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Kaiserschnitt

Und jetzt zu einem richtig lustigen Thema: Waffenexporte! Jeeee! 🎉



Hey! Thema Waffenexport! Fun, fun, fun!

Natürlich ist das überhaupt nicht lustig. Schliesslich geht es da um Arbeitsplätze! Denn zurzeit ist die Schweiz in der internationalen Rüstungsindustrie nicht mehr wettbewerbsfähig! Das ist natürlich nicht okay. Darum wird jetzt diskutiert, ob die Schweiz künftig auch in Länder mit internen, bewaffneten Konflikten Waffen liefern darf.

Das wirft einige Fragen auf: Wo hört die Neutralität auf und wo fängt das Kriegsgeschäft an? Wo hört die Politik auf und wo fängt die Satire an? Und wer denkt eigentlich an den Arbeitsplatz von Renato Kaiser?

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Video: watson/Renato Kaiser

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Über Renato Kaiser:

Renato Kaiser ist Spoken-Word-Künstler, Satiriker, Kabarettist, ziemlich freundlich und macht Videos über Dinge, die ihn beschäftigen. Was seine Zuschauerinnen und Zuschauer beschäftigt, ist das Muttermal unter seiner rechten Augenbraue und sein St.Galler Dialekt. Nein, es ist kein Pickel und nein, er wird ihn nicht ausdrücken. Und nein, den Dialekt kann er nicht ändern und nein, er weiss auch nicht, warum er euch das antut (kauft sein Buch «Uufpassä nöd aapassä» – Erlebnisse aus der Selbsthilfegruppe für Anonyme Ostschweizer).

Im richtigen Leben steht er auf Spoken-Word-, Comedy- oder Kleinkunstbühnen, zum Beispiel mit seiner Soloshow «Renato Kaiser in der Kommentarspalte».

Renato Kaiser findest du auf seiner Homepage, auf Facebook, Youtube und auf der Lesebühne.

Renato Kaiser Pressebilder / zu verwenden mit Copyright: Johanna Bossart

Auf diesem Foto sieht Renato Kaiser aus als sähe er gut aus. Da freut er sich. copyright: johanna bossart

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33Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 10.02.2018 06:21
    Highlight Highlight GSoA-Initiative: Schweiz könnte vorangehen.

    Waffen liefern und dann erstaunt sein, dass sie in falsche Hände geraten, ist eine verlogene Haltung. Die Flüchtlingsströme sind die sichtbarsten Zeichen dieses unheilvollen Geschäfts. Das Rotkreuz-Ursprungsland Schweiz kann mit einem Verbot für Finanzinstitute, in die Rüstungsindustrie zu investieren, Vorbild sein.
  • sheimers 09.02.2018 14:26
    Highlight Highlight EIn paar Arbeitsplätze in der Waffenindustrie sind den Rechten wichtig, 6000 Arbeitsplätze beim Fernsehen und Radio wollen sie vernichten. Kann irgendwer die Sünnelipartei noch ernst nehmen? (Bei der Waffenindustie dürfte die Staatsquote noch höher als bei der SRG sein, oder wer bezahlt das Militärbudget?)
  • Jemima761 09.02.2018 08:19
    Highlight Highlight Arbeitsplätze sind DAS Killerargument.
  • welefant 08.02.2018 19:46
    Highlight Highlight ach du bist ein guter! 😬🤭🙂

    und renato ich denk mir jedes mal, du chasch so huere schön schniide! 😌
  • Statler 08.02.2018 14:42
    Highlight Highlight Bisschen Whataboutism: Wir sind ziemlich gut darin, Dinge zu verkaufen, die anderen Menschen schaden.
    Die Schweizer Tabakindustrie stellt u.A. Zigaretten her, die in Europa wegen des hohen Schadstoffgehalts nicht vertrieben werden dürfen. Aber in China, Afrika und dem nahen Osten sind die Gesetze nicht so streng, also wird weiterproduziert und halt dorthin exportiert.

    Bisschen ähnlich wie mit Waffen. Dauert einfach länger, bis die Leute tot sind.

    Moral? Öh, wozu denn auch? Pecunia non olet... vor allem, wenn die Opfer in weiter Ferne vermodern.
  • Schlafwandler 08.02.2018 11:04
    Highlight Highlight Hier einer der frühen Satiriker der neuen Schule im Rahmen der Panel-Show 'Arena'. :)
    Play Icon
  • Simonetta 08.02.2018 09:29
    Highlight Highlight Neutralität ist, wenn man allen alles verkauft.
  • Midnight 07.02.2018 23:56
    Highlight Highlight Wer Waffen säht wird Flüchtlinge ernten...
    • Simonetta 08.02.2018 14:46
      Highlight Highlight Flüchtlinge ernten jene, die sie nicht fortjagen.
    • Midnight 08.02.2018 17:05
      Highlight Highlight Und genau das sollte eben verboten sein. In der Schule nennt man das "Verantwortung übernehmen".

