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Bild: EPA/SPUTNIK POOL

Klimawandel, Khashoggi, WTO-Reform, Ukraine: Das waren die Themen am G20-Gipfel

Seit zehn Jahren gibt es die G20-Gipfel der Staats- und Regierungschefs führender Wirtschaftsmächte. Wird das Spitzentreffen im argentinischen Buenos Aires die Welt trotz der grossen Streitthemen besser machen? Ein Überblick zu den wichtigsten Themen.

Publiziert: 02.12.18, 06:38 Aktualisiert: 02.12.18, 07:27

Reform der WTO

Wie WTO-Reform war vielleicht der grösste Erfolg von Buenos Aires. Das internationale Handelssystem bleibe derzeit hinter seinen Zielsetzungen zurück, stellen die Staats- und Regierungschefs fest. «Wir unterstützen daher die notwendige Reform der WTO, um ihre Arbeitsweise zu verbessern.»

G20-Gipfel in Buenos Aires

Am 30. November und 1. Dezember findet unter einem gigantischen Sicherheitsaufgebot in Buenos Aires der G20-Gipfel statt. EPA/AAP / LUKAS COCH
Donald Trump unterhält sich am Freitag mit Enrique Pena Nieto aus Mexiko. AP/AP / Martin Mejia
Dann folgt der Handshake mit Justin Trudeau aus Kanada. AP/AP / Martin Mejia
Der USA-Mexiko-Kanda-Deal ist unter Dach und Fach. Er ersetzt das Nafta-Abkommen. AP/AP / Martin Mejia
Paul Kagame aus Ruanda bei der Ankunft in Argentinien. EPA/EFE / G20 HANDOUT
Enrique Pena Nieto beim Händeschütteln am Flughafen in Buenos Aires. EPA/G20 ORGANIZATION / G20 ORGANIZATION / HANDOUT
Spaniens Pedro Sanchez ist ebenfalls vor Ort. EPA/EFE / G20 / G20 / HANDOUT
Auch Südkoreas Moon Jae In und seine Frau Kim Jung Sook haben den Weg nach Südamerika gefunden. EPA/EFE / G20 HANDOUT
Recep Tayyip Erdogan und seine Frau Emine Erdogan. EPA/EFE / G20 HANDOUT
Namaste! Narendra Modi ist Premierminister des zweitgrössten Landes der Welt: Narendra Modi. EPA/EFE / G20 HANDOUT

Die Fortschritte sollen bereits beim nächsten Gipfeltreffen im japanischen Osaka überprüft werden. Bei den anvisierten Reformen geht es unter anderem um bessere gemeinsame Spielregeln und eine Reform der Streitschlichtungsverfahren. Die USA, aber auch die EU werfen China fehlenden Marktzugang und regelwidrige Staatssubventionen vor.

Kampf gegen den Klimawandel

Steigen nach den USA weitere G20-Staaten aus dem Pariser Abkommen zur Begrenzung des globalen Temperaturanstiegs aus? Brasilien mit seinem künftigen Präsidenten Jair Bolsonaro hat das bereits angedroht – ein Schlüsselstaat für den Schutz des Regenwaldes. Er tritt im Januar sein Amt an.

Jair Bolsonaro, Brasiliens künftiger Präsident Bild: AP/AP

Mit Ausnahme der USA versichern in Buenos Aires noch alle anderen Staaten, an den 2015 eingegangenen Verpflichtungen festhalten zu wollen. Sie sehen vor, den Anstieg der globalen Temperatur auf weniger als zwei Grad und möglichst 1.5 Grad zu begrenzen. Vergleichsmassstab ist die Zeit vor der Industrialisierung. Als Wackelkandidat beim Thema hatte zuletzt auch die Türkei gegolten.

Der Streit um Sonderzölle

Mit der Einführung von Sonderzöllen versucht US-Präsident Donald Trump seit einigen Monaten, heimische Unternehmen vor ausländischer Konkurrenz zu schützen – zur Empörung betroffener exportstarker Regionen wie der EU und China.

US-Präsident Donald Trump traf sich mit Chinas Präsident Xi Jinping zum gemeinsamen Abendessen. Das Treffen verlief für beide Seiten erfolgreich. Bild: AP/AP

Beim G20-Gipfel gab eine Annäherung zwischen den USA und China – vorerst wollen die USA keine Erhöhrung der Tarife vornehmen. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker betonte zudem, zwischen der EU und den USA gelte im Handelsstreit weiter das im Juli ausgehandelte Stillhalteabkommen.

