Wirtschaft
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epa06335606 A handout photo made available by Tesla 16 November 2017, showing Tesla founder Elon Musk presenting the new Roadster electric sports vehicle (on background), presented to media 16 November 2017 at Tesla's Los Angeles design centre, Los Angeles, USA. Tesla says the Roadster will accelerate from 0-60 mph (or 0-96 km/h) in less than two seconds. Tesla says the new Roadster will cost 200,000 USD and will be released in some three years time. Tesla has began to take in orders for the new Roadster, and says new buyers will have to pay a 45,000 USD deposit. However, clients interested in buying one of the first 1,000 vehicles of the limited edition 'Founders Series' will have to pay 250,000 USD for the car.  EPA/TESLA HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Elon Musk mit Teslas superschnellem Roadster. Bild: EPA/TESLA

Tesla verbrennt 8000 Dollar pro Minute – Bargeldreserven bald aufgebraucht



Elon Musk liefert zuverlässig neue Visionen wie beispielsweise den superschnellen Roadster und einen Elektro-Lastwagen. So beeindruckend seine Ankündigungen auch sind, mindestens ebenso beeindruckend ist, wie viel Geld dafür verbrannt wird.

Die Finanznachrichtenagentur Bloomberg hat herausgefunden, dass Tesla in den vergangenen zwölf Monaten rund 8000 Franken Cash pro Minute verbrannt hat – das sind 480'000 Stutz pro Stunde!

Wenn Musks Firma so weitermacht, sind laut Bloomberg die Bargeldreserven Anfang August aufgebraucht. Soweit sollte es allerdings nicht kommen. Aktuell ist Tesla dabei, die Produktion des Model 3 hochzufahren und damit steigert sie ihre Einnahmen.

Laut Tesla sollten eigentlich Ende des Jahres wöchentlich 5000 Autos vom Model 3 produziert werden. Im dritten Quartal baute Tesla allerdings nur 260 Autos des Wagens, mit dem Musk den Durchbruch auf den Massenmarkt erreichen will.

Im kommenden Frühjahr soll nun die Marke von 5000 Wagen erreicht werden. Bei Tesla liegen mehr als 450'000 unverbindliche Reservierungen für das 35'000 Franken teure Auto vor. Die Vorbesteller werden aber noch einige Zeit warten müssen.

(nfr)

Übrigens: «Benutzt euer Gehirn! F***!»

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Video: watson/Luki Bünger, Emily Engkent

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36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • TheGoon 23.11.2017 18:18
    Highlight Highlight Damn -1 Bitcoin in der Minute...
  • Teslanaut 23.11.2017 17:48
    Highlight Highlight Mantramässig verbreiten die PR-Abteilungen deutscher Autobauer diese Gerüchte! Erstaunlich, dass weder Watson noch andere unabhängige Presseorgane offenbar Journalisten angestellt haben, die einmal den Geschäftsbericht von Tesla studieren/analysieren. Da sieht man klar, wohin das Geld geht. Stattdessen übernehmen sie Wortgetreu den Unsinn der deutschen Autopresse.
  • 7immi 23.11.2017 17:34
    Highlight Highlight dass man anfangs verluste macht ist normal, wichtig ist, dass es mal ändert. entscheidend dabei ist bei tesla die produktion des model 3. schafft man diesen sprung nicht ists vorbei. die sache ist alles andere als trivial, so hat auch bmw probleme mit der i-serie (trotz erfahrung). bmw hat aber das auto quasi konstruktiv neu erfunden, was ebenfalls probleme macht. hier hat tesla auf bewährte technologien gesetzt, was sicherlich ein vorteil ist. die zeit wirds zeigen...
  • Toerpe Zwerg 23.11.2017 17:04
    Highlight Highlight Wenn man gleichzeitig ein Auftragsvolumen von 20Mia USD in den Büchern stehen hat, liest sich das nicht ganz so bedrohlich - zumal das Produkt fertig entwickelt ist. Die Produktionsstrassen werden Sie mit Sicherheit noch in den Griff bekommen.

