35 6 Melden
    • Neokrat 12.09.2016 18:34
      Highlight Familienplanung.... ist es ein Begriff?
      15 6 Melden
    • Hirnwinde 12.09.2016 18:48
      Highlight @Neokrat: funktioniert nicht einmal in China mit ihrer rigorosen Einkindpolitik zufriedenstellend.
      12 11 Melden
    • esmereldat 12.09.2016 19:17
      Highlight Einkindpolitik gibts nicht mehr.
      10 3 Melden
    • Lami23 12.09.2016 20:32
      Highlight Ja aber es gab sie und gebracht hats nicht viel ausser Verdruss und unglckliche Männer in armen Schichten, die nie eine Familie werden haben können. Und viele abgetriebene Mädchen, natürlich.
      8 2 Melden
    • Zeit_Genosse 12.09.2016 20:42
      Highlight Der Mensch hat einen natürlichen Feind. Gwalttätig, perfid und äusserst Intelligent.

      Der Mensch!

      Er ist fähig über Kriege, selbstverursachte Krisen, ökologische Katastrophen, Seuchen, Atom-/Chemieunfälle, usw. sich zu dezimieren oder ganz eliminieren.

      Das Problem der Probleme ist die steigende Population.

      Der Mensch ist aber nicht fähig die Population und alles andere zu regulieren.

      Trotzdem sollten wir das Beste versuchen und es zumindest etwas zu steuern.

      4 1 Melden
    • rodolofo 12.09.2016 22:54
      Highlight Wenn die Menschen ihre Kreativität dafür verwenden würden, die Fruchtbarkeit der Erde zu steigern, dann hätten noch viel Menschen Platz auf dieser Erde! Arbeit gibt es mehr als genug!
      Wenn die Menschen aber ihre Kreativität dazu benutzen, immer furchtbarere Waffen zu erfinden und dann auch einzusetzen, dann verwandeln sie unseren Planeten nach und nach in eine Wüste.
      In einer Wüste können aber nur noch ganz wenige Menschen überleben.
      Und im Überlebenskampf gebrauchen sie dann ihre tollen Waffen, so dass sie sich so weit gegenseitig dezimieren, dass ihre Anzahl zur Wüsten-Ökologie passt...
      2 4 Melden
  • Regas 12.09.2016 18:03
    Highlight Mit der Smart Grid Steuerung vom Stromnetz lässt sich gemäss einer Deutschen Studie höchstens 10% Strom einsparen. Mit was für Grünen Technologien soll den Geld verdient werden ? Etwa mit der Montage von Chinesischen Solarzellen und Deutschen Windrädern die hoch subventioniert sind ?


