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6 Grafiken, 16 Fotos und 1 Video für alle, die immer von «dem» Islam reden

30.04.16, 10:41 02.05.16, 14:04

Die Integration von Einwanderern muslimischen Glaubens in der Schweiz sei ein Erfolg, schrieb kürzlich Kollege Blunschi. «Ja, aber ...», meint darauf User Maett:

Ein wichtiger und richtiger Gedanke: Es gibt Unterschiede innerhalb der 1,6 Milliarden Muslime weltweit. Anders gesagt, die folgende Karte ist in gewisser Weise korrekt, aber nicht sehr aussagekräftig:

karte: watson

Und wenn das Spektrum vom gemässigten Balkan bis zum fundamentalistischen Saudiarabien reicht, muss dazwischen auch noch das eine oder andere liegen.

Islamische Konfessionen

Fangen wir beim Offensichtlichsten an: «Der» Islam unterscheidet wie «das» Christentum zwischen zahlreichen Glaubensrichtungen. Die beiden Hauptgruppen der Sunniten und Schiiten zerfallen dabei in weitere Untergruppen:

Politisch ist die Unterscheidung zwischen Sunniten und Schiiten von grosser Bedeutung: Die sunnitischen Golfmonarchien liefern sich mit dem schiitischen Iran aktuell Stellvertreterkriege in Syrien und im Jemen.

Muslimische Länder

Das Zweitoffensichtlichste: «Der» Islam, wenn es ihn denn gäbe, wäre eine abstrakte Grösse, denn letztlich sprechen wir von seinen Glaubensanhängern, also von den Muslimen. Diese dürften als Gruppe noch heterogener sein als «der» Islam. Es gibt sie überall auf der Welt.

Als «muslimische Länder» gelten in der Regel jene, wo sie eine Mehrheit der Bevölkerung stellen. Das ist in über 40 Staaten der Fall, von Kasachstan bis Somalia und von Sierra Leone bis Indonesien. Alles Länder mit eigener Geschichte und eigener Kultur.

Die muslimische Welt (mit Bevölkerungsanteil in Prozent). karte: pew research center

Zugegeben, auch in muslimischen Ländern wird gerne die sogenannte Umma angerufen, die «Gemeinschaft» aller Muslime. Fakt ist, dass die Lebensumstände innerhalb dieser Gemeinschaft sehr stark variieren. Zur Illustration einige Indikatoren:

Sprache

Arabisch mag die Sprache des Korans sein, aber längst nicht alle Muslime sprechen Arabisch, sondern Bengalisch, Urdu, Panjabi, Malaiisch, Persisch, Javanisch, Sundanesisch, Swahili, Hausa, Fulfulde, Berber, Tuareg, Somali, Albanisch, Bosnisch, Russisch, Türkisch, Aserbaidschanisch, Kasachisch, Tatarisch, Kurdisch, Paschtunisch, Belutschi, Sindhi, Kashmiri und hunderte weitere Sprachen.

Sprachenvielfalt in der muslimischen Welt. karte: wikimedia/industrius

Alphabetisierung

Andreas Glarner, SVP-Asylschreck und Verantwortlicher für Migrations- und Asylpolitik in Parteileitung, hatte einmal in einem Interview mit watson Flüchtlinge pauschal als «Analphabeten» bezeichnet. Viele Asylbewerber kommen aus muslimischen Ländern. Dort variiert der Alphabetisierungsgrad stark. In den ehemaligen Sowjetrepubliken etwa beträgt er wie in der Schweiz nahezu 100 Prozent. Im zentralafrikanischen Niger hingegen nicht einmal 20 Prozent. In Syrien können immerhin 86 Prozent der Menschen lesen und schreiben.

Grün: Hoher Alphabetisierungsgrad; Rot: Tiefer Alphabetisierungsgrad
karte: watson; daten: unesco

Kommt hinzu, dass die durchschnittliche Alphabetisierungsrate eines Landes nur bedingt aussagekräftig ist. Pakistans 59 Prozent variieren von Provinz zu Provinz teilweise beträchtlich:

Alphabetisierung innerhalb Pakistans.
karte: pd

Wohlstand

Ein bewährter Gradmesser für den Wohlstand einer Nation ist der Human Development Index (HDI) der Vereinten Nationen. Er vereint die Variablen Pro-Kopf-BIP, Lebenserwartung sowie die Bildungsdauer. Die untenstehende Karte verdeutlicht, dass der Wohlstand in der muslimischen Welt sehr ungleich verteilt ist. Während einige vom Erdölsegen (oder -fluch, je nach Sichtweise) profitieren, sind andere bitterarm.

Je blauer, desto höher der HDI-Wert. 
karte: wikimedia/Canuckguy; daten: undp

Aussehen

Muslime sehen auch nicht alle gleich aus:

Muslim aus Somalia

Bild: EPA/AU UN IST

Muslim aus Kasachstan

Bild: SHAMIL ZHUMATOV/REUTERS

Muslimin aus Iran

Bild: ABEDIN TAHERKENAREH/EPA/KEYSTONE

Muslim aus der Schweiz

Bild: KEYSTONE

Muslimin aus Ägypten

Bild: MOHAMED ABD EL GHANY/REUTERS

Muslim aus Indonesien

Bild: Dita Alangkara/AP/KEYSTONE

Muslimin aus Syrien

Bild: EPA/DPA/SCHWIMMFREUNDE SPANDAU

Muslim aus Mali

Bild: JOE PENNEY/REUTERS

Muslim aus Libyen

Bild: ESAM OMRAN AL-FETORI/REUTERS

Muslim aus Gambia

Bild: Frank Franklin II/AP/KEYSTONE

Muslimin aus Algerien

Bild: ZOHRA BENSEMRA/REUTERS

Muslim aus Oman

Bild: Getty Images Europe

Muslimin aus Thailand

Bild: BARBARA WALTON/EPA/KEYSTONE

Muslimin aus Tadschikistan

Bild: Peter Leonard/AP/KEYSTONE

Muslim aus Jemen

Bild: YAHYA ARHAB/EPA/KEYSTONE

Muslim aus Albanien

Bild: ARBEN CELI/REUTERS

Und zum Schluss noch dies

Weniger grafisch, sondern prosaisch, dafür umso überzeugender brachte es der amerikansich-iranische Religionswissenschaftler Resa Aslan in einem berühmt gewordenen Interview mit CNN auf den Punkt. Eine vollständige Übersetzung des denkwürdigen Schlagabtauschs gibt es hier.

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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99Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • CHfish 02.05.2016 20:29
    5 2 Melden
    • Kian 07.05.2016 21:13
      Highlight Danke, hatte ich nicht gesehen!
      4 4 Melden
  • wasabitom 01.05.2016 12:30
    Highlight „Religion ist Gift.“ Mao Tse- Tung trifft es für mich am besten, egal welche.
    28 18 Melden
    • Kian 01.05.2016 17:08
      Highlight In diesem Zusammenhang einen Massenmörder zu zitieren, entbehrt nicht einer tragischen Komik.
      36 13 Melden
    • Fabio74 01.05.2016 18:55
      Highlight Im Namen von Maos "Religion" wurden Millionen umgebracht.
      17 3 Melden
    • wasabitom 01.05.2016 20:57
      Highlight Er war ein Schlächter und die Welt wäre eine bessere ohne ihn gewesen. Keine Frage.

      Trotzdem stimmt dieses Zitat für mich.

      15 4 Melden
    • Zerpheros 02.05.2016 06:35
      Highlight Politische Religion ist auch Gift.
      11 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 01.05.2016 09:57
    Highlight Interessant wäre noch, in welchen Länder die Menschenrechte in der Verfassung stehen. Funfact: Bei Saudi -Arabien und Vatikanstadt nicht.

    Auch stehen bei einigen Länder die Menschenrechte in der Verfassung, die dann durch die Scharia relativiert werden: Solange sie sich nicht mit der Scharia widersprechen.

    Die Scharia ist die gesetzliche Rechtsgrundlage im Islam und wurde von "Gott gegeben".
    Aber nur wenige Länder brauchen die Scharia als einzige Rechtsgrundlage: Jemen, Lybien, Sudan.






    8 8 Melden
  • Gelöschter Benutzer 01.05.2016 09:18
    Highlight In Europa verstehen viele nicht mal das Christentum + dass wir vom Nordkap bis runter in die Algarve eine religiöse Gemeinsamkeit haben. Wir sind uns kaum bewusst wie stark unsere Denkweise heute noch von christlichen Glaubensgrundsätzen geprägt ist + das Machtkämpfe zwischen Konservativen + Liberalen uns reformierten, aber immer noch auf Trab halten. Gradmesser für unsere Entwicklung ist z.B. Thema Homosexualität. Zeig Muslimen eine Grafik wo sie überall offen gelebt wird + erwarte das es ihr Denken ändert. Es ist schwer etwas (Islam) zu unterstützen, worunter man selbst einst gelitten hat.
    25 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 30.04.2016 19:05
    Highlight Man könnte mal eine Gegenüberstellung machen von Menschen die in muslimischen Ländern durch vom Westen angezettelte Kriege umgekommen sind, gegenüber Menschen im Westen, die durch Moslems umgekommen sind.

    22 33 Melden
    • SanchoPanza 01.05.2016 15:48
      Highlight wieso denn immer gleich den ganzen Westen verunglimpfen, wenn der grösste teil der Nahostkriege auf das alleinige Konto der USA geht...?
      20 9 Melden
    • kEINKOmmEnTAR 01.05.2016 21:41
      Highlight Und wann willst du mit der Grafik beginnen? Zählen die Kreuzzüge auch dazu?
      11 5 Melden
  • Stellklaus 30.04.2016 16:45
    Highlight Könnte man dem Interview von Reza Aslan, der dafür bekannt ist notorisch Gräueltaten in der muslimischen Welt zu relativieren, der sich auch nicht zu schade ist Statistiken und Fakten völlig falsch darzustellen, vielleicht eine der Reden von zb Sam Harris, Ayaan Hirsi-Ali, Salman Rushdie oder Hamed Abdel-Samad anhängen um auch die Gegenposition vertreten zu haben? Danke
    50 18 Melden
    • Kian 30.04.2016 16:52
      Highlight Nein danke.
      18 60 Melden
    • Stellklaus 30.04.2016 16:56
      Highlight So was in die Richtung hatte ich erwartet ;)

      38 8 Melden
    • Stellklaus 30.04.2016 17:21
      Highlight Solange man polternde Panzerhaubitzen wie Glarner zitieren kann, braucht man sich ja auch nicht die Mühe machen die eigene Position mit Expertenmeinungen zu hinterfragen.

