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Es ist leider fast nie «nur Geld» ... kafi freitag

FragFrauFreitag

Kafi, meine Freundin verdient 3 Mal mehr als ich ... Lukas, 41

Ich hoffe, Frau Freitag hat Rat parat. Meine neue Freundin verdient mehr als das 3-Fache meines Gehalts. Ok, ich verdiene auch ganz gut. Ich bin sparsam, sie gibt gerne das Geld aus. Bis jetzt teilen wir die Rechnung durch zwei. Aber sie könnte jedes Weekend irgendwohin Business jetten, in den teuersten Hotels logieren. Ich könnte es mir zwar gelegentlich leisten, aber nie in dem Ausmass. Ich bin nicht so hedonistisch. Wie soll ein moderner Mann mit so einem krassen Lohnunterschied umgehen? Lukas, 41



Lieber Lukas

Was für eine geile Frage, danke dafür!

Das ist ja wirklich ein riesen Gefälle, fuck. Das ist wirklich nicht einfach. Auch nicht, wenn es umgekehrt wäre. Denn mit diesem grossen Gap ist der Lebensstandard einfach nicht der Gleiche. Und trotzdem will man ein Leben zusammen führen. Das wird einiges zu besprechen geben, darauf müssen Sie sich gefasst machen.

Die meisten Männer hätten ein grosses Ego-Problem, wenn die eigene Frau mehr verdient. Und wehe, es ist drei Mal soviel! Da würden vermutlich die meisten impotent. Und ja, ich weiss bereits, dass jetzt ganz viele aufschreien werden und mir erzählen wollen, wie cool und gleichberechtigt sie das fänden und dass sie null und überhaupt kein Problem damit hätten. Wüki nicht. Aber die Frau Freitag glaubt das natürlich nicht. Schliesslich habe ich ab und an mit Paaren zu tun, bei denen die Frau bitz mehr verdient. Und selbst wenn es nur ein kleiner Unterschied ist, hat es meistens eine beeindruckende Auswirkung auf die Paardynamik. Es sitzt einfach noch verdammt tief in uns drin, dass der Mann der Versorger ist und dafür auch mehr verdient. Da braucht es echt viel Umsicht und gesunden Selbstwert, dass man das einfach so wegsteckt.

Das scheint bei Ihnen jetzt nicht das ganz grosse Thema zu sein, wie mir scheint. Dafür schon mal ein grosses Kompliment. Aber selbst wenn es das nicht ist, ist es nicht easy. Weil es dann eben die Alltagsdinge sind, die ein Stolperstein werden. Ihre Freundin hat andere Ansprüche und kann sich diese auch leisten. Sie nicht. Im umgekehrten Fall zahlen dann meist die Männer mehr oder laden die Freundin ein. Und ich finde auch, dass das hier eine Lösung sein könnte.

Warum darf nicht einmal der eine und dann der Andere das Feriendomizil wählen? Kann Ihre Freundin auch mal einfachere Ferien machen oder ist sie dazu nicht bereit? Wenn nein, wie steht sie dazu, die Differenz im Verhältnis 1:3 zu zahlen? Kann sein, dass das für die Freundin denkbar wäre. Aber wäre es das auch für Sie? Viele Männer haben Mühe damit, sich einladen zu lassen. Ein Znacht ist ja die eine Sache, aber wie würden Sie sich fühlen, wenn es um Luxusferien von mehreren Tausend Stutz geht? In meiner Vision einer gleichberechtigten Welt müsste das möglich sein. Aber die Tatsache sieht meistens trotzdem anders aus.

Sie werden mir das jetzt vielleicht nicht verzeihen, aber ich gebe der Beziehung keine so grosse Chance. Mag sein, dass es im Moment «nur das Geld» ist, was Euch trennt. Aber es wird je länger je mehr viel mehr sein. Der Lifestyle zweier Menschen muss in etwa übereinstimmen, sonst sind grosse Probleme in der Paardynamik vorprogrammiert. Das ist schon anspruchsvoll, wenn man gleich viel verdient, aber trotzdem sehr unterschiedlich unterwegs ist. Viel schwieriger ist es aber, wenn sich der eine den Lebensstandard des anderen nicht wirklich leisten kann.

Um es mit den Worten des Fussballs zu sagen: Sie spielen nicht in der gleichen Liga. Und ich meine das noch nicht einmal wertend, sondern einfach sehr realistisch.

Mit herzlichem Gruss. Ihre Kafi

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Kafi Freitag (41!) beantwortet auf ihrem Blog Frag Frau Freitag Alltagsfragen ihrer Leserschaft. Daneben ist sie Mitbegründerin einer neuen Plattform für Frauen: Tribute.

Im analogen Leben führt sie eine Praxis für prozessorientiertes Coaching (Freitag Coaching) und fotografiert leidenschaftlich gern. Sie lebt mit ihrem 12-jährigen Sohn in Zürich.