    13 48 Melden
    • HansDampf_CH 12.09.2016 18:32
      Highlight Wie doof bist du denn?
      Diese kauft man 1x. Die Montage der panels kostet mehr als die solarpanels selbst.
      Die Subventionierung war am Anfang.. #ewiggestriger sicher einen Abschluss an der Hsg?
      40 10 Melden
    • Flexon 12.09.2016 19:14
      Highlight Mit welchem Geld soll denn der Rückbau der so wirtschaftlichen AKWs finanziert werden? Ein Tip: das Geld wird mehr mit dir zu tun haben als dir lieb ist.
      21 4 Melden
    • Regas 12.09.2016 19:19
      Highlight Die Einspeisevergütung von Strom aus Wind - und Solarenergie ist nach wie vor Subventioniert. Und der Strom aus einem Kraftwerk das Bandenergie liefert ist immer noch etwa 3* Wertvoller als Strom aus Solaranlagen. Dank der Einspeisegarantie kann Sonnenstrom beliebig produziert werden, auch wenn er nicht gebraucht wird. Leitungsnetzausbau und der Betrieb von unrentablen Speichrwerken sind nötig um den Strom zu Speichern. Es entstehen Kosten die die Vergütung von Sonnenstrom bei weitem übersteigen. Für Windanlagen gilt das gleiche. Wo bleibt die Inovation ?
      5 18 Melden
    • Crush 12.09.2016 20:16
      Highlight Sorry Regas, aber eine Umlage ist nicht gleich einer Subvention. Solarstrom hat heute eine bessere LCOE als Atomenergie. Sobald der Ölpreis steigt wird Kohle und Gas auch wieder teurer. Dies begünstigt Solarenergie noch stärker. Hier lasse ich den Eigenverbrauch weg, da dieser schon seit Jahren rentiert.
      Wind Onshore ist auch ohne Subventionen mittleren Standorten rentabel. Probleme gibt es nur noch bei den Speichertechnologien, aber in den nächsten 5 Jahren werden z.B. Lithium Batterie oder power2gas rentabel.
      7 2 Melden
    • Flexon 12.09.2016 21:10
      Highlight @Regas
      Ich mache eine nachvollziehbare volkswirtschaftliche Rechnung: fossile Energieträger sind endlich. Daraus folgt: sie werden zukünftig knapp. Aus der Ökonomie wissen wir: knappe Güter verteuern sich. Erneuerbare Energien sind nicht endlich. Daraus folgt: sie werden nie knapp. Aus der Ökonomie wissen wir: Güter, die in grossen Mengen vorhanden sind, werden günstig. Wenn Sie über den zukünftigen Preis der fossilen Bandenergie sinnieren, sinnieren Sie dann auch über Wunder?
      8 2 Melden
    • Regas 12.09.2016 22:30
      Highlight @flexon
      Ja genau desshalb werde ich NEIN Stimmen. Durch die Verteurung wird automatisch und ohne statliche Eingriffe eine Energiewende kommen. Und nicht durch einen grössenwahnsinnigen Alleingang der CH.
      3 9 Melden
    • Flexon 13.09.2016 15:11
      Highlight @Regas
      Was genau soll denn so viel teurer werden? Die Stromrechnung? Wissen Sie, wie hoch die Ihrige für 2015 war? Und zur Mobilität: 1 Kg H2 kostet 2016 fast gleich viel wie das Energieequivalent in Benzin. Was wird es wohl in drei Jahrzehnten kosten, wenn die Weichen richtig gestellt sind? Die Initiative ist gut, weil die Lösungen sichtbar und greifbar werden und die Menschen sie für realisierbar halten. Die Initiative ist ein Commitment: wir wollen die vernünftigen Lösungen, und zwar subito!
      0 0 Melden
  • Pokus 12.09.2016 18:02
    Highlight Der Kapitalismus ist unglaublich kreativ.
    Stellt man ihm erwas in den Weg, findet er einen Weg drum rum.

    Das ist keine Anspielung sn VW, sondern das die Wirtschaft auch Lösungen findet, auf die sie nie gekommen wäre, wenn man ihr keine Schranken gesetzt hätte.

    Werbung auf der Strasse verbieten? Kein Problem.
    Teure Gehälter? Kein Problem.
    Sozialwirtschaft? Kein problem
    Kürzere Arbeitszeiten? Kein Problem

    Es darf nur nicht alles auf einmal sein.

    Diese "Einschränkungen" können auch zum Wirtschaftsstandort Schweiz beitragen, weil die wirtschaft sich intensiver damit auseinander setzen muss.
    39 4 Melden
  • Toerpe Zwerg 12.09.2016 18:01
    Highlight Manchmal ist es schwierig, das Timing richtig hin zu bekommen. Deutschland hat abgekackt und hunderte Milliarden falsch investiert (verbraten) und gar negative Effekte produziert. Es gibt keine Eile, speziell nicht als kleine Volkswirtschaft. Musterschüler zu sein darf keine Strategie sein, im Gegenteil. Falsch allokierte Mittel werden fehlen. Ruhig Blut. Aktivismus ablehnen.
    24 38 Melden
    • Philipp Löpfe 12.09.2016 18:27
      Highlight Deutschland hat sicher auch Fehler gemacht. Aber hunderte von Milliarden verkackt? Toerpe Zwerg get real! Du bist doch sonst von der gut informierten Truppe.
      36 16 Melden
    • wasylon 12.09.2016 18:54
      Highlight Deutschland sollte sein Stromnetz endlich mal ausbauen. Die bekommen den Windstrom vom Norden nicht in den Süden Deutschlands. Wenn sich das noch lange verzögert wird es richtig teuer für die Wirtschaft. http://www.huffingtonpost.de/2016/06/07/stromtrasse-energiewende-verzoegerung_n_10333668.html
      12 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 12.09.2016 20:51
      Highlight Die Frage kann nur lauten, wieviele hundert Milliarden es bislang sind.