      Für die dies interessiert, ein äusserst interessantes (und ausgewogenes) Podium aus Harvard zu dem Thema.
      21 4 Melden
    • Kian 30.04.2016 22:04
      Highlight Ein schönes Zitat von Rushdie: "There is nothing intrinsic linking any religion with any act of violence." Das entspricht haargenau dem, was Aslan in dem Interview mit CNN sagt.
      17 16 Melden
    • Rabbi Jussuf 31.07.2016 14:43
      Highlight Kian
      "Das entspricht haargenau dem, was Aslan in dem Interview mit CNN sagt."
      Und ist haargenau falsch.
      5 2 Melden
  • ostpol76 30.04.2016 13:05
    Highlight Die Frage ist, für wenn die Integration ein Erfolg ist? Für die Muslime oder für die Schweizer!
    56 23 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 30.04.2016 13:40
      Highlight Sprich nicht für die Schweizer und wenn du es tust, glaube nicht, dass du für mich sprichst.
      48 48 Melden
    • Erdling.Nik 30.04.2016 13:42
      Highlight Das ist keine Frage. Sie implizieren damit nur, dass jemand Gewinner und ein anderer Verlierer sein kann. So etwas ist aber kontraproduktiv. Denn meiner Meinung nach profitieren beide Seiten von einer Integration.
      64 33 Melden
    • TheRabbit 30.04.2016 14:58
      Highlight Steve Jobs war halb Deutscher halb Syrier.
      Hat aber Amerikas Consumer Electronics (vorallem Handys) zur Weltspitze verholfen.

      Einwanderung ist kein schwarz/weiss Raster! Es gibt gute und schlechte Beispiele. Warum wird immer der Blick auf die negativen Beispiele gelenkt?
      46 13 Melden
  • Gelöschter Benutzer 30.04.2016 12:47
    Highlight watson intern:
    dieser letzte link "gibt es hier" http://www.watson.ch/182194941 endet in einem fehler.
    1 1 Melden
    • Leo Helfenberger 30.04.2016 13:09
      Highlight Danke für den Hinweis, jetzt sollte es gehen
      5 2 Melden
  • Mia_san_mia 30.04.2016 12:46
    Highlight Ich weiss nicht was alle daran gut finden... Solche Artikel sind einfach ein Versuch den Islam gut dastehen zu lassen.
    82 104 Melden
    • Erdling.Nik 30.04.2016 13:09
      Highlight Das interpretieren Sie so. Ich finde, Kian hat objektiv Fakten vorgelegt, die der Mehrheit hier unbekannt sind. Guter Journalismus eben. Voreingenommenheit oder Parteiigkeit sind etwas anderes. ;-)
      72 30 Melden
    • Maett 30.04.2016 13:33
      Highlight @Mia_san_mia: der Artikel zeigt auf dass es "den Islam" nicht gibt, er lässt ihn also weder gut noch schlecht dastehen.

      Der von mir zitierte Kommentar weist auch daraufhin, dass es eindeutig problematische Strömungen gibt, ausgehend von sunnitisch geprägten Staaten, die "der Westen" (auch so ein Kunstbegriff) dennoch unterstützt (Saudi Arabien seit längerem, die Türkei seit neuestem).

      Darüber sollte man sprechen, denn mit den Schiiten und den Ibadi haben und hatten wir nie Probleme. Mit den liberalen Sunniten (v.a. Hanafi) ebenfalls nicht, dort ist das Radikalisierungspotential aber höher.
      28 8 Melden
    • Kian 30.04.2016 15:50
      Highlight @Mia_san_mia: Ja, was für eine Frechheit meinerseits. "Der" Islam gehört selbstverständlich schlecht hingestellt.
      43 29 Melden
    • Mia_san_mia 02.05.2016 21:36
      Highlight Schlecht hinstellen tut "der" Islam sich schon selber, da müssen sie nichts dafür machen.
      7 7 Melden
  • Nosgar 30.04.2016 12:40
    Highlight "Grün: Hoher Alfabetisierungsgrad; Rot: Tiefer Alfabetisierungsgrad"
    Das tut schon fast weh beim Lesen.
    55 2 Melden
    • cbaumgartner 30.04.2016 16:12
      Highlight Bernd Lucke gefällt das.
      6 2 Melden
  • Zuagroasta 30.04.2016 12:32
    Highlight Zuerst, sehr guter Artikel Kian.
    Leider verwenden wir, Menschen, noch allzu oft Stereotypen, um etwas einordnen zu können, weil es einfach einfacher ist so ein "klares" Bild zu erhalten, als sich mit etwas auseinanderzusetzen
    zu müssen.
    Kleine Anmerkung zu dem Kommentar, auf den du dich beziehts, aber auch passend zu Punkt 4 & 5.
    Eine gelungene Integration setzt die Kenntnis der Sprache der Mehrheitsgesellschaft voraus und die dadurch resultierende "Anpassung". Ob ein Migrant, hier Muslim, aus einem liberalen Staat kommt, kommt erst weit später in der Rangliste.
    Sehe ich täglich.
    es eher
    17 8 Melden
  • Domino 30.04.2016 12:21
    Highlight Ich bin eher der Meinung: "Die Schweiz integriert gut Muslime" und nicht "Muslime integrieren sich gut in die Schweiz". Und das vor allem da bisher immer genügend Arbeitsplätze vorhanden waren. Ist das nicht mehr so, dann haben wir schnell an gewissen Orten Paralellgesellschaften wie in Deutschland, Fankreich & England. Befragungen von Muslimen in Europa ergab, dass 65% die Regeln des Korans (Scharia) wichtiger finden als nationale Gesetze. http://mobile2.tagesanzeiger.ch/articles/56adc8aeab5c373635000001
    50 8 Melden
    • Erdling.Nik 30.04.2016 13:07
      Highlight Stimmt. Die Schweiz bietet Integrationsstrukturen, die aber von den Ausländern rege und gerne genutzt werden. Es ist ein Zusammenspiel von beiden, nicht der alleinige Verdienst einer einzigen Seite.
      28 15 Melden
  • Energize 30.04.2016 12:10
    Highlight Danke, wertvoller Artikel.
    36 32 Melden
  • Kookaburra 30.04.2016 12:07
    Highlight Es ist schon unglaublich. Die Muslimische Welt ist sicher zehn Mal so gross wie Europa. Bildung und Wohlstand ist überall möglich. (Wahrscheinlich vor allem in den Städten.) Und trotzdem kommen gerade aus den wohlhabenderen und gebildeteren Staaten mehr. Und sie entfliehen nicht ihrer rückständigen Kultur und Werten, sondern leben sie hier weiter. (Zum Bsp. die Balkanis sind ja nach 20 jahren noch kaum integriert oder assimiliert. Siehe Watson Zwangsehe-Artikel.)
    Und der Balkan ist laut HDI gut entwickelt und wohlhabend. Eigentlich lebenswert. Aber es ist wohl einfach nie genug.
    67 73 Melden
    • Erdling.Nik 30.04.2016 12:47
      Highlight Waren Sie schon mal auf dem Land oder in einer Kleinstadt in Südosteuropa? Lebenswert ist etwas anderes. Was würden Sie tun, wenn in ihrer Region keine einzige Fabrik steht, die Schulen schlecht sind, Universitätsabschlüsse nichts bringen, die einzigen Beschäftigungsmöglichkeiten kleine Läden und Werkstätten sind und sie von ihren Verwandten aus dem Ausland subventioniert werden? Wäre der Balkan lebenswert gewesen, wären nicht Millionen ausgewandert oder gar vor Krieg geflüchtet. Und wäre der Balkan heute lebenswert, würde die Auswanderung aufhören und viele würden zurückkehren.
      38 33 Melden
    • Kookaburra 30.04.2016 13:26
      Highlight Nun. Wenn es nur hundert Menschen gäbe, dann wären davon nur 11 Europäer und über 70 Afrikaner und Asiaten. Wieso müssen die jetzt nach Europa? Europa macht nur etwa 7% der Landmasse der Erde aus.

