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Finde die Frau: Blick in den Newsroom der «New York Times», 1978. Bild: AP

Tote Frauen? Gab's in der «New York Times» 167 Jahre lang nur selten

Eine Redaktion tut Busse: Die «New York Times» ist für die besten und meisten Nachrufe der Medienwelt berühmt. Jetzt hat sie alle angeschaut und ist zu einem frustrierenden Ergebnis gelangt.

Publiziert: 20.03.18, 19:52 Aktualisiert: 25.05.20, 14:41

Es gibt nichts Schöneres als Nachrufe zu schreiben. Klingt morbid, ist aber so. Weil da alles zusammen kommt: Eine runde, in sich geschlossene Geschichte, das Material eines ganzen Lebens, die Sentimentalität, die in jedem Abschied steckt, Trauer, überhaupt Gefühle ohne Ende. Einen Nachruf zu schreiben, ist das perfekte journalistische Gefäss.

Jede gute Redaktion – auch diese hier – hat den einen oder anderen Nachruf bereits auf Halde liegen, welche, verraten wir selbstverständlich nicht, nur soviel, H.R. Giger und Jörg Schneider etwa waren schon Monate vor dem Hinscheiden der beiden vorbereitet. Manchmal weiss man eben was. Oder ahnt es. Wie die berühmten Katzen, die in Altersheimen und Spitälern die Todgeweihten heimsuchen.

Die Zeitung mit der weltbesten Totenbewirtschaftung ist die «New York Times», denn sie besitzt seit ihrer Gründung 1851 eine ganze Redaktion, die sich um nichts anderes als Nachrufe kümmert. Sie schreiben im Schnitt drei pro Tag und über tausend im Jahr. Das klingt erstmal nach viel. Doch weltweit sterben täglich um die 155'000 Menschen. Alle mit einer ganzen Geschichte.

Ressortleiter William McDonald beschreibt die Auswahl für den «Death Desk» so: «Wir konzentrieren uns auf Menschen, die auf der grossen Bühne einen Unterschied gemacht haben. Menschen, von denen wir denken, dass sie das breiteste Interesse erreichen. Wenn du im Leben Schlagzeilen gemacht hast, ist die Chance gross, dass du sie auch im Tod machen wirst.» Trotzdem würdigen sie regelmässig auch Menschen, deren Verdienste weit grösser als ihre Berühmtheit ist. Menschen? Männer vor allem. Am liebsten: weisse Männer.

Und wie kommt's? «Anders als der Rest des Newsrooms deckt das Nachrufe-Ressort die Vergangenheit ab und nicht die Gegenwart», schreibt McDonald. «Unsere Seiten reflektieren die Welt von 1975, 1965, 1955 oder noch früher: Sie sind ein Rückwärtsspiegel, der die Welt zeigt, wie sie war. Nicht wie sie ist und nicht, wie wir sie uns wünschen würden. Und so liegen wir – zum Beispiel geschlechter- und rassendynamisch betrachtet – unvermeidlich eine oder gar drei Generationen zurück.»

Qiu Jin liebte nichts so sehr wie Martial Arts und Männerkleider. Sie verliess Mann und Kinder, schrieb feministische Pamphlete, wurde verhaftet, gefoltert, getötet. Bild: wikipedia

Konkret heisst das: Auch 2016 und 2017 traf auf vier Nachrufe über Männer nur einer über eine Frau. Ganz viele gingen vergessen. Weshalb die «New York Times» anlässlich des Frauentags 2018 damit angefangen hat, bedeutende Frauen aus den letzten 167 Jahren ordentlich nachzurufen.

Jede Woche kommen seither neue dazu. Etwa Emily Warren Roebling, die Ingenieursgattin, die einsprang, als ihr Mann erkrankte, und dafür sorgte, dass die berühmte Brooklyn-Bridge fertig gebaut wurde – jahrelang schaute der bettlägerige Gatte von seinem Schlafzimmer aus mit einem Feldstecher den Bauarbeiten zu. Oder die chinesische Lyrikerin und Revolutionärin Qiu Jin, die «Wein, Schwertkampf und Bombenbasteln» liebte, und dafür 1907 mit 31 Jahren geköpft wurde.

Oder die afroamerikanische Transgender-Aktivistin Marsha P. Johnson, die für Andy Warhol modelte und 1969 eine wichtige Rolle in der New Yorker Schwulenbewegung rund um Stonewall spielte. Sie wurde 46 Jahre alt und lebte fast immer auf der Strasse. Oder die Bergsteigerin Alison Hargreaves, die 1995 ohne Sauerstoff den Mount Everest bezwang. Nur drei Monate später starb sie auf einer K2-Expedition.