      Die Strom-Erzeuger-Preise liegen in D bei ca. 0.08 EUR/kwh. Die Endverbraucherpreise bei 0.3. Wohin fliesst die Differenz?

      7 0 Melden
  • Regas 12.09.2016 17:58
    Highlight Bei Annahme der Grünen Wirtschaft wird die Bundesverfassung mit einem neuen Zwangsartikel bereichert. Ab 2050 soll die Schweiz nur noch ein "ökologischer Fussabdruck" verbrauchen. Ohne Abstimmung mit dem Ausland wird die Schweiz niemals in der Lage sein dieses Gesetz zu erfüllen. Jede Forderung für mehr CO2 abgaben, Treibstoffzulagen, usw. wird bei Annahme der Initiative mit dem Argument auf diesen Verfassungsartikel leichter durchzubringen sein.
    14 36 Melden
    • legis 12.09.2016 19:30
      Highlight so, what!? Solange es der Umwelt hilft und Effizienz fördert?
      Haallooo habt ihrs immer noch nicht gecheckt? Es steht hier auf dem blauen Planeten kurz vor 12, glaubt doch mal daran, auch etwas zum Guten verändern zu können!!
      18 6 Melden
    • Lami23 12.09.2016 20:34
      Highlight Nein, dass ist nicht in Ordnung, niemand darf uns zwingen der Erde etwas gutes zu tun. Ausserdem machen wir doch schon viiiiiel mehr als all die bösen Amis, die müssen jetzt zuerst! *Ironie off.
      9 2 Melden
  • TodosSomosSecondos 12.09.2016 17:53
    Highlight und Politikern, welche sich trotz der offensichtlichen Tatsache, dass wir kurz vor einem Point of no return stehen, gegen griffige Massnahmen einsetzen, sollte der Prozess gemacht werden
    39 13 Melden
    • HansDampf_CH 12.09.2016 18:34
      Highlight Ja die denken Sie leben eh nicht lange genug um das mitzuerleben also lieber jetzt kurzfristig denken
      18 2 Melden
    • Lami23 12.09.2016 20:34
      Highlight Die Wiederwahl und die persöhnliche Bequemlichkeit sind da schon eher die Prioritäten.
      5 2 Melden
    • E7#9 13.09.2016 01:47
      Highlight Nichts gegen Lenkungsabgaben auf den Verbrauch natürlicher Ressourcen oder Starthilfe (Subventionen) bei guten Innovationen. Es fragt sich jedoch wie griffig und innovativ es sein wird, wenn Politiker Produktionsprozesse bestimmen dürfen. Das dürfen sich auch diejenigen fragen, die für eine grüne Wirtschaft sind.
      4 1 Melden
  • TodosSomosSecondos 12.09.2016 17:50
    Highlight Wenn ich wieder die ganzen Allgemeinplätze, die hier herumgereicht werden, lese, kommt mir das kotzen. Seid ihr wirklich so naiv zu glauben, dass die Unternehmen, die nur ein Prinzip kennen, nämlich die Maximierung des Shareholdervalue, irgendwann freiwillig oder durch kleine Goodies gelockt, sauber werden?