    Es gibt viele hier, die Tesla scheitern sehen wollen. Wieso eigentlich?
    • Redly 23.11.2017 19:50
      Highlight Highlight Beim Auftragsvolumen stellt sich Frage, ob Tesla kostendeckend produzieren wird (was ich nicht weiss). Wenn nicht, steigen Verlust und Cash-Drain mit jedem produzierten Auto.
      Scheitern sehen wollen, ist Unterstellung: aber Skepsis darf sein. Und marktscheierische Verkäufer, welche (typisch angelsächsisch) ein recht profanes Auto als revolutionäre Weltverbesserung verkaufen, sind mir nicht sympathisch. Insbesondere, da diese übermotorisierten Batterie-Autos in der Bilanz wahre Umweltverschmutzer sind.
    • Toerpe Zwerg 23.11.2017 20:46
      Highlight Highlight Nope, das ist quatsch. Auch wenn die Produktion der ersten Million Model3 nicht kostendeckend sein wird - und das wird sie mit Sicherheit nicht, ist der cash flow bei jedem nun ausgelieferten Wagen positiv. Bei solchen Anlagen sind der Fixkostenanteil und die Vorinvestitionen brutal hoch - und, das ist der grösste Vorteil von Tesla, die Fertigungstiefe übertrifft aller Mitbewerber um mindestens das Doppelte.

      Den wahren Grund führ ihre "Skepsis" legen sie mit "typisch angelsächsisch" offen.
    • Uranos 23.11.2017 23:29
      Highlight Highlight @Redly
      Konnte dem Kommentar zustimmen bis zur letzten Aussage. In der Bilanz sind Elektroautos die umweltfreundlichsten Fahrzeuge. Vgl. https://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/standard/Studie-Elektroautos-doppelt-so-umweltfreundlich-wie-Dieselfahrzeuge/story/21623211
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pain_in_the_ass 23.11.2017 16:36
    Highlight Highlight Bei 450'000 unverbindlichen Reservierungen könnte es trotz angestrebten 5000 Autos pro Woche noch sehr lange dauern, bis alle ihr Auto erhalten haben. Bis es soweit ist, gibt es bereits bessere Angebote auf dem Markt.
  • Redly 23.11.2017 16:26
    Highlight Highlight Schneeballsystem...
    Könnte sein, dass hier einige recht unsanft aufwachen.
    Er liefert „Visionen“ 🤦‍♂️ - made my day!
    • Toerpe Zwerg 23.11.2017 17:05
      Highlight Highlight Welches Schneeballsystem?
    • Redly 23.11.2017 17:37
      Highlight Highlight @Toerpe:
      Schneeball: Finanziere Ausgaben (Visionen, Produktionsversuch) durch Vorauszahlungen und Investoren zu decken.
      Nach meinem Wissensstand legt Tesla bei jedem verkauften Auto drauf - klassisches Symptom...
    • Nils Rohner 23.11.2017 19:48
      Highlight Highlight Tesla hattspro auto eine Marge von etwa 25% das Geld verlieren sie nicht weil die autos kein Geld abwerfen sondern weil sie das geld wieder in neue Projecte und in den ausbau ihrer Infrastruktur Investieren
      Tesla Supercharger, Service stationen, Show rooms, Gigafactory
      Neue Automodelle
  • Scaros_2 23.11.2017 15:12
    Highlight Highlight Also bis Ende August sind es noch 281 Tage was 404'640 Minuten ausmacht.

    Bei so vielen Minuten wo man 8000 Verbrannt heisst das die haben noch reserven von 3.2 Milliarden?
    • Whitchface 23.11.2017 17:18
      Highlight Highlight Ich bezweifle stark, dass Tesla 3.2 Milliarden USD Rückstellungen aufgebaut hat. Achtung: Liquide Mittel ≠ Rückstellungen/ Reserven. Unter Berücksichtigung eines Teils des Anlagevermögens, sind die Zahlen realistischer. Aber ja, Produktionsmittel (z.Bsp. Maschinen) verhökern macht wirklich Sinn, um den Betrieb am Leben zu halten. /Ironie off.
    • Toerpe Zwerg 23.11.2017 20:58
      Highlight Highlight Finanztechnisches Halbwissen führt zu grotesken Aussagen @whitchface. Rückstellungen aufgebaut?
  • Domino 23.11.2017 14:45
    Highlight Highlight Wenn die Investoren abspringen verlieren sie alles, darum werden sie wohl weiter Geld hineinpumpen...
  • Ruffy Uzumaki 23.11.2017 14:21
    Highlight Highlight Sowas nennt man Investitionen für die Zukunft (Supercharger- und Stationennetzwerk, Gigafactory etc. ). Man nehme das Beispiel mit Amazon, Flixbus, Uber, Airbnb.