Der Ukraine-Konflikt

Die zuletzt wieder eskalierte Auseinandersetzung zwischen Russland und der Ukraine war beim G20-Gipfel nur am Rande Thema. Unter anderen versuchte Bundeskanzlerin Angela Merkel, in einem Gespräch mit Kremlchef Wladimir Putin zu vermitteln. Konkret schlug sie vor, ein Gespräch auf Ebene von aussen- und sicherheitspolitischen Beraten zu organisieren, bei dem neben der Ukraine und Russland auch Deutschland und Frankreich vertreten wären.

Angela Merkel versucht im Ukraine-Konflikt zu vermitteln.  Bild: AP/Pool Sputnik Kremlin

US-Präsident Donald Trump sagte ein geplantes Treffen mit Putin ab. Als Begründung gab er an, dass Russland am vergangenen Wochenende festgenommenen ukrainischen Seeleute noch nicht freigelassen habe.

Das internationale Steuersystem und die Digitalsteuer

Digitalkonzerne wie Amazon oder Apple verbuchen in Europa riesige Gewinne, müssen aber vergleichsweise wenig Steuern zahlen, da sie in den meisten Ländern keine versteuerbaren Firmensitze besitzen. Dass sich daran schnell etwas ändert, erscheint nach dem G20-Gipfel unwahrscheinlich. «Wir werden weiter gemeinsam daran arbeiten, eine Konsenslösung hinsichtlich der Auswirkungen der Digitalisierung der Wirtschaft auf das internationale Steuersystem zu finden», heisst es schwammig in der Abschlusserklärung. Den Europäern bleibt damit nur der Weg, alleine eine Digitalsteuer einzuführen – doch selbst unter den EU-Staaten ist man sich beim Thema bislang nicht wirklich einig.

Steuerbetrug und Währungsfonds

Hier bekennt man sich die G20 zu mehr Datenaustausch, um Steuerbetrügern das Handwerk zu legen. «Wir begrüssen die Aufnahme des automatischen Informationsaustauschs über Finanzkonten». Zudem will man strengere Massstäbe für die Erfassung von Staaten und Gebiete, «die die Standards zur Transparenz im Steuerbereich noch nicht zufriedenstellend umgesetzt haben».

Zugleich will man weiter daran arbeiten, die Gewinnverkürzung und Gewinnverlagerung bei den Steuerzahlungen (BEPS) bekämpfen. Dieser Punkt ist der deutschen Seite wichtig, denn entgangene Steuern fehlen, um mehr in Strassen und Schulen zu investieren. Und man bekennt sich zur Bekämpfung neuer Finanzkrisen zur Stärkung des Internationalen Währungsfonds (IWF).

Der Fall Khashoggi

Wie geht man mit einem Kollegen um, der verdächtigt wird, den Mord an einem missliebigen Journalisten in Auftrag gegeben zu haben? Auch mit dieser Frage mussten sich Merkel & Co beschäftigen, da zu den Gipfelteilnehmern auch der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman gehörte.

Fall Khashoggi – Ein Mord mit politischen Konzequenzen:

Video: watson

Ihm wird vorgeworfen, in die Tötung des kritischen Journalisten Jamal Khashoggi zumindest verwickelt gewesen zu sein. Eine einheitliche Antwort auf die Frage des Umgangs gab es beim Gipfel nicht.

Russlands Präsident Putin klatschte den Kronprinzen zu Beginn lachend ab. Die Europäer forderten ihn hingegen öffentlich auf, eine ausländische Begleitung der strafrechtlichen Ermittlungen in dem Fall zuzulassen.

Die Chronologie des Falls Khashoggi:

2. Oktober: Der saudische Journalist Jamal Khashoggi besucht das saudische Konsulat in Istanbul. Er benötigt Papiere, um seine türkische Verlobte heiraten zu können. Seitdem fehlt von ihm jede Spur. AP/TRT World
7. Oktober: Gemäss Medienberichten geht die türkische Polizei davon aus, dass Jamal Khashoggi im Konsulat ermordet wurde. Dafür sei extra ein 15-köpfiges Team aus Saudi-Arabien eingeflogen worden. EPA/SABAH NEWSPAPER / SABAH NEWSPAPER HANDOUT
8. Oktober: Saudi-Arabien bestreitet sämtliche Mord-Vorwürfe. Khashoggi habe das Konsulat verlassen und sie wüssten nicht, wo er sich derzeit aufhalte. AP/AP / Alastair Grant
9. Oktober: Die türkische Polizei kündigt eine Untersuchung des saudischen Konsulats in Istanbul an. Erdogan forderte eine vollständige Aufklärung des Falles. EPA/EPA / ERDEM SAHIN
11. Oktober: Auf die Frage, ob die USA Waffenlieferungen an Saudi-Arabien einstellen wollten, antwortet US-Präsident Trump zurückhaltend. Khashoggi sei kein US-Bürger und man wolle Ermittlungen abwarten. AP/AP / Manuel Balce Ceneta
12. Oktober: Eine Delegation aus Saudi-Arabien ist in der Türkei eingetroffen. Sie habe mit den Ermittlungen in dem Fall zu tun und kläre ab, wann und wie türkische Ermittler das saudische Konsulat inspizieren könnten. AP/AP / Emrah Gurel
13. Oktober: Die «Washington Post» behauptet, dass Aufnahmen vom Mord an Khashoggi existieren. Angeblich habe eine Smartwatch die Vorfälle im Konsulat aufgezeichnet. EPA/EPA / HAYOUNG JEON
16. Oktober: Nachdem immer mehr Wirtschaftsführer ihre Teilnahme an einer Investoren-Konferenz in Riad abgesagt haben, zieht auch CS-Chef Thiam nach. Das sogenannte «Wüsten-Davos» sollte neue Investoren für Saudi-Arabien anziehen. AP / VIRGINIA MAYO
19. Oktober: Saudi-Arabien bestätigt schliesslich den Tod Khashoggis. Ein Streit im Konsulat sei ausgeartet und der Journalist infolge einer Prügelei ums Leben gekommen. Ein geplanter Mord wird jedoch bestritten. EPA/SAUDI ROYAL PALACE / BANDAR ALGALOUD HANDOUT
22. Oktober: Türkische Überwachungsaufnahmen zeigen, wie ein Body-Double mit den Kleidern Khashoggis das Konsulat verlässt. Laut CNN deute dies auf einen geplanten Mord hin.
23. Oktober: Erdogan hatte im Vorfeld angekündigt, dass er in einer Rede Licht in den Fall Khashoggi bringen werde. Er liefert schlussendlich keine neuen Erkenntnisse, beschuldigt Saudi-Arabien jedoch des geplanten Mords an Khashoggi. AP/AP / Ali Unal
23. Oktober: Bundesrat und Aussenminister Ignazio Cassis kündigt an, dass der Fall Khashoggi Konsequenzen für die Beziehungen zu Saudi-Arabien haben werde. Das EDA habe den saudischen Botschafter in der Schweiz bereits drei Mal einbestellt. KEYSTONE / PETER SCHNEIDER

Und sonst?

Eine bessere Frauenförderung, die sichere Versorgung aller Menschen auf der Welt mit Nahrungsmitteln oder eine bessere Unterstützung von Bürgern bei Veränderungen der Arbeitswelt durch neue Technologien – zumindest bei diesen Themen fiel den G20-Staaten eine Einigung leicht. Die aktuelle argentinische G20-Präsidentschaft freute sich darüber. Das waren nämlich ihre Schwerpunkte. Und wichtiges Ergebnis am Rande: Es wurde zwar für eine bessere und gerechtere Welt demonstriert, aber friedlich, anders als noch 2017 in Hamburg. (sda/dpa)

Bilder vor einem Jahr – Hamburg im G20-Ausnahmezustand:

Eine Frau klettert auf ein Einsatzfahrzeug der Polizei und wird mit Pfefferspray behandelt. EPA/EPA / RONNY WITTEK
Alle Teilnehmerstaaten mit Ausnahme der USA und der Türkei haben ihre Absicht bekräftigt, das Pariser Klimaabkommen umzusetzen. Darunter etwa Deutschland mit Bundeskanzlerin Merkel und Kanada mit Premierminister Justin Trudeau. EPA/ACTION PRESS POOL / MICHAEL UKAS / POOL
Donald Trump wurde von seiner Tochter Ivanka begleitet. Sie nahm am Rand des G20-Gipfels gemeinsam mit Kanzlerin Angela Merkel am Eröffnungsevent der 'Women's Entrepreneurship Facility' teil. EPA/ACTION PRESS POOL / MICHAEL UKAS / POOL
Während dem Gipfel blieb den Staatschefs auch zeit für kurze Treffen zu zweit. Hier Frankreichs Präsident Emmanuel Macron mit Russlands Staatschef Wladimir Putin. EPA/SPUTNIK POOL / MICHAEL KLIMENTYEV / SPUTNIK / KREMLIN POOL / POOL
Besonders viel Beachtung wurde dem Treffen zwischen Putin und US-Präsident Donald Trump zuteil. AP/AP / Evan Vucci
Auch mit dem indischen Premierminister Narendra Modi tauschte sich Donald Trump aus. EPA/GETTY IMAGES POOL / SEAN GALLUP / POOL
Für die Ehegattinen und Ehegatten der G20-Staats- und Regierungschefs wurde vom Mann der Gastgeberin, Angela Merkels Gatten Joachim Sauer (vorderste Reihe mit grüner Krawatte) ein spezielles Programm organisiert. Die Teilnehmer wurden von Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (vorderste Reihe, mit roter Krawatte) im Rathaus der Hansestadt empfangen. EPA/EPA POOL / FRIEDEMANN VOGEL / POOL
Olaf Scholz durfte unter anderem Frankreichs Première Dame, Brigitte Macron, empfangen. EPA/EPA POOL / FRIEDEMANN VOGEL / POOL
Derweil durchsuchte die Polizei ein linksautonomes Kulturzentrum im Hamburger Stadtteil St. Pauli. Angeblich gab es Hinweise, wonach in den Räumlichkeiten Material für die Herstellung von Brandsätzen gelagert wurde. Die Razzia förderte aber nichts dergleichen zutage. Lediglich illegales pyrotechnisches Material wurde sichergestellt. EPA/EPA / LUKAS BARTH
In der Nacht auf Samstag brannten im Hamburger Schanzenviertel bei gewaltätigen Protesten gegen den G20-Gipfel mehrere Autos. EPA/EPA / CLEMENS BILAN
Die Polizei versucht mit insgesamt 21'000 Einsatzkräften, die Gipfelteilnehmer zu schützen. Hier räumen Beamte eine von Demonstranten errichtete Barrikade im Schanzenviertel. EPA/EPA / ARMANDO BABANI
Am Freitagabend waren mit Schlagstöcken bewaffnete Bereitschaftspolizisten im Einsatz gegen Demonstranten im Schanzenviertel. EPA/EPA / ARMANDO BABANI
Polizisten beobachten eine Protestaktion von G20-Gegnern im Schnanzenviertel. EPA/EPA / FILIP SINGER
Bei den Protesten zum G20-Gipfel in Hamburg wurden mehrere Supermärkte, darunter der auf diesem Bild gezeigte REWE, geplündert. EPA/EPA / OMER MESSINGER
Der Protest drückte sich wie schon in der vergangenen Nacht durch angezündete Strassenbarrikaden aus. EPA/EPA / FILIP SINGER
Derweil genossen die mächtigsten 20 Staatsmänner und -frauen der Welt in der Elbphilharmonie klassische Musik. EPA/ACTION PRESS POOL / MICHAEL UKAS / POOL
Zu hören bekamen Trump, Merkel und Co. Ludwig van Beethovens 9. Symphonie mit der «Ode an die Freude», der Hymne der Europäischen Union. EPA/ACTION PRESS POOL / MICHAEL UKAS / POOL
Bilck in das Innere der neu gebauten Elbphilharmonie in Hamburg. EPA/ACTION PRESS POOL / MICHAEL UKAS / POOL
Auf das Konzert folgte in einem Nebensaal der Elbphilharmonie das Staatsbankett. EPA/ACTION PRESS POOL / MICHAEL UKAS / POOL
Greenpeace-Aktivisten narren die Polizei auf der Elbe. EPA/EPA / FELIPE TRUEBA
Strassenschlachten am Freitagnachmittag. EPA/EPA / RONALD WITTEK
Helikopter fliegen auf Hamburg zu – unter ihnen auch die US Marine One mit US-Präsident Donald Trump. EPA/EPA / FOCKE STRANGMANN
Bundeskanzlerin Merkel empfängt Donald Trump. EPA/EPA / IAN LANGSDON
