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Bern, 3.3.2016, Parlament, Session, Nationalrat Gerhard Pfister, CVP-ZG. (Monika Flueckiger/EQ Images) (KEYSTONE/EQ IMAGES/Monika Flueckiger)

Gerhard Pfister im Saal des Nationalrates. Bild: keystone

Driftet die Schweiz wirklich in Richtung eines Gottesstaates ab, Herr Pfister?

Der Präsident der CVP will mit einem Thinktank den Geistlichen einen Maulkorb umhängen. Sie sollen sich nicht mehr zu politischen Fragen äussern.



Die beiden grossen Landeskirchen stecken seit Jahren in einem Formtief. Die aktiven Gläubigen sind mehrheitlich im Seniorenalter, die jungen «Passivmitglieder».

Obwohl die beiden Kirchen alles versuchen, um die Indifferenten in die Kirche zu locken und den Exodus zu stoppen, ist der Erfolg bescheiden. Kurz: Der Einfluss der beiden Kirchen sinkt weiter. Und nun fällt ausgerechnet Gerhard Pfister, seines Zeichens Präsident der Christlichen Volkspartei CVP, den ohnehin gebeutelten Kirchen und manchen Geistlichen in den Rücken.

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Porträt über Gerhard Pfister des Schweizer Fernsehens, bei dem es auch um religiöse Fragen geht. Video: YouTube/SRF DOK

Man reibt sich als Beobachter verwundert die Augen und fragt sich, was um Himmels Willen in den guten Gerhard Pfister gefahren ist, dass er die Kirchen im Wahlkampfjahr an die Kandare nehmen will. Ist es politisches Kalkül? Oder doch eher Panik?

Doch schön der Reihe nach: Pfister ärgert sich seit langem, dass sich die Kirchen in politische Diskussionen und Abstimmungskämpfe einmischen. Er hat zusammen mit Gesinnungsgenossen einen Thinktank gegründet, um Kirchenvertretern einen politischen Maulkorb zu verpassen.

Bitte keine politischen Statements und Abstimmungsparolen

Dieser «Tank» formuliert es natürlich geschmeidiger – wie es Politiker zu tun pflegen. Sie wollen die Kirchen ermuntern, sich auf ihr Werte-Reservoir und ethisches Basiswissen zu besinnen, wie der «Tages-Anzeiger» schrieb. Und eben nicht politische Statements und Abstimmungsparolen verkünden.

Der Thinktank ist mit hochkarätigen Mitgliedern bestückt. Neben Pfister wollen drei weitere Nationalräte aus verschiedenen Parteien sowie mehrere hochdekorierte Theologen mitdiskutieren.

Der Praesident der CVP Schweiz, Gerhard Pfister anlaesslich der CVP Delegiertenversammlung vom Samstag, 20. Oktober 2018 in der Messe Luzern. (KEYSTONE/Urs Flueeler).

Pfister braucht für seine trudelnde CVP viel Aufmerksamkeit für den Wahlkampf. Bild: KEYSTONE

Hellhörig macht die Kampfrhetorik von Gerhard Pfister. Er spricht im «Tages-Anzeiger» von einem tiefen Rückfall ins Mittelalter. Es sei illegitim, mit biblischen Normen politisch zu argumentieren und aus dem Evangelium tagespolitische Empfehlungen abzuleiten.

Wie bitte, Herr Pfister? Ist für Sie als Präsident einer christlichen Partei nicht Gottes Wort, nämlich die Bibel, die ethische Richtschnur? Sind Ihnen christliche Werte suspekt? Wollen Sie sie aus dem politischen Alltag verbannen? Wollen Sie den Geistlichen das Bürgerrecht verwehren, sich zu politischen Fragen öffentlich zu äussern?

«Wenn wir Religion und Politik nicht trennen, nähern wir uns dem Gottesstaat.»

Gerhard Pfister zum Thema Thinktank

Doch nicht genug. Pfister holt den verbalen Zweihänder hervor. Wörtlich: «Wenn wir Religion und Politik nicht trennen, nähern wir uns dem Gottesstaat.»

Hoppla. Die Schweiz auf dem Weg zum Gottesstaat? Wie gross muss die Panik des Präsidenten einer Partei sein, die noch stärker trudelt als die Kirchen, dass er sich zu einer solchen Aussage hinreissen lässt?

Ich lade Sie gern zu einer Nachhilfestunde ein, Herr Pfister. Doch vorgängig empfehlen wir Ihnen einen längeren Aufenthalt in Afghanistan, Saudi Arabien oder im Iran. Danach befassen wir uns mit der Definition eines Gottesstaates.

Ein Gottesstaat ist eine religiöse Diktatur

Ein Gottesstaat ist eine Theokratie. Diese zeichnet sich durch eine Herrschaftsform aus, bei der staatliche Normen und Gesetze auf der religiösen Grundlage basieren. So stützt sich zum Beispiel das Rechtssystem in islamischen Gottesstaaten auf die Sharia. Und wichtige politische Ämter werden von Geistlichen besetzt. Ajatollah Chomeini ist beispielsweise der politische und religiöse Führer Irans, der angeblich von Gott erwählt ist. Gottesstaaten sind oft eine religiöse Diktatur.

Die Schweiz auf dem Weg zum Gottesstaat, weil sich ein paar Geistliche gelegentlich zu politischen Fragen äussern? Meinen Sie das im Ernst, Herr Pfister?

In Wirklichkeit säkularisiert sich die Schweiz laufend weiter. Könnte es etwa sein, Herr Pfister, dass Sie Angst haben vor den Geistlichen, weil diese Sie an die christliche Ethik und Moral, an Nächstenliebe und Barmherzigkeit erinnern? Zum Beispiel, wenn Sie in der Asylpolitik Richtung SVP steuern, wenn Sie in sozialen Fragen rechtsbürgerliche Positionen vertreten, wenn Sie immer wirtschaftsfreundlicher werden und sich nicht für die Schwachen einsetzen, wenn Sie für die Lockerung der Waffenausfuhrbestimmungen sind?

Da ist es natürlich verständlich, dass Ihnen mahnende Stimmen aus dem religiösen Lager ungelegen kommen. 

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Hugo Stamm; Religionsblogger

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Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
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341Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • olive 15.01.2019 17:32
    Highlight Highlight Richtig, Herr Pfister, das ist zu unterstützen.
    Die Geistlichen sollten sich um ihr Kerngeschäft kümmern.
    Wenn man sieht, was für eine Rolle Bischöfe in Deutschland einnehmen, allen voran Bischof Marx und Rainer Maria Kardinal Woelki , dann ist es besser, in Richtung Trennung von Staat und Religion zu steuern.

    Nicht zuletzt im Hinblick auf den Islam. Klare Verhältnisse.
    • Spooky 15.01.2019 19:12
      Highlight Highlight @olive
      Genau so ist es. Herr Pfister ist ein hochintelligenter Mensch. Ich hätte ihn gerne als Bundesrat gesehen. Ausserdem ist er eine Leseratte, so wie ich. Das verbindet 😇
    • Maracuja 15.01.2019 20:12
      Highlight Highlight @Olive

      Ich könnte gut auf die Statements von Huonder verzichten. Aber in der Schweiz gilt das Recht auf freie Meinungsäusserung, jeder darf sich zur Politik äussern, egal ob er sich auf Gott/Götter, die unsichtbare Hand des Marktes, Karl Marx oder wie R.Köpek auf his Masters Voice beruft. Gegen Missbrauchs dieses Rechts z.B. in Form von Hetze haben wir Gesetze (die die Rechten abschaffen möchten!). Wer einzelnen Gruppen Grundrechte entziehen will, ist mir suspekt. Heute fordert die Rechte, dass Geistliche sich nicht mehr frei äussern dürfen, wem wollen sie morgen dieses Recht entziehen?
    • Maracuja 15.01.2019 20:44
      Highlight Highlight @Spooky

      Ob Herr Pfister wohl im Frühling im Nationalrat den Kürzungen bei den Ergänzungsleistungen zugestimmt hat? Oder war er einer der 10 CVPler, die sich der Stimme enthalten haben? Dagegen hat er wohl nicht gestimmt, die Nein-Stimmen kamen m.W. aus dem linksgrünen Lager. Der oberschlaue Pardon hochintelligente Herr Pfister ist kein Vorkämpfer für die Trennung von Kirche und Staat, dem geht es nur um das Monopol für das Wörtchen christlich in der Politik, damit ihm kein Pfarrer seine unsoziale Suppe versalzt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ro Viking Ger 15.01.2019 09:18
    Highlight Highlight Ein amtlicher, christlicher Pfarrer hat in seinem Amt nichts im Sinne seines Weltbildes zu politisieren. (übrigens hat sich Jesus auch nie eingemischt ins bestehende politische System von Rom). Sonst müssten wir auch dem muslimischen Iman das Recht zugestehen mit ihren Weltbild zu politisieren in ihren Moscheen. Jeder Pfarrer, Pastor hat eine PRIVATE Meinungsfreiheit.
    Jeder Christ kann seine Meinung frei äussern, abstimmen nach seinem Glaubens-Weltbild, Referendum einreichen etc. Aber bitte keine politische Massenmanipulation von der Kanzel oder in der Moschee.
  • Heinz Dietsche (1) 15.01.2019 00:09
    Highlight Highlight Es ist wirklich an der Zeit Kirche und Staat zu trennen, sollte eigentlich schon längst vollzogen sein
  • The oder ich 14.01.2019 16:59
    Highlight Highlight Seit die katholischen Priester nicht mehr ex cathedra dem Kirchenvolk die KK (katholisch-konservative) Partei ans Herz legen, soll die Kirche gefälligst nichts mehr sagen

    Alles klar, Herr Pfister
  • Michael Bamberger 14.01.2019 16:53
    Highlight Highlight Wir leben zu unserem Glück in einer Zeit, wo eine grosse Anzahl biblischer Vorgaben nicht nur als verwerflich gelten, sondern unseren Gesetzen diametral widersprechen.