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99Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Monika Ladner 29.04.2017 00:18
    Highlight Highlight wenn jemand Ansprüche hat, weil er mehr Geld verdient und es auch ausgeben will, soll der andere nicht die Hälfte bezahlen müssen um dabei sein zu können und der andere muss auch damit umgehen können, dass der eine halt sein Geld lieber ausgibt als zu sparen. Wenn jetzt aber der eine nur allein durch die Welt jettet und der andere dabei allein zu Hause hockt und spart, dann hat das Problem eher nicht mit dem Geld zu tun, für mich ist das keine sehr ausgefüllte Beziehung, denn es findet kein miteinander statt und das Problem ist die unterschiedliche Einstellung zum Geld, nicht das Geld an sich
  • nele 29.04.2017 00:12
    Highlight Highlight Sowohl Frage auch als Antwort stimmen mich sehr nachdenklich - was bleibt als Basis, als innerster Kern einer Beziehung, wenn Geld und Lifestyle wegfallen? Was ist wirklich relevant in einer Beziehung - und warum in aller Welt bleibt man in seinem Denken und Fühlen derart an der Oberfläche?
  • Ribsi 28.04.2017 12:36
    Highlight Highlight Liebe Kafi, ist das was du uns da erzählst schon sexistisch?
  • Yoshuan 28.04.2017 12:08
    Highlight Highlight wichtigerals die frage, wer mehr verdient fände ich, wie grosszügig diejenige person ist mit dem höheren einkommen.
    nicht, dass diese den andern finanzieren sollte. aber wenn jede gemeinsame aufwendung stur geteilt wird zu 1:1, würd mir das auf den wecker gehen als weniger- verdienender. und so klingt es eben einbisschen von lukas.
    es ist nun mal nicht so, dass weniger-verdienende generell weniger leisten als mehrverdiendnde. einE partnerIn, welche nicht bereit wäre, mal mehr zu übernehmen, damit man zu zweit ein w.e. mehr verreisen kann als sonst, finde ich unreif/kleinlich.
    • rodolofo 29.04.2017 06:52
      Highlight Highlight In dieser Beziehung sind soggenannt "rückständige" Kulturen, wie die Philippinische- sogar fortschrittlicher, als wir sogenannt "fortschrittlichen" Kulturen in den Westlichen Industrie- und Dienstleistungs-Ländern!
      In einer Philippinischen Grossfamilie leistet jedes Mitglied seinen Beitrag. Manche verdienen etwas.
      Einzelnen gelingt es sogar, sich bis zu den "Fleischtöpfen der Macht" vorzukämpfen.
      Andere wiederum sind arbeitslos, oder versumpfen im Schmarotzertum und im Macho-Imponiergehabe.
      Aber trotz diesen enormen Unterschieden hält "der Stamm" zusammen!
      Natürlich gibt es da auch Streit...
    • philosophund 29.04.2017 10:52
      Highlight Highlight Danke Rodolfo. Ähnliches dachte ich auch. Deins / Meins..wir sind sowas von materialistisch geprägt. Im Prinzip sollte alles Lohn aufs ein gemeinsames Konto. Aber da brauchts nunmal Grösse. Kuchenteilen ist nicht jedermann/jederfrau's Ding. Aber wenn wir in unserer Kultur schon so erzogen wird, dass die Kids mit 18 bei Mama Miete zahlen müssen, müssen wir uns nicht wundern. :-)
  • Klaus K. 28.04.2017 11:06
    Highlight Highlight Wenn Frauen in den letzten Jahrzehnten mit gutverdienenden Männern zusammen lebten, hat unsere Gesellschaft gerne moniert, dass die Frau das Opfer eines Machtgefälles sei in der Beziehung. Dass die Frau vom Mann ‚gebraucht‘ (oder missbraucht?) würde, um seine Karriere zu pushen.

    Jetzt wo die Frau viel mehr verdient, sprechen Frauen plötzlich vom Lifestyle, der nicht passt. Der Mann ist nicht gut genug für die Frau, weil er qua Lifestyle ihr das Wasser nicht reichen könnte.
    (sic!)



