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Spotify hat nun 60 Millionen zahlende Nutzer

Beim Musik-Streamingdienst Spotify gehen die Nutzerzahlen steil nach oben: Seit Anfang März gewann das Angebot rund 10 Millionen neue zahlende Kunden hinzu.
Beim Musik-Streamingdienst Spotify gehen die Nutzerzahlen steil nach oben: Seit Anfang März gewann das Angebot rund 10 Millionen neue zahlende Kunden hinzu.bild. statista

Spotify zeigt der Streaming-Konkurrenz den Auspuff

Mit mehr als 60 Millionen zahlenden Nutzern hat der Streaming-Anbieter Spotify seine Rolle als Marktführer weiter ausgebaut. Das Unternehmen aus Stockholm aktualisierte seine Nutzerzahlen am Dienstag auf seiner Internetseite.
02.08.2017, 11:4902.08.2017, 14:34

Seit Anfang März hat Spotify rund 10 Millionen neue zahlende Kunden gewinnen können. Die Zahl der angemeldeten Nutzer, die auch ohne Bezahl-Abo hören können, wurde nicht aktualisiert und blieb bei 140 Millionen (Stand Juni 2017).

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Den Konkurrenten Apple Music hält Spotify damit weiter deutlich auf Abstand. Die jüngsten Zahlen für den Streamingdienst des iPhone-Herstellers lagen bei 27 Millionen Abonnenten. 

Auf Platz drei folgt Amazon Music. Der Streaming-Dienst des Tech-Giganten aus den USA wächst rasant und kommt nun auf 12 Prozent Marktanteil an den zahlenden Abonnenten. 

Amazon Music hat sich zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz für die Platzhirsche Spotify und Apple Music entwickelt.
Amazon Music hat sich zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz für die Platzhirsche Spotify und Apple Music entwickelt.

Den Marktforschern von MIDiA Research zufolge nutzen weltweit rund eine Milliarde Menschen Musik-Streaming-Angebote, doch nur 136,4 Millionen sind zahlende Kunden. Bei den Bezahlkunden hält Spotify einen Marktanteil von 40 Prozent, dahinter folgen Apple Music mit 19% und Amazon Music mit 12 Prozent.

(oli/sda)

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Western Digital und Seagate bestätigen: Festplatten für das Jahr 2026 ausverkauft
Grosse Cloud-Anbieter sichern sich Festplatten-Kontingente bis 2028. Die beiden grössten Hersteller sind nahezu ausverkauft. Für Privatkäufer könnte es bald eng und teuer werden.
Western Digital hat seine Produktionskapazitäten für mechanische Festplatten im Jahr 2026 nahezu komplett verkauft. Das gab Irving Tan, Chef des Unternehmens, im Rahmen der jüngsten Quartalskonferenz bekannt. Gleiches trifft auf Seagate zu, den aktuell grössten Festplattenhersteller. Bei Toshiba dürfte die Situation ähnlich aussehen. Die Nachfrage von Rechenzentrumsanbietern für Künstliche Intelligenz fege den Markt leer, berichtete das Fachmagazin «Wccftech».

Die Nachfrage stammt also «grösstenteils von Hyperscalern, die Festplatten für ihre KI-Rechenzentren wollen, etwa um darauf Trainingsdaten zu speichern. Dazu zählen etwa Amazon (AWS), Google, Microsoft (Azure), Meta und OpenAI», schreibt das Techportal Heise.
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