    Wäre dem nicht so, würden (gemäss AT) Hexen immer noch verbrannt, homosexuelle Menschen und unfolgsame Söhne gesteinigt und (gemäss NT) das Anstiften zu Apostasie mit dem Tod durch Ertränken geahndet - selbstverständlich mit dem obligaten Mühlstein am Hals.
    • Alienus 15.01.2019 10:22
      Highlight Highlight Michael Bambertger

      Man möchte doch zu gerne wissen, was Sie gegen die gute alte Zeit haben.

      Altbewährte und super erprobte sowie effiziente Handlungen sollte man nicht so vorschnell über Bord werfen.

      Die Sache mit den unfolgsamen Söhnen. Anstatt das Leben von Nichtsnutzen innert etwa 15 Minute durch Steinigung zu beenden, muss man solche Strolche auch noch durchfüttern, in die verkommene Schule schicken und dann … dann werden die auch noch CVP-Politiker.

      Empfehlung: Schneller geht es mit dem Mühlstein.

      Amen.
  • Eh Doch 14.01.2019 09:06
    Highlight Highlight Wenn sich kirchliche politisch äussern, dann basierend auf der Bibel.
    Pfarrer äusserte sich letztens zu diesem Thema, und sagte, solange er Christ ist und Werte wie Nächstenliebe pflegt, welche er im Sinne der Menschenrechte und Menschenwürde sieht, werde er halt weiterhin politisieren. Der CVP gefällt es dann halt nicht, dass eher links gepredigt wird.
    • rodolofo 15.01.2019 08:17
      Highlight Highlight Dem Papst war die Lateinamerikanische Befreiungs-Theologie damals ein "Dorn im Auge", oder soll ich Bibel-getreu sagen "Balken im Auge"?
      Die oberste Kirchenhierarchie im Vatikan konnte nichts damit anfangen, dass die katholischen Leute an der Basis sich am Aufstand der Leute gegen Militärdiktaturen (und damit indirekt auch gegen Imperialismus und Kolonialismus) aktiv und konstruktiv beteiligten!
      Dem Kultur-Minister der ersten Sandinistischen Revolutions-Regierung in Nicaragua, Ernesto Cardenal, zeigte der Papst während seinem Besuch in Managua den Mahnfinger.
      Eine Art "Super-Pfister" ;)
  • Pasionaria 13.01.2019 22:14
    Highlight Highlight @ Watson Redaktion (bitte weiterleiten!)
    Endlich konnte im angestrebten Wahrheitsfindungs-Stammblog, dank eines Volltreffers einer ausgewiesenen Kommentatorin OXYMORA, auf die Flanke einer ebenso pas(s)ionierten Beteiligten, ein Volltreffer in's (Latten-)Kreuz der CVP gelandet werden.
    Das C fuer 'christlich' wurde nun endgueltig zugunsten eines realitaetsnahen C fuer > 'chameleonisch' geopfert.
    Bitte verbreiten Sie diese dringliche Neuigkeit auf der Frontpage Ihres geschaetzten Médiums.
    Ab Januar 2019 gilt > CVP = Chamaeleonische Volks Partei
    Herrn Dr. G. Pfister sei zusaetzlich gedankt!
  • Hypatia 13.01.2019 18:23
    Highlight Highlight "Es sei illegitim, mit biblischen Normen politisch zu argumentieren und aus dem Evangelium tagespolitische Empfehlungen abzuleiten."
    Wie kann man sich eine derart paradoxale Äusserung erklären, wo doch die politische Ideologie des Herrn Pfister selbst auf eben solchen religiösen Vorstellungen beruht? - Es kann wohl nur dann zu derartigen Äusserungen kommen, wenn die Religion und die Ideologie der Religion in Konflikt geraten. In einer säkularisierten Demokratie ist zwar der Religion jeder politische Machtanspruch versagt, das heisst aber nicht, dass man sie mundtot machen darf, Herr Pfister.
  • electron@home 13.01.2019 17:47
    Highlight Highlight Religionsfreiheit gibt's auf dem Papier in ein paar Ländern, die sich teilweise daran halten. Sonst ist es mit Religionsfreiheit noch nicht sehr weit.
    • Hexentanz 14.01.2019 08:50
      Highlight Highlight Einfach warten. Es sind ja schon 25% Konfessionslos, und wenn noch einige Jahrzehnte umgehen, werden es dann vielleicht 75% oder im Idealfall 100%.

      Religion hat die Macht, ganze Kontinente zu destabilisieren. Man sollte sich dessen bewusst sein.
    • Agnos ~ 15.01.2019 21:58
      Highlight Highlight Wenn dann kommen die Esoteriker mit seinen Geisterglauben der Normanen u.Angelsachsen wieder auf, bevor die westlichen Religionsverbänden entstanden.

      In allen von den Esoterikern heraus gebildeten Gebräuche im Kirchenjahr, waren aus dem Griechenland überliefert.

      Wenn es dann wieder so weit ist wie vor 2000 Jahren, dann wird es eine neue geistliche Oberschicht daraus bilden, u. eine neue geistliche Dominanz einer Kastengesellschaft wieder aufleben.

      Dann kommt ein weiteres Nachfolgetestament auf, das den Frieden neu u. besser wiederbeleben sollte.

      Das ist eine Unendspirale die nie endet.
  • ESta 13.01.2019 11:02
    Highlight Highlight Es wird immer wieder von «Religionsfreiheit» gesprochen, wo es sich aber tatsächlich um NACHVOLLZIEHBARE KINDLICHE INDOKTRINATIONEN handelt,
    und dies je nach Kulturkreis, in den man hineingeboren wird.
    Wären wir im Spital als Baby vertauscht worden, würden wir heute wohl einem Hexenmeister glauben, weil es uns die gut meinenden Eltern so vermittelt haben, wie in: Christenheit, Islam Judentum Hindu Buddhismus Shintoismus usw. Alle im Recht?
    Und niemand will gemerkt haben, dass es sich um REINE Indoktrinationen (je nach Land – dann auch noch Staatsreligion (Türkei > Islam mit Scharia)) handelt.
    • Oxymora 13.01.2019 12:28
      Highlight Highlight Die Schweiz nimmt es nicht genau mit Verträgen.

      Sie hat die UN-Kinderrechtskonvention unterschrieben, darin ist festgehalten, dass alle Kinder ein Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit haben.

      CH Praxis

      Kinder können bereits ab 10 Jahren als urteilsfähig und strafbar betrachtet werden, wenn sie die Tragweite ihres Handelns abschätzen können.

      Aber Religionsmündig sind sie erst ab 16 Jahren, seltsam. Über die religiöse Erziehung verfügen die Eltern.

      Taufe sollte daher erst ab 16 Jahren erlaubt sein.

      Wer Babys tauft, dürfte nicht noch vom Staat finanziell belohnt werden.
    • Arutha 13.01.2019 15:44
      Highlight Highlight Inwiefern werden Eltern belohnt wenn sie Kinder taufen lassen??
    • Oxymora 13.01.2019 18:43
      Highlight Highlight @Arutha
      Entschuldigung das war etwas unklar.
      Die Kirchen taufen Kinder gewerbsmässig und werden vom Staat mit diversen Privilegien belohnt.

      Nicht für das Taufen, aber trotz dem Taufen.

      Nichtreligiösen Betrieben werden die Subventionen gestrichen oder gekürzt, wenn sie sich nicht an die Gesetzte halten.