    Ganz sicher nicht. Umweltfreundliche Produktion wird immer teurer sein als "dreckige" und somit Marge wegfressen. Unsere unregulierte Wirtschaft kann sich gar nicht selber verbessern ausser man stellt den Unternehmen die verursachten Kosten in Rechnung mit saftigen Steuern.
    46 18 Melden
    • HansDampf_CH 12.09.2016 18:35
      Highlight Stimmt. Das ist das Kredo.
      10 2 Melden
    • UlrichVoZürich 12.09.2016 18:37
      Highlight Die nachhaltige Produktion eines Gutes stärkt ja auch das Image der entsprechenden Firma. Somit können sie ihre Produkte etwas teurer verkaufen und sich anhand der "grünen Herstellung" wahrscheinlich auch über mehr Kunden freuen.

      Ich weiss, was ich abstimmen werde. Immerhin sollen meine Kinder und Enkel auch noch einen Gletscher in der Schweiz sehen oder durch Venedig schlendern können.
      22 3 Melden
    • legis 12.09.2016 19:27
      Highlight Es gibt z.B unzählige Firmen die, Energie in Form von Abwärme loswerden müssen, man stelle sich nur mal vor...
      5 2 Melden
    • rodolofo 12.09.2016 23:20
      Highlight Ja, theoretisch ist das sicher richtig.
      Nur, wer hat in diesem demokratisch vorbildlichen Staat Schweiz politisch das Sagen?
      Aktuell eine RECHTSBÜRGERLICHE Mehrheit!
      Wie würde wohl eine solche Mehrheit unser staatliches Lenkungs-System gestalten?
      Etwa ähnlich, wie in der Landwirtschaft, wo die Grossbauern-Betriebe proportional mehr Subventionen erhalten, als die kleinen und mittleren Bauernbetriebe und wo deshalb das "Bauernsterben" unvermindert weitergeht...
      Aber ein Verfassungsartikel für "Grüne Wirtschaft" wäre eine gute Voraussetzung für die "Zeit danach", in der "Rot-Grün-Gelb" dominiert.
      1 1 Melden
  • Widmer 12.09.2016 17:46
    Highlight Man nehme ein extremes politisches Ziel und setze eine lange Frist, dann wird einem suggeriert, alles sei machbar, und wer sich gegen solche unvernünftige Forderungen wehrt, ist ein unverbesserlicher rückständiger Unternehmer. Die Schweiz ist keine Insel und muss weltweit konkurrenzfähig bleiben. Somit: neun zur Intitative grüne Wirtschaft.
    21 49 Melden
    • OkeyKeny 12.09.2016 18:32
      Highlight Ich sage: zehn zur Initiative grüne Wirtschaft.
      40 4 Melden
    • HansDampf_CH 12.09.2016 18:36
      Highlight Ja neun schon klar! neun
      15 2 Melden
    • Weissenstein 12.09.2016 18:45
      Highlight jawohl, neun zur grünen Wirtschaft.
      15 2 Melden
    • Fufferl 12.09.2016 19:57
      Highlight Ich verstehe ja wirklich wenig von Wirtschaft, aber erlaubt mir die Frage: unserer Wirtschaft gehts doch so gut, dass wir Mühe haben unsere Produkte ans Ausland zu verkaufen!? Ja dann nichts wie los mit der grünen Wirtschaft, bisschen Stillstand beim wirtschaftlichen Wachstum für einen besseren Umgang mit der Umwelt verkraften wir schon. Das ganze fördert ja dann Innovation, was uns wiederum irgendwann wieder konkurenzfähig macht, oder nicht? Ich äh nix äh chegge äh...
      3 4 Melden
  • skorpi 12.09.2016 17:38
    Highlight Ist halt einfacher über den starken Franken zu jammern als innovativ zu sein. Da zwinge ich gerne etwas ;)