    BTW: Auch Ford, VW und andere haben nicht sofort verdient. Geht ja gar nicht ;)
    • Whitchface 23.11.2017 17:20
      Highlight Highlight @Ruffy Schon mal die Geschäftszahlen von Uber oder Flixbus (rechtliche Grauzone) angeschaut? Wohl eher kaum bei diesem Kommentar.
    • Sloping 23.11.2017 17:27
      Highlight Highlight Es ist korrekt, dass viele junge Unternehmen zu Beginn massive Verluste schreiben. Gerade, weil sie zuerst Umsatz respektive eine globale Marktführerschaft anstreben, was zuerst viel kostet. Was aber das Problem bei Tesla ist und daher nicht mit Amazon, Flixbus oder Airbnb respektive Uber vergleichbar ist: Die Produktion von Autos/Lkws ist extrem kapital- respektive manpowerintensiv. Die erstgenannten Unternehmen stellen selbst nichts her. Evtl. wäre es von Tesla schlau, sich nur auf die Kernkompetenz zu spezialisieren und die Autoproduktion den Arrivierten zu überlassen.
    • Ruffy Uzumaki 23.11.2017 17:31
      Highlight Highlight @Whitchface
      einfach mal Abwarten, wie bei ALLEN Firmen. Wirtschaft läuft mit Zeit (Jahre/ Jahrzehnte), nicht mit dem Moment. Ja, sogar bei VW und Amazon.
      Schon mal daran gedacht? Wohl eher kaum, bei diesem Kommentar.
  • Asmodeus 23.11.2017 13:38
    Highlight Highlight 480'000$ pro Stunde sind 11.5 Mio $ pro Tag.

    Wenn Tesla nicht jeden Tag 330 Autos verkaufen kann, dann machen sie trotzdem Minus. (Ganz zu schweigen, dass eine erhöhte Produktionsgeschwindigkeit auch die Kosten in die Höhe treibt.
    Wieviel Gewinn wird pro Wagen erzielt? 10'000? Dann wären es schon 1'500 Autos die pro Tag verkauft werden müssten um die Abwärtsspirale aufzuhalten.
    • Flötist 23.11.2017 14:28
      Highlight Highlight Wenn man so rechnen würde in Amerika, dann hätte Amazon vor Jahren schon schliessen müssen. Erst seit einiger Zeit ist Amazon nämlich mächtig Gewinneinbringend.
    • Toerpe Zwerg 23.11.2017 17:08
      Highlight Highlight Nö.

      Sie müssen bloss die Produktion hochfahren können. Sie haben 20Mia Auftragsvolumen in den Büchern, also bereits verkauft.

      Tesla braucht auch noch länger keinen Gewinn zu machen, was die nächsten 5 Jahre zählt, ist einzig der Cash Flow.
    • Toerpe Zwerg 23.11.2017 17:11
      Highlight Highlight Ganz zu schweigen, dass eine erhöhte Produktionsgeschwindigkeit auch die Kosten in die Höhe treibt.

      Auch das ist nicht richtig, bzw. erst dann nötig, wenn noch viel mehr Bestellungen eingehen und dann aber auch kein Problem mehr.
  • Donald 23.11.2017 13:32
    Highlight Highlight Imposant ist auch, dass man trotzdem Reserven bis Ende August hat.
    • demokrit 23.11.2017 14:01
      Highlight Highlight Das ist aber nicht mehr lange!
    • Harri Hirsch 23.11.2017 14:09
      Highlight Highlight Naja, für jede Vorbestellung des Model 3 war ja eine Reservierungsgebühr von 1000.- zu bezahlen. Das mal 450‘000 ergibt immerhin auch schon ein nettes Sümmchen Cash...
    • Asmodeus 23.11.2017 14:10
      Highlight Highlight Reserven von 2,5 Milliarden sind durchaus imposant.

      Aber sie zu verbraten ebenfalls ;) Sowas schaffen sonst nur Politiker.
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