      Die Schweiz hat die UN-Kinderrechtskonvention
      Unterzeichnet, nun sollte Sie zeigen, dass ihre Unterschrift auch etwas wert ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hades69 13.01.2019 10:39
    Highlight Highlight Wer Gott den zweiten Platz in seinem Leben einraeumt, gibt Ihm keinen Platz. Unvollstellbar Gott den zweiten Platz zu geben.
    • In vino veritas 13.01.2019 12:19
      Highlight Highlight Ja genau. Unvollstellbar, dass Menschen mit klaren Verstand einem Fabelwesen einen so wichtigen Platz in ihrem Leben einräumen...
    • Hades69 13.01.2019 13:35
      Highlight Highlight Gott ist nicht mit dem Verstand zu verstehen.
    • Hades69 13.01.2019 17:36
      Highlight Highlight Ein anderer Name fuer Gott waere universelle Intelligenz oder das Absolute. Das Alpha und Omega. Auch "du bist" genannt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • *klippklapp* 12.01.2019 23:57
    Highlight Highlight https://www.kirchefuerkovi.ch/de

    Gerhard Pfister ist wohl vor allem das Engagement der Kirche bei der Konzernverantwortungsinitiative ein Dorn im Auge. Er versucht im Hintergrund alles um diese Abstimmung zu verhindern. Bringt die CVP in eine „chaibe blödi“ Situation. Verteidigt man nun Grosskonzerne oder die christlichen Werte?

    • Pasionaria 13.01.2019 00:52
      Highlight Highlight "Verteidigt man nun Grosskonzerne oder die christlichen Werte?"
      Die Frage ist nicht richtig gestellt. Die RKK ist auch ein Grosskonzern! Ihre Frage ist keine Gegenueberstellung, denn beides ist Geschaeft und Macht.
      Also muss sich Pfister diese Frage nicht einmal stellen, er ūbt lediglich den Spagat.
      Ein geschickter Turner ist er allerdings nicht. Anstatt das Magnesium an die Haende zu streichen, 'frisst' er es und spuelt es anschliesslich mit Weihwasser runter.
    • Oxymora 13.01.2019 11:11
      Highlight Highlight Die Verfassungsvorlage zielt auf Auslandsaktivitäten von Schweizer Unternehmen.
      Und regelt die innerstaatlichen Massnahmen mit Reichweite auf Auslandsaktivitäten von hier ansässigen Unternehmen.

      Man stelle sich Missionare vor, die z.B. die Evangelien zu den Sentinelesen bringen möchten oder Gruppen, die Beschneidungen, Kinderehen, Zwangsheirat, übergriffige Berufsreligiöse, heilige Krieger ins Ausland transferieren.

      Man könnte daher die Chance nutzen und den Begriff Unternehmen noch mit Glaubens- und Fiktionsgemeinschaften ergänzen, damit auch diesen Vereinen Schlupflöcher gestopft sind.
    • rodolofo 13.01.2019 11:33
      Highlight Highlight @ Pasionaria
      Jesus sprach: "Gebt dem König, was dem König gebührt!"
      Also: "Die "Christliche Werkgemeinschaft" ist vom grössten aller Meister dazu aufgerufen worden, brav die Gebühren zu bezahlen, welche der König für die Dienstleistung seiner glanzvollen Anwesenheit von ihnen verlangt.
      Und die modernen Königreiche sind halt die Multinationalen Konzerne, die vom Globalen Geldadel regiert werden!
      Bezahlt die Preise, die Nestle für Ihr Mineralwasser in PET-Flaschen verlangt!
      Und bezahlt auch den Preis der Umweltverschmutzung, die "Externen Kosten", welche der König auf Euch überwälzt!
  • Pasionaria 12.01.2019 22:02
    Highlight Highlight Hr. Dr. Pfister
    von Ihnen, als Philosophielehrer, haette man wahrlich mehr erwarten duerfen. Traurig und enttaeuschend. Was Sie in den letzten Jahren bieten nennt man > Anbiederung oder zweckgebundener Chamaeleonismus.
    Auf Stimmenfang aus, vertreten Sie, je nach erhoffter Wirksamkeit, schwarz, rot/gruen (kaum), v.a. aber grau/braun. Das nennt man Opportunismus hoch3!
    Dank solchen wetterwendigen Politikern interessieren sich viele Leute nicht mehr f. Politik. Dabei versuchen Sie das Gegenteil zu erreichen.
    Ein Vorzeigechrist eben, der nur noch als Beispiel eines schlechten Politikers dient.
    • Oxymora 13.01.2019 00:36
      Highlight Highlight @Pasionaria

      Sie haben der Partei massgeblich geholfen, das C Problem zu lösen.

      Chamaeleonische Volks Partei

      tönt nicht nur sehr gut, süsse kleine Tierlein sind immer super gute Sympathieträger. Da können potentielle Wähler nicht wiederstehen.
      Benutzer Bild
    • Agnos ~ 14.01.2019 15:42
      Highlight Highlight Oxy, Pasio, Tschuldigung wenn ihr euch so hereingemischt fühlen!

      Da könnten www. world weit weg, weltumspannend und grenzenlos, barrierefrei jeder seine politisches Manifest verbreiten, wie unter anderem:

      Denn nur fröhlicher Geber hat Gott lieb! Das wird so umgekehrt, dass es so verstanden wird; nur den Gott liebt, ist auch ein fröhlicher Geber, pfui du Teufel!

      Wer bettelarm ist, kann kaum ein fröhlicher Geber sein, wie kommt denn man auf die Bibel, wenn die Himmelspforte den Armen verwehrt ist.
  • chrischne 12.01.2019 21:19
    Highlight Highlight Chomeini ist seit 1989 tot. Ali Chamene’i ist der aktuelle politische und religiöse Führer Irans (https://de.wikipedia.org/wiki/Ali_Chamene’i)
    • Diagnose: Aluhut 13.01.2019 21:29
      Highlight Highlight Gibt es dafür auch 20 Peitschenhiebe?
  • Agnos ~ 12.01.2019 21:09
    Highlight Highlight Kleriker tun es ganz versteckt hinter der Blume 🏵 so seine philosophischen Kehrtwendungen an die Frau ♀ Mann ♂ zu bringen.

    Kreuz✝igung des Ego nach Kanzelpolitik wo der Kleriker den Besucher vorschreiben will, was ein echter Christ zu tun pflegt, gleicht einem Erzkonservativen, der vorschreibt was zu tun ist, um nur so Gott ähnlicher zu werden.

    Hier geht es nicht um einen Gottesstaat wie es Pfister meint, sondern willkürliche manipulieren der Kirchengänger. Da verwundern sich gewisse von fernerliefen, dass zunehmend mehr Kirchenaustritte gibt.

    Agnostiker
  • Mirischgliich 12.01.2019 20:29
    Highlight Highlight Chumme nöd druus:

    Sollen wir jetzt an Gott glauben oder an die Wissenschaft und soll jetzt Nächstenliebe von Jesus kommen oder von Marx und gibt es das auch in anderen Religionen und ist es jetzt gut, wenn die Kirche oder die andere Religion beim Staaten Regieren mitmacht oder sollen wir das lieber trennen?

    Benutzer Bild
  • Michael Bamberger 12.01.2019 19:42
    Highlight Highlight Rodolofo: "Schau Dir doch mal Maracuja an, wie sie mich immer wieder -aus dem Hinterhalt nach vorne schnellend, wie eine Giftschlange- fertigzumachen versucht!"

    Giftschlange? Es gibt fast keine User, die hier im Blog eine derart intelligente, ausgewogene und menschlich wertvolle Position vertreten, wie Maracuja. Wenn Ihnen da Dinge widerstreben sollten, liegt es höchst wahrscheinlich an Ihnen. Introspektion wäre da dringend angesagt.
    • Rabbi Jussuf 12.01.2019 20:03
      Highlight Highlight Das Wörtchen "fast" könnte man auch weglassen.
    • Michael Bamberger 12.01.2019 22:50
      Highlight Highlight Rabbi, da stimme ich Dir ohne Vorbehalt zu.
    • Pasionaria 13.01.2019 01:16
      Highlight Highlight Rabbi
      Cc M. Bamberger
      da kann ich Dir nicht ganz zustimmen: Du hast Dich selbst, den Rabbi Jussuf, vergessen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Bamberger 12.01.2019 19:33
    Highlight Highlight @ Rodolfo: "Der Futterneid in der Nähe der Kripf macht die Beteiligten auch irgendwie gereizt."

    Was zum Kuckuck ist eine "Kripf"?
    • Alienus 12.01.2019 20:45
      Highlight Highlight Kripf: Ist ne Futterkrippe für die Vögel.

      mittelhochdt: krippa, schwäb: kräbe + althochdt: crëpâ beide meinen Holzstrünge = Flechtwerk + geflochtenes,

      Bei Br. Grimm: …mhd. und nhd. gilt neben krippe auch kripfe, besonders alem.: unde der daruffe geseʒʒen ist (auf dem huophove), der sol ime (dem vogte) trukenen stal unde gerûmete CRIPFE geben.

      Da herrscht oft bei den Flugviechern viel Aufregungen wie an der Stammeskrippe hier im Blog.