    Aber mal ehrlich, solange ein umweltbelastendes Verfahren billiger ist als das ökologische wird kaum eine Firma umstellen. Nur wenn da durch die Politik gelenkt wird, und sich die Innovation lohnt wird etwas geschehen. Oder zumindest das Entwicklungskapital gesprochen.
    Lieber grüne Wirtschaftssubventionen als subventioniertes Erdöl (und damit indirekt die ganzen problematischen Erdölreichen Staaten fördern)
    42 6 Melden
  • RoWi 12.09.2016 17:31
    Highlight "Diese Denkweise ist hierzulande noch weit verbreitet, vor allem bei den Vertretern der Generation ü50." Ich bin schockiert!
    Herr Löpfe, ich sehe mich nicht so und Dank einigen Tausenden, zu denen ich mich auch stolz zählen darf, gibt es kein Kaiseraugst!
    Aber sie haben Recht: die Schweiz, ein uneinig Volk von Nein-Sagern... und dass es dabei um die Besitzstandswahrung geht, wie hier treffend bemerkt wird, ist ja wohl klar - wenn der Wind des Wandels weht, bauen einige Mauern; andere hingegegen Windräder!
    38 6 Melden
    • Ürsu 12.09.2016 18:12
      Highlight Das ü50 hat mich im ersten Moment auch genervt. Wenn ich aber in den Beizen im Quartier die Stammtischtiraden über Grüne höre, muss ich sagen es ist leider so
      28 3 Melden
    • HansDampf_CH 12.09.2016 18:37
      Highlight Ja stimmt und die AHV höhlt ihr uns auch aus!
      2 5 Melden
    • RoWi 12.09.2016 18:44
      Highlight Also - in den Baizen wo ich verkehre, ist das eher nicht der Fall - aber ich gebe Dir Recht Ürsu - und das finde ich ziemlich beängstigend 😧
      10 1 Melden
    • RoWi 12.09.2016 19:28
      Highlight Wer ist hier ""ihr"" Hansdampf... (Eher hansheisseluft)
      Ich höle gar nichts und werde sogar länger als 65 arbeiten (müssen)!
      3 1 Melden
  • Theor 12.09.2016 17:21
    Highlight Ich bin ein absoluter Befürworter von grüner Wirtschaft. Aber den Wandel muss man durch Förderung und nicht durch Zwang herbeiführen. Letzteres führt nur zu Wettbewerbsnachteilen ohne den Raum zu lassen, um Inovationen voran zu treiben.
    32 25 Melden
    • Pokus 12.09.2016 17:35
      Highlight Der Katalysator bei Autos ist ein wunderbares Beispiel, das gegen deine These spricht.
      37 5 Melden
    • Energize 12.09.2016 18:05
      Highlight Die Schweiz verliert im Cleantech-Bereich zunehmend an Bedeutung. Im Internationalen Kontext wird Sie in der Forschung beachtet, aber nicht was die (grünen) Produkte und Dienstleistungen angeht. Die Initiative Grüne Wirtschaft zwingt unserer Wirtschaft dieses Denken auf (für alle welche es noch nicht begriffen haben). Unser Standort erfährt somit Mittel bis Langfristig deutliche Vorteile, weil wir dadurch auch so im Ausland wahrgenommen werden.
      21 4 Melden
    • Lami23 12.09.2016 20:36
      Highlight Ja, nur leider funktioniert es ohne Zwang bis jetzt nicht oder nur so halbpatzig als kurze Imageaufpolierung.
      2 1 Melden
  • Maett 12.09.2016 17:01
    Highlight "Warum erkennt man das wirtschaftliche Potenzial nicht, das die grüne Wirtschaft bietet?" - weil's (noch?) nicht vorhanden ist.

    Die einzigen Unternehmen, die hier als "vorbildlich" verkauft werden, sind visionäre Startups, die nur dank Risikokapital überlebensfähig sind und es in den Sternen steht, ob die jemals Gewinn schreiben werden.
    Das ist ein typisch amerikanisches, aber kein typisch schweizerisches Geschäftsmodell.