  • rodolofo 28.04.2017 07:55
    Highlight Highlight Kafi,
    ich habe nochmals gelesen, was Du hier geschrieben hast.
    Mein Fazit:
    Du schreibst ehrlich, aber saudoof.
    Auch wenn Du 3 mal weniger verdienen würdest, als ich, würde ich mit Dir nie was anfangen wollen.
    Ich habe bereits eine Frau, die doppelt so viel verdient, wie ich und bin mit ihr über alle Massen zufrieden!
    Und bestimmt hat ein Barbie-Püppi wie Du auch schon ihren Ken-Traummann gefunden, nicht wahr?
    Also alles bestens!
    Jedem und jeder das Seine.
    Wir brauchen uns hier nicht zu streiten.
    • Klaus K. 28.04.2017 11:09
      Highlight Highlight Interessant ist, dass Kafi den Lifestyle am Einkommen festmacht. Also am Konsum. Aber nicht am Intellekt. Oder an sonstigen Eigenschaften. Dass jemand aber einen PHD hat, und nachher sehr wenig verdienen kann, weil er nicht in der Finanzbranche arbeitet, übersieht sie in ihrer Konsumorientierung gefliessentlich.
    • Yoshuan 28.04.2017 11:55
      Highlight Highlight lukas schreibt über den lifestyle seiner partnerin. -hedonistisch-...
    • Maracuja 28.04.2017 16:09
      Highlight Highlight Rodolof: Auch wenn Du 3 mal weniger verdienen würdest, als ich, würde ich mit Dir nie was anfangen wollen

      Who cares, Frau Freitag ganz bestimmt nicht. Was abwertende Bezeichnungen für Frauen (z.B. Barbie-Püppi, Giftschlange) betrifft, sind Sie voll letztes Jahrhundert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • pamayer 28.04.2017 07:39
    Highlight Highlight Wenn es Beziehungsprobleme wegen mangelnder Finanzen gibt, wird das wohl ein weit verbreitetes und verständliches Problem sein.
    Wenn es Beziehungsprobleme wegen überschüssigen Finanzen gibt, ist das höchst dekadent.
  • Doughnutella Servace 28.04.2017 07:20
    Highlight Highlight Der Knackpunkt ist wohl eher, dass die beiden je einen unterschiedlichen Lifestyle haben.

    Wenn einer der Partner ständig Kompromisse eingeht (was er ja offenbar tut, da er nicht hedonistisch veranlagt ist), führt das zwangsläufig zu Problemen. Das Thema Lohn ist hier aus meiner Sicht zweitrangig.

    Kafis Antwort beleuchtet meiner Ansicht nach genau dieses Problem. Es geht nicht um das Geldverhältnis, sondern um die unterschiedlichen Bedürfnisse innerhalb der Beziehung.
    • Bruno Wüthrich 28.04.2017 09:38
      Highlight Highlight Geld allein macht keine Ligen. Doch Bedürfnisse können tatsächlich einen Liga-Unterschied ausmachen. Aber keinesfalls die materiellen! Ein Liga-Unterschied ergibt sich, wenn seine Bedürfnisse sich auf die Coach und das Fernseh-Gucken beschränken, sie aber gerne reist, Konzerte und Theateraufführungen besucht.

      Lukas Freundin wird kaum jedes Wochenende irgendwohin jeten und sich da das teuerste Hotel leisten wollen. Gelegentlich könnte er sich dies ja sogar leisten. Deshalb: Mitmachen! Nicht jammern! Sie wird ihn schon nicht hängen lassen, wenn es mal finanziell nicht reicht.
  • Zappenduster 27.04.2017 19:03
    Highlight Highlight Ich vergesse die Idee mit dem Kindererziehen während Frau arbeitet besser wieder.

    Frauen scheinen dazu noch nicht bereit zu sein.

    Ist MANN nicht mehr in der Versorgerolle wird er uninteressant.
  • ujay 27.04.2017 17:29
    Highlight Highlight Trags mit Fassung, euch gehts gut.
  • Bloody Mary 27.04.2017 17:00
    Highlight Highlight Hier könnte ein gemeinsames Konto helfen, auf das Du 1/3 und Deine Liebste 2/3 eines vorher festgesetzten Betrages monatlich einbezahlt. Dieses Geld wäre dann ausschliesslich für Ferien, Essen und Ausgang, Ausflüge etc da. Falls ihr zusammen wohnt, würde ich ein zusätzliches gemeinsames Konto eröffnen für Miete und alles was den Haushalt betrifft. So hast du zwar einmal die grosse Diskussion wieviel einbezahlt werden soll, du musst die Rechnung machen wieviel Dir nach Abzug der Fixkosten noch bleibt, aber danach könnt ihr von diesem Geld leben ohne diskutieren wer einlädt.
  • anonymer analphabet 27.04.2017 14:05
    Highlight Highlight Menschen je nach Lohn in verschiedene Ligen einteilen, echt jetzt liebe Frau Kafi? Zu wenig Geld können eine Beziehung belasten, aber wenn zu viel Geld eine Beziehung belasten, dann spielen wohl eher die Lebenseinstellungen oder so in verschiedenen Ligen.
  • eldo 27.04.2017 13:24
    Highlight Highlight "was für eine geile Frage" - da kann ich zu 100% zustimmen!
    Aber die Antwort ist so was von "old style"...erschreckend!
  • 8004 Zürich 27.04.2017 12:47
    Highlight Highlight Diese Antwort bietet so ziemlich alles, was mich im Moment an den Feminismus-, Emanzipations- und Sexismus-Debatten stört: Es ist eine Einbahn-Sichtweise.