    • Pasionaria 13.01.2019 01:23
      Highlight Highlight Alienus
      Frage: muss es fuer Voegel sein?
      Ich dachte eher an einen auf gekreuzten (?) Beinen stehender, trogartiger Kuebel….., geeignet fuer jegliches Vieh, Wild und im schlimmsten Fall fuer ein goettliches Baby?
    • gelesen 13.01.2019 08:24
      Highlight Highlight Alenius
      nicht nur für die Vögel ist die Kripfe, auch essen daraus Pferde usw.
    Weitere Antworten anzeigen
  • vera.vox 12.01.2019 18:56
    Highlight Highlight Leider wird im Artikel nicht berücksichtig,
    dass Herr Dr. Gerhard Pfister das einzige Mitglied des Nationalrates ist; dem unser tapfere Söldner, die ihr Leben für die Französische Krone und die römisch Katholische Kirche opferten noch etwas bedeuten.
    Benutzer Bild
    • Agnos ~ 13.01.2019 16:31
      Highlight Highlight Sold-Dienst, unter anderem zur Fremdenlegion gehen, u. zur Schweizergarde sich bewerben.

      Nur auf körperliche Leistung gedrillte Rekruten dürfen den Schutzdienst im Vatikan antreten. Es wurde berichtet, das zuvor den Soldat den Willen gebrochen wurde, aus dem heraus den Charakter zum besseren Kämpfer zu bilden.

      Es scheint das mancher hartgesottener Katholik den Beitritt in die Garde zu Ehre seiner Familie sich wünscht, um dann als etwas mehr frommen Kath. in seiner Kreisen aufgenommen zu werden.

      Wie so mancher hat schon eine Chef-Allüre inne gehabt, u. hat sich der Schweizergarde beworben.
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  • Patrick Lang 12.01.2019 17:44
    Highlight Highlight Herr Pfister beweist aufs Traurigste wieder einmal eine altbekannte Tatsache: Die CVP ist keine Partei, die christliche Werte vertritt ("liebe deinen Nächsten wie ... dings"), sondern banal-verlogene säkulare Interessen. Blöd, gelt, wenn eine unserer pseudovolkstümlichen Klüngelparteien das "Christlich" einfach nicht aus ihrem Namen streichen kann/darf; wäre ja sonst bloss eine schweizer "Volkspartei" ... äh, neinei, nid SVP, dänk – die vertreten ja eine andere Abteilung der Geldklauer-Elite. ... Oder? Odernid, oderdoch ??? Gott! Die Versuchung: "Freiheitlich-demokr..., Soziale Papapaaa, ...
    • Agnos ~ 12.01.2019 21:41
      Highlight Highlight Hallölchen, das kommt wohl ganz frisch von der Leber, gut gemacht, aber Christenheit ist schon längst überhohlt.

      Das braucht es keine Evang. mehr, sondern nur noch den gesunden Menschenverstand des 21stenJahrhundert.

      Gottfriedli nomol, chas de nid friedlicher sy!

  • Alnothur 12.01.2019 17:27
    Highlight Highlight Haarsträubende Haarspalterei von Herrn Stamm. Ist's langweilig geworden?
    • Pasionaria 13.01.2019 01:26
      Highlight Highlight Was ist fuer Sie, bestimmt frommes Kirchenmitglied, schlimmer > Haarspalterei (wenn's dann eine sein sollte….) oder Kirchenspaltung, wie es Ihr ehemaliger Klosterschueler betreibt?
  • Michael Bamberger 12.01.2019 17:21
    Highlight Highlight Sollte vielleicht einmal auf diesem Planeten die Erkenntnis mehrheitsfähig werden, dass Nationalismus und Religion zwei signifikante Elemente der menschlichen Konflikte darstellen (In-Group versus Out-Group-Verhalten) und die Menschen dazu fähig wären, solch spaltende Ideologien zu überwinden, wären auf dem Weg zu einem friedlicherem globalen Zusammenleben sehr viele Steine aus dem Weg geräumt.

    Oder was meint ihr dazu, liebe Stammgäste?
    • Alnothur 12.01.2019 17:28
      Highlight Highlight Sind sie nicht. Bestenfalls sind beides mögliche Katalysatoren für das Zugehörigkeitsbedürfnis, fürs Bedürfnis "wir-gegen-den-Rest". Nicht umgekehrt.
    • rodolofo 12.01.2019 18:13
      Highlight Highlight Lieber Bamberger,
      Das ist blosse Theorie.
      Schau Dir doch mal Maracuja an, wie sie mich immer wieder -aus dem Hinterhalt nach vorne schnellend, wie eine Giftschlange- fertigzumachen versucht!
      Nur weil ich bei ihrem Christlich-Muslimischen Theater nicht mitmache und mich nicht über ihre doofen Bibelstellen fundiert und detailliert mit ihr auseinandersetzen möchte!
      SO ist das reale Leben, ein ständiges Scharren, Treten, Schieben und Beissen. Der Futterneid in der Nähe der Kripf macht die Beteiligten auch irgendwie gereizt.
      Ist einfach so, Bambi.
      Da können wir beide nichts gegen ausrichten...
    • Pasionaria 12.01.2019 19:31
      Highlight Highlight M. Bamberger
      Schoene Gedanken, leider werden sie Wunschdenken bleiben, viel zu machtgierig ist der Mensch.
      Wer von Religion und/oder Politik spricht, spricht von Macht, diese bedeutet Pression bis hin zu Gewalt.
      Fazit: Wer sich von Doktrinen und Ideologien fernhaelt, tut es weder zu seinem, noch zu seines Mitmenschen Nachteil !
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  • ThereIsNoAtheismus 12.01.2019 15:13
    Highlight Highlight Glauben wir Nicht an Währungen, #CHF? Will Pfister eine informationelle Distanzierung von Volk und Kirche über einen Politikfilter? Wtf bitte um Journalismus!
    P.S. dies ist eine subjektive Äusserung von mir und soll durch eine Prise Provokation die Gedanken anregen
    • You will not be able to use your remote control. 12.01.2019 17:13
      Highlight Highlight Atheisten glauben die Märchen der Religionen nicht, das heisst, sie glauben nicht an Gottesvorstellungen oder Ideen von übernatürlichen Prinzipien.

      Währungen sind zwar wie Götter von Menschen ausgedacht und sie 'existieren' nicht so wie Dinge in der Natur, es sind aber keine Gottesvorstellungen oder übernatürliche Prinzipien.
    • Agnos ~ 12.01.2019 22:36
      Highlight Highlight Die Kriptonwährung hat an seiner Göttlichkeit stark verloren, so auch die Kirchen mit ihren Steuern, mit je einem Austritt aus der Kirche, umso weniger Einnahmen.

    • Agnos ~ 13.01.2019 14:00
      Highlight Highlight Als digitale Zahlungsmittel ist Krypton u. andern das grösste Risiko, …

      so auch an göttliche Anlaufstellen, wo gegen Bezahl zur Gottseligkeit, in so vielen Gotteshäusern, zum Erfolg im Leben versprochen wird, mit ungewissen Ausgang, wie es enden könnte.

      Da ist trennen von Kirche, weg vom Staat, wohl die beste Lösung, so muss man sich nicht mehr von einem Gottesstaat sich fürchten.

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  • Angelo C. 12.01.2019 14:52
    Highlight Highlight Etwas bizarr finde ich lediglich, dass ausgerechnet Hugo Stamm, der alle Religionen generell verteufelt und deren Credo grossmehrheitlich ins Lächerliche zieht, Gerhard Pfister für seinen realistischen Vorstoss tadelt 😅!
    • You will not be able to use your remote control. 12.01.2019 17:16
      Highlight Highlight Er hat Gerhard Pfister und alle Religionen generell ins Lächerliche gezogen. Hast du das nicht bemerkt?
    • Pasionaria 12.01.2019 18:49
      Highlight Highlight Bizarr?
      Er zeigt eher, immer sehr pointiert, die Schizophrenie, Heuchelei und teilweise Gefaehrlichkeit von gewissen Institutionen, Gemeinschaften oder Einzelmasken und Psychopathen auf!
      Ein bizarrer Kauz, der etwas dagegen hat!
    • Maracuja 12.01.2019 19:42
      Highlight Highlight @Angelo C.: Gerhard Pfister für seinen realistischen Vorstoss tadelt

      Welchen realistischen Vorschlag denn? Wir leben in einer Gesellschaft, in der das Recht auf freie Meinungsäusserung jedem zusteht, dieses Recht für einzelne Gruppen/Personen einzuschränken bzw. diese zu einem freiwilligen Verzicht zu bewegen, halte ich nicht für einen realistischen Vorschlag.
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  • aglio e olio 12.01.2019 13:48
    Highlight Highlight Auch wenn ich es nicht so mit der Kirche habe, muss ich sagen das die letzten beiden Absätze meine Gedanken dazu perfekt formulieren.
    Herr Pfister sollte doch einfach den Namen "seiner" Partei ändern.
  • Kunibert der fiese 12.01.2019 13:16
    Highlight Highlight Sagt der pfister von der christlichen volkspartei. Lol
  • Spooky 12.01.2019 13:01
    Highlight Highlight Zusammenfassung:
    Ein bekennder Christ mit Breitenwirkung kritisiert öffentlich seine eigenen Kirchenleute, und der radikale Kirchenkritiker Hugo Stamm fährt ihm deswegen an den Karren.
    • Freedom Fighter 12.01.2019 14:50
      Highlight Highlight Zusammenfassung zu diesem Kommentar:
      Spooky hat den Text nicht verstanden.