    Sobald man damit Geld verdient, steigen auch Schweizer Unternehmen ein. So war's immer. Politischer Zwang ist aber kontraproduktiv.
    30 41 Melden
    • HansDampf_CH 12.09.2016 18:38
      Highlight Amen die Erde ist eine Scheibe. Schon klar. Gewinnen tun die die vorne sind.
      11 9 Melden
  • Kronrod 12.09.2016 16:57
    Highlight Der Unterschied ist schnell erklärt: staatlich verordnete Programme wie die "grüne Wirtschaft"-Initiative funktionieren selten. Viel besser sind private Initiativen von Pionieren wie dem erwähnten Elon Musk.
    41 33 Melden
    • demokrit 12.09.2016 17:06
      Highlight Musk hat seine Projekte massgeblich aus staatlichen Subventionstöpfen finanziert.

      "In 2015, Musk's statements came under further scrutiny after an LA Times article claimed that SpaceX, Tesla Motors and SolarCity had or was projected to receive together an estimated US$4.9 billion in government subsidies."

      https://en.wikipedia.org/wiki/Elon_Musk#Subsidies
      35 1 Melden
    • fcsg 12.09.2016 17:20
      Highlight Ohne staatliche Zielsetzung funktioniert ein solches Konzept nicht. Private Initiativen sind schön und gut, aber sie führen nicht zum Ziel. Da die Wirtschaft beim Ressourcenverbrauch, nicht mit den realen Kosten (externe Kosten) konfrontiert ist, funktioniert die Umsetzung ohne staatliche Anreize nicht.
      37 6 Melden
    • gaga 12.09.2016 17:32
      Highlight Sind wir ehrlich,
      die "grüne Wirtschaft" ist eine gute Idee, jedoch muss auch jedem klar sein, dass dies jedem Konsumenten mehr kostet.
      Leider ist es in unserem Land ca.60% der Bevölkerung nicht möglich, dafür mehr zu bezahlen.
      Schon jetzt ist es möglich Lebensmittel und Leistungen von Firmen zu beziehen, die Umweltfreundlich produzieren.
      Sie machen damit auch explizit Werbung.
      Jeder kann schon jetzt, wenn er es will und vermag so leben.
      Aber bitte nicht mit Gesetz, auf Kosten der "Schwächeren".
      Die sicher auch gerne möchten aber leider nicht können.
      16 20 Melden
    • legis 12.09.2016 19:19
      Highlight Ja und wenn gar keine Ressourcen mehr da sind wird alles plötzlich wie von Zauberhand...billiger?
      Angebot / Nachfrage plötzlich umgedreht?
      Es gibt schon Menschen die denken nur grad bis vorgestern, jesses Gott!
      10 3 Melden
    • Nick Name 12.09.2016 19:46
      Highlight @gaga
      Sind wir ehrlich II: Nahrung, Energie, Kleidung u.a.m. sind bei uns nur so günstig, weil woanders Raubbau betrieben wird an natürlichen Ressourcen und an Menschen. Das heisst: Irgendwann wird so oder so alles mehr "kosten". Oder es wird uns nicht mehr geben (etwas früher als später).
      Aber sind wir ehrlich III: Wir brauchen nicht wirklich ganz alles, was wir zurzeit haben. So zum Leben und Glücklichsein. Eigentlich. Wenn man kurz drüber nachdenkt, übern Macbook- oder iPhone-Rand hinweg.
      14 3 Melden
  • legis 12.09.2016 16:49
    Highlight "Warum trennt man sich nicht endlich von den Betonköpfen, die immer noch mit längst überholten Ideologien gegen nicht vorhandene Gefahren kämpfen?"