      Wenn wir ums verrecken Waffen in Krisenregionen liefern wollen, dann müssen wir auch mit den Konsequenzen leben. Alles andere ist Menschenunwürdig!
    • Simonetta 09.02.2018 07:00
      Highlight Highlight @midnight
      Die Konsequenzen sind Arbeitsplätze, höhere Steuereinnahmen und mehr Wohlstand. Ist gut.
  • Menel 07.02.2018 23:27
    Highlight Highlight Bin schon lange der Meinung, dass Länder, die Waffen exportieren, prozentual zu den gemachten Gewinnen, Flüchtlinge aus Kriegsgebieten aufnehmen müssen.
    • Midnight 08.02.2018 09:34
      Highlight Highlight True that. Man muss sich der Verantwortung bewusst sein.
  • Fruchtzwerg 07.02.2018 21:57
    Highlight Highlight Die RUAG ist die letzte Firma, welche dieses Land braucht!
    Ich finde ein Land wie die Schweiz muss der Welt doch moralisch und ethisch ein Vorbild sein...
    Und das Argument „aber dann verkaufen‘s halt die anderen“ ist etwa so erwachsen und reflektiert, dass es aus dem Mund meines 7-jährigen Neffen stammen könnte. Oder halt von bürgerlichen Heuchlern wie Andreas Glarner.
    • 7immi 08.02.2018 08:46
      Highlight Highlight die ruag baut die rüstungssparte immer mehr ab. sparten wie die zivilluftfahrt (teile für airbus u.a.) und raumfahrt wachsen stetig. die munitionssparte konzentriert sich auch immer mehr auf sport- und polizeimunition. dieser wandel braucht aber zeit...
    • sheimers 09.02.2018 14:33
      Highlight Highlight Wenn die RUAG wie behauptet soviele zivile Güter produziert, dann fällt aber auch das Argument der Arbeitsplätze in sich zusammen. Dann kann's ja nicht so schlimm sein und man muss nicht mehr Exporte bewilligen. Aber ich vermute es ist umgekehrt und die zivilen Bereiche dienen nur als Feigenblatt. Also lasst den Scheissladen einfach bankrott gehen und enteignet deren Pensionskassen für die Flüchtlingshilfe!
    • 7immi 09.02.2018 16:55
      Highlight Highlight @sheimers
      behaupten es werde behauptet und dabei selber behaupten...
      die fakten von 2016:
      57% zivil und 43 militärisch, wobei 31% für die schweizer armee wegfallen, macht dann noch 12% "rüstungsindustrie".
  • irgendwie so: 07.02.2018 18:07
    Highlight Highlight Schweizer Neutralität auf den Punkt gebracht:
    Wir behandeln alle gleich!

    Das heisst nicht: Wir liefern keinem Waffen,
    es heisst auch nicht, wir liefern allen gleich viel Waffen,
    es heisst schlicht: Wir liefern allen so viel Waffen, wie sie bezahlen können.

    Wo also ist das Problem?
    Bei der Moral?
    You Dreamer you!
    • irgendwie so: 07.02.2018 19:51
      Highlight Highlight Danke für die Korrektur. Bin in Sachen Volkskulturgut offenbar nicht do bewandert, wie ich geglaubt habe...
  • demokrit 07.02.2018 16:50
    Highlight Highlight Unsere Beamten/Politiker missachten hier schlicht und einfach das Gesetz und betreiben Amtsmissbrauch:

    "Art. 5 Bewilligungskriterien für Auslandsgeschäfte

    2 Auslandsgeschäfte und Abschlüsse von Verträgen nach Artikel 20 KMG werden nicht bewilligt, wenn:

    a. das Bestimmungsland in einen internen oder internationalen bewaffneten Konflikt verwickelt ist;"

    https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19980112/index.html#a5
    • Zeyben 07.02.2018 17:52
      Highlight Highlight Das Gesetz müsste geändert werden. Ansonsten wäre es eine Straftat und die Verträge ungültig. Seht euch um. Nur ein bisschen über die Grenze. Da wird kräftig Kriegsmaterial in die Kriegsgebiete verschachert. Und die Neutralität kann man mit Heuchelei ganz nett verteidigen.
    • demokrit 07.02.2018 23:31
      Highlight Highlight Diese Straftat wird schon sehr lange begangen. SaudiArabien, USA, Türkei, Germany, etc.
    • Zeyben 08.02.2018 10:22
      Highlight Highlight Scheint keinen zuständigen Staatsanwalt oder die Bundedanwaltschaft zu interessieren. Nur die kleinen Leute werden mit Strafen erzigen und schilaniert.
  • Phipsli 07.02.2018 15:33
    Highlight Highlight Ja das Argument mit den Arbeitsplätzen, was meint da wohl ein Kriegsverletzter oder ein durch Waffen verstümmeltes Kind dazu..? "Ja weisch" du musst halt auch an die Arbeitsplätze denken...
  • Der müde Joe 07.02.2018 14:56
    Highlight Highlight Oder mit anderen Worten...

    Play Icon
  • Donald 07.02.2018 14:39
    Highlight Highlight Warum müssen wir solche Arbeitsplätze schützen? Angeblich haben wir doch einen Mangel an technisch fähigen Leuten? Ah ja, die Waffenindustrie hat eine Lobby, stimmt.
  • insider 07.02.2018 14:19
    Highlight Highlight Sensationell auf den Punkt gebracht!
    Scharfsinnig, wie immer.
    Und recht hat er!
    • Plöder 07.02.2018 17:26
      Highlight Highlight Spricht mir so aus dem Herzen!
  • Bits_and_More 07.02.2018 14:18
    Highlight Highlight Ein sehr komplexes Thema bei dem es nicht nur schwarz und weiss gibt.
    Schweizer Unternehmen entwickeln und verkaufen unter anderem Luftabwehrwaffen, also Waffen welche eingesetzt werden können, um Angriffswaffen unschädlich zu machen (z.B. Raketenbeschuss auf zivile Gebäude / Einrichtungen / Spitäler etc. abfangen).
    Sollen solche Exporte Verboten werden?
    • dä dingsbums 07.02.2018 14:27
      Highlight Highlight Es geht nicht darum Exporte zu verbieten, sondern zu lockern.
    • Matti_St 07.02.2018 14:29
      Highlight Highlight Ja, die Rüstungslobby spricht nur von Verteidigungswaffen, liefern aber Angriffswaffen. So komplex ist es gar nicht.
    • der nubische Prinz 07.02.2018 16:03
      Highlight Highlight Ja
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