      Hugo Stamm hat natürlich absolut richtig erkannt, dass sich die CVP in einem riesigen Dilemma befindet. Ihre gelebte Politik, in vielen Bereichen rechtspopulistisch, um Stimmen zu gewinnen, beisst sich mit den Werten, welche das C im Parteinamen impliziert. Ein sehr gutes Wort dafür ist Opportunismus. Das ist es, was Stamm, völlig zu Recht, anprangert.
    • Spooky 12.01.2019 18:43
      Highlight Highlight Zusammenfassung deiner Zusammenfassung ;-)
      ☟⬇︎☟

      Wenn Herr Pfister seine Meinung sagt, ohne Rücksicht auf Verluste, dann ist er ein Opportunist.
    • Pasionaria 12.01.2019 18:59
      Highlight Highlight Spooky
      Willst Du oder kannst Du manchmal nicht verstehen? Oder hast Du wieder einmal versehentlich in die falsche Verbenkiste gelangt?

      Der 'bekennende Christ kritisiert' nicht nur 'seine eigenen Kirchenleute' > er versucht, ihnen einen Maulkorb zu verpassen!
      ".....Hugo Stamm fährt ihm deswegen an den Karren." > er stellt ihm lediglich sich aufdraengende Fragen, die Pfister zurecht laecherlich und inkonsequent aussehen lassen. Nichts mit an den Karren fahren…..
      Etwas Klarheit in die spookischen Gedanken geschaffen?
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  • Regentrockner 12.01.2019 13:00
    Highlight Highlight Die Bibel und Religionen sind die denkbar schlechtesten Mittel, um Politik damit zu betreiben. Das hat man Jahrhunderte bereits geübt und zahllose Menschen deswegen umgebracht. Kirchen sind reine Interessenvertreter für sich selbst, nicht "für eine gute Sache". Besonders amüsant finde ich immer die "Christlichen Werte": Ablehnung der Gleichberechtigung von Mann und Frau, Ächtung der Homosexuellen, Ausgrenzung von Kritikern,
    Ablehnung der Freiheitsrechte.
    • Pasionaria 12.01.2019 19:07
      Highlight Highlight Ausgezeichnet mit weniger als 600 Anschlaegen auf den Punkt gebracht!
      Es scheint, dass die schwerste aller Sprachen der KLARTEXT ist. Oft nicht verstanden und noch oefter verschmaeht…..
    • Eh Doch 14.01.2019 09:16
      Highlight Highlight Muss nicht sein, es gibt auch einige Prediger, die sehr liberal sind, nur leider erhalten sie nicht immer genügend Raum
  • TanookiStormtrooper 12.01.2019 12:59
    Highlight Highlight Die CVP ist eben gerade im sozialen Bereich nicht so christlich, wie es das C im Parteinamen vermuten lässt. Da lässt man Flüchtlinge auch lieber im Meer ersaufen. Von der Kirche auf Sachen wie "Nächstenliebe" und "den Schwachen helfen" angesprochen zu werden, schmeckt dem "trumpigen" Pfister eben nicht so.
    Ich selber habe schon lange keine Kirche mehr von innen gesehen, lebe als "ungläubiger" die positiven christlichen Werte aber wohl doch einiges mehr als als der (C)VP-Präsident.
    • Herr J. 15.01.2019 10:58
      Highlight Highlight Sie kennen leider den Unterschied zwischen Gesinnungsethik und Verantwortungsethik nicht. So vom hohen moralischen Ross runter ist es dann natürlich einfach, den Pfister zu attackieren, der "Nächstenliebe" in konkrete Politik umzusetzen hat.
  • Spooky 12.01.2019 12:42
    Highlight Highlight Die Kritik an den Kirchenleuten kommt anscheinend von der falschen Seite. Darum der Holzhammer von Herrn Stamm.
  • Butschina 12.01.2019 12:13
    Highlight Highlight Guter Artikel. Ich hatte in den letzten Jahren nie das Gefühl, dass sich die Kirchen zu fest in die Politik einmischten. Wieso ist er Mitglied einer christlichen Partei?
  • Spooky 12.01.2019 12:03
    Highlight Highlight "Sind ihnen christliche Werte suspekt? Wollen sie sie aus dem politischen Alltag verbannen?"

    Herr Pfister kritisiert nicht die christlichen Werte, sondern die Kirchenleute. Das ist ein gewaltiger Unterschied.
    • Oxymora 12.01.2019 13:00
      Highlight Highlight “Herr Pfister kritisiert nicht die christlichen Werte, sondern die Kirchenleute.“

      Weil es die Kirchenleute wirklich gibt!
    • aglio e olio 12.01.2019 13:51
      Highlight Highlight Die Kirchenleute die auf christliche Werte hinweisen. Sind ja nicht alle schlecht...
  • Linus Luchs 12.01.2019 11:48
    Highlight Highlight Pfister plädierte 2016 dafür, christliche Flüchtlinge bevorzugt aufzunehmen. Damals sprach er sich auch für einen christlichen Religionsunterricht als Pflichtfach aus, an dem auch muslimische, jüdische oder buddhistische Schülerinnen und Schüler teilnehmen müssten. Und heute inszeniert er sich als Kämpfer für die Trennung von Kirche und Staat. Dies zeigt vor allem eines: Gerhard Pfister ist die Sorte Politiker, welche die Politik derart in Verruf gebracht hat. Immer schön den Finger in den Wind halten und die Position einnehmen, die der eigenen Karriere vermeintlich am besten dient.
    • rodolofo 12.01.2019 13:34
      Highlight Highlight Jetzt verstehen wir auch, warum sich SP-Präsident Levrat solche Sorgen um die CVP macht (einzig mögliche Bündnispartnerin auf bürgerlicher Seite in der Sozialpolitik)!
      Pfister demontiert die CVP gerade in einer Art Palst-Revolution von oben herab.
      Gemeinsamkeiten mit der Katholischen Kirche sind rein zufällig und tun hier nichts zur Sache, da wir auf eine strenge Trennung von Kirche und Staat achten! ;)
    • Agnos ~ 15.01.2019 00:06
      Highlight Highlight Einen Moslem, einen Juden und Buddhisten zum religiös zu unterrichten in die Pflicht zu nehmen ist nichts gutes, wo bleibt das Recht auf Glauben bei ethnischen Minderheiten.

      Auch wenn einiges an Pfister zu beanstanden ist, so soll wie es Pfister will, die Kirche vom Staat getrennt werden, dass denn Armen unter dem Existenzminimum Lebenden weniger besteuert werden müssen, denn was tut die Kirche schon dafür, und was denn der Staat, wenn nur aus Imagezwecken.
  • Kimelik 12.01.2019 11:37
    Highlight Highlight Ich denke, die CVP versucht sich als nicht kirchliche Partei zu positionieren um auch Stimmen von atheisten und agnostikern zu erhalten. Ich denke dies wär keine blöde Idee, gerade wenn man den Niedergang der Kirchen sieht.

    Ob der Name CVP da noch passt?
    • rodolofo 12.01.2019 13:35
      Highlight Highlight Wie wär's mit CH-P (Schweiz-Partei)?
      Klingt ähnlich viel sagend und nichts sagend, wie Pfister palavert.
    • Elmas Lento 12.01.2019 19:51
      Highlight Highlight Ich vermute da eher das Gegenteil, Pfister versucht die Deutungshoheit der "christlichen Werte" wieder zur CVP zu holen. Das geht natürlich nicht wenn die Kirchen bei einem Thema die gegenteilige Meinung der CVP haben. Wenn der Hirte links ruft und der Hund rechts bellt sind die Schafe nun mal verwirrt und laufen wild durcheinander. Um Abstimmungen zu gewinnen sind das schlechte Voraussetzungen.
  • p4trick 12.01.2019 11:36
    Highlight Highlight Kirche und Staat gehört getrennt Punkt. Die Steuern soll von den Kirchen selber eingetrieben werden und nicht über den Staat.
    In der Schule sollte jeglicher Religionsuntericht jeder Art verbannt werden und mit Gesellschaft relevantlichen Ersetzt werden wie Toleranz etc..
    Katholizismus ist auch eine Sekte mit dem Papst als Sektenguru. Aber klar dass Stamm das nicht sieht er ist verblendet.
    • aglio e olio 12.01.2019 13:53
      Highlight Highlight Der Staat, also wir, verdient ganz gut mit dem Eintreiben der Kirchensteuer. Finde ich ganz gut. Die Kirche ist steinreich, etwas Umverteilung tut not.
    • Pisti 12.01.2019 17:18
      Highlight Highlight Aglio e olio was verdient der Staat daran? Nichts, er treibt die Steuern ja für die Kirchen ein und nicht umgekehrt.
    • Agnos ~ 14.01.2019 16:21
      Highlight Highlight Glaube + Geld = Macht, zu herrschen die Pfründen einzutreiben, um mit geistlichen Waffenrüstung der Predigten, und Bücher ihre Mitglieder für weltliche Interessen zu mobilisieren.
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  • Platon 12.01.2019 11:15
    Highlight Highlight Als sehr passives Mitglied, das eideutig für Säkularisierung ist, sehe ich keinen Grund, weshalb Kirchen keine Abstimmungsparolen machen dürfen sollten. Solange sie nicht mit einer Liste an den Wahlen antreten...
    • Oxymora 12.01.2019 13:37
      Highlight Highlight Was kümmert mich mein Geschreibsel von gestern. Am 27.12.18. war ich noch für die Religions-Billag, heute 12.01.19 bin ich eindeutig für Säkularisierung.