    Weil ein paar wenige in ganz bestimmten wirtschaftlichen Segmenten Angesiedelte Angst haben, im nächsten Jahr weniger zu verdienen.
    Ahja die Ignoranz bestimmter Stimmbürger spielt da auch noch mit, aber eigentlich können die nichts dafür, da dieser Ignoranz durch Angstmache zünftig unter die Arme gegriffen wird!
    54 10 Melden
  • bokl 12.09.2016 16:44
    Highlight "Elon Musk ist im Begriff, mit Tesla und SolarCity die wohl imposanteste unternehmerische Leistung des 21. Jahrhunderts zu vollbringen und wird zu Recht bereits mit Thomas Edison und Steve Jobs verglichen."

    - Bis jetzt verbrennt er in atemberaubendem Tempo Geld. Ob er den Turnaround schafft ist alles andere als sicher, auch wenn ich es ihm gönnen würde.
    - Der Vergleich mit Edison ist lächerlich. Musk ist nicht der Erfindern, sondern der Verkäufer. Da ist Jobs als vergleich schon passender. Auch der hat selber nix erfunden, aber war aussergewöhnlich als Verkäufer und Visionär.
    51 6 Melden
  • Kookaburra 12.09.2016 16:40
    Highlight Wozu? Was nützt uns eine grüne Wirtschaft, wenn durch Zuwanderung sowieso jeder Fortschritt wieder verschenkt wird? Das ist doch eine Sisyphusarbeit. Für unsere Einschränkungen bekommen wir ja nicht mehr Natur, sondern es werden einfach mehr Menschen zusamengequetscht. Den Spekulanten ist es sowieso egal. Die investieren einfach dort wo die Kurse steigen. Ist halt gerade Hip. Und gut subventioniert.

    Wenn man ein Drittel der Bevölkerung als Öko-Faschisten verschreit - dann muss man sich solche Fragen nicht mehr stellen. Dann ist klar, dass die Löpfe Meinung eh nur ideologische Propaganda ist.
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    • Vinnie 12.09.2016 16:50
      Highlight Kannst du mir den Zusammenhang zwischen Grüner Wirtschaft und Zuwanderung erklären?
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    • legis 12.09.2016 16:51
      Highlight Na duuu hast aber einen breiten Horizont. "Schweiz macht grüne Wirtschaft, Schweiz nimmt viele Flüchtlinge auf, die die Natur wieder kaputt machen. Böse Flüchtlinge! Bringt eh alles nichts.
      Weil die Schweiz ist das Zentrum der Welt und eigentlich gibts gar nichts rundherum"
      Wie wärs mit Prävention um zukünftige Öko-Flüchtlingswellen vorzubeugen? Schonmal daran gedacht?
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    • jhuesser 12.09.2016 16:51
      Highlight Wow. Immer wieder erstaunlich für was die pösen Ausländer alles Schuld sind...
      46 8 Melden
    • fcsg 12.09.2016 16:52
      Highlight Das ist genau diese tolle Argumentation, die uns schlussendlich zum Verhängnis wird. Wenn die nichts tun, wieso sollen wir? Oder schieben wir es auf die Zuwanderung? Das sind keine Argumente, sondern bequeme Ausreden. Aber hey, nach mir die Sintflut, mir doch egal wenn in 50-100 Jahren die Ressourcen zu Neige gehen.
      46 7 Melden
    • Stephan Klee 12.09.2016 16:58
      Highlight Was für ein Furchenwal bist Du?
      Eigentlich wohl egal. Wenn wir mit grüner Wirtschaft nich vorwärtsmachen, stirbt sowohl Zwerg- wie Blauwal aus.
      18 1 Melden
    • Maett 12.09.2016 17:03
      Highlight @lexlex: "Weil die Schweiz ist das Zentrum der Welt und eigentlich gibts gar nichts rundherum" - aber dann davon schwadronieren, dass die Schweiz irgendwas am Klima ändern könnte? Wenn der Mensch darauf überhaupt Einfluss hat (hauptsächlich sind es die bis heute nicht-beeinflussbaren Sonnenaktivitäten), dann sind die Verantwortlichen auf einem anderen Kontinent zu suchen.

