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Die Bieler hatten am Samstagabend Grund zur Freude. Sie bezwangen die ZSC Lions mit 4:2.  Bild: KEYSTONE

Biel gegen die ZSC Lions – Eishockey von morgen gegen Eishockey von gestern

Mit ausgetauschten Topskorern hätten die ZSC Lions die Partie in Biel gewonnen. Aber die Bieler haben Damien Brunner (32) und die Zürcher halt nur Denis Hollenstein (29).

Publiziert: 02.12.18, 03:20 Aktualisiert: 02.12.18, 11:51

Es ist nicht einfach ein dramatisches, intensives, schnelles, hochstehendes Spiel. Es ist ein «Kampf der Kulturen.» Biel gewinnt 4:2.

Antti Törmänen Bild: KEYSTONE

Biel zelebriert unter Antti Törmänen (48) das Hockey von morgen. Die ZSC Lions unter Serge Aubin (43) das Hockey von gestern. Beides kann erfolgreich sein. Ja, in der Unerbittlichkeit der Playoffs ist Eishockey von gestern oft erfolgreicher. So sind die ZSC Lions unter dem konservativen Haudegen Hans Kossmann soeben Meister geworden.

Serge Aubin. Bild: KEYSTONE

Was heisst Eishockey von morgen? Stark vereinfacht gesagt: Scheibenbesitz-Hockey. Wenn die Bieler den Puck haben, dann beginnt das grosse Karussell mit allen Stürmern und Verteidigern zu drehen. Die Gegenspieler verlieren die Orientierung, Räume öffnen sich und durch diese freien Räume stürmen die Bieler. Die Angriffe kommen oft aus der Tiefe des Raumes. Eishockey wird mehr gespielt als gearbeitet. Biel ist das offensiv produktivste Team der Liga (80 Tore).

Es ist ein hochentwickeltes, spektakuläres und riskantes Hockey. Es funktioniert nur, wenn alle Lämpchen auf Grün stehen. So wie gegen die ZSC Lions.

Was heisst Eishockey von gestern? Stark vereinfacht gesagt: Hockey mit wenig Scheibenbesitz. Wenn die Zürcher den Puck haben, schiessen sie ihn oft in die gegnerische Zone und setzen wuchtig nach. Die Offensivaktionen haben ihren Ursprung meist in erkämpften Pucks vorne «an der Front». Eishockey wird mehr gearbeitet als gespielt. Die ZSC Lions haben erst 51 Tore erzielt. Nur Davos (49) und Rapperswil-Jona (39) noch weniger.

Und doch: Das Spiel stand lange auf des Messers Schneide. Damien Brunner, der Gambler, machte mit dem dritten Treffer alles klar. Am Vorabend hatte er bereits die Auseinandersetzung in Lugano mit drei Toren entschieden (4:3).

Jonas Hiller verdient in Biel am meisten. Bild: KEYSTONE

Damien Brunner ist nach Jonas Hiller die Nummer zwei in Biels Salärhierarchie. Während der Vorbereitung und den ersten sieben Spielen (2 Tore) war noch keineswegs sicher, ob wir in Biel noch einmal den besten Damien Brunner sehen würden. «Aber es ist nie die geringste Hektik aufgekommen», sagt Biels Topskorer. «Man hat mir Zeit gelassen.»

Alle NL-Topskorer der Qualifikation seit 2002/2003:

2020/21: Jan Kovar, EV Zug, 63 Punkte (16 Tore/47 Assists). keystone / URS FLUEELER
2019/20: Pius Suter, ZSC Lions, 53 Punkte (30 Tore/23 Assists). KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER
2018/19: Dominik Kubalik, HC Ambri-Piotta, 57 Punkte (25 Tore/32 Assists). PPR / URS FLUEELER
2017/18: Dustin Jeffrey, Lausanne HC, 57 Punkte. PPR / MARCEL BIERI
2016/17: Mark Arcobello, SC Bern, 55 Punkte. PPR / ANTHONY ANEX
2015/16: Pierre-Marc Bouchard, EV Zug, 67 Punkte. KEYSTONE / ALEXANDRA WEY
2014/15: Frederik Pettersson, HC Lugano, 69 Punkte. KEYSTONE / PETER SCHNEIDER
2013/14: Matthew Lombardi, Servette Genf, 50 Punkte. KEYSTONE / KARL MATHIS
2012/13: Linus Omark, EV Zug, 59 Punkte. PHOTOPRESS / SIGI TISCHLER
2011/12: Damien Brunner, EV Zug, 60 Punkte. KEYSTONE / URS FLUEELER
2010/11: Glen Metropolit, EV Zug, 53 Punkte. PHOTOPRESS / URS FLUEELER
2009/10: Randy Robitaille, HC Lugano, 65 Punkte. KEYSTONE / KARL MATHIS
2008/09: Juraj Kolnik, Servette Genf, 72 Punkte. KEYSTONE / DOMINIC FAVRE
2007/08: Erik Westrum, HC Ambrì-Piotta (Mitte), 72 Punkte. KEYSTONE / KARL MATHIS
2006/07: Simon Gamache, SC Bern, 66 Punkte. KEYSTONE / ALESSANDRO DELLA VALLE
2005/06: Glen Metropolit, HC Lugano, 66 Punkte. PHOTOPRESS / KARL MATHIS
2004/05: Randy Robitaille, ZSC Lions, 67 Punkte. PHOTOPRESS / FABRICE COFFRINI
2003/04: Ville Peltonen, HC Lugano, 72 Punkte. PHOTOPRESS / YOSHIKO KUSANO
2002/03: Petteri Nummelin, HC Lugano (Zweiter von links), 57 Punkte. KEYSTONE / KARL MATHIS

Wenn er über sein erstaunliches Comeback spricht, braucht er oft Worte wie «Gelassenheit» und «Ruhe». Ruhe und Gelassenheit gehören zur DNA Biels. Für einen Spieler, der zuvor nie in Biel, aber in der NHL und in Lugano war, eine neue, wunderbare Erfahrung.

Biels Topscorer Damien Brunner. Bild: PPR

Der beste Schweizer Skorer der Liga wirkt so ruhig und selbstsicher wie noch nie seit der Rückkehr aus der NHL im November 2014. In Lugano, wo er unter dem Erwartungsdruck zerbrach (und deshalb den Vertrag vorzeitig auflöste), wirkte er im Spiel oft hektisch und neben dem Eis unruhig, als ob er noch den letzten Zug erwischen müsste. Inzwischen hat er für Biel bereits 14 Tore erzielt. In Lugano waren es in der Qualifikation nie mehr als 13.

Damien Brunner ist wieder der einzige echte «Gambler» unter den Schweizer Stürmern. Er geht Risiken ein, ohne das Spielsystem zu missachten. Er findet intuitiv die freien Räume und tut nicht das, was seine Gegenspieler erwarten. So ist er einer der ganz wenigen «Gamebreaker». Einer, der in einem Spiel ganz allein die Differenz machen kann. Sage mir, ob Damien Brunner trifft, und ich sage dir, wie es um Biel steht.

Mit vertauschten Topskorern hätten die ZSC Lions die Partie mit ziemlicher Sicherheit gewonnen. Der Meister hat keinen «Gambler» wie Damien Brunner. Den gelben Helm des Topskorers trägt mit Denis Hollenstein ein fleissiger Musterprofi. Er ist schnell und mutig, aber in seinem Spiel berechenbar. Wahrscheinlich der beste und bestbezahlte Mitläufer der Liga. Mit halb so vielen Skorerpunkten (12) wie Damien Brunner ist er Topskorer der ZSC Lions und die Nummer 47 der Liga-Skorerliste.

Denis Hollenstein (rechts) in der Partie gegen den SC Bern. Bild: KEYSTONE

Das Spiel des Meisters lebt nicht vom Genie der Künstler. Sondern von der Energie und dem Mut seiner Hinterbänkler. Den Fräsern vom dritten und vierten Block. Sie haben in Biel auch die beiden Treffer erzielt. Der zweifache Torschütze Tim Ulmann (31) hat fast seine ganze Karriere im Farmteam (GCK Lions) gedient und verdient pro Jahr nicht viel mehr als Denis Hollenstein in einem Monat.

Die ZSC Lions laufen wegen verletzungsbedingten Ausfällen und formschwachen offensiven Leitwölfen sozusagen erst auf zwei von vier offensiven Zylindern. Sie haben die vier Ausländerpositionen (noch) nicht erstklassig besetzt. Wir haben die wahren ZSC Lions nach wie vor nicht gesehen. Nicht einmal die halbwahren.