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    • Platon 12.01.2019 16:22
      Highlight Highlight @Oxymora
      Haha da scheint jemand genau hinzusehen, was ich schreibe. Das motiviert zu mehr Präzision, sehr gut!

      Zum Thema: 1. Versteh ich nicht, was du mit Religions-Billag meinst. Mit einer staatlichen Anerkennung würden die Kirchen ihre Einnahmen immernoch durch Steuern finanzieren. Das ist keine Billag.
      2. Die Trennung von Kirche und Staat bedeutet nicht, dass Religionen und ihre Mitglieder in einer Parallelgesellschaft leben. Der Staat setzt die Gesetze durch und übt damit auch Einfluss auf die Kirche aus. Umgekehrter Fall lehne ich strikt ab. 3. Ich bleib bei der staatlichen Anerkennung.
    • Oxymora 12.01.2019 17:45
      Highlight Highlight @Platon
      Säkularisierung ist ein Prozess der Entflechtung von Staat und Religion.
      Sobald der Staat sich den Religionen an biedert, mit Anerkennung und Finanzielle Beiträge leistet ist dies das pure Gegenteil der Säkularisierung.

      Sie wünschen staatliche Anerkennung der Islame und noch staatliche Finanzspritzen für diese Vereine und sie sind aber eindeutig für Säkularisierung.

      Mit ihnen Stimmt was nicht!

      Das ist wie: Ich esse jetzt ein Poulet bin aber eindeutig Veganer.
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  • Majoras Maske 12.01.2019 11:02
    Highlight Highlight Zuerst will er mit seiner Wertedebatte wieder christliche Werte in die Politik bringen. Die waren aber weniger sozial als vielmehr gesellschaftlich konservativ. Sogar die "christliche Leitkultur" wollte er in die Verfassung verankern. Als die CVP daraufhin noch mehr verlor weil sich die eher linken und urbanen Wähler abwanden, rudert er zurück und macht eine Kehrtwende. Jetzt warnt er vor dem Gottesstaat und dem Einfluss christlicher Werte. Der Säkularismus scheint das neue "C" zu sein...? Wird wohl kaum mehr Stimmen bringen.
  • Share 12.01.2019 11:00
    Highlight Highlight Was macht eigentlich Krzyztof Charamsa?
    • rodolofo 12.01.2019 13:46
      Highlight Highlight Weiss nicht.
      Wer ist das?
    • Spooky 12.01.2019 14:53
      Highlight Highlight Wisst ihr eigentlich nicht, wie man googelt? 🤔
    • Share 12.01.2019 15:57
      Highlight Highlight Irgendwer muss ja mit dem AFP für den Thinktank anfangen.
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  • DomKi 12.01.2019 10:54
    Highlight Highlight Es ist erst der zweite Artikel den ich von Stamm als qualitativ hochwertig. Und auch dies ist so: "Es sei illegitim, mit biblischen Normen politisch zu argumentieren und aus dem Evangelium tagespolitische Empfehlungen abzuleiten." Zudem eine Gesellschaft ohne biblische Werte, wie Mitleid etc, artet in Kommunismus und Gewalt aus (China, Sowjetunion). Die Bibel vermischt zu jederzeit das Soziale, das Finanzielle, das und das Politische. Denn wir haben keinen geistig entfernte Gott sondern einen lebendigen liebenden Gott. Schlechtigkeit und die Boshaftigkeit kommt vom Ablehnen dieser Liebe.
    • Oxymora 12.01.2019 11:47
      Highlight Highlight @ DomKi

      Genau der lebendige liebe Gott bringt uns extra soziale, finanzielle, und politische Probleme um uns zu prüfen. Und wer den Kommunismus
      schön redet, den schickt er für alle Ewigkeit in die Hölle.
      Lehnen wir also die liebe des lebendigen Wolkenpaps nicht ab.

      Aber unsere Tabletten sollten wir jetzt trotzdem schlucken.
    • DomKi 12.01.2019 13:12
      Highlight Highlight @Oxymora: warum schreiben Sie über ein Thema (Bibel) wo Sie keine Ahnung haben? Probleme kommen nie von Gott, sondern vom Menschen. Richtig ist: Gott lässt gewisse Probleme zu, aber wir haben ganz klar die Entscheidungsfreiheit, und diese christliche Freiheit geht im Westen immer mehr verloren. Nach der Freiheit gibt es Diktatur und Gewalt in verschiedener Form: Kommunismus wie schon erwähnt, oder auch Islamismus. Freiheit ohne christlich-biblische Werte existiert nicht !!
    • freakykratos 12.01.2019 14:47
      Highlight Highlight @DomKi Zu deinem letzten Satz sage ich nur: Kreuzzüge und Inquisition.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gummibär 12.01.2019 10:50
    Highlight Highlight Gottesstaat sind wir laut der Präambel unserer Bundesverfassung seit 12. September 1848 (Letzte Totalrevision 1999)
    Ihr sind sämtliche Verordnungen und Erlasse des Bundes sowie die Verfassungen, Gesetze, Verordnungen und Erlasse der Kantone und der Gemeinden untergeordnet.
    Bis wir diese Präambel streichen und z.B mit dem Satz : "Im Namen der universellen Menschenrechte" ersetzen, bleiben wir Gottesstaat.
    Inwieweit die Kirchen Gott und seinen Willen (sofern er hat) richtig interpretieren ist eine andere Frage, ebenso die Frage ob die Christlichen Parteien christliche Werte vertreten.
    • DomKi 12.01.2019 16:03
      Highlight Highlight Gott hat einen Willen der über den Heiligen Geist und sein geschriebenes Wort (Neues Testament) offenbart wird und ist. Genauso haben wir einen Willen, aber der muss sich dem liebenden Gott in Sachen Werte, Hierarchien und Gerechtigkeit unterordnen
    • _kokolorix 12.01.2019 19:40
      Highlight Highlight Das wäre doch mal eine Initiative wert. Das Gezetter von Gerhard Pfister wäre bestimmt amüsant...
  • Heinz Schmid 12.01.2019 10:39
    Highlight Highlight Politiker Trick #36:
    Ist ein genehmes Thema nicht in aller Munde, bläst man es auf. Beim späteren Relativieren lassen sich trivialen Positionen einfach als mutige Statements verkaufen und ihr Thema erhält Aufmerksamkeit, ganz ohne Gegenwartsbezug.
  • mogad 12.01.2019 10:28
    Highlight Highlight Jesus verlangt von seiner Kirche Einsatz für die Armen und Verfolgten. So steht es in den Evangelien. Das schliesst den Kampf für Gerechtigkeit ein. Das weiss Herr Pfister als praktizierender Katholik.
    • Oxymora 12.01.2019 11:32
      Highlight Highlight @ mogad

      Cool wie Jesus Kirchen gegründet hat. Die katholische war ja nicht schlecht, aber wie Jesus die Reformierte Kirche gegründet hat, das übertrifft Alles.

      Vielleicht sollte Herr Pfister zum reformierten Gott wechseln.
    • AdiB 12.01.2019 11:35
      Highlight Highlight Weisst was für 90% aller praktizierender chriesten, muslime u.s.w nächstenliebe ist. Die liebe zu ihrem portmonee. Steh mal freitag nachmittag vor einer moschee und frag nach etwasem essen (in der schweiz besitzen fast allle moscheen ein restaurant) oder sonntags vor einer kirche. Man wird dich eher vertreiben wollen als helfen.
    • Agnos ~ 14.01.2019 23:25
      Highlight Highlight AdiB,
      Wenn alle Kirchen so lieb sind, wie sie sich vorzugeben wagen, für was braucht es denn das Sozialamt, nämlich für Arbeitslosengeldbezüger, und andern Sozialleistungen, und Obdachlose.