Charlotte Brontë schrieb den Bestseller «Jane Eyre» unter einem männlichen Pseudonym. Das Buch war schon zu ihren Lebzeiten ein Bestseller. Bild: wikipedia

Die «New York Times» arbeitet so voller Engagement ein Stück Kultur-, Gesellschafts- und vor allem Mediengeschichte auf, und dass dies bei den Leserinnen und Lesern ein Hit wird, steht ausser Frage. Man muss sich nur einmal die Einschaltquoten unserer Serie Frauen der Geschichte anschauen, um zu wissen: Hier besteht trotz eines halben Jahrhunderts an Women's- und später Gender-Studies noch immer enorm viel Nachholbedarf und Interesse.

Was an der Arbeit des New Yorker Death Desks am meisten überrascht, sind die Superstars der Kulturgeschichte, die zum Zeitpunkt ihres Ablebens offenbar nicht bedeutend genug waren, um in die Auswahl der täglichen drei Toten zu kommen. Etwa die Programmiersprachen-Pionierin Ada Lovelace (1815–1852), die «Jane Eyre»-Verfasserin Charlotte Brontë (1816–1855), die Fotografin Diane Arbus (1923–1971) und die Dichterin Sylvia Plath (1932–1961).

Dieses Notizheft von Charlotte Brontë gehört heute zu den kostbarsten Büchern der British Library in London. Hier hat sie eine Kurzgeschichte für ihre kleinste Schwester Anne geschrieben und gezeichnet. Bild: AP/The British Library

Bitte? Diese vier Superstars der Kulturgeschichte, über die doch schon ein paar Jahrzehnte an Neuauflagen, Verfilmungen, Ausstellungen und Forschung vorliegen, erhielten keinen Nachruf in der «New York Times»? Nein, erhielten sie nicht. Dass sie vergessen gingen beziehungsweise «übersehen wurden», wie die «New York Times» schreibt, fühlt sich von heute aus gesehen etwa so an, als hätte man in den letzten Jahren Amy Winehouse, Whitney Houston oder Frida Kahlo übersehen. Einigermassen unverständlich. Oder nur allzu verständlich.

Die Antwort liegt auf der Hand: That was patriarchy, baby.