Die Stadien der 12 NLA-Klubs – plus das von Kloten:

Die PostFinance-Arena des SC Bern. KEYSTONE / PETER SCHNEIDER
Kapazität: 17'031 Zuschauer. KEYSTONE / PETER SCHNEIDER
Das Hallenstadion der ZSC Lions. KEYSTONE / ALESSANDRO DELLA BELLA
Kapazität: 11'200 Zuschauer. KEYSTONE / ALESSANDRO DELLA BELLA
Die Vaudoise Arena des Lausanne HC. KEYSTONE / LAURENT GILLIERON
Kapazität: 9600 Zuschauer. KEYSTONE / CYRIL ZINGARO
Die BCF Arena von Fribourg-Gottéron. keystone / PETER KLAUNZER
Kapazität: 8934 Zuschauer. keystone / CYRIL ZINGARO
Die Bossard Arena des EV Zug. KEYSTONE / SIGI TISCHLER
Kapazität: 7200 Zuschauer. KEYSTONE / SIGI TISCHLER
Die Resega des HC Lugano. quelle: ticino.ch
Kapazität: 7200 Zuschauer. KEYSTONE/TI-PRESS / CARLO REGUZZI
Les Vernets von Genève-Servette HC. quelle: wikipedia Wikipedia
Kapazität: 7135 Zuschauer. KEYSTONE / SALVATORE DI NOLFI
Das Eisstadion des HC Davos. Spengler Cup / GIAN EHRENZELLER
Kapazität: 6'795 Zuschauer. KEYSTONE / JUERGEN STAIGER
Die Tissot Arena des EHC Biel. KEYSTONE / PETER SCHNEIDER
Kapazität: 6521 Zuschauer. KEYSTONE / MARCEL BIERI
Die Pista la Valascia des HC Ambrì-Piotta. quelle: wikipedia Wikipedia
Kapazität: 6500 Zuschauer. KEYSTONE / KARL MATHIS
Die SGKB Arena der SC Rapperswil-Jona Lakers. quelle: lakers.ch
Kapazität: 6100 Zuschauer. KEYSTONE / WALTER BIERI
Die Ilfishalle der SCL Tigers. quelle: wikipedia Wikipedia
Kapazität: 6050 Zuschauer. KEYSTONE / MARCEL BIERI
Die Swiss Arena des EHC Kloten. quelle: keystone
Kapazität: 7561 Zuschauer. quelle: keystone
ARCHIVBILD ZUR MELDUNG, DASS SICH DIE GANZE MANNSCHAFT DES HC FRIBOURG GOTTERON IN QUARANTAENE BEGEBEN MUSS, AM MITTWOCH, 14. OKTOBER 2020 - HC Fribourg-Gotteron Spieler jubeln nach dem Sieg (4-2), beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen den HC Fribourg Gotteron und dem HC Lugano, am Samstag, 10. Oktober 2020, in der BCF Arena in Fribourg. (KEYSTONE/Anthony Anex) keystone / ANTHONY ANEX

Wahrscheinlich ist Serge Aubin nicht der grosse Trainer, der charismatische Bandengeneral, den ein grosses Hockey-Unternehmen wie die ZSC Lions eigentlich braucht. Auch keiner, der ein Spielsystem einübt, das zu einem unverwechselbaren Stil führt wie in Biel mit Antti Törmänen, in Ambri mit Luca Cereda, in Zug mit Dan Tangnes, in Genf mit Chris McSorley, in Langnau mit Heinz Ehlers oder einst in Davos mit Arno Del Curto.

Zugs Trainer Dan Tangnes. Bild: KEYSTONE

Die ZSC Lions haben ja immer zwei Saisonziele. Eines ist natürlich der Gewinn der Meisterschaft bzw. die Verteidigung des Titels. Das andere, intern ebenso wichtige, ist den Trainer unter allen Umständen im Amt zu halten. Serge Aubin hat noch einen Vertrag bis Ende der nächsten Saison.

Mag sein, dass der Meister in der Qualifikation zu wenig aus seinem Potenzial herausholt. Mag sein, dass die Zuschauer nicht zufrieden sind. Mag sein, dass nach wie vor keine taktische Handschrift des Trainers zu erkennen ist.

Aber erstens gehört eine durchzogene Qualifikation zur ZSC-Kultur. Die zwei letzten Titel sind vom 7. Platz aus gewonnen worden. Und zweitens ist die Gewissheit unerschütterlich, dass es in den Playoffs doch reichen kann. 1:4 gegen Bern und 2:4 in Biel Ende November, Anfang Dezember – na und?

Solange die Playoff-Qualifikation nicht ernsthaft in Gefahr gerät, kann Serge Aubin nach wie vor ruhig schlafen.