      Und das ist den kleinen und grossen Kirchgemeinschaften nur eine Gelegenheitsaktion auf Zeit und Ort beschränkt, aus finanziellen Gründen, denn dafür sorgen die Sozialämter.
  • Ecoliat 12.01.2019 10:27
    Highlight Highlight Die Bibel aka «Gottes Wort» als ethische Richtschnur? Christliche Werte...
    Ein Buch, das Regelungen rund um Sklaverei aufstellt und Sklaverei an keiner Stelle verurteilt als ethische Richtschnur? 🤢
    Deutlich moralischer ist da der weltliche Humanismus.
    http://www.bibelkritik.ch/kirchenkritik/e8.htm
    Denkt mal drüber nach!
    • Ale Ice 12.01.2019 13:26
      Highlight Highlight @Ecoliat
      Spannender Link...
  • Oxymora 12.01.2019 10:22
    Highlight Highlight “Wenn wir Religion und Politik nicht trennen,
    nähern wir uns dem Gottesstaat.“

    Wenn man das so sieht, fände ich
    die Schweiz weite Trennung von Kirche und Staat,
    vernünftiger als das verteilen von Maulkörben.

    Aber in dieser Sache, hat sich die CVP
    seit 1912 nicht bewegt.
  • Bud Spencer 12.01.2019 10:18
    Highlight Highlight Liebe Mitkommentatoren. Der Spruch mit den Christen und Pädophilie ist maximal ausgelutscht. Solche Sprüche werden zwar gerne gehört aber bringen gar nichts für Diskussionen. Und ja ich verdamme solche Taten.
    Ich diskutiere gerne über meinen Glauben mit euch. Aber solche "Totschlagargumente" sind echte Diskussionskiller und leider viel zu oft in diesen Kommentarspalten zu finden.
    • "Das Universum" formerly known as lilie 12.01.2019 10:47
      Highlight Highlight @Bud: Hast du die anderen Kommentare überhaupt gelesen? Ich habe bisher nur in einem einzigen eine Bemerkung zu Pädophilie gelesen - und zwar in deinem.

      Ich gebe zu, dass hier oft Pädophilie an den Pranger gestellt wird (teils zu Recht, teils auch etwas an den Haaren herbeigezogen), aber in diesem Fall liegst du falsch.
    • Eine_win_ig 12.01.2019 20:45
      Highlight Highlight Bin jetzt kurz über die Kommenatre geflogen und habe (fast) nichts über Pädophilie gefunden.
      Aber Bud: beim Thema Kirche kommen immer die gleichen 2-3 mit dem, beim Thema Luftwaffe immer die gleichen 2-3 mit Büroöffnungszeiten. Ist halt einfach so.
      Diese Leute kann man getrost ignorieren und sich mit anderen Usern hervorragend unterhalten, diskutieren, manchmal auch disputieren :)
    • Bud Spencer 12.01.2019 23:46
      Highlight Highlight @Universum und eine. Ihr habt beide recht. Da hab ich mich nach dem erste Kommentar welcher damals ganz am Anfang stand wohl zu sehr triggern lassen. Asche über mein Haupt.
      Zum Thema: für mich spielt es jetzt keine Rolle ob die Kirchen Abstimmungsempfehlungen geben. Da es innerhalb davon linke wie Rechte gibt sind diese sowieso nur bedingt wirksam. Von dem her wäre GPs Vorschlag nicht so wirksam.
  • Fidibus 12.01.2019 10:13
    Highlight Highlight Vielen Dank Herr Stamm! Pfister's Aussagen im Tagi haben mich echt wütend gemacht und ich dachte schon, ich wär alleine damit.

    Schon doof, dass Jesus Flüchtling war und die Kirche sich auch noch anmutet, daran zu erinnern und so...

    Entweder der streicht das C aus dem Parteinamen oder würde sich mal ernsthaft Gedanken dazu machen, wofür es stehen könnte. Wirtschaft/Geld als oberste Priorität+bisschen rechts sein ist halt einfacher als Nächstenliebe, etc. Wenn die CVP nur annähernd ihrem C nachgehen würde, dann wären die Statements der Kirchen doch kein Problem, sondern zusätzliche Werbung.
  • reich&schön 12.01.2019 10:13
    Highlight Highlight Schweiz in Richtung Gottesstaat? Kaum.
    Aber die Pfaffen nehmen sich zu wichtig!
  • infomann 12.01.2019 10:07
    Highlight Highlight Kirche und Staat gehören getrennt, alles andere ist Heuchlerei.
  • Maracuja 12.01.2019 10:07
    Highlight Highlight Kompliment, eine sehr gute Analyse. Wenn Herr Pfister sich so vor einem Gottesstaat fürchtet und aufrichtig für die Trennung von Staat und Religion eintritt, müsste er sich für die Abschaffung der Kirchensteuer einsetzen und dafür sorgen, dass die CVP das C aus dem Namen streicht. Damit könnte er sich auch den Ärger sparen, wenn irgendein Pfarrer ein Statement (pro Flüchtlinge, gegen Waffenhandel) äussert, dass manche C-Politiker als Heuchler erscheinen lässt.
  • Michael Bamberger 12.01.2019 10:04
    Highlight Highlight Wenn ein Kleriker sich zu weltlichen Dingen äussert:

    "Der Satan steckt im Internet. Denn der Antichrist ist die Person, die das World Wide Web anführt und die Menschheit kontrollieren wird."

    Diese Weisheit stammt von niemanden geringeren als dem russisch-orthodoxen Patriarchen Kyrill I. in einem Interview mit dem staatlichen Fernsehsender Rossija 1 am 9. Januar 2016.

    • Agnos ~ 12.01.2019 20:28
      Highlight Highlight Bamberger, das letztere scheint wie ein Bibelstellen-Vermächtnis zu sein. Rossija, Kap. 1 Vers. 9 Vermerk 2016
  • Töfflifahrer 12.01.2019 10:02
    Highlight Highlight Na ja, Pfister hat wohl Angst, dass jemand das Christlich in dem Parteinamen hinterfragt. Denn als Christliche Partei oder Organisation müssten diese doch auch Christliche Werte vertreten. Dann müssten die auch beginnen die Armen zu unterstützen, das Asylwesen zu hinterfragen etc. Aber das geht natürlich mit deren bürgerlichen und teilweise Rechten Gesinnung nicht einher.
    Obwohl, die Gesinnung einiger Kirchenvertreter passen da doch schon ganz gut zur CVP.
    • reich&schön 12.01.2019 10:14
      Highlight Highlight In welcher Art und Weise möchtest Du das Asylwesen hinterfragen?
    • Töfflifahrer 12.01.2019 11:04
      Highlight Highlight Zum Bsp., macht es Sinn, dass ein Asylbewerber der eine Lehrstelle hat und dessen Bescheid negativ ist, er aber nicht ausgeschafft werden kann, die Lehrstelle verliert weil er nicht mehr arbeiten darf und so von der Sozialhilfe abhängig wird?
      Nebenbei verliert der Arbeitgeber eine Arbeitskraft und Handwerker haben eh schon Probleme Lehrlinge zufinden. Also alle verlieren, aber dem Gesetz ist genüge getan!
    • reich&schön 12.01.2019 20:21
      Highlight Highlight Einverstanden, aber diese Fälle sind relativ selten und kommen meist daher, dass a) die Verfahren viel zu lange dauern, bzw. durch Rechtsmittel mutwillig in die Länge gezogen werden oder b) dass wir viele nicht Asylberechtigte "vorläufig" aufnehmen.
      Das viel grössere Problem ist aber die Sozialhilfequote von 80 Prozent oder mehr.
      Was willst Du dagegen tun?
  • Schnueffelix 12.01.2019 09:59
    Highlight Highlight Ich versuche, das mal etwas differenzierter zu betrachten. Ja, die Aussage von wegen Gottesstaat ist an den Haaren herbeigezogen. Allerdings sehe ich nicht, dass christliche/ ethische Werte viel mit der Kirche zu tun haben. Ich sehe es eher so, dass es heutzutage etwas unglaubwürdig wirkt, wenn eine Organisation die selber massiv Nachholbedarf in der Umsetzung hat, Anderen etwas vorzuschreiben hat. Beispiel Sexualstraftaten. Gelebte Werte und so. Zudem würde ich, wenn man den Gedanken zuende denkt, erst einmal bei der Zwangsfinanzierung dieser Organisation seitens der KMU anfangen.
  • Toni.Stark 12.01.2019 09:56
    Highlight Highlight Herr Stamm nimmt die Kirchen in Schutz? Er kritisiert sie doch immer. Nun sind sie plötzlich so wichtig als Gewissen der Nation?
    • Ale Ice 12.01.2019 13:41
      Highlight Highlight @Toni.Stark
      Beim ersten Querlesen kam bei mir auch so ein "HÄ?-Gefühl" auf.
      Dann aber:
      Wogegen genau richtet Hugo Stamm seine Kritik?
      Und ploppt nicht hier und da ein bisschen Ironie auf?
    • "Das Universum" formerly known as lilie 13.01.2019 21:30
      Highlight Highlight @Ale Ice: Als alte Stamm-Leserin (🤣) kann ich sagen: nein.