      Dank der Balkaneinwanderungswelle traue ich dem Flüchtlings- und Asylwesen nicht mehr. Unser Vertrauen und unsere Hilfsbereitschaft wurde zur Armutsmigration missbraucht und hat uns erhebliche Kosten und Probleme gebracht, aber nichts Positives. Laut der HDI-Karte, ist der Balkan fast so gut wie West-Europa. Aber eben. Anstatt etwas daraus zu machen, kommt man lieber einfach hierher.
      54 46 Melden
    • dä dingsbums 30.04.2016 13:29
      Highlight Uf, was für ein Kommentar! Wo soll ich anfangen?
      - Einwanderer und Flüchtlinge sind nicht das gleiche.
      - Der Balkan ist hauptsächlich christlich geprägt.
      - Albanien und der Kosovo sind alles andere als wohlhabend und im HDI weit hinten.
      - Die 'Balkanis' haben sich sehr wohl gut integriert, das sehe ich persönlich jeden Tag im Büro. Oder wenn ich ein Fussballspiel der Schweiz schaue.
      - Die Kultur und Werte von Muslimen pauschal als Rückständig zu bezeichnen, ist nicht gerade fortschrittlich.
      - Der Vorwurf, Muslime kämen aus einer wohlhabenden Regionen und hätten einfach nie genug, ist dumm.


      57 47 Melden
    • Erdling.Nik 30.04.2016 13:36
      Highlight Es ist sehr einfach, so etwas zu behaupten, wenn man die balkanischen Zustände in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft nicht kennt. Der Human Development Index sagt nicht viel aus. Lesen Sie ein paar balkanspezifische Wikipedia-Artikel oder die neutrale Zeitung «Balkan Insight», wenn Sie Interesse haben.

      Die Ausländer und die Schweizer mit Migrationshintergrund sind vergleichsweise jünger als die «autochthonen» Schweizer. Jährlich fliessen Millionen in die AHV, IV, etc. Würde das Geld ausbleiben, hätten wir ein Problem hier. Die Sozialschmarotzer sind eine klitzekleine Minderheit.
      29 34 Melden
    • Peter 30.04.2016 15:59
      Highlight Die so genannten "Balkanis" sind gut bis sehr gut integriert. Aber gewisse Leute stürzen sich auf jeden Einzelfall und verallgemeinern ihn, um ihre Vorurteile zu bedienen. Und der grösste Teil der Balkan-Zuwanderung erfolgte nicht über das Asylwesen, sondern direkt in den Arbeitsmarkt.
      32 31 Melden
    • Matt Backslash 30.04.2016 16:11
      Highlight Na also dann pack' ich auch mal aus.
      Nur weil du, Ozelot, das Privileg hattest in der Schweiz geboren zu sein, gibt es dir automatisch das Recht voreilig zu Urteilen über den Balkan?

      Ich stamme aus Kroatien und ich wette, du kennst dieses Land nicht mal annähernd.

      Seit dem letzten Krieg (und der war von 1991-1995) sind erst 21 Jahre vergangen. Die Schweiz hatte zum Glück nie irgendwelche Kriege.