Die Schiri-Zeichen im Eishockey:

IIHF-Regel 184 I: Spieler im Torkreis – wenn ein angreifender Feldspieler eine Position im Torraum einnimmt, wird das Spiel unterbrochen und das folgende Anspiel erfolgt am nächstgelegenen Anspielpunkt in der neutralen Zone.
IIHF-Regel 170ff: Strafschuss / Penalty – in Situationen, in welchen sich ein Spieler des verteidigenden Teams regelwidriger Mittel bedient, um einem Gegenspieler eine angemessene Torchance zu nehmen und sich der Torhüter auf dem Eis befindet, hat der Schiedsrichter die Möglichkeit, dem Gegenspieler einen Penaltyschuss zuzusprechen.
IIHF-Regel 167: Beinstellen – ein Spieler, der einen Gegenspieler mit seinem Stock, Fuss oder Bein zu Fall bringt.
IIHF-Regel 166: Zu viele Spieler auf dem Eis – ein Team darf maximal einen Torhüter und fünf Feldspieler oder sechs Feldspieler auf dem Eis haben. Eine kleine Bankstrafe wird ausgesprochen, wenn ein Team einen oder mehrere Feldspieler mehr auf dem Eis hat als erlaubt.
IIHF-Regel 161: Stockstich – ein Spieler, der mit dem Ende seines Stockblatts einen Gegenspieler sticht oder zu stechen versucht, unabhängig davon ob er den Stock mit einer oder mit beiden Händen hält. Ein Kontakt mit dem Gegner ist nicht nötig, um eine Strafe zu verhängen.
IIHF-Regel 159: Stockschlag / Slashing – ein Spieler, der seinen Stock mit einer oder beiden Händen gegen irgendeinen Körperteil oder Ausrüstungsteil seines Gegenspielers schwingt. Ein Kontakt mit dem Gegenspieler ist nicht nötig, um eine Strafe zu verhängen.
IIHF-Regel 158: Übertriebene Härte / Roughing – ein Spieler, der einen Gegenspieler während des Spiels anrempelt oder schlägt.
IIHF-Regel 153: Check mit dem Knie – ein Spieler. der sein Knie ausstreckt, um einen Kontakt mit einem Gegenspieler herbeizuführen.
IIHF-Regel 150: Behinderung / Interference – ein Spieler, der einen Gegenspieler ohne Puck blockiert oder daran hindert, Schlittschuh zu laufen, einen Pass anzunehmen oder sich frei auf der Eisfläche zu bewegen. Das gleiche Schiedsrichterzeichen wird auch für die Regel 151: Behinderung am Torhüter eingesetzt.
IIHF-Regel 146: Haken – ein Spieler, der seinen Stock einsetzt, um einen Gegenspieler, mit oder ohne Puck, am Vorwärtskommen zu hindern.
IIHF-Regel 145: Halten des Stocks – ein Spieler, der mit einer oder beiden Händen den Stock des Gegenspielers festhält, um ihn daran zu hindern, Schlittschuh zu laufen, den Puck zu spielen oder am Spiel teilnehmen zu können sowie jedes Handeln, welches den Gebrauch des Stocks einschränkt.
IIHF-Regel 144: Halten – ein Spieler, der mit einer Hand oder mit beiden Händen, mit Armen oder Beinen oder auf andere Weise das Vorwärtskommen eines Gegenspielers behindert oder ihn davon abhält, frei Schlittschuh zu laufen.
IIHF-Regel 143: Hoher Stock – ein Spieler, der seinen Stock oder einen Teil davon über der Höhe seiner Schulter führt und einem Gegenspieler mit einem Teil davon einen Schlag versetzt.
IIHF-Regel 139: Check mit dem Ellbogen – ein Spieler, der seinen Ellbogen einsetzt, um einen Gegenspieler zu foulen.
IIHF-Regel 135 und 212: Spielverzögerung – Schiessen oder Werfen des Pucks aus dem Spielfeld bzw. eine Aktion des Torhüters mit der Absicht das Spiel zu verzögern, einen Unterbruch zu erzwingen oder die Fortsetzung des Spiels zu verhindern.
IIHF-Regel 127: Check mit dem Stock / Cross-Checking – ein Spieler, der mit beiden Händen am Stock einen Check gegen den Körper eines Gegenspielers ausführt, wobei sich kein Teil des Stockes auf dem Eis befindet.
IIHF-Regel 125: Check gegen das Knie / Clipping – Clipping ist eine Aktion, in welcher ein Spieler seinen Körper eigens zu dem Zweck nach unten senkt, so einen Check gegen das Knie des Gegenspielers anzubringen.