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Der israelische Schriftsteller Amos Oz stirbt im Alter von 79 Jahren am 28. Dezember. AP/AP / Dan Balilty
Res Brügger (hier 1985 mit Carl Lewis) brachte das Zürcher Leichathletik-Meeting im Letzigrund zur «Weltklasse». Er war 27 Jahre lang Organisator der Veranstaltung. Am 27. Dezember stirbt er nach längerer Krankheit 91-jährig in Zürich. KEYSTONE / STR
Die amerikanische Astronomin Nancy Grace Roman baute bei der NASA die Abteilung für Weltraumastronomie auf und war der erste Chief of Astronomy and Relativity Programs. Sie gilt als «Mutter» des Hubble-Weltraumtelskops und stirbt 93-jährig am 25. Dezember. wikipedia
Der deutsche Karikaturist, Satiriker und Lyriker F.W. Bernstein («Titanic») stirbt am 20. Dezember im Alter von 80 Jahren. AP / FRANKA BRUNS
Der rumänisch-kanadische Popstar Anca Pop wird am 17. Dezember tot aus der Donau geborgen. Sie war mit ihrem Auto in den Fluss gefahren und ertrunken. AP/Roton Music
Penny Marshall (die jüngere Schwester von «Pretty-Woman»-Regisseur Gary Marshall) war Schauspielerin, bevor sie selbst eine Erfolgsregisseurin mit Millionenpublikum wurde. Ihre Filme: «Big», «Awakenings», A League of Their Own», «Jumpin' Jack Flash» etc. Sie starb am 17. Dezember 75-jährig an den Folgen einer schweren Diabetes. AP/AP / Lennox McLendon
Die amerikanische Jazz-Sängerin Nancy Wilson stirbt nach 34 Alben und unzähligen Grammys 81-jährig am 13. Dezember. youtube
Der ehemalige deutsche Boxweltmeister im Supermittelgewicht, Markus Beyer, erliegt am 3. Dezember mit nur 47 Jahren seiner kurzen, aber schweren Krankheit. DPA-Zentralbild / JAN-PETER KASPER
Als Moderatorin der Musikshow «Formel Eins» wurde Stefanie Tücking in den 80ern zum Star. Am 1. Dezember stirbt sie mit 56 Jahren ganz überraschend. dpa / HORST OSSINGER
George H.W. Bush, hier mit seiner Familie im Jahr 1964, stirbt siebeneinhalb Monate nach seiner Frau Barbara am 30. November im Alter von 94 Jahren. Er war der 41. Präsident und Vater des 43. Präsidenten der USA. AP
Der italienische Regisseur Bernardo Bertolucci drehte Kultfilme wie «Last Tango in Paris» und «The Last Emperor». Am 26. November stirbt er im Alter von 77 Jahren. AP
Stephen Hillenburg kreierte «Sponge Bob». Am 26. November stirbt er 57-jährig an Amyotropher Lateralsklerose. AP / CHARLES SYKES
Der Zürcher Filmregisseur Alexander Seiler («Siamo Italiani») stirbt am 22. November mit 80 Jahren. Dschoint Ventschr
Der deutsche Reality-Star Jens Büchner wurde als Mallorca-Auswanderer in «Goodbye Deutschland!» bekannt. Am 17. November starb er 49-jährig an den Folgen von Lungenkrebs. facebook/GoodbyeDeutschland
13 Jahre lang waren der Rapper Sean Combs aka P. Diddy und das Model Kim Porter zusammen. Sie haben drei gemeinsame Kinder. Am 15. November wird die 47-Jährige tot aufgefunden. Möglicherweise ist sie an den Folgen einer Lungenentzündung gestorben. AP/AP / Kathy Willens
Mit 425'855 Zuschauerinnen und Zuschauern ist «Les petites fugues» von Yves Yersin auf Platz 6 der erfolgreichsten Schweizer Filme. Der Regisseur aus der Romandie stirbt am 15. November im Alter von 76 Jahren. KEYSTONE / URS FLUEELER
Er spielte den König im Märchenklassiker «Drei Haselnüsse für Aschenbrödel». Am 14. November ist Rolf Hoppe 87-jährig gestorben. via imdb
Der Comicautor Stan Lee erdichtete«Spider-Man» und «Hulk» und viele andere Marvel-Superhelden. Am 12. November stirbt er im Alter von 95 Jahren. AP/AP / REED SAXON
Der 24-jährige Schweizer Skirennfahrer Gian Luca Barandun kommt am 4. November bei einem Gleitschirm-Unfall ums Leben. KEYSTONE / PETER SCHNEIDER
Der amerikanische Jazztrompeter Roy Hargrove stirbt am 2. November mit nur 49 Jahren an einem Herzversagen. EPA/EPA / BRUNO BEBERT
Vichai Srivaddhanaprabha, thailändischer Unternehmer und Präsident von Leicester City, stirbt am 27. Oktober mit 60 Jahren bei einem Helikopterabsturz. Er befindet sich auf dem Heimweg von einem Spiel seines Clubs. EPA / ANDY RAIN