      Denkst du echt, man kann einen kompletten Staat in solch wenigen Jahren komplett neu aufbauen?
      Genau so geht es Serbien, Bosnien, Mazedonien, Kosovo, usw.

      Korruption, keine Arbeit, und und und...
      26 25 Melden
    • Erdling.Nik 30.04.2016 16:28
      Highlight Peter, Fakten sind wohl langweilig. Lieber glaubt man den SVP-Propaganda-Geschichten «Kosovare schlitzt Schweizer auf», «Schwarze Schafe raus» und «Ivan, 45, aus Serbien, Sozialschmarotzer». Die sind spannender. ;-)
      28 27 Melden
    • Peter 30.04.2016 16:44
      Highlight @Nik.Mania Wem sagst du das ...
      21 18 Melden
    • Kookaburra 30.04.2016 17:08
      Highlight Nun. Meiner Meinung (gebildet aus persönlicher Erfahrung) nach, kamen mit der Zuwanderung Probleme und Kosten, und zwar viel mehr, als auch nur annähernd mit positiven Effekten aufgewogen werden konnten und können.
      Und ja, Japans wirtschaft hatte bspsw. nach dem 2Wk bereits in den frühen 50ern wieder Vorkriegsniveau. Und Deutschland, 21 Jahre nach dem Krieg, also 1966 blühte geradezu.
      Für mich persönlich markiert die Balkanwelle den Anfang vom Niedergang der Schweiz und sie hat der Schweiz keinen Wert gebracht, aber sehr viel gekostet. Also bitte nicht noch mehr Zuwanderer. Es bringt nichts.
      31 34 Melden
    • Fabio74 01.05.2016 19:02
      Highlight Japan und Westdeutschland blühten auf, weil massive Hilfe aus den USA kam. Sowie mit den Römer Verträgen in Westeuropa. Hingegen war hinten dem Eisernen Vorhang nichts am blühen.
      Im Übrigen kann die Schweiz sich nur selber an die Wand fahren, durch ihre Politiker und Bevölkerung.
      Die Schweiz hat viel getan in den 90er Jahren, auch andere Länder, das zeigt, dass Ressourcen vorhanden wären, wenn man den Willen hätte. Und ich sehe heute bei weitem keine Integrationsschwierigkeiten, Ausnahmen abgesehen.
      10 6 Melden
    • Scenario 01.05.2016 22:25
      Highlight @ozelet: Wie du es sagst, es ist deine persönliche Erfahrung, die realität sieht sehr wahrscheinlich anders aus. Die Kosten für die par Sozialfälle und IV Fälle werden wohl bei weitem von den arbeitenden "Balkanis" mit Ihren Sozialabgaben gedeckt. Da kosten uns die Schweizer Bauern um einiges mehr. Du vergleichst Japan und Deutschland mit dem Balkan?! Ist das dein Ernst? Jetzt wirklich? Deutschland und Japan hatten massive Unterstützung beim Wiederaufbau. Da hätte man den Balkan gleich 10 Mal neu aufbauen können. Mich interessiert aber trotzdem, wie du auf deine Argumentation kommst?
      7 7 Melden
    • Scenario 01.05.2016 22:27
      Highlight @ozelot: Ich verstehe ja schon, es ist deine Meinung, aber wie kommst du auf deine Meinung? Was hat dich beeinflusst? Du vergleichst Äpfel mit Birnen und objektiv betrachtet hält deine Argumentation keiner näheren Betrachtung.
      6 4 Melden
    • Matt Backslash 02.05.2016 01:16
      Highlight @Scenario
      Vergiss das. Ignorant bleibt Ignorant.
      Der Typ malt schwarz/weiss und sieht die Schweizer so, als hätten sie blaues Blut.
      6 8 Melden
  • EnteEnteEnte 30.04.2016 12:00
    Highlight Danke.. hoffe viele lesen diesen Artikel und verinnerlichen ihn.
    36 36 Melden
    • Mia_san_mia 30.04.2016 12:44
      Highlight Was willst Du hier verinnerlichen?
      29 27 Melden
    • EnteEnteEnte 30.04.2016 13:38
      Highlight Ich hoffe die Leute da draussen verinnerlichen, dass der Islam eine sehr heterogene Gemeinschaft ist und es sowas wie "den Islam/der Muslim" nicht gibt.

      Will schliesslich als Christin (mässig gläubig) auch nicht in den selben Topf geschmissen werden wie die Mormonen oder die Amische.