IIHF Regel 124: Check gegen den Kopf oder Nackenbereich – ein Spieler, der mit irgendeinem Teil seines Körpers oder seiner Ausrüstung einen Check gegen den Kopf oder Nacken eines Gegenspielers ausführt.
IIHF-Regel 123: Check von hinten – ein Spieler, der einen Check gegen einen Gegenspieler ausführt, der sich in einer wehrlosen Position befindet, sich des Checks nicht bewusst ist und nicht in der Lage ist, sich vor so einem Check zu schützen oder zu verteidigen. Der Kontakt erfolgt dabei auf der Rückseite des Körpers.
IIHF-Regel 122: Unerlaubter Körperangriff – ein Spieler, der in Richtung eines Gegenspielers läuft und ihn mit unnötiger Wucht checkt oder in ihn hineinrennt oder gegen ihn springt.
IIHF-Regel 121: Stockend-Stoss / Butt-Ending – Ein Spieler, der die obere Hand am Stock nach unten Richtung Stockblatt schiebt und damit einen gefährlichen Vorsprung kreiert und diesen Teil des Stockes in den Körper des Gegenspielers stösst.
IIHF-Regel 119: Check gegen die Bande / Boarding – ein Spieler, der einen Gegenspieler mit dem Körper oder dem Ellenbogen checkt, ihn angreift oder ihm so das Bein stellt, dass dieser dadurch heftig gegen die Bande geworfen wird.
IIHF-Regel 114: Angezeigte Strafe – hat das Team, das die Strafe verursacht, keine Puckkontrolle, hebt der Schiedsrichter seinen Arm, um damit anzuzeigen, dass eine Strafe ausgesprochen wird, dabei unterbricht er das Spiel zunächst nicht.
IIHF-Regel 110: Matchstrafe – eine Matchstrafe zieht den sofortigen Spielausschluss eines Spielers oder eines Teamoffiziellen nach sich. Ein Mitspieler, der vom Coach über den Kapitän benannt wird, muss die fünfminütige Strafzeit verbüssen. Ein Ersatz des Spielers auf dem Eis ist solange nicht erlaubt, bis die fünf Minuten abgelaufen sind.
IIHF-Regel 107 und 109: Disziplinarstrafe und Spieldauerdisziplinarstrafe – eine Disziplinarstrafe bedeutet zehn Minuten der Spielzeit, allerdings ist ein sofortiger Ersatz der Spieleranzahl auf dem Eis erlaubt. Eine Spieldauerdisziplinarstrafe erfordert, dass sich der bestrafte Spieler oder Teamoffizielle unmittelbar in die Kabine begeben muss. Der Spieler kann sofort auf dem Eis ersetzt werden.
IIHF-Regel 92: Spielerwechsel.
IIHF-Regel 94: Puck im Tor.
IIHF-Regel 74: Handpass – einem Feldspieler ist es nicht erlaubt, den Puck mit der Hand zu fangen und mit ihm zu skaten, entweder, um einen Check zu vermeiden oder den Puckbesitz zu behaupten.
IIHF-Regel 61: Time-out – jedem Team ist ein 30-Sekunden-Time-out im Spiel erlaubt (in der regulären 60-minütigen Spielzeit einschliesslich Verlängerung).
Auswinken / Wash-out – Eine ausstreckende Seitwärtsbewegung beider Arme, Handflächen nach unten. Der Schiedsrichter benutzt dieses Zeichen, um «kein Tor», «kein Handpass», oder «kein hoher Stock» zu signalisieren. Der Linienrichter benutzt dieses Zeichen um «kein unerlaubter Befreiungsschuss / Icing» und in bestimmten Situationen «kein Offside» zu signalisieren.
IIHF-Regel 65: Icing – Der hintere Linienrichter signalisiert ein mögliches Icing mit ausgestrecktem Arm über Kopfhöhe. Der Arm wird in dieser Position gehalten bis der vordere Linienrichter das Icing abpfeift oder annulliert. Wird auf Icing entschieden, kreuzt der hintere Linienrichter zuerst die Arme vor der Brust und zeigt danach auf den entsprechenden Anspielpunkt.
IIHF-Regel 78: Abseits / Offside.
IIHF-Regel 82: Angezeigtes Abseits.
IIHF-Regel 169: Regelwidriger Check (Frauen) – im Fraueneishockey ist es einer Spielerin nicht erlaubt, eine Gegenspielerin mit dem Körper zu checken.

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