    Du bist ja eigentlich keine Männerhass-Emanze und kannst durchaus in beide Richtungen kritisch sein. Deine Statements, dass Menschen vielfach auch einfach Instinkttiere sind, die nicht einfach auf Knopfdruck in jeder Hinsicht "modern" sein können, stehen ja bei vielen, oftmals Frauen, nicht so hoch im Kurs.

    Von daher kann ich schlecht etwas vorwerfen, von dem ich nicht glaube, dass es sich so verhält. Dennoch finde ich diese Antwort sehr..
    • 8004 Zürich 27.04.2017 13:02
      Highlight Highlight …ungelungen, da sie praktisch einseitig anprangert.
      Es ist enorm einseitig, wenn man in einem 15-zeiligen Absatz die Unfähigkeit des Mannes behandelt, mit Ausführungen, die laut Duden wahrscheinlich sexistisch und laut Wikipedia glasklar und ausdrücklich sexistisch sind, und die Frau bloss als „uns“ in einem Sätzchen („es sitzt einfach noch verdammt tief in uns drin…“) in die emanzipatorische Verantwortung nimmt.

      Hier die neueste Studie von irgendeinem Paarvermittler, die Ergebnisse kennen wir ja: http://www.friday-magazine.ch/de/2017/04/25/die-ansprueche-der-frauen-sind-hoch-wie-nie.html
      ...
    • 8004 Zürich 27.04.2017 13:03
      Highlight Highlight …Die Hälfte der Frauen soll sich keine Beziehung mit einem Mann vorstellen können, der weniger verdient als sie. Und wenn es darum geht, die Studie zu „interpretieren“ interessiert es weder die Redakteurin, weshalb denn trotz der grösseren Emanzipation und finanziellen Freiheit die Frauen immer noch so scharf auf besser verdienende Männer sind, noch hält es die Psychologin für nötig, auf diesen interessanten Punkt einzugehen. Und das stört mich so: Die eigene Haltung wird einfach nicht hinterfragt.

      Mir ist es z.B. erst einmal passiert, dass ich erstdatemässig eingeladen wurde ...
    • 8004 Zürich 27.04.2017 13:06
      Highlight Highlight …(beim Bestellen: „Hey, ich lade Dich ein.“ Dann ging es hin und her). Ansonsten ist es klar, wie es läuft. Ich habe aber noch nie eine Frau erlebt oder davon gehört, dass sie es unangebracht fand, dass der Mann die Rechnung übernehmen wollte.

      Und zum Thema Sexismus: Es ist, wie es Wurst gesagt hat, der Vergleich ist vom Stereotyp her genau treffend. Stell‘ Dir vor ein Mann würde öffentlich so über Frauen schreiben. Wow, der könnte gleich auswandern. Wenn Frauen das machen, geht das unter Humor.
      Ich kann mir vorstellen, wie träff und akzentuiert man sich fühlt, wenn man jemanden gibt, ...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gummibär 27.04.2017 11:21
    Highlight Highlight Wenn die gutverdienende Frau Kafi mich armen Schlucker mit nach Kuba nimmt um dort Salsa zu lernen, trage ich ihr die Koffer und appliziere ihr so oft als nötig die Sonnenschutzcreme. Ganz ohne Ego-probleme. Promise !!!
    • Bloody Mary 27.04.2017 17:01
      Highlight Highlight I like! :-))
    • Bruno Wüthrich 27.04.2017 22:39
      Highlight Highlight Wer sagt denn, dass Frau Freitag gut verdient?
  • murphyslaw 27.04.2017 11:19
    Highlight Highlight *LUXUSPROBLEME*
  • wonderwhy 27.04.2017 09:04
    Highlight Highlight @kafi Wäre Deine Prognose, dass die Beziehung wahrscheinlich scheitern wird, die gleiche bei umgekehrten Voraussetzungen?
    • Gummibär 27.04.2017 10:30
      Highlight Highlight Seit langem der absolut beste Kommentar.

      Solange der Fragesteller genug verdient um seine Bedürfnisse zu decken und nicht um Taschengeld bitten muss wird diese Beziehung glänzend funktionieren.
      Erniedrigend fühlt es sich immer an, wenn man um Geld betteln muss. Als Frau, als Mann spielt keine Rolle.
  • Bruno Wüthrich 27.04.2017 08:44
    Highlight Highlight Ach - das liebe Geld. Und Frau Freitag hat so viel «Durchblick», dem Paar keine Chance zu geben. Das zeigt, in welcher Welt «unsere» Ratgeberin lebt und welchen Wert ihre Ratschläge haben.

    Die Beziehung zwischen den scheinbar ungleichen Partnern kann funktionieren. Dabei kommt es vor allem auf ihn an. Er muss über der Sache stehen. Das ist der Punkt. Aus irgendwelchen Gründen hat seine Partnerin ihn gewählt. Sorge tragen, dass diese Gründe bestehen bleiben. Dann bleibts gut!