      Verinnerlicht die Heterogenität der Menschheit.
      32 11 Melden
    • Gelöschter Benutzer 30.04.2016 15:13
      Highlight @Mia_san_mia, www.20min.ch. Das ist deine Seite. Hier bist du falsch.
      20 17 Melden
    • Erdling.Nik 30.04.2016 16:31
      Highlight Watson: professionell
      20 Minuten: rechtspopulistisch
      Blick: stockkonservativ
      17 23 Melden
    • Jol Bear 30.04.2016 19:22
      Highlight Nun, dass "der Islam" ziemlich heterogen ist, weiss man auch, wenn man sich gelegentlich über den einen oder andern Konflikt im nahen Osten informiert, wo sie sich gegenseitig religiös begründet auf die Rübe geben. Gleich wie früher z.B. bei uns auch die Katholiken und Protestanten.
      14 0 Melden
    • Maragia 01.05.2016 15:34
      Highlight @Nik Mania
      Naja, watson ist nicht profesioneller als die anderen Newsseiten...
      12 4 Melden
    • Scenario 01.05.2016 22:29
      Highlight @Jol Bear: Ich glaube eher das Gegenteil ist der Fall... leider. Viele sehen das nicht und man kocht fleissig sein Ratatouille
      1 0 Melden
    • EnteEnteEnte 02.05.2016 19:35
      Highlight @jol bear
      Ja mir war das schon zuvor bekannt. Ich brauchte diese Erklärung nicht. Nur scheint es mir, viele haben es noch nicht kapiert und scheinen sich auch nicht zu informieren.
      Darum finde ich es gut, hier einen kompakten Artikel zu haben, der es nochmals zusammenfasst. :) für diejenigen, die es verpasst haben.
      1 1 Melden
    • Mia_san_mia 02.05.2016 21:33
      Highlight @Scrambler: Nein ich finde Watson deutlich besser, sorry... Wieso soll auf 20minuten?
      1 3 Melden
  • taisho-corer 30.04.2016 11:58
    Highlight Thomas Glarner?!?!?
    16 3 Melden
    • Commi 30.04.2016 14:54
      Highlight Vielleicht heisst er ja "Andreas Thomas Glarner" :)
      4 0 Melden
    • Kian 30.04.2016 15:39
      Highlight Er heisst Andreas. Danke für den Hinweis.
      5 6 Melden
  • pamayer 30.04.2016 11:40
    Highlight Sehr guter artikel. Der schweizer muslim ist ja ein schönes vorzeigemodell😂😂

    Analog dazu könnte man eine recherche über DAS Christentum machen: nicht alle können lateinisch. Es hat aufgeklärte und fundamentale, die alphabetisierungsrate ist auch nicht überall gleich. Es gibt rothaarige, mexikanische, schwarze, und sogar homosexuelle. Solche, die leben schützen und solche die im namen Gottes töten.
    86 7 Melden
  • PolloHermano 30.04.2016 11:30
    Highlight Sehr gelungener und interessanter Artikel, Kian! Stark ist auch, wie der Religionswissenschaftler im Interview von CNN die Fragen mit einer Souveränität und Differenziertheit beantwortet. Genau dieses differenzierte Denken wird viel zu selten an den Tag gelegt und (Massen-) Medien benutzen plakative Aussagen um Meinungen zu instrumentalisieren.
    Danke Watson, dass ihr nicht so seid!
    73 23 Melden
  • Pipapo 30.04.2016 11:17
    Highlight Es gibt aber auch Konstanten. Ich denke da vor allem an die durchgehende Geringschätzung der Frauen.
    55 57 Melden
    • Erdling.Nik 30.04.2016 11:24
      Highlight Das ist keine «Konstante». Das unterscheidet sich auch beträchtlich von Land zu Land. Während im Kosovo zum Beispiel eine Frau Staatsoberhaupt ist, dürfen in Saudi-Arabien Frauen kein Auto fahren. Zwischen diesen beiden Extremen liegt die muslimische Welt. Geringschätzung gegenüber Frauen ist aber keine islamische Spezialität. In Afrika südlich der Sahara, in Teilen Lateinamerikas und Asiens gibt es dasselbe Problem. Sogar in einigen westlichen Ländern werden Frauen noch oft geringschätzig behandelt.
      92 27 Melden
    • atomschlaf 30.04.2016 11:33
      Highlight ...und der Schwulen.
      50 5 Melden
    • Retarded Wizard 30.04.2016 11:39
      Highlight Der Kosovo ist auch ein säkulärer Staat, somit hinkt der Vergleich.

      Überall wo allerdings die Scharia herrscht ist dasselbe Problem vorzufinden. Todesstrafe für Homosexualität / Prostitution usw. Toleranz wohin das Auge reicht.

      Allerdings gebe ich dir Recht, dass auch in westlichen Ländern Frauen beispielsweise oft geringschätzig behandelt werden.
      Aber bestimmt nicht staatlich hingerichtet bei kleinsten Fehlern.
      40 8 Melden
    • Fabio74 30.04.2016 11:53
      Highlight @wizard: Die Toleranz unter den Christen ist auch nicht wirklich gross. Es gibt wohl keine staatlichen Morde bei kleinsten Fehlern. Aber sehr wohl Lynchmorde in vielen Staaten z.b Afrikas gegen Schwule, Lesben, Frauen etc
      27 18 Melden
    • seventhinkingsteps 30.04.2016 11:53
      Highlight Interessant, dass die politischen Kreise, die "Maria statt Scharia" schreien es mit der Säkularität nicht so eng sehen und gerne möchten, dass alle unsere christlich-abendländische Leitkultur leben. Gott segne uns.
      26 13 Melden
    • Erdling.Nik 30.04.2016 11:55
      Highlight Zwar ist der Kosovo wirklich säkular, aber die Mehrheitsbevölkerung gehört auch «dem» Islam an. Ausserdem gibt es nicht wenige offiziell säkulare Staaten in der muslimischen Welt.

      Aber es stimmt, Frauen haben es in vielen muslimischen Ländern noch schwer.
      24 1 Melden
    • Miss_Ann_Thropist 30.04.2016 12:03
      Highlight Frauen gelten in den meisten monotheistischen Religionen als kochende und putzende Gebärmaschinen. Das ist nun wirklich keine Sonderheit des Islams.
      52 20 Melden
    • Retarded Wizard 30.04.2016 12:14
      Highlight Ich gehe mit euch einig, dass in fast allen Religionen Frauen / Schwule z.T auch gesundheitlich, geistig benachteiligte schlecht behandelt oder gar misshandelt werden.