Der Schauspieler Scott Wilson («The Walking Dead») stirbt am 6. Oktober mit 76 Jahren an Leukämie. Richard Shotwell/Invision/AP/Invision / Richard Shotwell
Die gefeierte spanische Opernsängerin Montserrat Caballé stirbt in der Nacht auf den 6. Oktober mit 85 Jahren. AP MTI / GYOERGY NEMETH
Der einstige Box-Weltmeister Graciano «Rocky» Rocchigiani kommt am 2. Oktober in Italien bei einem Autounfall ums Leben. Er ist 54 Jahre alt.
Der legendäre französische Chansonnier Charles Aznavour stirbt am 1. Oktober 94-jährig. EPA/ANP / FERDY DAMMAN
Die Zürcher Krimiautorin Mitra Devi (bürgerlich hiess sie Beatrice Hänseler), verstirbt am 22. September nach langer Krankheit mit 54 Jahren. Bea Huwiler
Der französische Philosoph Paul Virilio stirbt 86-jährig am 10. September an einem Herzstillstand. verso books
Daniel Küblböck wurde 2002 als DSDS-Teilnehmer bekannt. Am 9. September springt der 33-Jährige vor Neufundland von einem Kreuzfahrtschiff. Am nächsten Tag stellt die kanadische Küstenwache die Suche nach dem Vermissten ein. dpa / Fredrik von Erichsen
Der Rapper Mac Miller wird am 7. September tot in seinem Haus in Los Angeles gefunden. Er starb mit nur 26 Jahren an einer Überdosis. Owen Sweeney/Invision/AP/Invision / Owen Sweeney
Hollywood-Legende Burt Reynolds (hier mit Julie Andrews) stirbt am 6. September im Alter von 82 Jahren. EPA/LAS VEGAS NEWS BUREAU / LAS VEGAS NEWS BUREAU HANDOUT
Der legendäre TV-Sport-Reporter Karl Erb (hier 1974 im Interview mit Bernhard Russi) stirbt am 5. September im Alter von 92 Jahren. KEYSTONE / STR
Dieter Thomas Heck, der Jahrzehnte lang die «ZDF Hitparade» moderierte, stirbt am 23. August mit 80 Jahren. dpa-Zentralbild / Martin Schutt
Der ehemalige Berner Schwingerkönig Ruedi Hunsperger schläft am 18. August mit 72 Jahren friedlich ein. KEYSTONE
Die Soul-Queen Aretha Franklin stirbt am 16. August mit 76 Jahren in ihrem Zuhause in Detroit an Krebs. AP/AP
Das kanadische Model Rick Genest alias Zombie Boy nimmt sich am 1. August 32-jährig das Leben. AP/The Canadian Press / Felipe Dana
Die norwegische Skilangläuferin Vibeke Skofterud (ganz links), stirbt am 29. Juli bei einem Jetski-Unfall. Sie wird 38 Jahre alt. AP / Andrew Medichini
Peter Wetzel, bekannt als Zirkus-Knie-Clown Spidi, begeht am 26. Juli mit 51 Jahren Suizid. CIRKUS KNIE
Der 35-jährige ehemalige kanadische NHL-Goalie Ray Emery ertrinkt am 15. Juli bei einem Schwimmunfall. AP The Canadian Press / PAUL CHIASSON
24 Jahre lang ist der Bauunternehmer Gilbert Facchinetti Präsident des FC Xamax und damit «Monsieur Xamax». Er stirbt am 6. Juli im Alter von 82 Jahren. KEYSTONE / STR
Neuneinhalb Stunden dauert Claude Lanzmanns Dokumentation «Shoah» über den Holocaust. Am 5. Juli stirbt er 92-jährig. AP/AP / Mark Terrill
Die österreichische Kinderbuchautorin Christine Nöstlinger («Maikäfer flieg») stirbt am 28. Juni im Alter von 81 Jahren in Wien. KEYSTONE / MARTIN RUETSCHI
Der langjährige Chef der Autobauer Fiat Chrysler und Ferrari, Sergio Marchionne, erliegt am 25. Juni im Universitätsspital Zürich den Folgen einer Schulteroperation. Er wurde 66 Jahre alt. EPA/ANSA / ALESSANDRO CONTALDO
Am 24. Juni wird Femen-Gründerin und Künstlerin Oksana Schatschko leblos in ihrer Pariser Wohnung gefunden. Sie wurde 31 Jahre alt. Mehr dazu: «Von Nonne zu nackt: Das extreme Leben der toten Femen-Aktivistin».
Metal-Drummer Vinnie Paul (Pantera und Hellyeah) stirbt am 22. Juni mit 54 Jahren im Schlaf an einem schweren Herzinfarkt. Amy Harris/Invision/AP/Invision / Amy Harris
Der Comiczeichner Steve Ditko erfand unter anderem Spider-Man. Am 29. Juni wird der 90-Jährige tot in seiner Wohnung in New York gefunden. spider man fan wiki
Der umstrittene Musikproduzent und Vater von Michael Jackson, Joe Jackson, erliegt am 27. Juni mit 89 Jahren seinem Krebsleiden. EPA/EPA / FRANCK ROBICHON
Am 18. Juni wird der erst 20-jährige Rapper XXXTentaction in Deerfield Park, Kalifornien, beim Verlassen eines Geschäfts von zwei Unbekannten angeschossen und stirbt. wikipedia