Auch Wladimir Putin ist eingetroffen. EPA/SPUTNIK POOL / DMITRY AZAROV/KREMLIN POOL/SPUTNIK / POOL
Polizisten entfernen einen Demonstranten, der vor dem Hamburger Senat protestierte. Am Freitag beginnt offiziell der G20-Gipfel. EPA/EPA / RONNY WITTEK
Face to Face – G20-Demonstranten und Polizisten stehen sich während der «Welcome to Hell»-Demonstration gegenüber. EPA/EPA / CARSTEN KOALL
Mit rund zweieinhalb Stunden Verspätung ist ein Sonderzug mit hunderten G20-Gegnern am Donnerstagvormittag im Hamburger Hauptbahnhof eingetroffen. EPA/AAP / LUKAS COCH
Der privat gecharterte Zug war am Mittwochabend in Basel gestartet. AP/dpa / Daniel Bockwoldt
Am frühen Donnerstagmorgen kam es im Hamburger Porschezentrum derweil zu einer Brandstiftung, hinter der die Polizei militante Gipfelgegner vermutet. Zehn Fahrzeuge seien in der Nacht zum Donnerstag mit Brandbeschleuniger angezündet worden, teilte die Polizei mit. AP/dpa / Axel Heimken
Am Mittwochabend hatten in Hamburg zudem Tausende Demonstranten friedlich gegen den G20-Gipfel protestiert. AP/AP / Matthias Schrader
Etwa 11'000 Menschen zogen zu lauter Techno-Musik unter dem Motto «Lieber tanz ich als G20» durch die Innenstadt. AP/AP / Matthias Schrader
Grössere Zwischenfälle blieben laut Polizei aus. EPA/EPA / LUKAS BARTH
Sie verschafften sich mit Megaphonen Gehör. EPA/EPA / FOCKE STRANGMANN
Kein Bock auf Kapitalismus. EPA/EPA / FRIEDEMANN VOGEL
Von verschiedenen Orten zogen am Mittwoch lehmverkrustete Gestalten schweigend und in Zeitlupe durch die Strassen von Hamburg. EPA/EPA POOL / FRIEDEMANN VOGEL / POOL
Hinter der Kunstperformance steht das Kollektiv «1000 Gestalten», das von zahlreichen Freiwilligen unterstützt wird. EPA/EPA / LUKAS BARTH-TUTTAS
Auf dem Burchardplatz befreiten sie sich von ihren Panzern. EPA/EPA / LUKAS BARTH-TUTTAS
«Die Lehmgestalten stehen für eine Gesellschaft, die sich ihrer Hilflosigkeit vor den komplexen Zusammenhängen der Welt ergeben hat und in der der Einzelne nur noch für das eigene Vorankommen kämpft», teilten die Veranstalter mit. EPA/EPA POOL / FRIEDEMANN VOGEL / POOL
Protest gegen Globalisierung am 4. Juli 2017 in Hamburg. EPA/EPA / FOCKE STRANGMANN
Aktivisten mit Masken des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, der britischen Premierministerin Theresa May, der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und des russischen Präsidenten Wladimir Putin. EPA/EPA / FOCKE STRANGMANN
Erst am Freitag beginnt der G20-Gipfel in Hamburg. Doch bereits jetzt ist die Hölle los. EPA/EPA / FRIEDEMANN VOGEL
Bekannte Umweltschutz-, Sozial- und Entwicklungsorganisationen sowie Gewerkschaften riefen bereits für Sonntag zu einer ersten grossen Protestkundgebung durch die Innenstadt auf. AP/AP / Matthias Schrader
Zu Fuss, zu Schiff und gar auf dem Floss demonstrieren die Menschen vor der Zusammenkunft der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer. EPA/EPA / FRIEDEMANN VOGEL
Die sogenannte G20-Protestwelle soll von einer Bootsdemonstration auf der Alster begleitet werden. AP/dpa / Axel Heimken
Auch vor dem Rathausplatz wird demonstriert. AP/dpa / Axel Heimken
AP/dpa / Axel Heimken
Laut deutschen Medien verlässt etwa die Hälfte der direkt betroffenen Hamburger die Stadt noch vor dem Gipfel. AP/dpa / Axel Heimken
Viele Geschäfte und Restaurants werden geschlossen bleiben. AP/dpa / Bodo Marks
Auch Unternehmen und sonstige Einrichtungen, selbst Arztpraxen, werden geschlossen bleiben. EPA/EPA / FRIEDEMANN VOGEL
Zum Gipfel werden über 1000 Delegationsteilnehmer erwartet, 5000 Journalisten – und rund 100'000 Demonstranten, davon 8000, die auch bereit sind, Gewalt anzuwenden. EPA/EPA / FRIEDEMANN VOGEL
EPA/EPA / FRIEDEMANN VOGEL
EPA/EPA / FRIEDEMANN VOGEL

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