      Aber nach staatlicher Gesetzgebung umgebracht zu werden, ist dann noch einmal eine höhere Stufe.

      Fakt ist, überall wo die Scharia oberste Gesetzgebung ist, geschehen solche Urteile.

      Und die Scharia ist nun mal das religöse Gesetz des Islams.

      18 7 Melden
    • atomschlaf 30.04.2016 12:23
      Highlight @Fabio: Können wir nicht endlich von dieser kindischen "er hat aber auch"-Kindergartenargumentation wegkommen?
      Natürlich gibt es konservative Christen, die auch nicht viel besser sind, aber der Einfluss derselben konnte in Europa in den letzten Jahrzehnten und Jahrhunderten unter vielen Kämpfen endlich zurückgedrängt werden.
      Wollen wir das kampflos wieder preisgeben?
      Weshalb stehen so viele der massenweisen Zuwanderung von Menschen, die zu grossen Teilen solche Ansichten vertreten, nahezu kritiklos gegenüber?
      Wer will das Rad der Zeit wieder zurückdrehen?
      27 11 Melden
    • Erdling.Nik 30.04.2016 13:23
      Highlight Atomschlaf, Sie dramatisieren enorm. Nennen Sie mir ein europäisches Land mit einer grossen muslimischen Migrantengemeinde, die sich an die Muslime angepasst hat und nicht umgekehrt. Minarett-, Burka-, Kopftuch- und Frauenbeschneidungs-Verbote in vielen Ländern beweisen genau das Gegenteil, was Sie schildern. Dazu kommt der grosse Unmut in der lokalen Bevölkerung, wenn eine Moschee gebaut, eine Imam-Schule eröffnet oder ein Heim für muslimische Flüchtlinge eingerichtet werden soll. Die Fakten sprechen für sich.
      14 22 Melden
    • atomschlaf 30.04.2016 13:40
      Highlight @Nik: Es geht nicht nur um den heutigen Zustand, es geht auch um die künftige Entwicklung.
      Wollen wir zurück zu einer konservativen, von religiösen Dogmen dominierten Gesellschaft?
      Nein, danke!
      28 3 Melden
    • Erdling.Nik 30.04.2016 13:45
      Highlight Natürlich will das keiner. Und wenn Sie mich fragen, will die Mehrheit der Muslime das auch nicht. Sie wollen mit ihren Familien ein ruhiges Leben hier leben und für ihre Kinder eine Perspektive bieten.

      Aber um die Zukunft ein wenig vorhersagen zu können, müssen Sie sich auf gegenwärtige Zustände beziehen.
      15 10 Melden
    • 's all good, man! 30.04.2016 14:45
      Highlight atomschlaf, das will tatsächlich keiner. Aber würde man deiner islamophoben Stimmungsmache glauben, stehen wir wirklich kurz davor, von riesigen Massen an radikalen Islamisten überrannt zu werden, die hierher kommen, um die Scharia einzuführen. Und das ist einfach Unsinn.

      Ja, meine Formulierung ist auch überspitzt, soll aber darstellen, wovor »ihr« euch eigentlich zu fürchten scheint.
      12 18 Melden
    • Pipapo 30.04.2016 14:50
      Highlight An alle Islamversteher: warum taxiert ihr die Geringachtung von Frauen in unserer Kultur als schlimmer denn jene im Islam? Ja, im Islam.
      16 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 30.04.2016 15:14
      Highlight und wenn der Europäer oder Amerikaner nach Fernasien geht, dann nur um den Frauen da seie Wertschätzung zu zeigen, oder wie war das nochmals?
      11 9 Melden
    • Pipapo 30.04.2016 16:40
      Highlight Nein, das tut er natürlich nicht. Aber in den Augen der Islamversteher ist das Vergehen des Europäers viel schlimmer als jenes des durchschnittlichen Moslems, in dessen Welt seine Frauenverachtung noch nicht einmal als solche wahrgenommen wird.
      15 6 Melden
    • Fabio74 01.05.2016 19:07
      Highlight @Atomschlaf: Es geht einzig und allein darum zu zeigen, dass Fundamentalisten aller Religion Probleme machen und dass es falsch ist, den Islam als per se böse hinzustellen.
      Als Schwuler 2016 in Europa,seh ich ein grösseres Problem beim Aufstieg der Rechtsextremen in Europa. Es reicht diese Propaganda zu lesen, um zu wissen wieviele Rechte Schwule dann noch haben werden
      7 8 Melden
    • Miss_Ann_Thropist 01.05.2016 20:10
      Highlight @Fabio sehe ich auch so. Der Islam ist nicht der Grund, wieso wir in der CH weniger Rechte als in anderen Ländern haben. Das verdanken wir den lieben Christen.
      4 7 Melden
    • Retarded Wizard 01.05.2016 20:36
      Highlight @ Die fehlenden Rechte homosexueller Menschen in der Schweiz ist tatsächlich ein Produkt des christlichen Glaubens und hat nichts mit dem Islam zu tun.

      Nur ist es so, dass ihr kein Land mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit finden werdet, in dem ihr auch nur annähernd die Rechte habt wie beispielsweise hier.

      Zudem ist die Schwulenfeindlichkeit im Islam wie auch im Christentum nicht nur beschränkt auf Fundamentalisten.

      Ihr solltet euch schon überlegen, ob ihr solch intoleranten Ideologien mit Toleranz entgegnen wollt.