Am 8. Juni nimmt sich der TV-Koch und Bestsellerautor Anthony Bourdain das Leben. Er wurde 61 Jahre alt. Andy Kropa/Invision/AP/Invision / Andy Kropa
Am 5. Juni wird die Designerin Kate Spade erhängt in ihrer Wohnung in New York gefunden. Sie wurde 55 Jahre alt. AP/AP / Bebeto Matthews
Am 31. Mai verstirbt überraschend der 46-jährige Demba Nabé alias Boundzound, einer der drei Frontmänner von Seeed. wikipedia
Der grosse jüdische Schriftsteller Philip Roth stirbt am 22. Mai im Alter von 85 Jahren in New York. Er hat nie einen Literaturnobelpreis gewonnen. AP / JOE TABBACCA
Der amerikanische Buchstaben-Skulptur-Künstler Robert Indiana («Love») stirbt am 19. Mai 89-jährig. AP/FR23211AP / Joel Page
Der amerikanische Schriftsteller Tom Wolfe stirbt am 14. Mai mit 88 Jahren. Er schrieb u.a. den Bestseller «Fegefeuer der Eitelkeiten». AP Little, Brown and Company / Mark Seliger
Der einstige tschechische Verteidiger Pavel Pergl, der für drei Schweizer Clubs spielte, entscheidet sich am 1. Mai in Magdeburg für den Freitod. KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER
Der Schauspieler Verne Troyer, bekannt aus «Austin Powers» und «Harry Potter», stirbt 49-jährig am 21. April an einer Alkoholvergiftung. EPA / PAUL BUCK
Der israelische Sänger und Komponist Abi Ofarim (hier mit seiner damaligen Freundin Iris Berben) stirbt am 4. Mai mit 80 Jahren in München. DPA / DIETER KLAR
Am 20. April wird die Leiche des schwedischen DJ und Musikproduzenten Avicii in Muscat, Oman gefunden. Er wurde 28 Jahre alt. Amy Sussman/Invision/AP/Invision / Amy Sussman
Der Zürcher Unternehmer und Sportmäzen Andy Rhis sponserte Radsportteams und war mit seinem Bruder Besitzer der Berner Young Boys. Am 18. April stirbt er 75-jährig an den Folgen von Krebs. KEYSTONE / DOMINIC FAVRE
Barbara Bush, von 1989 bis 1993 First Lady der USA, stirbt am 17. April mit 92 Jahren. AP / TANNEY MAURY
Am 14. April stirbt Milos Forman, der Regisseur von «One Flew Over the Cuckoo's Nest» and «Amadeus» im Alter von 86 Jahren. AP/AP / Abdeljalil Bounhar
Der japanische Anime-Regisseur Isao Takahate machte in den 70er-Jahren «Heidi» zum Trickfilm-Welthit. Am 5. April stirbt der Mitbegründer des Studio Ghibli 82-jährig.
Winnie Mandela, südafrikanische Anti-Apartheid-Kämpferin und Ex-Gattin des ehemaligen Präsidenten Nelson Mandela, stirbt am 2. April im Alter von 81 Jahren an den Folgen eines Nierenleidens. AP / ODD ANDERSEN
Sie gewann 1956 den allerersten Songcontest, am 24. März ist sie mit 94 Jahren gestorben: Schlagersängerin Lys Assia. EPA/APA / HELMUT FOHRINGER
Am 15. März stirbt der Zürcher Filmproduzent, Regisseur, Drehbuchautor und Kinounternehmer Erwin C. Dietrich mit 87 Jahren. KEYSTONE / STR
Der geniale britische Physiker und Astrophysiker Stephen Hawking verlässt diesen Planeten am 14. März mit 76 Jahren. AP/AP / Matt Dunham
Der Schauspieler Siegfried Rauch wurde als «Traumschiff»-Kapitän berühmt. Am 11. März stürzt der 85-Jährige die Treppe hinunter und stirbt. zdf
Der Modedesigner Hubert de Givenchy war der Mann, dem die schönen Frauen vertrauen. Er entwarf Roben für Audrey Hepburn und Jackie Kennedy. Am 10. März stirbt die Legende mit 91 Jahren. EPA/ANP / BART MAAT
Der 31-jährige Fiorentina-Captain Davide Astori wird am 4. März tot in einem Hotelzimmer in Udine gefunden. Todesursache ist ein plötzlicher Herzstillstand. AP / PAOLO GIOVANNINI
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Jahrelang spielte John Maloney in «Frasier» die Figur Martin Crane. Am 4. Februar stirbt er im Alter von 77 Jahren. AP/AP / Reed Saxon
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Am 31. Januar verunglücken der NBA player Rasual Butler und seine Frau, die Sängerin Leah LaBelle, bei einem Autounfall tödlich. Er ist 38, sie 31 Jahre alt. Evan Agostini/Invision/AP/Invision / Evan Agostini
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