    Kein Neid, statt dessen Stolz, so eine Partnerin zu haben. Gleichzeitig dafür sorgen, dass auch sie stolz sein kann.
  • Blitzableiter 27.04.2017 08:42
    Highlight Highlight Ich habe Freitagas Antwort gar nicht gelesen. Mein Tipp an Dich Kumpel: Relax vorerst. Find dich damit ab. Und dann wenn die grossen, allgemein Überbewerteten Liebes Gefühle etwas abgestupft sind, fang an sie auszunehmen! Profitier von der Kohle die sie hat. Denk dir was aus. Aus halbe halbe mach 1-3 Aufteilung zu deinen Gunsten. Geh öfters in gute Hotels und Restaurants zu einem Drittel des Preises. Lass dir dir die Supergeile, Superteure Uhr, die du immer schon so superdolle wolltest, schenken. Pack die Chance an den Eiern.. ähh Brüste!
  • rodolofo 27.04.2017 08:14
    Highlight Highlight Dann freu Dich doch darüber, dass Ihr ZUSAMMEN einen sehr guten Lohn habt!
    In welchem Jahrhundert leben wir hier denn eigentlich, dass einer noch solche Fragen stellt?
    Und da beklagen sich immer noch viele über die ach so rückständigen Muslime...
    Wie rückständig sind denn WIR noch?!
    Ausserdem outest Du Dich mit Deiner Frage als 100%iger Kapitalist!
    Zählen für Dich nur Geldwerte?
    Bauern und Landarbeiter verdienen sehr wenig verglichen mit Bürolisten und Handwerkern.
    Aber ist ihre Arbeit deswegen etwa weniger wichtig?
    Sind Hausfrauen und Hausmänner etwa überflüssig, weil sie nichts verdienen?
  • D. Saat 27.04.2017 08:02
    Highlight Highlight Eine der wenigen Antworten von Frau Freitag, welche ich richtig gelungen finde. Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass nicht primär die Frage entscheidend ist, ob der Mann fähig ist die Lohnunterschiede zu "ertragen" sondern vielmehr ob die Frau dies kann. Für viele Frauen ist es so, dass nur "Ernährer" auch attraktiv sind. Aber mir scheint dies eh ein Luxusproblem zu sein, wenn einer gut und die Andere 3 xmehr verdient. Geniesst doch einfach gemeinsam euer Geld, oder gebt an die was ab, die zu wenig zum Leben haben.
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 27.04.2017 07:57
    Highlight Highlight Wenn die Beziehung wegen des Lohngefälle scheitert, dann war deine Freundin im Geiste noch nicht wirklich emanzipiert (oder du?). Würde sich ein Mann eine solche Frage stellen? Wahrscheinlich kaum. Wenn Ihr Geld und Ihr Lebensstil das wichtigste wäre, wärt Ihr doch wahrscheinlich gar nicht zusammengekommen. Ich bin überzeugt, dass Ihr nach einer gewissen Zeit ganz andere Probleme in der Beziehung zum diskutieren habt wie euer Lohngefälle. Natürlich wird es immer mal wieder auftauchen. Vor allem bei der Ferienplanung. Aber mit etwas gutem Willen ist das auch zu schaffen.
  • Mandeville 27.04.2017 07:30
    Highlight Highlight ihr müsst es ganz klassisch machen: der wenigerverdienende gibt das geld des mehrverdienenden aus. wie alle paare in den letzten 5000 jahren. halt nur geschlechts"verkehrt". freu dich doch lukas, jede zweite frau würde es
  • SanchoPanza 27.04.2017 06:53
    Highlight Highlight meine Frau hat jetzt mehrere Jahre lang 3-5x mehr verdient als ich. Jetzt nähert sich mein Gehalt langsam dem ihrigen an. Aber das war weder bei uns noch im Freundeskreis ein Thema. Hingegen das ich Teilzeit arbeiten will und sie nicht unbedingt, DASS löst Diskussionen aus. Und auch das leidige Thema: ihr seid verheiratet, wann gibts Kinder? bäh...
    • Hierundjetzt 27.04.2017 08:03
      Highlight Highlight Wann gibts Kinder?
    • SanchoPanza 27.04.2017 12:20
      Highlight Highlight @Hierundjetzt: Hoffentlich nicht so bald, bin grad noch lieber Götti - die kann man wieder abgeben ;-)

      @ Zäme! Danke für die Bkumen! Also wenn, dann Kevin und Chantal :-D
  • Matrixx 27.04.2017 06:32
    Highlight Highlight Ich verdiene in etwa 4-mal mehr als meine Freundin (Sie ist Teilzeit-Studentin). Gleichzeitig gebe ich aber auch weniger Geld als sie aus. Miete zahlen wir im Lohnverhältnis ziemlich fair. Nach ihrem Studium wird sie auch mehr als ich verdienen...