      Aber das überlasse ich natürlich euch.
      6 4 Melden
    • Miss_Ann_Thropist 01.05.2016 21:49
      Highlight Alle reden immer von Toleranz und Respekt und so Zeugs. Was die meisten Menschen wollen ist Gleichberechtigung auf legaler Ebene. Aus humanistischer und anthropologischer Sicht spricht nichts dagegen, dass Kulturen verschmelzen und sich aneinander bereichern.
      Zudem ist die Religion an sich das Problem, welche den Gläubigen vorgibt etwas besseres, "reineres" zu sein als andere, welche es zu konvertieren oder zu meiden gilt. Und bekanntermassen ist wird die Kultur von der vorherrschenden religiösen Moral- und Wertvorstellungen geprägt. Das gilt sowohl für den Islam als auch für das Christentum
      6 0 Melden
    • Retarded Wizard 01.05.2016 22:04
      Highlight Ohne Toleranz und Respekt gibts bestimmt auch keine Gleichberechtigung auf gesetzlicher Ebene.

      Kulturen die verschmelzen werden sich nicht zwangsläufig gegenseitig bereichern. Sie werden sich vielleicht auch im Weg stehen oder gar bekämpfen.
      So einfach ist es nicht, da uns die Geschichte sowohl das Eine als auch das andere gelehrt hat.

      Es kann gut kommen, muss aber nicht.

      Sicher gilt das für alle abrahamitischen Religionen. Nur habe ich immer noch meine Mühe zu verstehen, wie man als Schwuler, Gläubigen gegenüber freundlich gesinnt sein kann.

      Denn es beruht nicht auf Gegenseitigkeit.

      3 1 Melden
    • Isaacs 02.05.2016 14:29
      Highlight Hat meines Erachtens weniger mit dem Glauben per se als viel mehr mit der allgemeinen Kultur aus verschiedenen Kreisen zu tun. Z. B. in Golfstaaten (VAE, Saudi Arabien, Katar...) sind die eingeborenen Einwohner Nachfahren von arabischen Nomaden. Die Jahrhunderte in der Wüste mit der hierarchischen Ordnung innerhalb der Familien haben diese Menschen entsprechend geformt. Sie pflegen meist eine "radikalere" (wahabitische) Auslegung des Islams, im Gegensatz zu anderen Muslimen z.B. in Marokko. Benachteiligungen können auch bei Christen aus anderen Kulturkreisen beobachtet werden.
      3 0 Melden
  • Monti_Gh 30.04.2016 11:16
    Highlight Super Artikel Kian
    Blancho als Vorzeigemodell des muslimischen Urschweizer's zeigt wieder mal dass Schweizer meistens die Dinge zu ernst nehmen. Bei Religion ist dies vielleicht nicht empfehlenswert.
    Für alle anderen empfehle ich Reza Aslan's Buch über den Islam.
    19 21 Melden
  • TanookiStormtrooper 30.04.2016 11:16
    Highlight @Kian
    Also bei Muslim aus der Schweiz hast du dir ja einen schönen Vertreter ausgesucht. Hier gibt es doch jede Menge "normaler" Muslime. Der IZRS ist die Minderheit einer Minderheit und überhaupt nicht repräsentativ für einen Moslem in der Schweiz. Wieso nicht z.B. einen Nati-Spieler?
    45 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 30.04.2016 11:25
      Highlight Er meint damit den ethnischen Schweizer.
      23 6 Melden
    • Erdling.Nik 30.04.2016 11:25
      Highlight Ich glaube, das war mehr als ironischer Witz gemeint. Ich als muslimischer Albaner fand es also amüsant. ;-)
      55 4 Melden
    • TanookiStormtrooper 30.04.2016 11:39
      Highlight Typen wie Nicolas geht es doch nur um Aufmerksamkeit. Früher gabs das mit Springerstiefel und Hakenkreuz, jetzt reicht ein Fusselbart. Durch seine bescheuerten Ansichten ist er endlich mal "wichtig" und wird beachtet. Ihn als Vertretung der Schweizer darzustellen, Witz hin oder her, bestätigt diesen Kerl doch nur noch.
      27 1 Melden
    • seventhinkingsteps 30.04.2016 11:54
      Highlight Es gibt einfach sehr wenig gemässigte Konvertiten. "Wenn schon, denn schon", denkt sich der Schweizer eher
      14 0 Melden
    • Kian 30.04.2016 13:03
      Highlight Ich konnte einfach nicht widerstehen:-)
      20 3 Melden
    • TanookiStormtrooper 30.04.2016 13:40
      Highlight @Kian
      Aber du verstehst meinen Einwand schon?
      Vielleicht hättest du eben noch einen "vernünftigen" Schweizer darunter bringen sollen, um den Witz zu unterstreichen.
      7 0 Melden
    • Kian 30.04.2016 15:41
      Highlight Absolut. Aber das Thema hier ist Heterogenität, da hat Blancho auch Platz.
      4 4 Melden
  • Gelöschter Benutzer 30.04.2016 11:07
    Highlight ...übrigens erstaunlich schöne Menschen.... (Nicht im Heidiklum'schen Bewertungssystem gemeint, mehr so von innen heraus ☺️)
    32 18 Melden
  • Kibar Feyzo 30.04.2016 10:59
    Highlight Sehr interessant diese Karten.
    39 4 Melden
  • Fabio74 30.04.2016 10:57
    Highlight Sehr guter Artikel, der die Vielfalt zeigt und auch zeigt, dass schwarz/weiss nicht existiert. Hoffe es bringt paar Leute zum nachdenken.
    61 15 Melden

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