      Da können wir unseren ganzen Wohlstand verbraten, es wird sich nichts ändern. Dass deshalb die Bereitschaft für unnütze Veränderung bei grösseren Bevölkerungsschichten nicht vorhanden ist, ist nur allzu verständlich.
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    • Kookaburra 12.09.2016 17:11
      Highlight Hättet ja für Ökopop stimmen können, wenn ihr wirklich mehr grün wollen würdet. Aber ihr wollt ja lieber eher das Gegenteil, also nicht jammern. Kommt eh genauso wenig durch, wie die AHV...
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    • Señor Ding Dong 12.09.2016 17:25
      Highlight Ist das hier igendwie dein Ding? Jedes Thema mit der Zuwanderung zu verknüpfen? Wieso kommentierst du überhaupt? Durch die Zuwanderung wird dich bald eh keiner mehr verstehen ;)
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    • Fabio74 12.09.2016 17:27
      Highlight In der einfachen Welt des SVPlers gibts zu jedem Thema eine Verbindung zum bösen Ausländers.
      Eigentlich armselig
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    • Kookaburra 12.09.2016 18:21
      Highlight Die SVP war gegen Ecopop. Wieso denkt ihr immer jeder, der nicht eure Meinung vertritt, sei SVP? Voll armselig.

      Bei 25% weniger Bevölkerung, brauchten wir 25% weniger Strom. Ohne die Zuwanderung der letzten 25 Jahre, könnten wir schon lange problemlos mit nur Wasserstrom und ähnlichem auskommen...

      Unsere beschränkteste und quasi einzige Ressource ist Raum. Aber hey, nach euch die Sintflut. Hauptsache kurzfristig die Wirtschaft durch Zuwanderung aufblasen und dann schreien, wenn die Umwelt leidet...
      9 20 Melden
    • fcsg 12.09.2016 18:38
      Highlight @Balenoptera Dein Horizont endet wohl an der Schweizer Grenze...
      12 3 Melden
    • legis 12.09.2016 19:16
      Highlight @Maett: Ja du passt hier ja super dazu, auch so ein breitgefächertes Horizöntchen

      1. Die Floskel “Wir sind die kleine Schweiz und können eh nichts ändern“ könnt ihr euch alle, wirklich ALLE mal langsam sonst wohin schieben, dümmer gehts nicht!

      2. Es geht nicht nur um den Klimawandel: Ressourceneffizienz allgemein, z.B. Wasser wird immer wertvoller! Dann die Schadstoffbelastung der Umwelt (NEIN KEIN CO2!!!), was eine Möglichkeit ist, diese Abzufangen und wieder zu recyclen anstatt wegwerden (riesiger neuer Wirtschaftszweig) oder Artenschutz! Usw usf. Denk dir was aus ;)
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  • fcsg 12.09.2016 16:31
    Highlight Realitätsfremde Angstmacherei zieht eben immer noch und ermöglicht eine Argumentation fern von jeglicher Realität...
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Ganz ohne Plastiksäckli: In Zürich öffnet der erste Zero-Waste-Laden der Deutschschweiz

In Zürich eröffnet der erste Laden ganz ohne Abfall. Wer was kaufen will, muss seinen eigenen Behälter mitnehmen, auch für Nudeln, Reis oder Alkohol. «Zero Waste» heisst die Philosophie und steht ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft. 

Rüebli, Kartoffeln, Nudeln oder Seife, im Foifi, dem ersten Zero-Waste-Lasten in Zürich, findet man eigentlich alles – ausser eben Plastiksäckli. Der neue Laden steht ganz im Zeichen der Kreislaufwirtschaft und setzt sich zum Ziel, keinen Abfall zu produzieren. Der Durchschnittsschweizer produziert im Jahr 344 Kilogramm Abfall – viel zu viel, finden die Betreiber des «Foifi». Der Name ist ein Vermerk auf die fünf Axiome von Zero Waste, aber auch eine Liebeserklärung an den Zürcher …

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