    Mit anderen Worten: Wir verdienen unterschiedlich und haben gegensätzliche Lebensstile (Ich minimalistisch, sie luxusverwöhnt) und trotzdem klappts miteinander...
  • Tisch 27.04.2017 06:28
    Highlight Highlight Ich verdiente schon immer doppelt so viel wie mein Mann und wir sind seit 27 Jahren zusammen. Manchmal muss er sich Sprüche anhören, aber das stört ihn kaum. Ein Mann, der die Beziehung in Frage stellt, nur weil er weniger verdient als seine Frau, offenbart meines Erachtens ein Status- und Machtdenken, das ich für bedenklich halte. Das würde ihn für mich als Mann unattraktiv machen.
  • p4trick 27.04.2017 05:53
    Highlight Highlight Ganz einfach Budget erstellen und dann zahlt jeder Anteilsmässig was verdient wird.
    X Lohn Partner 1
    Y Lohn Partner 2
    Anteil X: X/(X+Y)
    Anteil Y: Y/(X+Y)
    Beispiel Ferien: 10'000
    X zahlt in diesem Fall:
    10'000 * (1/(1+3)) = 10'000 * 1/4 = 2'5౦0
    Y 7'500
    • CASSIO 27.04.2017 06:27
      Highlight Highlight falsch. Du musst die fixkosten wie kk, vers, miete usw noch vom lohn abziehen. dann geht's auf.
    • gege 27.04.2017 06:37
      Highlight Highlight Wie sieht's mit der Steuerprogression aus? Mich nähme Wunder, wie die Rechnung nach Abzug der Steuern aussieht.
    • Licorne 27.04.2017 06:48
      Highlight Highlight Genau so machen wir das. Wir haben ein gemeinsames Konto, auf welches ich durch den gering höheren Lohn anteilsmässig mehr einzahle. Davon bezahlen wir sämtliche gemeinsamen Ausgaben. Funktioniert wunderbar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • CASSIO 27.04.2017 05:16
    Highlight Highlight auf gut deutsch: es ist ok, wenn der mann 3 mal mehr verdient als die frau und ihr leben mitfinanziert, aber es funktioniert nicht, wenn die frau drei mal mehr verdient? kafi, Du offenbarst eine seite "aller frauen", die echt beängstigend ist. die emanzipation, die Ihr fordert, ist gemäss Dir noch nicht bei Euch angekommen. erschreckend!
    • SanchoPanza 27.04.2017 06:50
      Highlight Highlight hä? Kafi schreibt ja eben, dass diese Vorstellung von Gleichberechtigung NOCH NICHT in der Praxisrealität angekommen ist - sie hat ja eben solche Paare in Therapie. Ihre eigene Wertung, dass es meine Rolle spielen SOLLTE macht sie durchaus deutlich finde ich. Sie bringt ja sogar ein Beispiel das sie ihn finanzieren könnte.
    • JoeyOnewood 27.04.2017 07:04
      Highlight Highlight ach cassio - ich glaube, kafi hätte gar kein Problem damit. In unserer Gesellschaft ist es schon eher ungewöhnlich, wenn die Frau zahlt. Damit muss man vorallem als Manm erst mal klar kommen. aber ich denke, dass sollte in der mehr oder weniger modernen Schweiz möglich sein. Meine Freudnin verdient zur Zeit auch mehr als ich, da ich in Studium bin. Wir haben beide kein Problem damit, wenn sie bezahlt. Ich bin aber ganz ehrlich auch nicht unglücklich, wenn es wieder ausgeglichen ist. Trotz Emanzipation ist das irgendwie nachwievor ein sensibles Thema.
  • Son of Wat 27.04.2017 04:04
    Highlight Highlight Ist in unserer Beziehung genau so. Ein wirkliches Problem war das nie. In über 20 Jahren.
    Meine Frau bezahlt immer Mal wieder eine grössere gemeinsame Anschaffung oder ein paar spezielle Tage Ferien.
  • seventhinkingsteps 27.04.2017 02:30
    Highlight Highlight Wirklich eine schöne Welt, in der sonst glückliche Beziehungen wegen Einkommensunterschieden scheitern, moll.
  • OkeyKeny 27.04.2017 01:13
    Highlight Highlight Gut ist schonmal, dass sie diejenige ist, die ihr Geld gern ausgibt und nicht umgekehrt. Dann wärs zugegebenermassen etwas komplizierter.
  • Crecas 27.04.2017 01:08
    Highlight Highlight Das ist nun wirklich ein Seich. Wenn man sich bedingungslos überalles liebt, liebt man das Leben und den Lifestyle des anderen - meistens gleicht man sich an. Mal lebt man den Lifestyle des einen, msl des anderen. Denn man will es ja. Zudem ist es ja so, dass es bei der bedingungslosen Liebe keine zwei Einkommen oder Vermögen gibt, sondern nur das eine, gemeinsame.

