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Hooligans und Polizei auf Konfrontationskurs. (Symbolbild)
Bild: Keystone

Fan-Gewalt rund ums Joggeli hätte beinahe Tote gefordert

Zweimal in den vergangenen Monaten wurden Polizisten von Fussballchaoten derart massiv bedroht, dass sie fast zur Waffe gegriffen hätten. Das sagt der Baselbieter Polizeikommandant Mark Burkhard. Darum fordert er eine massive Verbesserung der Sicherheit rund um FCB-Heimspiele.

Bojan Stula / bz Basel



Geht es nach dem Baselbieter Polizeikommandanten Mark Burkhard, ist es dringend geboten, die Sicherheit rund um die Fussballspiele in Basel zu erhöhen. Wie erst jetzt bekannt wird, ist es jüngst zu zwei Situationen gekommen, in denen Polizisten beinahe Fussballchaoten aus Notwehr erschossen hätten.

«Ich glaube nicht, dass es zuerst Tote geben muss, ehe sich die Situation verbessert, genauso wenig wie rechtsfreie Räume im oder um das Stadion herum toleriert werden können»

Baselbieter Polizeikommandanten Mark Burkhard

Bei einem Einsatz gegen FCZ-Chaoten in Pratteln fehlte laut Burkhard «nur noch ein Schritt», und es hätte den ersten Toten gegeben. Der andere Fall habe die Basler Kollegen betroffen. Die Unsicherheit rund um Fussballspiele im Joggeli sei so gross geworden, dass Sanitäter Verletzte teilweise nur noch unter Polizeischutz behandeln würden.

«Ich glaube nicht, dass es zuerst Tote geben muss, ehe sich die Situation verbessert, genauso wenig wie rechtsfreie Räume im oder um das Stadion herum toleriert werden können,» stellt der 52-jährige Berner fest, der seit Oktober 2013 das kantonale Baselbieter Polizeikorps führt.

Das komplette Interview mit Mark Burkhard können Sie in der Printausgabe der BZ (Ausgabe Mittwoch, 6. Juli) lesen.  (bzbasel.ch)

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