      Herr Stamm nimmt für sich in Anspruch, beide Seiten unvoreingenommen zu beleuchten. Leider führt das gelegentlich zu Verwirrung, weil er innerhalb der ganzen Thematik keine klare Haltung vertritt.

      PS: Siehst du? Wir nutzen die 48 h einfach besser aus durch Paralleldiskussionen. 🤣
    • Ale Ice 13.01.2019 23:04
      Highlight Highlight Liebes Universum
      Habe ich fälschlicher Weise Ironie gelesen...
      Danke für Deine Aufklärung.

      Ich als ziemlich zwanghafte Zweiflerin hab Dir nicht vollends geglaubt und unsere liebe Wiki gefragt, der ich auch nicht alles glaube...und das gefunden: "Hugo Stamm hält sich bezüglich Auskunft über seine eigene religiöse Überzeugung sehr zurück. Nach seiner Aussage kämpft er für die geistige Freiheit des Individuums und übt Kritik, wo er diese Freiheit auf irgendeine Weise eingeschränkt sieht."
      Das ist doch erfreulich!

      PS: Hier wird das Lädeli aber auch gleich zugemacht. 😴
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas Rothen 12.01.2019 09:46
    Highlight Highlight Nun, die vermutliche Motivation hinter den Aussagen von Hr. Pfister sind mir klar.
    Jedoch stimme ich ihm insofern zu, dass jegliche Art von Religion im Staat und der Schule, eigentlich allen öffentlichen Institutionen nichts verloren hat.
  • Lienat 12.01.2019 09:45
    Highlight Highlight Wenn wir schon über Säkularisierung sprechen: Es Wäre langsam an der Zeit, dass wir den ERSTEN Satz aus unserer Bundesverfassung streichen. Der da lautet:

    "Im Namen Gottes des Allmächtigen!"
    • FrancoL 12.01.2019 11:18
      Highlight Highlight Ja ich würde in ersetzen mit dem Satz" im Namen der Wirtschaft die Allmächtige", erst noch weiblich und entspricht mehr den Tatsachen.
    • Froggr 12.01.2019 15:52
      Highlight Highlight Warum?
    • dääd 13.01.2019 10:21
      Highlight Highlight aka "Allahu akbar"
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 12.01.2019 09:36
    Highlight Highlight Genau so ist es!
    Pfister zeigt sehr deutlich, wie die Doppelmoral und Heuchelei der "Christlichen Leitkultur und Wertegemeinschaft" funktioniert:
    Am Sonntag wird in der Kirche der "Nette Gutmensch" zelebriert, mit einer feierlichen Messe und schwulstig schleppenden Gesängen, in denen dem Gottesbild des Ober-Patriarchen gehuldigt wird (Lobet und preiset alle den Herrn! usw.).
    Werktags verhält sich das CVP-Mitglied der "Stammlande" (SVP-lastige Innerschweiz) dann wieder "pragmatisch", soll heissen: Waffen auch in Bürgerkriegsländer verkaufen, Flüchtlinge in den Tod zurücksschicken, usw. ...
  • Ale Ice 12.01.2019 09:23
    Highlight Highlight Cool, wie Herr Stamm einem CVP-Politiker christliche Grundwerte in Erinnerung ruft. 😄

    Ob der christliche "Gottesstaat" aber wirklich so utopisch wäre, ist meines Erachtens mit wachsamem Blick zu beobachten.

    In Zeiten von Umbruch und Unsicherheiten haben Menschen immer dazu geneigt, religiösen Gruppierungen in die vermeintlich schützenden Arme zu laufen.

    Unglaubwürdig, dass eine Warnung vor einem bevorstehenden Gottesstaat von Seiten des Herrn Pfister kommt, ist es allemal.
    • rodolofo 12.01.2019 09:43
      Highlight Highlight Pfister ist als "Mann der Mitte" ein Meister, des "Sowohl, als auch".
      Da die Pol-Parteien SVP und SP/Grüne logischerweise fast nie zusammenfinden können, ausser in den äusserst seltenen Momenten einer "Unheiligen Allianz" (EU-Rahmenabkommen) lauten die häufigsten Mehrheiten entweder "Mitte-Rechts", oder "Mitte-Links".
      Die Mitte ist also immer mit dabei!
      Darum paktiert Pfister auch abwechslungsweise mit Gott und dem Teufel.
      Wenn er mit dem Teufel Geschäfte machen will, soll ihm Gott nicht dreinreden.
      Und wenn er mit Gott Geschäfte machen will...
      Nein halt! Macht Gott wirklich Geschäfte? ;)
    • "Das Universum" formerly known as lilie 12.01.2019 09:53
      Highlight Highlight @Ale Ice: Da kann ich dir nur beipflichten. Man sieht, was in den USA passiert ist, wo ein völlig ungeeigneter Kandidat zum Präsidenten gewählt wurde, einfach, weil die Leute das Gefühl hatten, es braucht etwas völlig Neues, vielleicht sogar etwas Extremes, um die anstehenden Probleme zu lösen.

      Trotzdem glaube ich, dass eine neue Religion, egal welcher Couleur, nur wenig Chancen haben wird. Die Leute sind allgemein religionsmüde, was sich ja in rapide steigenden Zahlen von Religionslosen zeigt.

      Wenn eine neue Weltanschauung überhand nimmt, so glaube ich, wird es eher eine säkuläre sein.
    • Ale Ice 12.01.2019 10:07
      Highlight Highlight @lilien-Universum (Gratulation zur Namensänderung! 😻)

      Du hast wohl recht.

      Spannend ist in diesem Zusammenhang das Sozialexperiment der Lehrerin "Frau Schiller.

      Und die Theorien, die seit ein paar Jahren zur Thematik "Free Will" diskutiert werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Bamberger 12.01.2019 09:00
    Highlight Highlight Veränderung der Religionslandschaft Schweiz über 46 Jahre (Quelle: Bundesamt für Statistik)

    1970
    49.4% katholisch
    46.4% reformiert
    3.1% andere
    1.1% konfessionslos

    2016
    37.2% katholisch
    25.3% konfessionslos
    25.0% reformiert
    5.1% muslimisch
    7.4% andere
    • Caturix 12.01.2019 09:43
      Highlight Highlight 1970 6 mio Einwohner
      +/-3 Mio Katholisch
      +/-2.8 mio reformiert
      +/-189'000 andere
      +/-67'000 konfessionslos

      2016 8.3 mio Einwohner
      +/-3.1mio Katholisch
      +/-2.1mio konfessionslos
      +/-2.1 reformiert
      +/-420'000 Muslime
      +/-620'000 andere




    • #Technium# 12.01.2019 09:57
      Highlight Highlight Im 2016 sollen angeblich nur 5.1% muslimisch sein?
    • Astrogator 12.01.2019 10:22
      Highlight Highlight @Technium: Ja das ist so, zeigt ganz gut wie die dümmliche Muslim-Hetze der SVP bei ihrem bildungsfernen Publikum verfängt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Neunauge 12.01.2019 08:43
    Highlight Highlight Gut analysiert!
  • "Das Universum" formerly known as lilie 12.01.2019 08:43
    Highlight Highlight Ich glaube, der Herr Pfister kann thinktanken, so viel er will - so ein Maulkorb hat keine Chance, da verfassungswidrig. Jeder hat bei uns das Recht, seine Meinung kundzutun - egal, worauf sie fusst.

    Und ich gehe mit Herrn Stamm einig: Die Befürchtung, die Schweiz könnte ein Gottesstaat werden, ist einfach nur lächerlich.

    Da versucht sich wohl jemand anzubiedern.
    • MaxHeiri 12.01.2019 08:54
      Highlight Highlight Es ist politisch heikel, dass sich die Kirchen zu sachfremden politischen Themen äussern. Besonders da sie auch noch durch Kirchensteuern finanziert werden
    • "Das Universum" formerly known as lilie 12.01.2019 09:05
      Highlight Highlight @MaxHeiri: Sämtliche Stimmbürger, welche nicht in der Polizik oder in einer einschlägigen Branche tätig sind, äussern sich mit ihrem Votum zu "sachfremden Themen". Das nennt man Meinungsfreiheit.

      Und mit dem Hinweis auf die Kirchensteuer widersprichst du dir ja grad selbst - damit sind die Kirchen ja politisch mit dem Staat verflochten.

      Das ist aber eine andere Diskussion. Es würde mE nichts dagegensprechen, die Kirchen in gemeinnützige Organisationen umzuwandeln und die automatische Besteuerung von Unternehmen und Privatpersonen abzuschaffen.
    • rodolofo 12.01.2019 09:44
      Highlight Highlight @ MaxHeiri
      Du meinst, nach dem Prinzip "Wer zahlt, befielt"?
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