    Ob die Beziehung also funktioniert oder nicht, wird nicht vom Unterschied abhängen, sondern wie sehr man den anderen will.
  • Maett 26.04.2017 23:41
    Highlight Highlight Ich an seiner Stelle würde ihr ganz offen sagen, wo die Probleme liegen. Das bietet Potential für Lösungen, oder zumindest nachhaltige Gewissheit.

    Ich persönlich meide Frauen die mehr verdienen als ich ja meist wie die Pest, denn evolutionär ist das völlig unlogisch, ergo stört es mich unterbewusst.
    Nichts macht eine Frau unattraktiver, als Mann zu spielen.

    Dass das nicht mehr alle so sehen ist mir bewusst. Vielleicht ändert sich die Welt, nur ich mich nicht. Aber langfristig ist die Welt eigentlich immer gleich. Es gibt nur Ausreisser.

    Gute Antwort von Kafi. Ehrlich und Realitätsbezogen.
    • OkeyKeny 27.04.2017 01:07
      Highlight Highlight Geld verdienen = Mann spielen?
    • Charlie Brown 27.04.2017 06:10
      Highlight Highlight @Maett: Hast du Angst sie würden sich einen strapon umschnallen, nur weil auf dem Lohnausweis eine höhere Zahl steht? Oder eie genau wirst du deiner Männlichkeit beraubt?
    • poga 27.04.2017 06:55
      Highlight Highlight @Charlie der war gut 😅
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tschedai 26.04.2017 23:41
    Highlight Highlight Wo ist das Problem? Ich verdiene auch 3 mal mehr als meine Frau, aber wir teilen uns unsere Einkommen einfach auf. Nun tut man dies nicht, wenn man noch nicht verheiratet ist. Aber da muss die Person mit dem grösseren Einkommen clever sein und entsprechend grosszügig vorgehen, falls ihr etwas an der Beziehung liegt. Lohngefälle, Machtgefälle etc. sind keine Ursachen warum eine Beziehung nicht funktionieren kann, es sind höchstens Gründe, die man sucht. Wer will, kann sich arrangieren.
  • Ylene 26.04.2017 23:38
    Highlight Highlight Er bezeichnet sie indirekt als hedonistisch (und sie ihn wahrscheinlich bei ihren BFF als knausrig), uiii... Falls Ihr 'länger' zusammen seid oder gar zusammen wohnt, könnt Ihr ja ein Partnerschaftskonto für gemeinsame Ausgaben (Miete, Ferien, etc.) einrichten, in das Ihr monatlich je so 20-30% von eurem Lohn einzahlt. Machen mein Mann und ich auch so - allerdings verdient er nicht gleich 3x (!) mehr, daran hätte ich also schon zu beissen, ehrlich. Mit dem Rest macht Ihr dann, was Ihr wollt (anlegen, spenden, Rolex, etc.), aber bitte ohne Wertung des anderen. Ist ja euer eigenes Geld.
    • Baccaralette 27.04.2017 10:23
      Highlight Highlight Find ich die beste - vorallem lebenswerteste - Antwort!
  • Dubliner 26.04.2017 23:34
    Highlight Highlight Ich mag Kafi und ich mag auch den Grossteil dieser Antwort (ja, jetzt kommt ein "aber..."), aber dass wegen ungleicher Löhne gleich die Beziehung in Frage gestellt wird, ohne die Menschen dahinter zu kennen, finde ich "dicke Post". Besprecht es, sucht eine gemeinsame Lösung und lebt euer Liebesglück.
    Viel Spass :)
  • p4trick 26.04.2017 23:33
    Highlight Highlight Gegenfrage, wie würde denn eine Frau damit umgehen wenn der Freund 3mal mehr verdient? Das ist heutzutage für die moderne Frau auch nicht einfach.
    Wer mer verdient in einer Partnerschaft ist eigentlich egal, ist ja niemand weniger wert nur weil er weniger verdient? Nicht über Geld reden sondern einfach ausgeben :-)
  • Pinkes Einhorn 26.04.2017 23:31
    Highlight Highlight Get the Money Bro!! Werde ein Gigolo und verfasse darüber auf Watson ein Blog. Stehe ihr nur noch sexuell zur Verfügubg für eine neue Rolex oder ein AMG. Kennste Frau Beller die macht das auch so gem. Ihrem Buch schneide dir ne Scheibe ab.
  • Tobi Müller 26.04.2017 23:24
    Highlight Highlight Ich stimme überein, dass durch diese Situation gewisse Konflikte entstehen könnnen. Was ich jedoch nicht verstehe, ist die Aussage von Frau Freitag, dass sie der Beziehung keine Chance gibt. Es gibt meiner Meinung nach viele Männer, die in Kafis Worten "in einer anderen Liga" verglichen mit ihren Frauen verdienen und die Beziehung funktioniert trotzdem. Basiert die Aussage daher nicht auch auf festgefahrenen Gendergewohnheiten? Wenn die Frau mehr verdient funktionierts auf keinen Fall, wenn der Mann mehr verdient funktioniert es aber?
    • Hierundjetzt 27.04.2017 00:56
      Highlight Highlight Theoretisch mag Deine Aussage stimmen, Lebenswirklich ist sie aber nicht.

      Mit zB 18'000.- / Monat leiste ich mir was von Prada und mein Freund kommt in Jeans vom C&A?

      Mit 18'000.- bin ich Kader und gehe ich an einen Geschäftsanlass mit Partner und er kommt im Anzug von H&M?

      Kafi hat hier leider leider recht. Lukas hat sich zu Beginn viel zu gut verkauft.

      Kein Problem, wenn er jetzt im Job startet. Sonst: ja

    • p4trick 27.04.2017 05:56
      Highlight Highlight @Hierundjetzg: ich verdiene 4mal soviel wie meine Partnerin, sie hat Louis Vittong Tasche und ich die Jeans vom H&M
      ;-)
    • Charlie Brown 27.04.2017 06:18
      Highlight Highlight Genau. Weil man sich mit 6k/Monat auch unmöglich einen einzigen anständigen Anzug kaufen kann. Und mit 18k auch nicht dem Freund einen schenken könnte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gähn on the rocks 26.04.2017 23:00
    Highlight Highlight ...der lifestyle zweier menschen muss inetwa übereinstimmen...wie sackdekadent ist das denn?
    in jemen stirbt alle 10 minuten ein kind.

    den überschuss spenden - und gut is'.
    • Maett 26.04.2017 23:36
      Highlight Highlight @Frau Dr. Gähn: aha. Nur weil's anderen schlecht geht, darf es einem selbst nicht gut gehen?

      Ungleichheit ist völlig natürlich und dient dem evolutionären Wettbewerb.
    • Hierundjetzt 27.04.2017 00:58
      Highlight Highlight Gähn, Thema verfehlt. Wetten Sie und Ihr Fröind haben zu 100% den gleichen sonderbaren Lifstyle?
    • Gähn on the rocks 27.04.2017 06:34
      Highlight Highlight hahaha
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 26.04.2017 23:00
    Highlight Highlight Gute Fragestellung. Wobei es ja zwei sind. Der Lohnunterschied einerseits und der (hedonistische) Lebensstil andererseits. So lange es Freundschaft ohne gegenseitige Verpflichtung ist, kann das funktionieren. Aber der Lebensstil (Hedonismus) könnte langfristig das Problem werden. Und wenn ein Kinderwunsch da ist, dann in der Kinderbetreuung und Einkommenssicherung keine Einigkeit herrscht, wird es echt schwierig.
  • Lichtblau 26.04.2017 22:48
    Highlight Highlight Als ich meinem Mann das Gehalt meines neuen Jobs nannte und daraufhin sein trauriges (nicht etwa neidisches) Gesicht sah, habe ich kurzer Hand dafür gesorgt, dass auch er in der Firma eingestellt wurde. Klar, ein ziemlich krasser Fall von Vetternwirtschaft. Aber nicht nur wir als Team haben davon profitiert - auch unser Arbeitgeber war viele Jahre mit uns happy .
    • Tschedai 26.04.2017 23:36
      Highlight Highlight "war viele Jahre mit uns happy" Was ist dann passiert? Seid ihr mit der Portokasse durchgebrannt? Oder pensioniert? ;-)
  • Nordurljos 26.04.2017 22:20
    Highlight Highlight Ich denke wenn jeder an Ferien zb. 1/8 seines jeweiligen Lohns gibt, dann hat jeder in "seinem" Lohnverhältnis gleichviel gezahlt. So könnte es gehen. Oder man macht ein gemeinsames Konto auf dieser Basis für gemeinsame Aktivitäten. Wenn Zwei wirklich wollen klappt alles!

LINKE UND NETTE: Von wegen «kleine Schwester von Scheisse»

RECLAIM THE NICENESS!

Die SVP hat’s mal wieder getan. Wie ein kleines Kind, das Aufmerksamkeit sucht, indem es einen Gaggi an die Wand malt (nicht zu verwechseln mit SEINEN Gaggi an die Wand malt), hat sie mit ihren Apfelplakaten für Furore gesorgt. Äusserst erfolgreich – was denn die Aufmerksamkeit angeht. Es ergoss sich die zu erwartende Kritik und dann die Kritik an der Kritik und dann «Warum gibt man sowas überhaupt eine Plattform??!!1!!», etc., etc., blabla.

Schwarze und weisse Schöfli, schlitzende Kosovaren, …

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